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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf Gold

Strategie Hebel
Steigender Gold-Kurs 5,00 10,01 14,99
Fallender Gold-Kurs 5,00 10,01 14,99
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VJ2M428 , DE000VJ4PEJ6 , DE000VJ4V8M0 , DE000VJ4ECJ4 , DE000VJ4CE59 , DE000VJ4MLB5 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Yo, Dreiklang

9
19.09.09 22:09
gezieltes shorten ist die Parade-Disziplin, frag’ mal bei Nassim Taleb oder Jim Rogers nach, die haben fast punktgenau in 2007 ihre Hebel hier angesetzt, ich leider erst einige Zeit später :-((

Nun gut, wo komm ich her und wie sieht meine Historie aus. Die Börsen in den 60er bzw. 70er Jahren habe ich nur am Rande miterlebt, interessant wurde es erst ab dem Beginn der 80er Jahre, als ich z.B. als Mitarbeiter von DAX-Konzernen seinerzeit günstig Aktien der jeweiligen Firmen erwerben durfte und somit auch mein Börseninteresse geweckt wurde.
Und es war ja wirklich sowas super easy, günstig kaufen, liegenlassen und sich an dem stetig wachsenden Depot erfreuen. Mehr als 15 Jahre Buy&Hold hinterlassen da schon ihre Wirkung.

Die Hype um Aktien wurde vor der Jahrtausendwende massiv losgetreten, der Neue Markt ist hier vielen ja noch recht gut in Erinnerung. Der Optimismus der Finanzmärkte kannte überhaupt keine Grenzen mehr. Viele Unternehmen, welche ein dot.com im Namen trugen, hatten auf einmal Bewertungen, welche Traditionsunternehmen wie Coca-Cola, Siemens, etc., um das X-fache überstiegen.
Damals war ich fast versucht zu glauben, dass nun ewiger Wohlstand für alle ausgerufen würde, wobei stets bedenkend, dass es nirgendwo ein Free Lunch gibt.

Die klassische ökonomische Theorie versagt nämlich so ziemlich wenn es darum geht zu erklären, warum viele Menschen plötzlich dem systematischen Wahnsinn oder zumindest der Irrationalität verfallen.
Ich habe damals, so in etwa zum Zeitpunkt der Mannesmann-Vodafone-Übernahmeschlacht, meine Shares komplett vertickert, und bin bis Ende 2003 der Börse gänzlich ferngeblieben um dann wieder sukzessive einzusteigen (2004 lief ja auch nicht eben rosig, wollt’ damals schon schmeissen)

Meine dann zwischenzeitlich erworbenen Shares wurden im Frühjahr 2007 komplett gekeult, sicherlich zu früh, aber nur Genies oder Schwätzer erwischen den Boden oder das Top punktgenau.

Seit spätestens diesem Zeitpunkt weiß ich (eigentlich bereits schon etwas früher), dass die Aera von Buy & Hold endgültig der Vergangenheit angehört, die US-Boyz haben mir als Ordinary Average German Kleinanleger da sicherlich neue Maßstäbe gesetzt. Und seit diesem Zeitpunkt musste ich halt auch lernen mit Shorts bzw. Puts umzugehen. Das ist sicherlich nicht eben einfach, aber für meine Verhältnisse haben die Dinge schon recht ordentlich funktioniert.

Allerdings haben auch gerade in diesen Zeiten Kapitalerhalt und Asset-Allocation oberstes Gebot.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Also Töffel, jetzt nochmal ganz langsam

 
19.09.09 23:58
entweder haben auch gerade in diesen Zeiten Kapitalerhalt und Asset-Allocation oberste Priorität oder es sind auch gerade in diesen Zeiten Kapitalerhalt und Asset-Allocation oberstes Gebot.

Ich denke, so könnt's passen ;-))
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Wichtige Daten und Ereignisse

2
20.09.09 09:43
Wichtige Daten und Ereignisse - Woche: [21.09. - 25.09.2009]

TagRegionArt des TerminsHSBC TuBKonsensVorperiode
DiUSFHFA-Hauspreisindex, Juli (16.00)0,5 % gg. Vm.0,5 % gg. Vm.0,5 % gg. Vm.
MiDEPMI Verarb. Gewerbe, Sept. (09.30)50,151,049,2
  PMI-Dienstleistungen, Sept. (09.30)53,554,053,8
 EURPMI Verarb. Gewerbe, Sept. (10.00)50,249,748,2
  PMI-Dienstleistungen, Sept. (10.00)51,550,549,9
 GBMPC-Sitzungsprotokoll, Sept (10.30)   
 NONorges Bank-Zinsentscheid, Sept. (14.00)1,25 %1,25 %1,25 %
 USFOMC-Zinsentscheid, Sept. (20.15)0 %-0,25 %0 %-0,25 %0 %-0,25 %
DoDEifo Geschäftsklima, Sept. (10.00)91,492,090,5
  ifo Erwartungskomponente, Sept. (10.00)95,896,695,0
  ifo Lagebeurteilung, Sept. (10.00)87,587,486,1
 USVerkauf bestehender Häuser, Aug. (16.00)5,4 Mio. (ann.)5,35 Mio. (ann.)5,24 Mio. (ann.)
FrEURM3-Geldmenge, Aug. (10.00)2,8 % gg. Vj.2,7 % gg. Vj.3,0 % gg. Vj.
  Kreditmenge, Aug. (10.00)0,3 % gg. Vj.-0,6 % gg. Vj.
 USAuftragseingang langl. Güter, Aug. (14.30)-0,7 % gg. Vm.0,1 % gg. Vm.5,1 % gg. Vm.
  ex Transport, Aug. (14.30)1,4% gg. Vm.0,8 % gg. Vm.1,1 % gg. Vm.
  Neubauverkäufe, Aug. (16.00)465.000 (ann.)440.000 (ann.)433.000 (ann.)
Quelle: HSBC Trinkaus

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Gewaltige Konjunkturhausse voraus?

20
20.09.09 10:51

Gewaltige Konjunkturhausse voraus?

Veröffentlich am 20.09.2009 11:17:00 Uhr von Robert Rethfeld
 



Die Wirtschaftskrise ist laut OECD vorbei. Gleiches hört man aus dem Mund des Fed-Chefs Bernanke. Und nicht nur das: Indikatoren wie der ECRI-Leading-Index scheinen eine gewaltige Konjunktur-Hausse für die USA vorher zu sagen. Niemals zuvor seit seiner Existenz erreichte die Wachstumsrate des Indikators mit 22,9 Prozent einen derart hohen Wert wie aktuell (folgender Chart).

 

Der USA Bären-Thread 6527348



Stehen die Weltmärkte demnach vor einem gigantischen Comeback? Die Aktienmärkte haben seit März 2009 einen deutlichen Anstieg vollzogen. S&P 500 und DAX konnten knapp 60 Prozent zulegen, der Banken-Index stieg um 160 Prozent und der XAU-Goldminen-Index gar um 170 Prozent.

 

Der USA Bären-Thread 6527348



An dieser Stelle sollte man die Frage stellen, ob dieser Anstieg nicht bereits einen Großteil der laufenden konjunkturellen Erholung vorwegnimmt.

 

Der USA Bären-Thread 6527348



Der ECRI-Leading-Index hat bisher 55 Prozent seiner Abwärtsbewegung wieder aufge-holt, der Dow Jones Index liegt hier bei etwa 45 Prozent. Damit zeigt der Dow Jones Index an, dass die Aktienmärkte auf der Höhe der Zeit sind. Man sollte nicht den Fehler machen, ECRI und Dow Jones Index absolut gleich setzen zu wollen. In 2003 erholte sich der ECRI ebenfalls stärker als der Dow Jones Index. Eine weitere Frage ist, ob das zyklische Erholungspotential ausreicht, um die alten Höhen wiederzugewinnen und dazu noch eine Schippe draufzulegen. Solche Muster konnten nach dem zweiten Weltkrieg regelmäßig beobachtet werden.




Bis vor kurzem galt der amerikanische Verbraucher als "unkaputtbar". Wie der folgende Chart zeigt, ist der Absturz der realen Einzelhandelsverkäufe im Jahr 2008 derart drama-tisch, dass er auf das Niveau des Jahres 1999 zurückfiel.

 

Der USA Bären-Thread 6527348



In den Jahren 1973/74 und 1979 bis 1983 kam es zu a,b,c - Reaktionen (siehe Kreise obiger Chart). Das bedeutet, dass nach dem ersten Einbruch eine nicht nachhaltige Erholung einsetzte, der ein zweiter Einbruch der Einzelhandelsverkäufe folgte. Ein ähnliches a,b,c - Muster wurde in den 30er Jahren im Bezug auf das Wachstum der US-Industrieproduktion registriert (nächster Chart).

 

Der USA Bären-Thread 6527348



Damals brach die Industrieproduktion vom Sommer 1929 bis zum Herbst 1930 ein. Sie erholte sich anschließend über einen Zeitraum von einem knappen Jahr, bevor ab Mitte 1931 ein zweiter Einbruch erfolgte. Dieser erreichte Mitte 1932 sein finales Tief. Was spricht dafür, das sich die Weltwirtschaft weder in einer V-, W-, J-, U- oder sonstigen Erholung befindet, sondern in einer a,b,c-förmigen Abfolge?

Seit 1970 ist die US-Kapazitätsauslastung in ihrer Tendenz fallend.

 

Der USA Bären-Thread 6527348



Reichte die Auslastung im Jahr 1973 noch an die 90-Prozent-Marke heran, so erreichten die Spitzen in den 80er und 90er Jahren nur noch die 85-Prozent-Marke.




In dieser Dekade wurden zwei scharfe Einbrüche registriert. Der erste Einbruch (2000 bis 2002) konnte nicht mehr vollständig aufgeholt werden, der zweite Einbruch (2008/09) führte die Kapazitätsauslastung in den Bereich unter 70 Prozent zurück. Dort wird sie nicht bleiben, aber es ist fraglich, ob die Werte aus den 70er oder 80er Jahren in den kommenden Jahrzehnten jemals wieder erreicht werden können. Es sein denn, die US-Industriekapazitäten werden reihenweise demontiert. Betrachtet man den folgenden Chart der US-Industrieproduktion seit 1920, so könnte man sogar zu dem Schluss kommen, dass - nach rasanten Sprüngen der Industrieproduktion in den 30er und 40er Jahren und eines sich seit den 70er Jahren stets abflachenden Wachtums - das Ende des Wachstums um die Jahrhundertwende herum erreicht wurde. Jedenfalls bewegt sich die US-Industrieproduktion auf dem Niveau des Jahres 1999.

 

Der USA Bären-Thread 6527348



Zehn Jahre Stagnation, das ist historisch betrachtet einmalig. In den 30er Jahren kam es zwar auch zu einem Einbruch, aber bereits im Jahr 1937 konnte der Stand von 1929 leicht übertroffen werden. Allerdings zog erst der Eintritt der USA in den zweiten Weltkrieg die US-Industrieproduktion aus ihrem Loch heraus. Klar ist, dass die US-Industrieproduktion für das US-BIP eine immer kleinere Rolle spielt (derzeit etwa 20 bis 25 Prozent). Man könnte hier einiges durch die Verlagerung von Industriearbeitsplätzen in die Schwellenländer erklären.

Eine Größe, die für die US-Wirtschaft in ihrer Gesamtheit eine große Rolle spielt, ist - neben dem oben genannten US-Einzelhandelsektor - der Zuwachs der Arbeitsplätze im Industrie- und Dienstleistungssektor ("Nonfarm Payroll"). Nachfolgend stellen wir die Nonfarm-Payroll-Kurve in absoluter Form dar (roter Verlauf). Die Zahl der Arbeitsplätze wuchs in den USA stetig mit einer bemerkenswerten Konstanz.

 

Der USA Bären-Thread 6527348



Diese Konstanz endete jedoch zu Beginn dieser Dekade. Wir haben eine Trendgerade eingezeichnet (blau), die dies veranschaulicht. Das US-Arbeitsplatzwachstum hat sich klar verlangsamt.

Fazit: Die aktuelle Erholungsphase dürfte die Form einer ordentlichen Zwischenerholung annehmen. Dabei können Wachstumsraten im Vergleich zum Vorjahresquartal erzielt werden, die sich durchaus sehen lassen können. Insbesondere das Q1 2010 sollte - allein wegen des Basiseffekts - als herausragendes Quartal in die Annalen eingehen. Dies ändert aber nichts daran, dass die Gefahr einer rezessiven Phase in a,b,c - Form ohne Zweifel vorhanden ist. Die Wachstumstrends für die USA, die ihren Ursprung in dem gewaltigen Transmissionsmechanismus 2. Weltkrieg hatten, laufen langsam aber sicher aus. Neue Impulse sind nicht in Sicht - diese werden in anderen Weltregionen gesetzt. Mittelfristig sind in den USA schmerzhafte Anpassungsprozesse erforderlich, die sich mit dem Wort "Deleveraging" am besten beschreiben lassen. Dieser Schrumpfungsprozess gilt nicht nur für die Verschuldung privater und öffentlicher Haushalte, sondern auch für Fabriken und Einkaufszentren.

In unserem Ausblick für das Jahr 2009 zeigten wir den folgenden Chart und schrieben, dass die wirtschaftliche Dynamik, dies sich seit der industriellen Revolution entfalten konnte, der Vergangenheit angehört.

 

Der USA Bären-Thread 6527348



© Robert Rethfeld
www.wellenreiter-invest.de

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Way too much risk in the Equity Markets

7
20.09.09 11:57
Ich schrieb fragend in einem der letzten Postings, inwieweit die Kursstände der Börsen mit den Fundamentals korrelieren bzw. was die Börsen bei den jetzigen Kursständen an künftiger wirtschaftlicher Entwicklung einpreisen.
Daher an dieser Stelle die vertiefenden An- und Einsichten zu den Bewertungen des SPX von einem meiner Lieblings-Bären, David Rosenberg:

WAY TOO MUCH RISK IN THE EQUITY MARKETS

Never before has the S&P 500 rallied 60% from a low in such a short time frame as six months. And never before have we seen the S&P 500 rally 60% over an interval in which there were 2.5 million job losses. What is normal is that we see more than two million jobs being created during a rally as large as this.

In fact, what is normal is for the market to rally 20% from the trough to the time the recession ends. By the time we are up 60%, the economy is typically well into the third year of recovery; we are not usually engaged in a debate as to what month the recession ended. In other words, we are witnessing a market event that is outside the distribution curve.

While some pundits will boil it down to abundant liquidity, a term they can seldom adequately defined. If it’s a case of an endless stream of cheap money, we are reminded of Japan where rates were microscopic for years and the Nikkei certainly did enjoy no fewer than four 50% rallies and over 420,000 rally points in a market that is still more than 70% lower today than it was two decades ago. Liquidity and technicals can certainly touch off whippy tradable rallies, but they don’t take you all the way to a sustainable bull market. Only positive economic and balance sheet fundamentals can do that.

Another way to look at the situation is that when you hear and read about “liquidity” driving the market, it is usually a catch-all phrase for “we have no clue” but it sounds good. When we don’t have a reasonable explanation for what is driving prices our strategy is to watch from the sidelines and express whatever positive views we have in the credit market and our other income and hedge fund strategies.

As for valuation, well let’s consider that from our lens, the S&P 500 is now priced for $83 in operating EPS (we come to that conclusion by backing out the earnings yield that would match the current inflation-adjusted Baa corporate bond yield). That would be nearly double from the most recent four-quarter trend. Not only that, but the top-down estimates on operating EPS, for 2009 are $48.00 for 2009; $52.60 for 2010; $62.50 for 2011; and $81.00 for 2012. The bottom-up consensus forecasts only go to 2010 and even for this usually bullish bunch, operating EPS is seen at $73.00 for 2010, which means that $83.00 is likely a 2011 story. Either way, the market is basically discounting an earnings stream that even the consensus does not see for another two to three years. In other words, this is more than just a fully priced market at this point.

It is, in fact, deeply overvalued at this juncture. Imagine that six months after the depressed lows we have a situation where:

• The trailing price-earnings ratio on operating EPS is 26.5x. At the October 2007 highs, it was 18.8x. In addition, when the S&P 500 is trading north of a 26x P/E multiple on trailing operating earnings, history shows that at these high valuation levels, the market declines in the coming year 60% of the time.
• The trailing price-earnings ratio on reported EPS is 184.2x. At the October 2007 highs, it was 23.4x. In fact, just prior to the October 1987 crash, the P/E ratio was 20.3x (not intended to scare anyone).
• The price-to-dividend ratio is 53x, where it was at the 2007 highs. Again, the market is trading as it if were at a peak for the cycle, not any longer near a trough. Once again, and we don’t intend to sound alarmist, the price-to-dividend ratio just prior to the 1987 crash was 12x, and at the time, the S&P 500 was viewed in many circles to be at an extended extreme.

Bullish analysts like to dismiss the actual earnings because they are “depressed” and include too many writeoffs, which of course will never occur again. Fine, on one-year forward (operating) earning estimates, the P/E ratio is now 15.7x, the highest it has been in nearly five years. At the peak of the S&P 500 in the last cycle — October 2007 — the forward P/E was 14.3x, and the highest it ever got in the last cycle was 15.4x. So hello? In just six short months, we have managed to take the multiple above the peak of the last cycle when the economic expansion was five years old, not five weeks old (and we may be a tad charitable on that assessment). As an aside, the forward multiple on the eve of the 1987 stock market collapse was 14x and one of the explanations for the steep correction was that equities were so overvalued and overbought that it was vulnerable to any shock (in that case, it came out of the U.S. dollar market). It certainly was not the economy because that sharp 30% slide took place even with an economy that was humming along at a 4.5% clip.

In other words, valuation may not be the best timing device, but it still matters. If the S&P 500 was in a 700-750 range, de facto pricing in zero to 1% real GDP growth, we would certainly be interested in boosting our allocations towards equities. But at 1,060 and over 4.0% GDP growth effectively being discounted, we will be spectators as opposed to participants, understanding that the key to success is to NOT buy at the peaks. So the strategy is to sit on the sidelines, be selective in our equity choices, and wait for the correction to come or for the fundamentals to catch up with this overvalued, overbought, overextended market. Remember, the reason why the tortoise won the race was because the hare got tired.

One more thing, when people look back at this period, they are very likely going to ask themselves why it was that they never paid attention to the volume data, which, like the bond and money market, never confirmed the veracity of this very flashy bear market rally. We reiterate, Japan enjoyed four of these 50% power surges in the context of a market that is still down over 70% from its highs of two decades ago. So remember, rallies in a bear market are to be rented; never owned. For those that never took the opportunity to get out at the lows today have this glorious chance to do so at much better prices, but the question is whether greed has overtaken their long-term resolve, especially now that Gordon Gekko is making a return to the big screen.

Source: Gluskin Sheff
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

G20 - Konvent der zahnlosen Tiger

5
20.09.09 12:51
Es gibt für die G20-Reformer, die eine Wiederholung der Finanz-Katastrophe durch einschneidende Veränderungen und Regularien im Bankwesen verhindern wollten, nun "überraschend" nichts mehr zu refomieren, weil die Krise dank Zentralbank-Gepumpe und "better-than-expected"-Hype bereits "überwunden" ist.

Wozu den laufenden Motor ins Stottern bringen, wo alles wieder so schön rund läuft? Die endlos steigenden Aktienkurse haben inzwischen die letzten Skeptiker überzeugt,  dass die Welt auf dem aufsteigenden Ast ist. Genau wie Ende 2007 ;-)



Sept. 18, 2009, 5:27 p.m. EDT · Recommend · Post:
G20 has run out of gas
Promise of reform of financial system stalls as recovery arrives
By Greg Robb, MarketWatch

WASHINGTON (MarketWatch) -- The Group of 20 leaders may strut and preen next week at their summit in Pittsburgh about how they saved the world economy and made sure a crisis never happens again, but many analysts have already turned their backs on the group, convinced no serious reform plans are on the table.

"The air is seeping out of the G20 balloon," said Jeffrey Garten, the former dean of the Yale University business school and a top international economic adviser to President Bill Clinton.

The Group of 20 has superseded the Group of Seven as the premier semiannual gathering for the heads of state of the major economies.

"The further away we get from the epicenter of crisis, the less likely the G20 is to coalesce around anything that has any teeth," Garten said. "I think the real danger here is almost nothing done to prevent another financial crisis from coming down the pike."

www.marketwatch.com/story/g20-has-run-out-of-gas-2009-09-18



Vorschlag: Wenn es nichts mehr zu reformieren gibt, könnten die G20-Vertreter in Pittsburgh eine rauschende Erholungsparty feiern. Man könnte darüber abstimmen lassen, ob für den "Weltenretter" Bernanke ein Denkmal auf "Ground Zero" errichtet werden soll.
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gogol:

ob das vor der wahl gut ist HERR EICHEL ??

 
20.09.09 14:12
mediathek.daserste.de/daserste/servlet/...amp;goto=1&show=
auf unserem Planeten gibt es nur Propheten
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permanent:

Wall Street risks red October

5
20.09.09 15:09
Wall Street risks red October as rebound looks frothy
Fri Sep 18, 2009 3:00pm EDT

By Pedro Nicolaci da Costa - Analysis

NEW YORK (Reuters) - Financial markets are off to the races and Wall Street has all but declared victory.

A surge in prices for both risky and safe assets is alarming some analysts who say emergency rescue measures that helped markets rebound may be setting them up for a new fall.

But most institutional investors just aren't listening.

Talk of a virtual circle of recovery in asset values and the real economy abounds at big banks, a sharp if cautious contrast to the dire pessimism which prevailed until recently.

Unusual simultaneous rallies in equities, U.S. government bonds and commodities are linked to one factor: super-cheap monetary policies adopted around the world.

Bank stocks have led the runaway U.S. equity markets which have catapulted indexes nearly 60 percent above March lows. This has meant better earnings, rising profits and bigger bonuses.

"We're in a sweet spot for the financial cycle," said Jonathan Basile, economist at Credit Suisse in New York.

"Central banks are in no hurry to remove stimulus so that suggests risky assets could do better and fixed income could also do better."

An analysis from Bespoke Investment Group captures the lightning speed of the rush into equities. Six months ago, the S&P 500 .SPX was trading further below its 200-day moving average than at any other time since the Great Depression.

"Today, we are in the midst of one of the strongest bull market rallies since the 1930s," Bespoke said in a report. "This has helped to lift the S&P 500 further above its 200-day moving average than at any other time since 1983."

Few disagree with Federal Reserve Chairman Ben Bernanke's contention that he had to flood markets with cash to prevent another Great Depression. But critics say his tactics pose risks of their own, making it harder for monetary authorities to gauge the exact level of stimulus their measures deliver.

BITTERSWEET SPOT?

One obvious candidate for an abrupt turnaround is the U.S. stock market. Not only has it recovered more than half its value in the past six months, but the rebound has also been largely predicated on a rally in shares in financial firms, many of which are still believed to rest on shaky ground.

An ongoing deterioration in consumer debt repayments and a worsening picture in commercial real estate are all putting additional strain on already-heavy balance sheets.

Joseph Stiglitz, a prominent economist and Nobel Laureate from Columbia University in New York, argued last week that the U.S. banking sector is now in worse shape than before the collapse of major investment bank Lehman Brothers in September 2008, because banks seen as too big to fail before the crisis had grown even larger.

Lehman's demise set off a cascading storm across financial markets that stifled lending, crippled global industrial production and exacerbated an already severe economic slump.

Much of the ground regained by equities since that period reflects understandable relief that both the Treasury and Fed rescues appear to have pulled the world back from the brink.

Coupled with explicit guarantees of an extended period of ultra-loose monetary policy from central banks, which emerged from the Fed's August gathering at Jackson Hole, Wyoming, this has underpinned much of the market's optimism.

Solid results from key banks have also assuaged concerns. Goldman Sachs (GS.N: Quote, Profile, Research, Stock Buzz) reported $3.4 billion in second-quarter net income, its best performance ever.

Yet bank profitability is expected to come under pressure from both increased credit losses and a tighter regulatory environment. JP Morgan (JPM.N: Quote, Profile, Research, Stock Buzz) estimates new rules alone will reduce long-term earnings potential by a quarter.

Beyond that, a grim housing outlook and high unemployment cast doubt on the viability of any consumer-led expansion.

"I'm not sure real estate is going to be a great investment ... and I still think the housing market still has a little bit further to decline, said Mark Calabria, director of financial regulation studies at the CATO Institute in Washington.

A Reuters poll shows economists expect a 14 percent fall in home values for 2009 followed by a 2 percent rise next year.

The stock of vacant and existing homes has begun to come down but is still above 1.5 million units -- not nearly enough, say economists at Deutsche Bank, to bring the excess supply of housing in line with historical trends.

The pace of job losses has abated but the unemployment rate continues to climb, and is soon expected to breach 10 percent. That will be more than double its level before the recession started, the biggest jump since the Great Depression.

The average time people are left without a job has also grown and is now close to 6 months, the highest on record.

"The bleeding in the labor market continues to lessen," said T.J. Marta, strategist and founder of Marta on the Markets. "Unfortunately, the structural overhang in various industries, like finance, housing and autos, is preventing the absorption of those who have already lost their jobs."

High unemployment lends the latest leg of the rally an unsettling whiff of the irrationally exuberant era of Alan Greenspan, the former Fed Chairman whose critics say he fought bubble-led downturns by creating more bubbles.

It remains to be seen whether the unprecedented quantities of central bank funding can be removed before it has any unwanted side-effects. Already, a swooning dollar is making inflation-adjusted returns look less favorable.

Stock valuations are also increasingly less attractive. The ratio between share prices and expected company is almost 16 from 11 in March, when the equity market hit its 12-year low.

Moreover, many believe Americans are undergoing a secular shift from spending freely to saving avidly.

A report from the Fed on Thursday offered more evidence of rising savings, showing household ownership of U.S. Treasury bonds rose to $605.9 billion in the second quarter from $576.4 billion in the prior period, a trend which suggests serious limitations to any investment strategy that relies on a quick bounce-back from battered U.S. consumers. (Editing by James Dalgleish)

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Anti Lemming:

SP-500 mit 20-Monats-Durchschnitt

12
20.09.09 16:13
(Verkleinert auf 77%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 260927
Antworten
Stöffen:

Anti, wichtiger als bunte Bildchen

4
20.09.09 16:25
ist der Upcoming Liquidity Pump Calendar ;-))

www.zerohedge.com/article/upcoming-liquidity-pump-calendar
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 260932
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Contrade 121:

Übermütige Kommentare...

10
20.09.09 18:22

vielleicht doch ein Zeichen für eine Trendwende an den Aktienmärkten?  

AL - ein gewisser orientexpress, der ohne jegliche Ahnung zu hat unseren Thread nicht ganz nett zitiert:  

"nun schaut doch diesen bärenthread von al an'

"er wurde 2007 aufgelegt da stand der dax und dow nicht wesentlich höher,angenommen einige  haben da angefangen zu shorten wäre eine menge geld futsch gewesen bis dann ende 2008 die indizes richig gefallen wären.Diese pessi haltung auf dauer verbrennt zu viel kohle.Denke al kann da ein lied von singen...lach"

http://www.ariva.de/Quo_Vadis_Dax_2009_t361575?page=2264#jumppos56603

Die Stimmung ist gedreht, zweifelsohne. Fraglich ist wie lange so ein Umstand noch anhalten kann.

Eine Auffälligkeit gibt es: Der aktuell Aufwärtstrend wurden direkt nach dem dreifachen Verfallstag im März eingeläutet. Im Juni sah es nach Trendbruch aus (SKS-Diskussion), um im Anschluss wieder an Fahrt zu gewinnen. Deshalb ist, wie ich finde, die nächste Woche von entscheidender Bedeutung. Geht es hier weiter aufwärts, dann knacken wir die 6.000 bzw. 10.000 im DAX bzw. Dow relativ schnell. Andernfalls könnte es aber auch ganz schnell nach unten drehen und Richtung 5.200 bzw. 9.200 gehen. Eine Hilfe könnte der Gipfel der G20 bieten, denn hier könnte es kontroverse Diskussionen zur künftigen Regulierung der Finanzmärkte und des gesamten Bank- und Finanzwesens gehen. Nicht "Pro-Banking"-Argumente könnten die Märkte in der Tat in eine andere Richtung gehen lassen.

Wir werden sehen.  

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Stöffen:

Schön daran ist

9
20.09.09 19:14
dass so einige Schlauköpfe die Einsichten und das Wissen haben, nach welchen die Poster im Bären-Thread ja ständig volle Kanne short sind.

Das hat Libuda auch stets durchgenudelt, die Nummer von den New Economy-Verzockern, welche seit 2003 short waren, lach….

Man sollte nicht jeden Stuss bierernst nehmen, lach….

Rechne mal einfach aus vielen anderen Threads hier bei Ariva die Postings betreff Bären-Thread heraus, da sieht's dann schon 'n bissel öder aus.

Wenn so manchem nichts mehr einfällt, wird's halt einfältig, lach….  (OE-Generator off)
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Sicherungsfonds unter Druck

8
20.09.09 19:18
Weitere Bankenpleiten in den USA

Sicherungsfonds unter Druck

Der Druck auf die Einlagensicherungsbehörde FDIC steigt damit weiter. FDIC-Chefin Sheila Bair schloss bereits nicht aus, dass die Behörde sich Geld von der Regierung leihen muss.

Mit der Irwin Union Bank aus dem US-Bundesstaat Kentucky und der Irwin Union Bank and Trust Company aus Indiana traf es erneut zwei kleinere Banken. Ihre Bilanzsummen lagen jeweils bei lediglich 493 Mio. und 2,7 Mrd. Dollar. Beide Institute werden von der First Financial Bank aus Ohio übernommen, was die kosten für den Einlagensicherungsfonds im Rahmen hält. Allerdings musste sich die FDIC verpflichten, einen Teil der möglichen Verluste bei Vermögenswerten von 2,5 Mrd. Dollar zu übernehmen.

Da keine Woche ohne Bankenpleiten vergeht und die FDIC dabei meist mindestens mit mehreren hundert Mio. Dollar einspringen muss, gelten die Mittel des Einlagensicherungsfonds inzwischen als ziemlich ausgedünnt. Nach letzten offiziellen Angaben lagen sie zum Ende des ersten Halbjahres bei 10,4 Mrd. Dollar. Allein seitdem musste die FDIC rund 50 Banken schließen.

FDIC-Chefin Bair sagte deswegen laut US- Medienberichten, dass sie verschiedene Optionen zum Auffüllen des Sicherungsfonds prüfe, darunter auch den Zugriff auf eine Kreditlinie der Regierung. Die FDIC kann sich bis zu 500 Mrd. Dollar vom US-Finanzministerium leihen. Möglicherweise würden aber auch die Beiträge der Banken in den Fonds erhöht.

Quelle: wne/dpa

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permanent:

Zukunftsatlas

4
20.09.09 19:28

Unstreitig ist: Deutschland ist global nur zukunftsfähig mit technologie- und wissensintensiven Produkten und Dienstleistungen. Schon heute ist die Bundesrepublik unter allen Industrieländern der OECD das Land mit dem zweitgrößten Anteil an forschungsintensiven Industrien. "Gerade in der Krise wird offenbar, wie wichtig Wissen und Innovationsfähigkeit als Standortfaktoren sind", unterstreicht Prognos-Geschäftsführer Christian Böllhoff.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...n-morgen;2458885

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Dreiklang:

permanent ..329 Auslastung

6
20.09.09 19:38
Die am. Industrie scheint mit 69% unterausgelastet zu sein. Die Normauslastung sollte zwischen 80 und 85% sein.

Ob diese Unterauslastung eine volkswirtschaftlich relevante Produktionslücke darstellt?

Dazu müsste man das Potenzialwachstum betrachten, das wie du selbst angeführt hast, seit dem Milleniumwechsel sich stark abgeflacht hat. Damit kann eine relevante PL kaum entstehen.

Noch wichtiger erscheint aber , dass der industriellen Produktion in USA rückläufige Bedeutung beigemessen wird, da die "Wertschöpfung über Konsum" (sic!) bewirkt wird. Importwaren erfahren also durch Verkauf in den USA eine "Veredelung", welche dem Volkseinkommen zugeschrieben werden kann.

Tatsächlich befindet sich die "amerikanische" PL   in China, Japan und Europa, hier vor allem in Deutschland. Die durch QE bedingte Liquiditätsflutung kommt nun nicht dem amerikanischen Konsum zugute, sondern fließt in die Spekulation mit (ausländischen) Indizes, z.B. dem DAX. Den Verkauf frisch gedruckter Dollar gegen DAX-Titel dürfte Bernanke kaum auf der Rechnung gehabt haben. QE war wohl anders gedacht.
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Stöffen:

Sicherlich ist es sinniger

3
20.09.09 19:52
die Aktie eines Konzerns in der Hand zu halten als im Gegensatz dazu irgendwelches faules Zeugs, welches die Fed im Zuge von QE "veredelt" sprich monetarisiert hat. Aber der Schrott ist ja nur unter den Teppich gekehrt worden, in der Hoffnung, dass er nie wieder hervortritt.
Ron Paul bezeichnet nicht umsonst aktuell die Fed als "Giant Toxic Asset".
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Eidgenosse:

#49336 Contrade

9
20.09.09 20:09
Dieses kopieren und anschliessende abwertige kommentieren wird in anderen Threads, unter anderem in Metros oder im Quo Vadis, auch gemacht. Die Bären werden dort seit längerem geschlachtet. Ich finde das weder konstruktiv noch produktiv noch irgendwie sonst nützlich, sondern einfach nur primitiv.

Das Niveau halten ist auf lange Sicht das einzig wahre.
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Dreiklang:

Wo wird denn ein Bär bei Ariva "geschlachtet"?

4
20.09.09 20:29
Momentan wird an Fallhöhe für den nächsten Downer gearbeitet. Geht nicht ohne steigende Kurse.

Wichtig ist, den Short-Einstieg nicht zu verpassen. Orient mutiert ganz schnell wieder zum Hardcore-Bären, wenn es denn soweit ist  Er hat jedenfalls Februar und Anfang März geradezu verbissen geshortet, dann ab dem 10. März die Wende ausgerufen. War ja ganz so verkehrt nicht.
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Svartur:

500 Milliarden für den Sicherungsfonds,

 
20.09.09 20:30
na wo wollen sie die noch herzaubern?

Kopfschüttel, die Bankenpleiten geht den meisten Marktteilnehmern völlig ab. Interessiert die nicht.
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Dreiklang:

Stöffen, ich will auf was anderes raus

4
20.09.09 20:38
Mit QE hat die FED dem Markt jede Zinsreagibilität genommen. D.h. wenn es wirklich mit den Preisen (nicht unbedingt der Wirtschaft!) wieder bergauf gehen sollte, werden die Zinsen aufgrund der riesigen L. doch nicht steigen. Momentan wird Geld gehortet oder in Assets geparkt. Wenn die Preise wieder steigen, wird die Liquidiät in Knappheitsgüter (Öl, Rohstoffe, Gold) umgeschichtet. Die Folgen zahlt der Konsument.

Mal eine (provokante) Formel

(Real)zins <= pw*NE/L   (pw=Potenzialwachstum, NE=Nationaleinkommen(Y), L=Liquidität)

Wenn mit QE x-fach monetarisiert wird, dann geht der Geldmarkt kaputt.
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Dreiklang:

DAX und SP gucken für nächste Woche

6
20.09.09 20:55
Beide Indizes befinden sich oberhalb ihres aus dem MACD abgeleiteten Trend, ohne dabei aus der Standardabweichung herauszufallen. Es handelt sich um einen Aufwärtstrend :)

Enge Stoppkurse würde lt Indikator und Kursband bei 5670 DAX und 1058 SP liegen. Shorteinstieg wäre unterhalb dieser Linie rein spekulativ. Läuft DAX die 5582 an, der SP die 1042, könnte das kurze Beinkleid recht schick werden.

Stopp-kurse bzw. Short-Stop-Buy müssen natürlich mit den Trendlinien nachgezogen werden....
(Verkleinert auf 70%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 260958
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Stöffen:

@ Dreiklang, zu # 49345

8
20.09.09 21:14
Du hattest vor kurzem gepostet:

"Der Speku-Effekt (Asset-Inflation) ist nicht beliebig ausweitbar und wird letztlich durch das KGV hinterlegt. Bei KGV 100 ist der Zinsertrag umgerechnet 1%, damit kann die Aktie die Inflation nicht ausgleichen. Tatsächlich wird durch steigende Zinsen der Kurswert der Aktien empfindlich gefährdet, wenn die Dividende nicht ausgleichen kann."

Wieso nicht beliebig ausweitbar? Baby, die Hemmungen sind längst gefallen!

Wenn sich die Zockerbanken für Lullu Geld an dem besagten Fenster der Zentralbanken abholen dürfen, ihren Toxic Trash über das TALF-Programm wieder veredeln können, so ist doch eigentlich logisch, dass das dicke Geld sprich Gewinne nur in der großen Spekulation getätigt werden kann, auch um die netten Weihnachts-Boni sicherzustellen. Und wir reden hier nicht gerade über irgendwelche Provinz-Sparkassen-Lümmels.

Beim Quantitative Easing agiert die Notenbank als direkter Aufkäufer von Assets  am Finanzmarkt. Das Zentralbankgeld, das sie dafür verwendet, kann sie ja selbst unendlich (aus dem Nichts) schöpfen. Es gibt zwar ein paar gesetzliche Beschränkungen, die aber kaum das Papier wert sind, auf dem sie stehen.

Das wirft natürlich hier auch die Frage auf, inwieweit das Quantitative Easing durch die Fed auch in Zukunft weitergehen wird. Denn trotz aller zuletzt getätigten gegenteiligen Ankündigungen und Beteuerungen verfügt die Fed sicherlich über genügend Möglichkeiten, eben z.B. auch über ihre "Retail Arms", in die Märkte lautlos & steuernd einzugreifen.

Claus Vogt schrieb nach der FED-Bekanntgabe zum dem QE, welche er als geldpolitische Gezeitenwende bezeichnete, zu Anfang April 2009 dazu:

"Die letzten geldpolitischen Hemmungen sind gefallen – zumindest die vorletzten. Denn direkte Manipulationen des Aktienmarkts, also Käufe seitens der Notenbank, oder gar des Immobilienmarkts sind derzeit zumindest noch nicht angesagt – doch warum sollte eine zu allem entschlossene Notenbank, die bereits Schrottanleihen kauft, nicht auch die dazugehörigen Bruchbuden erstehen. Aber zutrauen muss man dieser zum Äußersten entschlossenen Truppe im Staatsauftrag handelnder Marktmanipulateure und Gelddrucker leider alles."

Dass Vogt da nicht so gänzlich falsch lag, verdeutlicht die Tatsache, dass die im März 2009 von der Fed ursprünglich anvisierte Gesamtsumme (1.250 Mrd. Dollar) zu dem Ankauf von Assets bereits bis heute weit überzogen wurde. Und der SPX dementsprechend auch weiterhin schön nach oben gelaufen ist, ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Dreiklang:

Stöffen, das ist der große Unterschied

4
20.09.09 21:42
In Japan wurde Geld gedruckt, um die Produktionslücke auszugleichen Die Preise blieben konstant (bzw. fielen sogar leicht, da der Schattenkonsum (die "unsichtbare" Hand des Staates und seiner Helfer) kleiner als die Produktionslücke blieb.

In USA gibt es überhaupt keine Produktionslücke. Die Geldmenge ist unkontrollierbar und wird zu enormen Preisanstiegen führen, wenn sie - und das wird sie- auf den Gütermarkt zurückschwappt. Ein Zinsanstieg würde bremsen, doch die FED hat ja durch ihr QE die Zinsdynamik praktisch ausgeschaltet.

Man wird die Zahnpasta nicht wieder in die Tube zurückbekommen....
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Anti Lemming:

Entschuldung nur im Ansatz

7
20.09.09 21:45

Das Kapital
Entschuldung nur im Ansatz


Da das Nettovermögen der US-Verbraucher steigt, müssen diese das Sparen vielleicht doch nicht wiedererlernen. Meinen manche. Wir nicht.


Die Ökonomen sind manchmal schon putzig. Aus der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung der Fed für das zweite Quartal haben einige geschlossen, dass die Anpassung der Sparquote der privaten US-Haushalte weitgehend abgeschlossen sein müsse. Denn das Nettovermögen der Verbraucher ist im zweiten Quartal um 2000 Mrd. $ zum ersten Quartal gestiegen. Und während die Schulden der Verbraucher sinken, sind die Aktienkurse seit Ende Juni um weitere 15 Prozent geklettert und scheinen sich auch die Hauspreise zu stabilisieren. Manche spekulieren nun darauf, dass die - ach so billigen - Aktien- und Immobilienmärkte noch zulegen könnten, womit sich ein zusätzlicher positiver Vermögenseffekt für die Verbraucher ergebe, der einen weiteren Anstieg der Sparquote überflüssig mache.

Stellt sich die Frage, wie die Vermögenspreise niedrig sein können, wenn das Verhältnis des Nettovermögens der Verbraucher zum - staatlich aufgepäppelten - verfügbaren Einkommen auf dem Durchschnitt seit 1952 liegt, obwohl die Schulden der privaten Haushalte über die vergangenen Jahrzehnte doch explodiert sind und sich trotz des jüngsten Rückgangs auf 126 Prozent des verfügbaren Einkommens belaufen. Das Verhältnis der Aktienmarktkapitalisierung zum Nationaleinkommen lag jedenfalls schon Ende Juni um 18 Prozent über dem Mittel seit 1952. Und nach den Daten von Robert Shiller (seit 1890) sind die realen US-Hauspreise zwar nicht mehr wahnwitzig hoch, aber auch nicht gerade schreiend niedrig.

Derweil ist der Finanzierungssaldo der Verbraucher - Bruttoersparnis abzüglich Bruttoinvestition - in der Definition der Fed gerade mal auf 4,1 Prozent des verfügbaren Einkommens gestiegen, obwohl die Ausgaben der privaten Haushalte für den Wohnungsbau und für Gebrauchsgüter auf das Niveau von 2000 gefallen sind - nominal. In den 80ern belief sich der Finanzierungssaldo der Verbraucher, der in den vergangenen Jahren negativ geworden war, auf bis zu 9,4 Prozent des Einkommens. Auch der kleine Finanzierungsüberschuss der nichtfinanziellen Firmen ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass ihre Anlageinvestitionen seit der Spitze um 20 Prozent gefallen sind. Das Nettovermögen der Firmen ist übrigens gesunken.

Insgesamt sind die Schulden aller nichtfinanziellen US-Sektoren - Verbraucher, Firmen, Staat - aufgrund der enthemmten Fiskalpolitik auf den neuen Spitzenwert von 282 Prozent des Nationaleinkommens gestiegen. Trotz der nunmehr rückläufigen Verbindlichkeiten des Finanzsektors belaufen sich die Gesamtschulden aller Sektoren auf 418 Prozent des Nationaleinkommens, ebenfalls ein Rekord. Die Entschuldung hat also noch nicht mal begonnen. Das ist alles andere als putzig.

www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/...atz/50012575.html

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Stöffen:

Wenn ein Bär umkippt...

5
20.09.09 21:47
From Bear to Bull

James Grant argues the latest gloomy forecasts ignore an important lesson of history: The deeper the slump, the zippier the recovery.

online.wsj.com/article/...2970204518504574420811475582956.html

Und dieses wird von Michael Panzner auch sogleich süffisant kommentiert

Jim Grant - Ringing The Bell At The Top?

Given what Mr. Grant has just written, I can only ask: Did one of the world's best known bears just ring the bell at the top of the great dead cat bounce?

www.rense.com/general87/jimgrant.htm
(Verkleinert auf 98%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 260975
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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