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Der USA Bären-Thread


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wawidu:

"Long Term Buy Signal" (1)

11
15.08.09 21:36
Ja, Stöffen, bei einem Schnitt von SMA/EMA 200 durch SMA/EMA 50 von unten her neigen Schmalspur-Charttechniker durchaus zur Annahme eines grundlegenden Trendwechsels, hier also zu der von einem Ende des Bärenmarktes. Du meine Güte! Im Bullenmarkt 1982 bis 2000 hat MA 50 MA 200 vier Mal von oben her geschnitten - und jeweils wunderschöne "Long Term Sell"-Fehlsignale geliefert.
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Der USA Bären-Thread 252930
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wawidu:

"Long Term Buy Signal" (2)

9
15.08.09 21:45
Hier nun das komplette "große Bild". Der MA-"Fächer" des aktuellen Bärenmarktes befindet sich noch in voller Aufspreizung nach unten, wobei lediglich MA 200 z.Z. einen kleinen "Haken" nach oben erkennen lässt.
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Der USA Bären-Thread 252932
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wawidu:

Sehr aufschlussreiche Fundsache

3
15.08.09 22:18
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Der USA Bären-Thread 252944
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Reinyboy:

@wawidu: "Long Term Buy Signal" (2)

7
15.08.09 22:28
..............wobei lediglich MA 200 z.Z. einen kleinen "Haken" nach oben erkennen lässt.

Das ist der Angelhaken an dem die Bullen  hängen.
Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall
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Dreiklang:

Wenn 10 Billionen (nicht) reichen

8
15.08.09 22:56
Ich beziehe mich zunächst auf ein Video:

zerohedge.blogspot.com/2009/05/...e-can-not-account-for-9.html

(dürfte hier auch schon gepostet worden sein...)

Wenn ich das richtig verstehe, wird in der Befragung vermutet, dass die FED 9 Billionen $ über eine Zweckgesellschaft einer Verwendung zugeführt hat. Wenn ich weiter richtig verstehe, kann die Befragte nur antworten, dass man sich mit solch trivialen Dingen nicht befasse und außer dem fragenden Abgeordneten scheint die Sache niemanden zu interessieren.

Wie hat man sich das dann vorzustellen?

Ein Weg könnte sein: Bernanke beschließt, die umfassende Entschuldung Amerikas in Angriff zu nehmen und lässt die UFI Inc "Unlimited Financial Instruments" gründen. Kurzzeitig wird das Eigenkapital der FED um 10 Billionen erhöht, entsprechend stehen 10 Billionen auf der Aktivseite, diese werden auf das kontoführende Institut der UFI überwiesen. Auf der Aktivseite steht nun die UFI mit Alleineigentümer FED. Dann Bilanzschnitt: Die UFI wird auf 0 gestellt, ebenso verschwinden die 10 Billionen auf der Passivseite, alles taggleich natürlich: Die Bilanz der FED hat sich nicht verändert, außer dass sie nun eine Gesellschaft im Besitz hält, welche mit Null bewertet wird.

Die UFI klappert  notleidende Kreditnehmer ab und fragt höflich, ob sie in deren Kreditverträge einsteigen könne. Wobei es auch ohne neuen Kreditvertrag (spart Papier) geht, und auch die Grundschuld wird nicht verlangt, so dass die Schuldner ihr Haus aus den Klauen der Banken zurückerhalten.  Die UFI löst die Schuldner aus, indem sie sich aus ihrem zunächst reichlichen Eigenkapital finanziert. Dieses sinkt allmählich auf Null, welches in der Bilanz der FED ja vorweggenommen wurde. Ist das Geld weg, kann eine "UFI reloaded" gegründet werden usw.

Der Charme dieser Lösung: Sie kostet den Steuerzahler keinen Cent. Inflationsdruck  wird auch nicht erhöht, denn es findet gar keine neue Geldschöpfung statt. Es wird nur das Buchgeld der Banken gegen Zentralbankgeld getauscht.  "Quantitave Easing".  Eine Alternative gibt es nicht, denn
das ist der einzige Weg, "Contraction" zu vermeiden. Die "klassische" Abwicklung eines Kredites über  ordentliche Rückzahlung an den Kreditgeber würde Buchgeld vernichten. Das darf nicht sein.

Doch unerwünschte Folgen für Bernanke hat die Sache trotzdem.

Das Problem: Jeder neue Kredit, welchen Banken vergeben, stünde unter dem Verdacht neuer , über die Zentralbank fixierter Geldschöpfung. Mit jedem neuen Kredit greift das Bankwesen den Wert des bereits ausgereichten Kreditvolumens an. Deswegen ist Finanzierung nicht mehr im Interesse der Banken - es sei denn zu hohen Zinsen, welche die Realwirtschaft nicht leisten kann.Die Folge: Zwischen "Bid" und "Ask" bei den Zinsen klafft ein hoher Spread.

Gegenbeispiel Japan:
Japan hat enorme Geldmengenausweitung. Zinsen extrem niedrig, was auch vom Ausland genutzt wurde (Carry-Trades). Weil Japan große Exportnation ist, fließen reichlich Devisen nach Japan, so dass  der Yen beständig unter Aufwertungsdruck steht. Geldmengenausweitung wirkt dem Aufwertungsdruck zumindest ein wenig entgegen. In Japan passen daher  niedrige Zinsen auf der Angebots- wie Nachfrageseite  zusammen.

Bernankes Dilemma: Will er den Kreditmarkt heilen, muss er QE stoppen. Das an die Banken ausgeteilte Geld müsste er durch Leitzinserhöhungen wieder einsammeln. Für Investitionen würden begünstigte Kredite zu vergeben sein , etwa über eine amerikanische KFW. Mit der Erwartung stabiler, u.U. sogar sinkender Preise käme die Kreditvergabe wieder in Gang.

Eine Inflationierung würde zwar den Staatsschulden helfen. Die Inflation würde aber aufgrund der restriktiven Haltung der Banken doch nicht in Gang kommen, bis auf einen nachgebenden Dollar und steigenden Importpreisen. Die Zeche für QE würde dann doch der Bürger zahlen, dessen liquide Mittel immer geringer werden, der bei den Banken Kredite nur für hohe Zinsen bekommt , welcher sich steigenden Spritpreisen entgegensieht und der an einer zweifelhaften Assetblase teilhaben kann, welche jederzeit in die andere Richtung laufen kann.
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wawidu:

"Indikator-Indizes" (1)

4
15.08.09 23:28
Schon verschiedentlich habe ich gepostet, dass für mich neben den üblichen Indikatoren zu Preiskurven eine Reihe von Indizes mit Indikationscharakter wertvolle Orientierungshilfen darstellen, z.B. $NYSI, $BPNYA, $NYA200R.
Im Anhang zeige ich nun einen Chart des $NYHGH (52 week New Highs). Da gab es zuletzt einen netten Anstieg, der aktuell jedoch schon wieder "verpufft".
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Der USA Bären-Thread 252956
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wawidu:

"Indikator-Indizes" (2)

2
15.08.09 23:37
Auch der Chart des $NYUD liefert einen guten Aufschluss über die "innere Verfassung" des Marktes:
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 252960
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TGTGT:

Ist jetzt vielleicht etwas off - topic, aber

9
16.08.09 01:05
zeigt mMn gerade sehr gut das System in dem unser Finanzmarkt sich derzeit befindet und was dahinter steht - am Beispiel der VW Aktie - hier einmal ein kleiner Text dazu aus dem Quo - Thread - als Hintergedanke bitte auch die Übertragung auf den Dax und andere volatile Werte wie AIG, Freddie und CO sehen - hier also mein Statement zum Abfall der VW Aktie am Freitag:

Fest steht: Es war eine Warnung und zwar an alle die, die glauben das dieser Wert das Niveau oberhalb der 200 Euromarke langfristig halten kann. Ich selbst war auch ein Vertreter dieser These bzw. jemand der sie für gut möglich hielt. Deshalb hat mich der enorme Einbruch heute auch etwas überrascht. Es erinnert doch schon fast an die damaligen ersten Sprünge im Papier bevor es auf im Hoc 1005,01 schoss.
Dabei ist es fast typisch gewesen, dass der enorme Anstieg fast nie bis zum SK gehalten wurde, sondern in der Regel im Taesverlauf wieder leicht abverkauft! Nun läuft das Spiel - so scheint es - andersherum. Aus einem ehem. Rangewert wie VW, der über Jahre nur langsame Renditen erzielte und dann am 28. Oct auf über 1000 Euro/Papier gelangte wird nun das genaue Gegenteil, zwar wieder mit einer Ausgangsspanne (210 - 270 Euro), allerdings nun mit Bruch nach unten. Zu denken wäre beispielsweise das ein Institut wie par example eine Bank ihre noch bestehende Position verkaufte. Diese muss nicht groß sein - sie musste nur an der passenden Stelle, nämlich dem Bereich um 200 Euro erfolgen. Nach dessen Bruch stürtzte der Wert jetzt auf im Zief 165 - ich gehe davon aus das die größere Verkaufsorder aus dem Bereich um 200/7 bereits bei 194 abgearbeitet war, der Rest waren nur SLs die gezogen wurden und sich das Spiel damit beschleunigte! Interessant finde ich dabei A) die große Wirkung auf den Da von zeitweise knapp 50 Punkten und B) das sich dieses Spiel des öfteren widerholen könnte.

Die Aktie hat wieder an ihrer alten Größe, nämlich der Volatitität angeknüpft und diese erneut gewonnen. Nun wird der Wert auch für "Zocker drchaus interessanter. Ich habe da eben noch mit einem Kumpel von mir drüber gesprochen der auch den Move im letzten Jahr sehr intensiv verfolgt hat. Daraus habe ich nun auch die Idee, dass der heutige Move sich umkehren könnte - wie ich das genau meine: Durch den heutigen Verllust kehrte vorerst extrem viel Aufmerksamkeit in das Papier - die "Zocker" stürtzten sich darauf und die Voolumen stiegen, zudem die Vola.
Nun wäre in dem Fall bei großer Vola es möglich, dass erneut ein Spekulationsstreit um die noch verbliebenden Papiere entsteht, da das Interesse nach dem agieren mit Aktien der VW St. wieder steigt - dank der Vola. Das wäre markttechnisch sogar wahrscheinlich - jedoch müsste es durch die neuen Orderinstanzen der deutschen Börse diesmal verhindert werden. Dennoch wäre eine erste Form dieses Szenarios denkbar - ein Move intraday um 40 Prozent aber diesmal nach oben, da unter den Spekulanten bzw. den neu dazu strömenden ein regelrechter Wettlauf um die Aktien erneut beginnt!
Der USA Bären-Thread 252970
Aktien sind wie brennende Streichhölzer.
Wer sie als letzter hält, verbrennt sich die Finger.
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fkuebler:

AL #47800: Spruch der Woche? ;-)

3
16.08.09 11:55

Am sonnenbeschienenen Wochenende hast du wohl wieder deine rosarote Brille auf:

"Man sollte der Ordnung halber hinzufügen, dass diese "Pause" bis zu 19 Jahre dauern kann (Nikkei nach 1990...)"

Was heisst "dauern kann"? Es hat bisher 19 Jahre gedauert! Wie viele Jahre es dauern kann, wissen wir vielleicht erst in 20 Jahren... ;-))

Antworten
thostar:

Immer realistisch bleiben

3
16.08.09 12:29
der Dow könte die SKS durchaus noch vollenden bis über 10000 Pts (man möge dem Index verzeihen, dass er in der Abwärtsbewegung in der Hektik keine sauberen Eckpunkte setzen konnte).
iM wird er nur durch das 76%-Retracement und die Stochastik am Anschlag etwas gebremst.
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Der USA Bären-Thread 253013
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fkuebler:

Dreiklang #47805: Was sind schon 10 Billionen ...

6
16.08.09 12:46

... unter (Finanzmafia-) Freunden...

In deinem interessanten Post hat mich wieder das Video von Mai "eingeholt". Schon damals wusste ich nicht so recht, was ich davon halten sollte, habe es aber mangels "Anpack" dann wieder vergessen.

Als Nicht-BeWi und Nicht-VoWi gibt es für mich trotz ingenieurmässiger Urteilsfähigkeit auch leider zweifellos deutliche Sachverstands-Grenzen, über die ich kaum hinwegkomme... :-( Mein Eindruck ist aber, dass das für die Masse der anderen auch zutrifft, denn bei Themen wie dem aus dem Video oder auch den anderen Betrachtungen deines Postings wird es hier und sonstwo in der Regel schnell verdächtig ruhig... ;-). Und die BeWis und VoWis, die der Form halber ja eigentlich weiterhelfen können sollten, können das leider auch nicht, weil die wiederum leider keine Ahnung von Wirtschaft haben... Und die exklusiv Wenigen, für die das nicht zutrifft, stecken logischerweise dann in derart ranghohen Jobs im Hamsterrad, dass sie keinerlei Zeit für öffentliche Diskurse haben... ;-)))

Zurück zum Video. Von Verschwörungstheoretikern bin ich meistens amüsiert, manchmal genervt. Hier könnte ich aber fast selber einer werden. In einem Kommentar zu dem Video schreibt jemand auf ZeroHedge:    "

"Being one of the few in IM who started off in compliance let me answer. You are a moron. I was supposed to know EVERYTHING that was happening the organizations I audited (heck there was plenty of IT to know it instantenously). And what was asked in this interview is ABSOLUTELY basic. 

That is also why I believe the Inspector General is not clueless.... she is lying"

In der Tendenz glaube ich das auch. Aber dann frage ich mich, warum das Thema keine weiteren Kreise gezogen hat? Schliesslich war ja schon ein Abgeordneter involviert, und nicht nur esoterische Blogger. Ausserdem hat ja auch der ehemalige Präsidentschaftskandidat Ron Paul mit seiner Forderung nach einem FED-Audit in ein artverwandtes Horn getutet.

Das Ganze kommt mir also schon äusserst mysteriös vor...

In dem Kontext wird einem ja auch wieder (schmerzlich?) bewusst, dass die FED keine staatliche, sondern eine privatwirtschaftliche Organisation ist. Für einen Europäer schwer zu fassen, für die wirtschaftsliberalen Amis vielleicht eine ganz natürlich Outsourcing-Logik.

Aber ich bin nun mal Europäer und das macht es für mich wirklich schwer zu fassen. Die FED und die Wallstreet-"Mafia" zusammen bilden ein äusserst fähiges, aber eben auch anscheinend fast unknackbares Oligopol. Man stelle sich mal vor, wir würden hier die Bundesbank oder EZB outsourcen... Für den Job gibt es ja auch Leute, die zur Zeit verfügbar sind und umfassende Erfahrung im Umgang mit grossen Geldmengen haben. Zum Beispiel den guten Georg Funke von der HRE...

Und dann könnte man ja aus Kompatibilitätsgründen doch auch gleich das Finanzministerium outsourcen und (logischerweise) aus der Richtlinienkompetenz des Bundeskabinetts lösen. Als Chef böte sich doch stante pede der hochqualifizierte Herr Midelhoff an...

Und vielleicht liessen sich als begleitende Massnahme dann auch noch ein paar alte Kumpels des guten Erich Mielke reaktivieren, die sicher am besten wissen, wie man mit unkonstruktiv störenden Fragern umgeht...

Also, ich muss schon sagen... Und da ich es sowieso nicht begreifen werde, gehe ich jetzt wohl besser etwas mit den Kindern am See spazieren...

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Anti Lemming:

Nordkorea: "Wollt ihr den totalen Krieg?"

3
16.08.09 14:40
Der kränkelnde Diktator will vor seinem Hinscheiden noch schnell Südkorea, USA und Japan mit Atomschlägen vernichten.

Diese Machtspielchen sind vermutlich nicht ernst zu nehmen, zeigen mMn aber, ebenso wie neue Gewalt in Afghanistan, dass "Schurkenstaaten" ein Machtvakuum in USA wittern. Dann tanzen die Ratten auf dem Tisch.

www.ftd.de/politik/international/...-totalem-Krieg/554137.html
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Anti Lemming:

Merkel will in den Bären-Thread

7
16.08.09 16:57
www.ftd.de/politik/deutschland/...nktur-Optimisten/554201.html
Antworten
Stöffen:

Aspekte

8
16.08.09 18:25
A Detailed Look At The Stratified U.S. Consumer

When analyzing the recovery prospects before the U.S. economy, no analysis is complete without a detailed look at the capacity of the U.S. consumer, that dynamo that has always managed to pull the economy out of whatever hole it managed to find itself over the past 80 years.

Sehr interessante Analyse des US-Konsumenten, auch mit reichlich Charts unterlegt, welche Tyler Durden z.T. dem ebenfalls aufschlussreichen McKinsey-Report “Will the US-Consumer Debt Reduction Cripple the Recovery” entnommen hat. Der Link zu dem McKinsey-Report (PDF) befindet sich am Ende des Artikels.

www.zerohedge.com/article/detailed-look-stratified-us-consumer

Schonungslose Bestandsaufnahme von Mike Whitney

The Economy is in Deep, Deep Trouble...
Question for Bernanke: "Do you have the cojones to raise rates?"

Stock market euphoria can last a long time, but the laws of gravity still apply. The economy is in deep, deep trouble and Bernanke knows it or he'd be raising rates right now. The patient is haemorrhaging my friends, and no amount of happy talk is going to stop the bleeding.

globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=14759

A rally with troubling aspects

Kein sonderliches Szenario für zukünftige Kursanstiege aufgrund von Short Squeezes

There is also concern that the strong run has largely reflected short sellers reversing bearish bets on stocks.
According to Bespoke Investment Group, the average stock in the S&P 500 had 4.97 per cent of its float sold short as of the end of July, the lowest level since January 30.

www.ft.com/cms/s/0/2559e768-88f0-11de-b50f-00144feabdc0.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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fkuebler:

AL #47813: Merkel will in den Bären-Thread

3
16.08.09 20:15
Sei nicht zu streng, lieber AL, und gib ihr eine Chance, auch wenn sie vielleicht keine aktive Baissenspekulations-Historie nachweisen kann. Sie wäre sicher ein Gewinn für den Thread...

Ich erinnere mich, dass in der wirklich allerersten Zeit von Facebook plötzlich das Profil von Merkel dort erschien. Ich habe ihr dann eine Frage zu ihrer im Profil genannten Lieblingsliteratur gestellt, und kriegte prompt eine echte Antwort (ich bin sicher, dass das nicht von ihrer Assistentin war). War mir übrigens richtig peinlich, weil ich den in der Lieblingsliteratur implizit versteckten Scherz nicht durchschaut hatte... :-(
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fkuebler:

AL #47812: Solche und solche Ratten...

7
16.08.09 20:24

"Diese Machtspielchen sind vermutlich nicht ernst zu nehmen, zeigen mMn aber, ebenso wie neue Gewalt in Afghanistan, dass "Schurkenstaaten" ein Machtvakuum in USA wittern. Dann tanzen die Ratten auf dem Tisch."

Zunächst, mit den "Ratten" bin ich voll einverstanden. Es gibt aber mMn einen wesentlichen Unterschied: die Afghanen sind einfach mental ein Steinzeitvolk. So etwas kann man mit den Mitteln einer einigermassen zivilisierten Welt kaum nachhaltig besiegen. Das haben im vorvorigen Jahrhundert die Tommies festgestellt, im letzten Jahrhundert u.a. die Russen, und jetzt leider die Amis (im Grunde sogar wir). Ob man sagen kann "dann lasst die doch einfach machen", würde ich leider glauben bezweifeln zu müssen).

Die nordkoreanische Führung ist im Vergleich dazu erfrischend rational: sie betreibt das Ganze einfach als eine Art Erpressung, um die essentiellen wirtschaftlichen Bedürfnisse des Volkes (eigentlich: der Führung) durch Erpressung statt durch Arbeit zu beschaffen. Damit sollte man - bei allen zugegebenen Risiken - einigermassen umgehen können. Es erfordert neben dem Umgang mit klassischer Kriminalität eine Mischung aus Psychologie und Spieltheorie.

Bei den Afghanen ist mMn Hopfen und Malz verloren...

Antworten
wawidu:

Beobachtet diesen Index!

3
16.08.09 22:44
Im Chart habe ich auf Gleitende Durchschnitte verzichtet und dafür Trendkurven eingetragen. Jeder großen Blase in der Geschichte folgte bislang eine mehr oder minder starke "Echo-Blase". Ob die Echo-Blase (nach Elliott eine b-Welle) der China-Aktien bereits am Ende ist, ist noch nicht klar. Ähnliche Echo-Blasen sind auch in den Charts der übrigen BRIC-Indizes zu finden, besonders ausgeprägt beim $BSE.
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Der USA Bären-Thread 253078
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Anti Lemming:

Der US-Konsument

15
16.08.09 23:24
Zusammenfassung des Zerohedge-Artikels aus dem Posting von Stöffen (# 47814)

www.zerohedge.com/article/detailed-look-stratified-us-consumer

"Den" US-Konsumenten gibt es nicht, weil die Superreichen - 10 % der Bevölkerung - rund 42 % des US-Konsums ausmachen. Sie haben im Schnitt nur 25 % ihres Vermögens in Immobilien angelegt und den Rest in Aktien/Anleihen/Firmenbeteiligungen usw. Daher ist die Oberklasse weitaus weniger von der Housing-Krise betroffen als die Mittelklasse - 50 % der Amis - , die rund 50 % ihres Geldes in Immobilien angelegt hat. Die Mittelklasse macht 46 % des US-Konsums aus. Sie war der Haupttreiber der Housing-Blase und ist nun ihr Haupt-Leidtragender.

Die Unterklasse ist zahlenmäßig relativ groß  - sie umfasst 40 % der Amis - ,  aber ökonomisch mit 12 % des US-Konsums nur eine Randerscheinung. (Politisch und zahlenmäßig ist sie das, wie ich hinzufügen möchte, allerdings nicht. Wenn der unterprivilegierte "Mob" sozial ausrastet und die Ghettos brennen, könnte die Lage schnell aus den Fugen geraten. Paulson hatte davor explizit Angst, als er letzten Herbst die 700 Bailout-Milliarden verlangte.)

Am meisten hat die Mittelklasse unter der Krise gelitten. Den Armen ging es meist eh schon dreckig, so dass die relative Verschlechterung des Status quo kleiner ist.  (Sie haben freilich am wenigsten zu verlieren und sind daher politisch die für die Systemstabilität riskanteste Gruppe.) Umgekehrt hat die Oberklasse, die ja 75 % ihrer Mittel außerhalb des Immo-Bereichs investiert hat, bislang am wenigsten unter der Krise gelitten und überproportional vom jüngsten Aktienanstieg profitiert.

Für die Zukunft sehen die Zerohedge-Autoren schlechtere Zeiten für die Oberklasse voraus. Grund: Die Riesen-Staatsprogramme werden zwangsläufig zu massiven Steuererhöhungen führen, die die Reichen am stärksten treffen. Obamas umfangreiche und teure Gesundheitsreform wird ebenfalls die Reichen am stärksten belasten. Die Vorteile, die sie bislang in der Krise hatten, sollen dadurch mittelfristig aufgehoben werden.

Es steht zu befürchten, dass Obama mit dem Government Deficit Spending so lange weiter macht, bis klar wird, dass die Konjunkturprogamme außer massiver Verschuldung (die vor allem die Reichen belastet) wenig bringen. Die Programme werden dann notgedrungen und mangels Masse eingestellt. Da organisches Wachstum nicht vom Himmel fällt und der Big-Unwind (insbesondere in der Mittelklasse) weiter läuft, sollte sich die deflationäre Abwärtsspirale fortsetzen. Der Abschwung wird aber in Zukunft auch die Reichen stärker treffen, nicht zuletzt durch Assetpreis-Verfall.
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 253085
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fkuebler:

Wann entweicht die Luft aus der Erwartungsblase?

3
16.08.09 23:28

Wird zumindest eigentlich langsam Zeit (auch wenn ich als metropolis-attestierter guter Antizykliker einen Dax bis über 6'000 durchhalte :-):

Weber sieht neue Probleme bei Banken

Finanzkrise

Weber sieht neue Probleme bei Banken

Der Bundesbankpräsident warnt: Deutsche Kreditinstitute seien noch lange nicht über den Berg. Er sieht neue Lasten durch Kreditausfälle auf die Häuser zukommen. Der Abschwung schlage sich bei Banken erst zeitlich verzögert nieder.

Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Axel Weber, befürchtet weitere Probleme bei deutschen Kreditinstituten. "Ich warne davor, das Ende der Finanzkrise zu früh auszurufen", sagte Weber der "Süddeutschen Zeitung". Der Abschwung schlage sich bei Banken erst zeitlich verzögert nieder.

Nach Webers Einschätzung drohen den Instituten neue Lasten durch Kreditausfälle infolge von mehr Pleiten bei Firmen und Privatleuten. Die deutschen Banken und Sparkassen seien noch nicht über den Berg. Einige könnten auch noch beim Bankenrettungsfonds Soffin vorstellig werden.

Zwar habe die deutsche Wirtschaft mit dem leichten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal die Talsohle erreicht. Aber Weber warnte: "Die Arbeitslosigkeit wird steigen, wenn die Kurzarbeit ausläuft. Das könnte den Konsum belasten, dürfte aber die Erholung insgesamt nicht gefährden, höchstens deren Dynamik schwächen."

 

Die Bundesbank hatte für 2009 mit einem gesamtwirtschaftlichen Minus von sechs Prozent gerechnet. Weber sagte jetzt, vermutlich dürfte es etwas günstiger laufen. Von der nächsten Bundesregierung fordert der Notenbankpräsident einen schnellen Abbau der stark gestiegenen Staatsschulden. "Das muss ein zentrales Element des Koalitionsvertrages sein", forderte Weber.

Er fügte an: "Auch der europäische Stabilitätspakt und die nationale Schuldenbremse gebieten eine entschlossene Haushaltskonsolidierung." Wenn die Ausgaben aber nicht drastisch heruntergefahren würden, wären höhere Steuern unvermeidbar. Er mahnte auch die Banken erneut, den Firmen genügend Darlehen zur Verfügung zu stellen. "Wir gehen davon aus, dass unsere Appelle ernst genommen werden."

ap, 19:19 Uhr
© 2009 Financial Times Deutschland, © Illustration: FTD/Tim Wegner

 

Antworten
fkuebler:

AL #47818: Das begrüssen wir als Börsenbären ...

2
16.08.09 23:34

... doch sehr:

"Der Abschwung wird aber in Zukunft auch die Reichen stärker treffen, nicht zuletzt durch Assetpreis-Verfall"

Und falls das jemandem zu selbstsüchtig vorkommt, dann können wir das ja hilfsweise auch unter der Flagge gesellschaftlichen Gerechtigkeitsempfindens begrüssen ;-)

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Anti Lemming:

Keine schnelle Kur für die Überkapazitäten

7
16.08.09 23:54

Telegraph, GB


There's no quick fix to the global economy's excess capacity

 

There is one overwhelming fact about the world economy that cannot be wished away. Excess capacity in industry is hovering at levels not seen since the Great Depression.
 

By Ambrose Evans-Pritchard

Published: 6:57PM BST 15 Aug 2009


Too many steel mills have been built, too many plants making cars, computer chips or solar panels, too many ships, too many houses. They have outstripped the spending power of those supposed to buy the products. This is more or less what happened in the 1920s when electrification and Ford’s assembly line methods lifted output faster than wages. It is a key reason why the Slump proved so intractable, though debt then was far lower than today.

Thankfully, leaders in the US and Europe have this time prevented an implosion of the money supply and domino bank failures. But they have not resolved the elemental causes of our (misnamed) Credit Crisis; nor can they.

Excess plant will hang over us like an oppressive fog until cleared by liquidation, or incomes slowly catch up (das hieße Inflation - A.L.), or both. Until this occurs, we risk lurching from one false dawn to another, endlessly disappointed.

Justin Lin, the World Bank’s chief economist, warned last month that half-empty factories risk setting off a “deflationary spiral”. We are moving into a phase where the “real economy crisis” bites deeper – meaning mass lay-offs and drastic falls in investment as firms retrench. “Unless we deal with excess capacity, it will wreak havoc on all countries,” he said.

Mr Lin said capacity use had fallen to 72pc in Germany, 69pc in the US, 65pc in Japan, and near 50pc in some poorer countries. These are post-War lows. Fresh data from the Federal Reserve is actually worse. Capacity use in US manufacturing fell to 65.4pc in July.

My discovery as a journalist is that deflation is a taboo subject. Those who came of age in the 1970s mostly refuse to accept that such an outcome is remotely possible, and that includes a few regional Fed governors and the German-led core of the European Central Bank.

As a matter of strict fact, two- thirds of the global economy is already in “deflation-lite”. US prices fell 2.1pc in July year-on-year, the steepest drop since 1950. Import prices are down 7.3pc, even after stripping out energy. At almost every stage over the last year, in almost every country (except Britain), deflationary forces have proved stronger than expected.

Elsewhere, the CPI figures are: Ireland (-5.9), Thailand (-4.4), Taiwan (-2.3), Japan (-1.8), China (-1.8), Belgium (-1.7), Spain (-1.4), Malaysia (-1.4), Switzerland (-1.2), France (-0.7), Germany (-0.6), Canada (-0.3).

Even countries such as France and Germany eking out slight recoveries are seeing a contraction in “nominal” GDP. This is new outside Japan, and matters for debt dynamics. Ireland’s nominal GDP is shrinking 13pc annually: debt stays still.

Global prices will rebound later this year as commodity costs feed through – though that may not last once China pricks its credit bubble after the 60th anniversary of the revolution in October. My fear – hopefully wrong – is that we are being boiled slowly like frogs, complacent until it is too late to jump out of the deflation pot.

The sugar rush of fiscal stimulus in the West will subside within a few months. Those “cash-for-clunkers” schemes that have lifted France and Germany out of recession – just – change nothing. They draw forward spending, leading to a cliff-edge fall later. (This is not a criticism. Governments did the right thing given the emergency). The thaw in trade finance has led to a V-shaped rebound in East Asia as pent up exports are shipped. But again, nothing fundamental has changed. Deficit countries in the Anglo-Sphere, Club Med, and East Europe are all on diets. People talk too much about “liquidity” – a slippery term – and not enough about concrete demand.

Professor James Livingston at Rutgers University says we have been blinded by Milton Friedman, who convinced our economic elites and above all Fed chair Ben Bernanke that the Depression was a “credit event” that could have been avoided by a monetary blast (helicopters/QE). Under that schema, we should be safely clear of trouble before long this time.

Mr Livingston’s “Left-Keynesian” view is that a widening gap between rich and poor in the 1920s incubated the Slump. The profit share of GDP grew: the wage share fell – just as now, in today’s case because globalisation lets business exploit “labour arbitrage” by playing off Western workers against the Asian wages. The rich do not spend (much), they accumulate capital. Hence the investment bubble of the 1920s, even as consumption stagnated.

I reserve judgment on this thesis, which amounts to an indictment of our economic model. But whether we like it or not, Left or Right, we may have to pay more attention to such thinking if Bernanke’s credit fix fails to do the job. Back to socialism anybody?

www.telegraph.co.uk/finance/comment/...ys-excess-capacity.html
 



Der Meister selbst mit seinem frivolen Siegerlächeln:

 

Der USA Bären-Thread 253089
Antworten
Ischariot MD:

Feuchte Bullenträume aus der DBK

5
16.08.09 23:56

Deutsche Bank rechnet mit weiter steigenden Aktienkursen   
                  [genauer gesagt: EINER bei der DBK rechnet ...]

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank rechnet trotz der starken Kursgewinne an den deutschen Aktienmärkten mit weiter steigenden Kursen. Großanleger, die bislang noch sehr zögerlich investieren, würden bald ihre Aktienanteile in den Depots wieder erhöhen, sagte Georg Schuh, Chief-Investment-Officer der Deutsche-Bank-Tochter DB Advisors und Chef des milliardenschweren bankeigenen Pensionsfonds der "WirtschaftsWoche"in ihrer aktuellen Ausgabe. "Auch nach den zweistelligen Aktiengewinnen sollten sie noch keine Gewinne mitnehmen. Ich rechne mit einer Fortsetzung der Aktienhausse."
(...)
    Dabei glaubt Schuh, dass europäische Aktienwerte besonders im Interesse stehen werden. (...)
Nach klassischen Bewertungsmodellen könnten sie sich sogar noch verdoppeln. (...)

http://www.finanzen.net/nachricht/Deutsche_Bank_rechnet_mit_weiter_steigenden_Aktienkursen_930588

Antworten
Ischariot MD:

andere bei der DBK sind skeptischer

11
17.08.09 00:00

Manager streichen Aktiengewinne ein
 
Das Zutrauen der europäischen Führungskräfte in die Aktien ihrer Unternehmen ist so gering wie seit anderthalb Jahren nicht. Sie streichen Gewinne ein. Erstmals seit Februar 2007 fiel der FTD-Insiderindex unter 30 Zähler.
Am Freitag notierte er bei 28,1 von 100 möglichen Punkten. "Es sind so gut wie keine Insiderkäufe mehr zu beobachten", sagt Patrick Hable, Geschäftsführer des Analysehauses 2iQ Research, das den Index berechnet.

"Die Topmanager sind überzeugt davon, dass die Aktienrally ausgereizt ist." Der Sturz des Index sei beachtlich, Hable will die Ergebnisse aber nicht überinterpretieren. "Insider sind antizyklische Investoren.

(... gekürzt für ModZ ...)

Zu den Insidern, die in den vergangenen Tagen Kasse gemacht haben, gehört Deutsche-Bank-Vorstand Michael Cohrs. Am 7. August verkaufte er Titel seines Arbeitgebers für mehr als 13 Mio. Euro.

http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/:FTD-Insider-Index-Manager-streichen-Aktiengewinne-ein/554237.html

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Anti Lemming:

Intern rechnet die DB mit einem Scheitern

9
17.08.09 00:02
der Konjunkturprogramme, insbesondere in Japan, der zweitgrößten Wirtschaftsnation nach USA.

http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=1911#jumppos47788

Wenn die Programme in Japan nicht wirken, dann auch anderswo nicht (siehe A. Evans-Pritchard in meinem letzten Posting).

Die Sprüche, dass Großinvestoren jetzt einsteigen werden (wieso nicht schon im März??) und dass unendlich viel Geld an der Seitenlinie wartet, sind hohl wie eh und je. Sie signalisieren eher, dass die DB-"sell-sider" den Marsch für die anstehende versteckte Distribution an Kleinanleger-Lemminge blasen sollen.
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Stöffen:

Dank AL

6
17.08.09 00:05
für deine Bemühungen in #47818, uns den "vielschichtigen US-Konsumenten" hier nochmals per deutscher Übersetzung nahezubringen.
Aus der Gemengelage der aufgeführten Fakten heraus kann man ein gutes Stück weit erahnen, warum der aktuell aufgrund seiner Depressions-Prognose momentan vielfach zitierte Trend-Forscher Gerald Celente starke soziale Unruhen in den USA prophezeit.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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