http://www.ariva.de/...arzen_Loechern_t352992?pnr=5165633#jump5165633
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 10,01 | 20,00 | |
| Fallender DAX-Kurs | 5,80 | 9,97 | 19,97 | |
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lief vor einigen Tagen schon einmal über die Ticker... Wohl keine Überraschung für die Leser dieses Threads.
Unter Verweis auf die Auflagen westlicher Regierungen hat es der chinesische Staatsfonds China Investment Corporation (CIC) abgelehnt, sich bei der Rettung bedrängter Finanzkonzerne in den westlichen Staaten zu engagieren. CIC-Vizegeneraldirektor Jianxi kritisierte in dem Zusammenhang die Doppelzüngigkeit der USA
HB SHANGHAI. "Einerseits brauchen die USA uns, andererseits sind sie misstrauisch gegen uns", sagte CIC-Vizegeneraldirektor Wang Jianxi am Samstag bei einer Finanzkonferenz in Shanghai. "Sie wollen, dass wir nach ihrem Belieben investieren. Das ist keine aufrichtige Zusammenarbeit." Dies sei auch der Grund, warum Staatsfonds wenig Neigung zeigten, eine aktive Rolle bei der Linderung der Finanzkrise zu übernehmen.
Konkret nannte Wang Beschränkungen der USA für Investitionen des CIC, hinter denen die Furcht der Regierung in Washington um die nationale Sicherheit stehe, wenn die kommunistische Regierung Chinas Einfluss auf wichtige US-Unternehmen bekomme. "Manche Leute fragen uns, warum wir keine Erdöl- und Rohstoffreserven in den USA kaufen. Genau solche Investitionen hat die US-Regierung verboten", sagte der CIC-Manager. Zudem sei ein Engagement im Westen mitunter dadurch unattraktiv, dass unklar sei, wie verlässlich die rechtlichen Rahmenbedingungen für ausländische Investoren sei.
http://www.handelsblatt.com/politik/international/...helfen%3B2104577
Zusammenfassung der Meldungen vom Wochenende
Ich würde gerne einmal Meldungen vernehmen wollen, aus denen man schlüssig ableiten könnte, das Schlimmste der derzeitigen Finanzkrise sei prognostisch schon bekannt und damit in dem derzeitigen Kursniveau bereits eingepreist.
Aber alleine die Meldungen von diesem Wochenende geben einen solchen Schluss nicht her. Stattdessen werden die Vorhersagen über das zu Erwartenden immer dramatischer.
Hier eine Zusammenfassung:
1) Die derzeitige Lage (Deutschland) ist viel schwieriger als in der Konjunkturkrise der Jahre 2002 und 2003. Es ist möglich, dass wir die schärfste Rezession seit 1945 bekommen. Dirk Schumacher, Goldmann - Sachs, rechnet mit einer Verdoppelung der Arbeitslosenzahl (also dann wieder 6 Mio.), falls die Wirtschaftsleistung wie teilweise vorhergesagt um vier Prozent zurückgehen solle.
2) Wirtschaftsexperten rechnen mit der längsten Rezession in den USA seit dem Zweiten Weltkrieg (FAZ). Und dabei verzeichneten bereits im November die USA laut den jüngsten Arbeitsmarktzahlen mit 6,7 Prozent Arbeitslosigkeit die schlechteste Quote seit 34 Jahren !!
(Vgl. Auch Obama: „Es wird schlimmer, bevor es besser wird“)
3) Besonders üble Meldungen kommen aus der Industrie. Die Bestellungen gingen im Oktober um 6,1 Prozent gegenüber dem Vormonat zurück – aus dem Inland und Ausland gleichermaßen. Ökonomen kommentierten den Auftragseinbruch mit dramatischen Worten.
4) Das Ifo-Institut warnt vor einer Kreditklemme. Eine Umfrage unter rund 4000 Betrieben hat ergeben, dass die Banken seit August deutlich zurückhaltender Darlehen gewährten. Die tatsächliche Kreditvergabe an Unternehmen hat zwar zuletzt mit einer Jahresrate von 11,9 Prozent zugelegt. Dies dürfte jedoch ausschließlich darauf zurück zuführen sein, dass lediglich bereits vorher vereinbarte Kreditlinien abgerufen wurden, aber für Neukredite das Angebot schon sehr viel knapper wird.
In die gleiche Richtung gehen Äußerungen der Vorstandschefs von namhaften Unternehmen wie Volkswagen, BASF und Adidas. Der Staat müsse mehr Druck auf die Banken machen im Hinblick auf eine bessere Kreditversorgung der
5) Zinssenkungen auf historischem Niveau. Die EZB: 75 Basispunkte, Bank von England: 100 Basispunkte und Schweden 175 Basispunkte. Alleine diese Zinsschritte lassen erkennen, von welchem noch zu erwartenden Szenario die Notenbanken ausgehen.
6) Fehlen jeglicher Indikatoren, die für eine absehbare Zeit auf eine Verbesserung der ökonomischen Situation hindeuten. Das Gegenteil trifft zu: die wichtigsten Indikatoren (USA) setzen nach ihrem Einbruch im Oktober ihre Talfahrt im November weiter fort:
- der ISM Manufacturing Composite fiel im November um weitere 2,7 Punkte auf 36,2, einen erneuten Tiefstand seit 1982,
- die Gradmesser Kernaufträge (von 32,2 auf 27,9) und Produktion (31,5 gegenüber 34,1) bröckeln auch nach den jüngsten Einbrüchen weiter ab,
- im Immobilienbereich sind die Preise zwar schon um 23% gesunken, Ökonomen rechnen aber - wegen der Liquiditätsprobleme - mit einem weiteren Preiseinbruch um 20% !!!!!,
- es wird mit dem schlechtesten Weihnachtsgeschäft seit Beginn der Messungen gerechnet. Im November fielen der Einzelhandelsfachgeschäft-Index um 23 Prozent und der Kaufhausketten-Index um 26 Prozent. Das entspricht einem Rückgang der Indizes um 47 Prozent beziehungsweise 50 Prozent seit Jahresbeginn.
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 10,01 | 20,00 | |
| Fallender DAX-Kurs | 5,80 | 9,97 | 19,97 | |
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 29 | 3.795 | Banken & Finanzen in unserer Weltzone | lars_3 | youmake222 | 02.01.26 11:22 | |
| 469 | 156.446 | Der USA Bären-Thread | Anti Lemming | ARIVA.DE | 01.01.26 14:00 | |
| 55 | PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE | 0815ax | ARIVA.DE | 19.10.25 10:00 | ||
| Daytrading 15.05.2024 | ARIVA.DE | 15.05.24 00:02 | ||||
| Daytrading 14.05.2024 | ARIVA.DE | 14.05.24 00:02 |