US Braces for the Worst Jobs Report in 34 Years
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Wie viel ist bereits eingepreist, wie viel Überraschungsmoment ist noch möglich?
Der Markt heute:
http://www.ariva.de/Der_Markt_heute_t362259
Daten und Erwartungen.
Permanent
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Tesla Inc-Kurs | 4,99 | 10,04 | 21,50 | |
| Fallender Tesla Inc-Kurs | 5,03 | 9,76 | 21,16 | |
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www.ftd.de/politik/international/...-nicht-zu-Ende/458488.html
In den Vereinigten Staaten haben Immobilien mehr als ein Fünftel ihres Werts verloren. Doch Experten zufolge wird der Preisverfall noch Monate anhalten. Große Bedeutung kommt jetzt dem neuen Präsidenten Obama zu.
Schlechte Nachricht für den designierten US-Präsidenten Barack Obama: Nach Ansicht von Experten wird der US-Häusermarkt frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2009 seinen Tiefpunkt erreichen - trotz fallender Hypothekenzinsen und geringerer Bautätigkeit.
Der US-Häusermarkt steht im Kern der Finanzmarktturbulenzen. Der Preisverfall war im vergangenen Jahr dramatisch: Der S&P Case/Shiller-Hauspreisindex fiel bis Ende Oktober um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gegenüber der Hochzeit des Booms im Juli 2006 entspricht das einem Rückgang um 23 Prozent.
Die Konsequenzen sind hart: Das Platzen der Hauspreisblase führte zu Wertberichtigungen bei hypothekenbesicherten Wertpapieren und Milliardenabschreibungen bei Banken. Angesichts der gesunkenen Immobilienpreise stecken zudem viele Häuslebauer tief in den roten Zahlen. Laut dem Datendienstleister First American Corelogic übersteigen bei 41 Prozent der Eigentümer die Verbindlichkeiten den Wert des Eigenheims. Deshalb halten sich die US-Verbraucher mit dem Konsum zurück, was wiederum die US-Wirtschaft belastet.
Zahlreiche Regierungsprogramme, wenig Wirkung
Die Regierung stemmt sich mit aller Kraft gegen den Abschwung. Gleich mehrere Programme legte sie auf, um den Abschwung zu stoppen. Sie hießen "FHA Secure", "Hope Now" und "Hope for Homeowners". Auch die staatliche Einlagensicherung FDIC wurde aktiv und führte im Fall des insolventen kalifornischen Hypothekenfinanzierers Indymac standardisierte Umschuldungen durch, die Behördenchefin Sheila Bair auf den gesamten Markt ausdehnen wollte.
Der jüngste Vorstoß kommt von der US-Notenbank Fed. Sie kauft für insgesamt 600 Mrd. $ Hypothekenpapiere auf. Das sorgte dafür, dass die Hypothekenzinsen kräftigt sanken. Inzwischen liegt die Rate für eine Standardhypothek mit einer Laufzeit von 30 Jahren wieder unter fünf Prozent. JP Morgan bietet Hauskredite für 4,75 Prozent an, Wells Fargo liegt bei 4,875 Prozent und Bank of America bei fünf Prozent. Laut Berechnungen von JP Morgan steigen mit einem Rückgang der Hypothekenrate um ein Prozent die Hausverkäufe um zehn Prozent. Die JP-Morgan-Analysten sind indes vorsichtig optimistisch: Sie hoffen auf eine Trendwende im Jahresverlauf.
Ökonomen fordern Milliardenprogramm
Mark Zandi, Chefvolkswirt von Moody's Economy.com, ist trotzdem nicht zufrieden. Er rechnet damit, dass die Hauspreise um weitere rund zehn Prozent nachgeben werden. "All die Regierungsprogramme haben zwar geholfen, die Zwangsvollstreckungen zu verringern, wirklich gerecht sind sie aber dem Problem nicht geworden", sagt Zandi. Der Ökonom fordert stattdessen ein 100 Mrd. $ schweres Stützungspaket für den Häusermarkt. Dann bestehe die Chance, dass es in der zweiten Jahreshälfte 2009 wieder aufwärts gehe.
Finanziert werden könnte es über die zweiten 350 Mrd. $ des "Troubled Asset Relief Program" (TARP). Mit der ersten Hällfe des Geldes erwarb Washington Anteile an US-Banken, was im Kongress zu Verstimmung führte. Der designierte US-Präsident Obama und sein Finanzminister Timothy Geithner müssen nun entscheiden, wie sie die TARP-Mittel verwenden.
Obama muss sich aus Sicht der Regierung beeilen. Denn das Grundproblem des Häusermarkts besteht nach wie vor: das starke Überangebot. 4,2 Millionen verfügbare Immobilien sind noch nicht verkauft. Legt man die aktuelle Nachfrage zugrunde, reicht das Angebot noch für 11,2 Monate. Als stabil gilt eine Rate von 4,5 Monaten.
Skeptiker zweifeln trotz der geringeren Hypothekenzinsen, dass die Verkaufsaktivität in den kommenden Monaten spürbar zulegt. Ihr Argument: Niedrige Zinsen führen zu mehr Refinanzierungen, nicht aber zwingend zu mehr Hauskäufen. Aktiv seien momentan vor allem Spekulanten, warnt Yale-Ökonom Robert Shiller.
"Das sind Flipper, die das Haus nach kurzer Zeit wieder auf den Markt werfen. Diese Marktteilnehmer verhindern derzeit einen Marktcrash. Wenn sie sich wieder zurückziehen, könnten die Preise weiter fallen", sagt Shiller. Nobelpreisträger Joseph Stiglitz teilt diese Ansicht: "Wer bauen hier ein Schattenbestand an Häusern auf. Wenn sich die Spekulanten wieder verabschieden, bricht der Markt erst recht ein."
Die Realität sieht laut den Experten ernüchternd aus. "Härtere Auflagen für Kredite, die angespannte Situation auf dem Arbeitsmarkt und der Kollaps des Konsumentenvertrauens unterminieren die Hausnachfrage", prophezeit Louise Purtle Experten beim Researchhaus Creditsights. Gerade der Arbeitslosigkeit komme bei der weiteren Entwicklung des Immobilienmarkts eine entscheidende Bedeutung zu, sagt Robert Stevenson, Analyst beim Brokerhaus Fox-Pitt Kelton.
Arbeitslosigkeit entscheidendes Problem
"Sollte die Arbeitslosenquote unter acht Prozent bleiben, dann wird die Erholung auf dem Häusermarkt 2010 einsetzen. Wenn jedoch die Pessimisten Recht behalten und die Arbeitslosenquote auf über neun Prozent steigt, könnte der Abschwung sogar noch heftiger ausfallen als in den vergangenen Jahren", warnt Stevenson. "Steigende Arbeitslosigkeit führt dazu, dass die Hypothekenschuldner hinter ihren Zahlungen zurückbleiben, Zwangsvollstreckungen zunehmen und damit die Hauspreise weiter fallen."
Im November lag die Arbeitslosenquote bei 6,7 Prozent. Der Arbeitsmarktbericht für Dezember wird am Freitag veröffentlicht. Volkswirte rechnen im Durchschnitt damit, dass die Quote im Dezember auf 7,0 Prozent anstieg. 54 vom "Wall Street Journal" befragte Ökonomen rechnen für 2009 mit einer Arbeitslosenquote von durchschnittlich 8,4 Prozent.
Autor/Autoren: Tobias Bayer (Frankfurt)
(c) FTD 09.01.2009
bei 1,65 € aus dem Depot geflogen. Ich hatte 123,75 als Obergrenze gesehen.
KK war 2,05
Schade.
http://www.ariva.de/...it_dem_R_Virus_t283343?pnr=5274403#jump5274403
Gruß
Permanent
Continuing claims am 1. November waren 3,897 Mio
Continuing claims am 27. Dezember waren 4,611 Mio
Sehr intereressante Betrachtung im Posting 23231. Ich glaube jedoch so einfach kann man das nicht rechnen. Arbeitslose fallen meines Wissens nach 6 bzw. nach 12 Monaten aus der Statistik. Somit müsste man die Arbeitslosen die in dem entsprechenden Zeitraum vor 6/12 Monaten in die Statistik gekommen sind nur herausrechnen.
Gruß
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