die wollen die nicht hochholen: Erlaubte Dateitypen sind GIF, PNG und JPG.
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Wertest Du die Gold-Diskussion von gestern und heute, die ja die Ravioli-Diskussion anschob, ebenfalls als Bären-Selbstgefälligkeit? Die Gold-Euphorie entspringt ja den bärischen "Das-Finanzsystem-kollabiert"-Ängsten - ist also per se bärisch.
Wäre die Gold-Diskussion in diesem Sinne ein Kontraindikator, müsste Gold im Kurs fallen, was Malko und mir (als Gold-Bären) Recht gäbe.
Schreibt man die Tendenzen seit diesem Sommer fort, so ist fallendes Gold (wie fallende andere Rohstoffe) als Krisen-Symptom zu werten (raus aus allen Assetklassen...), während steigendes Gold (Öl, Rohstoffe) als Gold-Bullen- und sonstige Bullen-Complacency gewertet werden könnte.
Die aktuell im Thread zu beobachtende Selbstgefälligkeit der Gold-Bullen wäre demnach ein Kontraindiktor, der auf fallende Aktienkurse verweist, was wiederum den übergeordneten "Bären-Case" in diesem Thread (bzgl. Aktien) bestätigt.
Goldbären (im Bild unten der dritte von links)

DB80RC KK 0,39€
Heute ist Black Friday, der Tag an dem die US Einzelhändler traditionell den BE erreichen, gleichzeitig der Umsatzstärkste Tag des Jahres. In den vergangenen Jahren öffneten die Einzelhändler Wal-Mart, Best Buy.....bereits um Mitternacht, in diesem Jahr werden die Läden nicht vor 5:00 Uhr geöffnet. Das alles ist dem Markt bekannt. Ich gehe von sehr schlechten Verkaufszahlen aus. Der Markt zur Zeit noch nicht.
Am Montag wissen wir mehr.
SL ist bei 0,25€
Gruß
Permanent
Shoppers Flock to Stores But with Tighter WalletsRETAIL, RETAIL SALES, DISCOUNT, SALES, WAL-MART, TARGET, SHOPPING, SHOPPERS, MACY'SReuters| 28 Nov 2008 | 08:09 AM ET
Shoppers flocked to stores before dawn Friday to make the most of holiday sales across the United States, but many vowed to keep spending down in the face of a shrinking economy.
Retailers from Wal-Mart Stores to Macy's , Kohl's and Best Buy opened their doors in the early hours of "Black Friday," offering steep discounts to shoppers who waited in line.
"I'm here to save money. The recession is kicking in," said Tammy Williams, 36, as she stood in line waiting for a 4 a.m. ET (9:00 GMT) opening at a Kohl's in West Paterson, New Jersey. "I'm just looking for a bargain, anything to save a couple of dollars. I'll save the rest for food shopping."
The holiday weekend will test the strength of consumer sentiment, a main driver of the U.S. economy, as the country faces its worst financial crisis since the Great Depression.
Most stores start major sales on Black Friday, the day after Thanksgiving, aiming to ring in billions of dollars in holiday sales that last through year's end. Several chains opened during the holiday on Thursday to capture business even earlier.
Natalie Diaz, a 32-year-old mother of twins, plans to spend about half of the $2000 she shelled out last year for Christmas gifts, but said she would not cut down on presents for her twins.
"They won't get it," she said of her children while shopping at a J.C. Penney in Jersey City Friday. "Santa does not have a recession."
Retailers fear a looming recession and mounting job losses could cost them dearly during the period that brings in up to 40 percent of annual sales.
Many stores started offering steep discounts on everything from clothes to electronics weeks in advance of Thanksgiving Experts predicted this year could be the worst sales season since the early 1990s as Americans, already hit by a housing slump and credit crunch, cut spending on nearly everything but necessities.
Wal-Mart Prospects
Discounters like Wal-Mart have prospered in recent months as more consumers seek out their low prices. But mid-tier retailers like department store operator Macy's and specialty chains such as AnnTaylor Stores are battling to retain loyal customers and eke out a profit as rivals cut prices up to 40 percent to 50 percent.
They also face unwelcome competition from U.S. stores that declared bankruptcy before the holiday and are now selling off merchandise at fire-sale prices, such as Circuit City Stores and Mervyns.
Retail sales at U.S. stores open at least a year could fall 2.2 percent in November, compared with 4 percent growth last year, based on analyst forecasts compiled by Thomson Reuters. Excluding expectations for growth at Wal-Mart, the anticipated decline is even steeper at 6.6 percent.
Nearly 45 percent of consumers plan to shop during the Black Friday weekend, according to a survey by the International Council of Shopping Centers. More than 80 percent of those shoppers expect to visit a discount store, while 78 percent said they would head to a department store.
While many consumers said they would still go to the stores, they will be far more careful when buying, a message they've also delivered to their children.
"Right now, I have a lot of friends out of work," said Solomon Leggett, an agent at a unit of insurer American International Group, which has received $152 billion in a government bailout.
"I'd rather do things for them than the family. Much of my family has understood the change. We've decided to put a little less gifts for each other" under the Christmas tree, he said.
Leggett was shopping at toy store FAO Schwarz on Thursday, with a budget of up to $300 to spend on gifts for his nephews and friends' children.
"We're talking about being more conservative this Christmas, keeping in mind what other people are going through," said Ana Lewis, with three of her kids in tow. "I'm a bargain shopper anyway. But the bigger impact is with the kids, they have become more aware."
28.11.2008 , 13:42 Uhr von Christopher Hughes, breakingviews.com
Blue Bay schließt einen Hedge Fonds – aufgrund dessen miserabler Entwicklung und weil keine Finanzierung mehr für riskante fremdfinanzierte Wetten zu haben ist. Der Portfolio-Manager des Fonds hat zudem gegen die „Bewertungspolitik“ verstoßen. Ein Versagen der Kontrollen bei einem notierten Asset Manager wirft ein wirklich schlechtes Licht auf die gesamte Hedge-Fonds-Branche.
Rendite auf Rekordtief
von Tobias Bayer (Frankfurt)
Ausnahmezustand am Bondmarkt: Zum ersten Mal seit fünf Jahrzehnten liegt die Rendite zehnjähriger US-Staatspapiere unter drei Prozent. Die Investoren erwarten demnach eine tiefe Rezession in den USA. Sogar eine Deflation nach japanischem Vorbild wird nicht ausgeschlossen.
In den USA fiel die Rendite zehnjähriger US-Staatspapiere diese Woche zum ersten Mal seit 50 Jahren unter 3,0 Prozent. Am Freitag lag die Rendite bei 2,94 Prozent. Der November war aus Sicht der Bondinvestoren höchst erfreulich und bescherte ihnen mit einem Plus von 5,07 Prozent die größten Kursgewinne seit 1981, wie sich am US-Treasury-Master-Index von Merrill Lynch ablesen lässt. Fallende Renditen gehen mit steigenden Kursen einher.
Was die Bondanleger freut, ist aus Sicht der Volkswirtschaft höchst bedrohlich. Fallende Renditen bedeuten nichts Gutes. Denn das heißt, dass die Marktteilnehmer mit einer heftigen Rezession in den USA und einer Niedrigzinspolitik der Fed rechnen. Schon jetzt senkte die US-Notenbank den Leitzins von 5,25 Prozent Mitte September 2007 auf derzeit 1,0 Prozent.
Dass es weiter nach unten geht, scheint ausgemacht. "Es ist erstaunlich, dass die Renditen so gering sind", sagte Michael Chang, Zinsstratege der Credit Suisse. "Das derzeitige Umfeld ist etwas noch nie Dagewesenes. Die Fed geht sehr aggressiv vor. Der Rückgang der Rendite ist das Resultat."
"Miese" BIP-Zahl für das vierte Quartal erwartet
"Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen liegt bei unter drei Prozent. Das ist weniger als in den Abschwüngen der vergangenen Jahre", urteilen die Analysten des Researchhauses Capital Economics. "Doch sofern die US-Notenbank die Geldschleusen öffnet, werden die Renditen noch weiter zurückgehen. Wir erwarten 2,5 Prozent im kommenden Jahr. Das kann aber locker noch weniger werden."
Die größte Volkswirtschaft befindet sich schon jetzt nach Ansicht der Experten in einer Rezession. Nachdem sie bereits im dritten Quartal um 0,5 Prozent schrumpfte, spekulieren Volkswirte auf eine noch schlechtere Zahl im vierten Quartal. "Die wird ziemlich mies sein", sagte Joel Naroff, Präsident von Naroff Economic Advisors, in einem Fernsehinterview.
Besonders besorgniserregend ist der Rückgang des privaten Konsums. Wegen steigender Arbeitslosigkeit, fallenden Hauspreisen und großer Kursverluste an den Börsen schränken sich die Verbraucher in den USA ein. Auch im Oktober setzte sich der Trend fort: Die Konsumausgaben gingen um 1,0 Prozent zurück. Das ist der stärkste Einbruch seit sieben Jahren. Überhaupt blicken die Amerikaner skeptisch in die Zukunft: Das Michigan-Verbrauchervertrauen für November ging von 57,9 auf 55,3 Zähler zurück. Für die US-Wirtschaft ist das verheerend. Der Konsum spielt eine entscheidende Rolle. Er macht 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus.
Fraglich ist jedoch, ob die Rezession schwerwiegend ausfallen wird oder nicht. Glaubt man den Teilnehmern des Anleihemarktes, gibt es keinen Grund für Optimismus. Sie verweisen auf die aggressive Leitzinssenkungen der Fed und die Rettungspakete - zuletzt schnürte der scheidende US-Finanzminister Henry Paulson für Häuslebauer und Verbraucher ein Paket im Umfang von 800 Mrd. $ und sprang dem angeschlagenen Finanzkonzern Citigroup bei -, die den Abwärtstrend nicht hätten stoppen können.
Der designierte US-Präsident Barack Obama sagt schwere Zeiten voraus. "Es wird harter Arbeit, Innovation und Stärke der amerikanischen Bürger erfordern, damit Amerika die Finanzkrise hinter sich lassen kann", sagte er am Donnerstag in einer Radioansprache.
Die Experten von Goldman Sachs gehen davon aus, dass die Arbeitslosenquote von derzeit 6,5 Prozent auf 9,0 Prozent steigen wird. Im ersten Quartal sei deshalb mit einer Rendite auf zehnjährige Staatsanleihen von 2,75 Prozent zu rechnen, schätzen die Goldman-Volkswirte. Zuvor hatten sie 3,5 Prozent erwartet.
Anhaltendes Interesse der Investoren
Die Experten von JP Morgan halten sogar eine Deflation für wahrscheinlich. Eine Nullzinspolitik der US-Notenbank Fed sei durchaus denkbar, und zwar für das gesamte Jahr 2009, schrieben sie in einem Researchbericht. Brian Edmonds, Leiter Zinsstrategie beim Brokerhaus Cantor Fitzgerald, teilt diese Ansicht: "Wir werden niedrige Zinsen im gesamten nächsten Jahr sehen. Das wird solange anhalten, bis wir aus dem Gröbsten raus sind."
Trotz der geringen Renditen bleibt der Anleihemarkt für die Investoren attraktiv. "Die Wirtschaft befindet sich in einer Rezession und der Aktienmarkt auf einem historischen Tief. Ich werde kaufen, wenn die Renditen etwas steigen", sahte Keving Yang, der 1 Mrd. $ an festverzinslichen Papieren für den zweitgrößten taiwanesischen Lebensversicherer Shinkong Life Insurance verwaltet.
Anders sieht das Shuhei Mochizuki, der stellvertretende Leiter der Auslandsbondabteilung des japanischen Finanzkonzerns Sumitomo Life Insurance. "Nachdem die Renditen im November stark zurückgingen, bieten Staatsanleihen aus meiner Sicht keinen Wert. Die Rally könnte bald erst einmal zu Ende gehen", sagte Mochizuki, der 31,5 Mrd. $ an nicht-japanischen Bonds verwaltet.
FTD.de, 14:12 Uhr
die Schieflage wird immer schlimmer - heute morgen war noch von 10 Mrd. die Rede. 30 Mrd. sind 75 % des bayrischen Staatshaushalts, der bei jährlich 40 Mrd. liegt.
Da die Lage laut Seehofer "sehr ernst" ist, fragt sich, ob die 30 Mrd. erst reingeschossen werden und die Bude dann dicht macht, oder ob es nicht günstiger wäre, den Laden sofort zuzumachen.
"Lage sehr ernst"
Die Rettung der BayernLB kostet den Steuerzahler weitaus mehr als gedacht. Finanzspritzen und Garantien von insgesamt 30 Mrd. Euro sollen das Institut am Leben erhalten. Ministerpräsident Seehofer ist mit der Rettung so angespannt, dass er der Kanzlerin absagen muss.
Mit Finanzspritzen und Garantien von 30 Mrd. Euro soll die Zukunft der schwer angeschlagenen Bayerischen Landesbank gesichert werden. Zunächst sollen der BayernLB 10 Mrd. Euro Eigenkapital zur Verfügung gestellt werden, sagte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) am Freitag in München.
Außerdem sollen forderungsbesicherte Wertpapiere (Asset Backed Securities, ABS) im Portfolio der Bank abgesichert werden. Die Garantie für diesen Risikoschirm betrage insgesamt 6 Mrd. Euro, davon trage Bayern 4,8 Mrd. Euro, den Rest übernehme die Bank selbst.
Hinzukommen sollen als vorbeugende Garantie aus dem Rettungsschirm des Bundes 15 Mrd. Euro. Diese würden als "Vertrauen schaffende Maßnahme für den Interbankenhandel" beantragt.
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Vorschau auf das Oktoberfest 2009:
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| 469 | 156.450 | Der USA Bären-Thread | Anti Lemming | ARIVA.DE | 17.01.26 12:01 | |
| 29 | 3.796 | Banken & Finanzen in unserer Weltzone | lars_3 | youmake222 | 12.01.26 22:00 | |
| 56 | PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE | 0815ax | Lesanto | 06.01.26 14:14 | ||
| Daytrading 15.05.2024 | ARIVA.DE | 15.05.24 00:02 | ||||
| Daytrading 14.05.2024 | ARIVA.DE | 14.05.24 00:02 |