Banken in Griechenland und Irland haben Anleihen im Volumen von mindestens 70 Mrd. Euro begeben, um die Sicherheiten zu schaffen, die erforderlich sind, um von der EZB Geld zu bekommen. Das geht aus Daten des Internationalen Währungsfonds und aus Pflichtmeldungen an Aufsichtsbehörden hervor. Die Summe kann bis auf 100 Mrd. Euro steigen, denn Griechenland erklärte am 11. Februar, es werde möglicherweise weitere Garantien im Volumen bis zu 30 Mrd. Euro für seine Banken vergeben.

"Was wir hier sehen, ist eine mikro-quantitative Lockerung - mit anderen Worten: Es wird Geld gedruckt", sagt Cathal O’Leary, Leiter Platzierung Festverzinsliche bei NCB Stockbrokers in Dublin. "Die Banken begeben unbesicherte Anleihen an sich selbst", ergänzt er.

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