Strategieupdate Schuldenkrise – Im Auge des Hurrikans
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Seit Jahren stopfen die Zentralbanken alle finanziellen Löcher, die Krisen aufreißen. Nun stoßen sie aber an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Zudem kann das billige Geld von EZB & Co. schwere Nebenwirkungen haben.
Frankfurt/BaselDie wegen der Finanz- und Schuldenkrise seit fünf Jahren aus allen Rohren feuernden Zentralbanken sind nach Ansicht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) bald an den Grenzen ihrer Belastbarkeit angekommen. Da in vielen Volkswirtschaften hohe Arbeitslosigkeit und schwaches Wirtschaftswachstum herrschten, scheine es zwar "naheliegend und unvermeidlich", dass Fed, EZB & Co. ihre Politik des billigen Geldes noch für eine Weile fortsetzen müssen. "Die Gefahr, die Geldpolitik zu überlasten, nimmt jedoch zu", warnt die BIZ in ihrem am Sonntag in Basel veröffentlichten Jahresbericht.
Zugleich wachse allein durch die schiere Menge des nach Zinssenkungen und Liquiditätsspritzen weltweit zirkulierenden Kapitals das Risiko neuer Krisen - unter anderem verursacht durch Preisblasen an den Finanz- und Immobilienmärkten, heißt es in dem Report. Anzeichen dafür sind beispielsweise in einigen Schwellenländern, an den globalen Rohstoffmärkten, aber auch in einigen deutschen Großstädten wie Hamburg zu sehen, wo die Immobilienpreise zuletzt in kurzer Zeit massiv zulegten.
Immer wieder ermahnte Barack Obama die Europäer zum Kampf gegen die Schuldenkrise. Finanzminister Schäuble hält von der Kritik wenig. Der US-Präsident solle sich vor allem um die Reduzierung des eigenen Defizits kümmern.
BerlinBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat Kritik von US-Präsident Barack Obama am Kurs der Bundesregierung in der Eurokrise zurückgewiesen. "Herr Obama soll sich doch vor allen Dingen mal um die Reduzierung des amerikanischen Defizits kümmern. Das ist höher als das in der Euro-Zone", sagte der CDU-Politiker am Sonntag im ZDF. Man könne sehr schnell Anderen Ratschläge geben. Obama hatte die Europäer in letzter Zeit immer wieder aufgefordert, alles zu tun, um die Staatsschuldenkrise im Euro-Raum einzudämmen. Hintergrund ist, dass die Probleme in Europa mehr und mehr die Weltwirtschaft beeinträchtigen und die Finanzmärkte verunsichern.
erbärmlicher als der durchschnittliche Politiker. Es ist doch keiner bestrebt die Menschen tatsächlich über die Risiken der enormen Staatsverschuldung aufzuklären. Zu groß ist die Angst in der Politik, dass Schulden dann keine Akzeptanz mehr finden würden, dass Versprechungen nicht mehr eingehalten werden können.
Wenn ein Staat seine Ausgaben zurückfährt, wird der Verteilungsspielraum geringer, darüber sollten sich alle im Klaren sein.
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überwiegende Zahl der heutigen Personen die in den Parlamenten sitzen.
Politiker müssen Verantwortung für ihr Handeln übernehmen und auch zeitnah zur Verantwortung gezogen werden.
Dafür brauchen wir eine offene und ehrliche Kommunikation über die politischen Entscheidungsprozesse. Welchem dt. Staatsbürger ist heute denn so richtig klar, dass öffentliche Schulden, die Schulden des Volkes sind und somit die Schulden jedes Bürgers.
Um gute Leute in die Politik zu locken muss die Bevorzugung von Beamten und Verwaltungsangestellten (Freistellung) abgeschafft werden und die Bezüge für die Toppositionen müssen auf ein wettbewerbsfähiges Niveau gehoben werden um Topleute in die Politik zu locken.
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vorhanden. Wenn die Neuverschuldung nie den Investitionsanteil an den staatlichen Ausgaben übersteigt gibt es auch kein Problem.
Der Staat verteilt jedoch gerne Wohltaten die nur dem Konsum dienen und kontraproduktiv sind.
In die Politik gehe ich -wie bereits ausgeführt- wenn es keine Bevorteilung des öffentlichen Dienstes (Freistellung) mehr gibt. Da ich mich nicht mit ................................... herumschlagen will.
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Der Subventionsstand ist auf einem ATH hier können gut und gerne 20-30% gekürzt werden, der Zuschuss zur Krankenversicherung gehört abgschafft und dafür die Basis verbreitert. Alle Einkommen sollen zur Bemessungsgrundlage zählen und nicht nur Lohneinkommen, eine absolute Ungleichbehandlung der Einkommensarten.
Die Staatsverwaltung kann verschlankt werden ohne Leistungen zu kürzen wenn diese auf dem Produktivitätsniveau der Privatwirtschaft wäre.
Ich denke ohne große Mühe könnte man mit einem Blick in das Bundesbudget sofort 30-40 Mrd. streichen.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
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