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Der USA Bären-Thread


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obgicou:

Jaja die starken spanischen Banken

3
30.01.09 13:12
MADRID, Jan 21 (Reuters) - Spain bought an expected 4 billion euros ($5.19 billion) in mortgage backed debt and other bank assets on Wednesday after strong demand at its third auction to raise financial sector liquidity during recession.

Spain's Fund for Acquiring Financial Assets received bids worth 7.8 billion euros from over 40 institutions in its temporary repurchase of asset-backed debt that brought a yield of 2.45 percent, the Economy Ministry said in a statement on Wednesday.
The reverse repo, that essentially acts like a bank loan,
compared with a straight purchase of 7.2 billion euros in 3-year mortgage backed debt on Dec. 11, just below a maximum level of 7.9 billion euros, that brought a yield of 3.75 percent.

Spanish Prime Minister Jose Luis Rodriguez Zapatero has said he is disatisfied with a sharp fall in credit growth and has urged banks to use funds from the purchases to boost lending.

www.forbes.com/feeds/afx/2009/01/21/afx5944846.html
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Contrade 121:

Anmerkung: AL

3
30.01.09 13:29

Neben der guten Einschätzung/Analyse muss ich sagen:

 

Als WP freut es mich, wenn Du AL, über Wertberichtigungen und nicht wie die gesamte Presse und jeder der mit Finanzmarkt zu tun hat, Abschreibungen, schreibst. Abgeschrieben wird nicht mehr - es handelt sich um einen Begriff aus der HGB Welt. Weiter so!

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Malko07:

"Bad Bank" ist nur ein

6
30.01.09 13:35
Schlagwort. Das sagt alles und das nichts sagt. Bewerten kann man die Lage nur, wenn die Bedingungen kennt und die wirkliche Lage der Banken.

Wichtig wäre Transparenz. Transparenz und sinnvolle Regelnwerke sind die Voraussetzung, dass wieder Vertrauen entstehen kann. Vertrauen führt wieder zu funktionierenden Märkten. Subprime ist z.B. kein Risiko mehr in Europa. Die sind längstens "abgeschrieben". Aber viele andere Papiere (haben oft mit den USA überhaupt nichts zu tun) sind aus gutem Grund oder nur wegen des fehlenden Vertrauens nicht handelbar. Es offenbaren sich eben die prinzipiellen Probleme der Bilanzierung. Marktnahe Bewertungen sind manchmal unbrauchbar, da nach der Krise problemlos die Nominalwerte zurückkommen werden. Das gilt sowohl für handelbare und stark abgewertete Werte als auch für nicht handelbare Werte. Gleichzeitig gibt es Papiere bei denen nie mehr der Nominalwert zurückkehren kann. Eine einfache Methode den "wirklichen" Wert des Papiers zu bewerten gibt es nicht.

Will man längerfristig den Steuerzahler schonen, müssten alle Banken, die Auslagerungen in die Bad Bank tätigen, am längerfristigen Erfolg (im positiven und negativen Sinne) ihrer eingelagerten Papiere beteiligt werden. Gleichzeitig müssten alle, die Einlagerungen vorgenommen haben, proportional ihrer Einlagerungen, am Risiko des Ausfalles einer Good Bank beteiligt werden. Staatliche Kapitalerhöhungen von Good Banks müssten zu entsprechenden staatlichen Beteiligungen führen. Chancenlose Good Banks müssten geordnet abgewickelt werden.

Da bei voller Transparenz die Kurse vieler Institute in den Keller rauschen werden, sind klassische Kapitalerhöhungen nicht mehr durchführbar. Diese Banken sind für lange Zeit auf staatliche Kapitalspritzen angewiesen. Deshalb sollten Dividenden und Bonis verboten und Gehälter gedeckelt werden. Banken mit staatlicher Mehrheit sollte umstrukturiert und geschrumpft werden.

Ob und in welcher Größenordnung der Steuerzahler bluten müsste, könnte erst bei voller Transparenz abgeschätzt werden.

Da manche Bank sich sträuben würde und der Gesellschaft mit ihrer potentiellen Pleite erpressen würde, sollte ein Enteignungsgesetz geschaffen werden. Es sollte die Möglichkeit eröffnen, die Entschädigung der Aktionäre erst nach einer Bewertung nach voller Transparenz vorzunehmen und nicht nach spekulativen Aktienkursen. Im Regelfall wäre dann die Entschädigung dann 0.
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Contrade 121:

Ischariot MD -

 
30.01.09 13:37
Soros ist ein Nutznießer der gesamten Situation und jetzt im Nachinein etwas derartiges von sich zu geben ist einfach nur noch geschmackslos
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Anti Lemming:

Malko - Dein Anspruch von "Transparenz"

6
30.01.09 13:45
In vielen Staaten, darunter USA und England, ist das Banken-System de facto zusammengebrochen. Dass die Banken als - häppchenweise durch Staats-Bailouts gefütterte - Zombies dennoch weitermachen können, liegt nur daran, dass sie über den wahren Zustand ihrer Bücher Stillschweigen verbreiten. Würde z. B. Citi die von Dir geforderte Transparenz an den Tag legen, müssten die übertrieben hohen Restbewertungen der Problem-Aktiva (CDOs usw.) so drastisch wertberichtigt werden, dass das Eigenkapital sofort negativ würde. Die "Lüge" ist für Citi daher eine Überlebensbedingung.

Ist es in dem Kontext nicht etwas naiv, mehr Transparenz zu fordern?
Antworten
Anti Lemming:

Schlussfolgerung

7
30.01.09 13:50

Wenn "Transparenz" systembedingt ausgeschlossen werden muss (Zwecklüge), kann das Finanzsystem auf absehbare Zeit mangels Vertrauen nicht wieder Tritt fassen.

Der Credit Freeze ist ein Totpunkt, in das das System hineinkollabiert ist. Der Weg aus diesem Tal wird äußerst beschwerlich. Die aktuelle Idee des "Rauskaufen auf Kredit" wird sich mMn als Illusion erweisen.

Antworten
Malko07:

A.L., nein. Die Papiere in der

5
30.01.09 13:58
Bad Bank würden bilanztechnisch anders bewertet. Diese Bewertungsmethode würde den Banken Luft(Zeit) bringen. Ansonsten macht eine Bad Bank überhaupt keinen Sinn. Auch dachte ich bei der von mir vorgeschlagenen Methode nicht an die USA sondern an Deutschland und den Euroraum. Für die USA sehe ich keine "einfache" Lösung. Wenn wir im Euroraum Transparenz hätten, käme unser Finanzmarkt wieder ausreichend ans Funktionieren. Selbstverständlich müsste auch bei uns manche Good Bank geordnet abgewickelt werden. Andere müssten nur total verstaatlicht werden. Eine Depfa könnte sich bei voller Verstaatlichung sehr schnell sauber refinanzieren (längerfristige Verpflichtungen mit längerfristig laufenden Refinanzierungen). Die heutigen  Bedingungen an den Anleihemärkten würden das problemlos ermöglichen. Anschließend könnte die Bank auf Europa geordnet zurückgeschrumpft werden.
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Maxgreeen:

Präsident Cool schaltet auf Angriff

2
30.01.09 14:01
OBAMA GEGEN BANKER-LUXUS
Von Marc Pitzke, New York

So offensiv hat man Barack Obama selten gesehen. Der oft als kühl kritisierte US-Präsident echauffiert sich über den Luxus der US-Banker. Teure Büromöbel, edle Firmenjets, jetzt noch üppige Boni - obwohl der Staat die Konzerne mit Milliarden stützen muss: "Das ist der Ausbund an Unverantwortlichkeit."

New York - Es sind elende Zeiten an der Wall Street. Möchte man jedenfalls meinen: Von den einst sieben großen US-Brokerhäusern sind nur noch zwei unabhängige übrig. Von Oktober bis Dezember verschwanden allein in New York City fast 20.000 Jobs im Geldgeschäft. Die gesamte Branche verlor im vergangenen Jahr mehr als 35 Milliarden Dollar, und fast täglich verbuchen die Banken neue Riesenverluste. Zuletzt vermeldete Wells Fargo ein Minus von 2,6 Milliarden Dollar im letzten Quartal 2008.
weiter  www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,604473,00.html
"Ein Analyst ist ein Mensch, der hinterher genau erklären kann warum er falsch lag"
Antworten
Malko07:

A.L. (#37381): Manches wird heute

12
30.01.09 14:07
unter "Credit Freeze" geführt, was in Wirklichkeit keiner ist. Die Politik erwartet nur, dass die Banken sich wieder so leichtsinnig wie vor der Krise verhalten, damit sie bis zur nächsten Wahl Luft gewinnen.

Die weitere Entwicklung führt uns über einige Umwege zu der von mir schon seit über einem Jahr prognostizierten totalen Verstaatlichung der meisten Großbanken. Spätestens dann gibt es mindestens regionales Vertrauen. Diese Entwicklung gab es auch schon in der ersten Weltwirtschaftskrise. Bis jetzt hat mir noch keiner gezeigt wie wir diesmal daran vorbei kommen würden.
Antworten
Anti Lemming:

Schon klar, Malko

8
30.01.09 14:08

Mir bereit allerdings Deine Aussage Kopfzerbrechen:

"Wenn wir im Euroraum Transparenz hätten, käme unser Finanzmarkt wieder ausreichend ans Funktionieren."

Fakt ist doch, dass der Euroraum "durchseucht" ist mit US-Schrottanleihen. Ohne den US-Schrott in den Büchern hiesiger Banken und dem damit einhergehenden Vertrauensverlust hätte es hier zu Lande keine Finanzkrise im aktuellen Ausmaß gegeben.

Ich frage mich daher, ob im Zeitalter der Globalisierung der (Finanz-)Märkte so etwas wie "regionale Transparenz" überhaupt möglich ist.

 

 

 

Antworten
Anti Lemming:

Konkretes Beispiel:

8
30.01.09 14:16
Nehmen wir an, die Deutsche Bank und Citigroup haben dieselben US-Schrottanleihen in den Büchern.

Bei Citi stehen sie mit 60 Cents pro Dollar (40 % Abschlag zur Nominale).

Bei der - "transparenten" - Deutschen Bank stehen sie realistischerweise mit 5 Cents pro Dollar (95 % Abschlag zur Nominale).

Die starke Bewertungs-Differenz würde sofort die Frage aufwerfen, ob Citi die Anleihen nicht auch so tief bewerten sollte wie die DB. Nächste Frage wäre: Was passiert eigentlich, wenn sie dies tatsächlich täte. Die Antwort wäre: Citi wäre sofort pleite. Da im Falle einer Citi-Pleite aber vermutlich auch die DB über den Jordan ginge, ist das "Mit-Lügen" für die DB ebenfalls überlebensnotwendig.

Fazit:  Intransparenz ist eine ansteckende Krankheit, die vor Ländergrenzen nicht Halt macht.
Antworten
Malko07:

#37385: A.L.. man sollte die Probleme

6
30.01.09 14:33
versuchen richtig zu gewichten. Ein US-Subprime-Problem gibt es momentan im Euroraum überhaupt nicht mehr. Der größte Teil der Probleme hat mit den USA nur noch wenig zu tun. Unsere Bänker und Politiker haben die USA nicht gebraucht um Unsinn zu betreiben. Euroraum ist nicht die EU und nicht Europa. Die Schweiz und Großbritannien gehören bekanntlich nicht zum Euroraum.

Auch das japanische Finanzsystem ist weltweit vernetzt, jedoch nicht infiziert. Einzelne Regionen werden sich befreien können. Das bedeutet allerdings nicht, dass das die Problemlösung für die kaputte Konjunktur ist. Seit geraumer Zeit bin ich der Überzeugung (habe es hier schon mehrfach kund getan), dass mMn die Protektion stark ansteigen wird und wir den Höhepunkt der Globalisierung gesehen haben. Die wird nur noch zurückgehen, so wie Anfang des 20. Jahrhunderts (damals war sie größer). Wird die Finanzwirtschaft noch stärker als manch anderen Wirtschaftszweig betreffen.

#37386: Annehmen kann man vieles. Nur sagen, ohne konkrete Zahlen, diese Annahmen überhaupt nichts. Die Probleme der DB sind mMn nicht gering aber anders gelagert.
Antworten
permanent:

GDP Falls 3.8 Percent; Drop is Less Than Expectati

4
30.01.09 14:40
GDP Falls 3.8 Percent; Drop is Less Than Expectations
GDP, ECONOMY, GROSS DOMESTIC PRODUCT, RECESSION
Reuters
| 30 Jan 2009 | 08:36 AM ET

The U.S. economy shrank at its fastest pace in nearly 27 years in the fourth quarter, government data showed, sinking deeper into recession as consumers and business cut spending.

 

The Commerce Department on Friday said gross domestic product, which measures total goods and services output within U.S. borders, plummeted at a 3.8 percent annual rate, the lowest pace since the first quarter of 1982, when output contracted 6.4 percent. GDP fell 0.5 percent in the third quarter. These were the first consecutive declines in GDP since the fourth quarter of 1990 and the first three months of 1991.

Analysts polled by Reuters had forecast GDP contracting 5.4 percent in the fourth quarter. The U.S. economy slipped into recession in December 2007, driven by the collapse of the housing market and resulting global credit crisis.

For 2008, GDP rose 1.3 percent, the slowest pace of growth since 2001, when the economy expanded 0.8 percent.

The advance report from the Commerce Department showed consumer spending, which accounts for two-thirds of U.S. economic activity, fell 3.5 percent in the fourth quarter after declining 3.8 percent in the third quarter, also the first consecutive drops since the last quarter of 1990 and the first quarter of 1991.

 

Spending on durable goods like cars and furniture plunged 22.4 percent, the steepest decline since the first quarter of 1987.

In response to the slump in demand, investment by business slumped 19.1 percent for the sharpest pull-back since the first quarter of 1975. Residential investment plummeted 23.6 percent.

The sharp economic downturn is putting a lid on inflation pressures, with the personal consumption expenditures price index plunging a record 5.5 percent after rising 5 percent in the third quarter. Excluding volatile food and energy items, core prices grew at a muted 0.6 percent, the slowest rate since the fourth quarter of 1962. Core PCE rose 2.4 percent in the third quarter.

Analysts polled by Reuters had forecast the PCE index falling 5.4 percent.

Antworten
Anti Lemming:

Passend dazu, Malko:

9
30.01.09 14:42
Droht nun in Österreich die nächste Staatspleite?

diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/.../448244/index.do

Die Ösis haben damit perfekt vorgemacht, wie man sich auch ohne US-Schrott ruinieren kann.
Antworten
Malko07:

#37383: Der liebe Obama scheint etwas

9
30.01.09 14:42
verlogen. Ist auch verständlich. Er und Clinton haben riesige Unterstützung von der der Wallstreet für den Wahlkampf bekommen. Da sah McCain alt aus. Deshalb hat er dem Plan des damaligen US.Finanzministers auch ohne Einschränkungen zugestimmt während McCain starke Änderungen zuungunsten der Banken wollte, sich aber nur geringfügig durchsetzen konnte. Obama kriegt jetzt was er wollte!
Antworten
Malko07:

A.L (#37389), das ist genau was ich meinte.

13
30.01.09 14:50
Auch die zukünftigen Probleme der spanischen Banken haben nichts mit den USA zu tun. Den italienischen Banken geht es in der momentanen Situation auch nicht gut - wie auch. Trotzdem haben sie mit Schrott, ob europäischem oder amerikanischem, nichts zu tun. Ganz einfach, weil sie bis heute nichts aus der Bilanz auslagern dürfen.

Für die Lösung der Probleme in der Eurozone müssen wir nicht in die USA starren und brauchen die USA auch nicht um sie zu lösen. Und die mittelfristige Werthaltigkeit der eurozonen toxischen Papiere ist eine total andere als die des amerikanischen Schrottes. Deshalb sind bei uns auch andere Lösungswege denkbar und gehbar.
Antworten
Casaubon:

2. Rettungsrunde von Banken nicht auszuschließen

5
30.01.09 14:56
Im Rahmen der Restrukturierung der französisch-belgisch-luxemburgischen Bank Dexia (siehe unten Link) wurde auch der lux. Wirtschaftsminister Krecké kurz vom Tageblatt interviewt.

Darin heißt es: "Dass eventuell eine zweite Rettungsrunde von Banken notwendig sein könnte, wollte der Minister nicht kommentieren. Das Thema sei zu sensibel. Auszuschließen sei aber nichts. Man werde von Fall zu Fall entscheiden, falls sich Notwendigkeiten ergeben würden."
Intressant (mMn.), da die Aussage sich nicht auf eine einzige Bank bezieht!

Das ganze ITV sowie der Dexia-Artikel unter:

eco.editpress.lu/news/118/ARTICLE/1908/2009-01-30.html
(Verkleinert auf 23%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 213581
Antworten
Anti Lemming:

Malko - Gewichtungen?

3
30.01.09 15:07
Mich würde interessieren, ob sich irgendwie abschätzen lässt, zu welchen Anteilen die Finanz-Misere in der EU

a)  auf hiesigen US-Schrott und

b)  auf hauseigenen EU-Schrott (inklusive "Ost"-Experimente)

zurückzuführen ist.

Außerdem interessieren mich dieselben Verhältnisse für die Schweiz und für England (bzw. für Kontinental-Europa).

Ich schätze, dass in der Schweiz der US-Anteil deutlich höher ist als in anderen europäischen Staaten.
Antworten
Anti Lemming:

Denkmal für den irakischen Schuhwerfer

11
30.01.09 15:22

Übergroßer Bronzeschuh
Denkmal für Schuhwerfer von Bagdad

Sein Schuhwurf auf US-Präsident George W. Bush in Bagdad machte den irakischen Journalisten al-Saidi weltberühmt. Zu seinen Ehren wurde jetzt im Irak ein Denkmal enthüllt – an einem historisch bedeutsamen Ort.



Am Donnerstag wurde in Tikrit, der Heimatstadt des früheren irakischen Diktators Saddam Hussein, ein übergroßer Bronzeschuh enthüllt, der an den Schuhwurf von Bagdad erinnern soll. Der Bildhauer Laith al-Amari, der das etwa zweieinhalb Meter lange und fast zwei Meter hohe Kunstwerk schuf, will das Denkmal jedoch nicht als politisches Werk verstanden wissen. Es sei vielmehr "eine Quelle des Stolzes alles Iraker", sagte er dem britischen Sender BBC.

mehr hier:

www.ftd.de/politik/international/...fer-von-Bagdad/467941.html

Der USA Bären-Thread 213596
Antworten
obgicou:

Ein kleines Detail zum GDP

7
30.01.09 15:55
der GDP-Preisdeflator kam mit -0,1% um 0,7 niedriger rein als erwartet.
Das macht beim GDP ca. +2,7% aus.

Die Rechnung sieht so aus:
Deflator in Q3: 1,23056
Deflator in Q4: 1,22979
wenn man von einem Deflator i.R. der Konsenserwartungen ausgeht liegt dieser 0,6% höher als der in Q3
also bei:  1,23794336

Teilt man nun das nominale GDP in Q4 von 14264,6 Mrd. durch diesen Deflator kommt man auf ein reales GDP von 11522 Mrd (offiziell ist 11599).
11522 entsprechen einer Veränderung von -1,6% ggü. den 11712 aus Q3. Über den groben Daumen *4 (bei der offiziellen Zahl paßt das auch mit +0,96 in Q4 und 3,8 annualisiert) ergibt ein annualisierte GDP-Veränderung von -6,5%, was 2,7% unter den offiziell gemeldeten +3,8 liegt.

Ich wäre froh, wenn jemand die Rechnung nachvollziehen könnte. Das sieht immer so einfach aus, wenn es nur mit den Grundrechenarten zu tun hat, aber der Teufel steckt im Detail.
Die Zahlen stammen alle aus www.bea.gov/newsreleases/national/gdp/2009/pdf/gdp408a.pdf
Die GDP-Zahlen aus Table 3, der Preisdeflator aus table 6
Antworten
permanent:

SL auf den BUFU Short angehoben

3
30.01.09 16:26
Antworten
Malko07:

#37393: Als

13
30.01.09 16:45
US-Schrotthalde sind in Europa Großbritannien und die Schweiz führend. Wenn man von der reellen Gefahr eines Staatsbankrottes ausgeht, führt sicherlich die Schweiz vor Großbritannien. Die Probleme im Osten der EU sind damit verglichen relativ klein, für die betroffenen Staaten allerdings relativ groß. Für das westliche Kontinentaleuropa ist aber eine Stützung der eigenen osteuropäischen Werkbänke relativ einfach.  Je größer ein Staat, desto schwieriger wird er bankrott gehen. Die letzten Schubser kommen von der Spekulation und die tut sich bei kleineren Länder einfacher. In der Eurozone selbst sind  trotz aller angelsächsischer Propaganda, die Gefahren am geringsten. Unter der Bewertung aller Risiken ist Griechenland ein Fels in der Brandung verglichen mit der Schweiz. Griechenland leidet unter einer üblichen Staatsverschuldung, die Schweiz muss riesige Zombiebanken tragen, deren Zusammenbruch sie im Falle eines Falles nicht verhindern wird können. Die damit einhergehende Kapitalflucht aus der Schweiz würde den Franken töten und isländische Verhältnisse zurück lassen.
Antworten
Ischariot MD:

#37393, ich glaube es bringt nichts,

6
30.01.09 16:56
eine "Schuldaufteilung" nach US- und Non-US-Schrott / EU-eigenen Schrott vornehmen zu wollen. Das klingt mir zu revanchistisch. Nehmen wir Spanien. Ursache der billigen Kredite ist die Euro-Einführung, Ursache der Gier ist der liebe Gott, und die Ursache, warum die bubble genau jetzt auch in Spanien geplatzt ist, ist sicher der subprime-eye-opener  aus den USA. Wer ist jetzt schuld? Nehmen wir Österreich. Man sah sich als Tor zum Osten, alles hat sich auf diese Märkte gestürzt. Warum florierten die Ost-Staaten? Teils wg. Globalisierung, teils wg. EU-/Euro-Beitritten, teils wg. Rohstoffbooms.  Das Ende von Globalisierung und Rohstoff-Crackup-Boom kam mit der zunächst-Subprime-genannten-Krise. Wer ist jetzt schuld an Felix Austrias Misere? USA, oder vielleicht auch China, Ölstaaten, Deutschland, Japan, Rußland, oder doch die ost-einäugigen Österreicher selbst? Die Ursachen sind vielschichtig, die Wirkungen sind ebenso vielschichtig. Black swan eben.
Antworten
Anti Lemming:

Ischariot

9
30.01.09 17:09
Der Schweiz würde es in der Tat nicht besser gehen, wenn ihre Banken statt US-Schrott den Spanien-Schrott gekauft hätten. Das Tödliche war und ist der Hebel. Die Risiko-Positionen entsprechen einem mehrfachen des Schweizer BIP. Eine Staatspleite wie in Island ist nicht ausgeschlossen.

Bei US-Schrott, der in viel größerem Volumen emittiert wurde, kommt allerdings größerer Verkaufsdruck auf, weil zuviele andere Banken und Hedgefonds das Zeug in Zwangsverkäufen auf den Markt werfen. Der Druck dürfte bei Spanien-Schrott kleiner sein. Insofern ist eine Aufschlüsselung dennoch hilfreich.
Antworten
Casaubon:

Obama: 'continuing disaster'

4
30.01.09 17:52
Obama: GDP numbers show 'continuing disaster'
By Robert Schroeder
Last update: 11:14 a.m. EST Jan. 30, 2009

WASHINGTON (MarketWatch) -- U.S. fourth-quarter GDP numbers released Friday show a "continuing disaster" for American families, President Barack Obama said, and again urged Congress to pass his massive economic stimulus plan. Obama said the recession is deepening and said he was pleased that the House approved his plan. "I hope we can strengthen it further in the Senate," Obama said.
Der USA Bären-Thread 213619
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