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Der USA Bären-Thread


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relaxed:

Ich muss gestehen, dass ich FDP

7
22.02.10 09:13
gewählt habe und es bereue - nicht für das, was sie nicht tun, sondern für das, was sie tun.
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permanent:

Jeder Kämpft für sich,

4
22.02.10 09:17

nicht tarifäre Handelshemmnisse kommen wieder in Mode. Der Aufschrei bleibt gering, die Wirkung wird erzielt:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...d-fahren;2533844

China und die USA beschreiten diesen Weg derzeit unbeirrt. Dabei könnte die US Fahrzeugindustrie ein großer Gewinner sein, Toyota geschwächt, die europäischen Luxusautobauer werden über den Verbrauch in die Knie gezwungen, dabei gelten Ausnahmen für Trucks (die Spritschlucker aus Detroit), das war bei der Besteuerung in der Vergangenheit bereits so, da Trucks als kommerzielle Fahrzeuge (dies Regelung gab es in Deutschland auch einmal) geringer besteuert werden als PKW mit dem gleichen Verbrauch, mitunter mit exakt dem gleichen Motor.
Dem Welthandel und dem Weltwohlstand werden diese Regelungen (der HB ist nur ein Beispiel von vielen) viele Hindernisse in den Weg stellen und das Wachtum negativ beeinflussen.

Die Börsen schalten derweil charttechnisch auf grün. Für die Bären ist es an der Zeit sich über die Fortführung des Winterschlaf gedanken zu machen. Die Handelsumsätze waren in der Stabilisierungsphase sehr gering. Dieses legt die Vermutung nahe, dass es sich um eine schwache Erholung handelt.

Permanent

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permanent:

DAX Optimismus

10
22.02.10 09:38

DAX Optimismus

von Henrik Voigt

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

es ist schon erstaunlich: der DAX kommt seit Monaten nicht mehr auf dem Weg nach oben voran - den aktuellen Kursstand von ca. 5700 Punkten sahen wir bereits im September 2009 - aber der Optimismus der Anleger kennt kaum noch Grenzen. Die jüngsten Stimmungsindikatoren von cognitrend für den DAX sind erstaunlich: 61% Bullen stehen nur 22% Bären gegenüber. Damit notiert der cognitrend Bull/Bear-Index auf dem höchsten Stand seit Januar 2009 (!). Sie erinnern sich vielleicht: damals stand der DAX kurz vor einem Einbruch um fast 2000 Punkte bzw. über 30 Prozent.

 

Allein die schiere Dauer der Erholungsrallye seit März 2009 scheint die Anleger immer optimistischer werden zu lassen, denn Kursgewinne gibt es unter dem Strich seit Monaten kaum noch zu vermelden. Dabei ist die Gefahr, dass der flache Aufwärtstrend seit August 2009 Teil eines großen Trendwendeprozesses und nicht Anzeichen für einen neuen Bullenmarkt ist, als sehr hoch einzustufen. Auch die fundamentalen Risiken haben sich in letzter Zeit durch Ereignisse wie beinahe Staatspleiten in der Eurozone, eine beginnende weltweite Zinswende, wieder eingetrübte Konjunkturdaten und eine ausgeuferte Staatsverschuldung signifikant erhöht.

 

Diese Risiken werden vor allem von den inländischen DAX-Anlegern in letzter Zeit konsequent ignoriert. Stattdessen wird jeder Kursrücksetzer im DAX gekauft. Ohne dass dies jedoch einen dynamischen Aufwärtstrend zur Folge hätte. Die Aufwärtsbewegung schwächt sich dennoch immer weiter ab. Sorgten in 2009 Korrekturen im DAX für Angst und Skepsis und waren damit durch ihre bereinigende Wirkung förderlich für einen weiteren Anstieg, so haben wir es in 2010 mit einer völlig anderen Trendmechanik zu tun. Offensichtlich haben zu viele Anleger gelernt, die Rücksetzer zum Einstieg zu nutzen. Nicht die Skepsis steigt nunmehr in Korrekturen, sondern der Optimismus und die Investitionsquote der Anleger. Weitere Kurszuwächse werden damit deutlich schwieriger.

 

Käme es jetzt zu Verkäufen, könnten diese zudem kaum noch durch zusätzliche Nachfrage auf tieferem Niveau aufgefangen werden, da zu viele Anleger in Erwartung weiterer Kursgewinne bereits komplett investiert sind. Eine sich selbst nährende Verkaufswelle von großem Ausmaß wäre die Folge. Diese Situation zeigt auch das Chartbild beim DAX (in meinem zweiten Beitrag unten). Ein so flacher Aufwärtstrend wie der beim DAX seit August 2009 enthält eine Menge bärische Gegenspannung, die sich bei Unterschreiten bestimmter Kursmarken sehr heftig entladen kann. Lediglich die Initialzündung dafür fehlt noch.

 

Was bedeutet diese Situation für Sie? Sie müssen deshalb nicht sofort alles verkaufen, aber achten Sie bitte auf klug gesetzte Stoppkurse, die Sie vor großen Verlusten bewahren, falls der Trend tatsächlich kippt. Dann können Sie sogar eine Spekulation auf fallende Kurse wagen. Bis dahin laufen Sie den Kursen nach oben nicht hinterher und reduzieren Sie Ihr Risiko, indem Sie Ihre Positionen verkleinern. Egal was die Kurse dann in 2010 machen: Ihnen kann nichts passieren.

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Kicky:

Die neuen Armen- Millionen ohne Aussicht

5
22.02.10 11:36
BUENA PARK, Calif. — Even as the American economy shows tentative signs of a rebound, the human toll of the recession continues to mount, with millions of Americans remaining out of work, out of savings and nearing the end of their unemployment benefits.

Economists fear that the nascent recovery will leave more people behind than in past recessions, failing to create jobs in sufficient numbers to absorb the record-setting ranks of the long-term unemployed.

Call them the new poor: people long accustomed to the comforts of middle-class life who are now relying on public assistance for the first time in their lives — potentially for years to come.

Yet the social safety net is already showing severe strains. Roughly 2.7 million jobless people will lose their unemployment check before the end of April unless Congress approves the Obama administration’s proposal to extend the payments, according to the Labor Department.......

Men have suffered the largest numbers of job losses in this recession. But Ms. Eisen has the unfortunate distinction of being among a group — women from 45 to 64 years of age — whose long-term unemployment rate has grown rapidly.In 1983, after a deep recession, women in that range made up only 7 percent of those who had been out of work for six months or longer, according to the Labor Department. Last year, they made up 14 percent.

Every downturn pushes some people out of the middle class before the economy resumes expanding. Most recover. Many prosper. But some economists worry that this time could be different. An unusual constellation of forces — some embedded in the modern-day economy, others unique to this wrenching recession — might make it especially difficult for those out of work to find their way back to their middle-class lives.

Labor experts say the economy needs 100,000 new jobs a month just to absorb entrants to the labor force. With more than 15 million people officially jobless, even a vigorous recovery is likely to leave an enormous number out of work for years. .......

4 weitere Seiten!  www.nytimes.com/2010/02/21/business/...my/21unemployed.html?hp
(Verkleinert auf 44%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 301291
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Kicky:

1Million Currency Zock kostet ne Tasse Kaffee

5
22.02.10 11:46
www.guardian.co.uk/business/2010/feb/19/...-euro-investor-risk

A fall in the cost of speculating in currencies is allowing hedge funds to make multimillion-pound bets against the euro "for just the price of a cup of coffee in Starbucks", one of Britain's leading investment managers warned today.

David Jane, head of equity investment at M&G – which controls more than £170bn on behalf of small investors – said it now costs just £1 a day to speculate in £1m worth of currency.

"Currencies are the single biggest risk [for investors] at the moment. I'm scared about what's going on," said Jane, who has bought insurance against currency movements for much of his portfolios.

As the Greek government struggles to impose an austerity programme amid widespread strikes by public sector workers, its future membership of the euro could well be decided by hedge funds and investment banks in London. Every day, global dealing in foreign exchange totals around $4tn, 90% of it purely speculative, and London traders dominate the market.

M&G's concern is the fall in what is known as the "cost of carry", which is allowing speculators to place currency bets worth billions of euros at historically low cost. "You can currently short the euro for almost no cost at all. It's one of the unintended consequences of quantitative easing and action by central banks across the world to keep interest rates low," said Jane. "If they want to charge you almost nothing for money, then you can do interesting things with it. The risk of something happening in currencies is therefore quite high."

"If I want to short the euro, I merely have to write a six-month forward contract, and the cost is the difference between the interest rates of sterling and the euro. They are at 50bp, [0.5%] we are at 50bp, so it would cost me almost nothing.

"For the price of a cup of coffee in Starbucks I can short millions of euros. It costs about £1 a day to short £1m worth of currency. It's very attractive to speculators. You can easily short currency to multiples of the value of your assets."

Behind the huge daily dealing in ­currencies stand the world's investment banks, some of whom just 18 months ago were seeking bailouts from central banks and taxpayers, but are now enjoying record turnover and profitability from volatile currency markets. According to Euromoney, the top five traders in currencies in 2009 were Deutsche Bank, UBS, Barclays Capital, RBS and Citi........
www.guardian.co.uk/business/2010/feb/19/...-euro-investor-risk

na da kann einem ja wirklich der Hut hochgehen,auf der einen Seite Millionen Arbeitslose ohne Jobaussichten und ohne ausreichende Versorgung ,auf der andren Die Investmentbanken beim gefährlichen Zocken quasi zum Nulltarif!
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Kicky:

Papandreou bittet um politische Rückenstärkung

3
22.02.10 11:48
The Greek prime minister, George Papandreou, insisted today that his country was not looking for EU "handouts" to solve its debt crisis.

But he said that to avoid succumbing to a bailout the country needed the political backing of other EU nations to restore credibility with investors. "Let us [sit down] with the EU authorities, the commission and the European Central Bank, let's look at our progress and how we are doing with the stability and growth plan we have tabled," he said. "[Let us] show you that what we are saying is being implemented."

In an interview on the BBC's Andrew Marr Show, he said the key to the country's economic recovery was being able to borrow money at the same rates as other countries. "We need the help so that we can borrow at the same rate as other countries, not at high rates which undermine our ability to make the changes we need to make [to Greece's deficit]."......
www.guardian.co.uk/world/2010/feb/21/...ndouts-says-papandreou
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CarpeDies:

Börse ist Krieg

7
22.02.10 12:25
MEn die moderne Form der Kriegsführung. Es ist also an der Zeit, die Waffen abzurüsten, bevor noch mehr Unglück passiert.
Bin gespannt wann die Politiker das mal begreifen!

Hier der Artikel aus dem Handelsblatt:

Hedge-Fonds greifen weitere Krisenländer an

Nachdem spekulative Anleger ihren Schnitt mit Griechenland-Wetten gemacht haben, verlegen sie sich jetzt auf Spanien-Papiere. Die griechische Regierung lässt währenddessen offenbar den Geheimdienst gegen die großen Hedge-Fonds ermitteln.

ATHEN/FRANKFURT/LONDON. Der hochspekulative Markt für Kreditversicherungen ist erneut ins Zwielicht geraten. Nach griechischen Medienberichten soll die Regierung des von einer Schuldenkrise geplagten Landes sogar den Geheimdienst EYP eingeschaltet haben, um dem Verdacht nachzugehen, dass große Hedge-Fonds den Markt für so genannte Credit Default Swaps (CDS) nutzen, um das Land anzugreifen. Die Spekulanten selbst ziehen derweil weiter und fokussieren sich auf andere Länder - allen voran Spanien.

Die Regierung in Athen dementiert die Berichte zwar, räumt aber ein, dass sie versuche festzustellen, "wo diese spekulativen Spiele ihren Ursprung haben". Tatsächlich sehen unabhängige Experten Indizien dafür, dass Hedge-Fonds zu einer Verschärfung der Krise beigetragen haben. Allerdings haben viele der Fonds inzwischen ihre Gewinne ins Trockene gebracht und sind aus griechischen CDS wieder ausgestiegen.

Bei den CDS handelt es sich um versicherungsähnliche Verträge, mit denen sich Anleger gegen Zahlungsausfälle von Anleiheschuldnern absichern. Kritiker monieren, dass das Geschäft immer mehr zum Spielball von Spekulanten wird. Außerdem sei der Markt so intransparent, dass große Spieler die Preise manipulieren könnten. Das gilt besonders für Investoren, die CDS kaufen, ohne die Anleihe zu besitzen, gegen deren Ausfall das Papier absichert. Für sie geht die Wette auf, wenn die Versicherungsprämien steigen und sie ihre CDS teurer weiterverkaufen können.

Fonds wehren sich gegen Vorwürfe

Die betroffenen Fonds wollen die Vorwürfe nicht auf sich sitzen lassen. "Die Griechen glauben, ihr Problem sei eine Attacke der Spekulanten. Dabei haben sie ihre Finanzen selbst ruiniert und der Markt reagiert nur darauf", so ein US-Fondsmanager.

Genaue Daten zum CDS-Markt gibt es nicht, weil das Geschäft abseits der Börsen läuft. Diese Intransparenz ist Politikern und Aufsehern spätestens seit der Insolvenz der Investmentbank Lehman und der Beinahe-Pleite des Versicherers AIG ein Dorn im Auge. Aber auch einflussreiche Anleger wie George Soros und Warren Buffet warnen vor den Gefahren der Kreditderivate.

Die EU und die USA setzen sich deshalb für eine schärfere Kontrolle des CDS-Markts ein. Die Geschäfte sollen nur noch über eine zentrale Abwicklungsstelle laufen, die sicherstellt, dass der Versicherungsschutz im Notfall auch ausbezahlt wird. Das EU-Parlament will außerdem, dass alle CDS zentral erfasst werden, und die Aufseher auf die Zahlen zugreifen können.

Nach den Daten des US-Abwicklungshauses DTCC hat der Umsatz mit CDS auf die schwächeren Euro-Länder Italien, Griechenland, Spanien und Italien Ende Januar einen Rekord erreicht. Allein das Volumen neuer CDS-Kontrakte auf Griechenland verdreifachte sich auf über 16 Mrd. Dollar. Seither ist die Zahl zwar auf sieben Mrd. Dollar gesunken, auch liegt aber noch deutlich über dem Niveau vom Jahresanfang.

Experten sind sich sicher, dass Hedge-Fonds über CDS spekulieren. Michael Krautzberger vom Vermögensverwalter Blackrock zufolge sind Hedge-Fonds auf dem Markt für Länder-CDS so stark engagiert wie nie. Vor zwei Jahren habe es in diesem Segment noch kaum spekulative Fonds gegeben. Auch Barclays kommt zu dem Schluss, dass die Risikoprämien für griechische Staatsanleihen deutlich kleiner wären, wenn Investoren nicht via CDS spekuliert hätten.

In griechischen Medienberichten heißt es, der Geheimdienst EYP habe Indizien, dass sich neben dem weltgrößten Anleihefonds Pimco, auch Europas größter Hedge-Fonds Brevan Howard und der US-Hedge-Fonds-Star John Paulson an der Spekulation beteiligt hätten. Während Paulson und Pimco keinen Kommentar abgeben wollten, ließ Brevan Howard wissen, dass der Fonds seit Mitte Dezember keine Positionen halte, die von Verlusten griechischer Bonds profitieren würden.

Auch andere Hedge-Fonds signalisieren, dass sie inzwischen Gewinne bei griechischen CDS mitgenommen hätten. Nach Einschätzung eines Bankers sind einige Fonds mittlerweile auf spanische CDS umgestiegen, die günstiger bewertet seien. Nach Einschätzung von Jochen Felsenheimer von der Fondsgesellschaft Assénagon nutzen mittlerweile vor allem Banken und Vermögensverwalter den CDS-Markt, um sich gegen Zahlungsausfälle von Griechenland abzusichern. Ausstehende Bonds im Wert von 300 Mrd. Euro zwängen die Investoren, sich zu wappnen.
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Ischariot MD:

Outing

7
22.02.10 12:34
also ich bin/war (derzeit!!) FDP-Wähler, ursprünglich mehr mangels sinnvoller Alternative, aber ich würde es derzeit wieder tun !!! Es muß doch klar sein, daß sich notwendige Veränderungen im real existierenden polit-journalistischen Tollhaus nicht ohne Polemik, gezielte Provokation und punktuelle Übertreibung anstoßen lassen. Macht das die Fettsau in der anderen Ecke nicht genauso?

Die behauptete Hartz-4-Mißbrauchsquote von 2%  - wäre für sich allein schon ein Grund zum Handeln - ist natürlich falsch. Üblicher Dünnpfiff aus Sozialpolitiker- und Umverteiler-Mäulern, kann ja keiner das Gegenteil beweisen. Sie ist genauso falsch wie eine Behauptung, 2% der Steuererklärungen wären falsch. Es sind natürlich 100%, denn wer rundet nicht ein kleines bißchen zu seinen Gunsten auf?? Und zusammen mit den häufig unerkannt bleibenden legalen Steuersparmöglichkeiten unseres tollen Steuersystems sinkt die effektive Betrüger-Quote dann wieder dramatisch unter 100%, so etwa auf _______ - ich-weiß-es-nicht-%.

Es geht also um die Bekämpfung des ganz unstreitig existenten Hartz-4-Mißbrauchs, in welcher Höhe auch immer, das weiß keiner!, und das ist gut so und rechtfertigt schon allein den Westerwelle-Vorstoß. Es geht um die gut organisierten Absahner (siehe z.B. www.erwerbslosenforum.de), für die das Handaufhalten sehr viel bequemer und einträglicher ist als beschwerliche tägliche Lohnarbeit.

Und da lautet meine Kernforderung: Sachleistung statt Sozialgeld !!! Hunderte Male wiederholt - Sachleistung statt Sozialgeld - Sachleistung statt Sozialgeld - Sachleistung statt Sozialgeld - Sachleistung statt Sozialgeld - Sachleistung statt Sozialgeld - Sachleistung statt Sozialgeld - Sachleistung statt Sozialgeld - Sachleistung statt Sozialgeld - Sachleistung statt Sozialgeld - Sachleistung statt Sozialgeld - Sachleistung statt Sozialgeld ...

Nicht bei ebay konvertierbare Sachleistung, wohlgemerkt! Das wären z.B. Verpflegungseinrichtungen von Hartz-4-lern für Hartz-4-ler, Kleiderkammern, Möbellager, alles gebraucht natürlich. Der wirklich Bedürftige wird trotzdem dankbar sein, der Abstauber natürlich medianwirksam durchdrehen. Und wer als junger Mensch acht  Stunden täglich NICHT arbeitet, der kann gefälligst in dieser Zeit von A nach B laufen(!), seine Wäsche per Hand waschen, u.v.m.  - Jahresurlaub, ja wovon denn ??  Das als symbolische Maximalforderung, Kompromisse werden unumgänglich sein, ganz ohne Geldtransfers wird es nicht gehen, aber man muß sie minimieren und das System unattraktiv für Absahner machen.  Ich kenne selbst genug Bedürftige, denen ich ihre Sozialleistungen nicht madig machen will. Aber eben auch genug von den anderen.

Ach ja, die fehlenden Jobs - nun, das Problem muß man natürlich auch anpacken. Um mich herum sehe ich Unmengen an Betätigungsmöglichkeiten und Dienstleistungsbedarf, wirklich Unmengen! Natürlich nicht für 50 EUR/Std, von denen 8 EUR effektiv beim Dienstleister persönlich ankommen und 42 EUR im gierigen Schlund von Staat und Sozialkassen versacken.
Und die Alleinerziehenden als Totschlagargument gegen jede Reformdebatte - WO SIND DIE ZUGEHÖRIGEN VÄTER ???

So, genug gehetzt in der Mittagspause, aber ohne Provokation keine Veränderung!
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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pfeifenlümmel:

Dann schicken

7
22.02.10 12:50
wir mal einen 50-jährigen Maschinenbauingenieur, dessen Firma nun pleite gegangen ist und der sein Leben lang Arbeitslosenversicherung gezahlt hat, nun zum Papierauflesen in den Stadtgarten.
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Malko07:

Es ist ein großer Unterschied

5
22.02.10 13:14
zwischen einer "Alleinerziehenden", die ihre Verwirklichung auf Staatskosten bei der Haltung mehrerer Kinder unbekannter Väter sieht und dem Arbeitnehmer der in höherem Alter unverschuldet arbeitslos wird und trotz Anstrengung keinen Job findet. Will man daran was ändern, muss man differenzieren. Denn eins sollte uns allen klar sein. Vor uns stehen Zeiten in denen diese Sozialsysteme durch stark steigende Arbeitslosigkeit weiter ausbluten werden und die Lösung vom verbleibenden Rest immer mehr zu fordern, nicht mehr funktionieren wird. Durch die steigenden Abgaben werden immer mehr Arbeitnehmer in den Bereich kommen in denen sich Arbeit nicht mehr lohnt. Eine Verkürzung der Sozialleistungen wird kommen, da brauchen wir uns nichts vor zumachen.  Deshalb sollten wir differenzieren und uns nicht laufend durch die "armen" Kinder erpressen lassen. Es sollte kein Problem sein, z.B. die Kinder der angesprochenen Alleinerziehenden (soweit ich weiß die größte Gruppe) von staatlichen Einrichtungen versorgen zu lassen (Arbeitslose gibt es ja ausreichend) und diese Mütter herrenloser Kinder zur staatlich organisierter Arbeit zu verpflichten.
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skunk.works:

über den Zaun....China stock Futures

3
22.02.10 13:17

China launches stock index futures trading accounts  Chinese investors will be able to begin applying on Monday to open accounts for stock index futures trading, the China Financial Futures Exchange said, in a key step toward the long-awaited launch of index futures trade.

The exchange was set to begin taking applications at 9 am, state media reported.  Individuals will be required to have a minimum of 500,000 yuan ($73,250) to open an account, while initial margins will be set at 15 to 18 percent.

China launches stock index futures trading accounts  An individual investor is applying for stock index futures trading account Monday at a futures brokerage firm in Shanghai. 

China is launching stock index futures, along with margin trading and short selling of stocks and other reforms, to deepen its financial markets with hedging tools and new products while improving liquidity, as it aims to build Shanghai into a global financial centre over the next decade.  

The Xinhua state news agency on Saturday quoted a regulatory official as saying that rules for stock index futures trade had received formal approval and that the way would be cleared to start opening accounts within the next few days.  Regulators have said, however, that it was likely to take about three months to prepare for the launch of stock index futures trade following the initial announcement of regulatory approval in January.  

The Shanghai and Shenzhen stock exchanges are also moving forward with preparations for a pilot programme for margin trading and short selling of stocks, recently setting the scheme's initial basket of eligible stocks to include the 50 shares of the Shanghai 50 Index and the 40 shares of the Shenzhen Component Index.  The exchanges also set rules for using stocks, exchange-traded funds, and other instruments as collateral.

Stock index futures are an agreement to buy or sell an index at a certain price on an agreed date. Index futures will give investors a mechanism to profit from declines in stock prices, allow them to hedge risks and help ease market fluctuations.  China's A-share stock bourses in Shanghai and Shenzhen will resume trade Monday. They stayed closed during the one-week Spring Festival, the most important Chinese traditional festival for family reunions.

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Kicky:

Det is nu wirklich een rotes Tuch für mich

14
22.02.10 13:27
klar gibt es Leute,die inzwischen daran gewöhnt sind als Langzeitarbeitslose mit wenig Geld auszukommen und möglichst einen wenig arbeitsamen Job beim Jobcenter an Land zu ziehen.Aber es gibt zumindest in Berlin keinen,der jetzt noch völlig ungeschoren davon kommt,da ist höchstens eine Woche dazwischen bis zum nächsten Angebot und schneller als Du denken kannst kommste auf Sperre.

Leute wie Ischariot oder andere FDP-Wähler kennen die Realität nicht.Am schlimmsten trifft es das gebildete Prekariat,die Leute mit Hochschulabschluss ,die glaubten ,jetzt gehe es los und dann erst mal ganz laaange in irgendwelchen Hilfsjobs oder Praktikantenjobs landen ,miserabel bezahlt.Wenn Du das erst mal ein paar Jahre gemacht hast,dann haste echt ne Macke weg.Die werden zu Spezialisten dafür ,wo es was umsonst gibt und verreisen nur noch mit Wochenendticket  und Servas ,wo sie umsonst übernachten.Wenn sie Musik hören wollen gehen sie in die Heiligkreuzkirche oder sie wissen wo man umsonst essen kann.
Tödlich für das Selbstbewusstsein....
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Malko07:

Ein Großteil der

12
22.02.10 13:30
Versicherungen dient nur dem Betrug und gehört verboten. So hat z.B. der Verbot der PKW-Diebstahlversicherung in NY zu einem starken Rückgang der PKW-Diebstähle geführt. Wahrscheinliche Gründe: Die Halter haben besser aufgepasst und der Betrug seitens den Haltern funktionierte nicht mehr.

Ein Großteil der Derivate im Finanzsektor dient auch nur dem "Betrug" (gesetzliche Regelungen hintertreiben) und dem Abzocken der Verbraucher. Sie gehören schlichtweg verboten. Keine Bank, Versicherung oder anderer Finanzkonzern dürfte derartige Geschäfte tätigen oder anderen Geld für derartige Geschäfte ausleihen. Es macht keinen Sinn Schrott zu kaufen und sich gegen den Ausfall zu versichern (damit z.B. die Anlagebedingungen erfüllt werden), welche im Ernstfall bei breiter Anwendung nicht funktionieren kann. Es reicht, dass durch den menschlichen Wahnsinn Vermögensblasen entstehen und platzen. Wir müssen sie nicht noch mit zusätzlichen Derivaten verstärken und damit in Bereiche vorstoßen wo das Platzen einer Blase das weltweite Finanzsystem erledigt.
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Ischariot MD:

Pfeife,

4
22.02.10 13:33
Dein 50-jähriger Maschinenbauingenieur hat zunächst mal ganz andere Probleme, der muß nach ALG1 erst seine ganzen Ersparnisse aufbrauchen, bevor er Ansprüche stellen kann. Natürlich ist die Sache im Detail komplex, unbillige Härten wären kaum vermeidbar, das System ist nicht einfach reformierbar, und jede weitere Diskussion würde den Thread sprengen. Soll auch mein letztes Posting dazu hier sein. Mir geht es um einen Kontrapunkt, einer Duftmarke im allgemeinen und ziemlich dümmlichen FDP-Bashing.
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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Anti Lemming:

Malko - Alleinerziehende

14
22.02.10 13:37
Ich würde mich wirklich freuen, wenn Du es unterlassen könntest, über Alleinerziehende herzuziehen. Wenn Du das Schicksal dieser armen Frauen, die wirklich nicht zu beneiden sind, kennen würdest, wüsstest Du, dass Deine Häme fehl am Platz ist.

Das Fünfziger-Jahre-Klischee, wonach Ehen ein "Bund für's Leben" seien, greift nun mal nicht mehr. Alleinerziehende sind eine Folge des damit notwendigerweise einhergehenden demographischen Wandels. Sie leisten für den Staat wertvolle Arbeit (Reproduktion von Arbeitskräften), schuften bis an den Rand der Erschöpfung - und all dies mit einem Minimal-Einkommen auf Hartz-IV-Basis.

Gemeinplätze, sie und die Ex-Familienväter (die in der Regel Unterhalt bezahlen müssen) seien Sozial-schmarotzer, ist finsterste FDP/CDU/CSU-Propaganda auf Westerwelle-Niveau.

Die Kosten, die Alleinerziehende für den Staat verursachen, sind nur ein winziger Bruchteil dessen, was z. B. die deutschen Landesbanken mit USA-"Investments" an die Wand gefahren haben (380 Milliarden Euro).

Wirklich groß sind nur die - verfehlten - Feinbilder der "ewig Gestrigen" wie eben Westerwelle und Co. Die Merkel ist da fast noch fortschrittlicher...
Antworten
relaxed:

#57812 Ausgebildete Intelligenz findet einen

7
22.02.10 13:44
Weg, das "System" optimal zu nutzen.

Ischariot hat mit der Sachleistung-Forderung schon recht, nur dies erfordert noch mehr Verwaltung und Überbau, also mehr und nicht weniger Staat, wie es die FDP-Wähler wollen. ;-))

Ich fand Westerwelles Fernseher-Statement zu Hartz 4 völlig daneben, so darf man nicht verallgemeinern.
Antworten
saschapepper:

Ich muss mich sehr wundern

12
22.02.10 13:48
solche Diskussionen ausgerechnet hier zu lesen...

Glaubt Ihr wirklich, dass unser Land wirtschaftlich weiter kommt, wenn man die HartzIV Empfänger Schnee schippen oder den Wald fegen lässt?

Autobahnen haben wir ja schon genug. Aber das sind natürlich Vorschläge, die an Stammtischen gut kommen!

Wo bleiben den die großen Worte und Taten in Bezug auf Geldverschwendungen im Gesundheitswesen und des Bundes? Da gäbe es auch den einen oder andern Euro einzusparen.

Was ist mit den Banken, die viele Branchen (weltweit!) in die Sch... geritten haben und nun schon wieder munter weiter machen?

Was ist mit den noblen Spendengelder der Hotelbranche?

Ach ja, richtig, das sind ja schwierige Themen, da muss man schon Eier in der Hose haben um sich gegen eine Lobby durch zu setzen! Und da die Hose leer ist, brauch man halt Ersatzweise einen anderen Prügelknaben.

Für sie mag es taktisch geschickt sein, dass WW solche Nebelgranaten zündet. Für mich ist er einfach nur ein schlimmer Brandstifter. WW keilt und hetzt gegen die Schwächsten in der Gesellschaft. Sowas darf man nicht tolerieren.

P.S.: das römische Reich ist ja bekannterweise deshalb untergegangen, weil die Sklaven viel zu üppige Bezüge bekamen und keine Lust auf Arbeit hatten! ;)
Antworten
Malko07:

#57812: Die Lösung der

12
22.02.10 13:49
Verhinderung systematischer Ausbeutung liegt nicht in der Ausweitung des Sozialsystems deren Kosten von einer immer kleineren Gruppe getragen werden müssen. Wozu haben wir einen Staat, wieso spielen die Eltern bei diesem Praktikantenwahnsinn mit?

Der starke Zugrückgang der Facharbeiter in der Gesellschaft hat die Gewerkschaften, die im wesentlichen Interessenvertreter dieser Gruppe waren, stark geschwächt. Diese Gewerkschaften haben früher für einen funktionierenden Arbeitsmarkt gesorgt und können heute nicht mehr in der Breite wirken. Also muss der Staat eingreifen und Grenzen einziehen und nicht einreißen. Es gehört ein Mindestlohn her und die Leiharbeit gehört erheblich reduziert und sinnvoll reguliert. Da Leiharbeiter z.B. für atmende Arbeitsmärkte notwendig sind sollten sie prinzipiell mehr als als die Stammbelegschaft verdienen. Diese Vorschriften gibt es in einigen EU-Länder und sind diesen Länder nicht abträglich. Auch gibt es keinen Grund Arbeitsverhältnisse auf Probe über Monate hinaus zuzulassen. Alles Perversitäten von Rot-Grün und ihrem versoffenen Kanzler.

Ich werde es nie verstehen wieso "Studierte" ohne Lohn "freiwillig" arbeiten gehen. In Vielen Fällen ist es auch nur möglich weil sie entsprechende Unterstützung erhalten, zum Teil von den Eltern, zum Teil vom Staat oder sogar von beiden. Dies funktioniert auch so einfach weil ein Großteil der jüngeren Menschen nicht mehr weiß wozu man arbeiten geht. Arbeiten geht man um sich und seine Angehörigen zu ernähren und nicht um sich selbst zu verwirklichen.
Antworten
Malko07:

#57815 : Ich finde es lustig,

8
22.02.10 13:58
dass FDP-Wähler hier nicht mehr gerne gesehen sind. Ich selbst habe noch nie FDP gewählt, trotzdem bin ich gegen ein derartige Ausgrenzung. Ist hier nur noch die Einheitsmeinung gefragt? Ansonsten finde ich ist es nicht zu viel verlangt, dass Mütter angeben wer der Vater ist und die Verschwendung von Steuergelder rechtfertigt es nicht diese Verschwendung noch weiter ausufern zu lassen. Meine Meinung bezüglich den Banken sollte hier auch längsten bekannt sein, mindestens für jene die Lesen können und wollen. Einseitig bin ich wirklich nicht. Das macht manchem Probleme, aber ich mochte noch nie im Chor singen.
Antworten
Anti Lemming:

Es ist typisch für autoritäre Systeme

16
22.02.10 14:23
aufkommenden Druck immer auf Diejenigen abzuwälzen, die sich am wenigsten wehren können.

So sollen etwa die extreme Schieflagen in den Haushalten von Hamburg und Schleswig-Holstein, die u. a. durch den Bailout der HSH-Nordbank (30-Mrd.-Fehlspekulation, u. a. in USA) entstanden sind, dadurch ausgeglichen werden, dass U-Bahn-Fahrkarten verteuert werden, Lehrerstellen gestrichen (= größere Klassen = Senkung des Bildungs-Niveaus) und das Essen in Kitas verteuert wird. Man spart also "sozial ganz unten".

Hingegen lässt man den unsäglich-arroganten und gelackten HSH-Chef Nonnenmacher -  ein Mathematik-Professor, der sich in die Wirtschaft verirrt hat und dort hirnlos Milliarden verballert - weitermachen wie bisher. Obwohl seine fahrlässigen und teils kriminellen (Verfahren läuft!) Machenschaften noch im Bankrott ganzer Bundesstaaten zu enden drohen.

Das ist zweierlei Maß vom Feinsten.

Wieso wettert Westerwelle nicht gegen die Hauptverantwortlichen - wie Nonnenmacher?

Man sollte Nonnenmacher und Westerwelle beide ihres Amtes entheben. Nonnenmacher ist eine Gefahr für das Finanzsystem, Westerwelle ist eine Gefahr für das Ansehen der Bundesrepublik im Ausland - er ist nach seinen Kommentaren als Außenminister nicht mehr tragbar.
Antworten
Anti Lemming:

Die meisten Alleinerziehenden

3
22.02.10 14:26
kommen aus zerbrochenen Partnerschaften und Ehen. Vorstellungen, die "wilde Heidi" zeugt in der Disko mit wechselnden Partnern um die Wette, um Sozialhilfe zu erpressen, treffen nur in den seltensten Fällen zu.
Antworten
Nörgeli:

Das Westerwelles Argumentation

7
22.02.10 14:40
das Denken in die gewünschte Richtung lenkt, sieht man auch an der Diskussion hier.

Nicht Hartz IV ist zu hoch, die Löhne sind zu niedrig.  Will man Anreizeffekte...

Immer schön ablenken von den eigentlichen Problemen.
Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen
Antworten
permanent:

Eine sehr gute Diskussion wenn auch OT

16
22.02.10 14:52

Wie auch immer die Verteilung sein mag, was auch immer als gerecht empfunden wird, in einem Punkt hat Malko07 recht:
Das System wird von immer weniger Beitragszahlern getragen, somit müssen Abstriche gemacht werden.

Um das WIE wird es Verteilungskämpfe geben. So sehe ich es nicht ein in jedem Jahr eine höhere Bemessungsgrundlage für die Sozialversicherung (bei mir nur KV da Selbständig) zu haben, gleichzeitig aber durch die kalte Progression immer stärker besteuert zu werden.
Die Leistungsstarke Mittelschicht hat die Nase voll. Das schlimme an dem Punkt: Es gibt keine Partei, welche diese Schicht vertritt. Bevor der Mittelschicht nur die Abschaffung -ich will nicht von Entlastung sprechen, wo soll die herkommen- erleben darf, wird die Rente erhöht, werden die H4 Regelsätze erhöht............................

Wieso soll die Mittelschicht sich noch die Mühe machen um für dieses System zu arbeiten.

Ich bin durch meine Arbeit geographisch relativ unabhängig, der einzige Pferdefuß ist meine privat genutzte Immobilie (Immobilien machen immobil) aber dafür würde sich durch Vermietung/Verkauf eine Lösung finden lassen. Somit könnte ich meine Sachen packen und abhauen.

Nur das will ich ja überhaupt nicht. In Deutschland ist es schön, sicher, wir haben eine gute gesundheitliche Versorgung, ein gutes Schulsystem (meine Meinung auch wenn es andere Stimmen gibt), eine excellente Infrastruktur (hier nicht nur Straßen und Telekommunikation  sondern auch Rettungsdienste etc.), außerdem ist Deutschland meine Heimat.

Ich verlange ja nur die Abschaffung der kalten Progression um dem Träger der Systeme zumindest einen Reallohnerhalt zu ermöglichen.

Wie gesagt, dafür steht keine Partei und das  ist schon enttäuschend. Die Rentner haben eine bessere Lobby (CDU/CSU, teilweise SPD), die Sozialhilfeempfänger haben eine bessere Lobby (LINKE, teilweise SPD), Umweltaktivisten haben eine besser Lobby (Grüne), das Tollhaus hat eine bessere Lobby (FDP) nur der einfache Steurzahler, der das System am Laufen hält hat keine Lobby.

In diesem Sinne habe ich mir meine Frustration von der Seele geschrieben.

Permanent

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Malko07:

Wenn nichts mehr da ist, gibt es

12
22.02.10 14:52
nichts mehr. Deshalb sollte man gegen jedwede Verschwendung vorgehen. Der jetzigen Regierung muss man bezüglich Banken vorwerfen, dass sie bezüglich Bankenregulierung praktisch noch nichts auf den Weg gebracht hat. Das Wirtschaftsministerium, welches die Banken angehen wollte, wurde zurück gepfiffen.

Rot-Grün hatte damals die außerblianziellen Spielchen, die bis dahin verboten waren, den Banken durch entsprechende Gesetzesänderungen ermöglicht. Man wollte auch zu den großen Finanzplätzen gehören und die Union hat diesem Unsinn so wie dem Hartz4-Unsinn zugestimmt. Die Opposition alleine hätte es allerdings nicht einführen können. Dazu war schon die Regierung notwendig.

Eine Verwaltung nur aus der betriebswirtschaftlichen Sicht zu betrachten ist mMn falsch. Manchmal kostet einen Verwaltung eben mehr als sie bringt. Das gilt sowohl für die Gruppe die auf Sozialtransfers angewiesen ist als auch für die Steuerehrlichkeit. Es ist eine Frechheit wie klein die Mannschaften für die Außenprüfung bei der bayerischen Finanzverwaltung gehalten werden. Für die Akzeptanz des Steuer- und Sozialsystem ist es notwendig, dass die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung den Eindruck hat, dass es gerecht zu geht.  Da ist es dann nicht primär wichtig ob es um eine sehr große Gruppe oder sehr große Summen geht. Und jeder weiß nun mal was in seinem näheren und etwas entfernteren Bekanntenkreis vor sich geht. Deshalb ist es auch kein Wunder dass diese angesprochene Akzeptanz sinkt und Populisten trefflich darauf reiten können. Aber bringt nicht es viel die Populisten zu bekämpfen. Ein Sozialsystem hält man  auch in schlechten Zeiten nur durch saubere Verhältnisse am Laufen. Die Akzeptanz wird sonst rapide sinken, mit und ohne Westerwelle.
Antworten
Svartur:

Es gibt viel zu tun,

18
22.02.10 15:39
lassen wir es liegen. Das ist doch die Devise seit Kohl Zeiten. Hat sich etwas getan hinsichtlich von echten und richtigen Reformen? Wurde Deutschland so aufgebaut, daß es ein Einwanderungsland ist?
Man kann unmöglich die jetzige Situation kritisieren, aber jahrelang den Lobbyismus und die Spielchen mittragen. Das geht nicht. Was wir heute sehen sind Versäumnisse aus der Vergangenheit. Dafür kann weder der Hartz 4 Empfänger etwas, noch der Frührentner, oder sonstwer, der als "Bürger" sich dem unterzuordnen hat, was von oben diktiert wird.
Logisch, wir haben freie Stellen, aber nicht die entsprechend qualifizierten Mitarbeiter.
Logisch, es wird erwartet das jeder bis 67 arbeitet, über 40, oder am schlimmsten, über 50, kann man qualifiziert sein wie man will, da entscheidet das Alter.
Logisch, wir haben qualifizierte Menschen die abwandern, wie von anderen richtig beschrieben, wieso sollte ein qualifizierter junger Mensch, der sein Studium gut absolviert hat, sich zum Affen machen und als Praktikant durch die Gegend gondeln, wo es im nahen Ausland Unternehmen gibt, die ihn gut bezahlen?
Wieso kann ein mittelständischer Unternehmer nicht mehr vernünftige Löhne bezahlen, wenn die Großindustrie ihn bei der Auftragsvergabe drückt und die Situation ausnutzt?
Wieso kann ein Kleinunternehmer nicht gegen große Unternehmen anstinken, wenn diese subventioniert werden, durch niedrigere Steuersätze, durch Anreize bei der Gewerbesteuer, durch günstige Grundstückvergabe, durch weniger Bürokratie usw..
Wieso kann ein Meister nicht mehr so eingesetzt werden wie früher? Liegt daran, daß die Unternehmen studierte junge leute für wenige Geld bekommen, daß bringt zwar keine Praxisnähe, aber es ist billiger.

Wieso müssen Menschen auf Hartz 4 leben, die jahrzehntelang eingezahlt haben?
Wieso kosten die Pharmaprodukte in Deutschland ein vielfaches zum Ausland?
Wieso kosten neue Produkte in Deutschland mehr als im Ausland? ( anmerkung, da ändert sich bereits etwas, waren früher die Klamotten in England günstiger, kann man heute in Deutschland Markenware besser und billiger einkaufen )
Wieso ist Deutschland nach der Aufgabe der DDR Nettozahler in der EU geblieben?
Wieso zahlt Deutschland an den größten Wettbewerber, nämlich China, Entwicklungshilfe?
Wieso können Beamte so früh in den Ruhestand?
Wieso können wir Deutsche nicht die Mißstände beim Namen nennen und lassen uns darauf ein, gegeneinander aufgehetzt zu werden, während die wichtigen Thematiken, wie z.B. die Bankenkrise und die Kosten nicht thematisiert werden?
Wieso glauben wir an einen Klimawandel, wenn sämtliche Daten nachweislich nicht wissenschaftlich erhoben wurden und selbst die Großen nun zugeben mußten, daß seit 1995 keine Erwärmung stattgefunden hat?
Wieso denken wir, wir sind der Nabel der Welt, während wir weltweit immer mehr nach hinten rücken in Löhnen und Gehältern und Lebensstandard?
Wieso denken die Deutschen sie haben über ihre Verhältnisse gelebt? Die Amis haben das, die Spanier, Portugiesen, Engländer, Griechen und Franzosen, aber nicht die Deutschen. Die Deutschen haben Lohnverzicht geübt in den unteren Gehaltsklassen. Die gleichen leute die von Globalisierung geschwafelt haben meinten damit, ihr Gehalt den hohen Gehältern im Ausland angleichen zu müssen und das der Mitarbeiter abzusenken, damit man wettbewerbsfähig bleibt. Robin Hood mal andersrum.

Wieso glauben wir an Demokratie, wenn wir wählen können was wir wollen und sich zum ersten keiner an seine Wahlaussagen hält ( bitte, ein programm ist ja wohl Kern für den Wähler und nicht irgendein Popanz um eine Person oder Partei ) und zum zweiten es eh keinen nennenswerten Unterschied mehr zwischen den Parteien gibt.

Wieso glauben wir noch an Volksparteien, wenn diese innerhalb der gesamten Wählerschaft nicht mal 25 % der Bevölkerung mobilisieren können?

Und abschließend, wieso sind wir alle so bekloppt, uns dermassen verarschen und ausspielen zu lassen. Das Spiel spielen sie seit jahrzehnten um uns abzulenken. Mal ist es der Terror, mal die Pandemie, dann die Hartz 4 Empfänger und morgen treiben sie irgendeine andere Sau durchs Dorf.

Nur sich selbst als Kern des Übels, wird die derzeitige Politik nicht anerkennen.

Ehrlich, bei den nächsten Wahlen werde ich Verzicht üben, hingehen und ungültig machen. Etwas anderes fällt mir zu dem was die treiben nicht mehr ein.
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