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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 7.428,67 +0,51% Perf. seit Threadbeginn:   +409,17%
 
fkuebler:

Töffel #49000: Ich nehme an die Frage ist nicht...

3
12.09.09 11:47

 ...wirklich ernst gemeint. Natürlich kriegen die dann einfach neue Kohle. Ist doch egal wie das deklariert wird.

Trotzdem ein interessanter Punkt: wenn das mit der dann ganz sicher schon sehr müde gelaufenen Rallye zusammenfällt, dann könnte (Betonung: könnte) es einen der plötzlich einsetzenden Reality-Check-Punkte geben, an dem das Sentiment für den Bankensektor nachhaltig kippt.

Und der könnte dann auf's Allerfeinste den Rest mit in die Tiefe ziehen ;-)

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Anti Lemming:

Kaufen, wenn es billig ist

8
12.09.09 12:07
und verkaufen, wenn es teuer ist, gilt seit Menschengedenken als ehernes kaufmännisches Prinzip. Nach diesem Prinzip handeln auch Insider, die ja schließlich Vollkaufleute im Sinne von Paragraph 2 ff. HGB sind.

Im Supermarkt greifen die Hausfrauen ja auch zu, wenn die Tomatendosen statt 1 Euro nur 75 Cents kosten.

Wäre die Hausfrau ein Charttechniker, würde sie - sobald sie im Supermarkt die Preissenkung auf 75 Cents sieht - ihre vorhandenen Tomatendosen aus dem Vorratsregal (gekauft für 1 Euro) schnell für 75 Cents mit Verlust an die Nachbarin verkaufen, die von dem Supermarktangebot noch nichts gehört hat. Sie würde einfach behaupten, versehentlich zuviel dieser Dosen gekauft zu haben, und den wahren Grund verschweigen. Der lautet nämlich: "Der Preistrend zeigt jetzt klar nach unten - und wenn ich eins gelernt hab, dann ist es, knallhart bei meiner charttechnischen Disziplin zu bleiben."

Denn die kluge Hausfrau ist weitsichtig und plant voraus: Nur wenn sie ihre Bestands-Dosen jetzt schnell noch für 75 Cents in den Markt drückt, hat sie den Regalplatz und die liquiden Mittel zur Verfügung, um beim Kursziel von 50 Cents, das charttechnisch für übernächste Woche zu erwarten ist, brutal zuschlagen zu können (wobei Vorsicht angesagt ist, denn die Dosen sind nicht zu 100 % schlagfest, sonst bekäme man sie nämlich nicht auf).

Wenn die Chart-Hausfrau ganz sicher gehen will, kauft sie übrigens auch bei 50 Cents noch nicht, sondern wartet erst mal die uptrend-bestätigende Preiserholung auf 75 Cents ab, weil sie dann ausschließen kann, nicht in einem intakten Downtrend auf dem falschen Fuß erwischt worden zu sein.

Im Moment ist die Lage freilich eine andere. Die Dosen, die im März noch für 75 Cents im Sonderangebot waren, verharrten eine Weile beim Normalkurs von 1 Euro. Jetzt kommt aber plötzlich eine Preiserhöhung auf 1,25 Euro! Grund ist die inflationäre Überschwemmung der Märkte mit billigem Zentralbankengeld und die daraus resultierende Assetpreisinflation. Sowas treibt die Agrar-Futures, und der Supermarkt muss die gestiegenen Tomaten-Preise - die auch an den Dosen nicht vorbeikommen, sofern diese nicht aus Altbeständen stammen - notgedrungen weitergeben, weil er ja nur mit hauchdünnen Margen arbeitet.

Und die Trendleere lehrt, dass solche Trends immer weiter gehen. Fängt eine Inflation erst mal an zu gehen, kommt sie über das Rennen unversehens ins Galoppieren! Das sieht man auch, wenn man den Preistrend von 0,75 über 1 Euro auf 1,25 mit dem Geo-Dreieck oder am Computer (Paint, HS) nachzeichnet und in die Zukunft extrapoliert. Dann wird auch optisch völlig klar, dass der Preis in drei Wochen bei mindestens 1,50 Euro angelangt sein wird. Ein Bild (Chart) sagt halt mehr als tausend Worte!

Die kluge Hausfrau nutzt daher die zwar gestiegenen, aber immer noch günstigen Tomatendosen-Preise von 1,25 - und kauft, was die Kanne bzw. Hartz 4 hergibt. Sie betreibt nun in ihrem Küchenregal das sogenannte "Inventory restocking" (Wiederaufstockung krisenbedingt gesenkter Lagerbestände), um sich die jetzt noch erschwinglichen Preise zu sichern, ehe die bevorstehene Hyperinflation die Preise parabolisch in den Himmel treibt! Der Tomaten-Chart verkündet diese dunkle Zukunft bereits heute, wenn man man nicht zufällig Tomaten auf beiden Augen hat oder sonstwie fundamental verblendet ist.

Das Gleiche gilt, nebenbei bemerkt, für Ravioli-Dosen! Die Zocker aus den Goldthreads werden bei der klugen Hausfrau noch Schlange stehen mit ihren ungenießbaren Barren, wenn die post-hyperinflationäre Depression höhnisch aus den schwarzen Fensterhöhlen der zerbombten Städte grinst!
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Stöffen:

@ Kübel, zu # 49001

4
12.09.09 12:10
Ich wollte eigentlich mit meiner Frage darauf abzielen, dass es für den US-Bürger sicherlich interessant wäre zu wissen, wenn Steuergelder zur Rettung des Einlagensicherungsfonds verwendet würden, z.B. über das Fed-TARP-Programm oder anderen Taxpayer-Funded Bailout Programs. Das hätte sicherlich Gschmäckle ;-)), denn der FDIC-Rettungsfonds wird ja eigentlich gemeinhin von den Mitglieder-Banken finanziert.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

Stöffen - leere FDIC-Töpfe

2
12.09.09 12:14
Ich nehme auch an, dass die Fed dann schnell frisches Geld druckt und an den FDIC weiterschiebt. Das ginge auch papierlos mit Bürgschaften und geduldeter Kontoüberziehung.

Den Chinesen wird die Fed dann erzählen, dass sie das Geld für Infrastrukturmaßnahmen benötigt. Konkret gehe es darum, für die Banken Brücken nach China zu bauen, wo sie ja schließlich demnächst an der SIKE (Shanghai International Krück Exchange) gelistet werden wollen/sollen.
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Anti Lemming:

Vicious Cycles

5
12.09.09 12:24
Der FDIC garantiert den Bürgern für ihre Geldeinlagen. Um diese Garantie auch künftig erfüllen zu können, pumpt der FDIC nun die Bürger an. Die Bürger leihen dem FDIC Geld  - das sie nicht haben und daher nur aus Kontoüberziehung bei ihrer Bank bereitstellen können - , um sicherzustellen, dass der FDIC Geld an sie zurückzahlen kann, wenn "ihre" Bank pleite geht. Die Bank aber geht genau deshalb pleite, weil zuviele Kunden ihr Konto für die FDIC-Zahlungen überzogen haben.
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Stöffen:

It's all about Liquidity, Anti ;-))

5
12.09.09 12:28
David Rosenbergs aktueller Comment zum angeblich markttreibenden Liquiditätsüberhang und nochmals zu dem, was die Bond-Märkte bzw. die Börsen aktuell einpreisen.

IT’S ALL ABOUT LIQUIDITY, ROSENBERG!

This is what we are hearing. The fundamentals take a back seat because there is so much liquidity to be put to work, and it all must go into equities. This reminds us of all the liquidity talk during the bubble peak of late 2007. The reality is that the mountain of money is no higher or lower than it was when the market was plumbing the depths through 2008 — money market mutual funds back then were $3.5 trillion and guess what? Today they are $3.5 trillion. Go figure.

So you see, liquidity is a catch-all term when nobody can really explain why the market is going up. This rally is based on a lot of hope that we are going to see a V-shaped economic recovery in the U.S. The S&P 500 is priced for 4% real GDP growth. We don’t see it. Try 2%, which is what the investment-grade corporate bond market is priced for. If we get 4% GDP growth then the equity market is fully priced, but that sort of economic expansion would take Baa spreads of U.S. Treasuries down another 100bps to 200bps, if historical relationships were to hold. But if we see 2%, then at least you will clip your coupon in the fixed-income market. The S&P 500, which at one point would have licked its chops over such a possible outcome (back when it was priced for -2.5% growth last March), would now see 2% growth as a disappointment and would correct down towards 850, again, based on our models.

Source: Gluskin Sheff
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Malko07:

Die bevorstehende Zahlungsunfähigkeit

5
12.09.09 12:45
des FDIC ist ein Nonevent. Auch die optimistischsten Pleiteprognosen für US-Banken lassen diese schon seit langem erwarten. Sicherlich werden die Banken was zusteuern und Obama wir helfen und die Chinesen werden es finanzieren.
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Anti Lemming:

Malko

2
12.09.09 12:47
Nun lass und doch mal die Freude, den Teufel an die Wand zu malen, obwohl sie schon von Beelzebuben übersäht ist ;-)
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Anti Lemming:

Die News

5
12.09.09 12:52
dass der FDIC "pleite" ist und frisches Geld braucht (von wem auch immer), dürfte dennoch für Negativschlagzeilen und Unsicherheit sorgen.

In Deutschland würde die Nachricht, dass der Einlagensicherungsfonds keine Mittel mehr hat, vermutlich einen Bank-Run auslösen.
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Anti Lemming:

Corus Bank - wie gewonnen, so zerronnen

3
12.09.09 13:09

Hier der Langfrist-Chart der  Corus Bank.

Die Corus Bank ist eine von dreien, die dieses WE pleite gingen.

Solche Charts zeigen, dass Referenz-Kurse von 1999 (als der SP-500 etwa so hoch stand wie heute) nicht zwingend "beweisen", dass etwas "billig" sei.

Die Corus Bank notierte 1999 bei rund 8 Dollar, Freitag schloss sie bei 0,26 Dollar - dem Kurslevel, den sie in den frühen 1980er Jahren hatte.

Das Kursziel ist Null.

(Verkleinert auf 67%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 259008
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Anti Lemming:

Zum Vergleich: Der SP-500 im gleichen Zeitraum

4
12.09.09 13:11
Ein Rückfall auf 400 würde das "große Bild" abrunden
(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 259011
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Malko07:

A.L.(#49009), nein stimmt nicht.

7
12.09.09 13:12
Unserem Einlagensicherungsfonds (der privaten Banken) geht es wesentlich schlechter. Seit der Lehman-Pleite ist er faktisch hinüber und man verhandelt momentan über eine andere Beitragsgestaltung und verringerte Absicherungen (nur noch für Privatleute). Trotzdem gab es keinen Bankenrun. Seit der Merkelgarantie interessiert sowas nicht mehr. Sogar längerfristigere Zertifikate florieren wieder. Da man keine systemische Bank über den Jordan entlässt, sind diese Zertifikate ja praktisch Staatsanleihen. Die temporäre Zahlungsunfähigkeit des FDIC wird die Aktienpreisentwicklung überhaupt nicht beeinflussen. Jeder weiß, dass die US-Administration eingreifen wird.
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Anti Lemming:

Merkel-Garantie

7
12.09.09 13:15
Was passiert damit eigentlich, wenn sie abgewählt wird? Garantiert sie dann als Privatperson für die deutschen Spareinlagen.
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fkuebler:

Töffel #49006: It's all about Liquidity

6
12.09.09 13:29
Ja, und deshalb kann die Rallye auch noch ziemlich lang weiterlaufen, evtl. mit kleiner Zwischenkonsolidierung.

Genauso gut kann sie aber auch fast jederzeit zu Ende sein. Egal in welcher Form, also entweder ziemlich direkt nach unten oder "outfizzeln" mit allmählich immer unlustigerem Sentiment und dann bei einer nachhaltig enttäuschend interpretierten Nachricht in den Stukaflug übergehen...

Man kann es wirklich nicht wissen, und in dieser Grundeinschätzung bin ich mit Malko ja schon lange d'accord. Dass man es nicht wirklich wissen kann, egal wie man seine Birne malträtiert, das macht ja das spannende in der Frage, wie man das taktisch spielen sollte.

Meine Meinung zur Taktik ist ja bekannt: antizyklisch einsteigen statt warten, aber so, dass man nicht auf kurzfristige Erfüllung von Hoffnungen angewiesen ist.

Und dann sich die Zeit bis Weihnachten in dem dazu hervorragend geeigneten Bärenthread vertreiben... ;-)
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Malko07:

Sollte es überraschenderweise

6
12.09.09 13:32
ein Wechsel auf dem Bundeskanzlersessel geben, wird der neue Sesselfurzer sich den Merkelrock anziehen müssen. Solange wir keine gesetzlichen Regelungen zum verträglichen Abwickeln von Großbanken haben, wird der Steuerzahler blechen müssen.

Nur wenn eine Großbank den Staat in den Bankrott treiben würde, haben wir eine andere Situation. Dann wird es allerdings schnell eine passende Notstandsgesetzgebung geben und wie die aussehen würde, kann sich heute keiner vorstellen.
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Eidgenosse:

Was, wenn das Weltfinanzsystem abstürzt?

13
12.09.09 13:40
Ein Bericht zum Lehman-Bankrott. Lesenswert.

«Du hast keine Ahnung.»

Fuld selbst beging zwei entscheidende Fehler: Den ersten machte er 2006, als er Lehman ein Giftfass in die Vitrine setzte. Auf dem Höhepunkt der Immobilienblase kaufte er für 15 Milliarden Immobilien. Und feuerte seinen Riskomanager, der davor warnte, mit den Worten: «Du bist alt geworden. Du traust dich nichts mehr.» Fulds zweiter Fehler war sein Hass. Noch im Sommer 2008 schlug er Hilfsgeld der Regierung aus. Und als eine Übernahme erwogen wurde, sagte er zum Finanzminister: «Du bist lange raus aus dem Geschäft. Du hast keine Ahnung. Ich verkaufe nicht.»

Der Hass war gegenseitig. Der Finanzminister der USA war Henry Paulson, der Ex-Chef von Lehmans grösstem Konkurrenten Goldman Sachs. Die Lehman-Banker sahen sich als die Hemdsärmeltypen an der Wallstreet und verachteten die arroganten Harvard-Diplom-Arschlöcher von Goldman. Und umgekehrt.

www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/...t/story/24961733
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Stöffen:

Gedanken zur Liquidität - Don't fight the Fed?

9
12.09.09 17:44
Oder die Frage: Sind Shorts zu Zeiten des Quantitative Easing finanzieller Harakiri?

Tyler Durden veröffentlicht aktuell in seinem Zero Hedge-Blog zu dem unten angeführten und verlinkten Artikel die beigefügte Graphik. Diese interessante Graphik zeigt eine recht deutliche Korrelation zwischen dem Monetarisieren von Assets durch die Fed per Quantitative Easing (QE) seit März 2009 und dem Anstieg des SPX.

Beim Quantitative Easing agiert die Notenbank als direkter Aufkäufer von Assets  am Finanzmarkt. Das Zentralbankgeld, das sie dafür verwendet, kann sie ja selbst unendlich (aus dem Nichts) schöpfen. Es gibt zwar ein paar gesetzliche Beschränkungen, die aber kaum das Papier wert sind, auf dem sie stehen.

Das wirft natürlich hier die Frage auf, inwieweit das Quantitative Easing durch die Fed auch in Zukunft weitergehen wird. Denn trotz aller zuletzt getätigten gegenteiligen Ankündigungen und Beteuerungen verfügt die Fed sicherlich über genügend Möglichkeiten, eben z.B. auch über ihre "Retail Arms", in die Märkte lautlos & steuernd einzugreifen.

Claus Vogt schrieb nach der FED-Bekanntgabe zum dem QE, welche er als geldpolitische Gezeitenwende bezeichnete, zu Anfang April 2009 dazu:

"Die letzten geldpolitischen Hemmungen sind gefallen – zumindest die vorletzten. Denn direkte Manipulationen des Aktienmarkts, also Käufe seitens der Notenbank, oder gar des Immobilienmarkts sind derzeit zumindest noch nicht angesagt – doch warum sollte eine zu allem entschlossene Notenbank, die bereits Schrottanleihen kauft, nicht auch die dazugehörigen Bruchbuden erstehen. Aber zutrauen muss man dieser zum Äußersten entschlossenen Truppe im Staatsauftrag handelnder Marktmanipulateure und Gelddrucker leider alles."

Dass Vogt da nicht so gänzlich falsch lag, verdeutlicht die Tatsache, dass die im März 2009 von der Fed ursprünglich anvisierte Gesamtsumme (1.250 Mrd. Dollar) zu dem Ankauf von Assets bereits bis heute weit überzogen wurde. Und der SPX dementsprechend auch weiterhin schön nach oben gelaufen ist, ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Zero Hedge

Correlation Of S&P 500 Performance With Fed Monetization Activities Since Start Of QE

The chart below requires no substantial commentary suffice it to say that since the launch of the Fed's Quantitative Easing, aka Monetization, program, the value of the Total Securities Held Outright on the Fed's Balance Sheet has increased by $917 billion- from $584 billion to $1.5 trillion. This has been accompanied by an almost linear increase in the S&P 500 Index, from 721 at QE announcement on March 18 to 1033 yesterday. This $917 billion in extra liquidity, instead of igniting an inflationary spark, as the QE program was designed to do, is now (metaphorically) sloshing around bank basements. As a reminder: the most recent reading of Total Deposit Reserves was... $886 billion dollars: An almost dollar for dollar match with the increase in Securities Held Outright of $917 billion. And instead of this excess money hitting broader aggregates such as M2 or MZM, it is held by the banks, who proceed to buy securities outright on their own, either Treasuries or Equities. Apply the proper "money multiplier" to get the monetary impact on the S&P 500, as a result of the banks not lending these excess reserves, and instead simply speculating with it, and you will likely get the increase in the market cap of the S&P since the launch of QE.

QED.

www.zerohedge.com/article/...-monetization-activities-start-qe
(Verkleinert auf 49%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 259036
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Malko07:

#49017: Mit Korrelationen kann man

4
12.09.09 19:09
den größten Blödsinn treiben und die unsinnigsten Gerüchte in die Welt setzten. Dazu einige einfache Fragen:

- wenn eine Bank US-Staatsanleihen hätte verkaufen wollen, wäre sie die dann nicht los geworden?
- wenn eine Bank Moneten braucht, kann sie problemlos gegen Papier als "Sicherheit" Geld von der Fed bekommen.
- wohin sind die vergangenen Monate mehr Geld hingeflossen, in den Aktien- oder Anleihemarkt?

QE hat mit den hochgelaufenen Aktienmärkte nichts zu tun. Dazu reichte das unbegrenzte Geld zu einem Zinssatz von praktisch 0% vollkommen.  Unbestritten erhöht das QE die Geldmenge im gesamten Markt. Allerdings brauchen die Banken das Geld nicht und bekommen es auch nicht. Das QE hat sicherlich geholfen die längerfristigen Zinsen niedrig zu halten. Die Banken verschulden sich aber nicht auf 5 bis 10 Jahren um die Zockerreien am Aktien- und Rohstoffmarkt zu finanzieren.

Vor Bildchen sollte man sich prinzipiell in Acht nehmen. Mit Bildchen wird inzwischen der größte Blödsinn unter die Menschheit gebraucht.
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Stöffen:

Man kann es leugnen

5
12.09.09 19:21
oder für Unsinn erklären oder was auch immer. Feststehen dürfte mMn, das es eindeutige Beziehungen der diversen Fed-Aktivitäten zu den Aktien-Märkten gibt.

Empfehle hierzu auch

Fed POMO activity and the Stock Market

www.chrismartenson.com/martensoninsider/...ty-and-stock-market
Der USA Bären-Thread 259046
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Malko07:

Stöffen, derartige

3
12.09.09 19:41
Korrelationen  wird man auch zu mancher Wetterkarte finden. Ich habe ja auch nicht bestritten, dass die Fed ihren sehr großen Anteil an den steigenden Aktien- und Rohstoffpreisen hat. Dazu reicht aber ein Zins von praktisch 0% für praktisch unbegrenzte Kredite. Dass es in den Ferien ruhiger zugeht ist keine wirkliche Überraschung. Dazu braucht es kein QE. Aber man darf es mir erklären wieso gerade QE so auf den Aktienmarkt wirkt. Obige Bildchen erklären es mir nicht.
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Stöffen:

Malko, wenn ich für Schrott gutes Geld bekomme

6
12.09.09 19:55
eben am Fenster der Zentralbank, wenn sich die Zockerbanken für Lullu Geld an dem besagten Fenster abholen dürfen, so ist doch eigentlich logisch, dass das dicke Geld sprich Gewinne nur in der großen Spekulation getätigt werden kann, auch um die netten Weihnachts-Boni sicherzustellen. Und wir reden hier nicht gerade über irgendwelche Provinz-Sparkassen-Lümmels.

Betrachten wir also mal die Intention der Zentralbanken gemäß Chris Martenson:

“The goal, we surmise, is simply to get the stock market to move upwards. This is not an unthinkable idea to me because, frankly, it is exactly the prescription I would write for an economy as dependent on rising asset prices as is the United States'.  If a rising stock market helps to get people out buying and spending again then it is a worthy goal in many a policy-makers mind, I am sure.”

Aha, Zuversicht herstellen, den Konsum anregen, usw., usf.
Ok, hehre Ziele und so weit,so gut. Da wir jedoch wissen, dass es nirgendwo ein Free Lunch gibt, so sind die Konsequenzen zwingend auszuleuchten.

Hier dient es ausschließlich der Verschleierung der zwar einfachen, aber vielleicht dem Volk doch nicht ganz so einfach zuzumutenden Wahrheit. Die Notenbanker verwenden ihn, wenn sie den ganz direkten Einsatz der sprichwörtlichen Gelddruckmaschine meinen, also moderne Methoden der direkten Geldschöpfung. Wobei das Einsammeln der aus dem Helikopter abgeworfenen Geldbündel sicherlich schwieriger ist als das Abwerfen des Papiers.

Zentralbanker sind bekanntlich wie die Lemminge – und das gegenwärtige Weltwährungssystem lässt ihnen auch kaum eine andere Wahl. Würde einer aus der Phalanx der Inflationisten ausscheren und eine geldpolitische Insel seriöser Politik in einem Meer der frisch gedruckten Scheine schaffen, dann würde die entsprechende Währung durch die Decke gehen. Die Folgen für die Exportindustrien können Sie sich leicht ausmalen. Also sitzen sie letztlich alle in einem Boot und verfolgen alle letztendlich dieselbe zerstörerische Politik.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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CarpeDies:

Global economic crisis to continue: IMF chief

3
12.09.09 21:56
BERLIN (Reuters) - The global economic crisis will continue and countries must do more to adopt financial market regulations, International Monetary Fund Managing Director Dominique Strauss-Kahn told a German magazine on Saturday.

"The global economic crisis will continue, even if Germany and France had some good figures in the second quarter," Strauss-Kahn was quoted as saying in an advance copy of an article to be published in Der Spiegel on Sunday.

Strauss-Kahn said he wanted to see more action from nations to curb bankers' pay and tighten capital requirements in the banking sector.

"It is right to say that not enough has happened. I hope the Group of 20 meeting in Pittsburgh will bring new momentum," he said. Leaders of the G20 meet later this month to try to agree on measures to help stop a repeat of the financial crisis.

Strauss-Kahn said the lesson of the financial crisis was that the market economy needed rules to function.

"Without new rules, there will be a return to the old behavior," he said.

Governments needed to develop 'exit strategies' from the stimulus packages introduced to boost economies, said Strauss-Kahn, adding, however, that it was dangerous to think the crisis was already over.

"We need such "exit strategies." We are working on them, but I would disagree with any .... demand to think about implementing them now," he said.

Asked by the magazine how liquidity that had been pumped onto the markets would be withdrawn, Strauss-Kahn said a combination of higher interest rates and ending direct intervention of central banks would be needed.

He also said the IMF had sufficient resources for now but that if the body were to take on additional responsibilities to coordinate a financial safety net for countries in financial difficulty, it would need a further financial boost.
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CarpeDies:

Chinas Wirtschaft läuft trotz Handelskrise wieder

5
12.09.09 22:10
Staatsinvestitionen als treibender Motor
Dalian, 11. September

Das nationale statistische Amt Chinas hat am Freitag makroökonomische Kennzahlen für den Monat August veröffentlicht, welche den Eindruck verstärken, dass mit Ausnahme des Aussenhandelssektors Chinas Wirtschaft wieder auf vollen Touren läuft. Auch wenn die Zahlen in ihrer Entstehung – trotz gegenteiligen offiziellen Beteuerungen – nicht ganz frei von politischem Einfluss sein dürften und deshalb im Detail mit Vorsicht zu geniessen sind, suggeriert ihre Entwicklung über die Monate doch deutlich, dass beispiellos hohe staatliche Investitionen, verbunden mit einer sehr starken Ausweitung der Kredittätigkeit der zur Hauptsache staatlichen Banken, die Wirtschaft wieder angekurbelt haben. So hat sich offenbar der Wert der Industrieproduktion im August gegenüber dem Vorjahresmonat nominal um 12,3% (im Juli waren es «erst» 10,8% gewesen) erhöht. Allerdings ist dies bei sinkenden Preisen und Gewinnmargen geschehen. Die Anlageinvestitionen sind um enorme 33 (32,9)% gestiegen, und die Banken haben in China um 34,1 (34,0)% mehr neue Kredite vergeben als noch vor einem Jahr. Der Einzelhandelsabsatz (in den auch staatliche Einkäufe mit eingerechnet werden) hat laut den Daten um 15,4 (15)% zugenommen.

Real ist das Wachstum sogar noch höher, denn in China lag der Konsumentenpreisindex im August um 1,2 (1,8)% unter dem Vorjahresniveau; die Produzentenpreise sind sogar um 7,9 (8,2)% gefallen. China gibt leider keine saisonbereinigten Monatszahlen bekannt, doch scheinen zumindest die Nahrungsmittelpreise bereits wieder am Steigen zu sein. Die selbst im internationalen Vergleich enorme Erhöhung der Geldmenge – M2 hat um 28,5 (28,4)% zugenommen – lässt erwarten, dass sich der Inflationsdruck in den nächsten Monaten in China stark erhöhen und bald wieder zu einem vordringlichen Problem werden wird.

Erst sehr gering sind die Anzeichen für eine Besserung im Aussenhandelssektor. China hat im August wertmässig für 103,7 Mrd. $ Waren ins Ausland exportiert, 23,4 (22,9)% weniger als noch vor einem Jahr. Weil die Einfuhren um 17,1 (14,9)% etwas weniger stark eingebrochen sind als die Ausfuhren, haben sich auch die umstrittenen hohen Überschüsse der chinesischen Aussenhandelsbilanz um 45,3 (57,9)% reduziert.
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CarpeDies:

Hypo Real Estate braucht offenbar

3
12.09.09 22:20
weitere Milliarden (Artikel aus der "Zeit")

Interne Bundesbank-Dokumente belegen: In den Büchern der Immobilienbank HRE schlummern weitere Milliardenrisiken. Die Rettung der Bank könnte teuer werden als gedacht.
Reichen die drei Milliarden Euro, die bisher gezahlt wurden? Oder kostet es zehn Milliarden? Oder müssen der Staat und seine Steuerzahler vielleicht mit 20 Milliarden Euro für die Verluste der seit Juni staatseigenen Bank Hypo Real Estate (HRE) geradestehen? Auch ein Jahr nach der Lehman-Pleite und der anschließenden spektakulären Rettungsaktion für den Münchner Bankriesen können weder das Bundesfinanzministerium noch das neue Management der HRE Auskunft darüber geben, wie teuer die Notverstaatlichung des Münchner Immobilien- und Staatsfinanzierers für die Staatskasse letztlich wird. Treuherzig hatte Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) bei seiner Befragung im Untersuchungsausschuss des Bundestages vergangenen Monat noch versichert, dass jenen drei Milliarden Euro, die für den Aktienkauf und die anschließende Kapitalerhöhung schon geflossen sind, ja ein "Gegenwert" in Form der Anlagen der Bank gegenüberstehe, deren "Werthaltigkeit" eines Tages hoffentlich so sei, "dass wir sie auch wieder veräußern können".


Doch diese Aussage war mindestens irreführend. Denn bereits zum Zeitpunkt von Steinbrücks Aussage war klar, dass die Verluste der HRE schon bisher so hoch ausgefallen sind, dass der Bund bis Ende des Jahres noch einmal bis zu sieben Milliarden Euro Kapital nachschießen muss – ein Umstand, der Steinbrück seit langem bekannt sein musste. Schon im Januar hatte das HRE-Management, das belegt ein Schreiben der Bundesbank vom 12. Januar, einen Kapitalbedarf von zehn Milliarden Euro angemeldet. Aber auch das wird voraussichtlich nur die bereits gebuchten Verluste ausgleichen. Einen Gegenwert für die staatliche Kapitalhilfe vermögen Wirtschaftsprüfer nicht zu erkennen. So bescheinigte jüngst die Prüfungsgesellschaft PWC in einem Gutachten für den vom Bund eingerichteten Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin), dass der "objektive Unternehmenswert der HRE Holding EUR 0,00 beträgt".

Nun spricht sogar vieles dafür, dass selbst die bereits avisierten zehn Milliarden Euro nicht reichen werden, um die Rechnung für die HRE-Sanierung zu bezahlen. Denn aus Unterlagen und Berechnungen der Aufseher bei der Bundesbank, die dem Tagesspiegel vorliegen, ergibt sich, dass die neue Staatsbank noch weit mehr riskante Kredite und Wertpapiere in ihrem Bestand hat, als bisher bekannt. So heißt es in einem von der Münchner Niederlassung der Bundesbank erstellten "Eigenkapital-Szenario der HRE" vom 6. Februar dieses Jahres, dass im Posten „Loans and Receivables“ (Kredite und Forderungen) der Bilanz "unrealisierte Verluste" in Höhe von 16,3 Milliarden Euro enthalten seien. Mit anderen Worten: Wenn alle jene Kreditnehmer und Anleiheschuldner, deren Bonität am Markt derzeit als gering gilt, am Ende tatsächlich ihre Schulden nicht vollständig begleichen können, fehlen der HRE noch einmal 16 Milliarden. Diese Verluste mussten nur deshalb noch nicht gebucht werden, weil die Regierungen der Krisenstaaten den Banken vergangenen Herbst erlaubten, Wertpapiere, die am Markt im Wert gefallen waren, weiterhin zum Einkaufswert in der Bilanz zu buchen. Nur mussten sie dafür nicht mehr als Handelsware, sondern als Dauerkredit eingetragen werden. Das geht freilich nur so lange gut, bis die jeweiligen Anleihen oder Kreditpakete fällig werden. Müssten die Verluste so tatsächlich "realisiert", also auf die Gewinn- und-Verlust-Rechnung angerechnet werden, dann stiege der Bedarf der HRE für zusätzliches Kapital auf insgesamt 26 Milliarden Euro, kalkulierten die Bundesbank-Experten. Das wären sechs Milliarden Euro mehr als die jährlichen Staatsausgaben für alle deutschen Universitäten zusammen.


Ein solches Szenario, erklärte dagegen ein Sprecher der HRE, sei „nicht realistisch“. Die von den Bundesbankern genannten "unrealisierten Verluste" seien im Geschäftsbericht auch durchaus als "stille Lasten" genannt. Aber geplant sei, die entsprechenden Investments erst "über die Zeit Markt schonend und werterhaltend" abzubauen. Nur weil einige Kreditnehmer derzeit an Bonität verloren hätten, heiße dies schließlich nicht, dass sie am Ende nicht zahlen könnten. Zur "Ableitung eines möglichen konkreten Kapitalbedarfs" seien die Angaben daher "ungeeignet".

Doch ausgerechnet der bis Juli amtierende Aufsichtsratsvorsitzende, der frühere Deutsch-Banker Michael Endres, sieht das ganz anders. Das Kreditportfolio der HRE sei "hoch problematisch", erklärte er kürzlich in einem Interview, die Bank habe "ganz klar ein Solvenzproblem". So habe die HRE in vielen Ländern Immobilienkredite vergeben, in denen sich die HRE-Mitarbeiter nicht auskannten. Zudem habe die HRE in großem Umfang Geld an Finanzinvestoren wie die Firma Cerberus vergeben, und deren Immobilienkäufe mit bis zu 80 Prozent des Einkaufswertes finanziert. "Und zuweilen steht hinter einem Millionenkredit nur eine kleine GmbH mit 100 000 Euro Eigenkapital – und sonst praktisch keine Sicherheit", warnte Endres. Es würde ihn deshalb "nicht wundern, wenn zehn Milliarden Euro Kapitalspritze nicht reichen würden". Der Milliardenkrimi um Deutschlands teuerste Beinahepleite ist wohl noch lange nicht zu Ende.
Antworten
Stöffen:

Zur China-Recovery-Story

10
12.09.09 22:27
Empfehle zu der China-Recovery-Story auch eindrücklich die Bestandsaufnahme des Querschuss-Blogs dazu.

Fazit:
Eine Recovery-Story sieht anders aus, das Außenhandelsvolumen bleibt weiter schwach und die Kreditvergabe fällt als Wirtschaftsbooster seit 2 Monaten ebenfalls aus. Einzig positiv, seit April steigt der Output der chinesischen Industrieproduktion auf +12,3% im August 2009, im Vergleich zum Vorjahresmonat!

wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2009/09/...34-im-august.html

Wenn die größte Exportnation der Welt mit derart massiven Einbrüchen zu kämpfen hat, so mögen staatliche Stimuli und Infrastrukturmaßnahmen kurzfristig durchaus belebend wirken, auf längere Sicht ist ein japanisches Szenario durchaus vorstellbar.
Japan hatte nach 1989 seinerzeit ebenfalls fast das ganze Land betoniert, alle Flüsse begradigt, Autobahnen ins Nichts gebaut….
Die Folgen von Überkapazitäten und Ungleichgewichtungen werden sich weiterhin ihren Weg durch die Welt bahnen, no way out.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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