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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 10,01 20,00
Fallender DAX-Kurs 5,80 9,97 19,97
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB11KD6 , DE000NB2E3C9 , DE000NB4LQK5 , DE000NB3G8F8 , DE000NB2MJE5 , DE000NB2FQA2 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Kicky:

Eurozone credit crunch fears :M3 money contraction

2
30.12.11 19:04
www.telegraph.co.uk/finance/...rs-on-M3-money-contraction.html

Data released by the European Central Bank shows that M3 money figures tracked by experts as a leading indicator for the economy have turned negative since August, signalling almost certain recession over coming months for the region as a whole.

"The message of these numbers is that the eurozone faces a bleak 2012, with inflation falling rapidly," said Tim Congdon from International Monetary Research. "There is a desperate need to restore growth to the banking system and boost the quantity of money."

Credit to households and business is still growing at 1pc on an annual basis, but on a month-to-month basis it has been flat for months and is now shrinking. It is broadly the same picture for the "broad" M3 money supply, which includes cash and a wide range of accounts and forms a key pillar of the ECB’s monetary policy. .....Mr Draghi hopes to ease the pain as banks scramble to meet tougher core Tier I capital ratios of 9pc by June. The risk is that lenders comply by slashing loans and dumping assets rather than raising fresh capital in a hostile market. The Basel-based Global Stability Board said banks would have to cut their balance sheets by €2.5 trillion if they opt to deleverage by cutting assets, threatening a economic shock.

The one good sign is that eurozone banks became buyers of government bonds in November after four months of relentless selling. ...
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Anti Lemming:

Rendite 30-j. US-Staatsanleihen seit 2008

7
30.12.11 19:48
2,89 % auf 30-j. sind bitter wenig, wenn man bedenkt, dass USA mit seinen Staatsanleihen und QE ein skrupelloses Ponzi-Scheme betreibt.

Folgende Fragen drängen sich auf:

1. Wird das Zinstief von Herbst/Winter 2008 (Höhepunkt der Bankenkrise) noch einmal getestet?

2. Wenn der Bondsmarkt so bärisch ist, wieso stehen US-Aktien dann noch so weit oben?

3. Ist das weitgehende Ausbleiben der saison-typischen Weihnachtsrallye ein Signal dafür, dass im Aktienmarkt ab Jan. ein Ausverkauf droht? Mittelabflüsse aus US-Aktienfonds gibt es ja zur Genüge (# 788).

4. Welches CRV ist besser: Short Aktien oder Short US-Staatsanleihen?

Wenn Aktien in 2012 ähnlich abstürzen sollten wie im Herbst 2008 (z. B. wegen Zerfall des Eurozone samit Bankenkrise), könnten US-Staatsanleihen in einem Anfall von "Risikoaversion" auch durch die Decke gehen. Dass US-Bonds (sie sind z. Z. das präferierte Anleihevehikel der Amis) bereits stark überteuert sind, bietet keine Garantie, dass Spinner/Hedgefonds die Kurse nicht noch höher treiben.

Andererseits gilt: Wenn man zu den jetzigen Fast-Mondkursen short auf US-Staatsanleihen geht, ist das Aufwärtspotenzial nur noch gering. D. h. man kann mit einem Treasuries-Short weniger stark auf die Nase fallen als mit einem Aktien-Short. Dies nutzte auch Hedgefondsmanager Paulson, der mit Shorts auf Subprime-Anleihen in 2009 satte 3,7 Mrd. Dollar verdiente (er half den Goldmännern auch beim Schnüren der Dreckpakete).

Sollte sich indes ein langjähriges Deflations-Szenario in USA einstellen - mit ebenso langjährigen Nullzinsen auf den Dollar - , weiß man nicht, ob renditehungrige Hedgefonds nicht noch "verrückt spielen" und US-Staatsanleihen ins Absurde hochtreiben. Momentum besiegt oft Hirn.

FAZIT: Der Trade "short Treasuries" scheint attraktiv, ist aber kein Selbstgänger.
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Anti Lemming:

Chart zum letzten Posting

 
30.12.11 19:48
Der USA Bären-Thread 472089
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wawidu:

Ergänzung zu # 91799

2
30.12.11 20:15
Berkshire Hathaway hat noch nie eine Dividende gezahlt und hatte über Jahrzehnte hinweg auch keinen Aktiensplit durchgeführt, bis dann Folgendes kam:

www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/0,2828,677756,00.html

Berkshire-Aktien eignen sich vor diesem Hintergrund natürlich hervorragend für einen Vergleich mit Gold.

Im Anhang der weekly Ratiochart der Berkshire A-Aktie zu Gold: Die Performance dieser Aktie gegenüber Gold ist seit dem 2. Halbjahr 2008 als absolut desolat zu bezeichnen. MA200 ist hier der "Brutal-Indikator".
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 472090
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Anti Lemming:

Wawidu

5
30.12.11 20:18
Du musst den Ratio-Chart

BRK.A:$Gold

ab 1980 nehmen, der geht steil nach oben.

Anderenfalls vergleichst Du einen austoppenden Aktienmarkt mit der nachfolgenden Rohstoff-Hausse ab 2000.
Antworten
Platschquatsc.:

@Anti

4
30.12.11 21:09
Also eigentlich war die Aussage nicht auf eine Person bezogen aber wenn du dich schon angesprochen fühlst hab ich mal geblättert.

Wenn das was du oben schreibst für dich so offensichtlich war wieso bedienst du dann in deinen damaligen Postings das ganze Spektrum von Deflation, Inflation über Manipulation bis hin zu Crashbefürchtungen usw. statt den Rücksetzer als "Buy the Dips" Chance zu sehen?

Wahllose ein paar Postings ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
Anti Lemming: QE geht nach hinten los
http://www.ariva.de/forum/...eren-Thread-283343?page=2973#jump9576704
Anti Lemming: QE und Murphy's Investment Law...
http://www.ariva.de/forum/...eren-Thread-283343?page=2979#jump9599836
Anti Lemming: Mein Abschätzung der Fed-Verluste aus QE
http://www.ariva.de/forum/...eren-Thread-283343?page=2922#jump9339752

Angesichts deiner heutigen Aussagen um so verwunderlicher das man sie damals nur zwischen allen möglichen Schlußfolgerungen und Szenarien.
Antworten
Platschquatsc.:

@wawidu

5
30.12.11 21:30
"....Echte S-K-S-Formationen sind stets endständige Tops oder Böden...."
Keine Ahnung ob das jetzt ein "endständiger Boden" ist, ist mir auch egal.
Wobei sich mir die Frage stellt was bringt mir die Erkenntnis im Rückblick wenn die Formation abgeschlossen ist?

"...Eine potenzielle Top-SKS setzt voraus, dass das durchschnittliche Volumen von der linken zur rechten Schulter hin sinkt, bei einer potenziellen inversen Boden-SKS jedoch ansteigt....."

Keine Ahnung in welchem Chartbuch das steht, dass bei einer inversen SKSs das Volumen von Links nach Rechts steigen soll. Ergibt auch wenig Sinn, da unabhängig von der Richtung das rechte Volumen nur sagen soll das der Kauf/Verkaufsdruck raus ist aber man dem neuen trend noch nicht traut. dementsprechend sollte idealerweise bei bruch der Nackenlinie erst ein Volumenschub einsetzen.

zwei Beispiele:
www.mussler-briefe.com/pdf/TA-Einsteigerkurs%20%285%29.pdf
www.investor-verlag.de/...fast-perfekte-inverse-sks/105947941/
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 472108
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Platschquatsc.:

zu #91806 vergessen

 
30.12.11 21:34
zwischen allen möglichen Schlußfolgerungen und Szenarien...."findet"
Antworten
wawidu:

US Eisenbahntransporte

2
30.12.11 22:08
Meine folgenden Ausführungen sehe ich in engem Zusammenhang mit der Übernahme von Burlington Northern durch Berkshire Hathaway:

Seit März 2009 hat die Kurskurve des DJ US Railway Index den bislang beispiellosesten  Anstieg seiner Historie hingelegt und sogar die Hochs von 2008 deutlich überschritten. Die einzige Statistik über Transporte per Eisenbahn wird von ASI/Transmatch Railfax Report geliefert. Die wöchentlichen Berichte dieser Organisation basieren zentral auf "Carloadings", geben jedoch keine Auskunft darüber, welche spezielle Gütermengen in den "Cars" (=Waggons) tatsächlich innerhalb der USA transportiert wurden. Dieses Thema hatte ich schon mehrfach unter Verweis auf die Sicht eines entfernten Verwandten, der bei einem großen Speditionsunternehmens in leitender Postion tätig ist, fokussiert. Dieser hält die Statistik von ASI seit Anfang 2009 für eine grandiose Täuschung, nicht seitens der Statistiker, sondern seitens der "Schieber". Ich erinnere daran, dass laut dessen Aussage immer wieder erhebliche Gütermengen von einem Lagerplatz zu einem anderen verschoben wurden. Er hat dieses Gehabe wohl treffend als  "rein optische Transportaufbauschungsmaßnahmen" bezeichnet, die mit der Realität nur wenig zu tun hatten. Wo die die "Schieber" dieser Phase sitzen, dürfte wohl klar sein: Wall Street.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 472103
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daiphong:

#07 Für eine inverse SKS scheint mir hier

3
30.12.11 22:50
gar keine Basis gegeben, der Körper ab dem Oktobertief gibt das eigentlich nicht her. Aber was solls. Auch andere plausible Formationen wären sicherlich erkennbar, je nach Bedarf ;-) Eine Wendeformation nach oben sehe ich derzeit im SPX auch aus chartfremden Gründen nicht.
Antworten
wawidu:

platsch # 91807

 
30.12.11 23:06
Das Fragmental der SAP-Vorzugsaktie, das du mir hier bietest, ist ja wohl der Hammer! Es stand am Ende des Tech-Hype seit 1994. Seit 2001 gibt es keine SAP Vorzugsaktien mehr, sondern lediglich noch Stammaktien. Den Chart der Stammaktien zwischen 1989 und 2001 liefere ich nachfolgend. Und wo steht der Kurs von SAP aktuell? Gerade mal bei rund 41 EUR!
Der USA Bären-Thread 472128
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Anti Lemming:

Fuckflation

9
30.12.11 23:24
oder so ähnlich nannte Kass die laufende Fed- bzw. Zins-Politik in USA.

Genauer war es "Screwflation", wobei "screw" ein Slangwort für fuck ist.

Kass wollte damit ausdrücken, dass die - zunehmend deklassierte - US-Mittelschicht die Hauptleidtragende ("fucked up") dieser Zinspolitik ist. Es gibt kaum noch Zinsen auf Sparguthaben, und die Löhne bleiben wegen struktureller Massen-AL eingefroren, während gleichzeitig QE-bedingt die Preise für Nahrung und Energie (die gerade bei ärmeren Leuten anteilig stark zu Buche schlagen) in die Höhe schießen.

Daraus resultieren im Endeffekt negative Realzinsen.

Bernanke behauptet, für diese Entwicklung nicht verantwortlich zu sein, indem er

1. felsenfest und wider besseres Wissen behauptet, die Preisanstiege seien eine Folge von Knappheit bzw. Angebot/Nachfrage (Ölpeak, Asienboom, "der Markt") und nicht eine Folge seines Geldgedruckes. Tatsächlich aber gab/gibt QE den Rohstoff- und Nahrungszockern inkl. US-Großzockerbanken die nötige psychologische Rückdeckung, da sie sich des Dollar-Carrytrades bedienen. Die klammheimliche "US-Politik des schwachen Dollars" passt zugleich in das strategische Konzept Amerikas, im laufenden "Abwertungsweltkrieg der Währungen" Vorteile rauszuholen.

2. die Nahrungs- und Energie-Inflation bei der Ermittlung der Kern-Rate "wegen hoher Volatilität" rausrechnet, um weiterdrucken zu können und den großangelegten Beschiss am eigenen Volks nicht offenkundig werden zu lassen.

Wir haben also im Nahrung/Rohstoff/Assetbereich eine politisch gewollte Pseudo-Inflation (Assetpreisaufblasung). Die schleichende Dollarentwertung durch die Hintertür (via Fed-Festplatte) führt gleichzeitig zu Massen-Kaufkraftverlust bei weitgehend konstanten Löhnen, was in einer Konsumgesellschaft wie USA nachfragebremsend und mithin mittelfristig deflationär wirkt. In dem Sinne ging das Konzept Bernankes, mittels QE "Deflation zu bekämpfen", NICHT auf.

Man kann die Entwicklung als Stagflation bezeichnen (hab ich im Laufe der letzten zwei Jahre mehrmals gemacht), wobei Kass' Screwflation den Nagel noch besser auf den Kopf trifft.

Kommen wir, Platschquatsch, also zu Ausgangsfrage zurück: Hat QE im Endeffekt etwas gebracht?

Man muss dies an den Langzeitwirkungen festmachen.

Im Prinzip könnte man argumentieren, dass der Versuch der Fed, die Langlaufzinsen mittels Nullzinsen und QE niedrig zu halten (galt mal als Hauptargument für QE), "geglückt" ist. Denn die laufende Rallye bei US-Langläufern ist geradezu krank. 2,9 % auf 30jährige gab es zuletzt am Höhepunkt der Bankenkrise im Winter 2008/2009.

Die Tiefzinsen wirken sicherlich auch positiv für den US-Hausmarkt, weil verzockte Hausbesitzer nun zu günstigen Konditionen umschulden können. Freilich bleibt es dabei, dass derjenige, die im Hausboom zu teuer gekauft hat, lebenslang an dem (Miss)Deal abzahlen muss. Denn die Schuld wird durch tiefe Zinsen bekanntlich nicht kleiner. Wer sich durch "der Bank den Schlüssel auf den Tresen knallen" entzieht, steht langfristig besser da.

Die Tiefzinsen bewirkten, dass die US-Hausverkäufe in den letzten Monaten wieder leicht angezogen haben. Sie sind aber immer noch um den Faktor 3 bis 4 kleiner als 2005, als 1,5 Mio. Häuser verkauft wurden. Man kann von einer Erholung auf unterstem Level sprechen.

Die Bondrallye wurde vor allem durch die Nullzinspolitik ausgelöst. Nullzinsen haben zur Folge, dass Leute der Rendite wegen ihre Geldmarktkonten plündern und (aus Scheu vor Aktien) das Geld in Langläufer inkl. Unternehmensbonds stecken. Das war von Bernanke so geplant - und die Kalkulation ist in dem Sinne aufgegangen. QE hat die Bondnachfrage dabei noch zusätzlich verstärkt.

Dennoch kann man die Fed-Politik nach heutigem Stand als tendenziell gescheitert betrachten, weil

- die progagierte Erholung am US-Arbeitsmarkt ausgeblieben ist. Die aktuell gut 100.000 neuen Stellen pro Monat reichen nicht mal für diejenigen, die monatlich neu in den US-Arbeitsmarkt drängen. So bleibt es bei der hohen Sockel-AL. Dass die AL-Rate dennoch sinkt, ist auf Statistiktricks zurückzuführen. Wer nach 99 Monaten kein AL-Geld mehr bekommt, gilt nicht mehr als arbeitslos. Die Wahrheit zeigt die seit Jahren sinkende "Population Work Force".

- die propagierte Erholung der US-Wirtschaft ausgeblieben ist. Eine reiche 1-%-Minderheit wurde durch die laufende Umverteilung von unten nach oben zwar reicher dann je. Doch dafür sank die breite 99-%-Masse schrittweise in die Verelendung ab. Das US-Wachstum dümpelt bei mageren 2 %. Ohne die massive Neuverschuldung von fast 10-BIP-Prozent pro Jahr seit 2008 - die fast ausschließlich von der Fed via Gelddrucken "refinanziert" wurde - und die damit finanzierte Wohltaten wie Food Stamps und AL-Zahlungsverlängerungen wäre die US-Wirtschaft in den letzten drei Jahren höchstwahrscheinlich geschrumpft. 2 % Wachstum bei 10 % Neuverschuldung sind per saldo katastrophal. Und ein Beleg, dass Vater Staat als Reparaturbetrieb des Zockerkapitalismus kein Chance hat. HInzu kommt, dass Amerika wegen der ausufernden Neuverschuldung inzwischen auf "griechische Verhältnisse" (bald über 100 % Schulden/BIP) zusteuert. Kein Wunder, dass die US-Ratingagenturen in Europa soviel Dampf machen. Das lenkt von eigenen, nicht minder schweren Problemen ab.

- auch das dritte Mandat der Fed, für Preisstabilität zu sorgen, nicht funktioniert hat,  weil die Energie- und Nahrungsmittelpreise infolge von QE "explodierten". Dass Bernanke beides rausrechnet, ändert nichts an der Sachlage, das die hohen Preise vom US-Verbraucher schlussendlich bezahlt werden müssen, was Kaufkraft abschöpft und die US-Konsumgesellschaft lähmt (BIP basiert zu 70 % auf Konsum). Die massive Alimentation aus der Neuverschuldung hat die Schieflagen zwar pro forma gedämpft, aber eben um den Preis von nun annähernd 100 % Schulden/BIP-Quote.

FAZIT: Der Fed ist es gelungen, die Langlaufzinsen niedrig (und die Leitzinsen bei Null) zu halten, aber die versprochenen Wunderdinge, die daraus resultieren sollten, sind ausgeblieben. Fuckflation führte vielmehr zur Deklassierung/Verarmung der US-Mittelschicht und zur Verelendung der Unterschicht (Obdachlosigkeit).

Kein Wunder bei einer Notenbank, die im Grunde nichts anderes ist als der verlängerte Arm von Großzockern um Blankfein/GS.
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daiphong:

naja wawidu, man konnte 99

 
30.12.11 23:25
die SAP-Vz als inverse SKS deuten, das war im großen uptrend auch relativ plausibel. Und die inverse 2007er SKS ging wohl mit abnehmendem Volumen einher, darum gings doch. Die Charts halten sich nicht immer an Lehrbücher. Was mit den SAP-Vz später geschah, ist hier doch Wurscht.
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Platschquatsc.:

@ wawidu

2
31.12.11 00:36
Ähm es geht um Chartformationen (iSKS) und nicht um SAP. Ich hab einfach mal die zwei erstbesten die mir Google geliefert hat hier als Beispiel genommen.

In dem Charteinmaleins-Link wird SAP lediglich als Beispiel verwendet genauso gut hätte man den Namen auch ausblendenn können. Denn wie gesagt es geht um Formationen und deren Wahrscheinlichkeit.

Das du dir den Aufhänger SAP rauspickst, hier den Zeitraum vergrößerst und ne substanzlose Analyse machst die nichts mit deiner eigentlichen Volumen-Behauptung bei einer iSKS zu tun hat, ist wohl eher der Hammer.
Also bring mal nen Link von irgendeiner Chartseite wo deine Behauptung als Konsens angesehen wird oder was anderes substanzielles was deine Behauptung stützt gegenüber mittlerweile dem dritten Link meinerseits der das Charteinmaleins erklärt.

www.broker-test.net/charting/chart-formationen.html
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 472151
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Platschquatsc.:

@ Anti #91812

2
31.12.11 01:15
Ich glaube nicht das es das Ziel der FED war mit QE den Arbeitsmarkt zu beleben oder die Verarmung einzudämmen.
Das ist bestenfalls Aufgabe und Ziel des Staates in Form von öffentlichen Aufträgen, Konjunkturprogrammen oder Sozialausgaben, aber wenn selbst der schrumpft wie soll denn da die FED das machen?
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 472155
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Anti Lemming:

PQ - Glauben ist nicht Wissen

6
31.12.11 08:29
"Ich glaube nicht dass es das Ziel der FED war mit QE den Arbeitsmarkt zu beleben..."

Screenshot (unten) ist aus folgendem Artikel:

www.de.wikipedia.org/wiki/Federal_Reserve_System

Außerdem hier:

"Die Akteure an den Finanzmärkten hoffen darauf, dass "Helikopter Ben" ein drittes Mal zum letzten Mittel greift und mit vollen Händen Dollar regnen lässt, um die lahmende Konjunktur und den Arbeitsmarkt zu beleben."

www.teleboerse.de/nachrichten/dossier/...ie-Berge-article4131611.html

Es ist auch häufig von einem "Doppelmandat" der Fed die Rede, nämlich erstens die Inflation möglichst niedrig und zweitens die Beschäftigung möglichst hoch zu halten. Diese Ziele sind komplementär, weil z. B. hohe Zinsen (in Flautezeiten) die Wirtschaft abwürgen und damit den Arbeitsmarkt gefährden.

Umgekehrt sorgen Tief- bzw. die aktuellen Nullzinsen nicht "automatisch" für eine  Arbeitsmarktbelebung, weil die Grenzen monetärer Steuerung längst überschritten sind. (Bernanke träumt da alten Zeiten hinterher...). So kam QE als weiteres - zweifelhaftes - Mittel der Zinspolitik hinzu.

Man kann aber mit Zinspolitik nicht die Folgen einer Wirtschaftspolitik aus der Welt schaffen, die zulässt, dass Firmen zur Gewinnmaximierung massenhaft Arbeitsplätze in Billiglohnländer (Asien) verlagern, um anschließend die heimischen Konsumlücken mit staatlichem Gelddrucken zu schließen. Dies ist die Hauptursache für die aktuelle US-Überschuldungskrise.
Der USA Bären-Thread 472172
Antworten
Anti Lemming:

Apple-Designer zum Ritter geschlagen

3
31.12.11 08:49
12/30  Apple designer Jonathan Ive to be knighted: BBC

Wann erhält Oberzocker Blankfein den Wirtschaftsnobelpreis?
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permanent:

Foreign Central Banks Cut Treasury Holdings by Rec

6
31.12.11 10:25
Foreign Central Banks Cut Treasury Holdings by Record
Financial Times
| 30 Dec 2011 | 09:57 PM ET

Holdings of U.S. Treasurys by foreign central banks has fallen by a record amount over the past four weeks according to the latest Federal Reserve data.

The net $69 billion drop in Treasury holdings registered at the Fed by foreign official institutions comes as benchmark yields ended 2011 near record low levels and when the U.S. central bank is conducting Operation Twist, its $400 billion program to sell shorter-lived Treasury bonds and buy those with longer maturities.

The decline in foreign holdings of Treasurys in recent weeks has not resulted in higher yields and lower prices because other investors have sought the safety of US debt.

“Given where the 10-year Treasury is ending the year, it’s difficult to say the flows are a bearish move,” said Ian Lyngen, strategist at CRT Capital.

The yield on 10-year notes was set to end 2011 below 1.90 percent on Friday and the Barclays Capital index of long-dated Treasurys has rallied nearly 30 percent this year, its best annual performance since 1995.

“While other buyers have willingly taken up the torch up to this point, it seems clear that this [foreign official flows] source of demand has waned since Operation Twist took yields to these levels and this investor base has little interest in sub-2 percent 10-year yields,” said John Briggs, strategist at RBS Securities.

 

The drop in foreign holdings would be far more pronounced had Japan not intervened to buy dollars and sell yen during August and October. The proceeds of dollar purchases, seen in the vicinity of $100 billion in October, went mainly into the Treasury market.

“If not for the bulge of purchases at the end of October due to Japanese intervention it’s fair to say we would have seen consistent falls in holdings of Treasurys for most if not all of the second half of the year,” said Mr. Briggs.

The previous record four week drop for custody holdings at the Fed was a $56 billion decline in September, when the 10-year yield dropped to 1.67 percent, its lowest level since 1945.

With September and December marking the final months of the third and fourth quarters respectively, the sales by foreign central banks may be nascent evidence of a new trend.

“Once upon a time, foreign official institutions were more likely to boost the amount of Treasury debt held at the Fed on the eve of major reporting dates,” said Lou Crandall, economist at Wrightson Icap. “Whether due to underlying investment patterns or to changes in custodial arrangements, foreign holdings of Treasurys at the Fed are now more likely to shrink than expand at the end of the quarter.”

Late on Friday the New York Fed announced that the central bank plans to purchase approximately $45 billion and sell approximately $44 billion in Treasury securities under Operation Twist over the month of January.

Antworten
Kicky:

BLS-Statistik masslos übertrieben

2
31.12.11 10:41
....As economist John Williams observes, "starting in October, a divergence developed: Whereas year-to-year change in BLS estimated payroll earnings continued at a more-or-less constant, positive level, tax receipts fell quite markedly. Where the Treasury numbers reflect full reporting, the BLS data are sampled, heavily modeled and usually heavily revised. The implication is that the BLS has overstated average earnings and payrolls meaningfully in recent months."....

..Over the following weeks, economic data can continue to be fairly soft, but because expectations have collapsed, the new data is interpreted as being "above expectations." After a while, that experience of positive surprises causes analysts to over-correct by forming overly optimistic expectations, which is predictably followed by a period where the data, unless it is spectacular, almost cannot help but disappoint. ....

www.hussman.net/wmc/wmc111219.htm
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 472187
Antworten
Kicky:

Jeremy Grantham zum Verlauf von Bubbles

5
31.12.11 10:48
www.gmo.com/websitecontent/JGLetter_ShortestLetterEver_3Q11.pdf
Jeremy Grantham of GMO included a section called "No Market For Young Men" in his third quarter investment letter, with some fairly dismal comments about valuation cycles from a historical standpoint:

"Historians would notice that all major equity bubbles (like those in the U.S. in 1929 and 1965 and in Japan in 1989) broke way below trend line values and stayed there for years. Greenspan, neurotic about slight economic declines while at the same time coasting on Volcker's good work, introduced an era of effective overstimulation of markets that resulted in 20 years of overpriced markets and abnormally high profit margins. In this, Greenspan has been aided by Bernanke, his acolyte, who has continued his dangerous policy. The first of the two great bubbles that broke on their watch did not reach trend at all in 2002, and the second, in 2009 – known by us as the first truly global bubble – took only three months to recover to trend. This pattern is unique. Now, with wounded [government and central bank] balance sheets, perhaps the arsenal is empty and the next bust may well be like the old days. GMO has looked at the 10 biggest bubbles of the pre-2000 era and has calculated that it typically takes 14 years to recover to the old trend. An important point here is that almost no current investors have experienced this more typical 1970's-type market setback. When one of these old fashioned but typical declines occurs, professional investors, conditioned by our more recent ephemeral bear markets, will have a permanent built-in expectation of an imminent recovery that will not come.

"For the record, Exhibit 1 shows what the S&P 500 might look like from today if it followed the average flight path of the 10 burst bubbles described above. Not very pretty."
(Verkleinert auf 83%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 472190
Antworten
Kicky:

Spanien verfehlt Defizitziel

 
31.12.11 10:53
www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/...l_1.14007932.html
Trotz eines harten Sparkurses verfehlt das Euro-Mitgliedsland Spanien in diesem Jahr sein eigenes Defizitziel deutlich. Das Haushaltsloch werde im laufenden Jahr bei acht statt der angepeilten sechs Prozent der Wirtschaftsleistung liegen......
Antworten
Kicky:

Griechenland zwingt Banken zu höherem Verzicht

 
31.12.11 10:55
31.12.2011  ·  Der griechische Schuldentausch kommt Banken und Versicherer wohl noch teurer als zunächst vermutet. Tatsächlich könnte sie die Umschuldung bis zu 75 Prozent ihrer Forderungen kosten. ...steht eine Einigung noch aus, aber wichtige Eckpunkte sind schon geklärt. Demnach dürften sich die Abschreibungen auf griechische Anleihen auf 65 bis 75 Prozent erhöhen. Die griechische Regierung zeigte sich am Donnerstagabend zuversichtlich, dass bald eine Einigung bekannt gegeben werden könne....
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...herem-verzicht-11586109.html
Antworten
Platschquatsc.:

ok Anti wenns da steht als Ziel ist das so

4
31.12.11 11:13
Bleibt trotzdem die Frage ob mit QE genau dieses Ziel (Beschäftigung) erreicht werden sollte. Nur weil Marktakteure darauf hoffen muß das nicht das primäre Ziel von QE gewesen sein.
Ich könnte auch behaupten QE zielte primär auf langfristig niedrige Zinsen im Immobiliensektor ab um hier einen weiteren Kollaps zu verhindern und schwubs hätte QE erfolgt gehabt.
Hängt alles davon ab welche Ergebnisse ich den Maßnahmen zuordne.

Im übrigen sind von den drei genannten Zielen zwei im Soll, unabhängig von QE. Da der Arbeitsmarkt eh ein nachlaufender Indikator ist wird sich auch hier im laufenden Jahr eine weitere Entspannung einstellen. Ob das dann bis zum Vorkrisenniveau reicht sei mal dahingestellt aber die wöchentlichen AL-Zahlen gehen zumindest in die richtige Richtung.
(Verkleinert auf 92%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 472195
Antworten
Anti Lemming:

SP-500 - proj. Verlauf über die nächsten Jahre

5
31.12.11 11:49
Unten aus dem Newsletter von Hussmann (Link bei Kicky) der von ihm projektierte Verlauf des SP-500 nach dem 2009-Kollaps. Hussmann hat die typischerweise 14-jährige "Sub-par Kriechphase" berücksichtigt, die ein typisches Post-Bubble-Environment mit sich bringt. Historisch sah man es solche Kriechphasen auch nach den Blasenhochs von 1929 und 1965.

Die Frage ist, wo man den nächsten schweren Einbruch lokalisieren soll. War bereits der 2002-Niedergang der Startpunkt des laufenden Schweinezyklus? Dann wäre die Krise nach historischem Muster 2016 beendet.

Die Rezession von 2002/2003 war jedoch, bezogen auf die BIP-Rückgänge, relativ zahm und eher eine Feld/Wald/Wiesen-Variante. Die westlichen Notenbanken hatten 2002 auch noch genug Spielraum für Leitzinssenkungen, um mit Tiefzinsen eine Zeit gewinnende Kreditblase (in USA: Subprime-Blase, in EU: PIIGS-Blase) nachschieben zu können.  Faktisch kam es 2002/2003 nur deshalb zu recht starken Einbrüchen am Aktienmarkt, weil sich zuvor von 1995 bis 2000 ein enorme (KGV-)Blase gebildet hatte und die Akteure durch die 2001-Terrorattacken sowie den Irakkrieg verunsichert waren.

2002/2003 platzte daher im Wesentlichen eine Aktienblase (was in D. zusätzlich stark in Aktien investierte Finanzkonzerne wie Allianz runterriss), während die Realwirtschaft durch massive Zinssenkungen über die Runden gerettet werden konnte.

Die 2008/2009-Finanzkrise hingegen war ein ganz anderes Kaliber. Hier ging es wirklich und stark mit der Realwirtschaft bergab, und es drohte wegen zig Großbankenpleiten eine Weltfinanzkrise. Diese konnte nur durch massives Gelddrucken und zig Tarp-Mätzchen der Fed mit knapper Not abgewendet werden.

Insofern kann man Hussmann zustimmen, wenn er als eigentlichen Startpunkt des laufenden Schweinezyklus den 2008-Crash nimmt. Demnach würde die Wirtschaft erst 2022 wieder Fuß fassen. Der Chart unten zeigt seine auf dieser Annahme basierende Projektion:

(Börsentechnisch stünde demnach ein Niedergang wie im Januar 2008 ins Haus, der eine 8-jährige Baisse mit SP-500-Ständen um 800 einleitet.)
(Verkleinert auf 84%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 472199
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Anti Lemming:

sorry Kicky

2
31.12.11 12:13

für die Doublette (Hussmman-Chart in # 820 und 824), das hatte ich übersehen.

In # 824 hab ich noch einen deutschsprachigen Kommentar hinzugefügt, der diskutiert, ob man 2008/2009 als Ausgangspunkt für den laufenden Schweinezyklus nehmen kann bzw. sollte.  

Und zum Jahresausklang erlaube ich mir noch den Hinweis, dass mich die Pseudoerholung in 2009/2010 sowie der volatile Seitwärtsmarkt in 2011 nicht von meiner bärischen Grunderwartung für die nächsten Jahre abbringen konnten. Ich teile Hussmanns Auffassung, dass das dicke Ende erst noch kommt.

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