Time will tell!
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Kolumne - von heute 14:19
die vermeintliche „Immobilienmarkt-Blase“ in China hält uns schon seit einiger Zeit in Beschlag. Spätestens seit April dieses Jahres warnen die China-Skeptiker unentwegt davor, dass im Reich der Mitte ein großer Immobilien-Crash bevorstehe. Damals hatte Peking Maßnahmen aufgelegt, um die hohen Preissteigerungsraten auf dem Wohnungsmarkt einzudämmen. Unter anderem wurden die Vorgaben für die Vergabe von Hypothekendarlehen verschärft, die von Käufern beantragt werden, die bereits eine Immobilie besitzen.
Inzwischen schlagen diese Maßnahmen am Markt durch. Zwar lagen die Immobilienpreise in Chinas 70 größten Städten im Mai noch knapp 13 Prozent über dem Vorjahresniveau. Bei den Transaktionen hat sich aber ein dramatischer Rückgang ergeben. In Shanghai etwa brachen die Verkäufe neuer Eigenheime im Jahresvergleich zuletzt um 70 Prozent ein. Dementsprechend ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die Preise nach unten gehen werden.
An den Börsen sorgte diese Entwicklung von Anfang an für erhebliches Unbehagen. Die chinesischen Immobilienwerte entwickelten sich in den letzten Monaten recht volatil. Wer allerdings erwartet hat, dass diese Aktien schlichtweg kollabieren würden, hat sich getäuscht.
Vielsagend ist etwa der Chart des Bau- und Immobilienkonzerns China Resources Land (WKN: 903621). Zwar ergab sich hier im April ein deutlicher Kursrückgang, nachdem bekannt wurde, dass Chinas Regierung ernsthaft gegen die Immobilienspekulation vorgehen werde. Bis Mitte Juni wurde dieser Rücksetzer allerdings fast gänzlich wieder ausgebügelt. Letztlich mündete das Papier in eine Seitwärtsbewegung ein. Dies führte dazu, dass die Aktie seit Jahresbeginn inzwischen sogar wieder im Plus liegt, und sich damit besser als der Hang Seng Index entwickelte.

Ein weiteres beredtes Beispiel ist das Papier von Sino Land (WKN: 866305); eines Baukonzerns, der in Hongkong, aber ebenso sehr auch im Inneren Chinas engagiert ist. Auch Sino Land gaben im April deutlich ab, als die Marktteilnehmer plötzlich einen Immobilienmarkt-Kollaps befürchteten. Ähnlich wie China Resources Land holten Sino Land aber anschließend deutlich auf. In diesem Fall wurde Ende Juni sogar ein neues Jahreshoch erreicht, während der Gesamtmarkt sich nur unerheblich erholen konnte.

So sehr auch viele Beobachter einen Immobiliencrash in China befürchten – die Charts sprechen derzeit eine andere Sprache. Die Akteure am Markt gehen offensichtlich viel weniger von einer bevorstehenden Krise aus als die Zeitungen, in denen es vor Hiobsbotschaften aus diesem Sektor nur so wimmelt. Gerade die großen Institutionellen sollen ihr Engagement bei den chinesischen Immobilienwerten zuletzt sogar noch ausgebaut haben. Die Aktien aus dieser Branche entwickelten sich seit Anfang Juni deutlich besser als der Gesamtmarkt.
Vor allem die westlichen Medien halten einen kommenden China-Immobiliencrash weiterhin für eine ausgemachte Sache. Wie die jüngsten Entwicklungen am Aktienmarkt zeigen, sollte man sich als Anleger aber davor hüten, voreilige Schlüsse zu ziehen. Besonders wichtig ist vor allem, dass Peking seine Drosselungsmaßnahmen jederzeit wieder zurückziehen kann, wenn die Regierenden in den kommenden Monaten zu dem Schluss kommen sollten, dass dieses Vorgehen der Binnenwirtschaft zu stark schaden würde.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Investments!
Ihr
Gerhard Heinrich
www.emfis.de/no_cache/global/global/kolumnen/...e_Charts_ID87659.html
Nach einer ziemlich heftigen Korrektur der US-Indizes - hervorgerufen durch Angstzustände der Banker - sie könnten nicht mehr so weitermachen wie bisher - beginnen wir einen neuen Abschnitt: Das 2. Halbjahr 2010. In den Prognosen fängt jetzt die lang erhoffte konjunkturelle Erholung. Doch die Unternehmen scheinen trotz der Supersparprogramme und Restrukturierungsleistungen (sprich Leute rausschmeissen, keine Steuern zahlen und kreativ Bilanzieren) nicht überzeugen zu können.
Alcoa meldete heute die Hj.-Zahlen: Erwartungen übertroffen. Auf Bloomberg war dieser Tage die Anpassung der Gewinne nach unten deutlich sichtbar. So lange wurde heruntergesenkt, bis die "better than expected"-Situation nicht eingetreten ist. Siehe folgendes:
NEW YORK (TheStreet) -- Alcoa(AA) earned 13 cents a share in the second quarter, meeting the Street consensus and actually doing better than many expected. Over the past month, several analysts had dropped Alcoa earnings estimates all the way from 19 cents or 20 cents down to 10 cents per share.
http://www.thestreet.com/story/10804316/1/alcoa-beats-worse-street-expectations.html?puc=tscmarketwatch&cm_ven=tscmarketwatch
Die Banker treiben deren Spielchen weiter:
Die Bank of America, eine der größten Banken der Welt, hat zugegeben ihre Bilanzen im großen Stil frisiert und Schulden im Umfang von knapp elf Milliarden US-Dollar manipuliert zu haben. Es handele sich um „unbedeutende Ungenauigkeiten“, wie die Bank of America per Pressemitteilung meldete.
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-07/17381130-wsj-bank-of-america-gesteht-schulden-verschleierung-015.htm
Konsequenzen: Wahrscheinlich keine, der Steuerzahler hat die Bank ja bereits gekauft.
Bankenregulierung: Aus dem Paper von 2.000 Seiten, das wohl keiner Bock hat zu lesen, scheint sich eine Farce zu entwickeln: Bereits jetzt werden die Regulierungen durchlöchert, noch bevor sie überhaupt verabschiedet wurden. US-Banken haben schon Schlupflöcher ausfindig gemacht, um die geplanten Beschränkungen zu umgehen. So sollen beispielsweise Händler ins Kundengeschäft versetzt werden, um die geplanten Beschränkungen des Eigenhandels zu umgehen. Auch scheint sich die Branche auf die Gründung oder den Kauf von Firmen vorzubereiten, über die dann die riskanten Geschäfte abgewickelt werden sollen.
Was die Finanzmärkte angeht, einige Marktteilnehmer haben richtig Bestände abgeladen - und es waren die armen Würstchen die herzhaft zugegriffen haben.
Doch Achtung - aktuelle Lage ist sehr gefährlich, mMn könnten wir Jahreshochs im DAX bzw. die 11.000 im Dow Jones sehen. Die Umsätze sind niedrig, die Gewinnsaison wird schöngeredet und die Märkte können mit einfachen Mitteln hochgetrieben werden. Daher Achtung vor allem mit den Shorts, was nicht heisst, dass sich keine Gelegneheiten dieses Jahr nocht eröffnen werden. Jetzt muss man eben mit den BAngstern einfach auch mal Geduld haben.
I.d.S. gute Trades noch allerseits.
Contrade121
Südafrika steht bei der Bundesregierung unverändert auf der Liste der Länder, denen Entwicklungsilfe gewährt wird. Für 2010 und 2011 wurden jüngst ca. 113 Mio. € an Unterstützungen zugesagt.
Die FIFA sieht da aber offenbar keine Notwendigkeit dem Land auch einen Entwicklungshilfebeitrag zu leisten.
3,2 Mrd $ hat die FIFA aus der Veranstaltung der WM - Spiele 2010 vereinnahmt (2 Mrd. $ aus Fernsehrechten und 1,2 Mrd. aus Sponsorengelder). Die Kosten beliefen sich auf auf 1 Mrd. $ - macht einen satten Gewinn von + 2,2 Mrd. $.
Dabei sind die Vereinbarungen so, dass für den südafrikanischen Staat keine Steuern abfallen.
Aber die Geldgier der FIFA hat damit noch nicht das Ende gefunden. Bereits Ende 2009 konstatierte die FIFA mehr als 2.000 Verletzungen ihrer Markenrechte. Durch profane Schlüsselanhänger, auf der die Vuvuzela-Plastiktröten, ein Ball und die Zahl 2010 zu sehen sind, sieht die FIFA bereits ihre Rechte verletzt. Die FIFA hat zur Geltendmachung ihrer Rechte weltweit ein ganzes Netz von Anwälten eingespannt. Bei der WM 2006 in Japan / Südkorea hatte die FIFA mehr als 200 Gerichtsverfahren veranlasst. Der FIFA dürften somit in nicht unerheblichem Umfange auch noch weitere, nachlaufende Einnahmen aus der WM 2010 gewiss sein.
Die Ausgaben des Landes Südafrika für die WM 2010 beliefen sich auf 3,4 Md. Nach einem offiziellen Papier sollen die Einnahmen sich auf 3,8 Mrd. $ belaufen. Vermutlich sind da auch einige Abstriche machen, so dass für Südafrika die WM bestenfalls ein ausgeglichenes Gschäft war.
http://www.focus.de/sport/fussball/wm-2010/...ie-fifa_aid_529174.html
Oder Plastik, oder derzeit evtl. billigem Wasser usw.usf. Natürlich auch auf billiger Energie bzw. energieerzeugenden Industrien. Er beruht aber nicht zuletzt auch auf einer effektiv hochentwickelten Kultur. Auf Struktur und Organisation menschlicher Energie.
Der Sturm hat bei uns gewütet, hier ein Bild von einem Baummarkt welcher ca. 2 Km von meiner Wohnort entfernt ist:
http://www.rp-online.de/niederrheinnord/moers/...ch-ab_bid_56792.html
Ich habe nur leichte Schäden an meinen Gebäuden. Einige Dachflächen sind leicht beschädigt, zwei Fenster von herumfliegenden Gegenständen eingeschlagen worden, mein Hoftor wurde aus der Verankerung gerissen. Insgesamt überschaubar.
Ich wünsche euch einen schönen Tag.
Permanent
If Wang Jinyan, an unemployed factory worker with a middle school education, had a résumé, it might start out like this: “Objective: seeking well-paid, slow-paced assembly-line work in air-conditioned plant with Sundays off, free wireless Internet and washing machines in dormitory. Friendly boss a plus.”
As she eased her way along a gantlet of recruiters in this manufacturing megalopolis one recent afternoon, Ms. Wang, 25, was in no particular rush to find a job. An underwear company was offering subsidized meals and factory worker fashion shows. The maker of electric heaters promised seven-and-a-half-hour days. “If you’re good, you can work in quality control and won’t have to stand all day,” bragged a woman hawking jobs for a shoe manufacturer.
Ms. Wang flashed an unmistakable look of ennui and popped open an umbrella to shield her fair complexion from the South China sun. “They always make these jobs sound better than they really are,” she said, turning away. “Besides, I don’t do shoes. Can’t stand the smell of glue.”
Assertive, self-possessed workers like Ms. Wang have become a challenge for the industrial titans of the Pearl River Delta that once filled their mammoth workshops with an endless stream of pliant labor from China’s rural belly.
In recent months, as the country’s export-driven juggernaut has been revived and many migrants have found jobs closer to home, the balance of power in places like Zhongshan has shifted, forcing employers to compete for new workers — and to prevent seasoned ones from defecting to sweeter prospects.
The shortage has emboldened workers and inspired a spate of strikes in and around Zhongshan thatparalyzed Honda’s Chinese operations last month. The unrest then spread to the northern city of Tianjin, where strikers briefly paralyzed production at a Toyota car plant and a Japanese-owned electronics factory.
Although the walkouts were quelled with higher salaries, factory owners and labor experts said that the strikes have driven home a looming reality that had been predicted by demographers: the supply of workers 16 to 24 years old has peaked and will drop by a third in the next 12 years, thanks to stringent family-planning policies that have sharply reduced China’s population growth.
In Zhongshan, many factories are operating with vacancies of 15 to 20 percent, compelling some bosses to cruise the streets in their BMWs and Mercedeses in a desperate hiring quest during crunch time.
The other new reality, perhaps harder to quantify, is this: young Chinese factory workers, raised in a country with rapidly rising expectations, are less willing to toil for long hours for appallingly low wages like dutiful automatons.
Guo Yuhua, a sociologist at Tsinghua University, said the new cohort of itinerant workers was better educated, Internet-savvy and covetous of the urban niceties they discovered after leaving the farm. “They want a life just like city folk, and they have no interest in going back to being farmers,” said Ms. Guo, who studies China’s 230 million-strong migrant population.
But the more immediate challenge is to the Chinese export machine, which churns out about a third of China’s gross domestic product. Stanley Lau, deputy chairman of the Hong Kong Federation of Industries, whose 3,000 members employ more than three million workers, said he had been advising factory owners to offer better salaries, to treat employees more humanely and to listen to their complaints.
“The young generation thinks differently than their parents, they have been well protected by their families, and they don’t like to ‘chi ku,’ ” Mr. Lau said.
The expression “chi ku,” or eat bitterness, is a time-honored staple of Chinese culture. But for young workers in Zhongshan, it is not the badge of honor that an older generation wore with pride.
In an effort to avoid eating too much bitterness, Zhang Jinfang, a talkative 28-year-old, has cycled through a dozen factory jobs since arriving in Zhongshan after high school. “Sometimes I’ll quit after a few weeks because the work is too hard or too boring,” he said, eating dinner at an outdoor restaurant. “Money is important, but it’s also important to have less pressure in your life.”
Mr. Zhang saves almost nothing of the $260-a-month salary he earns assembling cardboard boxes, another notable shift from the previous generation, which saved voraciously. By Western standards, he works hard — six days a week, sometimes more when orders pile up — and he spends about a fifth of his pay on a rented apartment, having long since fled the bunk beds and curfews of the factory-owned dormitory. His dream: to one day run a factory of his own. “But for now, I’d love to work in an air-conditioned office,” he said.
One factor in the expanding consciousness of migrant laborers is an astounding rise in education. Last year, nearly 8.4 million students graduated from high school, 5 million more than in 2001. The result is that a growing number young people are ambitious, optimistic and more aware of their rights, said Lin Yanling, a labor specialist at the China Institute of Industrial Relations. Then there is their fluency with technology — cellphones, e-mail and Internet chat — that connects them to peers in other factories. “When they bump against unfair treatment, they are less afraid to challenge authority,” she said.
With her iridescent fuchsia toenails and caramel-tinted hair, Liang Yali does not exactly fit the stereotype of the “made in China” worker bee. Raised by rice-farming peasants on the island province of Hainan, Ms. Liang, 22, is happily employed at a lock factory, where she packs up the finished product into boxes.
She rents an apartment with two friends, eats out for most meals and spends Saturday night bar-hopping or singing at a local karaoke parlor. At night, before she goes to sleep, she sometimes plays a computer game in which participants steal vegetables from one another’s virtual farm.
Unlike many workers in Zhongshan, Ms. Liang had heard about the strikes, perhaps because the front door to Guangdong Mingmen Lock Industry sits across a muddy canal from where employees of a Honda lock factory held a rare protest last month. She expressed measured sympathy for the strikers, but said she was not interested in following their lead. “My boss is nice and the work isn’t strenuous, so I have no complaints,” she said.
Her friend and co-worker Li Jingling, 27, nodded in agreement, adding that their company sponsored sports activities and allowed employees to dress in street clothes on Saturdays. When the topic turned to her parents, Ms. Li said she felt sorry for them. “They go out to the fields when the sun rises and return home when the sun goes down,” she said. “No matter how difficult their marriage was, they would stick it out. For us, whether a bad marriage or a bad job, we’ll leave it if it’s lousy.”
Back on recruiters’ row, the afternoon sun had thinned the already sparse crowd of job-seekers, leaving a few roughneck kids so undisciplined that not even the sweltering pipe factory was interested in taking them on.
Xiang Qing, a 22-year-old recruiter for the Funilai undergarment factory, was looking wilted and abject under the shade of a plastic canopy. Her factory, which normally employs 2,700 people, was about 700 bodies short. She did her best to sound upbeat, but admitted that it was getting more difficult to find people who are willing to “love the factory and make it their home,” as her brochure suggested.
Ms. Xiang complained that too many young people were unwilling to work hard. “They’re all spoiled and coddled and have no patience,” she said. Then, with the interview over, she returned to her reading material, a woman’s magazine called Beauty.
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