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Der USA Bären-Thread


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Anti Lemming:

Wawidu - Challenger

3
06.07.11 17:17
Man sieht, dass den Challenger-Entlassungsankündigungen (zwei Spikes 2002 und 2009) jeweils kurz darauf eine deutliche Erhöhung der US-Arbeitslosenzahl folgte. Das macht Sinn. Die Firmen setzten dann ihre Entscheidungen um.

Seit dem letzten Spike in 2009 geht die Zahl der Entlassungsankündigungen zurück. Die Zahl der Arbeitslosen bleibt jedoch fast unverändert hoch. [Das war von 1990 bis 2000 sowie von 2003 bis 2007 anders. Grund ist das New Normal. Eine Staatsschulden-geschobene Wirtschaft bringt nicht genügend Arbeitsplätze.]

Dies bedeutet: Die Firmen haben sich 2009 bis auf's Skelett "entschlackt". Trotzdem stellen sie in USA kaum neue Leute ein. Wenn expandiert wird, dann in China und anderen Billiglohnländern.

Da die Entlassungen 2009/2010 sehr hoch waren (8,5 Mio. Amis verloren ihren Job), besteht zurzeit (New Normal) kein Anlass, NOCH mehr Leute zu entlassen. Das ist aber nicht zwingend bullisch. Denn weniger Entlassungsankündigungen darf nicht gleichgesetzt werden mit "es werden wieder mehr Leute eingestellt". Hinzu kommt, dass die Entlassungs-Ankündigungen in den letzten beiden Monaten wieder deutlich zugelegt haben, offenbar weil sich das US-Makrobild erneut eintrübt.

FAZIT: Ein Hochschnellen des Challenger-Index wie 2002 und 2009 ist eine deutliche Warnung. Geht er nach unten, ist das indes keine Entwarnung. Entscheidend für den Arbeitsmarkt ist der Saldo aus geplanten Entlassungen und Neueinstellungen. Und der führte unterm Strich dazu, dass die AL-Quote jüngst wieder auf 9,1 % stieg.
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Anti Lemming:

# 126

9
06.07.11 17:21
Die Gelder, welche die Griechen bekommen, kommen zu einem überwiegendem Anteil sofort zurück"

Dann könnte man sie doch einfacherweise gleich hier lassen, oder? ;-)
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relaxed:

... und noch ein Beispiel, dass die Sowjet und

4
06.07.11 18:52
Stasi-Schläfer erwachen und das ehemals freie Volk bevormunden:

www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,768293,00.html

... und diesmal finde ich das gar nicht witzig.

... wenigstens kann man sich auf die Amis verlassen, es geht aufwärts. ;-)
Dieses Posting enthält keine Zitate aus der NZZ.
Dr. Relaxed Strangelove
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Dreiklang:

Kaufkraftverlust durch den Euro

13
06.07.11 19:21

Wenn man die jetzige Lage verstehen will - insbesondere auch die relativ hohe dt. Staatsverschuldung, dann muss man die Kaufkraftentwicklung der letzten 10 Jahre berücksichtigen.

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,772372,00.html

Im verlinkten Artikel ist vom Kaufkraftverlust der Rentner die Rede. Als Lohnzuwachs wird annualisiert 0,82 % angegeben, als Inflation 1,37%. (Die letztgenannte Zahl ist geschönt. Wenn man 1,8% angibt, wäre es immer noch geschönt, aber zumindest realistischer).

Macht zwischen 7% und 10% auf 10 Jahre gerechnet. Mit Zinseszinsformel noch etwas darüber. Der Aberwitz ist ,dass dies mit immer größeren Exporten einhergeht, inzwischen macht der Export mehr als 50% der Wertschöpfung aus.

Wie passt das mit der Staatsverschuldung zusammen? De facto wirkte die Euroeinführung wie eine Abwertung. Das begünstigte den Kapitalabfluss in die damalig so bepreisten "Wachstumsländer". Die Folge war ein allgemeiner Zinsanstieg: Wir hatten im ersten Jahr der Euroeinführung Zinsraten für Immobilienkredite von 5,2% und mehr. Und das in einer Rezession!  Zugleich gab es einen nicht nur gefühlten (doch oft geleugneten) Preisauftrieb. Beides verschärfte die Rezession und war Anlass für die Hartz4-Reform. Insgesamt wurde so in Deutschland ein konsumfeindliches Klima geschaffen. Der Staat war insofern leidtragend, als da ein Großteil unserer Steuern verbrauchsabhängig sind. Was der Bürger nicht in der Tasche hat, kann er dem Staat nicht an Steuern geben.

Wo sind Geld und Kapital geblieben? Eben dort, wo jetzt die Schulden sind. Es hat daher wenig Sinn, den deutschen Schuldenstand zu bejammern. Wichtig ist, dass das Geld nunmehr im Lande bleibt. Und dazu wäre es sinnvoll, Steuern zu senken.

Was an Steuern gesenkt wird, kann zumindest nicht mehr für irgendwelche "Rettungen" ausgegeben werden.Wem diese Logik zu simpel erscheint, der soll einmal die Preis- und Kaufkraftentwicklung in den meisten anderen EuroStaaten betrachten. Da wird man enorme Steigerungen feststellen. Immer noch hat z.B. Irland ein höheres ProKopfeinkommen als Deutschland.

 

Antworten
pfeifenlümmel:

Malko, dann macht Merkel

 
06.07.11 21:35
die Verfassungsneuschöpfung mal ganz allene, ach ja, da gibts ja noch ein paar Parlamentarier, die den Finger heben müssen, um nicht "auf/umzufallen".


"Solange im Rahmen einer europäischen Bundesstaatsgründung nicht ein
einheitliches europäisches Volk als Legitimationssubjekt seinen
Mehrheitswillen gleichheitsgerecht politisch wirksam formulieren kann,
bleiben die in den Mitgliedstaaten verfassten Völker der Europäischen
Union die maßgeblichen Träger der öffentlichen Gewalt, einschließlich
der Unionsgewalt. Für den Beitritt zu einem europäischen Bundesstaat
wäre in Deutschland eine Verfassungsneuschöpfung notwendig, mit der ein
erklärter Verzicht auf die vom Grundgesetz gesicherte souveräne
Staatlichkeit einherginge. Ein solcher Akt liegt hier nicht vor. "

Offenbar führt man dies über die Hintertür ein; Transferunion heißt die Lösung. Das Volk wird nicht gerfragt, sondern man versucht, vollendete tatsachen zu schaffen.


www.bundesverfassungsgericht.de/...mitteilungen/bvg09-072.html
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Kicky:

Private bondholders are on the hook. Buyer beware.

6
06.07.11 23:40
ist das Resumee der Abstufung von Portugal bzw der Bewertung des Frankreich-Vorschlags schreibt businessinsider ,egal welche der Pigs-Anleihen man hat ,bei künftigen Bailouts ist mit Haircuts für die privaten Anleihenhalter zu rechnen und deswegen Selloff nicht nur Portugal sondern auch Italien heute
www.businessinsider.com/...y-was-a-nightmare-for-europe-2011-7

It started yesterday when Moody's made an extremely important point: The French bailout plan for Greece, which would see bondholders take a haircut disguised as a rollover, represents a new stage in the bailout process. From now on, the expectation is that private bondholders take losses.

And so with that expectation, the debt of every country is now riskier than it was before, because whatever "EU put" you got with each bond before is now gone. Sure, you might still be bailed out, but you're going to at least have to pony up a bit of your own cash to get that.

And so, in light of that reality, peripheral debt all went ka-blamo today, especially Portugal's, though also Italy's.
It's an ugly day in Europe today, as all the PIIGS are selling off following the big Moody's downgrade of Portugal.
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Kicky:

DIW fordert Teilkonkurs für Griechenland

6
06.07.11 23:50
www.welt.de/wirtschaft/article13471772/...er-Griechenland.html
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hält weitere Griechenland-Rettungspakete für sinnlos. „Griechenlands Schulden sind so hoch, dass das Land unter der Zinsbelastung zusammenbricht. Auch ein weiterer Rettungsschirm kann da keine Abhilfe schaffen“, sagte DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner in Berlin. Er plädierte für einen weitgehenden Verzicht der Gläubiger auf ihre Forderungen.

Allein für die jährlichen Zinszahlungen müsste die griechische Wirtschaft um 7,5 Prozent wachsen. „Auch das jetzt beschlossene Hilfsprogramm reicht nicht aus, um dem Land eine langfristige Perspektive zu geben“,erklärte Fichtner: „Die Schulden fressen das Land letztlich auf“, und deshalb „ist ein Schuldenschnitt unausweichlich“. Die einzige Alternative wäre, dass die anderen Euroländer die griechischen Schulden zurückzahlten. „Griechenland braucht einen Schuldenschnitt, nur dann hat es eine Chance auf eine selbstständige Erholung von der Krise“, sagte der Wirtschaftsforscher. Wenn die Gläubiger auf 50 Prozent ihrer Ansprüche verzichten würden, könnte das Land wieder auf die Beine kommen.

..Nach einem „geordneten Teilkonkurs“ Griechenlands könnten die Finanzmärkte außerdem auch Portugal und Italien auf den Prüfstand stellen, und es drohte „ein langsames Zerbröseln der Eurozone“, sagte Rürup.
Die Finanzminister hätten die Entscheidung eigentlich nur vertagt. „Die Stunde der Wahrheit wird im September schlagen“, sagte der Professor. Die Glaubwürdigkeit der Europäischen Zentralbank (EZB) habe in der Krise gelitten.
Antworten
Kicky:

Deutsche Waffen für die Welt

4
07.07.11 00:14
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...en-fuer-die-welt-1.1116330-2
anlässlich des umstrittenen Panzerverkaufs nach Saudiarabien
oder auch wenn man sich fragt warum sich Griechenland so stark verschuldet hat,wäre es doch mal interessant genauere Daten zu wissen,aber dem Rüstungsexportbericht fehlt die Nummer der Drucksache und so wird er auch nicht diskutiert,dies schon seit Jahren...

...Dem Rüstungsexportbericht fehle die nötige Voraussetzung, sagt Schäfer, eine wichtige Formalie: die Bundestagsdrucksachen-Nummer. Ein Bericht, dem diese Nummer fehlt, kommt nicht auf die Tagesordnung des Parlaments, und sei er noch so wichtig.

Dieser Umgang mit dem Report über Rüstungskontrolle ist nicht zufällig. Als er dem zuständigen Ausschuss für Wirtschaft und Technologie Ende vergangenen Jahres zugeleitet wurde, trug er schon den Vermerk von Jürgen Grabowski aus dem Wirtschaftsministerium, Abteilung PA 9: „Eine Verteilung als Bundestagsdrucksache ist nicht vorgesehen“. Damit teilt die Datensammlung das Schicksal der Rüstungsexportberichte 2003, 2004 und 2005. Auch sie verschwanden in der bürokratischen Papierflut des Parlaments. Dies lässt nur einen Schluss zu: Die Betrachtung des Waffenhandels ist dem Ältestenrat des Bundestages offensichtlich nicht wichtig genug.

Die „Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung“ kritisiert dieses Desinteresse als „Armutszeugnis des Bundestages“. Paul Schäfer von der Linken sieht das auch so: „Es ist absurd, wie die Bundesregierung mit dem Rüstungsexportbericht umgeht.“ Schließlich sei weder die Rüstungsindustrie eine zu vernachlässigende Größe, noch die Art und Weise, wie Deutschland durch Waffenlieferungen außenpolitisch Einfluss nehmen will.

Die Bundesrepublik ist stolz auf ihre Position als Exportweltmeister. Der Beitrag der Rüstungsindustrie soll jedoch tunlichst verschwiegen werden. Dabei führen die Beobachter des Friedensforschungsinstituts SIPRI in Schweden Deutschland bei der Rüstungsausfuhr auf Platz drei, hinter den USA und Russland. Dem Bundeswirtschaftsminister ist das anscheinend nicht recht. Im Rüstungsexportbericht 2006 rechnet er die Aktivitäten dieser umstrittenen Branche klein. Er sieht Deutschland allenfalls auf Platz 6, hinter den USA, Großbritannien, Russland, Frankreich und China, gleichauf mit Israel und knapp vor Kanada. Die Friedensforscher in Schweden bedienten sich besonderer Methoden, heißt es, die Zahlen ließen sich nicht vergleichen.

Beim deutschen Rüstungsexport ging es 2006 immerhin um 7,7 Milliarden Euro. Neuere Zahlen gibt es nicht. Die Bundesregierung unterscheidet zwischen Einzelanträgen und Sammelbestellungen. 2006 waren die Sammelausfuhrgenehmigungen 3,5 Milliarden Euro wert (2005 waren es zwei Milliarden). Sie gelten politisch als unproblematisch, gehen sie doch in Nato-Staaten, Mitglieder der EU oder „vergleichbare Staaten“ wie die Schweiz, Australien oder Japan. Sie werden vor allem „im Rahmen der Zusammenarbeit bei regierungsamtlichen Koopera-tions-objekten“ erteilt. Diese Lieferungen werden nicht aufgeschlüsselt, weder nach Produkten noch nach Empfängern in den bevorzugten Staaten. Somit entziehen sie sich der öffentlichen Analyse. Bindende Verträge aus der Abteilung Sammelausfuhren haben schon für politische Skandale gesorgt. Zum Beispiel bei der Rüstungskooperation mit Frankreich, das den gemeinsamen Kampfhubschrauber „Tiger“ inklu-sive Raketenbewaffnung nach Libyen verkauft.  

Indien steigerte seine Militärausgaben zwischen 2002 und 2005 fast auf das Doppelte, von 12,3 Milliarden Dollar auf 20,4 Milliarden. Die Bundeskanzlerin legte Indien vor Kurzem nahe, sich doch mehr um die Armut im Land zu kümmern. Dieser Rat war nicht frei von Heuchelei, denn das aufstrebende Land kaufte Rüstungsgüter für rund 108 Millionen Euro in der Bundesrepublik.
Indien und die meisten anderen Schwellenländer sind inzwischen in der Lage, viele Rüstungsgüter und Waffen selbst herzustellen. In der Bundesrepublik wird
deshalb vor allem Hochtechnologie bestellt. Dazu gehören 120 Eurofighter, über die gerade verschwie-gen verhandelt wird. Indien wird für diese Kampfflugzeuge mehrere Milliarden Euro bezahlen müssen.

Die Entwicklung war so teuer, dass die Regierungen von Anfang an auf den Export setzen mussten. Die Ausfuhr der Kampfmaschinen könnte allerdings gegen einen wichtigen Grundsatz verstoßen: mit Waffenexporten die regionale Sicherheit und Stabilität nicht zu gefährden. In Kaschmir tritt genau dieser Fall ein. Neben regelmäßigen Grenzscharmützeln haben Pakistan und Indien in den vergangenen 50 Jahren den Konflikt zweimal militärisch ausgefochten. Nach einem Terroranschlag auf das indische Parlament haben beide Staaten im Jahr 2001 an der Grenze ihre Mittelstreckenraketen in Stellung gebracht. Es bestand Anlass zu den schlimmsten Befürchtungen, schließlich verfügen beide Länder über die Atombombe.
„Mit Indien haben wir 2006 ein Abkommen über militärpolitische Beziehungen bis hin zu Rüstungskooperationen geschlossen“, sagt kühl der Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Bartels, SPD. Er ist Mitglied im Verteidigungsausschuss.

Über Pakistan urteilt Madeleine Albright, die frühere US-Außenministerin: „Pakistan ist im Augenblick der gefährlichste Platz der Welt. Das Land vereint alle Elemente, die international am meisten Kopfschmerzen bereiten: Terrorismus, Atomwaffen, Fundamentalismus, Korruption, Armut. Bush hat gesagt, Präsident Musharraf sei ein zuverlässiger Partner. Ich bezweifle das.“ Berlin exportiert trotzdem den Schützenpanzer M113, Drohnen für die Luftaufklärung, und nun soll Pakistan auch noch drei U-Boote mit bester deutscher Brennstoffzellen-Technik bekommen. Sie macht die Langstreckentaucher anderen Schiffen überlegen. 1,3 Milliarden Euro muss das pakistanische Militär dafür bezahlen. Schon jetzt fressen dort Militärausgaben 40 Prozent des gesamten Haushalts und sind damit doppelt so hoch wie die Ausgaben für Gesundheit und Bildung. Wegen der unsicheren Entwicklung in Pakistan ist der Deal nicht ohne Risiko. Dieses trägt jedoch nicht die Industrie, sondern der deutsche Steuerzahler. Die Bundesregierung sichert das lukrative Geschäft mit Ausfallbürgschaften ab – eine bei Waffengeschäften  nicht zulässige Ausfuhr-Subvention. ....

Es sind freilich nicht U-Boote oder Atombomben, die in den weltweiten Kriegen und Konflikten die meisten Menschen töten. „Kleinwaffen sind die heutigen Massenvernichtungswaffen“, hat Kofi Annan schon 2001 festgestellt, lange vor seinem Schlichtungsbesuch im März in Kenia...
Das G3 war lange Jahre das Standardgewehr der Bundeswehr. Bis in die 80er-Jahre vergaben der Hersteller Heckler & Koch (Oberndorf) und die Bundesregierung großzügig Herstellungsgenehmigungen ins Ausland, auch nach Pakistan und in den Iran. Die G3-Gewehre, mit denen in Afrika geschossen wird, stammen wahrscheinlich aus solchen Lizenzproduktionen. Als im März bürgerkriegsähnliche Unruhen in Kenia wüteten, kam diese Waffe zum Einsatz. Laut Roman Deckert vom Berliner Informationszentrum für transatlantische Sicherheit (BITS) stammt das deutsche Gewehr aus englischen Fabriken. Der Nachbarstaat Uganda rüstete dagegen mit französischen Lizenzprodukten des G3 auf, als die Bundesrepublik dessen Ausfuhr nach Afrika verbot. Deckert schildert auch, wie sich der Sudan aus verschiedenen Quellen mit den gleichen Waffen versorgte: „In den 60er- und 70er-Jahren lieferte die Bundesrepublik, in den 8oern Saudi-Arabien, und seit den 90ern Iran und Pakistan aus ihren Lizenzfertigungen.“

Die staatliche Rüstungsfabrik Pakistan Ordnance Factories wirbt mit deutscher Kompetenz: „Mit Technologie, die wir von Weltmarktführern der Kleinwaffen erworben haben, namentlich H&K und Rheinmetall aus Deutschland, enthält das Sortiment der Infanteriewaffen von POF jetzt verschiedene Versionen des Gewehrs G3, der Maschinenpistole MP5 und der Selbstverteidigungswaffe SMG-PK.“ Die SMG-PK gleicht der Maschinenpistole MP5K von Heckler & Koch bis ins Detail, es handelt sich offensichtlich um eine Kopie. Auf diese Weise emanzipieren sich die Pakistani von den deutschen Ingenieuren. Aber auch der Iran, nicht unbedingt ein Waffenbruder der Bundesrepublik, profitiert von deutscher Wehrtechnik. Er hat ebenfalls mehrere Versionen des G3 im Angebot, von denen er Anfang der 90er-Jahre angeblich 50.000 Stück in den Sudan geliefert hat. Die kontinuierliche Versorgung soll das G3 zum zweithäufigsten Gewehr im Südsudan gemacht haben. Wenn es stimmt, was Alexander Lurz, Kollege von Deckert beim BITS, über die pakistanische Geschäftstüchtigkeit mit dem deutschen Sturmgewehr herausbekommen hat, kann man sich über die abgeschlossenen Lizenzverträge nur wundern. Er vermutet das Gewehr in großer Zahl bei den irakischen Streitkräften: „Ende 2004 schlossen eine ira-kische Einkaufsdelegation und die Pakistan Ord-nance Factories einen Vertrag über die Lieferung von Waffen und Munition im Wert von 49 Millionen Dollar. Die Vertragsdetails sind nicht bekannt, das G3 war allerdings Teil des auf die irakischen Bedürfnisse zugeschnittenen Angebots.“

Anfang des Jahres wurde ein weiterer, verschlungener Vertriebsweg in den Irak publik: Durch die Zusammenarbeit von Heckler & Koch mit der privaten amerikanischen Sicherheitsfirma Blackwater kamen deutsche Gewehre in diesem Land zum Einsatz. Das zuständige Bundeswirtschaftsministerium bestreitet, eine Lieferung von H&K an Blackwater genehmigt zu haben.....Der Export von Waffen und Rüstungsgütern muss von der Bundesregierung abgesegnet werden. Über jede Patrone, die das Land verlässt, wird Buch geführt. Doch die Zahlen sind trügerisch: Die Waffen deutschen Ursprungs, die im Ausland hergestellt werden, tauchen in deutschen Statistiken nicht auf.

www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=5321

und wer eher dem Spiegel glaubt:www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,759092,00.htm
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Kostolanya:

Willkür_Ratingagenturen so wirksam wie Bomben

5
07.07.11 00:45
Die "relevanten" amerikanischen Ratingagenturen wollen scheinbar eine "Kür" und schaffen noch nicht einmal ansatzweise die "Pflicht". Am Ende kommt heraus: "Reine WILLKÜR"!

Für wen? Natürlich für den oder die, der oder die am besten bezahlen. Eben für die "Finanzoligarchie". Insbesondere wahrscheinlich für die amerikanische.

Ich finde es nach wie vor befremdlich und erstaunlich, dass diesen drei amerikanischen, wohl käuflichen relevanten Ratingagenturen nach wie vor so eine große Bedeutung anheim gelegt wird, obwohl sie nachweislich gerade in Krisenzeiten extrem versagt haben.

Doch statt Entmachtung aufgrund mehrfachen nachweislichen Versagens (AAA bei Lehman kurz vor der Pleite, AAA bei CDO´s, CDS etc. sind die mächtiger denn je zuvor.

Trotz ihrer nachweislichen Inkompetenz dürfen diese drei amerikanischen Agenturen über "Wohl und Wehe" von ganz Europa "BESTIMMEN"!.

Und - egal, WAS Europa macht (bzw. die einzelnen Länder in der Schusslinie) - ob es spart oder Schulden aufnimmt - EGAL was Europa tut, es wird IMMER SOFORT in den Ratings herabgewürdigt - mit den abenteuerlichsten Begründungen.

Diese Ratings der Ratingagenturen wirken für mich fast wie Bomben. Gezielt gesetzt. Teilweise auch nur auf bestimmte Ziele abgeworfen um von anderen abzulenken.

Wenn Europa sich endlich entschließen würde,  diese oft nichtssagenden, gekauften und willkürlichen Ratings dieser Agenturen zu ignorieren, dann könnten einige Bomben entschärft werden.

Ich behaupte nicht, dass die Agenturen immer komplett falsch liegen - sicherlich decken sie auch manches auf - meist erst im Nachhinein;-) selten sogar im Vorfeld. Aber was sich hier seit vielen Monaten abspielt ist aus meiner Sicht REINE WILLKÜR.

Beste Grüße
Kosto
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Keno77:

Kann man den Griechen überhaupt noch helfen?

3
07.07.11 01:07
Die Lösungsansätze die derzeit für das Griechenland – Schuldenproblem diskutiert werden, lassen sich gut in einem 3 – Stufen - Schema darstellen:

1.  Schuldenstreckung
Das ist das was derzeit mittels der Griechenlandhilfen praktiziert wird. Immer wenn sich zu einem bestimmten Zeitpunkt abzeichnet, dass Griechenland seinen Tilgungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, werden neue – rückzahlbare – Finanzhilfen gewährt.  Im Prinzip geht es darum, Griechenland ein langsameres Abtragen seiner Schuldenlast zu ermöglichen.

2. Schuldenverzicht
Das befürchten viele als die nächste Stufe. Etwa das DIW heute:  ohne einen 50%- igen Schuldenerlass wird Griechenland nicht wieder auf die Beine kommen.


3. Marshall – Plan
Sowohl eine Schuldenstreckung, als auch ein Schuldenverzicht werden Griechenland nicht dauerhaft helfen. Griechenland muss substanziell geholfen werden.

Was  dem kriegszerstörten Europa zum Wiederaufbau verhalf, soll auch für Griechenland gut sein. Es geht um einen Industrialisierungsplan für Griechenland. Es müsse Arbeit und Produktion aus ganz Europa nach Griechenland verlagert werden (z. B. Chip- Fabriken). Was spricht dagegen, Fabriken nach Griechenland statt nach Osteuropa oder Asien auszulagern?


Der Artikel hier aus dem mm

www.manager-magazin.de/politik/artikel/0,2828,772570,00.html

sieht jedoch auch die Erfolgsaussichten eines Marshall – Plans als sehr skeptisch. Griechenland hat überhaupt keine industrielle Basis, ist preislich nicht wettbewerbsfähig, hat einen unflexiblen Verwaltungsapparat usw. In Europa hatte der Marshall – Plan in den Jahren 1947 – 1951 Wachstumseffekte von + 0,5% - Punkte am BIP. Solche Werte würden den Griechen kaum weiterhelfen.

Wie kann den Griechen überhaupt noch helfen?
Es ist die Aufgabe des Marktes, so viele Marktteilnehmer wie möglich in die Irre zu führen.
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Navigator.C:

Kritik auf Ramschniveau

9
07.07.11 01:57
  

Ratingagenturen

Kritik auf Ramschniveau

Leitartikel Was wurden die Ratingagenturen dafür beschimpft, wie sie im Vorfeld der Finanzkrise versagt haben. Jetzt, wo sie endlich ihrer Pflicht nachkommen, ist das Gezeter groß. Die Forderung, ihr Urteil jetzt einfach zu ignorieren, ist deshalb nicht nur unverschämt. Sie führt auch auf einen gefährlichen Irrweg.

 

Es überrascht nicht, dass die Politik erbost auf die Abwertung der Kreditwürdigkeit Portugals durch die Ratingagentur Moody's reagiert. Jedes Mittel scheint inzwischen recht, um von der eigenen Schwäche abzulenken. Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen nennt die Herabstufung voreilig, Portugals Regierung unterstellt, die Ratingagentur habe ihr Sparpaket nicht verstanden. Man könnte sagen: Die Nerven Europas sind auf Ramschniveau.

Auch Angela Merkel hatte sich schon eingemischt. Die Kanzlerin hat erklärt, sie vertraue lieber der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank und dem IWF. Will heißen: Nehmt die Ratingagenturen bloß nicht zu ernst. Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Politik den Überbringern der schlechten Nachrichten am liebsten den Kopf abschlagen will.

Diese schlechten Nachrichten sind längst Allgemeingut: Einige Staaten der Euro-Zone sind heillos überschuldet. Die Rückkehr von Griechenland, Portugal und Irland an den Kapitalmarkt in den kommenden zwei bis drei Jahren ist illusorisch, die Ansteckungsgefahr nicht gebannt.

Keine Frage, die Ratingagenturen haben im Vorfeld der Finanzkrise versagt. Sie haben Schrottpapiere zu gut bewertet und waren mitschuldig an der Krise. Nun entsteht der Eindruck, sie wollten mit kritischen Studien wieder an Reputation gewinnen.

Aber wurden die Agenturen nicht lange gescholten, dass sie Pleiten wie die von Lehman Brothers gar nicht oder zu spät erkannt haben? Gerade also haben sie noch geschlafen, nun sollen sie zu voreilig sein. Da stimmt doch was nicht. Eines jedenfalls ist unbestreitbar: Bislang haben sich alle Herabstufungen als wahr erwiesen.

Darüber hinaus führt die Forderung Merkels, sich von Ratings zu emanzipieren, auf einen gefährlichen Irrweg: Viel ist die Rede von Interessenkonflikten der Ratingagenturen, weil der Emittent von Schuldpapieren selbst für die eigene Bonitätsbewertung zahlt. Von einem Interessenkonflikt der Institutionen, denen Merkel vertraut, redet niemand: EU und IWF haben, wenn auch abgedeckt über Ländergarantien, einen dreistelligen Milliardenbetrag allein in Griechenland im Feuer. Das sind schlechte Voraussetzungen für ein unvoreingenommenes Urteil über die Solvenz von Staaten oder die Notwendigkeit eines Schuldenschnitts.

m.ftd.de/;svr=/tools/7val/60075256.xml?v=2.0

Navigator.C

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permanent:

'Perfect Storm' Coming for Global Economy in 2013:

5
07.07.11 06:30
'Perfect Storm' Coming for Global Economy in 2013: Roubini
ECONOMY, NOURIEL ROUBINI, DR. DOOM, PERFECT STORM, GLOBAL ECONOMY, STOCK MARKET
Posted By: Jeff Cox | CNBC.com Staff Writer
CNBC.com
| 06 Jul 2011 | 04:07 PM ET

Weakening economic conditions will come together in 2013 and create a "perfect storm" of global weakness, economist Nouriel Roubini told CNBC.

Known for his generally dour outlook that helped him see the financial crisis before it hit in 2008, Roubini said the US, European nations and others have become adept enough at forestalling their problems that a true crisis won't hit until 2013.

But when it does, the effects are likely to be painful.

"My prediction for the perfect storm is not this year or next year but 2013, because everybody is kicking the can down the road," he said in a live interview. "We now have a problem in the US after the election if we don't resolve our fiscal problems. China is overheating...eventually it's going to have a hard landing."

In the nearer term, Roubini sees slow but steady growth in the US, with gross domestic product likely to be a bit above 2 percent, with unemployment and housing continuing to hold back the economy.

From there, recovery will be difficult as the government cuts spending and raises taxes to ease pressure from the bulging debt and deficit issues.

At the same time, euro zone periphery nations like Greece, Portugal and Spain will continue to wrestle with their own debt problems, and China will act to prevent inflation from getting out of control.

Then the storm hits, he said.

"I see every economy in the world trying to push their problems to the future," he said. "We start with private debt, public debt, supra-national debt—we're kicking the can down the road and eventually this is going to come to a head in 2013."

 

China's efforts to pull inflation back to the 5 or 6 percent range also will constrain growth and hit its trading partners, said Roubini, head of Roubini Global Economics.

"That implies lower commodities, lower exports from Europe to China, weaker global economic growth and a situation in which all advanced economies have weak economic growth," he said.

Roubini refrained from any specific predictions about GDP or stock market levels, but said the damage will be widespread.

"If we don't have enough job creation there's not enough labor income. Therefore, there's not enough consumption and consumer companies are going to be depressed. Therefore, the recovery is going to remain weak," he said. "The markets are expecting now a robust recovery in the second half of the year. I think the recovery is going to disappoint on the downside."

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Anti Lemming:

zu Roubinis Timing

8
07.07.11 07:10
Die Probleme, die Roubini anspricht, sind real. Es besteht auch eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie eintreten. Die große Frage ist nur: Wann?

Warum wählte Roubini für sein Timing 2013? Der lange Vorlauf rührt wohl daher, dass er sich nicht gern kurzfristig festlegen will. Beim letzten großen Absturz dauerte es ebenfalls knapp zwei Jahre - von Anfang 2007 (Threaderöffnung) bis Herbst 2008 - bis die latenten Probleme (siehe Threaderöffnung) derart virulent wurden, dass sie nicht mehr geleugnet werden konnten und zur Weltfinanzkrise ausuferten.

Genau timen lässt sich auch der kommende Meltdown nicht. Dass Roubini dem Markt noch zwei Jahre Schonfrist gibt, schließt nicht aus, dass die Probleme bereits diesen Herbst manifest werden und voll auf den Markt durchschlagen. Die Eurokrise ist inzwischen bereits mehr als ein Jahr alt (d.h. der Käse ist bereits "reif") - und da sich die Lage in den PIIGS trotz aller Maßnahmen, Rettungsschirme und Notkredite immer weiter zuspitzt, spricht einiges dafür, dass die finale "krisenhafte Zuspitzung" bereits in den nächsten Monaten kommen könnte. Der Druck der Straße (Athen, Lissabon, Dublin, Madrid, Rom...) in Reaktion auf die Sparmaßnahmen dürfte ein Übriges dazu beitragen.

Chinas fortlaufende Zinserhöhungen und Geldverknappungen dürften ebenfalls zunehmend Bremswirkung entfalten. Hinzu kommt das Ende von QE2, das die US-Hyperliquidität eindämmt. Die Rohstoff-Blase dämpft ebenfalls global die Volkswirtschaften. Alles in allem sieht es, trotz der verzerrenden Optik der Aktien-Indizes, gar nicht schlecht aus für die Bären.
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permanent:

USA prüfen geheimen "Plan D"

7
07.07.11 08:18
Zahlungsunfähig, und dann?

USA prüfen geheimen "Plan D"

Der US-Kongress muss bis 2. August eine Lösung im Schuldenstreit finden, sonst sind die USA pleite. Weil besagte Lösung aber bisher nicht absehbar ist, spielt ein kleines Expertenteam Alternativpläne durch. Was wäre beispielsweise, wenn Präsident Obama den Kongress umgehen könnte?

Während der US-Kongress unter Hochdruck um eine Lösung der Schuldenkrise ringt, prüft ein verschworenes Team im Finanzministerium bereits alle Optionen, um bei einem Scheitern die Pleite der USA doch noch abzuwenden. Zwar wird Ressortchef Timothy Geithner nicht müde zu betonen, es gebe keinen Plan B für den Fall, dass die Abgeordneten der Regierung ihren Segen für noch mehr Schulden verweigern. Aber hinter den Kulissen kundschaften Kreisen zufolge seine Fachleute Wege aus, die vielleicht beschritten werden könnten, falls die Regierung von Präsident Barack Obama nicht pünktlich ihre Rechnungen bezahlen kann.

Anfang August droht die Zahlungsfähigkeit der USA - Ratingagenturen bewerten dies als "Default" ("D") - sollten sich Demokraten und Republikaner nicht auf eine Erhöhung der Schuldengrenze verständigen. Die Fronten zwischen Obamas Demokraten und den Republikanern sind seit Monaten verhärtet. Für Donnerstag ist ein weiteres Treffen geplant. Wie Reuters von damit vertrauten Personen erfuhr, prüft man im Finanzministerium zugleich folgende Fragen:

Kann die Regierung Zahlungen aufschieben, um die Zahlungsflüsse auch nach dem 2. August im Griff zu haben?

Erlaubt die Verfassung es Obama, den Kongress zu umgehen und weiterhin Anleihen zu begeben?

Gibt ein Urteil aus dem Jahr 1985 der Regierung die rechtliche Möglichkeit, bei den Zahlungen Prioritäten zu setzen?

Der 14. Verfassungsgrundsatz

Die USA sind so hoch verschuldet, dass sie die gesetzliche Obergrenze von 14,3 Billionen Dollar bereits am 16. Mai gerissen haben. Die Politiker müssen eine Erhöhung beschließen, sonst kann die größte Volkswirtschaft der Welt ab dem 2. August ihre Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen und ist de facto zahlungsunfähig. Eile tut Not.

Geleitet wird das kleine, aber feine Experten-Team im Finanzministerium von Mary Miller, Abteilungsleiterin für den Bereich Finanzmärkte, und Richard Gregg, der für die Fiskalpolitik zuständig ist. Sie haben die Option diskutiert, dass das Finanzministerium nach dem 14. Verfassungszusatz fortfahren kann, Zahlungen zu leisten, selbst wenn die Schuldengrenze nicht erhöht wurde. Das Präsidialamt hat diesen Weg allerdings bereits abgelehnt.

In den vergangenen Tagen mehrten sich zudem die Spekulationen, das Finanzministerium könnte genau diesen Verfassungszusatz nutzen, um die vom Kongress gesetzte Schuldengrenze zu umgehen. Die Sprecherin des Präsidialamtes, Amy Brundage, erklärte jedoch, diese gesetzliche Regelung sei keinesfalls eine Notlösung.

Auch die Möglichkeit, bestimmten Zahlungen Vorrang einzuräumen, hat das Team um Miller und Gregg bereits diskutiert. Aber ob dieser Weg tatsächlich gangbar ist, bleibt offen.

Quelle: rts

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zaphod42:

Wettrüsten im Terrorismus

4
07.07.11 08:22
Nach den Nacktscannern geht die Eskaltion weiter: Nun sind implantierte Bomben angedacht. Hätte auch den "Vorteil", dass der Träger keinen Zugriff mehr hat und die Auslösung automatisch erfolgen könnte.

Nächster Schritt werden sicher Tiefenscanner sein, dass die Anti-Terrorismus-Branche wieder neu verdienen kann. Billiger wäre, die Ursachen des Terrorismus zu beseitigen. Aber das wäre ja zu einfach.

www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,772854,00.html
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permanent:

AL / Timing

6
07.07.11 08:37

Wie schwer das Timing für Investments ist wissen wir aus eingener Erfahrung. Wäre das Timing Problem nicht, so wären wir alle reich.

Die Probleme sind real, und die Zeitebene kann durchaus realistisch sein. In China wird auf lokaler Ebene sehr viel Wachstum über Verschuldung erzeugt. Ein großer Teil dieses Wachstums findet im Bausektor statt, für Objekte die im Grunde genommen nicht gebraucht werden. Ursache ist ein falsches zentralistisches Anreizsystem.
In den USA läuft die Verschuldungsproblematik weiter. Die Anhebung der Verschuldungsgrenze ist nur ein kurzes politisches Geplänkel, löst aber die grundlegende Problematik der Überschuldung nicht.
Gleiches gilf für Europa, die Überschuldung ist auch hier real und kann derzeit noch mit diversen Maßnahmen kaschiert werden. Das ist alles eine Frage der Zeit bis die Suppe überkocht.

Noch gibt es Instrumente zur kurzfristigen Beruhigung der Situation.

Permanent

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Eidgenosse:

Zap,

2
07.07.11 08:43
wie willst du die Ursachen des Terrorismus beseitigen? Also wenn du da ne billige Lösung hast brauchst du nicht mehr an der Börse zu spielen.
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Anti Lemming:

IBM

 
07.07.11 08:57
Aus meiner Sicht: völlig krank (Chart unten)

Bubblevision-Sicht: "Die Aktie ist jeden Cent wert".

www.marketwatch.com/story/...chartist-is-making-now-2011-07-07

Mal sehen, wer auf Sicht von drei Jahren Recht behält. Wenn sich die Börsen-Geschichte wiederholt, werden die Bläh-Prediger richtig liegen. Oder sollte wider Erwarten doch noch so etwas wie Bären-Gerechtigkeit aufkommen?
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 418442
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Anti Lemming:

Hier der richtige Link zu

 
07.07.11 09:01
"IBM ist jeden Cent wert"

www.marketwatch.com/story/...ocks-worth-every-penny-2011-07-07
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Anti Lemming:

Priceline - es geht noch "kränker"

3
07.07.11 09:22
Priceline (Online-Travel) wird im Link in # 145 ebenfalls als "jeden Cent wert" bezeichnet.

Na da muss man doch zugreifen. Oder sieht der Chart etwa wie ein Short aus? VW war bis 1000 Euro auch so wunderbar gestiegen....



Aktien wie Priceline, IBM, Apple, Netflix, Amazon, Caterpillar, McDonalds weisen alle ähnliche "Parabol-Charts" auf. Sie zeigen, dass der Aktienmarkt ungeachtet der Tatsache, dass Indizes wie SP-500 und DOW JONES noch unter ihren 2007-Hochs notieren, bereits extrem heißgelaufen ist. Angesichts der gravierenden Makro-Probleme ist das ein Witz.

In den großen Indizes spiegelt sich der "irrationale Überschwang" vieler Einzelwerte nicht wider, weil sie durch die immer noch schwachen Bank- und Finanzaktien unten gehalten weren. Die Tiefstände der Finanzwerte (siehe auch Commerzbank bei 3 Euro) zeigen andererseits, dass die Krise längst nicht beendet ist. Die Mega-Runs der o. g. Highflyer gehen vor allem auf Nullzinsen, zweiten Dot.com-Wahn, prozyklisches Hedgefonds-Gezocker, Bubblevision-Hype und hedonistische Zahlen und Verzerrungen auf allen Ebenen zurück.

Lässt man die schwachen Finanzwerte außen vor, ist der aktuelle Markt mMn mit der Manie von Anfang 2000 vergleichbar - mit entsprechendem Rückschlags-Potenzial.
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Der USA Bären-Thread 418449
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Anti Lemming:

Amazon über 10 Jahre

2
07.07.11 09:23
Man könnte meinen, 2009 wäre in USA ein neuer Gold-Rush ausgebrochen.
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Der USA Bären-Thread 418453
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Pichel:

Bullen-Anteil unter US-Anlegern legt weiter zu

5
07.07.11 09:24
07.07.11 09:22     DJN: SENTIMENT/AAII: Bullen-Anteil unter US-Anlegern legt weiter zu
NEW YORK (Dow Jones)--Die Stimmung der US-Aktienanleger hat sich weiter
verbessert. Wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Online-Umfrage der
American Association of Individual Investors (AAII) hervorgeht, hat sich das
Bullen-Lager in der Woche bis Mittwoch, den 6. Juli, um 3,5 Prozentpunkte auf
41,8% vergrößert. Dies war bereits der vierte Anstieg in Folge. Das Bären-Camp
schrumpfte dagegen um 5,5 Prozentpunkte auf 24,7%. Als neutral gegenüber dem
Aktienmarkt positioniert beschrieben sich laut AAII 33,5% nach 31,5% in der
Vorwoche.

DJG/jej/flf

 (END) Dow Jones Newswires

 July 07, 2011 03:22 ET (07:22 GMT)
Dow Jones & Company, Inc.2011



Unterbezahlte Verlustbringer
rottmeyer.de/?p=3649
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Anti Lemming:

Baggerwahn bei Caterpillar

2
07.07.11 09:25
Die Aktie zeigt allerdings, ähnlich wie die von Priceline, bereit ein potenzielles Short-Setup (lower High), falls das alte Hoch nicht mehr erreicht wird.
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Der USA Bären-Thread 418457
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zaphod42:

Eidi

6
07.07.11 09:28
Indem man die Armut im arabischen Raum beseitigt. Ein Ansatz wäre, das Geld was heute sinnlos in ungewinnbare Kriege gepumpt wird, in einen Marshallplan für den arabischen Frühling umzuwidmen.

Ist nur so eine Idee, aber sicer besser, als sich auf ein Wettrüsten mit Leuten einzulassen, dennen sogar ein eigenes Menschenleben nichts wert ist. Es wird keinen Sieger geben.
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Anti Lemming:

McDonalds - die "nächste Microsoft"?

 
07.07.11 09:28
;-)

Fast-Verzehnfachung seit 2003.

Man kann nur hoffen, dass die Burger selbst nicht blähen.
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Der USA Bären-Thread 418460
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