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Der USA Bären-Thread

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs auf Deutsche Telekom AG

Strategie Hebel
Steigender Deutsche Telekom AG-Kurs 5,01 10,07 19,67
Fallender Deutsche Telekom AG-Kurs 4,89 9,96 19,40
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NG7RJ81 , DE000NG9CLR4 , DE000NB4E478 , DE000NB2TG88 , DE000NB3TKX6 , DE000NB4ATA3 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 156.448
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S&P 500 6.858,52 -0,61% Perf. seit Threadbeginn:   +370,09%
 
Malko07:

Deutsche zahlen drastisch weniger Kapitalsteuern

5
24.01.11 09:59
Der USA Bären-Thread 9576312
Zinsen, Dividenden, Wertpapiergeschäfte: Die Steuereinnahmen aus Kapitalerträgen sinken dramatisch. Laut einem Zeitungsbericht bekam der Fiskus 2010 rund 3,7 Milliarden Euro weniger als im Vorjahr. Erwartet hatten Finanzpolitiker eigentlich ein dickes Plus.
Antworten
relaxed:

#74326 25% von 1% Zinsen sind eben

15
24.01.11 10:09
weniger als 25% von 3% Zinsen.

Tja, wenn man als Schuldner wenig Zinsen zahlt, gibt es eben auch weniger Einnahmen zu besteuern.

"Finanzfachleute", die über diese Entwicklung überrascht sind, fallen in die Kategorie "Finanztrottel".
Antworten
Malko07:

#74325: Japan würde ich nicht als

6
24.01.11 10:19
vernachlässigbar darstellen. Dort sind die Renditen bis jetzt relativ mit am stärksten gestiegen (sogenannte Problemländer außen vor gelassen).

- Beachtlich finde ich auch. dass die Bremspolitik Chinas die Renditen treibt wo doch noch letzte Woche noch die staatlichen chinesischen Ausgabeprogramme primär die Weltwirtschaft tragen.

- Seit einiger Zeit sind die weltweiten Neuemission von Anleihen (Refinanzierung, Neuverschuldung) außergewöhnlich hoch und übertreffen das US-QE bei weitem. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach Anleihen von "Problemstaaten" sehr groß und die Vermögensverwaltung des Bundes scheitert beim Versuch die Renditen niedrig zu halten. Also sehen die Anleihespekulanten die Gefahr, dass den Problemstaaten etwas passiert als geringer an als die weitere Steigerung der Inflation.

Auch wenn bei Anleihen oft mit Angebotsspielchen die nicht zu einem echten Handel führen oft versucht wird die Kurse zu beeinflussen (wegen parallel laufenden Derivatenspielchen), wird schlussendlich der "echte" Kurs immer noch mit einem zustandegekommenen Handel des Basiswertes (Anleihe) festgestellt. War sehr gut kürzlich mit bezüglich den sehr illiquiden portugiesischen Staatsanleihen zu beobachten bei denen sich die Zocker blutige Finger geholt haben.

Eine  Retour-Kutsche soll sich schon auf das beziehen was ich vorher gesagt habe. Man sollte also zuerst lesen, etwas warten und dann nochmals lesen. Eventuell versteht man dann das Geschriebene.
Antworten
Anti Lemming:

QE geht nach hinten los

9
24.01.11 10:29
Da QE vor allem die Rohstoff-Inflation anheizt und in Ländern außerhalb der USA zu restriktiven Maßnahmen führt (China bremst, EZB erwägt Zinserhöhungen), geht Bernankes Wunderwaffe nach hinten los: Die Kurse für Staatsanleihen FALLEN weltweit, womit die Zinsen für längerfristige Kredite sowie für Hypotheken STEIGEN.

USA ist halt nicht mehr der Nabel der Welt. Die Bremsmanöver, die QE im Ausland auslöst, konterkarieren etwaige positive Effekt in USA. ("Positiv" für USA ist u. a. , dass QE die Refinanzierbarkeit der massiven US-Neuverschuldung sicherstellt.)

FAZIT: Wenn Bernanke den US-Housingmarkt (und damit das US-Bankensystem) vor dem finalen Kollaps retten will, muss er QE bald STOPPEN.

Auch auf die US-Kreditvergabe (bzw. auf die US-Konjunktur) wirken die Zinsanstiege am langen Ende dämpfend. Der Spin-Story, steigende Zinsen seien ein Indiz für "wirtschaftliche Erholung" (und insofern die erwünschte positive Folgewirkung von QE), werden Investoren (weltweit) nicht mehr allzu lange aufsitzen. Wäre dem so, würden nicht so viele US-Bundesstaaten infolge wegbrechender Steuereinnahmen vor dem Bankrott stehen. Auch die Krise in den PIIGS kann man schwerlich der propagierten Erholungsstory subsumieren, obwohl - und gerade WEIL - dort die Zinsen stark steigen. Es ist schon ein Unterschied, ob Anleihekurse fallen, weil sich die Wirtschaft erholt, oder ob sie fallen, weil Bondanleger das sinkende Pleiteschiff verlassen.
Antworten
Anti Lemming:

"Milliardengewinne" der US-Banken (Handelsblatt)

2
24.01.11 10:46
Zu den "Lichtblicken" zählt das Handelsblatt in # 322:

"Es gibt aber auch Lichtblicke: JP Morgan, die Nummer zwei des Landes, konnte dank der anziehenden Konjunktur ihre Milliardengewinne ausbauen. Wells Fargo, die viertgrößte US-Bank, erzielte sogar einen Rekordgewinn."

Die Milliardengewinne kommen hauptsächlich durch Auflösungen von Risikorückstellungen zustande. Ich vermute, dass das auch bei GE der wichtigste Gewinntreiber war (GMAC verbuchte "überraschend" ein Milliarde Gewinn nach 100 Mio. im Vorjahr.)

Die große Frage bleibt, ob dieses Rückfahren der Vorsorge tatsächlich berechtigt oder nur Ausdruck des allgemeinen Erholungs-Hypes ist, den Bernanke mit QE2 und den damit einhergehenden Assetpreis-Anstiegen angeschoben hat. Dem US-Housingmarkt hat QE2 bezeichnenderweise nichts genützt. Hier herrscht nach wie vor Preisdeflation - mit potenziell ruinösen Folgen für die Bankbilanzen. Falls, wie von mir befürchtet, QE2 über Sekundäreffekte (u. a. Rohstoffinflation) im Ausland die US-Hypozinsen noch höher treibt (# 329), werden die Banken ihre Risikorückstellungen bald wieder hochfahren müssen.

Dann setzt es statt der jüngsten Milliardengewinne wieder die "vertrauten" Milliardenverluste.
Antworten
Anti Lemming:

Malko - # 328

 
24.01.11 10:51
"wo doch noch letzte Woche noch die staatlichen chinesischen Ausgabeprogramme primär die Weltwirtschaft tragen"

Das galt für die chinesische Erholung in 2009/2010 (die entsprechenden Niederschlag in den Zahlen deutscher Firmen fand, die Investitionsgüter nach China exportieren), aber eben nicht für die Zukunft.

Zeitachse beachten: gestern = Vergangenheit, morgen = Zukunft.
Antworten
Malko07:

A.L. (#74331): China bremst seit über

6
24.01.11 11:24
einem halben Jahr. Und die wirtschaftliche Entwicklung war die letzten 6 Monate alles andere als schlecht, wesentlich besser als von vielen erwartet - auch wie von vielen hier.  Lese mal nach, was du uns alles im Sommer für den Jahreswechsel prognostiziert hattest. Kann man weiter daneben liegen?

QE wird solange fortgesetzt werden wie die USA es brauchen. Also zuerst muss mal die USA auf eine deutliche Begrenzung der Neuverschuldung umschalten. Erste Tendenzen sind im Kongress zu sehen, ein Ansatz in der Umsetzung ist noch nicht zu sehen. Im Sommer werden nämlich die Erfolge der Sparbemühungen in Europa (Eurozone + Großbritannien) sehr deutlich werden. Das ist nicht gut für US-Bonds. Also sehr wahrscheinlich QE3.

Auch schon für Anfang 2010 hattest du uns eine Verschärfung der US-Geldpolitik prognostiziert. Ich vermisse sie immer noch.
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Pichel:

Auszug aus Züricher Börsenbrief

10
24.01.11 11:32
.....der amerikanische Präsident folgt seinem Vorbild Bill Clinton. Mit dem Verlust der Mehrheit der Demokraten im Kongress legt er sein Steuer um. Er berief soeben GE-Chef Jeff Immelt zum Vorsitzenden seines wichtigsten Beratergremiums. Ausgerechnet den Mann, den man in den USA als ebenfalls grössten Reagan-Fan kennt. Damit ist alles gesagt. Obama nähert sich nicht nur der Wall Street, weil Immelt auch Paul Volcker ersetzt, sondern gleichzeitig den Dialog mit der Industrie sucht. Beides sind die Voraussetzungen dafür, dass die amerikanischen Unternehmer eine Perspektive sehen.
Zufall oder nicht: Am gleichen Tag ergab sich für den Immobilienmarkt ein sehr wichtiges Signal für den Verkauf von Second-Hand-Häusern.
Erstmals seit 5 Jahren wurden mehr als 5 Mio. Wohnungen verkauft. Das sind 12,3 % mehr als im November. Diese Zahl ist annualisiert gerechnet. Das nennt man einen Trendwechsel und dieser Markt ist einer der wichtigsten
Bankraub ist ein Unternehmen für Dilettanten.
Wahre Profis gründen ein Bank.
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Pichel:

fehlt noch was

 
24.01.11 11:36
...für die Gesamteinschätzung „ex Finanzkrise“.
Bankraub ist ein Unternehmen für Dilettanten.
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musicus1:

EURUSD shorts aufgestockt

5
24.01.11 11:38
und sollten wir im sp500 unter 1260 gehen,   werden die shorts  weiter aufgestockt.....
stocks 50 bin ich noch long....
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Pichel:

wegen China:

7
24.01.11 12:03
(auch Auszug)

China hinterlässt eine Bremsspur. Auf der anderen Seite der Welt findet das Gegenteil von dem statt, was die Mehrzahl der Analysten vorausgesagt hat, und damit massiv schiefliegen. Überspitzt ausgedrückt: Die Europäer schlagen die anderen.
DAX gegen Shanghai ist bis jetzt eine klare Entscheidung geworden. Ob im Jahresverlauf daraus ein anderes Bild erwächst, lassen wir offen. Es wird aber ein zentrales Thema der Gewichtung von Investments werden. Der Glamour der Schwellenländer als Superbörsen hat jedenfalls einige matte Flecken bekommen. Wir sehen keinen Grund, in diesen Märkten neues Geld zu binden, denn: Was China vormacht, dem müssen die Nachbarn mehr oder weniger folgen, und zwar ökonomisch, wie auch in der Kapitalmarkt-Tendenz.
Bankraub ist ein Unternehmen für Dilettanten.
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Pichel:

wegen US-Banken:

4
24.01.11 12:04
(auch Auszug)

Die amerikanischen Grossbanken haben bis Freitag ihre Zahlen vorgelegt. Das Bild ist sehr gemischt, weil in allen Ergebnissen noch eine Reihe von Altlasten enthalten sind, die nun per 31.12.2010 als weitgehend bereinigt eingeschätzt werden. Was jetzt noch ansteht, wird locker als Peanuts beschrieben. Die Prognose ist nicht schwer: Der Sektor Banken wird der wichtigste Erholungstrend unter den massgeblichen Sektoren an der Wall Street.
Citigroup und Bank of America sind die bisher grössten Schwachpunkte und mithin Nachzügler. J.P. Morgan und Wells Fargo stehen besser da, aber notieren dafür auch höher. In den beiden erstgenannten liegt mithin das deutlich grössere, aber auch spekulativere Potenzial. Es wird ein Thema des Jahres werden.
Alle Europa-Banken beginnen heute die neue Woche mit Pluskursen. Darin drückt sich die Erwartung aus, dass mit der ersten Anleihe des Euro-Rettungsfonds ein Qualitätstest dafür ansteht, wie die weitere Sanierung der Eurofinanzen zu beurteilen ist. Das wird für jeden Investor in Europa ein gleiches Jahresthema werden.
Die beiden Schweizer Banken sind Credit Suisse und UBS, die davon unmittelbar berührt sind. Sie gehören zwar nicht zur Eurozone, sind aber atlantisch eingebunden. Das gilt sowohl für deren US- als auch das Europa-Geschäft. Auf die einzelnen Ergebnisse wird noch einzugehen sein.
Zwischenresultat vorab: Die überwiegende Zahl der Investoren sind in Bank-Aktien unterinvestiert. Wer neu oder nachladen muss, gerät nun in eine Art Zwangslage. Wir gehen davon aus, dass Sie investiert sind.
Bankraub ist ein Unternehmen für Dilettanten.
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Anti Lemming:

Pichel # 333

13
24.01.11 13:10

# 333: Am gleichen Tag ergab sich für den Immobilienmarkt ein sehr wichtiges Signal für den Verkauf von Second-Hand-Häusern. Erstmals seit 5 Jahren wurden mehr als 5 Mio. Wohnungen verkauft. Das sind 12,3 % mehr als im November. Diese Zahl ist annualisiert gerechnet. Das nennt man einen Trendwechsel und dieser Markt ist einer der wichtigsten .

Kompletter Unfug. Dass die Zahl der Verkäufe gebrauchter Häuser letzte Woche hochschnellte, lag an der starken Zunahme von Zwangsverkäufen wegen Überschuldung. Jedes dritte Gebrauchthaus (36 %) wurde zwangsverkauft. Das kann man wohl kaum als Trendwende im Housing-Markt werten, oder? Details:

 

Median home prices fell to $168,800, down from $170,200 in November and the lowest since February 2010.

That was in part because properties considered "distressed'' accounted for 36 percent of sales, up from 33 percent in November.

aus: http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=2968#jumppos74225

 

Wären die Hausverkäufe infolge steigender Nachfrage gestiegen, hätten die Preise in Höhe schießen müssen. Sie sind aber gefallen (oben fett) und auf dem tiefsten Stand seit Feb. 2010 - eben weil es sich zu 36 % um Zwangsverkäufe handelte, die "bestens", d.h. zu Tiefstpreisen erfolgten. Die Zwangsverkäufe halten den deflationären US-Hauspreisverfall trotz QE2 weiter in Gang. Die Fed ist diesbezüglich machtlos.

Das Zitat in # 333 belegt, wie sich die Bullen ihre Spinstory an den Haaren herbeiziehen bzw. zusammendichten. Das zweite Argument der angeblichen Umschichtungen von Anleihen in Aktien hatte ich bereits in # 325 "widerlegt".

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Anti Lemming:

Was soll man vom Zürcher Börsenbrief

8
24.01.11 13:22
auch Besseres erwarten, wenn da der Null-Check und Permabulle Bernecker seinen Senf ablässt. Bernecker kennt nur zwei Varianten: Am Hoch soll man kaufen, weil alles so schön gestiegen ist. Am folgenden Tief soll man kaufen, weil alles so schön billig geworden ist. WOVON man am Tief kaufen können soll, wenn man voll investiert ins Tal der Tränen gerutscht ist, lässt Bernanke wie immer offen.

Motto: Kaufen, kaufen, für dumm verkaufen.
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Kicky:

Terrified Investors Sold Out Of Munis ?

6
24.01.11 14:12
laut Malko ja wohl kaum stimmend?
www.businessinsider.com/record-muni-outflows-4-billion-2011-1

oder besser hier:
www.bondbuyer.com/issues/120_15/-1022428-1.html

Investors established a new record for withdrawals from municipal bond mutual funds last week as headline risk continued to chase people from state and local government debt funds.

Municipal bond mutual funds that report their figures weekly posted an outflow of $4 billion during the week ended Jan. 19, according to Lipper FMI. That new mark beats the old record of $3.1 billion, set the week ended Nov. 17, by 29%.

Much of the hot money that flooded the $470.6 billion municipal bond mutual fund industry the past two years has escaped the past two months.

A steady drumbeat of fear-mongering new stories about potential municipal insolvencies has clearly had a real impact on demand........
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 375256
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Kicky:

Als wolle man ein Schlachtschiff auf dem Hudson

7
24.01.11 14:22
versenken......Wie Old Republic International gestern bekannt gab, habe die Gruppe als bislang größter Anteilseigner an MGIC, ihre gehaltenen Positionen an dem finanziell äußerst stark angeschlagenen Hypothekenversicherer um 28 Prozent reduziert. Unverhofft kommt diese Entwicklung sicherlich nicht, denn MGIC berichtete in den letzten 13 von 14 Quartalen über teils drastische Verluste. Old Republic CEO Zucaro glaubt anscheinend nicht mehr an einen Turnaround im Geschäft mit Hypothekenversicherungen. Die Entwicklung sei vergleichbar mit dem Versuch, ein Schlachtschiff auf dem Hudson River zu wenden. Die in Chicago ansässige Gruppe Old Republic befand sich zum 14. Januar 2011 noch im Besitz von 13,5 Millionen Aktien von MGIC, ....Die Aktie von MGIC erlebte nach der Veröffentlichung des Quartalsberichts den höchsten Kurseinbruch innerhalb der letzten 22 Monate.

www.wirtschaftsfacts.de/?p=11088#more-11088
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Kicky:

Illinois Verdoppelung der Schulden in 4 Jahren

9
24.01.11 14:26
Die sich nahezu hünenhaft auftürmende Anzahl an unbezahlten Rechnungen des US-Bundesstaats Illinois werde sich schon bald verdoppeln. Daran werde auch die jüngst verabschiedete Anhebung der Einkommenssteuer um rund 67 Prozent nichts ändern, wie Finanzkontrolleurin Judy Topinka ausführte. Zum einen laufe der Bundesstaat Gefahr, dass ihm die qualifizierten Arbeitskräfte abwanderten. Zum anderen komme die Politik um drastische Spar- und Ausgabekürzungsprogramme höchst wahrscheinlich nicht herum, wenn man sich aus der misslichen Lage auch nur einigermaßen befreien wolle.....

..Die aktuelle Zahlungssäumigkeit belaufe sich auf insgesamt US$6 Milliarden und die beschlossenen Steueranhebungen würden dabei unterstützend wirken, um an dieser Situation etwas zu ändern, wie Kelly Kraft, Sprecherin des Gouverneurs, mitteilte. Dagegen widersprach die Finanzkontrolleurin des Bundesstaats, Judy Topinka, dieser Sichtweise vehement. Bis zu dem Zeitpunkt in vier Jahren und was der Bundesstaat in dieser Periode auszugeben in der Lage sei, würden sich die öffentlichen Schulden Illinois´ sehr wahrscheinlich bereits auf US$12 Milliarden an unbezahlten Rechnungen belaufen. ...www.wirtschaftsfacts.de/?p=11092#more-11092
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Pichel:

US-Insideraffäre erreicht Morgan Stanley

4
24.01.11 14:28
dpa-AFX: US-Insideraffäre erreicht Morgan Stanley
   NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Investmentbank Morgan Stanley
wird in die Insideraffäre an der Wall Street hineingezogen. Ein
Mitarbeiter der Bank steht im Verdacht, vor knapp fünf Jahren die geplante
Übernahme des Grafikkarten-Spezialisten ATI durch den Halbleiter-Konzern
Advanced Micro Devices (AMD)   ausgeplaudert zu haben. Morgan
Stanley hatte AMD bei dem 5,4 Milliarden Dollar schweren Kauf unterstützt.

   Wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht, soll die Information
über einen Mittelsmann den Hedgefonds-Gründer Raj Rajaratnam erreicht haben. Er
und sein Hedgefonds Galleon stehen im Mittelpunkt der Affäre. Nach
US-Medienberichten vom Sonntag war ein geschäftsführender Direktor der Bank die
undichte Stelle. In den am Freitag veröffentlichten Gerichtsunterlagen ist der
Name des Mannes geschwärzt.

   Der Anwalt des Bankers bestritt gegenüber dem
Finanzdienstleister Bloomberg, dass sein Klient etwas Illegales getan habe.
Morgan Stanley versprach den Behörden die volle Kooperation. Der Banker selbst
ist vorerst beurlaubt. Das Handeln mit Aktien auf der Grundlage geheimer
Informationen (Insiderwissen) ist verboten, weil es andere Anleger
benachteiligt. Mit dem Wissensvorsprung kann abgeschätzt werden, wie sich Kurse
entwickeln - enorme Gewinne können die Folge sein.

   Die Ende 2009 hochgekochte Insideraffäre hatte die
US-Firmenlandschaft in Aufruhr versetzt. Die Informanten saßen den Erkenntnissen
zufolge bis in die höchsten Positionen namhafter Konzerne wie IBM
, AMD oder Intel  . Neben der Bundespolizei FBI hat
sich auch die gefürchtete US-Börsenaufsicht SEC eingeschaltet. Die
Rajaratnam-Vertraute Danielle Chiesi legte vor wenigen Tagen ein Geständnis ab.
Rajaratnam selbst weist die Vorwürfe zurück.

   Vor einem knappen Jahr war bereits die zweite große US-
Investmentbank Goldman Sachs   in die Insideraffäre
hineingezogen worden. Ein Verwaltungsratsmitglied war laut US-Medienberichten
ins Visier der Ermittler geraten. Zu einer Anklage kam es bis dato
nicht./das/DP/alg
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Hiring Plans Reach Highest Level in 12 Years: Poll

6
24.01.11 14:36
Hiring Plans Reach Highest Level in 12 Years: Poll
ECONOMY, EMPLOYMENT, UNEMPLOYMENT, NABE, NATIONAL ASSOCIATION FOR BUSINESS ECONOMICS
The Associated Press
| 24 Jan 2011 | 07:22 AM ET

Industry economists say the U.S. economic recovery is gaining strength, with more firms expressing positive hiring plans than in over a decade.

 

 

A new survey from the National Association for Business Economics finds that economists are more hopeful about overall economic growth, the job market and demand for companies' products and services by many measures than they have been since the start of the Great Recession.

The survey found that business decisions are now "being driven by the fundamentals of an improving economy," said Shawn DuBravac, an economist with the Consumer Electronics Association who analyzed the findings.

The quarterly survey includes the views of 84 economists for private companies and trade groups who are NABE members. The data are reported by broad industry group. Many results are expressed as Net Rising Index, or NRI—the percentage of panelists reporting better outlooks minus the percentage whose outlook is bleaker.

The number of economists who saw hiring by their firms increasing over the next six months was 42 percent, compared with 7 percent who expected to lay off workers. The NRI of 35 was the highest in the 12 years that the question has been asked.

However, more layoffs were expected in the transportation, utility, information and communications sectors.

That optimism followed increased hiring by the economists' firms during the quarter ended Dec. 31. About one-third of those surveyed said hiring had improved at their companies, compared with 6 percent who said workers were laid off. The NRI of 28 represented a 10-point increase over the previous quarter.

 

All major industry groups saw more demand for their products and services, the sixth straight quarter of positive results. Demand grew by slightly less than in the previous quarter, but has held relatively steady since last spring, the NABE said.

Eighty-two percent of the economists expected the nation's economy to grow by 2 to 4 percent in 2011, up from 54 percent in October. The latest government data had the economy growing at a 2.6-percent annual rate in the July-September quarter.

Economists who saw their companies' profits grow in the final quarter of 2010 outpaced those who saw margins shrink by an NRI of 21 percent—the largest spread since 2005.

Only 6 percent expected their firms to cut back on capital spending, the long-term investment that creates crucial demand for big-ticket manufactured items. Most expected to invest more in the next 12 months.

More than half of those surveyed said they were selling to overseas markets. Within that group, 97 percent said foreign sales were increasing or unchanged.

The survey was conducted between Dec. 17 and Jan. 5.

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US Treasury's Toxic Asset Funds Gain 27%

8
24.01.11 14:38
US Treasury's Toxic Asset Funds Gain 27%
ECONOMY, TOXIC ASSETS, FUND, US TREASURY DEPARTMENT, BLACKROCK
Reuters
| 24 Jan 2011 | 05:17 AM ET

The U.S. Treasury's toxic asset funds have gained 27 percent since they were created to help revive the mortgage-backed securities market, according to data expected to be released later on Monday.

 

As part of the government's deeply unpopular $700 billion bailout program, the funds were set up to remove illiquid securities from banks by matching private capital with taxpayer money and Treasury loans via funds run by private investment managers.

Although furor over the bailout helped Republicans win control of the House of Representatives in the recent election, the government has been recouping taxpayers' money.

The eight toxic asset funds, run by asset managers such as BlackRock , Invesco and Marathon Asset Management, are all profitable.

Since the funds were established in 2009, they have used about $5.2 billion of Treasury's equity investment to buy toxic assets. As of the end of 2010, the funds have gained $1.1 billion to about $6.3 billion, according to the data.

Including some $300 million in equity distributions, the Treasury's investment increased by 27 percent or $1.4 billion, according to the data.

The Treasury Department had initially proposed buying up to $1 trillion in illiquid mortgage-related securities to help clean up banks' balance sheets.

 

But the program was scaled down considerably as banks proved they could attract private capital in both the equity and debt markets without first selling off illiquid securities.

As of Dec. 31, the funds had about $29.4 billion of purchasing power and had drawn down about 70 percent of the total amount, according to the data.

The Congressional Budget Office has estimated the ultimate cost of the bank bailout, or the Troubled Asset Relief Program, will be as low as $25 billion.

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Fachkräftemangel kostet Mittelstand 30 Milliarden

3
24.01.11 14:47

Fachkräftemangel kostet Mittelstand 30 Milliarden Mittelständler fürchten Umsatzverluste durch Fachkräftemangel, Sorgen bereiten ihnen auch die steigenden Rohstoffpreise, ergab eine Umfrage. mehr...

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Anti Lemming:

Warum M. Whitney bei Munis falsch liegen soll

7
24.01.11 15:15
begründet "Businessinsider" mit dem Chart unten. Er zeigt die Verschuldung der US-Bundesstaaten und Gemeinden  im Verhältnis zum US-BIP.

These: Da dieser Chart im Bereich des langjährig Normalen liegt, gibt es keine Bedrohung für die Refinanzierung der US-Bundesstaaten.

www.businessinsider.com/...ains-within-historical-parameters-1



Widerlegung: Dieser Chart lässt völlig außer Acht, dass das US-BIP nur wegen der 10 % Staatsverschuldung in 2010 (und 2011) so hoch ist. Diese extreme zusätzliche Staatsverschuldung fiel aber nicht auf Kommunal-Ebene an, sondern auf Federal-Ebene (= in Washington). Der Chart unten vergleicht also Äpfel mit Birnen. Hinzu kommt, dass die US-Staatsverschuldung seit Beginn von QE zunehmend "außerbilanziell" durch Aufblähung des Fed-SOMA-Accounts erfolgt. Die Fed ist inzwischen größter Halter von US-Staatsanleihen - noch vor China.

Würde man die aufgeblähte Fed-Bilanz und die Schulden auf Federal-Ebene angemessen berücksichtigen, sähe der Chart unten wesentlich übler aus.

FAZIT: Hier wird versucht, in ähnlicher Weise hedonistisch aus dem BIP Honig zu saugen wie im US-Aktienmarkt, der ja ebenfalls (noch) "ignoriert", dass das US-BIP nur deshalb nicht gesunken ist, weil es mit 10 % Neuverschuldung in 2010 (und 2011) gepäppelt wurde (wird).

Päppelbereinigt wäre USA noch immer in der Rezession - und der Chart der Muni-Schulden geteilt durch das reale bzw. päppelbereinigte BIP würde durch die Decke gehen. Denn bei Division wird das Ergebnis umso höher, je kleiner der Betrag im Nenner ist.

Außerdem wurden US-Muni-Bonds von Feb. 2009 bis 31.12.2010 durch das "Build-America"-Programm gestützt. Die Zinserträge waren in diesem Zeitraum für bestimmte Anlegergruppen steuerfrei. Die Kosten übernahm Washington. Sie gingen also zu Lasten des "Federal Budget" und flossen ebenfalls nicht in die Schuldenbilanz der Bundesstaaten/Kommunen ein.

Dass Munis gerade jetzt, nach Auslaufen des Build-America-Programms, in die Knie gehen, ist sicherlich kein Zufall. Das Hot Money sucht sich, nachdem es die Steuervorteile ausgenutzt hat, lukrativere Spielwiesen.

en.wikipedia.org/wiki/Build_America_Bonds
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 375268
Antworten
Ischariot MD:

Anleger-Blendung

12
24.01.11 15:23

... nicht nur vom "Züricher Börsenbrief"
("die amerikanischen Grossbanken ... noch eine Reihe von Altlasten ... was jetzt noch ansteht, wird locker als Peanuts beschrieben")  *lol*

Auch vom "Professor" Max Otte, der sich zunehmend zum Volksverdummer entwickelt (Vorsicht an alle, die glauben, ein "Finanzprofi" mit Prof.-Titel sei automatisch einer von den Schlauen & Guten!)

Da schreibt Otte unter dem Titel:

 

Was weiß Blackrock, was die Deutschen nicht wissen?

von den ach so schlauen Amis, die in dt. Aktien investieren, während der dumme deutsche Michel diese einmaligen Chancen verschlafen würde:


"Blackrock hält DAX-Beteiligungen im Wert von circa 30 Milliarden Dollar. Das sind vier Prozent aller DAX-Konzerne. Bei 21 Unternehmen liegt Blackrocks Anteil zwischen drei und neun Prozent ... Wir Deutsche kaufen hingegen Zertifikate, strukturierte Produkte, Lebensversicherungen und Anleihen. Schön dumm ...)

... nachlesbar auf allen Gratis-Börsenkanälen der Republik (z.B.

 

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Prof-Otte-Kolumne-Was-weiss-Blackrock-was-die-Deutschen-nicht-wissen-1016389

bezugnehmend auf einen ziemlich banalen HB-Artikel über Blackrock:
 

http://www.handelsblatt.com/finanzen/fondsnachrichten/blackrock-der-groesste-aktionaer-deutschlands;2735557

Was Otte verschweigt (nicht aber das HB) ist, daß Blackrock durch die Barclays Übernahme zum Verwalter der iShares-ETFs wurde und damit natürlich formal zum Inhaber (nicht Eigentümer!) der DAX-Aktien in den ETF-Sondervermögen. Das ist also nicht US-Schläue, sondern ganz simpel das Investment z.B. deutscher Bürger in deutsche Aktien via replizierender iShares-ETFs.

Das weiß Otte natürlich, aber daß es es verschweigt und dem dt. Kleinanleger Torschlußpanik beim Aktienkauf suggeriert, macht die Aktion so abgrundtief verachtenswürdig

 

 

 

Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
Antworten
Anti Lemming:

Chart zu Kicky # 341 (Hypotheken-Versicherer MGIC)

 
24.01.11 15:37
mtg.mgic.com/
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 375278
Antworten
Ischariot MD:

seh' ich auch so ;o)

8
24.01.11 15:50
Der USA Bären-Thread 9579946
Der Ifo-Index hilft dem Dax auf die Spr�nge�, lautet die Begr�ndung f�r den tollen Wochenausklang an den Aktienm�rkten. Doch in der Vergangenheit leiteten Umfragehochs des wichtigen Konjunkturindexes  stets markante B�rsenwenden nach unten ein. -  
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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Steigender Deutsche Telekom AG-Kurs 5,01 10,07 19,67
Fallender Deutsche Telekom AG-Kurs 4,89 9,96 19,40
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NG7RJ81 , DE000NG9CLR4 , DE000NB4E478 , DE000NB2TG88 , DE000NB3TKX6 , DE000NB4ATA3 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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