Anzeige
Meldung des Tages: Fundamental stark, Kurs zu niedrig – Chance beim Krebs-Impfstoff-Pionier!
Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht ZurückZurück WeiterWeiter
... 1448  1449  1451  1452  ...

Der USA Bären-Thread

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs auf Tesla Inc

Strategie Hebel
Steigender Tesla Inc-Kurs 4,99 10,04 21,50
Fallender Tesla Inc-Kurs 5,03 9,76 21,16
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB3TRF8 , DE000NB4L4C6 , DE000NB40SJ5 , DE000NB0N0L7 , DE000NB4W8D2 , DE000NB4X8B5 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 156.448
Zugriffe: 26.388.419 / Heute: 505
S&P 500 6.966,05 +0,63% Perf. seit Threadbeginn:   +377,46%
 
permanent:

US Braces for the Worst Jobs Report in 34 Years

2
09.01.09 09:40

US Braces for the Worst Jobs Report in 34 Years

Der USA Bären-Thread 5278418

U.S. employers probably cut the most jobs in at least 34 years last month as the global economic crisis gathered pace and moves by policy makers took time to filter through to struggling companies.

Wie viel ist bereits eingepreist, wie viel Überraschungsmoment ist noch möglich?

Der Markt heute:
http://www.ariva.de/Der_Markt_heute_t362259
Daten und Erwartungen.

Permanent

Antworten
obgicou:

Ich halt vor den Arbeitsmarktdaten

3
09.01.09 09:54
auch erst mal die Füße still; hab meine Shorts gestern gut verkaufen können;
geht's hoch nach den Zahlen, kann man sich wieder gemütlich reinshorten.
Antworten
Ischariot MD:

Update zu Hauspreisen

5
09.01.09 10:38

FTD: Hauspreisverfall noch nicht zu Ende

www.ftd.de/politik/international/...-nicht-zu-Ende/458488.html

In den Vereinigten Staaten haben Immobilien mehr als ein Fünftel ihres Werts verloren. Doch Experten zufolge wird der Preisverfall noch Monate anhalten. Große Bedeutung kommt jetzt dem neuen Präsidenten Obama zu.

Schlechte Nachricht für den designierten US-Präsidenten Barack Obama: Nach Ansicht von Experten wird der US-Häusermarkt frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2009 seinen Tiefpunkt erreichen - trotz fallender Hypothekenzinsen und geringerer Bautätigkeit.
Der US-Häusermarkt steht im Kern der Finanzmarktturbulenzen. Der Preisverfall war im vergangenen Jahr dramatisch: Der S&P Case/Shiller-Hauspreisindex fiel bis Ende Oktober um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gegenüber der Hochzeit des Booms im Juli 2006 entspricht das einem Rückgang um 23 Prozent.
Die Konsequenzen sind hart: Das Platzen der Hauspreisblase führte zu Wertberichtigungen bei hypothekenbesicherten Wertpapieren und Milliardenabschreibungen bei Banken. Angesichts der gesunkenen Immobilienpreise stecken zudem viele Häuslebauer tief in den roten Zahlen. Laut dem Datendienstleister First American Corelogic übersteigen bei 41 Prozent der Eigentümer die Verbindlichkeiten den Wert des Eigenheims. Deshalb halten sich die US-Verbraucher mit dem Konsum zurück, was wiederum die US-Wirtschaft belastet.


Zahlreiche Regierungsprogramme, wenig Wirkung


Die Regierung stemmt sich mit aller Kraft gegen den Abschwung. Gleich mehrere Programme legte sie auf, um den Abschwung zu stoppen. Sie hießen "FHA Secure", "Hope Now" und "Hope for Homeowners". Auch die staatliche Einlagensicherung FDIC wurde aktiv und führte im Fall des insolventen kalifornischen Hypothekenfinanzierers Indymac standardisierte Umschuldungen durch, die Behördenchefin Sheila Bair auf den gesamten Markt ausdehnen wollte.
Der jüngste Vorstoß kommt von der US-Notenbank Fed. Sie kauft für insgesamt 600 Mrd. $ Hypothekenpapiere auf. Das sorgte dafür, dass die Hypothekenzinsen kräftigt sanken. Inzwischen liegt die Rate für eine Standardhypothek mit einer Laufzeit von 30 Jahren wieder unter fünf Prozent. JP Morgan bietet Hauskredite für 4,75 Prozent an, Wells Fargo liegt bei 4,875 Prozent und Bank of America bei fünf Prozent. Laut Berechnungen von JP Morgan steigen mit einem Rückgang der Hypothekenrate um ein Prozent die Hausverkäufe um zehn Prozent. Die JP-Morgan-Analysten sind indes vorsichtig optimistisch: Sie hoffen auf eine Trendwende im Jahresverlauf.


Ökonomen fordern Milliardenprogramm


Mark Zandi, Chefvolkswirt von Moody's Economy.com, ist trotzdem nicht zufrieden. Er rechnet damit, dass die Hauspreise um weitere rund zehn Prozent nachgeben werden. "All die Regierungsprogramme haben zwar geholfen, die Zwangsvollstreckungen zu verringern, wirklich gerecht sind sie aber dem Problem nicht geworden", sagt Zandi. Der Ökonom fordert stattdessen ein 100 Mrd. $ schweres Stützungspaket für den Häusermarkt. Dann bestehe die Chance, dass es in der zweiten Jahreshälfte 2009 wieder aufwärts gehe.
Finanziert werden könnte es über die zweiten 350 Mrd. $ des "Troubled Asset Relief Program" (TARP). Mit der ersten Hällfe des Geldes erwarb Washington Anteile an US-Banken, was im Kongress zu Verstimmung führte. Der designierte US-Präsident Obama und sein Finanzminister Timothy Geithner müssen nun entscheiden, wie sie die TARP-Mittel verwenden.
Obama muss sich aus Sicht der Regierung beeilen. Denn das Grundproblem des Häusermarkts besteht nach wie vor: das starke Überangebot. 4,2 Millionen verfügbare Immobilien sind noch nicht verkauft. Legt man die aktuelle Nachfrage zugrunde, reicht das Angebot noch für 11,2 Monate. Als stabil gilt eine Rate von 4,5 Monaten.
Skeptiker zweifeln trotz der geringeren Hypothekenzinsen, dass die Verkaufsaktivität in den kommenden Monaten spürbar zulegt. Ihr Argument: Niedrige Zinsen führen zu mehr Refinanzierungen, nicht aber zwingend zu mehr Hauskäufen. Aktiv seien momentan vor allem Spekulanten, warnt Yale-Ökonom Robert Shiller.


"Das sind Flipper, die das Haus nach kurzer Zeit wieder auf den Markt werfen. Diese Marktteilnehmer verhindern derzeit einen Marktcrash. Wenn sie sich wieder zurückziehen, könnten die Preise weiter fallen", sagt Shiller. Nobelpreisträger Joseph Stiglitz teilt diese Ansicht: "Wer bauen hier ein Schattenbestand an Häusern auf. Wenn sich die Spekulanten wieder verabschieden, bricht der Markt erst recht ein."

Die Realität sieht laut den Experten ernüchternd aus. "Härtere Auflagen für Kredite, die angespannte Situation auf dem Arbeitsmarkt und der Kollaps des Konsumentenvertrauens unterminieren die Hausnachfrage", prophezeit Louise Purtle Experten beim Researchhaus Creditsights. Gerade der Arbeitslosigkeit komme bei der weiteren Entwicklung des Immobilienmarkts eine entscheidende Bedeutung zu, sagt Robert Stevenson, Analyst beim Brokerhaus Fox-Pitt Kelton.
Arbeitslosigkeit entscheidendes Problem
"Sollte die Arbeitslosenquote unter acht Prozent bleiben, dann wird die Erholung auf dem Häusermarkt 2010 einsetzen. Wenn jedoch die Pessimisten Recht behalten und die Arbeitslosenquote auf über neun Prozent steigt, könnte der Abschwung sogar noch heftiger ausfallen als in den vergangenen Jahren", warnt Stevenson. "Steigende Arbeitslosigkeit führt dazu, dass die Hypothekenschuldner hinter ihren Zahlungen zurückbleiben, Zwangsvollstreckungen zunehmen und damit die Hauspreise weiter fallen."
Im November lag die Arbeitslosenquote bei 6,7 Prozent. Der Arbeitsmarktbericht für Dezember wird am Freitag veröffentlicht. Volkswirte rechnen im Durchschnitt damit, dass die Quote im Dezember auf 7,0 Prozent anstieg. 54 vom "Wall Street Journal" befragte Ökonomen rechnen für 2009 mit einer Arbeitslosenquote von durchschnittlich 8,4 Prozent.
Autor/Autoren: Tobias Bayer (Frankfurt)
(c) FTD   09.01.2009

 

Antworten
jungchen:

tja

6
09.01.09 10:56
wenn das pfund so schwach wird, holt man sich durch teurere importe halt doch inflation ins land.
das koennte in UK noch ziemlich uebel werden mit dem geldwert und der inflation (siehe island)

U.K. producer prices flat in December
Last update: 4:44 a.m. EST Jan. 9, 2009

LONDON (MarketWatch) -- British output producer prices were flat in December, marking a 4.7% annual rise, the Office for National Statistics reported Friday. Market expectations were for a 0.7% monthly drop and a 3.9% year-on-year rise.
Ich brauche einen Balkon - damit ich zum Volk sprechen kann.
Antworten
permanent:

Mein Short auf den Bund Future ist per SL

7
09.01.09 12:05

bei 1,65 € aus dem Depot geflogen. Ich hatte 123,75 als Obergrenze gesehen.

KK war 2,05

Schade.

http://www.ariva.de/...it_dem_R_Virus_t283343?pnr=5274403#jump5274403

Gruß

Permanent

Antworten
obgicou:

Mal wieder ein Ausblick auf die Arbeitsmarktdaten

4
09.01.09 12:32
Continuing claims am 1. November waren 3,897 Mio
Continuing claims am 27. Dezember waren 4,611 Mio

Im November wurden 533T lost jobs reportet, verbleiben für den Dezember eigentlich nach Adam Riese nur 181T.
Auch wenn man vom Statistikamt alles erwarten kann, gehe ich davon aus, daß die Zahlen also besser als erwartet reinkommen. Die hohe Zahl im ADP rührte auch daher, daß man dort den Berechnungsmodus an das BLS angepaßt hat.
Antworten
Kicky:

Federal Home Loan Banks grosse Verluste

4
09.01.09 12:34
Jan. 8 (Bloomberg) -- The Federal Home Loan Banks face potentially “substantial” losses on mortgage bonds, and in a worst-case scenario only four of the 12 would remain above regulatory capital minimums, Moody’s Investors Service said.

The FHLBs, government-chartered cooperatives owned by U.S. financial companies, hold about $76.2 billion of “private- label” mortgage securities that may cause losses under accounting rules, the New York-based ratings firm said in a statement today. Moody’s said it is unlikely to lower the system’s Aaa debt grades because of their government support.

The U.S. may decide to put some of the FHLBs, the largest U.S. borrower after the federal government, into conservatorship or force them into mergers with others, Moody’s said. At issue is whether declines in the market value of the mortgage bonds, totaling $13.5 billion on Sept. 30, will be deemed “other-than- temporary impairments,” or OTTI, and how much of the losses their regulator will see as irreversible, the statement said.....

The Federal Home Loan Bank system has $1.25 trillion of debt. The regional FHLBs lend the money they raise as a group in the so-called agency debt market to more than 8,000 thrifts, credit unions, insurers and commercial banks at below-market rates, mainly to finance their mortgage holdings.....

With troubled FHLBs, the government may only seek agreements that restrict activities such as dividends to banks and stock repurchases, rather than conducting takeovers, Harris said. FHFA is unlikely to force reductions in the FHLBs’ lending partly because it is “so significant” to the financial system, the statement said. Cutting lending also may not be necessary because banks must buy more equity in the FHLBs when borrowing from them, Moody’s said...........
The Financial Accounting Standards Board yesterday approved a measure that may help companies deem fewer asset-value declines as “other-than-temporary” and record fewer writedowns, after U.S. banks blamed accounting rules for eroding their capital.Companies can “exercise judgment when assessing whether declines in fair-value are indicative of a decline in the cash flows expected from the issuer of the security,” FASB said in a statement.
                                                                                                          ftalphaville.ft.com/blog/2009/01/09/50968/for-fhlbs-sake/     Disregarding that there seems to be something instinctively distasteful about giving a company a triple-A  rating based on the fact the government will bail it out, it’s troublesome for another reason. As noted above, the US government pledged to backstop the FHLB  when it rescued Fannie and Freddie in September.

Like Fannie and Freddie, the FHLB are Government-Sponsered Enterprises, but, rather than provide loans to individuals they provide loans to something like 8,000 banks, helping them finance their mortgage holdings. As the credit crunch took hold and private investors shied away from lending to banks, the FHLB became more important, culminating in the organisation’s current $1.25 trillion worth of debt, according to Bloomberg.

Putting the FHLB into conservorship would add a massive amount to the US government’s bailout burden.
... accounting impairments on the organisation’s  MBS portfolio (something like $62.7bn based on third-quarter 2008 market prices according to Moody’s, down from $76.2bn), should they be deemed non-temporary, could result in further  erosion of the banks’ capital bases.

und Reuters berichtet    uk.reuters.com/article/gc03/...eNumber=1&virtualBrandChannel=0
....In the short term, U.S. GAAP accounting rules may require the FHLBanks to account for securities in their portfolio as "other than temporary impairments," or OTTI, according to Senior Vice President Brian Harris, the author of the report."If these unrealized losses are deemed OTTI," he said, "the FHLBanks' capital levels would be significantly affected -- an issue that is likely to become far more evident during the next two quarters."

But the FHLBanks' lending activities are so important that the regulators would probably not reduce individual banks' lending activities even if they were to incur substantial OTTI charges, he said.
"The principal conclusion was the FHLBanks have the ability and intent to hold these securities to maturity, and the expected economic loss was modest and could be absorbed by each FHLBank at current capital levels," Mike Ciota, FHLB spokesman, said in an e-mail.
Antworten
Kicky:

Calculate Your Financial Comeback

2
09.01.09 12:36
www.nytimes.com/interactive/2009/01/06/...omeback-graphic.html
Antworten
Kicky:

Deutsche Bank sieht schlechte Zeiten für Rohstoffe

7
09.01.09 12:47
ftalphaville.ft.com/blog/2009/01/09/50961/...y-of-commodities/
und rät zum Verkauf wenn sie steigen
.Like Sisyphus, we believe the ability of world growth to push commodity prices, and specifically energy and industrial metal prices, higher in 2009 will be fraught with difficulties.
What may interrupt this negative price outlook is not only new money being put to work in the complex, but, also the aggressive monetary and fiscal action being adopted by central banks and governments around the world.

However, we remain concerned that a selfsustaining recovery in the major industrialised economies will not start to take hold until 2010. Indeed in Asia we expect the Chinese economy to slip back into recession at the start of next year and this is one of the reasons why our 2010 USD55/bbl crude oil price forecast lies significantly below the USD75.4/bbl consensus forecast.

We would therefore view any rally in energy and industrial metal prices in the first half of this year as selling opportunities. We believe crude oil prices will only start to stabilise in the fourth quarter of this year, twelve months after OPEC started to cut production to defend oil prices. We believe a weak oil price will also constrain price advances in parts of the agricultural sector.
However, if we assume that forecasting errors are symmetrical in falling markets as to what occurred in rising markets, then the ‘corrected’ analyst forecast for 2009 would be USD39.5/bbl, that is oil prices undershooting the consensus forecast by 31%.
Antworten
Malko07:

Ischariot MD, nicht nur

17
09.01.09 13:03
Riester und Rürup waren und sind Büttel der Versicherungswirtschaft. Ein Großteil von Rot-Grün gehörte dazu und viele von der Union (z.B. Biedenkopf) und der FDP. Die haben jahrelang der Bevölkerung Angst mit der Bevölkerungspyramide gemacht und gleichzeitig die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung runter gefahren. Die waren so erfolgreich, dass viele den Unsinn noch heute glauben.

Jetzt bekommt heute ein Teil der Beträge, die sonst die Rentenversicherung bekommen hätte, die unfähige Finanzindustrie. Da absehbar war, dass die Kleinverdiener das nicht tragen würden, wurde gleichzeitig die Besteuerung der Renten geändert (das wenige was die Finanzindustrie übrig lässt wird dann im Alter noch versteuert) damit die Stütze der Rentner, die ursprünglich Kleinverdiener waren, finanziert werden kann. Eine größere Verarsche ist selten gelaufen. Wenn man bedenkt, dass es in den USA inzwischen ernst gemeinte Studien gibt, die empfehlen wegen der Bevölkerungspyramide auf ein Umlagesystem anstelle der privaten Vorsorge umzustellen, wird der ganze Irrsinn überdeutlich. Obama hat eine Studiengruppe eingerichtet, die sich damit beschäftigt.

Es ist also in Wirklichkeit nicht überraschend, wie die Rettung der Commerzbank und der Bonis der Vorstände der Allianz gelaufen sind. Da war man sogar bereit sofort die 10 Milliardenregel über den haufen zu schmeißen. Die Allianz hat die Brüder fest im Griff. Sie bräuchte nur von früher zu plaudern ...
Antworten
permanent:

@obgicou

3
09.01.09 13:37

Continuing claims am 1. November waren 3,897 Mio
Continuing claims am 27. Dezember waren 4,611 Mio

 

Sehr intereressante Betrachtung im Posting 23231. Ich glaube jedoch so einfach kann man das nicht rechnen. Arbeitslose fallen meines Wissens nach 6 bzw. nach 12 Monaten aus der Statistik. Somit müsste man die Arbeitslosen die in dem entsprechenden Zeitraum vor 6/12 Monaten in die Statistik gekommen sind nur herausrechnen.

Gruß

Permanent

Antworten
obgicou:

@perma

 
09.01.09 13:39
ist ja nur eine Daumenrechnung;
Antworten
Maxgreeen:

US-Bullen warten auf 14:30

2
09.01.09 13:48
Hoffentlich sind die Zahlen richtig mies, so - 700.000 Stellen, dann kann man wieder wie im Dezember eine Rally starten. Gute Zahlen sind Gift für den Aktienmarkt, zumindest heute. :))

Maybe
"Ein Analyst ist ein Mensch, der hinterher genau erklären kann warum er falsch lag"
Antworten
Ischariot MD:

Malko,

12
09.01.09 14:02
interessant.
"Eine größere Verarsche ist selten gelaufen" im Rentensystem - ich würde das ausdehnen auf die Aussage
>>> "das ganze Sozialsystem in D ist eine Riesen-Verarsche"
Daß weite Teile des Parlamentes, insbesondere die den Sozialsystemen nahestehenden und in ihnen emporgekommenen Mitglieder (Ihr habt gerade einen solchen als Oberhäuptling ;o)  eine landläufig als "korrupte" bzw. korruptionsähnliche, höchst eigeninteressegetriebene Mentalität an den Tag legen - keine Frage für mich.

Ich muß zugeben, daß ich bislang ein glühender Verfechter der staatsfernen Eigenvorsorge, also von Pensionskassen, Versorgungswerken und steuerbegünstigter Eigenvorsorge war (NICHT Lebensversicherungen, etc), diese Sichtweise in letzter Zeit aber Risse bekommen hat.

Nur, die Bevölkerungspyramide läßt sich nicht wegdiskutieren und nicht rasch und nachhaltig umkehren (lassen wir die Kontroverse über Migration mal außen vor). Wie unter diesen Kautelen ein Umlagesystem funktionieren soll, ohne die nachfolgende populationsarme arbeitende Generation auszuquetschen, bleibt mir schleierhaft. Gleichartiges Problem trifft aber auch die Vorsorge durch asset-Akkumulation (und da hattest Du mehrfach schon drauf hingewiesen): die "nachfolgende populationsarme Generation" müßte uns später mal all unsere assets gegen Cash abkaufen, damit wir sie als Rentner verbraten können. Ich hab mir da ehrlich noch keine aktualisiert-schlüssige Meinung zu gebildet.

Meine grundlegenden Vorbehalte gegen das Umlagesystem bleiben aber intakt: Es ist der allfälligen Manipulation der Politik zugänglich, bis zur "sozial gerechten" Enteignung der Anwartschaften a la Kirchner in Argentinien. Dazu brauchen wir nur ein paar Jahre Nahles, Redler, Lauterbach und Seehofer als Koalitionäre. Zu großen Teilen des Rests des Parlamentes schweige ich lieber, meine Wortwahl würde sonst den guten Ton hier im Thread verletzen ...

Bleibt also für mich nur, trotzdem die private Vorsorge zu favorisieren. Neben der bodenlosen Frechheit, Aufwendungen heute zu 60% abzusetzen und später zu 100% zu versteuern, bleibt die untragbare Limitierung der geförderten Vehikel auf die Produkte der Finanzwirtschaft. Es ist aber sonnenklar, daß ein Großteil der Bevölkerung systematischer Hilfestellung bedarf, weil sie mit eigenverantwortlicher asset-Allokation überfordert wäre (das ist wahrscheinlich auch der Grund für umlagefreundliche Studien in den USA: nicht daß Umlage prinzipiell besser wäre, sondern vielmehr ist ein Großteil der US-Bevölkerung unfähig, suffizient eigenverantwortlich auf Jahrzehnte vorzusorgen, ähnlich den Defiziten in der US-Krankenversicherung). Also kann es nicht ohne die boni-schindenden Finanzjongleure der Versicherungswirtschaft abgehen. Die Manager der Pensionsfonds und Versorgungswerke dürften übrigens ganz ähnlichen Problemen und Eigeninteressen unterliegen wie die Asset-Manager der Versicherungswirtschaft. Man hört nur weniger über deren Performance. Glaub aber nur nicht, daß das Umlagesystem in D, mit allen seinen politisch-sozialen Verschiebebahnhöfen, nur einen Funken effektiver oder gar gerechter wäre! Es werden nur andere Figuren alimentiert, und kräftig nivelliert. Und das, ohne daß ich darauf irgendeinen Einfluß nehmen könnte.
So kann man wenigstens noch entscheiden, ob ich lieber Diekmann, Maschmeyer oder wen auch immer alimentiere  :o(
Ich muß noch viel über das Thema nachdenken.
Antworten
Majorero:

spanische Arbeitslose

13
09.01.09 14:08
gibt es jetzt über 3 100 000. (Deutschld ist doppelt so groß wie España). Ende 2007 waren es 2 mio.
Der Anstieg betrug im Dezember 140 000, nach 175 im Monat davor. Am meisten hat es letzten Monat die Baubranche erwischt mit 70.000 nach 40.000 im November. Da waren die Dienstleister vorne.
 Aktuelles von der Insel: Weihnachtsgeschäft war etwas flau. Nur die Handvoll 4 und 5*** Resorts waren voll ausgebucht. Italiener, Polaken und Spanier haben am meisten Geld hiergelassen.
Bewölkt, zwischendurch Regen, 18 Grad, short auf Dax
M



La cifra de parados sobrepasa ya los tres millones

Por CONSUMER.es EROSKI

Casi un millón de personas fue al paro durante 2008

Los Servicios de Empleo registraron en diciembre 139.694 desempleados más que el mes anterior, lo que supone un incremento del 4,6%. En diciembre de 2007, el desempleo subió en 35.074 personas. En términos interanuales, el conjunto de 2008 se cierra con un incremento de 999.416 desempleados (46,9%).

Los datos presentados por el Ministerio de Trabajo indican que el paro descendió en diciembre en el colectivo sin empleo anterior, con 6.119 desempleados menos (-2,2%), y en agricultura, con 916 menos (-0,9%). En el resto de sectores, la construcción es el que registró un mayor incremento, con 70.701 personas paradas más (13,6%), seguido de servicios, con 46.471 (2,6%), e industria, con 27.725 (7,4%).
Antworten
Maxgreeen:

Schön

 
09.01.09 14:38
#36238 - die Zahlen sind schlecht

Wie versteht ihr das? "U.S. Oct., Nov. payrolls revised down 157,000"

die Novemberzahlen sind im Dezember revidiert worden ( zuerst 240.000, dann 320.000 ) und jetzt korrigiert auf 170.000 oder korrigiert auf 320.000 -170.000  = 490.000 ?
"Ein Analyst ist ein Mensch, der hinterher genau erklären kann warum er falsch lag"
Antworten
rogers:

x

7
09.01.09 14:50
"U.S. employers slashed payrolls by 524,000 in December, driving the unemployment rate to its highest level in almost 16 years, a government report showed on Friday, suggesting that the year-long recession was deepening.

The Labor Department said the national unemployment rate rose to 7.2 percent in December, the highest level since January 1993.

The jobless rate was 6.8 percent in November.

Analysts polled by Reuters predicted a reduction of 550,000 jobs in December.

November's job losses were revised to show a cut of 584,000, previously reported as a 533,000 loss, while October's losses were revised to 423,000 from a decline of 320,000.

With those revisions, the total reduction in U.S. nonfarm payrolls in the four months through December was 1.9 million.
The largest number of job losses in December was in services-providing businesses, which shed 273,000 jobs.

Total job losses for 2008 was 2.6 million, the largest decline since a 2.750 million drop in 1945."

www.cnbc.com/id/28575711
Antworten
Malko07:

Ischariot MD, manipulieren kann der Staat

6
09.01.09 15:22
alles, auch die private Vorsorge. Der Phantasie im Steuerrecht sind keine Grenzen gesetzt. Dagegen hilft nur der "aufgeklärte" Bürger. Ich habe auch nichts gegen die private Vorsorge. Die gab es schon immer, soweit sie möglich war. Ich habe was dagegen, dass die Bürger entmündigt und wie Rinderherden in ein Gatter getrieben/gelockt werden. Sowas muss an den Finanzmärkten zwangsweise in einer Katastrophe enden. Auch jeder, der sich etwas mit dem längerfristigen Timing auseinandergesetzt hat, weiß wie kompliziert das ist und dass man den gleichen Gaul nicht 40 Jahre lang reiten kann. Man muss die Gäule öfters wechseln.

Die angeblich ideale Bevölkerungspyramide führt zu einem andauernden Bevölkerungswachstum. Jeder der minimal in der Mathematik bewandert ist, weiß dass das zwangsweise in der Katastrophe ändert. Kriege sind dann vorprogrammiert. Dabei ist die uns bevorstehende Vergreisung gar nicht so schlimm. Von 1880 bis 1980 war sie wesentlich größer und in der gleichen Zeit ist der Wohlstand laufend gestiegen.

Eine moderne umlagefinanzierte Rente finanziert man nicht über Beiträge sondern über Steuern. Mit virtuellen Beiträgen würde man sich Anrechte erarbeiten. Und dann wäre es noch wichtig brauchbare Infrastrukturen am Leben zu halten und die Staatsverschuldung sehr gering zu halten. Momentan explodiert bei uns die Staatsverschuldung schneller als der gemeine Bürger für sein Alter vorsorgen kann. Der Zins muss später auch erarbeitet werden.

Schaut man sich die heutigen Riester-Produkte genauer an, haben alle eins gemeinsam: Hohe bis sehr hohe Kosten. Berücksichtigt man dann noch die spätere Steuer, war das Sparen unter dem Kopfkissen früher effektiver.
Antworten
obgicou:

AL-Zahlen Details

5
09.01.09 15:25
Total -524
 davon Private: -531
   davon Goods-Producing: -251
     davon Nat. res. and mining: -1
           Construction: -101
           Manufacturing: -149
   Service Providing: -280
     davon Trade, transp. util.: -121
     Information: -20
     Financial: -14  
     Prof. and bus. serv.: -113
     Educ. and health: +45
     Leisure and hopsitality: -22
     Other: -35
  Government: +7

Birth/Deaht-Model mit +72 am Start
Antworten
Kicky:

Reaktion positiv

4
09.01.09 15:28
Jan. 9 (Bloomberg) -- U.S. stock futures rose after a government report showed firings were in line with forecasts last month, spurring speculation that share prices have fallen enough to reflect the recession.

Goldman Sachs Group Inc., Google Inc. and Honeywell International Inc. helped lead gains after the Labor Department said employers cut 524,000 jobs last month, 1,000 fewer than the average projection in a Bloomberg survey.

“It helps everyone breathe a sigh of relief,”
Antworten
permanent:

Die geleisteten Wochenstunden sind weiter

6
09.01.09 15:39
drastisch gefallen. Die Anzahl der Wochenstunden gelten gemeinhin als Frühindikator für den Arbeitsmarkt. Von dieser Seite dürfte in den nächsten Monaten der Druck anhalten.

Vor der Entlassung erfolgt in der Regel zunächst eine Reduktion der geleisteten Stunden.

Gruß

Permanent
Antworten
obgicou:

Hab mir einen ersten Short gegönnt

3
09.01.09 15:39
nicht zuviel und weiter KO;
am Montg kommt nachbörslich Alcoa und läutet die Berichtssaison ein;
die wird imho geradezu infernal ablaufen.

Meinen ungehebelten Shortzertis halte ich übrigens weiter bis zum Sanktnimmerleinstag.
Antworten
obgicou:

Ich schäme mich auch

3
09.01.09 16:00
aufgrund meines Anfängerdusels
Antworten
Ischariot MD:

Malko, weitgehende Zustimmung

4
09.01.09 16:06
nur ganz kurz, weils ja off-topic ist.
Riester-Produkte sind ineffizient, soweit ich mir das als Nicht-Experte habe sagen lassen, ich habe auch keins, auch nix aus dem Rürup-Sumpf. Liegt an meinem Mißtrauen dem Staat und der Vers.wirtschaft gegenüber begründet. Da ist über die ganzen Zuschüsse jetzt schon ein erheblicher steuerfinanzierter Umverteilungseffekt enthalten.

"Dabei ist die uns bevorstehende Vergreisung gar nicht so schlimm" schreibst Du. Es besteht nur ein Unterschied zwischen Reduktion des Bevölkerungswachstums (wie Anfang letzten Jahrhunderts, ist auch eine 'relative Vergreisung'), temporären Effekten durch Kriegstote und der aktuellen Situation einer Bevölkerungsschrumpfung. Wenn ich mir die aktuelle Steuer-/Sozialbelastung der Arbeitnehmer anschaue und mir vorstelle, daß die relative Belastung des einzelnen Beitragszahlers noch weiter ansteigt (Produktivitätszuwachs hin oder her, die spürt der einzelne ja nicht), dann sind Generationenkonflikte vorprogrammiert.

Steuerfinanzierte Grundrente und darauf aufbauende private Vorsorge nach dem Versicherungsprinzip (wie i.d. Schweiz) scheint tatsächlich prinzipiell sinnvoll..
ABER:
"Und dann wäre es noch wichtig brauchbare Infrastrukturen am Leben zu halten und die Staatsverschuldung sehr gering zu halten" - ja, *lol* - genau das klappt ja nicht, und diesem Staat soll ich das Placet geben, für meine Altersversorgung zu sorgen? Neee. Unsere Politiker sind es gewohnt, Wählerstimmen durch Umverteilungsversprechen zu erkaufen. Da wird aus der steuerfinanzierten Grundrente schnell eine (versprochene) üppige Vollrente, und die Steuerlast der dann arbeitenden oder (noch) Vermögenden steigt ins Unermeßliche. So läuft kein Generationenvertrag.
Antworten
obgicou:

George spricht

2
09.01.09 16:06
09.01.09 15:57   WHITE HOUSE: AMERICANS "CAN HAVE FAITH" ECONOMY TO RETURN TO GROWTH AND JOB CREATION THIS YEAR  
09.01.09 15:56 WHITE HOUSE, RESPONDING TO JOBLESS RATE, SAYS AID ECONOMY WILL TAKE TIME TO HAVE FULL EFFECT
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 1448  1449  1451  1452  ... ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs auf Tesla Inc

Strategie Hebel
Steigender Tesla Inc-Kurs 4,99 10,04 21,50
Fallender Tesla Inc-Kurs 5,03 9,76 21,16
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB3TRF8 , DE000NB4L4C6 , DE000NB40SJ5 , DE000NB0N0L7 , DE000NB4W8D2 , DE000NB4X8B5 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Neueste Beiträge aus dem S&P 500 Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
  56 PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE 0815ax Lesanto 06.01.26 14:14
469 156.447 Der USA Bären-Thread Anti Lemming ARIVA.DE 04.01.26 10:00
29 3.795 Banken & Finanzen in unserer Weltzone lars_3 youmake222 02.01.26 11:22
    Daytrading 15.05.2024 ARIVA.DE   15.05.24 00:02
    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

--button_text--