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Meldung des Tages: Goldchance mit Substanz: Warum dieses Projekt Investoren aufhorchen lässt
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Der USA Bären-Thread


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Dreiklang:

Über den sagenhaften Quatsch

5
19.06.12 21:26
führt immer noch und das für jeden, über ein Verlassen der EU. Ein Wiedereintritt in die EU verlangt eine einstimmige  Zustimmung der Mitglieder, in manchen Staaten heute nur über eine Volksabstimmung. Würde Deutschland diesen Weg beschreiten, wäre ein Zurückkommen ausgeschlossen. Es gäbe mehr als ein nein. Man hätte nicht mal mehr den Status der Schweiz oder Norwegens (Freihandelszone mit der EU). Auch derartige Handelsbeziehungen müssten erst mal ausgehandelt werden und bedürften der einstimmigen Zustimmung.

der hier verbreitet wird , werde ich mich nicht weiter auslassen. Allein schon die Vorstellung, dass irgendwer in der EU auf Zahlmeister Deutschland freiwillig verzichten würde, kann einen Lachanfall hervorrufen, und zwar nicht nur bei mir, sondern bei Franzosen, Belgiern, Italienern usw.

Österreich und Bayern machen nicht mit ...

Was bitteschön ist Bayern im Zusammenhang mit der Euro-Krise? Ein Furz....  Nein, wer allen Ernstes deutsche Kleinstaaten im Zusammenhang mit der Eurokrise anführt, ist vom Größenwahn eines süddeutschen "dummen Nestes" (Zitat Thomas Mann) gezeichnet.
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Kicky:

Warnung vor dem Schuldentilgungspakt

7
19.06.12 22:24
nachdem jetzt auch die NZZ schon den Vorschlag wieder aufwärmt
www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/...g-statt-euro-bonds-1.17254311

hier doch eine Reaktion der FAZ dazu
....

so viel Resonanz hat lange kein Vorschlag des Sachverständigenrats mehr gefunden. Der „Schuldentilgungspakt“ zieht Kreise, seit ihn die fahrlässig oft als „Weise“ bezeichneten Ökonomen vergangenen November in ihrem Gutachten überraschend als Ausweg aus der Euro-Schuldenkrise empfahlen. Auf fruchtbaren Boden fiel die Idee bei allen, die nach einem Weg suchen, den deutschen Widerstand gegen „Eurobonds“ zu brechen - gegen die komplette Vergemeinschaftung der Schulden im Euroraum durch gemeinsame Staatsanleihen. Schnell haben die Eurobonds-Trommler das Potential des neuen Vorschlags erkannt: Auch der Schuldentopf vom Sachverständigenrat eignet sich, um das Prinzip zu untergraben, dass jedes Euroland für die Folgen verfehlter Wirtschafts- und Finanzpolitik selbst haftet. Das ist nicht irgendein Prinzip, sondern der tragende Pfeiler der Europäischen Währungsunion.
Gemeinsame Haftung für Zins und Tilgung

Die Zerstörungskraft sieht man der Idee zunächst nicht an. Der verführerische Name „Schuldentilgungspakt“ macht glauben, hier gehe es bloß um eine Stärkung der Haushaltsdisziplin. Man wird einigen Ökonomen des Rats auch zubilligen, dass dies ihre Absicht war. Doch gut gemeint ist noch lange nicht gut. Tatsächlich organisiert der Tilgungspakt einen großen Schuldentopf, in den Euroländer einen erheblichen Teil ihrer Altlasten - 2,3 Billionen Euro - abschieben könnten. Für Zins und Tilgung der Summe haften alle beteiligten Länder gemeinsam Deswegen hat die Bundesbank jetzt kräftig Alarm geschlagen: Insgesamt stelle der Vorschlag „eine umfassende Einführung von gemeinschaftlicher Verschuldung in den nächsten Jahren da, ohne dass hiermit eine ausreichende Abgabe nationaler Souveränitätsrechte verbunden wäre“, schreibt sie in ihrem Monatsbericht. Im Klartext: Der gemeinsamen Haftung steht kein entsprechender Einfluss auf das Finanzgebaren der beteiligten Euro-Staaten gegenüber. Die Commerzbank nennt das ganze schlicht „Eurobonds durch die Hintertür“. Auch der frühere Deutsche Bank-Chef Hilmar Kopper warnt mit drastischen Worten vor dem Pakt, der „neuerdings wie ein Zaubertrank“ verkauft werde, aber dazu führe, dass „brave deutsche Steuerzahler für Gelder haften, die in Länder gepumpt werden, deren reiche Bürger es dann wieder raus schleppen.“

....Als Gegenleistung für die Verbilligung des Schuldendienstes - zu der die gemeinsame Haftung für die schlechten Schuldner führt, weil sie von der Bonität der guten wie Deutschland profitieren - sollen die Teilnehmer Devisen oder Gold als Pfand hinterlegen und die Steuern erhöhen. Wer säumt, fliegt raus.
Nichts davon dürfte den politischen Praxistest bestehen. Und weil alles schnell gehen soll - ohne Verfassungsänderungen oder gar Änderungen der EU-Verträge - gibt es keine zusätzliche rechtliche Verbindlichkeit, geschweige denn Durchgriffsmöglichkeiten auf die nationalen Haushalte. Es ist befremdlich, dass sich für ein derart windelweiches Konstrukt selbst Teile der FDP stark machen, allen voran Alexander Graf Lambsdorff. Der Chef der FDP-Fraktion im Europaparlament glaubt, der Pakt schaffe eine „echte Stabilitätskultur in Europa“.
Blauäugig in die Welt gesetzt

Viel näher an Wahrheit und Wirklichkeit ist die Bundesbank, die selten so über Kreuz lag mit dem Sachverständigenrat. Sie befürchtet, dass der Pakt den Zinsdruck der Kapitalmärkte aushebelt. Mit der Haftungsübernahme entfalle daher für schwache Euroländer „der Druck der Kapitalmärkte und damit der zentrale Anreiz für solide Finanzpolitik.“ An die Befristung des Paktes glauben übrigens nicht mal seine Erfinder....

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...-sachverstand-11791605.html.
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Kicky:

Spanien taumelt Richtung Pleite

4
19.06.12 22:28
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...cht-reicht-a-839748.html

In Spanien verschärft sich die Krise: Die Zinsen für Staatsanleihen schnellen in die Höhe, die Löcher in den Bilanzen der Banken werden immer größer. Dem Land droht die Zahlungsunfähigkeit -.......
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Kicky:

Bailout Deal :750 Milliarden für Italien+Spanien?

 
19.06.12 22:33
www.telegraph.co.uk/finance/...ain-and-Italy-bailout-deal.html

na da bin ich ja gespannt ,ob sie Merkel platt gemacht haben
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permanent:

G20 Gipfel ohne echte Ergebnisse

8
20.06.12 06:35

Zum Abschluss des G20-Gipfels ging es um die Nahrungsversorgung armer Länder. Zudem setzte sich EU-Kommissionspräsident Barroso für eine globale Steuer auf Finanzgeschäfte ein. Von Seiten der USA kam Lob für Deutschland. Mehr… [

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permanent:

Krisen-Killer verzweifelt gesucht

8
20.06.12 08:08

EU-Wachstumspaket: Krisen-Killer verzweifelt gesucht

Die Politik tut sich schwer mit Maßnahmen zur Euro-Rettung. Noch herrscht Uneinigkeit über die Ausgestaltung eines Wachstumspakets. Dabei liegt auf der Hand, wie die Konjunktur stimuliert werden kann, sagen Ökonomen.

BerlinDie Krise setzt den Euro-Rettern zu. Die Staats- und Regierungschefs werden täglich von neuen Hiobsbotschaften überrascht. Das Hickhack um Griechenland, die immer gefährlicher werdende Situation für das Euro-Schwergewicht Spanien oder verunsichernde Finanzexperten – die Hinweise verdichten sich, dass Europa immer tiefer in den Abwärtsstrudel gerissen werden könnte – mit unabsehbaren Folgen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung.

In diesen Zeiten wollen die Europäer die Wirtschafts- und Währungsunion vertiefen. Beim EU-Gipfel nächste Woche in Brüssel (28. und 29. Juni) wird sich dann zeigen, ob die Politiker bei diesem Projekt an einem Strang ziehen. Allerdings deutet sich schon bei einem zentralen Punkt Streit an. Es geht um das Schnüren eines Wachstumspakets, um auch und vor allem die Krisenländer konjunkturell wieder auf Trab zu bringen.

 

Frankreichs sozialistischer Präsident François Hollande fordert rund 120 Milliarden Euro als Wachstumsspritze für Europas Wirtschaft. Nach einem Bericht der Sonntagszeitung „Le Journal du Dimanche“ soll das Geld möglichst noch in diesem Jahr in Investitionen gesteckt werden. Diese Maßnahmen wolle Hollande unter anderem durch eine Finanztransaktionssteuer finanzieren. Parallel arbeitet auch die Bundesregierung an einem Wachstumspaket für die EU.  Details stehen in dem Papier „Mehr Wachstum für Europa: Beschäftigung - Investitionen – Innovationen“. Darin werden unter anderem Maßnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit, verbesserte Bedingungen für Unternehmen und eine effizientere Nutzung von EU-Geldern aufgelistet.

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Stöffen:

Während Dave Rosenberg zunehmend bullish wird

8
20.06.12 08:30
und Licht am Ende des Tunnels sieht (möglicherweise der entgegenkommende Freight Train etwa??)
“I do see a light at the end of the dark tunnel,” Rosenberg wrote.
Market Bear Gets (a Little) Bullish
blogs.wsj.com/marketbeat/2012/06/14/...-gets-a-little-bullish/

sieht jedoch Richard Russell, Herausgeber des "Dow Theory Letters", ebenso wie Felix Zulauf und Jeremy Grantham den Bären-Markt weiterhin in "Full Force"

Russell äußert sich aktuell wie folgt:

“It's an invisible force, but it exerts a pull that has an effect on almost all stocks.  The weaker stocks are swept along rapidly by the primary trend, while the stronger stocks are pulled along more slowly.  I don't know exactly how the market will be down, whether the decline will be slow and subtle or whether it will be a series of sharp declines.

One way or the other, it doesn't matter to me.  The important consideration is that most portfolios of stocks will be under water by year's end.  You can be sure that the bear market will try to make you believe that you should be in this market.  One way or another, the bear market will have you doubting that it's really a bear market.

I don't know exactly how the bear will accomplish this, but he will.  Both Rhea and Hamilton (early Dow Theorists) were fooled by bear markets, and I have been fooled by bear markets as well.  This is why I am preparing myself and my subscribers before hand (so we won’t) be tricked by this bear market.  And believe me, the bear will surely try.  So ready yourself.

The core of the market turned down in early April according to my PTI.  What this tells me is that the market will most likely be down for the year 2012.  This checks with my Dow Theory bear signal in May.”

Russell also added:  “Of course, all these ‘ifs’ make for a nervous and neurotic stock market.  The Dow backs off near the close.  August gold steps back a bit near the close, but gold is still holding above 1600.  The market notes that Spanish ten-year bonds are yielding a record 7.3%.  

Suspicions shift from Greece to Spain.  Money is rushing around the globe in a mad search for income and safety, but safety comes first, and investors give up purchasing power for safety.  ‘I'll pay you if you'll just hold my money.’”

Russell had this to say regarding gold: “The bullish target (for gold) is to get over 1650 and then to 1700.  But plenty of sellers and short sellers at 1650 by those who want to stop gold dead.  But I believe gold is in a primary bull market, and the bull market will be stronger than any group of gold bears.  We'll see!”

kingworldnews.com/kingworldnews/...&_Prepare_Yourself.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Kicky:

Wann ist Deutschland dran?

7
20.06.12 08:33
Bundesanleihen-Bislang ist Deutschland in der Euro-Krise glimpflich davongekommen. Das könnte sich bald ändern. Die ersten Investoren zweifeln daran, ob die Bundesrepublik wirklich so sicher ist wie gedacht.

Die ersten Investoren hinterfragen, ob es wirklich so schlau ist, dem deutschen Staat fast zum Nulltarif Geld zu leihen. Unter den Skeptikern: Bill Gross von Pacific Investment Management Co (Pimco) , einer der prominentesten Geldmanager der Branche. „Deutschland stellt für mich ein Kreditrisiko dar. Es ist kein attraktiver Markt“, sagt Gross. Am Markt für deutsche Staatsanleihen habe sich eine Blase gebildet. „Ich wäre bei Bundesanleihen misstrauisch, da nur wenige Szenarien bestehen, in denen sie sich gut entwickeln könnten“, erklärt er.....

Was den großen Investor misstrauisch macht: Die Verpflichtungen, die Deutschland in der Staatsschuldenkrise übernimmt, werden immer größer. Zwar hätten die deutschen Staatspapiere von der Krise profitiert - die Renditen zweijähriger Papiere sind deutlich unter die Marke von Null gefallen - doch nun sei wenig Raum geblieben, sagte Gross im Interview mit Bloomberg. Die Folge: Pimco hat den Anteil an deutschen Staatsanleihen im Portfolio reduziert.....
Insgesamt haftet Deutschland mit Garantien in Höhe 211 Milliarden Euro für den Rettungsfonds EFSF. Hinzu kommen bald weitere Milliarden für den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Gleichzeitig droht ein Land nach dem anderen wegzufallen, das eigentlich in den Rettungsfonds einzahlen sollte. Nach Griechenland und Portugal ist auch Spanien auf Hilfe angewiesen. Danach könnte Italien von den Geberländern auf die Seite der Empfänger wechseln.

„Wenn es eine Fiskalunion gibt, zahlt Deutschland. Und wenn es eine Bankenunion gibt, zahlt Deutschland auch. Es ist nicht länger ein kein komplett sicherer Hafen“, sagte Bill Blain von Newedge Group in London. ...
www.handelsblatt.com/finanzen/...deutschland-dran/6771338.html
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permanent:

Viele Länder im Süden Europas haben ein

11
20.06.12 08:35

Einnahmenproblem aufgrund der schwachen Konjunktur. Diese Probleme sind hausgemacht und hätten mit rechtzeitigen Reformen gemildert werden können.
Deutschlands Steuereinnahmen sprudeln, dennoch ist ein Defizit im Haushalt. Deutschland hat einen hohe Steuern- und Abgabenquote, Deutschland hat ein Ausgabenproblem.

Permanent

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kostoleni:

#908 Deutschland ist ein komplett sicheres

6
20.06.12 08:38
Fass ohne Boden, da klar ist, da die Politkriminellen das erarbeitete Volksvermögen sowieso veruntreuen und weiter veruntreuen werden.
This is the strangest life I've ever known.
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kostoleni:

Und was ist eigentlich mit dem beispiellosen

4
20.06.12 08:42
Skaldal, dass in der EU die Stimme und die Meinung jedes einzelnen Bundesbürgers weniger wiegt als die Stimmen der EU-Bürger anderer Länder?
This is the strangest life I've ever known.
Antworten
Kicky:

No Tabak,Alkohol,Glückspiel für Foodstamps

3
20.06.12 08:43
empfänger in New York
www.nbcnewyork.com/news/local/...on-Senate-Bill-159637725.html

New York would prohibit welfare recipients from spending their tax-funded benefits on cigarettes, alcohol, gambling, and strip clubs under a bill passed overwhelmingly by the state Senate on Tuesday.

Ten other states have already ruled social services can't be spent on items from beer to guns.

"I understand that people need food stamps," said Republican Sen. Thomas Libous, a Broome County Republican. "What I don't understand is why they need to go to strip clubs, buy lottery tickets, go to a 'racino' or buy alcohol.".....
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Kicky:

kostoleni hat hier nix verloren

7
20.06.12 08:45
Leute die derartig krasse Ansichten vertreten!
Antworten
A.L.:

# 908

3
20.06.12 09:02
Was Bill Gross zur fraglichen Sicherheit und Wertbeständigkeit deutscher Staatsanleihen sagt, konnte man von mir hier im Thread bereits vor knapp zwei Monaten in meinen Postings zum Bund-Future-Short nachlesen.
Antworten
permanent:

Deutschland geht es verhältnismäßig gut

13
20.06.12 09:05

auch wenn wir ein Ausgabenproblem haben. Die Einnahmenseite stimmt auch wenn man einschränkend sagen muss zum großen Teil nur aufgrund der kalten Progression, die es dem Staat erlaubt überproportional an Lohnsteigerungen zu partizipieren.
Es kommen viele junge Forscher nach Deutschland die von besseren Bedingungen im Lande gehört haben. Die Exzellenzinitiative und mehr Forschungsausgaben der Unternehmen locken junge gut gebildete Menschen nach Deutschland. Ein sehr schöner Trend für uns. Ein Trend dessen Fundament in der Vergangenheit gelegt wurde. Merkel hingegen hat mit ihrer Hühnerhaufentruppe noch nicht viele positive Trends gesetzt. Noch dazu kommen zwei Partner (CSU/FDP) die mit ihrem Verhalten besser in den Kindergarten passen. Politiker sollten nicht ihren Egoismen folgen sondern dem Volk dienen.

Permanent

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Pichel:

Rettungsschirm, schnell und einfach erklärt

8
20.06.12 10:12
terraherz.at/wp-content/uploads/2012/06/rettungsschirm.gif
... (automatisch gekürzt) ...
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A.L.:

RM: Gold steigt wieder, weil EU-Krise gelöst ist

8
20.06.12 10:17
Realmoney-Kommentator Wyckoff meint allen Ernstes, dass Gold (und andere Commodities) jetzt wieder steigen werden, weil die Europa-Krise am Abklingen sei.

Seltsam ist, dass man in allen Gold-Threads der Welt genau das Gegenteil zu lesen bekommt, nämlich dass Gold nur bei einer Zuspitzung der EU-Krise weiter steigen soll - bei Beruhigung der Lage indes sollte es fallen.

Erkenntnis-Gewinn:

Gold wird von Wall-Street-Tradern offenbar als Rohstoff/Commodity eingestuft. Gold steigt demnach, wenn die Märkte sich im "Risk on"-Modus befinden, d.h. dann, wenn auch Öl, EUR/USD, andere Metalle, Aktien alle nordwärts gehen. Das heißt aber nichts anderes, dass Gold eine Blase ist wie alles andere.

Gold-Bugs hingegen behandeln ihr geliebtes Krisen-Gelbmetall eher als eine Art von "Anti-Commodity", die steigen soll, wenn alles andere den Bach runtergeht...

Im Herbst 2008 (Lehman-Crash) sah man übrigens sehr gut , dass Gold in "Risk-Off"-Lagen mit abverkauft wird. Gold fiel damals mit Aktien und erreichte ein Zwischentief von ca. 750 Dollar.

---------

Kommentar bei Realmoney:

Raw Commodities Show Signs of Bottoming
By Jim Wyckoff
| Jun 19, 2012 | 12:30 PM EDT

A scan of the daily price charts for several raw commodity markets (grains, cotton, gold, livestock, sugar and natural gas) shows that fledgling uptrends are occurring, or at least those markets have rebounded well up from their recent lows.

While the raw commodity bulls have more work to do to make a convincing case that the sector is in a fresh bull run, the rebounds in market price are a significant early clue that the entire raw commodity sector has hit or is close to a major bottom....

realmoney.thestreet.com/articles/06/19/...nt=homepage-featured
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Malko07:

Betrachtet man die gewachsenen

7
20.06.12 10:17
Wirtschaftsräume in der EU, so hat das nichts mit deutscher Kleinstaaterei zu tun. So sind z.B. die BeNeLux einer unserer wichtigster Wirtschaftspartner, wichtiger und mit größeren Handelsströmen als mit Frankreich oder den USA. Daran ist die Bundesrepublik  aber nicht gleichgewichtig beteiligt. Hauptsächlich betrifft es NRW, RP und Saar. Gewachsen sind diese Beziehungen schon sehr früh (Deutscher Zollverein, ...) und haben sich seit dem 2. Weltkrieg stark verdichtet. Heute sind diese Nachbarn für diese Bundesländer wirtschaftlich wichtiger als die neuen Bundesländer.

Im Alpenraum (Alpe-Adria) gab es eine ähnliche Entwicklung. Bayern, Österreich, Norditalien und inzwischen auch Slowenien sind stark verwoben. Für Bayern ist dieser Raum wesentlich wichtiger als z.B. Sachsen, Brandenburg, ... . Und dann gibt es noch etliche zusätzliche Beispiele.

Das alles spricht nicht gegen die neuen Bundesländer. Die Fakten der Geschichte haben eben diese Entwicklung gefördert. Die alte Bundesrepublik hat eben zwangsweise stark nach Westen und Süden geblickt, im Osten gab es den dichten Vorhang. Und es gibt nichts mühsameres und teures als längerfristig gewachsene Strukturen zu ändern. Die angesprochenen Staaten haben zum Teil wieder ähnliche  Beziehungen zu anderen Staaten. Europa ist eben keine Illusion sonder eine Tatsache. Und einer der hingeht und dieses stark schädigt (z.B. Austritt der Bundesrepublik) hat sich isoliert. Wäre nicht das erste mal in unserer Geschichte. Da geht es dann nicht mehr um popelige Ausgleichszahlungen bei denen die Bundesrepublik bei den Nettozahlern (je Kopf) im unteren Drittel liegt.

Die Welt ist eben etwas komplizierter als sie manchem Monetaristen erscheint. Viele sind dabei geistig überfordert und plappern fleißig die angelsächsische Propaganda nach.

Das alles bedeutet nicht, dass wir auf alle Wünsche eingehen sollen und unmögliche Haftungen übernehmen sollten. Wir müssen uns eben zusammen raufen, im wirklichen Sinne des Wortes. Ist in den besten Familien so.  Und dabei liegt der Lösungsansatz auch nicht bei einer Notenbank oder irgendwelchen Finanzkonstrukten, die primär dazu dienen sollen die aufgeblähte Finanzwirtschaft zu erhalten. Es sind Taten der Politik notwendig, sowohl was die Regulierung und Reduzierung der Finanzbranche und der Organisation einer Bankenunion und einer Fiskalunion angeht. Dabei ist nicht primär der Grad der Integration wichtig sondern Organisationsstrukturen die funktionieren können.
Antworten
Malko07:

Gribkowsky singt

5
20.06.12 12:56
Der USA Bären-Thread 13672166
Spektakuläre Wende im Prozess gegen Gerhard Gribkowsky: Der Ex-BayernLB-Vorstand hat gestanden, dass die Vorwürfe gegen ihn im Wesentlichen stimmen. Dem Manager wird Bestechlichkeit vorgeworfen - weil er bei einem Deal Millionen von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone kassiert haben soll.
Antworten
Pichel:

na super, Bock zum Gärtner gemacht

2
20.06.12 14:54
20.06.12 14:52     DJN: *Griechischer Banker Rapanos wird neuer Finanzminister - Kreise
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

 June 20, 2012 08:52 ET (12:52 GMT)
Dow Jones & Company, Inc.2012



... (automatisch gekürzt) ...
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Kicky:

Bund-Rendite steigt auf 1,60%

7
20.06.12 15:01
www.welt.de/newsticker/bloomberg/...alien-Renditen-sinken.html

Die deutschen Bundesanleihen haben am Mittwoch weitere deutliche Kursverluste verzeichnet. Dagegen konnten spanische und italienische Bonds zulegen. Es verstärkten sich Spekulationen, dass die europäischen Spitzenpolitiker nach Wegen suchen, die Finanzierungkosten der Euro-Länder mit geringerer Bonität zu reduzieren.

Die Rendite der Bundesanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren, die am Dienstag bereits deutlich zugelegt hatte, stieg um zuletzt acht Basispunkte auf 1,60 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future fiel um 72 Basispunkte auf 140,63 Prozent.

Medienberichten zufolge spekulieren Hedgefonds gegen die deutschen Staatspapiere. Sie gehen davon aus, dass die Renditen steigen werden, da sich Deutschland in der Schuldenkrise übernehmen könnte, wie Spiegel-Online berichtete.
Antworten
Kicky:

EU-Fonds Anleihen von Italien und Spanien kaufen

6
20.06.12 15:04
Krisengipfel ohne Ende. Am Freitag, nur drei Tage nach dem G-20-Treffen in Los Cabos, wird der italienische Ministerpräsident Monti in Rom die deutsche Bundeskanzlerin Merkel, den französischen Präsidenten Hollande und den spanischen Regierungschef Rajoy zu einem Vierergipfel empfangen, welcher der Vorbereitung des Spitzentreffens aller EU-Staaten vom 28. und 29. Juni in Brüssel dienen soll.

In Rom will Monti nicht zuletzt seinen neusten, bereits in Los Cabos grob skizzierten Vorschlag weiterdiskutieren, laut dem die EU-Rettungsfonds EFSF und ESM auf dem Sekundärmarkt Anleihen von Staaten erwerben sollen, die unter «unangemessen» hohen Risikoprämien auf ihren Bonds zu leiden haben. Dabei denkt Monti offenbar in erster Linie an italienische Anleihen sowie an jene Spaniens.....
www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/uebersicht/...-kaufen-1.17260400
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Kicky:

Germany set to allow Eurozone Bailout

3
20.06.12 15:13
merkwürdigerweise findet man das so nur beim Telegraph und Guardian
die NZZ berichtet eher, Merkel habe dazu geschwiegen

www.guardian.co.uk/business/2012/jun/19/...lout-countries-debt
Angela Merkel is poised to allow the eurozone's €750bn (£605bn) bailout fund to buy up the bonds of crisis-hit governments in a desperate effort to drive down borrowing costs for Spain and Italy and prevent the single currency from imploding.....

....na wenn sie da mal nicht massiven Ärger kriegt

hier Ambrose Evans-Pritchard kritisch dazu:
www.telegraph.co.uk/finance/comment/...or-Spain-and-Italy.html

...

From what we know, the eurozone's leaders aim to deploy the European Stability Mechanism (ESM) to cap borrowing costs for Spain and Italy by purchasing sovereign bonds on the open market.

Unfortunately, the ESM fund does not yet exist. It has not been ratified by Germany and Italy. When it does come into being, it won't have much money. It has a theoretical limit of €500bn -- a nice wish -- but its paid up capital will start at just €22bn.

It is far from clear that the ESM can raise large sums at viable cost from global investors. The existing bail-out fund (EFSF) has to pay a stiff premium to raise modest sums to cover loan packages to Greece, Portugal and Ireland. ...

David Owen from Jefferies Fixed Income said the Franco-German plan will fail unless EU leaders give the ESM a banking licence to borrow from the European Central Bank. "This is not going work unless they let the fund gear up and draw on the full firepower of the ECB," said.

Such a move that has been blocked until now by Germany. .....
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Draghis Billionengeschütz verpufft

8
20.06.12 21:23

Draghis Billionengeschütz verpufft

Mit einer Billionen Euro wollte EZB-Präsident Draghi Europas Banken helfen. Nach drei Monaten ist die Wirkung verpufft, die Euro-Krise und neue Aufsichtsregeln lassen den Banken kaum Luft zum Atmen. Von Yasmin Osman. Mehr…

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Fed schaufelt diesmal nur ein wenig Geld

9
20.06.12 21:25

Fed schaufelt diesmal nur ein wenig Geld

Die US-Notenbank ist besorgt um die US-Wirtschaft und will helfen – jedoch nur ein bisschen. Fed-Chef Bernanke verlängert die „Operation Twist“. Die Märkte reagieren zunächst enttäuscht, da sie mehr erhofft hatten.

http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/...g-geld/6777848.html

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