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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf BTC/USD (Bitcoin / US-Dollar)

Strategie Hebel
Steigender BTC/USD (Bitcoin / US-Dollar)-Kurs 5,21 7,86
Fallender BTC/USD (Bitcoin / US-Dollar)-Kurs 2,92
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VY0AEC2 , DE000VY0AGP9 , DE000VY3TKU5 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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thostar:

Wochenresumee vom Hoose-Buam

6
03.10.09 18:14
demnach dürfte es bald wieder viele freie Positionen im Maschinenbau geben - aber leider nur in den Hörsälen der Universitäten.

Montag:

Der US-amerikanische Chicago Fed National Activity Index notiert für August bei -0,9. Im Monat zuvor hatte er noch bei -0,56 gestanden. Damit wurde der Vormonatswert von -0,74 nach unten revidiert.

Dienstag:

Die japanischen Verbraucherpreise sind im August zum Vorjahr um 2,2 % gefallen. Auf Monatssicht kletterten die Preise jedoch um 0,3 %.

Die Kernrate ohne verderbliche Lebensmittel und ohne Energie sank auf Jahresbasis um 0,9 %, auf Monatssicht gewann der Index um 0,1 %.

Die deutschen Einfuhrpreise sind im August zum Vorjahr um 10,9 % gesunken nach zuletzt -12,6 %. Im Monatsvergleich sind die Preise auf der Importseite um 1,3 % geklettert nach zuvor -0,9 %. Ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse ist der Index der deutschen Einfuhrpreise auf Jahresbasis um 6,9 % gesunken. Gegenüber dem Vormonat kletterte der Index um 0,3 %.

Die Ausfuhrpreise haben in Deutschland zum Vorjahresmonat um 3,2 % nachgelassen nach zuletzt -3,6 %. Auf Monatssicht legten die deutschen Exportpreise mit 0,3 % zu nach -0,2 % im Monat zuvor.

Der italienische Geschäftsklimaindex ist im September auf 74,0 gefallen von 74,4 im Monat zuvor. Erwartet wurde der Geschäftsklimaindex bei 75,8.

Das britische Quartalswachstum liegt im zweiten Quartal bei -0,6 %.

Der Gesamtindex für die Euro-Zone notiert im September bei 82,8 nach zuvor 80,6.

Der Geschäftsklimaindex für die Eurozone notiert im September bei -2,07. Im Vormonat hatte der Geschäftsklimaindex bei -2,18 notiert.

Der US-amerikanische Vertrauensindex notiert im September bei 53,1. Erwartet wurde er im Bereich 57 bis 59,5. Im Vormonat hatte er bei 54,4 notiert. Damit wurde die ursprüngliche Veröffentlichung von 54,1 nach oben revidiert.

Der US-amerikanische State Street Investor Confidence Index notiert im September bei 118,1. Einen Monat zuvor hatte der Index noch bei 122,8 gestanden. Damit wurde der Vormonatswert von 122,9 nach unten revidiert.

Mittwoch:

Die Zahl der Erwerbstätigen mit Wohnort in Deutschland liegt im August in Deutschland gemäß der ILO-Arbeitsmarktstatistik bei 40,01 Mio. und damit um 0,5 % unter dem Vorjahresniveau. Zum Vormonat sank die Zahl der Erwerbstätigen geringfügig um 11.000. Saisonbereinigt blieb ein Minus von 0,1 %.

Die Einnahmen der öffentlichen Haushalte in Deutschland sind im ersten Halbjahr 2009 gegenüber dem entsprechenden Halbjahr 2008 um 1,7 % auf 497 Mrd. Euro gesunken. Gleichzeitig vermehreten sich die öffentlichen Ausgaben um 8,1 % auf nun 555 Mrd. Euro.

Lag die Nettokreditaufnahme im ersten Halbjahr 2008 noch bei -19,2 Mrd. Euro, so lag sie in diesem ersten Halbjahr bei +64,4 Mrd. Euro.

Der Stand der Kreditmarktschulden betrug zum Ende des Quartals 1,60 Mrd. Euro. Noch vor einem Jahr hatten diese bei 1,52 Mrd. Euro gelegen.

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Deutschland im September um 125.000 auf 3,4 Mio. zurückgegangen. Das sind 266.000 mehr als noch vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote sinkt demnach im September auf um 0,3 % auf 8,0 %.

Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau ist im Berichtsmonat gegenüber dem Vorjahr um real um 43 % gefallen.

Die Inlandsnachfrage ist zum Vorjahr sogar um 45 % gesunken, die Auslandsnachfrage gleichzeitig um 41 % gefallen.

Der weniger stark schwankende Dreimonatsvergleich zeigt zum Vorjahr ebenfalls ein Minus von 44 % an. Bei Betrachtung ausschließlich der Inlands- und den Auslandsaufträgen war ein Rückgang um ebenfalls 44 % zu verzeichnen.

Unser Kommentar:

Eine der deutschen Vorzeigebranche schlechthin, der Maschinen- und Anlagenbau, hat den nächsten Keulenschlag zu verdauen. Die Zahlenreihe der Auftragseingänge liest sich seit Jahresbeginn jetzt folgendermaßen:

- Januar minus 42 Prozent

- Februar minus 49 Prozent

- März minus 35 Prozent

- April minus 58 Prozent

- Mai minus 48 Prozent

- Juni minus 46 Prozent

- Juli minus 43 Prozent

- August minus 43 Prozent.

Damit ist klar: Der Deutsche Maschinenbau erlebt den schwersten Einbruch  seiner Geschichte. Von einem Ende der Krise kann überhaupt keine Rede sein.

Die offizielle Vorabschätzung für die Inflation in der Eurozone für September geht von einer Jahresteuerung von -0,3 % aus. Im Monat zuvor hatte die Jahresteuerung bei -0,2 % gelegen.

Im September ist die Zahl der privat Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft in den USA um 254.000 gefallen. Im Vormonat hatte das Minus noch bei 298.000 gelegen.

Das US-amerikanische Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in der endgültigen Fassung zum zweiten Quartal um 0,7 % gefallen.

Der Chicagoer Einkaufsmanagerindex notiert im September bei 46,1. Erwartet wurde er im Bereich 52 bis 53,5. Im Vormonat hatte der Index noch bei 50 gestanden.

Unser Kommentar:

Zur Erinnerung: Werte beim Chicagoer Einkaufsmanagerindex von weniger als 50 Punkten signalisieren ein Schrumpfen der US-Wirtschaft. Im Einklang mit einigen anderen Zahlen, etwa den aktuellen US-Arbeitsmarktdaten, oder den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, ist dies ein deutlicher Hinweis darauf, dass die jüngste Hausse in erster Linie  durch die ausufernde Liquidität getrieben war. Doch womöglich ist bald Schluss damit. Einige Indizes kommen allmählich ins Rutschen. Wohl dem, der rechtzeitig Cash-Bestände aufgebaut hat.

Donnerstag:

Der japanische Einzelhandelsumsatz ist im August zum Vorjahr um 1,8 % zurückgegangen. Im Monat zuvor war noch ein Umsatzminus um 2,4 % vermeldet worden.

Die Preise für von deutschen Flughäfen abgehende Luftfrachttransporte sind gegenüber dem ersten Quartal 2009 um 10,1 % gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresquartal fielen die Preise um 37,9 %.

Der französiche Einkaufsmanagerindex für September notiert bei 53,0. Im Monat zuvor war er mit einem Stand von 50,8 veröffentlicht worden. Erwartet wurde der Index hingegen mit einem Stand von 52,5.

Der deutsche Einkaufsmanagerindex für September notiert bei 49,6. Erwartet wurde der deutsche Index ebenfalls mit einem Stand von 49,6. Das Vormonatsniveau hatte bei 49,2 gelegen.

Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone notiert im September bei 49,3. Damit wurde die erste Veröffentlichung von 49 nach oben revidiert. Im Vormonat hatte der Index bei 48,2 notiert.

Der CIPS Einkaufsmanagerindex for Großbritannien notiert im September bei 49,5. Im Vormonat hatte der Index bei 49,7 gestanden. Gerechnet worden war hingegen mit einem Anstieg auf 50,2.

Die Arbeitslosenquote in der Euro-Zone steigt im August auf 9,6 %. Im Vormonat hatte sie bei 9,5 % gelegen, ein Jahr zuvor hatte sie noch 7,6 % betragen.

Der Monster Beschäftigungsindex aus den USA notiert für September bei 119. Im Vormonat lag der Index noch bei 121, ein Jahr zuvor hatte er bei 160 notiert.

Die persönlichen Einkommen sind in den Vereinigten Staaten im August um 0,2 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,1 %. Im Vormonat waren die Einkommen um 0,2 % geklettert. Damit wurde der Vormonatswert von zuvor veröffentlichten 0 % nach oben revidiert.

Die persönlichen Auslagen sind in den USA im August um 1,3 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg im Bereich von 1,1 %. Im Vormonat waren die persönlichen Auslagen um 0,3 % gestiegen. Damit wurde der Vormonatswert von 0,2% nach oben revidiert.

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA auf 551.000 gestiegen. Erwartet wurden 535.000 neue Anträge nach zuvor 534.000 (revidiert von 530.000).

Der US-amerikanische ISM Index notiert im September bei 52,6. Erwartet wurde er im Bereich 54 bis 55,7 %. Im Vormonat hatte der Index noch bei 52,9 % notiert.

Die US-amerikanischen Bauausgaben sind im August um 0,8 % geklettert. Erwartet wurde ein Rückgang um 0,1 %. Im Vormonat waren die Bauausgaben in den USA um 1,1 % zurückgegangen. Damit wurde der Vormonatswert von zuvor veröffentlichten -0,2 % nach unten revidiert.

Der US-amerikanische Index zu den anstehenden Hausverkäufen ist im August um 6,4 gestiegen. Erwartet wurde hingegen ein Anstieg auf rund 1 %. Im Vormonat hatte der Index revidiert bei 3,2 % gestanden.

Freitag:

Die Arbeitslosigkeit in Japan ist im August überraschend gesunken. Die Arbeitslosenquote ging bereinigt um saisonale Effekte auf 5,5 Prozent zurück, nachdem sie im Juli noch ein Rekordhoch bei 5,7 Prozent erreicht hatte.

Die Erzeugerpreise der Industrie sind in der Euro-Zone im August zum Vormonat um 0,4 % gestiegen nach zuvor -0,7 %. Im Jahresvergleich sind die Preise der Erzeuger in der Industrie um 7,5 % gesunken nach zuvor -8,4 %.

Die US-amerikanische Arbeitslosenquote liegt im September bei 9,8 %. Erwartet wurde die Quote mit 9,8 bis 9,9 % nach 9,7 % im Vormonat.

Die Zahl der Beschäftigten (ohne Landwirtschaft) ist in den USA im September um 263.000 zurückgegangen. Erwartet wurde hingegen ein Rückgang um 175.000 bis 225.000. Der Vormonatsrückgang wurde von 216.000 auf nun 201.000 revidiert.

Die durchschnittlichen Stundenlöhne sind in den USA im September um 0,01 US-Dollar bzw. 0,1 % gegenüber dem Vormonat auf 18,67 US-Dollar gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg im Bereich 0,1 bis 0,2 %. Im Vormonat waren die Stundenlöhne um 0,4 % geklettert, revidiert von zunächst veröffentlichten +0,3 %.

Die Zahl der durchschnittlichen Wochenstunden liegt in den USA im September bei 33,0 und damit unter den Erwartungen und dem Vormonatswert von 33,1 Wochenstunden.

Die US-amerikanischen Industrieaufträge sind im August um 0,8 % gefallen. Erwartet wurde ein Rückgang von bis zu 1,7 %. Im Vormonat waren die Industrieaufträge um 1,4 % gestiegen. Damit wurde der Vormonatswert von +1,3 % nach oben revidiert.

www.godmode-trader.de/nachricht/...r-Zeiten,a1905997,b561.html
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daiphong:

inszenierter Zinnober? Solange kein breiter

7
03.10.09 18:54
Verkaufsdruck besteht, können Märkte mit geringen Mitteln steigen. Große Verschwörungstheorien braucht man dazu nicht. Eine Bilanzrezession bei Banken und Privaten hat man ja erstmal verhindert.

Falls die Banken überwiegend bereits gut distribuiert haben, und davon gehe ich angesichts ihrer letztjährigen Erfahrungen mit Liquiditätsengpässen aus, sollte eine Korrektur auf jetzigem Niveau nach dem blutleeren Aufschwung, all dem Hoffen und Bangen der Aktienhalter etwas mehr Dynamik haben. HFT dient ja nicht hohen Kursen, sondern dem volumengesteuerten front-running. Und da der Aberwitz noch ganz gut läuft, dass bei jedem US-Einbruch ausgerechnet Dollars und T-Bonds gekauft werden, bekommen die US-Banken in der Korrektur auch Munition für die nächste Aufkaufwelle ausländischer Werte.
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thostar:

Kupfer - wann wird die Insel verlassen?

7
03.10.09 19:04
Sollte dies mit einem Gap-down kommende Woche passieren, sind die 5000 nächster Halt.
Währenddessen können die Aktienmärkte aber noch fröhlich weitersteigen, da Industriemetalle eher Frühindikatoren sind.
Aber mit der nächsten Kupferbestellung warte ich lieber noch ein wenig.
(Verkleinert auf 81%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 264218
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Dreiklang:

Amerikaner: Im Saldo Transferleistungsempfänger

6
03.10.09 20:23
www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/...nde/50018064.html

Die Regierung Obama druckt also Anleihen, welche die Chinesen kaufen, und bezahlt damit die Amerikaner, damit diese Waren aus China kaufen können. Der Saldo Transferleistungen - Steuern ist lt. Artikel negativ.

Man fasst es nicht. Offensichtlich lassen sich mit der neu geschafffenen Kaufkraft nur über Importe adäquate Gewinne im Finanzsektor erzielen. Die Bindung der Kaufkraft an die inländische industrielle Wertschöpfung, also der Aufbau einer Ersparnis nach Keynes, ist für die Amerikaner noch zu teuer.

Der nächste Crash bzw. die dann eindeutig heftige Bilanzrezession steht noch bevor, man kann nur raten, bis wann. 2010/2011 wird wohl das passieren, was 2009 zugedacht war.
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AngelaF.:

*50049/Gute Idee permanent

8
03.10.09 20:30
"Zunächst Zwiebelkuchen und Federweißen in gemütlicher Runde..."

Zwiebelkuchen und Federweißen -  habe ich mir heute auch schon einverleibt. Wenn der Big Unwind an den Börsen ausbleibt, dann mache ich mir eben meinen eigenen. Spätestens morgen früh ist es dann soweit.
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Kicky:

World Bank Head Sees Dollar s Role Diminishing

6
03.10.09 20:44
WASHINGTON — The president of the World Bank said on Monday that America’s days as an unchallenged economic superpower might be numbered and that the dollar was likely to lose its favored position as the euro and the Chinese renminbi assume bigger roles.

Robert Zoellick said the Treasury should get more power.

“The United States would be mistaken to take for granted the dollar’s place as the world’s predominant reserve currency,” the World Bank president, Robert B. Zoellick, said in a speech at the School for Advanced International Studies at Johns Hopkins. “Looking forward, there will increasingly be other options to the dollar.”
He said that the euro provided a “respectable alternative” for financing international transactions and that there was “every reason to believe that the euro’s acceptability could grow.”......
www.nytimes.com/2009/09/29/business/...tml?_r=1&ref=global
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Kicky:

Statistik korrigiert

6
03.10.09 20:48
The recession took a much larger toll on employment than was previously reported, the government said today.

The Labor Department said that it planned to revise the job figures by subtracting more than 800,000 jobs that it had wrongly estimated were filled by workers.

The planned revision indicates that this has been by far the worst recession since World War II, causing a 5.8 percent reduction in the number of jobs in this country since employment peaked at the end of 2007.

The decline in private sector employment was even greater, at 7 percent.

The so-called “benchmark revision” that was announced today will not formally be incorporated into the job figures until February, and could be revised. But the figures indicate that last March the government overestimated the total number of jobs by 824,000, or 0.6 percent. Its overestimate of private-sector employment was even greater — 855,000 jobs, or 0.8 percent.

It is the largest benchmark revision in at least the past dozen years. .......
economix.blogs.nytimes.com/2009/10/02/jobs-vanish/
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Kicky:

Unofficial Problem Bank List

7
03.10.09 21:05
www.calculatedriskblog.com/2009/10/...official-oct-2-2009.html
komplette Liste hier:
cr4re.com/PBLOct209.html
The table is wide - use scroll bars to see all information!
NOTE: Columns are sortable - click on column header (Assets, State, Bank Name, Date, etc.)
This is an unofficial list, the information is from public sources and while deemed to be reliable is not guaranteed. No warranty or representation, expressed or implied, is made as to the accuracy of the information contained herein and same is subject to errors and omissions. This is not intended as investment advice. Please contact CR with any errors.

The Unofficial Problem Bank List increased by a net four institutions during the week to 463. Aggregate assets increased by $1.5 billion to $298.6 billion.

Additions include three Illinois-based institutions -- Valley Bank, Moline ($691m); Highland Community Bank, Chicago ($120m); and Freedom Bank, Sterling ($86m) - and First Utah Bank, Salt Lake City ($358m) and Coastal Community Bank, Everett, WA ($262m)........
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pfeifenlümmel:

zu # 049 permanent

2
03.10.09 21:09
inzwischen schon mehrere (Ab)Gründe erforscht?
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Kicky:

Weltbank pleite in einem Jahr?

8
03.10.09 21:10
www.telegraph.co.uk/finance/financetopics/...in-12-months.html
The Bank, whose job it is to support low-income countries, has had to hand out so much cash in the wake of the financial crisis that its resources could run dry within 12 months.

“By the middle of next year we will face serious constraints,” said its president Robert Zoellick, as he launched a major campaign to persuade rich nations to pour more money into the Washington-based institution. ...
Mr Zoellick, speaking at the opening of the IMF and World Bank annual meetings in Istanbul, said the Bank needed a capital increase of as much as $11.1bn (£6.9bn) to keep functioning. He said he hoped that its shareholders, including the UK and other leading nations, would decide on resources before its spring meeting next April. .....

na das bischen werden sie ja wohl auch noch drucken können!
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Kicky:

Dogberts tiefe Gedanken

5
03.10.09 21:14
www.zerohedge.com/article/deep-thoughts-dogbert
Der USA Bären-Thread 264231
Antworten
pfeifenlümmel:

Einfluss der Leidzinsen

10
03.10.09 21:20
Was auffällt? Mini-Leidzinsen trieben in der Vergangenheit immer wieder die Aktienkurse nach oben.
Was noch auffällt? Um die Wirtschaft wieder anzukurbeln waren immer niedrigere Leidzinsen nötig, jetzt bei nahe 0%.
Warum ist das so? Die Haushalte haben sich immer mehr verschuldet. Neue Schulden machen können viele nur noch bei einem Minizinssatz. Ohne Kredite läuft der "Laden" schon lange nicht mehr.
Was wird passieren? Irgendwann ist das System am Ende. Der Bärenthread hat meiner Meinung nach einen "Fehler": Die Beteiligten unterschätzen das Verarschungspotential und sehen zu weit in die Zukunft.
Der USA Bären-Thread 264235
Antworten
fkuebler:

Kicky #50057: Statistik korrigiert :-o

8
03.10.09 21:28

Also man ist ja mittlerweile schon so einiges gewohnt, aber hier habe ich doch 5 Minuten gebraucht, um final zu begreifen, dass es sich nicht um eine Satire handelt...

Ich bin mal gespannt, ob die Märkte das am Montag einfach so wegstecken, aber ich fürchte Ja... Im Prinzip war das ja auch schon am Freitag bekannt.

Wenn ich mal mit der verschwörungstheoretischen Brille von AL darauf gucke, dann könnte man sogar auf den Gedanken kommen, dass...

"The benchmark revisions numbers announced today will not be incorporated into the published numbers until next February, and could be revised a bit before that happens. When that happens, the level of employment reported for each month since March 2008 will decline."

... die Brüder im Februar die Zahlen seit März 2008 so brutal herunterziehen, dass sie ab Februar dann unter grosser Fanfare Steigerungen melden können...

Antworten
CarpeDies:

Erfolgs-Fondsmanager Gibbs sieht noch Potenzial

3
03.10.09 22:52
bei Finanzwerten

02. Oktober 2009 Bankaktien haben die Rally an den Weltbörsen mit angeführt, nachdem sie für das Entstehen der Kreditkrise mit verantwortlich waren. So erzielten europäische Finanztitel seit ihren Tiefständen von März bis Ende September ein Plus von im Schnitt 137 Prozent. Weil aber längst nicht klar ist, inwieweit die Nachwehen der Krise bereits ausgestanden sind, fragen sich derzeit viele Marktteilnehmer, ob die Kurse nicht bereits zu weit gestiegen sind. Zu denken geben unter anderem die rund 100 Bankenpleiten, die sich seit Jahresbeginn in Amerika ereignet haben oder die Tatsache, dass die Mittel der dortigen Einlagensicherung mittlerweile aufgebraucht sind.

Mit Philip Gibbs, Fondsmanager des Jupiter Financial Opportunities Fund (Isin GB0004790191), gibt aber ein führender Kenner der Bankaktien-Szene zunächst Entwarnung. Er kann sich vorstellen, dass die Kurse der Vertreter aus dem Bankensektor erst noch um mindestens weitere 20 Prozent zulegen, bevor die Rally dann ausläuft. Aus seiner Sicht signalisieren die Wirtschaftsdaten weiterhin eine konjunkturelle Erholung, die Immobilienpreise stabilisieren sich die die Zinsen dürfte bis spät in das Jahr 2010 hinein niedrig bleiben. „Das sind positive Rahmendaten für die Aktienmärkte“, so Gibbs.
Antworten
Stöffen:

@Kübel

5
03.10.09 22:52
Hast du dir, wie angekündigt, die Tittentanten bei Gottschalk angeschaut? Da werden gerade Briefmarken eingespeichelt, hab' ich da was verpasst?

Abgründe kann man übrigens bestens erforschen, wenn man sich dem strengen Einfluss der Bitter Malt Lyrics unterzieht. Angeblich gelingen dann da in den Highlands auch die grandiosesten Fotos ;-))

Cheers!
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 264257
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
fkuebler:

Töffel #50065: Keine Sorge, nix verpasst

6
03.10.09 23:06

Gottschalk war heute so schwach, dass ich zwischendurch zeitweise sogar wieder in den Bärenthread geflohen bin... Und keine einzige Tittentante :-[

Antworten
Anti Lemming:

Kübel

5
03.10.09 23:12
Guckst Du hier ;-)

www.echtprall.com/
Antworten
fkuebler:

AL, #50067: Na, da kommen einem aber ...

5
03.10.09 23:42

"Guckst Du hier ;-) http://www.echtprall.com/"

... doch sofort wieder die Assoziationen "inflated" oder "Blasenbildung"... ;-)

Antworten
CarpeDies:

Geithner: World not ready for end of stimulus

6
04.10.09 00:08
NEW YORK (MarketWatch) -- The global economy is not yet strong enough to allow governments to end their fiscal and monetary stimuli to boost demand and growth, U.S. Treasury Secretary Timothy Geithner said Saturday.

"Planning for an eventual exit is the responsible and necessary thing to do, but we are not yet in the position where it would be prudent to begin to withdraw fiscal and monetary policy support," he said in a statement issued from the Group of Seven meeting in Istanbul, Turkey.

Geithner echoed a similar call by finance ministers from the G7 nations.

"Exit will not be like flipping a switch," Geithner said. "Instead, as conditions stabilize and growth strengthens, we will unwind the extraordinary policy measures we've taken, phasing them out carefully to avoid a damaging cliff."

At the G7 meeting, finance ministers and central-bank governors also vowed to keep support measures in place until recovery was assured, and to boost international financial institutions such as the International Monetary Fund, according to reports.
Weak dollar

In their common statement, G7 countries stopped short of mentioning the weak dollar, which some countries have singled out as hurting exports to the U.S.

The U.S. has instead been calling for the global economy to be rebalanced via increased spending from countries, such as China, that sport a trade surplus.

In its statement, the G7 repeated countries would continue to monitor foreign-exchange rates and welcomed China's "continued commitment to move to a more flexible exchange rates, which should lead to continued appreciation of the Renminbi in effective terms."

After the dollar slumped to this year's lows against the euro last month has prompted European Central Bank President Jean-Claude Trichet to voice support for a stronger dollar.

But with rising unemployment in the U.S., the Federal Reserve is unlikely to lift interest rates from near zero anytime soon, which keeps downwards pressure on the dollar. On Friday, the Labor Department reported that the nation's economy lost 263,000 jobs in September as the unemployment rate rose to 9.8%, a 26-year high. See full story.

The yen has also strengthened against the dollar, prompting some concerns from Japan, which heavily relies on exports. Speaking on the sidelines of the G7, Japanese Finance Minister Hirohisa Fujii said the government would intervene if the yen's moves become excessive, according to media reports.

Nick Godt is MarketWatch's markets editor, based in New York.
Antworten
thostar:

US-Bilanzsaison beginnt

10
04.10.09 10:03
also Vorsicht vor zuviel Euphorie hinsichtlich realistischerer Kurse. Im Juli wurde ja die vermeintliche SKS damit vorzeitig beendet. Wenn man sich die Kursverläufe in der Nähe der Termine ansieht, stellt man einmal mehr fest, dass die Börse ein Haifischbecken ist: Vor dem Start werden idR die Kurse gedrückt, um billig an die Aktien zu kommen. Dann wartet man auf die Quartalsdividende. Dann werden sämtliche Zahlen schöngeredet, damit man in Ruhe und mit Kursgewinn verkaufen kann. Der Rest ist den Jungs egal.

Die Medienberichte sind in den Zeiten vor den Ausschüttungen immer auffällig negativ, und wie wir wissen, können auch Zahlen negativ ausfallen, die danach nach oben revidiert werden. Betrug? Nein, das ist eben Börse. Einfach einfach denken lernen.

Also kann es bis Mittwoch weiter runtergehen nach dem Motto 'Weltuntergang', um danach wieder abzusahnen...

Artikel:
US-Anleger warten auf Bilanzsaison

Nach zwei Wochen mit Verlusten in Folge könnte die kommende Woche mit dem Beginn der Bilanzsaison den Trend bestimmen. Schließlich warten die Investoren nach der Sommer-Rally auf Belege dafür, dass die Erholung wirklich in Gang kommt. Die überraschend positiven Zahlen im zweiten Quartal waren noch hauptsächlich dem Sparkurs vieler Manager zu verdanken.

HB NEW YORK. Nach zwei Wochen mit Verlusten in Folge könnte eine Aufholjagd an den US-Börsen auch in der kommenden Woche durch neue Hindernisse gebremst werden. Im Mittelpunkt des Interesses steht dabei der Auftakt der Bilanzsaison für das dritte Quartal. Die Anlager erhoffen sich von Bilanz-Frühstartern wie dem Aluminiumkonzern Alcoa nun eine Verbesserung der Konzernumsätze, was als wichtiger Indikator für die Ausgaben von Verbrauchern und der Wirtschaft gilt.

"Wir haben längst noch nicht alle Probleme gelöst", sagte William Rutherford, Präsident von Rutherford Investment Management. "Wir haben noch einige Hindernisse vor uns." Die Konzerngewinne müssten sich nun als gut genug erweisen, um die seit März erzielten Börsengewinne zu rechtfertigen.

Seit seinem Zwölf-Jahrestief am 9. März hatte der S&P mehr als 51 Prozent zugelegt, die vergangenen zwei Wochen jedoch im Minus geschlossen. Am Freitag gingen sowohl der S&P 500 als auch der Dow-Jones-Index der Standardwerte auf Wochensicht mit einem Minus von 1,8 Prozent aus dem Handel. Die Technologiebörse Nasdaq büßte 2,1 Prozent ein. Überraschend schwache Konjunkturdaten wie zuletzt vom amerikanischen Arbeitsmarkt hatten die Investoren schmerzlich daran erinnert, dass die Erholung selbst mit massiven Konjunkturprogrammen nicht ohne Schwierigkeiten vorankommen wird.

Jetzt würden die Bilanzen zum großen Thema, sagte Ryan Detrick von Schaeffer's Investment Research. "Meistens hat man nach den ersten Tagen ein Gefühl für den allgemeinen Trend." Das Dow-Unternehmen Alcoa gibt am Mittwoch nach Börsenschluss wie üblich den Startschuss. Auch von PepsiCo, Monsanto, Yum Brands und der Costco Wholesale Group werden in der kommenden Woche Zahlen erwartet.

Weitere Impulse erhofft sich die Wall Street von Fusionen, die in der vergangenen Woche Schlagzeilen gemacht hatten. "Weil viele Unternehmen um ihr Wachstum fürchten, ist jetzt bei den Zusammenschlüssen und Übernahmen die Spitze des Eisbergs zu erkennen", sagte Scott Billeaudeau von Fifth Third Asset Management.

Der Konjunkturkalender ist in der kommenden Woche übersichtlich, doch gleich am Montag dürften Zahlen von Amerikas riesigem Dienstleistungssektor auf das Interesse der Anleger stoßen. Von Reuters befragte Volkswirte rechnen mit einem Anstieg des ISM-Indexes auf 50,0 Punkte - der Schwelle zum Wachstum. Am Donnerstag dürfte der monatliche Bericht über den Umsatz im Einzelhandel Hinweise auf das Verhalten der Verbraucher geben, die unter dem Druck des gespannten Arbeitsmarktes stehen. Ebenfalls am Donnerstag werden die Investoren mit Spannung den Äußerungen von Fed-Chef Ben Bernanke folgen, der sich zur Bilanz der US-Notenbank äußern soll.

www.handelsblatt.com/finanzen/...rten-auf-bilanzsaison;2464368
Antworten
Stöffen:

Überzeugungstäter ohne Skrupel

12
04.10.09 10:58
Ich möchte eure Aufmerksamkeit an diesem börsenlosen Sonntag kurz auf einen interessanten Artikel von SPON lenken, welcher sich mit dem Übervater der Public Relations, Edward Bernays, befasst. Der in Österreich geborene Bernays war eines der größten Werbetalente des zwanzigsten Jahrhunderts. Er war der Erste, der erkannte, das Propaganda in der Politik dieselbe Rolle spielte wie Werbung in der Wirtschaft. Bernays hielt die Liäson von Politik und Werbung sogar für erstrebenswert, weil seiner Ansicht nach eine Demokratie nur so wirklich funktionieren könne. Er war überzeugt, dass die Zukunft demokratischer Gesellschaften davon abhinge, wie gut ein Politiker "Mehrheiten herstellen" könne. Männer wie Bernays selbst, Experten im Fein-Tuning von Geschmack und Meinung, würden in diesem Gesellschaftsmodell zur neuen Elite aufsteigen, die mit raffinierten Methoden Meinungen schufen. Bernays drückte dies so aus:

"Bei fast jedem Akt unseres täglichen Lebens, ob es nun um Politik oder Geschäft, Sozialverhalten oder Ethik geht, werden wir von einer kleinen Anzahl von Menschen gesteuert, welche die mentalen Prozesse und sozialen Verhaltensmuster der Massen kennen. Sie sind es, die die Drähte ziehen, um die öffentliche Meinung zu lenken."

Aus dem SPON Artikel

Überzeugungstäter ohne Skrupel

[…] Skrupel zeigte der von manchen als PR-Machiavelli bezeichnete gebürtige Wiener bei seinen Aufträgen selten. In den fünfziger Jahren begleitete er propagandistisch einen von der CIA unterstützten Putsch in Guatemala.

Sein größter Coup aber gelang ihm für die amerikanische Tabakindustrie. George Washington Hill, der Chef der American Tobacco Company, engagierte den kühnen Strategen 1929, um mit seiner Hilfe den riesigen Markt weiblicher Raucher zu erobern. Eine rauchende Frau, das war in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in den USA noch ein Skandal. Bernays brach das Tabu. Für die traditionelle Osterparade auf der Fifth Avenue in New York engagierte er eine Gruppe Feministinnen, die während des Umzuges aus ihren Strumpfbändern Zigaretten zogen und diese in aller Öffentlichkeit rauchten. An die Presse hatte er die Information gegeben, dass während der Parade Frauenrechtlerinnen "Fackeln der Freiheit" entzünden würden. Die Fotografen waren zur Stelle, die Tageszeitungen berichteten am darauffolgenden Tag über das unerhörte Ereignis. Die Zigarette wurde zum Symbol der emanzipierten Frau - und sein Auftraggeber American Tobacco erzielte mit seiner Marke Lucky Strike gigantische Umsätze.

Der Kniff Bernays': Er schuf ein Ereignis, das Ereignis schuf eine Nachricht und diese Nachricht schuf eine Nachfrage für das, was er verkaufen wollte. Mit der richtigen PR-Strategie - so seine Botschaft - kann jedes Produkt zum Verkaufsschlager, jeder Politiker zum Siegertypen werden. Bernays Methode war Reklame auf Umwegen. Wer Klaviere verkaufen möchte, der preist diese nicht direkt an, sondern er macht das häusliche Musikzimmer mit Hilfe von Stararchitekten zur Mode. Haben die Menschen erst ein Musikzimmer, so das Kalkül des Werbewundermanns, verkaufen sich Klaviere von allein.

Der Erfinder des "American Breakfast"

Einen solchen Umweg nahm Bernays auch, als der Lebensmittelhersteller Beech-Nut Company mit seiner Hilfe die Schinkenverkaufszahlen steigern wollte. Er erfand kurzer Hand das "American Breakfast" mit Schinken und Ei und beeinflusste die Frühstücksgewohnheiten der Amerikaner damit nachhaltig. Hierfür ersann Bernays als erster ein Expertenkomitee für PR-Zwecke. Mehrere bekannte Ärzte bezahlte er dafür, unter ihren Kollegen eine Umfrage durchzuführen, ob ein leichtes oder ein herzhaftes Frühstück gesünder sei. Wenig überraschend gewann das herzhafte Frühstück mit Schinken und Ei, die Nachricht wurde in den Zeitungen verbreitet. Gesundheitsbewusst folgten die Amerikaner den Ratschlägen der Ärzte. "Bacon and Eggs" wurde zum neuen Nationalfrühstück.

Bernays' Einsicht war so simpel wie wirkungsvoll: Menschen können über Meinungsführer gelenkt werden. Ein moderner Propagandist bedient nicht eine Mode, er schafft neue Moden, so das Credo des Werbekünstlers. Dazu machte er sich die großen Geister und bekannten Gesichter der Gesellschaft zu nutze - Schauspieler, Architekten oder eben Ärzte und Wissenschaftler.

Manipulation der Massen

Auch für einen Produzenten von Haarnetzen beschritt er neue Wege: Als Frauen plötzlich kurze Haare trugen, brachen die Absatzzahlen für Haarnetze dramatisch ein. So beeinflusste Bernays die Hygiene-Behörden einfach so, dass Haarnetze nun für Arbeiter der Lebensmittelindustrie gesetzlich vorgeschrieben wurden. Ein völlig neuer Markt war geschaffen.

Es gibt Dutzende solcher Beispiele für Bernays Wirken. "Wo Bücherregale sind, werden auch Bücher sein", erklärte er mehreren Verlegern, als sie ihn um Rat fragten. Durch Lobbyarbeit bei Architekten und Dekorateuren sorgte er dafür, dass Bücherregale serienmäßig in neue Wohnungen eingebaut wurden und so den Bücherumsatz ankurbelten. Für den Seifenhersteller Procter and Gamble erfand er einen Seifenschnitzwettbewerb, für den amerikanischen Brauereiverband etablierte er Bier als "Getränk der Mäßigung", für ein Speditionsunternehmen gründete er Interessensvertretungen und förderte den Fernstraßenbau. So wurde Bernays zum Übervater der heutigen Spin-Doctors, politischen Beratern, die sich um die Darstellung ihrer Auftraggeber in der Öffentlichkeit und den Medien kümmern.

Die Macht der Meinungsmacher schien in Bernays Augen beinahe unbeschränkt. Er selbst fühlte sich als König einer Manager-Aristokratie, die entscheidet, was wir einkaufen, wie wir bei Wahlen abstimmen, und was wir für gut und schlecht befinden. Sich und seine eigenen Leute beschrieb er als "raffinierte Drahtzieher hinter den Kulissen" als "unsichtbare Herrscher". Bernays war eben auch ein guter Werber in eigener Sache. Ob alle seine Kampagnen so erfolgreich waren, wie er selbst stets behauptete, darf bezweifelt werden, auch wenn er seinen eigenen Aufzeichnungen zu Folge nie wegen Erfolglosigkeit gekündigt worden war. Kaufen wir wirklich nur Bücher, weil wir Regale im Haus haben? Den Mythos des unabhängigen Manipulators etablierte Bernays geschickt. Die Propagandisten, so schien es, sind die Herren der Wahrheit. Doch was Bernays stets galant verschwieg: Die Wahrheit ließ sich der PR-Macher stets von seinen Auftraggebern diktieren.

PR-Ideen für Nazi-Deutschland

Bernays Ansätze müssen auch aus seiner Zeit heraus verstanden werden. Die ehemaligen Eliten standen damals vor der Frage, wie man Ordnung in das scheinbare Chaos der neuen Massengesellschaft bringen könne. Kulturpessimisten fürchteten die unberechenbare Macht des Mobs im neuen demokratischen Zeitalter. Ihre Lösung hieß Propaganda, die rationale Steuerung der Massen. In seinem Hauptwerk "Propaganda. Die Kunst der Public Relations" schrieb der Meinungsmacher mit brutaler Offenheit: "Die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Verhaltensweisen und Meinungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften. Organisationen, die im Verborgenen arbeiten, lenken die gesellschaftlichen Abläufe. Sie sind die eigentlichen Regierungen in unserem Land. Wir werden von Personen regiert, deren Namen wir noch nie gehört haben."

Liest man heute Bernays Hauptwerk - geschrieben 1928 -, weiß man nicht, was einem am Bild der omnipotenten Eliten mehr verstört. Ist es das Bild einer dumpfen, lenkbaren Masse? Oder ist es der Gedanke, dass an dieser Manipulierbarkeit vielleicht doch etwas dran sein könnte? Aber umgehend umgarnt der gewiefte PR-Künstler seine Leser wieder: Propaganda sei Massenaufklärung, schreibt er. Weil sie die Wünsche der Massen kanalisiere und manifestiere, sei sie gar notwendiger Bestandteil demokratischer Gesellschaften.

Doch nicht alle seine Leser nutzten Bernays Erkenntnisse, um der Demokratie zu dienen. So versuchten die Nazis direkt nach der Machtergreifung 1933, das amerikanische PR-Genie als Berater für das "Dritte Reich" zu gewinnen. Und "Crystallizing Puplic Opinion", das Buch, mit dem er zu Coolidges Präsidentenmacher wurde, stand auch in der Bibliothek des Propagandaministers Joseph Goebbels.

einestages.spiegel.de/static/...8/der_ueberzeugungstaeter.html
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Dreiklang:

Fighting off the bear

4
04.10.09 11:58
"ich kämpfte gegen die Bären,  ja , ich war dabei!"

Erfolgsmeldungen unter:

finance.yahoo.com/retirement/article/...ml?mod=retire-planning
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permanent:

Es war doch schwerer als zunächst gedacht,

6
04.10.09 14:53
die Wahrheit -und oder die Zukunft- auf dem  Boden der Köpi-Flasche zu finden/lesen.

Der Wettermann/ die Wetterfrau dreht sich auch je nach Wetterlage immer wieder neu.

Die Lage ist, wie wir hier vielfach beschrieben haben, geprägt von Interventionen, Manipulationen, Interessensarbeiten durch Lobbyisten. Die Zunahme des Protektionismus macht die Situation nicht eben leichter, kommen hierduch doch die Errungenschaften der modernen produktiven Gesellschaften, die Arbeitsteilung, ein Stückweit unter die Räder.

Das alles sind jeoch Fakten die uns und unsere Gesellschaft langfristig prägen. Die kurzfristige Börsennatur/laune wird von anderen Dingen beeinflusst.
Hier hat mir der Ausflug in den Rausch auch keine neunen Erkenntnisse gebracht.
Ich gehe frei und unbebelastet, ohne Positionen in die neue Woche.

Es wird interessant sein zu sehen wie sich China -nach der feiertagsbedingten Börsenauszeit- am Montag schlagen wird. China hat grundsätzlich noch ein wenig Nachholpotential auf dem Weg Richtung Süden.
Das muss jedoch auch nichts heißen, immerhin kocht China seine eigene Suppe und hält sich nicht notwendigerweise an die Richtungsvorgaben der westlichen Welt.
China steht in der Welt mit neuem Selbstbewußtsein, und feiert dies mit einem Imponiergehabe aus der Steinzeit.

Doch nicht alles neu???

Es ist eben schwer alte Rituale über Bord zu werfen.

Ein altes Sprichwort sagt: Wer potent ist muss die Potenz nicht beweisen.

Ein wenig Understatement -hier finde ich die Feierlichkeiten zur deutschen Wiedervereinigung Vorbildlich nicht um zu sagen wir wären potenter als andere Nationen- ist häufig ein schöner Akt der Selbstdarstellung.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die Woche.

Permanent
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Stöffen:

Jau

11
04.10.09 15:51
Lasst Meinungen in den Köpfen entstehen, auf dass die Realität die gewünschte Form annimmt.
Die massive Erholungspropaganda, dieser stets gleiche gebetsmühlenhaft vorgetragene Stuss vieler Quacksalber findet tagtäglich seinen massenhaften Niederschlag in den Medien.

Ein aktuelles Beispiel dazu aus der FAZ:

"Im Jahr der schlimmsten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg könnte die Jahresend-Rally angeschwommen kommen - getragen von einer Welle der Liquidität, mit der die Notenbanken die Märkte geflutet haben. Optimistische Börsenbeobachter stützen ihre positiven Einschätzungen vor allem auf die riesigen Geldmengen, die bislang zum großen Teil in niedrig verzinsten Anlageformen geparkt sind und im vierten Quartal nun gewinnbringender investiert werden sollen", so der Schreiber.

Mal ganz abgesehen davon, inwieweit eine derartige Situation überhaupt eintrifft oder hier eher der fromme Wunsch der Vater eines voll investierten Depots ist, gilt folgendes zu bedenken:

Sicherlich, Geld ist dieser Tage so billig wie nie. Die Zentralbanken haben, ihr Horror-Szenario Deflation vor Augen, de facto die Notenpresse angeworfen und bringen die heiße Luft praktisch zum Nulltarif in die Finanzlandschaft ein. Das mag die einzige Möglichkeit sein, den totalen Absturz der Weltwirtschaft zu verhindern. Doch klar ist auch, dass auf diese Weise die Basis für die nächste Blase gelegt wird. Dafür gibt es bereits deutliche Anzeichen.

Die Zockerbanken sind momentan in praktisch allen Anlageklassen tätig und treiben die Preise fast synchron nach Norden. Und die Zentralbanken stellen wie bereits ausgeführt den Zockerbanken auch selbstverständlich das billige Geld für diese Spielchen zur Verfügung. Und die politische Seite schaut tatenlos zu, wie sich die Zocker auf Kosten der Steuerzahler sanieren wollen. Es scheint fast, als habe die Politik Freude an der Krise und möchte sie unbedingt verlängern.

Eine Inflationierung der Asset-Klassen wie Rohstoffe, Aktien, Anleihen, usw., durch wieder mal allzu billigem Geld von den Zentralbanken pumpt letztendlich nur die Blase 3.0 auf, welche einer wirklich realen Erholung der Wirtschaft und der Rückkehr zur Prosperität logischerweise schlichtweg entgegensteht. Und es ist unsinnig zu glauben, dass die Kursentwicklung an den Börsen die Zukunft der realen Welt voraussehen oder sogar den Weg dazu ebnen könnte.

Die Angst vor neuen Blasen sei Unsinn, so Mainstream-Media, weil die Fed & EZB rechtzeitig vorher die geöffneten Schleusen wieder schließen wird - sobald sich die Wirtschaft wieder erholt, eine Deflation abgewendet ist und sich der Preisanstieg bei den angestrebten zwei Prozent einpendelt.

Na ja, es ist immer so eine Sache, den Leuten Vertrauen zu schenken, die in den vergangenen Jahren so ziemlich alles verpennt haben was man verpennen konnte.

Alles wird gut – bis es besser wird!
Der USA Bären-Thread 264334
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Job Losses

11
04.10.09 17:43
Mit der jüngsten Arbeitsmarktstatistik ( minus 263000 Stellen, AL-Quote 9,8%) aus den USA dürfte das wohl auch dem letzten Hansel klar geworden sein, dass eine Krise in diesem Ausmaß nicht mal eben rasch abgehakt wird, so schnell schafft das nun mal keine Volkswirtschaft, auch die USA nicht.
Ob nun das Verbrauchervertrauen, der Index der Chicagoer Einkaufsmanager, die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, der landesweite Index der Einkaufsmanager (ISM) - alle Daten fielen diesmal schwächer als erwartet aus.

Da kann man sich schon gut vorstellen, dass bei dem teilweise überbordenden Optimismus, welcher im Zuge von Recovery-Phantasien aufgebaut wurde, hier durchaus auch einiges an Enttäuschungspotenzial für die Börsen angeboten wird.

Chart of the day aus dem Calculated Risk-Blog
(Verkleinert auf 49%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 264341
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