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Der USA Bären-Thread


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imagine:

#65902 Warum fallen mir bei diesen

15
13.07.10 08:51
Thema immer die Klofrauen im Regierungsbezirk und dem Bundestag ein die eigentlich Gebäudeinnenreiniger waren. Ich denke auch diese sind gemeint das sie über ihre Verhältnuise gelebt haben.


Das ich über meine Verhältnisse gelebt habe weiß ich selber am besten und konnte mir mein neues Auto statt mit der Abfrackprämie im Jahr 2009 erst dieses Jahr eines leisten. Dank unseres warten war der Rabatt zweieinhalb mal höher als mit der staatlich hochsubventioniert Abwrackprämie die ich als völlig falsches Lenkungsinstrument angesehen habe.

Ich denke das 80% der Bürger besser Haushalten können mit ihrem Geld im Gegensatz zu 80% der Politker die überhaupt nicht wissen wie man eigentlich Geld richtig schreibt noch bewußt versteht.


Mehr will ich jetzt lieber nicht mehr zum Thema sagen, den ich habe noch den ganzen Tag was wichtigeres zu tun und warum sollte ich mir absichtlich durch falsche politische Resonanz die Laune verderben lassen.

Wünsche jeden hier im Thread einen schönen Tag und viele gute Gedanken.

Grüßle aus Stuttgart

imagine


P.S.: Mehr Brutto bei noch weniger Netto!!!!
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relaxed:

#65926 Nur keine Aufregung!

14
13.07.10 09:00
Der Bürger lebt nur indirekt über seine Verhältnisse. Primär lebt der Staat über seine Verhältnisse, denn dessen Verschuldung steigt rasant. Ob dieses aus der steigenden Verschuldung geschöpfte Geld in der Breite beim Bürger ankommt, darf bezweifelt werden. ;-)))

Bei Frau Dr. Merkel und ihrer Kaste ist natürlich was angekommen. ;-))))))
Antworten
relaxed:

Übers Wochenende kam mir der Gedanke,

10
13.07.10 09:05
ob Frau Dr. Merkel nicht doch Markus Wolfs letzter Geniestreich war, um das bürgerliche Fundament Deutschlands zu unterwandern und auszuhöhlen. ;-))))
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Stöffen:

Eine mit Steuermitteln hochgedroschene Rally

9
13.07.10 09:15
nicht mehr und nicht weniger haben wir zu den Kursverläufen in 2009 zu konstatieren. Und seit das "QuantSleaze-Programm 1.0" ausgelaufen ist, scheint den Börsen auch irgendwie der Treibstoff für weitere Kurssteigerungen ausgegangen zu sein. Oder was sehen wir anderes seit Jahresbeginn als ein "Treten auf der Stelle"?
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Stöffen:

Etliche Banken sind zum Retten zu groß

15
13.07.10 09:27
Etliche Banken sind zum Retten zu groß

Die Pleite von Lehman Brothers im Jahr 2008 hat gezeigt, dass Probleme einzelner Institute ganze Volkswirtschaften gefährden können. Eine neue Studie zeigt, dass diese Gefahr auch weiterhin besteht. Etliche Banken sind so stark gewachsen, dass die Regierungen sie im Fall der Fälle nicht mehr auffangen können.

[...]

Weltweit gibt es laut Demirguc-Kunt und Huizinga einige Banken, die so groß sind, dass sie nicht gerettet werden können. 30 Banken hätten Verbindlichkeiten, die mindestens halb so hoch ausfallen wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ihres Mutterlandes. Besonders extrem ist es in der Schweiz. Allein die Schulden der UBS summieren sich auf das 3,7-Fache der dortigen Wirtschaftsleistung. Hinzu kommen die Außenstände von Credit Suisse, die sich auf das 2,1-Fache des BIP belaufen. Auch die Außenstände der niederländischen Großbank ING sind mehr als doppelt so groß wie das BIP des Heimatlandes.

Noch krasser ist das Bild, wenn man nicht einzelne Banken betrachtet, sondern die Größe des gesamten Finanzsystems.....

www.handelsblatt.com/unternehmen/...um-retten-zu-gross;2616913
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Casaubon:

Stöffen: am krassesten wird es

8
13.07.10 09:38
wohl, wenn man sich die Verbindlichkeiten der Banken in Lux. anschaut und dann mit dem BIP vergleicht.

Oh lalalalala. Da saufen wir aber mit Mann und Maus ab ;-))))
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Malko07:

#65930: Wie stellt man überhaupt

15
13.07.10 09:58
die Nationalität einer Bank fest? Ein Beispiel:

Die ING ist eine niederländischer Finanzkonzern mit einer unüberblickbaren Anzahl an Töchtern in allen möglichen Sektoren der Finanzbranche in allen möglichen Ländern weltweit. Die Töchter unterliegen sehr oft den jeweils nationalen Regulierungen, der Aufsicht aus dem Niederlassungsland und sind dort jeweils auch nationale Banken oder Versicherungen. Töchter können zum Teil oder ganz veräußert werden, wie es auch ganz konkret die letzten Jahre bei der ING passiert ist.

So ist z.B. die ING-DiBa eindeutig eine deutsche Bank, deren Mutter in den Niederlanden sitzt und die wiederum zum Gesamtkonzern ING gehört. Regeln zu schaffen, die im Katastrophenfall eine einfache Abwicklung ermöglichen sollen kann man auch in Zukunft vergessen. Die jeweils nationalen Behörden müssen die Töchter fest im Blick behalten und aufpassen, dass die Mutter sie nicht ausbluten lässt. Mehr ist nicht möglich und dies Wenige wird momentan nicht mal getan. Wenn es dann wirklich bei einem derartigen Großkonzern kracht sind nur noch nationale Lösungen möglich. Dazu wird es auch höchste Zeit, dass wir in Deutschland die rechtliche Grundlage für einen schnellen Zugriff des Staates bekommen. Nationen wie die Schweiz, Großbritannien, die Niederlande, Luxemburg, .... wird man nicht retten können. Dagegen wird Island ein Kinderspiel bleiben. Ist auch richtig, wenn diese Länder Hops gehen. Es sind schließlich sie, die sich seit Jahren gegen eine sinnvolle Regulierung und Aufsicht sträuben. Allerdings werden die Kollateralschäden immens sein.

Dann haben wir in Deutschland etliche Banken, deren Rechenzentren sich im Ausland befinden. Im falle eines Falles wird es internationale Konflikte geben und es wird zur Kappung mancher Datenverbindung kommen. Viel Spaß bei der Abwicklung.  Auch hier versagt die deutsche Aufsicht. Sie dürfte so etwas nicht zulassen und eine Bank oder Versicherung die den Status eines deutschen Finanzkonzern hat, müsste auch noch bei geschlossenen Grenzen funktionieren. Wie man sieht ist das sogenannte Euro-Problem dagegen richtig niedlich.
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Casaubon:

malko, rauchen #65897

7
13.07.10 10:27
Da geb ich dir schon Recht.
Vor zwei-drei Jahren darf bei uns nicht mehr in Restaurants gequalmt werden. Ist auch gut so. (Bin übrigens selber Raucher)

Was die Kneipen anbelangt (in Lux. darf NOCH geraucht werden, aber wie lange noch?), so sehe ich nur ein einziges Argument, das ich gelten lassen kann: die Gesundheit des Personals zu schützen.
Der Wirt selbst mag ja noch für sich entscheiden, ob oder ob nicht geraucht wird. Die bezahlte Bedienung hat diese Wahl nicht.

Aber du hast Recht: irgendwie entwickeln wir uns zu einer immer prohibistischeren Gesellschaft.

Auch Alkohol kann töten. Denjenigen, der ihn zu stark konsumiert, aber im Straßenverkehr auch andere Verkehrsteilnehmer.
Und zu laute Musik kann zu Hörschäden führen. Ergo sollten auch Diskotheken und Blasmusikkapellen verboten werden.
Ach ja: Zucker ist auch nichts Gesundes. Und fetthaltige Speisen eh nicht.

Irgendwann werden wir wohl zu Veganern gedrillt ;-)
Aber dagegen hat wohl die Rindzüchterlobby was einzuwenden ...
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Stöffen:

Tscha Malko, is' scho recht, nur

12
13.07.10 10:34
Regulatoren beißen auf Granit

In den USA tricksen Banken die Politiker aus, in Europa wird weiter gestritten. Die Errichtung einer schlagkräftigen EU-weiten Finanzmarktaufsicht rückt in immer weitere Ferne.

Die Errichtung einer schlagkräftigen EU-weiten Finanzmarktaufsicht rückt in immer weitere Ferne. Zwar hatte das EU-Parlament eine derartige Behörde mit klaren Durchgriffsrechten gegenüber nationalen Regulatoren gefordert, ist mit diesem Ansinnen aber am Widerstand Großbritanniens und Deutschlands gescheitert. Beim heute, Dienstag, stattfindenden Finanzministerrat soll nun ein neuer Anlauf für eine Reform der Aufsicht unternommen werden.

Umstrittenster Punkt ist nach wie vor das Durchgriffsrecht einer möglichen EU-Behörde gegenüber nationalen Aufsichtsorganen. Neben den Briten und Deutschen haben mittlerweile auch andere Staaten ihre Bedenken angemeldet, darunter Dänemark, Tschechien, die Slowakei und Bulgarien. Die Nationalstaaten wollen, dass auch in Zukunft „ihre“ Aufsichtbehörden das Sagen haben, die Kommission möchte ebenfalls Einfluss auf die Kontrollore haben, während das EU-Parlament auf einer europaweiten Einrichtung mit entsprechenden Durchgriffsrechten beharrt. Klar scheint angesichts der verfahrenen Situation nur, dass eine Europäische Finanzmarktaufsicht nicht wie geplant mit 1.Jänner 2011 ihre Arbeit aufnehmen wird, sondern deutlich später.

Bescheidene Erfolge

Womit bis dato nur publikumsträchtige, aber weitgehend umstrittene Reformen übrig bleiben. So hatte sich etwa das in einigen Staaten eingeführte Verbot von Leerverkäufen als nutzlos erwiesen. Nicht viel besser dürfte es dem strengeren Regelwerk für Banker-Boni gehen, das nahezu einstimmig verabschiedet wurde. Demzufolge dürfen nur mehr 30 Prozent der Vergütung sofort ausgezahlt werden, 40Prozent müssen über drei bis fünf Jahre verteilt werden. Die restlichen 30Prozent müssen Banker mindestens drei Jahre in Form gebundener Aktien oder Wandelanleihen halten. Sollte die Bank ins Trudeln kommen, würden sich die Anleihen in Anteile wandeln und das Eigenkapital stärken. Umgangen werden dürfte diese Regelung mit einer Anhebung der Grundgehälter.

Probleme mit der Regulierung ihrer Finanzmärkte haben aber nicht nur die Europäer. In den USA wurden vor dem Beschluss der Finanzreform einige Schwachstellen des Gesetzes offensichtlich. Einem Bericht der „Financial Times Deutschland“ zufolge versuchen Citigroup und andere führende Banken die strengeren Regeln für das Handelsgeschäft damit zu umgehen, dass sie Händler dem Kundengeschäft zuordnen, um so die Beschränkungen des Eigenhandels zu umschiffen.

Weiters könnten sie Industriebetriebe oder Hedgefonds aufkaufen, um den strengeren Regeln erst gar nicht unterworfen zu werden. Ziel der Reform war freilich, die Banken daran zu hindern, unverhältnismäßig hohe Risken einzugehen, um damit die Steuerzahler vor einer neuerlichen Rettung der Banken zu schützen.

diepresse.com/home/wirtschaft/eastconomist/...onomist/index.do
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Malko07:

#65934: Stimmt, Deutschland

13
13.07.10 10:44
will der EU keinen Einblick in die todkranken Landesbanken gewähren und gezwungen werden die Kapitaldecke zu erhöhen. Damit würden die "Sparziele" wieder deutlich verfehlt werden und es müsste wirklich was getan werden. Und das bei der Umfragelage? Später können wir uns dann wieder trefflich ärgern weil es in irgendeinem Land nicht so mit der Kontrolle geklappt hat. So haben auch wir als erstes den Stabilitätspakt gekippt um jetzt weinend durch die Gegend zu Laufen.
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Casaubon:

Griechenland: weiteres Geld im September

10
13.07.10 10:57

Habe ich auf tageblatt.lu gefunden:

--------------

Juncker: Griechenlands Sparprogramm übertrifft Erwartungen

Griechenland kann im September mit der zweiten Milliardenhilfe aus dem Rettungspaket der Euro-Staaten rechnen. Die Slowakei hat dem Euro-Rettungspaket allerdings immer noch nicht zugestimmt.  Das griechische Spar- und Reformprogramm sei beeindruckend und übertreffe die Erwartungen der Euro-Finanzminister, erklärte der Vorsitzende der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, am Montagabend in Brüssel.  Es sei deshalb davon auszugehen, dass die zweite Tranche des insgesamt 110 Milliarden Euro an Krediten umfassenden Programms im September fließen könne. ...

Weiter lesen:  www.tageblatt.lu/index.php/europe/42888.html

 

Und hier noch ein Foto von Mister Griesgram

(Verkleinert auf 92%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 331861
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Anti Lemming:

Causabon - errata

10
13.07.10 11:10
"Das griechische Spar- und Reformprogramm sei beeindruckend und übertreffe die Erwartungen der Euro-Finanzminister, erklärte der Vorsitzende der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, am Montagabend in Brüssel. Es sei deshalb davon auszugehen, dass die zweite Tranche des insgesamt 110 Milliarden Euro an Krediten umfassenden Programms im September fließen könne."

Richtig muss es heißen:

Es war davon auszugehen, dass die zweite Tranche des insgesamt 110 Milliarden Euro an Krediten umfassenden Programms im September fließen müsse, erklärte der Vorsitzende der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker. Deshalb zeigten sich die Eurofinanzminister vom griechischen Spar- und Reformprogramm, am Montagabend in Brüssel weisungsgemäß beeindruckt.  Die Transferzahlungen übertreffen die Erwartungen.
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Stöffen:

Zahlen die Banken zuwenig Steuern?

7
13.07.10 11:11
"Die Banken zahlen weniger Steuern als andere Branchen"

Der OECD-Steuerexperte Jeffrey Owens über Wettbewerbsverzerrung und notwendige Investitionen in den Fiskus

BERLIN. Die OECD hat Deutschland aufgerufen, für die Haushaltskonsolidierung die Steuerprüfung zu verschärfen und vor allem die Banken härter zu kontrollieren. Im Gespräch nennt Jeffrey Owens, Leiter der OECD-Steuerabteilung, die Argumente.

Herr Owens, die G20 wollen, dass die Finanzbranche für die Kosten der Krise zahlt. Auf einheitliche Regeln konnten sie sich allerdings nicht einigen .

Die Realität ist: Schon heute sind die Unterschiede groß. Brasilien besteuert den Finanzsektor sehr stark. Irland hält sich zurück.

Sie fürchten keine Wettbewerbsverzerrung, wenn einzelne Länder mit Finanzsteuern vorpreschen?

Wenn die geplanten Steuern oder Abgaben für Banken ein großes Volumen erreichen würden, könnten unterschiedliche Regelungen zu Wettbewerbsproblemen führen. Aber die derzeit in den USA, Frankreich, Großbritannien oder Deutschland geplanten Abgaben haben nicht solche Dimension. Außerdem sind die wichtigsten Handelsplätze der Welt ja alle mit dabei.

Kann die OECD einen Rat geben: Welche ist die beste Bankensteuer?

Bevor man sich Gedanken macht über neue Steuern für den Finanzsektor, sollte man erst einmal einen Blick auf die bestehenden Steuern werfen. Banken sind sehr gut darin, ihre Gewinne zu strukturieren. Außerdem sollten die Regierungen die bestehenden Mehrwertsteuerregeln überprüfen. Heute unterliegen in vielen Ländern viele Bankdienstleistungen nicht der Umsatzsteuer. Das verzerrt den Wettbewerb, und die Staaten verzichten auf sehr viel Geld.

Wieso zahlen Banken weniger Steuern als andere Unternehmen?

Für alle gelten dieselben Gesetze und Tarife. Aber unsere Studien zeigen: Effektiv zahlen die Banken weniger Steuern als andere Branchen. Sie haben mehr Gestaltungsmöglichkeiten, um die Steuerlast zu reduzieren.

Sind die Banksteuern generell zu niedrig?

Die Banken in Deutschland, Frankreich, Großbritannien oder den USA werden in den kommenden Jahren kaum Körperschaftssteuern zu entrichten haben. Viele Institute sitzen noch immer auf großen Verlusten, die sie in den kommenden Jahren abschreiben werden. Auf der anderen Seite machen viele Institute aktuell wieder beträchtliche Gewinne. Wenn sie dennoch kaum Steuern abführen, ist das politisch schwer zu verkraften.

Welchen Spielraum hat eine nationale Regierung, um Banken oder auch Kapitalbesitzer stärker zur Finanzierung des Gemeinwesens heranzuziehen?

In den meisten OECD-Ländern und sicher auch in Deutschland liegt ein enormes Potenzial brach, um durch einen besseren Steuervollzug den Defizitabbau zu unterstützen. Wir reden hier nicht von kleinen Beträgen. Wir reden von vielen, vielen Milliarden Euro. Die Befolgung der Steuergesetze muss besser werden, sowohl im In- als auch im Ausland. Geld, das Bürger ins Ausland gebracht haben, sollte wieder zurückkommen nach Deutschland. Wenn auf diesem Weg, die Steuereinnahmen erhöht werden, schadet das nicht der Volkswirtschaft. Im Gegenteil. Außerdem nimmt die Fairness zu. Dies muss in die Debatte über den Defizitabbau eingehen.

In Deutschland leidet die Steuerkontrolle auch daran, dass die Zuständigkeit bei den Ländern liegt und zersplittert ist. Könnte mehr Zentralismus helfen?

Die meisten OECD-Länder haben in der Finanzverwaltung eine zentrale Abteilung für große internationale Unternehmen. Eine solche Struktur hat sich als sehr effektiv erwiesen. Außerdem sollte die deutsche Regierung bei der notwendigen Konsolidierung der öffentlichen Haushalte daran denken: Investitionen in die Steuerverwaltung sind Investitionen mit hohen Renditen.

Gibt es dafür Vorbilder?

Die Regierungen von Australien, Irland oder Großbritannien, die teils sehr hart konsolidieren, gehen alle davon aus, dass sie durch besseren Steuervollzug die Einnahmen mindestens um 20 Prozent steigern können.

In Deutschland gilt für Kapitaleinkünfte die Abgeltungssteuer, die direkt von den Banken abgeführt wird. Ist das nicht das beste Instrument, Hinterziehung zu verhindern?

Das ist eine gute Steuer. Aber sie muss ergänzt werden durch mehr und bessere Informationen für die Finanzverwaltung. Die Finanzverwaltung lebt von Informationen.

International ist im Kampf gegen Steueroasen einiges passiert. Wie viel ist geschafft?

Wir haben in den vergangenen Monaten riesige Fortschritte erreicht, mehr als in den vergangenen zehn Jahren. Dennoch liegen noch zwei Drittel des Weges vor uns. Die große politische Aufgabe ist jetzt, die Beschlüsse auch umzusetzen und zu erreichen, dass der Informationsaustausch die Steuerflucht eindämmt.

www.berlinonline.de/berliner-zeitung/...schaft/0014/index.html
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Moody's Cuts Portugal Rating by Two Notches

8
13.07.10 11:18
Moody's Cuts Portugal Rating by Two Notches
MOODY'S, PORTUGAL, DOWNGRADE, RATINGS, OUTLOOK, EUROPE, ECONOMY
Posted By: Antonia Oprita | Web Producer, CNBC.com
CNBC.com
| 13 Jul 2010 | 03:52 AM ET

Moody's slashed Portugal's credit rating by two notches to A1, citing a deterioration of the country's debt ratios and weak growth prospects, the ratings agency said Tuesday.

 

The action concludes a Moody's review that started on May 5, and the outlook is now stable, the agency said.

Investors are watching euro-zone economies to see how they address their debt issues as a crisis of confidence has hit the area ever since it emerged that Greece misrepresented its official statistics to make its debt look smaller than it actually was.

Portugal's debt-to-GDP and debt-to-revenues ratios have risen rapidly in the past two years, Anthony Thomas, vice president and senior analyst in Moody's Sovereign Risk Group, said in the statement.

"This deterioration came about due to the government's anti-crisis measures and the operation of the budget's automatic stabilizers, such as higher unemployment benefits, when the economy went into recession," Thomas added.

The euro fell after the downgrade, while Portuguese stocks turned negative.

The spread between Portuguese and German 10-year government bonds widened to 290 points.

Antworten
imagine:

Portugal-Bonität sinkt von "Aa2" auf "A1"

20
13.07.10 11:43
Moody's stuft Portugal-Bonität herab
13.07.2010 09:52

Die Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit des Euro-Staats Portugal um zwei Stufen gesenkt. Die Bonitätsnote sinke von «Aa2» auf «A1», teilte Moody's am Dienstag mit.

Den Ausblick schätzt die Ratingagentur nun als stabil ein. Dies bedeutet, dass mittelfristig keine weitere Abwertung in Erwägung gezogen wird. Moody's begründet die Herabstufung mit den relativ schwachen Wachstumsperspektiven des Landes. Darüber hinaus dürfte sich die Finanzkraft des Landes - gemessen an wichtigen Kennziffern - mittelfristig abschwächen.

Als Reaktion auf die Rückstufung verbuchte der Euro Wechselkursverluste. Gegenüber dem Franken notiert er am Dienstagvormittag 0,3 Prozent im Minus. «Die Rückstufung war zwar keine grosse Überraschung für die Märkte, wird aber Druck auf den Euro ausüben», so ein Währungsstrage gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg.

www.cash.ch/news/alle/...uft_portugalbonitaet_herab-927882-448
Antworten
Anti Lemming:

Griechen verkaufen 6-Monats-Anleihen für 4,6% Zins

10
13.07.10 11:47

Kann das wirklich als Erfolg gelten? 4,65 Zinsen für 6 Monate entsprechen annualisiert 9,3 % - und dies, obwohl sich die Anleger mit den Anleihen für nur ein halbes Jahr festlegen. Das Verhältnis von Geboten zu Anleihen-Angebot war auch nur noch halb so hoch wie letztes Mal - trotz EZB "im Hintergrund".


market pulse

July 13, 2010, 5:36 a.m. EDT
Greece sells 1.6 billion euros of 26-week bills
By William L. Watts

LONDON (MarketWatch) -- The Greek government on Tuesday tested the debt markets for the first time since tapping a European Union-International Monetary Fund bailout plan, selling 1.625 billion euros ($2 billion) of 26-week bills, news reports said. The auction produced a uniform yield of 4.65%, up from 4.55% in an April auction. Reports said the amount of bids received exceeded supply 3.64 times, down from 7.67 in the previous sale.

Antworten
Anti Lemming:

ZEW-Konj-Indikator fällt stärker als erwartet

10
13.07.10 11:53
Aktuell 21,2 - erwartet 25 bis 26 -  Vormonat 28,7.

          §

Veröffentlichung der Zahlen zur ZEW Konjunkturerwartung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für Juli 2010


aktuell:

Der ZEW Konjunkturindex für Deutschland notiert im Juli bei 21,2. Erwartet wurde der Index mit 25. Im Monat zuvor hatte er noch bei 28,7 gelegen. Den historische Mittelwert des Konjunkturindikators gibt das ZEW mit 27,4 Punkten an. Die aktuelle konjunkturelle Lage Deutschlands hat sich nach Angaben des ZEW auf 14,6 Zähler erhöht von noch -7,9 im Monat zuvor.

Die Konjunkturerwartung für die Eurozone verschlechterte sich zum Vormonat um 8,1 Punkte und notiert im Berichtsmonat bei nun 10,7 Zählern. Die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum gewinnt 14,3 Zähler auf nunmehr -26,5 Punkte.



Economic Report

July 13, 2010, 5:33 a.m. EDT
German July ZEW expectations index falls
By William L. Watts, MarketWatch

LONDON (MarketWatch) -- A closely-watched gauge of sentiment among German investment professionals released Tuesday showed a marked improvement in the current economic picture but increasing gloom over the future.

The Mannheim-based Center for European Economic Research, or ZEW, said its economic expectations index fell to 21.2 in July from a reading of 28.7 last month. Economists had forecast a more modest decline to 26.0.

That stood in contrast to the ZEW's current-conditions index rose to 14.6 from -7.9 in June, its first positive reading since July.

"Contrary to the positive assessment of the current economic situation financial experts expect that the dynamics in German business activity will slow down towards the end of this year due to still existing uncertainties regarding the handling of the crisis of financial markets and the crisis of sovereign debt," said ZEW President Wolfgang Franz.

The results were based on a survey of 287 analysts conducted between June 28 and July 12.
Antworten
thostar:

Bad News + Postfrequenz im BT

4
13.07.10 12:00
ist schon interessant, wie die Frequenz der Posts hier im BT mit den Kursen ansteigt, bzw. offensichtlich liegt momentan eine Unmenge an schlechter Nachrichten (aber better than expected ;-) in der pipeline, die aber anders interpretiert werden 'als gewünscht'.
Selbst Indikatoren, die in die Zukunft weisen wie der ZEW wirken kontraindikativ.

Ich empfehle den Bären die Aussenlinie für die kommenden Wochen, denn ich glaube nicht mehr an fallende Kurse wg. schlechter Nachrichten.
Antworten
thostar:

VIX könnte heute wieder unter die 200er

7
13.07.10 12:08
Und in diesem Bereich beherrschen die Bullen die Märkte, liebe Bären.
Diesen Wert sollte man heute beobachten.
(Verkleinert auf 82%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 331882
Antworten
daiphong:

thostar, der VIX läuft den Kursen nicht voraus.

5
13.07.10 12:37
die Postfrequenz im BT auch nicht, selbst wenn du oder metro das allzu gerne so sehen möchten.  Ist einfach ne spannende Börsenphase.
Antworten
fkuebler:

Eidgenosse #764: Es gibt ihn noch ;-)

15
13.07.10 12:50

"Weiss eigentlich jemand wo f.kübler ist?
 Ich finde er hat den Thread bereichert."

Erstmal danke für die Blumen, und auch an diejenigen, die sich im Rahmen von Ariva's genialischem Prinzip der Eitelkeits-Wellness-Farm dokumentiert drangehängt haben ;-) Ich bin einen Tick gerührt...

Für mich ist der BT ein bisschen wie ein Stammtisch: man produziert sich je nach Stimmung und kann sich weitgehend ungestraft ganz toll fühlen. Aber wie Himbeer-Eis kann alles auch zu viel werden, selbst wenn es im Prinzip lecker ist, und deshalb war ich ein bisschen auf innere Distanz gegangen, auch zum Thema Spekulation an sich als Narzissmus-Treiber ;-)

Aber ich empfinde immer noch Neugier an makroökonomischen Entwicklungen und der spekulativen Einschätzung von kurz- bis mittelfristigen Kursentwicklungen. Nur ist es ziemlich anstrengend, erfordert Disziplin (mein grosses Defizit), und viel Lesen bringt jemanden wie mich nicht wirklich weiter, wenn ich mein eigenes Leseverhalten mal aus der kritischen Hubschraubersicht analysiere: Oft genug merke ich nämlich, dass ich bei einem Artikel bei den Dingen, die mir in den Kram passen, innerlich zustimmend nicke, und ein paar Zeilen später bei Gedanken, die meinen eigenen Vor-Urteilen entgegenstehen, innerlich den Kopf schüttele oder der Einfachheit halber gleich darüber hinweg lese...

Ich werde den BT jetzt mal wieder in meine Lesezeichen-Favoriten reinnehmen. Am interessantesten finde ich letztlich klare Meinungen, hinter denen gedankliche Autorität steht. Malko ist ein gutes Beispiel dafür.

Für die Praktiker: ich bin immer noch volle Kanne positioniert: long Mecom (historischer Hass/Liebe Turnaround-Wert), short FDAX, short Call ODAX, short Öl, long EUR/AUD, long EUR/CHF, short Put EUR/CHF. Per Stand heute (jetzt muss dem Narzissmus nochmal ein Ventil gegönnt werden :-) +31% seit Anfang 2010, +66% seit dem Neustart von Depot und Grundmethodik im Oktober 2008, annualisierte Jahresrendite 29%. Wer's lieber ein bisschen in Glas-halb-leer-Didaktik hätte: im 10-Jahres-Vergleich -96% ;-)

Antworten
Hagen v. Tronje:

@902: "Offener Brief an die Kanzlerin"

11
13.07.10 12:53

Den Kommentar ("Wer lebt denn hier über seine Verhältnisse") hätte Ueberbach sich m.E. sparen können. Reine Polemik.

Sich angesichts der exorbitanten Staatsverschuldung mittels polemischer Verweise auf Einzelschicksale der (unangenehmen) Erkenntnis zu verweigern,  dass "wir" (= das Volk der Bundesrepublik Deutschland) bereits seit Jahren über unsere Verhältnisse leben, halte ich für genauso starken Tobak wie den Versuch, hierfür mehr oder weniger nur der Politik die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Tatsache ist doch, dass sich in der Bevölkerung (und zwar auf allen Ebenen) in den letzten Jahrzehnten eine gewaltiges Anspruchsdenken gegenüber dem Staat etabliert hat, welches durch diesen mittels wahltaktischer Versprechungen aller Art natürlich auch kontinuierlich gefördert wurde.

M.E. haben wir in dieser Hinsicht weniger ein Einnahmen-, als vielmehr ein Ausgabenproblem und es bringt doch überhaupt nichts, jeden noch so zaghaften Versuch, dieses in den Griff zu bekommen, mit einem medialen Sturm der Entrüstung zu konterkarieren, bei dem dann mit Vorliebe Einzelschicksale rausgepickt und tagelang als Beispiel für eine völlig verfehlte bzw. unsoziale "Sparpolitik" durchs Dorf getrieben werden.

Irgendwann kommt (unweigerlich) der Punkt, da muss man sich (freiwillig oder zwangsweise) für´s Große und Ganze entscheiden in dem Bewusstsein, dass es eine absolute Einzelfallgerechtigkeit niemals gab, gibt und geben wird.

Je früher man sich diesem Problem stellt und es entschlossen angeht, desto größer ist auch der verbleibende Spielraum für die Berücksichtung etwaiger "Härtefälle".

Je mehr Zeit man hingegen verstreichen lässt, desto härter und "unsozialer" werden die dann (unter Druck) zu treffenden Entscheidungen ausfallen. 

Darüber sollten einige Herrschaften m.E. mal nachdenken, bevor sie das nächste Mal in den Chor der medialen Entrüstung einstimmen.

 

Antworten
fkuebler:

Ergänzung:

9
13.07.10 12:57

 Nachdem ich's ja jetzt schon so lange nicht mehr gesagt habe:

Unverändert bin ich der Meinung, dass man sich in Richtung einer "nicht mehr deutlich steigenden" Kurslandschaft positionieren sollte, die aber noch längere Zeit tendenziell seitwärts laufen kann.

Ich sage nicht, dass das passieren wird, sondern ich sage, dass ein Portfolio damit zurechtkommen können muss. Als facon de parler: das bedeutet short Call, Zeitwerte explizit oder implizit (Contango) kassieren. 

Diese Taktik geht davon aus, dass es keine dramatischen Höhenflüge von hier aus geben wird, und sie verzichtet auf den mMn mordsgefährlichen "Erwartungsrausch" eines zusammenbrechenden Marktes.

Antworten
daiphong:

fk, im 10-Jahres-Vergleich -96% ;-) ??

 
13.07.10 13:08
hello again !
Antworten
fkuebler:

daiphong 949: Ja, ich kann fast jede positive oder

7
13.07.10 13:17

...negative Performancezahl bieten, wenn man mir dafür nur die Auswahl des Zeitraums frei lässt... ;-)

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    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

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