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Der USA Bären-Thread


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Malko07:

Contrade 121, die Zeit kann schon

5
23.03.09 16:52
einige Wunden heilen. Die Schrottpapiere sind nämlich nicht durchgängig Schrott. Es gibt großen und sehr großen Schrott in einem sehr sehr großen Ausmaße und es gibt Papiere ähnlicher Konstruktion die wenig bis kaum schrottig sind. Theoretisch ist das nicht klärbar (schiere Menge und die Komplexität der Konstruktionen) und ein Markt, der jedwedes Vertauen verloren hat funktioniert nicht mehr. Also muss die Zeit zeigen was in welchem Papier drin steckt. Am Ende wird man dann bilanzieren können. In der Zwischenzeit kann man dann laufend den Steuerzahler melken (in Dosen, die er überlebt) und die Investoren, die der Finanzminister rief, freuen sich.
Antworten
Malko07:

Gläubiger lassen GM-Rettungskonzept durchfallen

3
23.03.09 16:58

NEUER DÄMPFER FÜR OPEL

Gläubiger lassen GM-Rettungskonzept durchfallen

Rückschlag für GM: Führende Gläubiger haben erhebliche Zweifel am Sanierungsplan des siechen US-Autobauers angemeldet. Damit schwinden auch die Hoffnungen auf eine Rettung der deutschen Tochter Opel.

Der USA Bären-Thread 5600159

Berlin/ New York - Die Hoffnungen des deutschen Autobauers Opel auf staatliche Unterstützung haben erneut einen Dämpfer erhalten. Führende Gläubiger des krisengeschüttelten amerikanischen Opel-Mutterkonzerns General Motors (GM) haben massive Zweifel an dessen Sanierungsplänen geäußert. GM setze zu sehr auf eine rasche Erholung des Automarktes, warnten die Gläubiger in einem am Montag bekannt gewordenen Brief an US-Finanzminister Timothy Geithner und die Auto-Kommission (Task Force) der Regierung.

Weiter unetr

www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,615010,00.html


Gut, dass es heute einen Plan gibt

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minetopx:

Frühling an den Börsen - oder doch nur Strohfeuer?

6
23.03.09 18:32
wirtschaftquerschuss.blogspot.com/


Montag, 23. März 2009
"FED im Quantitative Easing - Modus"
Nach der letzten Sitzung des Offenmarktausschusses der FED (Federal Open Market Committee, FOMC) am 18.03.2009, geht Quantitative Easing, das Aufkaufen von "Wertpapieren", zum großen Teil von Toxic Waste - Wertpapieren, mit Hilfe einer Ausweitung der FED-Bilanz in eine neue Runde. Für zusätzliche 750 Mrd. Dollar sollen Agency Mortgage-Backed Securities, also Hypothekenverbriefungen aufgekauft werden. Darüber hinaus sollen in den nächsten sechs Monaten US-Staatsanleihen mit Laufzeiten von zwei bis 10 Jahren in einem Gesamtvolumen von 300 Mrd. Dollar aufgekauft werden.

Die Leitzinsen wurden von der Notenbank in einem Korridor von 0% und 0,25% belassen. Damit manifestiert sich die sehr expansive Geldpolitik FED und der Versuch die Stabilisierung der Finanzmärkte zu erzwingen!

Mit den neuesten Maßnahmen erhöhen sich die angekündigten Liquiditätsprogramme, Nothilfen und Kreditgarantien der FED, des US-Finanzministeriums, der US-Einlagensicherung FDIC und der Federal Housing Administration (FHA) auf unfassbare 12,75 Billionen Dollar!


> Das letzte verfügbare Update von Bloomberg vom 24.2.2009. Nur die potentiellen FED-Programme werden nun von 7,565 Billionen Dollar auf max. 8,71 Billionen Dollar durch die neuen Ankündigung ausgeweitet. <

Auch durch den Start von TALF (Term Asset-Backed Loan Facility) im April, dürften die in Anspruch genommenen Summen schnell ansteigen und damit die Bilanzsumme der FED rasant anschwellen. Über TALF haben alle US-Unternehmen, auch Hedge-Fonds, Pensionsfonds und Versicherungsgesellschaften die Möglichkeit ihren Kreditschrott, wie Asset Backed Securities (ABS- Kreditverbriefungen), welche auf US-Konsumenten-, Auto-, Studenten- und Kreditkartendarlehen sowie auf Small Business Darlehen basieren, von der FED aufkaufen lassen zu können. Die FED stellt dafür bis jetzt ein Gesamtvolumen von 1 Billion Dollar bereit. Zugang haben auch ausländische Banken, die eine US-Zweigniederlassung bzw. eine Agentur in den USA haben.

Bei der einmaligen Dimension der Liquiditätsprogramme, Nothilfen und Kreditgarantien stellt sich die Frage, wieso sie bisher kaum Wirkung gezeigt haben. Selbst die bis 24.02. laut Bloomberg bereits in Anspruch genommenen Hilfen von 3,8 Billionen Dollar erscheinen gigantisch vor dem Hintergrund von "nur" 800 Mrd. Dollar an Abschreibungen der US-Finanzinstitute seit Beginn der Finanzkrise! Ganz vorne bei den Abschreibungen auf faule Wertpapiere und Kredite ist die Wachovia Corp. (in Wells Fargo aufgegangen), mit satten 97,9 Mrd. Dollar an Abschreibungen, gefolgt vom Versicherungskonzern AIG mit 94,6 Mrd. Dollar, der Citigroup mit 85,4 Mrd. Dollar und Merrill Lynch (von der Bank of America übernommen) mit 55,9 Mrd. Dollar an Abschreibungen.


Die Wahrheit ist, dass noch ein viel größerer Abschreibungsbedarf in den Bilanzen der Finanzinstitute schlummert, welcher nun mit Hilfe der FED und ihren Hilfsprogrammen wohl vorerst verschleiert wird. Bisher hat die FED auf allen Feldern komplett versagt, weder das Finanzsystem wurde bisher signifikant stabilisiert, noch konnte das Schmelzen der Vermögenswerte aufgehalten werden. Der dramatische Einbruch der Realwirtschaft und auch der Unternehmensgewinne konnte ebenfalls nicht gestoppt werden.

So ging das Nettovermögen der privaten US-Haushalte laut US-Notenbankbericht für 2008 um -17,9% bzw. um -11,21 Billionen Dollar auf 51,4769 Billionen Dollar in 2008 zurück (62,6898 Bio. 2007). Dies markierte den größten Rückgang bei den Vermögen seit Beginn der Datenerhebungen im Jahr 1952! Allein im 4. Quartal, fiel das Nettovermögen der privaten Haushalte um -5,1 Billionen Dollar, was einer aufs Jahr hochgerechneten Rate von dramatischen -31% entspricht! Zum Nettovermögen zählen Immobilien-und Finanzanlagen, wie Aktien, Anleihen, Rentenpapiere, Bareinlagen usw. abzüglich der Verbindlichkeiten.

Auch der Immobilienmarkt kollabierte weiter, der S&P/Case-Shiller 10-City Composite Index, welcher die Immobilienpreise der größte 10-Metropolen abbildet sank im 4. Quartal 2008 um -19,2%, im Vergleich zum Vorjahresquartal. Seit dem Hoch im 2. Quartal 2006 verloren US-Immobilien im Durchschnitt um -26,7%, so der U.S. National Home Price, von Standard & Poor’s ermittelt.

Noch dramatischer sind die US-Unternehmensgewinne eingebrochen. Erstmals sind bei den im S&P 500 gelisteten Unternehmen im 4. Quartal, nach bisher 483 von 500 veröffentlichten Geschäftsberichten, Verluste nach Steuern von -23,04 Dollar je Anteil für den gesamten Index ausgewiesen, nach +9,73 Dollar im Vorquartal (Hoch: Q2 2007 mit +21,88 Dollar)! An dem Verlust von -23,04 Dollar hat alleine der Versicherungskonzern AIG einen Anteil von -7,10 Dollar. Die AIG erwirtschaftete im 4. Quartal 2008 einen Verlust von -61,7 Mrd. Dollar.
Immerhin 138 der 483 Unternehmen haben Verluste gemeldet, davon 49 im Milliardenbereich! Quelle Daten: XLS Standardandpoors.com

Das reale Bruttoinlandprodukt der USA fiel im 4. Quartal 2008 um eine saisonbereinigte Jahresrate (SAAR) von -6,2%, nominal gab es noch einen leichten Anstieg von +0,5% (SAAR) auf 14,2003 Billionen Dollar. Bei den privaten Konsumentenausgaben ging es nominal wie real rapide abwärts!


> Die privaten Konsumentenausgaben, Personal Consumption Expenditures (PCE) sind mit nominal -5% im Absturz (siehe Chart) und real mit -4,3% im 4. Quartal 2008. Dieser Einbruch ist besonders erwähnenswert, da die privaten Konsumausgaben die Hauptantriebskraft beim US-BIP sind. Selbst im 4. Quartal 2008 trugen die privaten Konsumausgaben mit nominalen 9,9235 Billionen Dollar (SAAR) - trotz Einbruch - noch zu 69,8% des nominalen BIPs bei! Zum Vergleich in China lag der Anteil der privaten Konsumausgaben am BIP bei 36% und in Deutschland bei 56,2%, jeweils in 2008! <

Seit Januar 2008 gingen -4,4 Millionen Jobs in den USA verloren, alleine -651'000 Jobs davon nur im Februar 2009! Die Exporte brachen im Januar um -16,4% ein, auf noch 124,9 Mrd. Dollar, nach 149,4 Mrd. Dollar im Januar 2008. Dies ist das niedrigste Exportvolumen seit November 2006. Der Exportanteil am US-BIP ist mit 13% eh schon vergleichsweise niedrig! Zum Vergleich der Exportanteil Chinas beträgt 34% und der Deutschlands sogar 47,2% am BIP jeweils in 2008!



> Die Industrieproduktion fiel im Februar 2009 um -11,2% im Vergleich zum Vorjahresmonat, dies markiert den größten prozentualen Einbruch seit 1975 und der Output vom Februar 2009 entspricht nur noch dem von April 2002. Besonders drastisch ist der Einbruch bei der Kapazitätsauslastung in der Industrie, sie sank auf den tiefsten Stand seit 1972 mit nur noch 70,9% nach 80,7% im Vorjahresmonat! <



Dieser Absturz der US-Industrieproduktion erfolgt von einem relativ niedrigen Niveau. Nach den letzten verfügbaren Daten von 2007 betrug der Anteil der Industrieproduktion am US-BIP nur noch 11,7% . Zum Vergleich in China betrug der Anteil in 2007 43,5% und in Deutschland 25,9% im Jahr 2008.

> Der stetige Rückgang der US-Industrieproduktion, im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt, weist auf die immer weiter abnehmende Wertschöpfung hin und auf das durch den Finanzsektor, den Dienstleistungssektor, den kreditgetriebenen Konsum sowie durch statistische Tricks künstlich aufgeblasene BIP von nominalen 13,807 Billionen Dollar in 2007! <

> Der andauernde Rückgang bei den Industriearbeitsplätzen von 18,640 Millionen im Jahr 1980, auf ein neues Rekordtief von nur noch 12,477 Millionen Arbeitsplätzen in der US-Industrie im Februar 2009 und dies trotz einer Bevölkerungsexplosion von 227,7 Millionen Einwohner im Jahr 1980 auf aktuell 306 Millionen! Quelle Charts: Economagic.com <


Die reale wirtschaftliche Lage in den USA ist desaströs!

Sollte es nicht nur bei den Ankündigungen einer weiteren aggressiven Ausweitung der Liquiditätsprogramme, Nothilfen und Kreditgarantien bleiben und davon ist auszugehen, wird das System jetzt mit der Notenpresse getränkt. Vor diesem Hintergrund sind Pleiten systemrelevanter Finanzinstitute ausgeschlossen. Der Erhalt von Arbeitsplätzen, die Verhinderung eines gewaltigen Abbaus von Produktionskapazitäten und des gesamten Absturzes der Realwirtschaft standen bisher nicht auf den Plan. Unsummen von Kapital werden in den Erhalt des spekulativen Monsters - Finanzmarkt fehlgeleitet. Die Nachhaltigkeit der Hilfsprogramme ist mehr als nur zu bezweifeln!

Dringend notwendige Finanzmarktreformen blieben bisher aus, bis auf nachgelagerte "kosmetische" Eingriffe, wie beim Bonus für Manager, wenn US-Unternehmen mehr als 5 Mrd. Dollar an Staatshilfen erhalten haben. Weder am Derivate-Markt, noch bei den Verwerfungen der Kreditverbriefungen und auch nicht beim übermäßigen Leverage-Einsatz im Finanzsektor werden konkret Reformen angegangen, um diese Auswüchse zu beschneiden! Weiterhin wird auch nicht auf die unsäglichen Folgen welche Hedge Fonds und Private Equite Gesellschaften mit ihren Spekulationen auf die reale Wirtschaft ausüben - adäquat geantwortet.

Wichtig für die Zukunft wäre es, auch die Folgen einer laxen und expansiven Geldpolitik, beim Entstehen von Spekulationsblasen aufzuarbeiten! Das Gegenteil passiert aktuell, nun soll wieder billiges Geld die Finanzkrise beheben welche u.a. durch eine laxe Geldpolitik ausgelöst wurde.

Die FED und die Finanzeliten bleiben in ihrer Systemlogik verhaftet. Der "funktionierende" Finanzmarkt, in Wirklichkeit degeneriert und pervertiert, wird über Alles gestellt. Quantitative Easing ist das probate Mittel, um koste es was es wolle, dieses Ziel zu erreichen!

Langfristige Folgen dieses Handelns für die Währung, den Dollar, eine sich anbahnende künftige Inflation und die Auswirkungen von unglaublich explodierenden Staatsschulden werden ausgeblendet.

"Ökonomischer Faschismus greift um sich: Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten, als die darin lebenden/arbeitenden Menschen." Aus einer bemerkenswerten Pressemitteilung des Ethikverbands der Deutschen Wirtschaft von 2006!

Kontakt: info.querschuss@yahoo.de

Gepostet von Querschuss unter 11:13 11 Kommentare  Links zu diesem Post
(Dieses Posting gibt meine derzeitige Meinung wieder)
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pfeifenlümmel:

Kursvorhersagen sind

10
23.03.09 18:40
genauso schwierig wie Wettervorhersagen. Da freuten sich die Bären noch am Freitagabend und genossen das Wochenende und schon am Montag brechen die Bullen aus, weil der Geithner den Zaun geöffnet hat, eine ziemlich linke Tour für die Bären. So bleibt nur die Einsicht, dass man sich auf nichts mehr verlassen kann. Heute morgen waren die Schlitzaugen schon aus dem Häuschen und ließen uns Böhhhses erahnen, zum Glück hat mich das von Shorts abgehalten und eine Erkältung an den empfindlichen Stellen verhindert.
Auch die Ölbarone protzen schon wieder als ob die Krise vorbei wäre. Persönlich setze ich mein Vetrauen darauf, dass jetzt bald wieder Zeit ist für die bigboys, die Mehrheit so richtig aufs Kreuz zu legen. Ob morgen schon? Mal sehen, wie die Märkte öffnen.
Schönen Abend noch, alle Bären, das nächste Tief kommt auch wieder!
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gogol:

aber irgendwann ist kein Gras mehr für die Bullen

8
23.03.09 18:43
da und was dann abgeht wenn sie auf einer leeren Weide Stehen und keiner Sie mit dem Lasso einfängt
auf unserem Planeten gibt es nur Propheten
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pfeifenlümmel:

Wie sollen

 
23.03.09 18:53
die Emittenten denn an ihr Geld kommen, wenn die Kanacken hier profitieren?
WKN: CM8GWC
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Kicky:

wie der TALF betrogen wird

9
23.03.09 19:46
it looks like the TALF could easily be scammed, resulting in huge losses for the taxpayer.
www.businessinsider.com/...dge-funds-will-scam-the-talf-2009-3
Zero Hedge explains the process.

  1. First the hedge fund buys an asset with a face value of $100 for $80. The hedge fund puts up $2.40, while the Fed contributes the rest, $77.60. Huge leverage.
  2. The next day, the hedge fund re-runs the model and realizes that they overpaid the bank. Turns out, it was only worth $20 -- which was where the market had been, sans-government leverage.
  3. The hedge fund loses it entire $2.40, and the taxpayer loses its entire $77.60.
  4. BUT! The bank buys the asset back from the hedge fund at $20, while paying it a $5 million fee for its trouble.
  5. The upshot: The banks sells high, buys low. The hedge fund collects a fee for holding the asset. And the taxpayer is screwed.

Good deal, eh!?
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Kicky:

10 bis 14 Billionen Verlust für Steuerzahler

3
23.03.09 20:02
The outrage of all outrages in the last 18 months is the complete protection of bank and corporate bondholders at taxpayer expense.  .....

Now, thanks to bailout nation, taxpayers are on the hook for trillions. Bondholders, meanwhile--the folks who loaned the banks the trillions they have since vaporized--have lost next to nothing.
Today's Treasury plan is just more of the same: A byzantine public-private partnership that will put $1 trillion of taxpayer money on the line so bondholders won't lose a dime.


Fund manager (and PhD) John Hussman explains the end game of this current policy:
[T]he U.S. currently has a private debt to GDP ratio of about 3.5, which is nearly double the historical norm, at a time when the underlying collateral is being marked down easily by 20-30%. That implies total collateral losses of 70-100% of GDP; a figure that includes not only mortgage debt in the banking system, but consumer credit, corporate debt and so on.

..... there is no way to prevent huge, ongoing losses, because the cash flows off of these assets are not sufficient to service the debt. The only question is whether the bondholders appropriately bear those losses, or whether the public bears them inappropriately. A continued policy of protecting all of these bondholders would eventually require U.S. citizens to be put on the hook for something on the order of $10-14 trillion. We are nowhere near the end of this process.

We simply cannot make these bad investments whole unless we are willing to hand the next 10-20 years of U.S. private savings over to the bondholders who financed reckless lending. Those bondholders should, and ultimately must, take a portion of these losses, and debt obligations will have to be restructured. Wall Street has become a bunch of Tooter Turtles crying “Help, Mr. Wizard!” because it got so used to Greenspan bailing everybody out. But that constant attempt to avoid inevitable private market losses is what allowed this problem to become so noxious. It will continue to do so until we collectively scream loud enough for Congress to say on our behalf, “Enough.”.........The bondholders of poorly run financial companies should lose because they deserve  to lose. The American public does not.
www.businessinsider.com/...ers-with-10-14-trillion-loss-2009-3
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splint:

Kicky #40482, da stimmt doch was mit 3. nicht.

4
23.03.09 20:24
Wenn das verbriefte Kreditbündel 20$ Wert ist, warum verlieren Staat und Hedgefonds dann die vollen 80$ ? Sie verlieren dann nur 60$.

Der Hedgefonds würde mMn nicht einmal 2,40$ bezahlen wenn er keine Garantie erhält das Geld wiederzubekommen. Wenn ich richtig informiert bin, leihen sich die Investoren bei TALF das Geld von der Notenbank, geben es der notleidenden Bank und müssen das geliehene Geld der Notenbank nur zurückbezahlen, insoweit das Kreditbündel nicht ausfällt (nonrecourse debt).

Bei dem Programm geht es scheinbar darum (letztlich) eine Bad Bank durch die Hintertür zu gründen. Scamming ist also durchaus erwünscht.
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Kicky:

BNP Paribas macht sich Sorgen um Deutschland

 
23.03.09 20:26
ftalphaville.ft.com/blog/2009/03/23/53898/...on-the-recession/
.....With that, the bank slashed its growth forecast for Germany in 2009 to -5.4 per cent, and for the rest of the euro zone too (to -3.7 per cent).
If German numbers are a guide, the eurozone Q1 loss may be even more severe than in Q4 2008.
For a start, recent data have shown that current account surplus countries, such as Japan and Germany, are suffering as much, or even more, from the growth slowdown as the US. This reflects their growth model, inherently exposed to exports, given a lack of domestic strength. With an excess of domestic savings over investment they were always likely to see a big slowdown if the factor hiding this – exports – were to slow down or shrink. With traditionally frugal consumers unlikely to take up the baton of growth against a backdrop of higher uncertainty, we believe these economies will remain exceptionally weak over the next few quarters......
auch Edward Hugh    fistfulofeuros.net/afoe/...gdp-forecasts-getting-revised-down/
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Eidgenosse:

WTO befürchtet 2009 Rekordeinbruch bei Welthandel

3
23.03.09 21:02
Der Welthandel droht in diesem Jahr so dramatisch einzubrechen wie noch nie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Das Handelsvolumen werde um neun Prozent schrumpfen, sagt die Welthandelsorganisation (WTO) voraus.


www.bluewin.ch/de/index.php/24,134364/...bruch_bei_Welthandel/
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wawidu:

Große Zahlen

11
23.03.09 21:03

Aktuell wird ja mit Hunderten von Milliarden, ja Billionen, nur so um sich geworfen. Der Hintergrund für diese ungeheuerlichen, geradezu verzweifelt wirkenden bereits getroffenen Maßnahmen und Pläne, dürfte in der gigantischen Derivateblase, d.h. von kaum gedeckten Wechseln, zu sehen sein. Das Mittel des von BIS und IMF für 2008 in unterschiedlicher Höhe ermittelten Nennwertes (= Garantiesumme der Emittenten) aller global emittierten Derivate liegt bei etwa geradezu unfassbaren

600 Billionen USD

Dieser Betrag stellt ungefähr das Dreizehnfache des geschätzten globalen BIP für 2008 dar. Etwa 90 % aller Derivate sind von

BANK OF AMERICA  -  CITIGROUP  -  GOLDMAN SACHS  -  J.P.MORGAN  -  MORGAN STANLEY

emittiert worden - UND DIESE BANKEN EMITTIEREN  MUNTER WEITER!

Übrigens gehören diese zu den Gründungsmitgliedern von MARKIT, dem alleinigen Marketmaker für strukturierte Finanzprodukte. 

Eine "Verschwörung, um den Untergang der Welt herbeizuführen"? Ich denke: NEIN. Aber sicherlich eine enorme Interessenverflechtung zur "Profitmaximierung". Diese Verflechtung dürfte nach meinen bisherigen Erkenntnissen, die ich aus einer Vielzahl von gegoogelten Informationen und anderen Quellen gewonnen habe, stark auf persönlichen "Connections" zwischen Hochfinanz und Politik basieren, die ihren Hintergrund u.a. in den von mir bereits angesprochenen "Bruderschaften" der Elitehochschulen und daraus entstandenen elitären Zirkeln mit ehemaligen Absolventen dieser Hochschulen, die nunmehr in allen Bereichen des öffentlichen Lebens in führenden Positionen tätig sind, haben. Parteizugehörigkeit spielt weder in ersteren noch in letzteren eine Rolle. Die Devise bei all diesen Zirkeln lautet: "AMERICA FIRST". Demokraten und Republikaner spielen quasi  "JANUSKOPF", d.h. sie tauschen von Zeit zu Zeit lediglich die Kehrseiten der gleichen Medaille. Wer beherrscht wohl die USA wirklich?    

 

 

 

 

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C_Profit:

kleine zahlen

5
23.03.09 21:08
# 40419 hat mich schwer Beeindruckt.
Eine RGB gedeckte Währung... (Reis, Getreide & Bohnen)
Habe deswegen jetzt auch mein Konto von Giro auf Gyros umgestellt...
Benjamin Franklin: „Wer der Meinung ist, dass er für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.“
Antworten
wawidu:

PPIP - im Detail

6
23.03.09 21:34
mit bissigen Kommentaren:

globaleconomicanalysis.blogspot.com/2009/...angerous-plan.html

Die "Propaganda" in folgendem Abschnitt erscheint mir ehrlich gesagt schon fast "NAZI-mäßig":

"Moving forward, we as a nation must work together to strike the right balance between our need to promote the public trust and using taxpayer money prudently to strengthen the financial system, while also ensuring the trust of those market participants who we need to do their part to get credit flowing to working families and businesses -- large and small -- across this nation."

Im Klartext: Das Wohl der Nation hängt von Krediten ab. Und die gibt´s nur, wenn die Finanzinstitute wieder auf Kosten der Steuerzahler auf Vordermann gebracht werden können.

Nichts aus der Krise gelernt, Mr Geithner!
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metropolis:

Staatsfonds vor Investitionsoffensive im Dax/Mdax

7
23.03.09 21:38
www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,615071,00.html
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wawidu:

Tim Geithners Hintergrund

4
23.03.09 21:47
Geithner

en.wikipedia.org/wiki/Timothy_F._Geithner

ist ein Protégé von

en.wikipedia.org/wiki/Robert_Rubin

und

en.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Summers

Alles klar?
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wawidu:

Ergänzung zu # 40491

2
23.03.09 22:08
Ben S. Bernanke passt durchaus in diese "Connection". Lest mal, wofür das "S." steht!

en.wikipedia.org/wiki/Ben_Bernanke
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nopanic:

geithner hat seinen teil geliefert

3
23.03.09 22:16
und die banken haben das ihre heute dazu gemacht.sieht nach absprache aus.es wird alles versucht dass die banken aus dem schlamassel rauskommen und der steuerzahler die rechnung trägt.nur gehen die ups zu schnell für was nachhaltiges.
Antworten
derph:

Kritik an ALs Post.40448.

5
23.03.09 22:16

AL, @ 40448.

[„Wird der Täuschungs-Charakter dieser "Maßnahmen" irgendwann hinreichend publik (inkl. indirekter Indizien wie Desinteresse an Auktionen für US-Staatsanleihen seitens privater Investoren und starkem Kursverlust des Dollars), könnten wir dieses Jahr noch eine für die Bullen äußerst unangenehme Überraschung erleben.“]

N. Roubini’s Vorhersage der Immobilienblase wurde in 2004 nur belächelt, nicht ernst genommen ( Moderator O-Ton (verlegen):” Now let’s take a drink after this…”) “Hinreichend publik” wurde der Ernst der Lage erst Ende 2007; bis dahin kannte der Markt nur eine Richtung: die nach oben.

[„Mein Bauch (unzuverlässig!) sagt mir: Irgendwann am WE kommt in USA "überraschend" die Wahrheit ans Licht (Pleite von GS o.ä.), und wer über das WE irgendwas long gehalten hat, egal ob Aktien oder Anleihen, macht am Montagmorgen ein verdammt dummes Gesicht.“]

Pleite von GS ? Wie kommst Du darauf ? Es wird keine Pleite einer systemrelevanten Bank mehr geben; falls eine solche droht, wird sie aufgefangen; siehe Freddy, Fannie, AIG etc., koste es was es wolle.

[„Jetzt long in Aktien zu gehen ist gleichbedeutend mit der Akzeptanz, die Rettungsmaßnahmen für "bare Münze" zu nehmen.{ Richtig} Hier wird jedoch mit fiktivem Geld gespielt { Richtig}, das womöglich bei einem Käuferstreik bezüglich US-Bonds niemals reinkommt.“]

So wie es aussieht, werden die Chinesen nicht streiken (siehe mein Post.40436. „Devisenreserven-Management“) und andere Export-Größen auch nicht, die auf hohen Dollarreserven sitzen.

Deine Analysen in Ehren, AL; aber Du und Roubini und Mish und die anderen Bären bewegen den Markt nicht; das PPT und die „blöde Masse“ bewegen den Markt. Erst wenn Eure ( richtigen) Analysen in deren Köpfen angekommen sind, dann bewegt sich der Markt (nach unten); aber bis dahin können auch Jahre vergehen ( siehe oben Roubini)

Antworten
jungchen:

Change?

8
23.03.09 22:28
Der USA Bären-Thread 5601917img2.allvoices.com/thumbs/event/598/486/16206393-im-like.jpg" style="max-width:560px" />
Ich brauche einen Balkon - damit ich zum Volk sprechen kann.
Antworten
Anti Lemming:

derph

15
23.03.09 23:27
Kann es sein, dass Dir die 7 % Achterbahnfahrt schlecht bekommen ist? ;-) Solche steilen Rallyes sind typisch für Bärenmärkte und keinesfalls ein mittelfristiges Trendumkehrsignal.

Das Problem ist Dein "koste es was es wolle". Diese Gelder müssen ja hergeschafft werden, und zwar zu einem beträchtlichen Teil von Ausländern. Die Fed kann nicht alles selber drucken. Meine Befürchtung - mehr ist es nicht und will es auch gar nicht sein (kein Prognoseanspruch!) - ist, dass dieser Brunnen in nicht allzu ferner Zukunft versiegt. Die benötigten Volumina sind monströs: Das Rettungsprogramm umfasst, wie B. Marcin im Posting oben anmerkt, vom Volumen her etwa ein halbes Jahres-BIP der USA. Sollte diese Mega-Nummer (man könnte sei sogar Tera-Nummer nennen) scheitern, dann ist das Spiel aus. Die Chance dafür ist beträchtlich, weil inkompetente Politiker und Beamte (Bernanke) bei ihren fragwürdigen und unerprobten Trillionen-Spielchen sicherlich nicht besser wirtschaften als die (in der Vergangenheit verzockten) Wirtschaftsführer. Es ist die ganz große Rettungs-Nummer, die Geithner und Co. dort schieben wollen. Die Fehlertoleranz ist wegen der gewaltigen Summen nahezu Null, es gibt keine Chance, diese Aktion zu wiederholen. Wenn sie schiefläuft, ist der Ofen nachhaltig aus. Dann könnten selbst AIG und GS pleite gehen.

Ich hab in den letzten Wochen schon mehrmals geschrieben, dass die Möglichkeit, dass die Riesensummen nicht in ausreichendem Maße (von Ausländern) beschafft werden können und die Bailouts dadurch gefährdet sind, bislang noch gar nicht diskutiert - geschweige denn eingepreist - ist. Dass die Beschaffung der Gelder für so selbstverständlich genommen wird, ist Bestandteil der Chuzpe, die diese Blähnummer ingesamt kennzeichnet. Ich halte NICHT für selbstverständlich, dass diese Trillionen-Milchmädchenrechnung aufgeht.
Antworten
derph:

AL

10
24.03.09 00:37
Nicht die 7%Achterbahn ist mir schlecht bekommen, sondern die 200%/300%-Ralley (C,BAC,AIG,FRE,FNM u.a.) seit dem 06./09.03: (das waren Kauftage !) Nicht etwa, weil ich short war, sondern weil ich einfach nicht dabei war; weil ich von der negativen Stimmung hier im Thread zu stark beeinflußt war!
Deinen weiteren Ausführungen stimme ich ja zu, nur: bis der Markt (die Masse) das erkannt hat, könnte es noch Sommer oder gar Herbst werden: Es hängt vom Überzeugungsvermögen Obamas und Geithners ab, wie lange die Ralley noch dauert.
(Wenn nicht noch ein gravierender Fehler a la Lehman passiert, was ich ausschließe)
Antworten
C_Profit:

Japan To Extend Naked Short-Selling Ban

6
24.03.09 02:40
TOKYO (Dow Jones)--Finance Minister Kaoru Yosano said Tuesday the government will extend its ban on so-called naked short-selling of stocks until the end of July from the end of March because the financial market remains unstable.

Speaking at a regular press conference, Yosano also praised the U.S. government's plan to clean up the balance sheets of banks announced overnight as a "big step forward."

He said he expected the plan to bring great benefits to the world economy.

www.nni.nikkei.co.jp/e/fr/tnks/Nni20090324D24JF967.htm
Benjamin Franklin: „Wer der Meinung ist, dass er für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.“
Antworten
C_Profit:

Nikkei stabil

7
24.03.09 03:11
USD wird weiter gekauft. EUR erreicht den höchsten Stand seit Oktober...

Interessant war gestern zum Wochenstart zu sehen, dass die Devisenhändler den Anstoß für die Rally gaben.
Lange Zeit sah es so aus, als könne man sich nicht entscheiden zwischen Verlusten durch fallende Kurse von Exportwerten und drohenden Währungsverlusten.
Aber wie schon angemerkt von Pfeifenlümmel und auch anderen, letztlich haben sie das ja dann doch geschickt eingefädelt.
Was gestern gut war, kann heute nicht schaden...
Allerdings hält der Nikkei 225 gerade die Future Vorgaben,  noch.
Mal sehen wie das morgen früh aussieht...
Der USA Bären-Thread 223771
Benjamin Franklin: „Wer der Meinung ist, dass er für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.“
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Anti Lemming:

Welthandel bricht ein wie nie zuvor

8
24.03.09 06:23

passt nicht so recht zum gestrigen 7 % Anstieg im DOW, der allerdings hauptsächlich auf Short-Covering zurückging...

 


 

Prognose der WTO

 

Welthandel bricht ein wie nie zuvor

von Ulrike Heike Müller und Martin Kaelble (Berlin)

 

Der globale Handel wird in diesem Jahr nach Einschätzung der Welthandelsorganisation WTO so stark einbrechen wie noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Genfer Ökonomen erwarten, dass der Warenaustausch im laufenden Jahr neun Prozent unter dem Wert des Vorjahrs liegen wird.

(Weiterführende Links im Original)

 

Die WTO-Prognose unterstreicht, wie rasant die Wirtschaftskrise immer größere Ausmaße annimmt. Laut der WTO verlangsamte sich der Welthandel schon in der zweiten Jahreshälfte 2008 drastisch. Für das Gesamtjahr wurde aber noch ein Wachstum von zwei Prozent erzielt - nach sechs Prozent im Jahr 2007.

Im vergangenen Jahr wuchs der Wert von Exportwaren weltweit noch um 15 Prozent auf 15.800 Mrd. $, der Wert exportierter Dienstleistungen um elf Prozent auf 3700 Mrd. $. Deutschland war mit Güterexporten von 1470 Mrd. $ erneut Exportweltmeister - knapp vor China mit 1430 Mrd. $.

Das Exportvolumen wird der WTO zufolge in diesem Jahr in den Industrieländern um zehn Prozent abnehmen. In vom Handel abhängigen Entwicklungsländern betrage der Rückgang zwei bis drei Prozent so die WTO.

Bewahrheitet sich diese Prognose, hinterlässt die aktuelle Weltwirtschaftskrise noch tiefere Spuren als der zweite Ölschock: 1982 war der Welthandel um 6,2 Prozent geschrumpft - der bislang höchste Rückgang seit Beginn der Datensammlung 1948. Gleichzeitig geht der Internationale Währungsfonds davon aus, die weltweite Wirtschaftsleistung werde in diesem Jahr um 0,5 bis 1,0 Prozent sinken: Das wäre ebenfalls Nachkriegsrekord.

....

Noch pessimistischer als die Genfer Ökonomen sind die Forscher vom Essener RWI-Institut. Sie rechnen in ihrer am Montag veröffentlichten Prognose damit, dass der Welthandel in diesem Jahr um zwölf Prozent einknicken wird - nach einem Wachstum von zwei Prozent im Jahr 2008. Offizielle Daten liegen für das Vorjahr noch nicht vor; einige Länder haben sie noch nicht gemeldet.

Die Ursache sieht RWI-Ökonom Torsten Schmidt vor allem in der wegbrechenden Produktion in den Industrieländern: "Sie schrumpft durch die Bank weg zweistellig." Gleichzeitig betonten die Forscher die Gefahr, dass sich manche Länder gegenüber ihren Handelspartnern abschotten könnten, um die Krise vermeintlich besser zu meistern. "Der Welthandel könnte dann weiter sinken, und dies würde die Wirtschaftskrise weiter verschärfen", schreiben sie. Weltweit diskutieren Politiker und Ökonomen, wie Protektionismus verhindert werden kann.

Schlechte Nachrichten gab es am Montag auch für die deutsche Wirtschaft. Die Ökonomen der Commerzbank revidierten ihre Vorhersage für die Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr auf sechs bis sieben Prozent nach unten - zuvor waren sie von minus drei bis vier Prozent ausgegangen.

Die Daten zu Neuaufträgen und Produktion für Januar seien mit einer Dramatik eingebrochen, die ohne Beispiel in der Nachkriegsgeschichte sei, sagte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. Im Januar erhielten die Firmen gut 35 Prozent weniger Bestellungen als im Vorjahresmonat, sie stellten fast ein Fünftel weniger her als im Vergleichszeitraum.

Die deutschen Konjunkturprognosen sinken erdrutschartig immer tiefer und nähern sich inzwischen den Raten während der Weltwirtschaftskrise in den 30er-Jahren: 1931 und 1932 schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt nach historisch vergleichbaren Daten um 7,6 beziehungsweise 7,5 Prozent.

Die Volkswirte vom gewerkschaftsnahen IMK-Institut sagen voraus, dass die Wirtschaft um fünf Prozent schrumpft. "Die deutsche Wirtschaft ist von der Abwärtsspirale besonders stark betroffen, vor allem weil sie sich im vergangenen Jahrzehnt ausgeprägt auf den Export konzentriert hat", schreiben sie in ihrer neuen Prognose. "Nur" mit minus 4,3 Prozent rechnen hingegen die RWI-Forscher.

....

www.ftd.de/politik/international/...-wie-nie-zuvor/491207.html

Aus der FTD vom 24.03.2009

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