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Der USA Bären-Thread


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Anti Lemming:

US-Bankenpleiten - the beat goes on

8
16.04.11 12:32
Allein 6 an diesem Wochenende.

www.fdic.gov/bank/individual/failed/banklist.html

Gesamtzahl in 2011: 34
(Verkleinert auf 75%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 396253
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permanent:

FDP-Rebellen wollen EU-Schirm kippen

8
16.04.11 13:01

FDP-Rebellen wollen EU-Schirm kippen

Berlin - In der FDP formiert sich ernst zu nehmender Widerstand gegen den europäischen Rettungsschirm, den die Staats- und Regierungschefs der EU Ende März vereinbart haben und dem der Bundestag noch zustimmen muss. Unter Federführung des FDP-Finanzpolitikers Frank Schäffler haben jetzt mehr als 30 Euro-Rebellen aus Fraktion und Partei in einem Antrag für den FDP-Parteitag Mitte Mai eine Ablehnung des Rettungsfonds ESM gefordert. In dem Antrag heißt es, der Parteitag möge beschließen, „dass kein ständiger ,Euro-Rettungsschirm‘ das unverzichtbare Eigeninteresse der Mitgliedsstaaten und ihrer Gläubiger an einer konsequenten Finanzpolitik und ihre Eigenverantwortung lähmt“.

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EU-Hilfe hat Griechen keinen Schritt weiter gebrac

7
16.04.11 13:04

EU-Hilfe hat Griechen keinen Schritt weiter gebracht

Vor einem Jahr hat Griechenland um EU-Hilfe gebeten. Doch die Lage bleibt kritisch, weil die Regierung vor harten Reformen zurückschreckt. Von Florian Hassel mehr...

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Malko07:

Heiße Wetten der Deutschen Bank

5
16.04.11 13:14
Der USA Bären-Thread 10322139
Die Deutsche Bank hat durch die US-Immobilienkrise nach SPIEGEL-Informationen deutlich mehr Geld als bisher bekannt verloren. Allein im Jahr 2007 haben Wetten auf die Entwicklung des Marktes das Geldhaus 4,5 Milliarden Dollar gekostet.


Die Rettung von HRE, mancher Landesbank und der AIG haben die DB gerettet. Sie war nicht besonders schlau sondern hat mit viel Glück die Kurve etwas früher gekratzt als andere. Verständlich weshalb Ackermann so erpicht auf die Rettung von manchem Zombie war.
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Malko07:

#79628: Keinen Schritt?

4
16.04.11 13:18
Immerhin ist die Neuverschuldung schon ein erhebliches Stück zurückgegangen und die Anleihen wurden bedient. Es bleibt noch viel zu tun, keine Frage. Das ist aber alles nicht in einem oder zwei Jahren zu schaffen, das braucht schon länger. Und sie können noch mehr sparen und mehr einnehmen. Die Möglichkeiten sind noch nicht ausgeschöpft.
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Malko07:

Manche Problemstaaten

5
16.04.11 13:23
brauchen eine "Wohlstandreduzierung" von 30 - 40% um im weitesten Sinne konkurrenzfähig zu werden. In der Eurozone kann das geordnet durchgeführt werden. Außerhalb wäre der Abstieg tiefer, schneller und härter.
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permanent:

Euro-Rettungsschirm: Bundesbank soll direkten Einf

5
16.04.11 14:28

Euro-Rettungsschirm: Bundesbank soll direkten Einfluss nehmen können

Das Bundeswirtschaftsministerium will, dass die Bundesbank auf die Entscheidungen des Euro-Rettungsschirm direkt Einfluss nehmen kann. Sie soll einen von zwei deutschen Posten im Direktorium übernehmen.

BerlinDie Bundesbank soll angeblich nach dem Willen des Bundeswirtschaftsministeriums auf die Entscheidungen des geplanten Europäischen Stabilisierungsmechanismus (ESM) direkt Einfluss nehmen können. Konkret gehe es um einen von zwei deutschen Posten im Direktorium des Euro-Rettungsschirms, der für überschuldete Länder wie Griechenland eingerichtet wurde, berichtete das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ am Samstag vorab. In einer Vorlage des Ministeriums heiße es, „eine Präsenz der Bundesbank im operativen Entscheidungsgremium ließe einen wirksamen Sicherungsmechanismus gegen eine vorschnelle Inanspruchnahme des ESM erwarten“, also von Finanzhilfen für Pleitekandidaten.

Das Ministerium von Rainer Brüderle (FDP) schlägt laut Magazin vor, dass Bundesbank und Bundesfinanzministerium die Posten besetzen. Es reagiere damit auf die Forderung vieler Abgeordneter, den Rettungsschirm streng zu kontrollieren. Sie fühlten sich von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) bislang schlecht informiert.

Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums sagte auf dapd-Anfrage, das Ministerium kommentiere den Bericht nicht.

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permanent:

Krisenbewältigung und Zeiträume zur Überwindung

3
16.04.11 15:32

hängen letztendlich nur an dem Willen zu Reformen und deren Aktzeptanz in der Bevölkerung.

Meist feht der Wille und die Akzeptanz bis die Karre im Graben liegt.

Permanent

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permanent:

Staatsverschuldung im Vergleich

8
16.04.11 16:04

Der USA Bären-Thread 10322613

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wawidu:

Google war "technisch reif"

2
16.04.11 16:52
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 396294
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wawidu:

Apple "reift" auch schön (1)

 
16.04.11 16:53
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 396295
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wawidu:

Apple "reift" auch schön (2)

2
16.04.11 17:03
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 396297
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wawidu:

perma # 79634

3
16.04.11 18:28
Das reale US BIP dürfte sich in 2011 - selbst unter optimistischen Annahmen - wohl kaum auf über 16000 Mrd. USD belaufen.

de.wikipedia.org/wiki/...L%C3%A4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt

Nach einer Schätzung von David Rosenberg dürfte die aktuelle Staatsverschuldung der USA eher bei etwa 120 % des BIP liegen. Hierbei hat er allerdings "off budget items" (z.B. die Unterdeckungen der staatlichen Sozialfonds und die Staatsgarantien für die von der Fed aufgekauften GSE-Junkbonds) einbezogen.
(Verkleinert auf 77%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 396311
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relaxed:

Was sind Staatsschulden?

5
16.04.11 18:57
Welche zukünftigen Zahlungsverpflichtungen werden da eingerechnet?
Wer sind die Gläubiger?

Die Erfahrung der letzten Jahre sollte uns lehren, dass der Begriff Staatsverschuldung nur noch dann von Bedeutung ist, wenn ein Staat keine Möglichkeit hat, auf dem Weltmarkt einzukaufen. Diese Fähigkeit ist jedoch nicht an messbare Zahlen gekoppelt. Es ist eine Frage des Vertrauens des Gläubigers in die Rückzahlfähigkeit ... und nicht mal das ... es ist eine Frage des "Vorteils", den der Gläubiger darin sieht, die Gegenleistung zu erbringen.

Die Chinesen glauben sicher nicht, dass ihre US-Anleihen werthaltig bedient werden und wir glauben dies auch nicht von den Griechen. Es sind also andere "Vorteile" im Spiel.
Dieses Posting enthält keine Zitate aus der NZZ.
Dr. Relaxed Strangelove
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wawidu:

relaxed # 79639

9
16.04.11 20:15
"Die Erfahrung der letzten Jahre sollte uns lehren, dass der Begriff Staatsverschuldung nur noch dann von Bedeutung ist, wenn ein Staat keine Möglichkeit hat, auf dem Weltmarkt einzukaufen."

Diese Aussage möchte ich wie folgt modifizieren: Staatsverschuldung wird dann zu einem gravierenden Problem, wenn das Rollen von Staatsanleihen im normalen Markt nicht mehr möglich ist und die Zentralbanken neu emittierte Anleihen massiv aufkaufen (müssen?). Dieses Problem existiert z.Z. in erster Linie in den USA, in der Eurozone, in UK und in Japan. Dies nennt sich dann "QE", in meiner Interpretation "Quandery Experiment" (deutsch: Verlegenheitsexperiment - sie wissen einfach nichts Besseres und bewegen sich quasi in einer "Black Box"). Diese Entwicklung ist mE aus historischer Sicht eine "Black Swan"-Situation von bislang nie erlebter Dramatik.
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Anti Lemming:

Staatsanleihen = Schneeballsystem

12
16.04.11 20:29
Wenn sich diese Erkenntnis durchsetzt, kommt das Ende. Also werden die Fakten so lange wie irgend möglich ignoriert, bis das Ende dennoch (schlagartig) kommt, weil die Probleme "too big to ignore" werden.

Die Verdrängung beim Staatsanleihen-Schneeballsystem verläuft zurzeit ähnlich virtuos wie bei der US-Subprime-/Banken-Krise bis Ende 2007. "Problembewusstsein" kam erst auf, als im März 2008 erst Bear Stearns und im folgenden Herbst reihenweise andere US-Großbanken kollabierten. Diese Zusammenbrüche waren bereits lange zuvor absehbar (siehe Bären-Thread ab Feb. 2007), wurden aber dennoch "ignoriert". Es stand einfach zu viel auf dem Spiel, als dass die Wahrheit "zugelassen" werden konnte. Das Ponzi-Bankensystem wollte weiterzocken bis zum Umfallen.

Die entsprechende Situation bei der kommenden (womöglich globalen) Staatsanleihenkrise wird sein, dass mangels Vertrauen nach und nach die Staatenanleihen im Kurs abstürzen (= Entsprechung des Banken-Crashs von 2008), auch die von Ländern mit scheinbar solider Basis. Es hat bereits angefangen mit den Griechen, Iren und Portugiesen (jetzt schon ein Fakt!) und dürfte enden mit den Japanern, Italienern, Amerikanern, Franzosen und Briten (siehe Liste in # 634 ab 88 % aufwärts).

Italiens Schulden/BIP-Quote sieht mit 132,7 % bereits ähnlich übel aus wie die griechische (136,8 %) - von der japanischen (204 %) ganz zu schweigen.

Die Zentralbanken inkl. Fed und EZB werden, wenn es zu Krachen beginnt, nicht mehr (wie bislang) als Retter oder Ausbailer der letzten Instanz fungieren können, weil das Vertrauen in diese "Überinstitutionen" flöten geht. Und zwar ganz einfach deshalb, weil die Staaten, die sie konstituieren, nicht mehr vertrauenswürdig sind.

Sind die Teile faul, beginnt auch "das Ganze" zu stinken. Die EZB und die Fed können schließlich nicht für sich selbst garantieren.



Wie könnte es am "Tag X" konkret aussehen?

Am Tag X kündigt die Fed, als Reaktion auf deutliche Kursverluste von US-Langläufern, eine weitere Ausweitung von QE an - doch der Markt schert sich überraschend einen Dreck darum. Der Verkauf setzt sich trotz der Fed-Ankündigung fort, weil "Mr. Market" die Faxen dicke hat von Bernankes Ponzi-Mummenschanz. (Ähnliches könnte bei der EZB und/oder der BoJ laufen.)

Bernanke wirft sich dann ähnlich wie Merkle vor einen Burlington Sante Fe Express. Das bringt, nach 65 % Kursverlust im US-Aktienmarkt, einen 5 % "Erleichterungs-Bounce". Der "Dead Bernanke Bounce" wird aber am nächsten Tag wieder abverkauft, weil die Fed wider Erwarten nicht zurücktritt.

Obama und Merkel sagen dann im Fernsehen noch, dass sie persönlich für alle Spareinlagen bürgen. Kurz danach gehen sogar die Fernseher aus.



Das bittere Ende: EZB-Häuptling Trichet negiert Merkels Sparbuch-Garantie mit Rauchzeichen, erzeugt über brennenden Euronoten:
(Verkleinert auf 89%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 396321
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wawidu:

Paradebeispiel einer "organischen" Entwicklung

6
16.04.11 20:35
In diesem Chart sind keinerlei Merkmale einer "Blase" erkennbar!
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 396322
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Anti Lemming:

Säuischer Ausblick

6
16.04.11 20:49
Der USA Bären-Thread 396326
Antworten
wawidu:

Für die Amis wird es eng

11
16.04.11 21:11
Eben habe ich von einem US-Bekannten, der bei einem großen Bondsfund tätig ist, eine Mail erhalten, in der er mir - übersetzt - u.a. Folgendes mitteilt:

"... Die chinesische Zentralbank kauft schon seit vielen Monaten keine neue T-Notes und -Bonds mehr. Gleiches gilt für die EZB und die Bank of England. Die Bank of Japan verkauft aktuell allerdings bereits in starkem Maße US-Treasuries. ..."

Letzteres bezeichnet man wohl als "Repatriierung". Der japanischen Regierung und der BoJ dürfte aktuell "das Wasser bis zum Hals stehen". Für die USA bedeutet dieser bemerkenswerte Bruch langjähriger Kaufgepflogenheiten ausländischer Zentralbanken bzgl. ihrer Treasuries quasi bereits einen GAU.
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wawidu:

zu # 79642

 
16.04.11 22:27
Wer dieses Posting als "witzig" bezeichnet hat, sollte sich mal die Goldpreisentwicklung zwischen 1976 und 1980 mit ihrem exponentiellen Trend zu Gemüte führen! Von solch einem Trend ist aktuell absolut nichts zu erkennen.
(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 396334
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daiphong:

naja

5
16.04.11 22:57
.....was auch  immer es bedeutet
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 396337
Antworten
Platschquatsc.:

Paradebeispiel einer "organischen" Entwicklung

4
16.04.11 23:58
In diesem Chart sind keinerlei Merkmale einer "Blase" erkennbar! (bis 2000)
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 396356
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CarpeDies:

#79644

3
17.04.11 02:33
was wawidu schreibt ist, wenn das wirklich so stimmt - was ich gerne glaube - aber wogegen ich mich noch immer sträube - der unumkehrbare Supergau für Amerika und der zumindest ein Gau für die Rest-Welt.
Die Kernschmelze des Dollar ist dann bereits eingetreten und damit unumkehrbar.

a) wenn die Amis weiter Geld drucken, wirkt das wie Brandbeschleuniger, und beschleunigt das Ende
b) wenn die Amis kein Geld mehr drucken, dann sind sie noch schneller Pleite als Griechenland und werden in Schuldzinsen ertränkt

Um den Supergau vielleicht noch abzuwenden,  gibt es nicht viele Möglichkeiten:
a) man könnte Grossteile der Vermögen der Reichen einkassieren; das müsste aber solange geschehen, solange der Dollar nicht hyperbolisch gegen 0 läuft
b) man hofft, dass der Rest der Welt auch Pleite geht, dann hat man aufgrund der reichlichen Gold-Vorräte und des grossen Lands sehr gute Chancen nach einem reset
c) man zwingt andere Länder mit mitlitärischen Mittel, den Dollarkurs nicht absaufen zu lassen; würde wohl nicht lange gut gehen, wenn das überhaupt möglich wäre

die spannende Frage dabei ist, wie man die eigenen Zukunft sichert. Ich könnte mirdurchaus vorstellen, dass good old europe das ganze überlebt, wenn auch mit erhelbichen Peessuren. Derzeit denke ist, dass mit währungsgesicherten Zertifikaten für Gold und Silber  es sich ganz gut leben lässt. Physisch sich gold und silber in den Keller zu legen verringert die Lebenserwartung massiv, wenn es wirklich zum totalen Crash käme, da dann wohl die Gewalt der Strasse regiert...
Antworten
CarpeDies:

weitere Entwicklung in china

2
17.04.11 02:39
Ich bin mal gespannt, wie lange China noch die strikte bindung an der Dollar durchhält; in China gibt es wohl noch(wie lange noch?!) mehr am Existenzminimum sich befindende Leute als in USA, die ein grosses Unruhepotential darstellt. Auch ist China nicht in der Lage, ähnlich schöne Inflationszahlen wie die USA zu präsentieren, die die armen Bevölkerungsschichten wirklich beruhigen könnten.

china muss die Leine zum dollar mehr und mehr kappen, um nicht in den Strudel gezogen zu werden, in dem sich der Dollar und die US-Staatsanleihenschon befinden. Damit werden sich in USA die Preise weiter erhöhen und die Bevölkerung noch schneller ausbluten.
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Kostolanya:

Schneebälle, Haie & Frischfisch

6
17.04.11 03:20
A.L. hat ja heute mit seinem Posting 79641 explizit darauf hingewiesen, dass Staatsanleihen im Grunde genommen einem "Schneeballsystem" unterliegen. Stimmt. Nur - welches System unterliegt eigentlich NICHT einem "Schneeballsystem"?!

Meiner Ansicht nach ist es völlig egal, ob es sich um Staatsanleihen, die gesetzliche oder private Rente, um Krankenkassenbeiträge - egal ob gesetzlich oder privat - , um Lebensversicherungen, Risikolebensversicherungen, BU-Versicherungen, Pflegeversicherungen, Aktien-, Fonds-, Rohstoffinvestments (wie Gold, Silber, Öl), Agrar, Immobilien etc. handelt - letztendlich basiert doch wahrscheinlich ALLES auf eine Art "Schneeballsystem" - denn letztendlich muss am Ende immer noch jemand "Dümmeres" gefunden werden, der, teilweise vielleicht einfach auch aus Unwissenheit, Naivität und /oder entsprechender "Falschberatung" seitens seiner provisionsorientierter und gesteuerten "Berater" oder rein aus purer Überzeugung oder auch aus lauter Verzweiflung aufgrund geschürten medialen Ängsten nicht nur "irgendwas kauft", sondern überdies hinaus bereit ist, MEHR zu bezahlen, als das bisher bezahlte...

Habe vor wenigen Tagen in einem Finanzblättchen (Quelle: "Euro" April 2011) einen recht interessanten Artikel gelesen. Dabei ging es um virtuelle Poker-Spieler, die teilweise auch Live-Poker-Spiele absolvieren.  Der Interviewpartner (also ein Poker-Spieler) sagte wortwörtlich:

" Wir brauchen immer neuen Frischfisch. Sonst bricht das System zusammen!"

Denn, so sinngemäß: "Wir sind die Haie, die Profis, die Jäger, die auf unerfahrene Fische nur lauern".

Tja, und genau so lauern die Banken, die Versicherungen, Vermögensverwalter, Vermögensberater, Vermögens-Vertriebe etc. - eben die "die Haie" weltweit auf  frische, "unerfahrene" und "naive" Fische, die sie fressen können, damit ihr System nicht gänzlich zusammenbricht.

Aber "Stopp!" - Es sind NICHT NUR und ausschließlich die bösen Banken, die dieses bankspezifische "Schneeballsystem" betreiben.

Unterstützt wird dieses "Schneeballsystem" sogar politisch - und zwar nicht nur national sondern sogar international.

Scheinbar scheinen die gesamten Welt-Strukturen eine Art "Schneeballsystem" zu sein.

Erstaunlich nur, dass manch einzelner Mensch für ein solches Vergehen für X-Jahre ins Gefängnis gehen muss (zu Recht aus meiner Sicht natürlich!) - ganze Staaten jedoch, für das gleiche Vergehen - straffrei ausgehen...(aus meiner Sicht zu Unrecht natürlich!)

Hmmh, wie ich anfangs erwähnte, so scheint mir, als sei der komplette Weltkreislauf ein einziges "Schneeballsystem" in allen Belangen. Fressen und gefressen werden. So war es wohl immer - und so wird es auch leider wohl immer bleiben.

Wer weiß schon, wann dieses ganze "Schneekonstrukt" in sich zusammenbricht und schmilzt.

Ich bin jedenfalls ganz froh, dass ich weder ein Hai noch ein für vorgenannten leckeren, dummen, naiven Happen Frischfisch bin, sondern lediglich eine fröhliche Forelle, die auch mal ein wenig mit denkt ;-)

In diesem Sinne
Fröhliche Grüße von Kosto
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