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Meldung des Tages: J.P. Morgan sieht 5.000–6.000 US-Dollar Gold!!!
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Der USA Bären-Thread

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs auf K+S AG

Strategie Hebel
Steigender K+S AG-Kurs 5,04 10,50 25,21
Fallender K+S AG-Kurs 5,04 9,70 15,76
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB4E5D0 , DE000NB4NVY2 , DE000NB4TXX7 , DE000NB28F96 , DE000NB3BBC7 , DE000NB3E7N6 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 156.447
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S&P 500 6.858,52 -0,61% Perf. seit Threadbeginn:   +370,09%
 
Kostolanya:

Staatsbürgschaften für ALLE?!

9
15.11.08 02:32
Die Banken waren die ersten, die nicht nur um Staatsbürgschaften sondern auch um "Bares" - übrigens alles zu Lasten der Steuerzahler - also zu unseren Lasten - bettelten - bzw. "betteln" würden sie ja offiziell niemals zugeben - nein, arroganter und spitzbübischer Weise stellen sie es ja doch eher so dar, als würden sie unsere Steuergelder nur aus lauter "Solidarität" - wem gegenüber auch immer??? - in Anspruch nehmen...

Als Nächstes kamen dann schon vereinzelt die Versicherer wie AIG und es werden wohl noch viele kommen...

Von Monolinern, Ratingagenturen, Kreditkarten-Unternehmen, die, wenn sie sich bis heute noch nicht in die Schlange eingereiht haben, dieses wahrscheinlich ganz bald tun werden, ganz zu schweigen...

Und unabhängig von ganzen Staaten, Ländern, die kurz vor dem Staatsbankrott stehen bzw. mitten drin sind und Hilfe vom IWF, den anderen noch halbwegs zur Zeit funktionierenden und halbwegs gesunden Staaten und Ländern erbitten...

Also unabhängig davon, wagen sich auch bereits Auto-Hersteller aus der Deckung und erbitten Hilfe vom Staat - also von "UNS ALLEN". Der Witz daran scheint mir als nicht studierte Volks- und Betriebswirtin, dass im konkreten Falle "OPEL" einerseits behauptet, Opel sei zwar noch relativ liquide, würde auch sicher noch problemlos weitere Kredite von den Banken erhalten - "ALLERDINGS ZU  NICHT AKZEPTABLEN KONDITIONEN" oder so ähnlich gelesen...

Das finde ich natürlich mehr als armselig, wenn nicht gar erschütternd. Niemand von uns allen käme auf die Idee - oder mittlerweile vielleicht doch schon ;---))) - sollte er einen Kredit benötigen, diesen auch erhalten würde - allerdings aus seiner persönlichen Sicht zu nicht akzeptablen Konditionen - grins - schreibt dann einer von uns an Angela oder

Peer und bittet und bettelt um "Staatsbürgschaft" bzw. "Staatskredit" - bäääh, aber vielleicht habe ich Euch/Uns gerade auf eine gute Idee gebracht: Wir sollten vielleicht ALLE mal zusammen private Kredite vom Staat verbürgen lassen - so kollektiv - (WAR EIN SCHERZ!)

Na, jedenfalls macht sich unsere Regierung doch schon sehr ernsthafte Gedanken darüber, OPEL irgendwie retten zu wollen.

Das wird natürlich weitere "gebeutelte Branchen" dazu animieren, Staatsbürgschaften oder gar Bares auf Kosten des Steuerzahlers in Anspruch nehmen zu wollen. Versuchen kann man´s ja mal...

Und da zur Zeit wohl ALLE BRANCHEN recht gebeutelt sind, könnten da demnächst sowohl die Stahlfirmen, als auch die Maschinenbauer, als auch die Immobilienfirmen, oder auch die Baumarktketten und nicht zu vergessen die IT-Branche, die Solar-Firmen - ach, was weiß ich, welche Firmen in Deutschland, Europa, egal ob groß oder klein, egal ob im Dax, M-Dax, Tec-Dax, S-Dax gelistet oder auch nicht, da nur kleiner Mittelstandsbetrieb...blablabla

Eigentlich könnten bald sämtliche Firmen beim Staate Schlange stehen und um ein bisschen Finanz-Hilfe anfragen...

Nun, und dann kann es wohl auch nicht mehr allzu lange dauern, bis auch Privat-Leute ebenso Schlange stehen...

Die große und finale Frage: Wem gibt man was? Wen rettet man" Wen überbrückt man zumindest auf Staatskosten?

Tja, die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Eigentlich sollte man nach den Regeln der freien Marktwirtschaft einfach all die Firmen fallen lassen, die es seit Jahren nicht verstanden haben, ihren Laden irgendwie halbwegs am Laufen zu halten - sei es durch Missmanagement, Überproduktion, falsche Markenstrategie etc., etc. begründet -  (da hat Malko auch schon oft sehr interessante und informative Postings zu geliefert...)

Auf der anderen Seite bleibt natürlich die Frage: Wie groß und wie wichtig für das gesamte Sozialgefüge sind diese maroden Schrottfirmen? Wie viele Arbeitsplätze gingen durch deren Pleite verloren? Was würden diese verlorenen Arbeitsplätze für eine Region oder auch mehrere oder gar ein ganzes Land anrichten???

Und klar ist natürlich auch, dass sehr viele arbeitslose Menschen unser gesamtes Sozialsystem = Staat = Steuerzahler ebenso belasten würden/könnten wie eine mögliche Subventionierung/Unterstützung/Staatsbürgschaft für die Firma...wobei ich natürlich nicht weiß und nicht ansatzweise abschätzen kann,
wie die Verhältnisse da liegen. Was wäre im Zweifelsfalle "günstiger" für den "Staat"? Eine Firma XY mit mehreren Millionen oder eher Milliarden zu stützen, oder ihren Konkurs in Kauf zu nehmen mitsamt der Tatsache, dass nun auch Tausende Menschen arbeitslos würden, die eben auch vom Staate gestützt werden müssten...

Das gilt es eben seitens der Politik abzuwägen und zu entscheiden - ich selbst bin natürlich weder politisch noch wirtschaftlich gebildet genug, dieses Alles  einschätzen zu können, geschweige denn konstruktive Vorschläge machen zu können...

Ich hätte da eher kreative und unkonventionelle Ideen, mit denen ich Euch aber nicht konfrontieren möchte, ;---)))

Na, jedenfalls habe ich das sehr, sehr ungute Gefühl, dass sich hier nun baldigst sehr, sehr viele Unternehmen aus sämtlichen Branchen an den "STAATS-TROPF" hängen möchten/werden/können, obwohl sie es entweder gar nicht wirklich nötig hätten, da sie schon noch reguläre Bankkredite erhalten könnten - nur eben nicht zu den gewünschten Konditionen - grins - aber welcher normale Mensch kriegt schon seine persönlich gewünschten und akzeptablen Konditionen??? - oder aber schon längst klinisch tot sind...Aber da in Deutschland "Sterbehilfe" ja noch nicht erlaubt ist, werden diese tot geweihten Firmen wohl auch noch über längere Zeit künstlich am Leben erhalten werden.

Ich weiß, das war jetzt sehr makaber. Verzeiht mir bitte...

Euch allen einen schönen guten Morgen und viel Erfolg bei Euren Investments und Trades
Kosto
Antworten
Kicky:

4 Versicherungen wollen Geld v.TARP

6
15.11.08 08:44
für Übernahme von Banken ,Anträge am letzten Tag erfolgt The Hartford Financial Services Group, Lincoln National Corp., Genworth Financial Inc. and Aegon NV all submitted applications to become holding companies to the Office of Thrift Supervision (OTS) on Friday.

Hartford (HIG, Fortune 500) is seeking to acquire the Federal Trust Bank for about $10 billion, according to a company statement. Federal Trust Bank is a FDIC-insured savings bank owned by Federal Trust Corp. and based in Sanford, Fla.

Lincoln National (LNC, Fortune 500) applied to acquire Newton County Loan and Savings Bank and Genworth Financial Inc. (GNW, Fortune 500) applied to acquire the Inter Savings Bank, according to OTS spokesman William Ruberry. Aegon NV (AGN), a Dutch firm that owns U.S. insurer Transamerica, applied to acquire Suburban Federal Savings Bank, said Ruberry.

The Hartford said it would be eligible for anywhere between $1.1 billion and $3.4 billion in funds, under the current Treasury guidelines, although the company said the final amount would be determined by the government.There was no information readily available about how much the other companies might seek from Treasury. Calls to Lincoln National and Aegon were not immediately returned.

Genworth declined to comment beyond confirming it filed with the OTS. .....
Antworten
Kicky:

Philadelphia, Atlanta and Phoenix wollen Geld

12
15.11.08 08:53
weil ihre Steuereinnehmen unter 4,3 % gesunken sind und sie die Pensionen und nötigen Infrastrukturmassnahmen nicht mehr zahlen können.Philadelphia entlässt Angestellte,reduziert Gehälter,schliesst Bäder und Büchereien.....

money.cnn.com/2008/11/14/news/economy/...wncities.ap/index.htm      Three big city mayors asked the federal government Friday to use a portion of the $700 billion financial bailout to assist struggling cities.

They sought help with the pension costs, infrastructure investment and cash-flow problems stemming from the global financial crisis.

The mayors - Michael Nutter of Philadelphia, Shirley Franklin of Atlanta and Phil Gordon of Phoenix - made their request in a letter to Treasury Secretary Henry Paulson.Nutter said cities are facing an economic crisis not seen since the Depression and need help just like financial institutions......
Asked about the request, a Treasury spokeswoman referred to Paulson's statement Wednesday that assistance to local and state governments wasn't the purpose of the bailout funding.
The Philadelphia pension system lost more than $650 million in the first nine months of the year. Last week, Nutter announced Philadelphia would be laying off city employees, cutting salaries, closing most of its swimming pools and shutting nearly a dozen library branches to cope with a $108 million shortfall this year caused by lower business and real estate tax revenue. The deficit could grow to a total of $1 billion over five years.  

Franklin said this week that city employees in Atlanta will have their hours and pay cut by 10% each week. The cuts are being made to help the city weather an expected budget shortfall of $50 million to $60 million
Antworten
Jing:

Die Globalisierung frisst Ihre Vaeter,

2
15.11.08 09:17
und was sonst noch so an Ueberbezahltem, in den Wohlstandsgesellschaften
herumschwabbelt. War eigentlich klar, dass die Einkommen z.B. China u. Indien
nicht in 2 - 3 Jahren auf Weststatus steigen und die Konkurenz zeigt sich am
Brutalsten in der Autoindustrie.
Wie kann Globalisierung  ohne angeglichenen Loehne und einer Weltwaehrung
funktionieren?
Antworten
Anti Lemming:

Kein Wunder, dass die Pensionfonds pleite sind

20
15.11.08 11:02
Viele von denen haben im Sommer auf den "Jahrhundert-Boom" in den Rohstoffen gesetzt. Es ist schon Wahnsinn, dass es den Pensionsfonds in USA nicht untersagt ist, die Rücklagen der Pensionäre in Dot.com-ähnlichen Blasen zu "verspekulieren".

In USA scheinen alle am großen Rad drehen zu wollen. Leider dreht es sich jetzt rückwärts.
Antworten
pfeifenlümmel:

Einige Pensionsfonds

13
15.11.08 12:08
stecken wahrscheinlich auch noch bei GM mit drin. Opel eine Bürgschaft zu geben, ohne dass das Überleben von GM sichergestellt ist, wäre reines Geldverbrennen.
Mir ist außerdem unklar, was eine "Rettung" von GM bringen soll. Die Bänder stehen auch mit Unterstützug des Staates still. Die Ursache ist doch die Zurückhaltung der Käufer, da muss doch der Hebel angesetzt werden. Kein Staat kann es sich leisten, die Beschäftigten der Unternehmen zu vorgezogenen "Rentnern" zu machen.  
Antworten
fischerei:

pfeifenlümmel,

8
15.11.08 12:40
ist ja alles richtig was Du schreibst. Wie soll denn da der Hebel angesetzt werden? Wie soll GM auf die schnelle vernünftige Autos bauen? Der Wechsel auf eine spritsparende Autoflotte dauert gewöhnlich Jahre und der Konsument muss erstmal das nötige KLEINGELD für den kauf eines Neuwagens besitzen.
So leid es mir für die Menschen dieser Welt tut, aber ich vermute die Kernschmelze in vielen Bereichen wird sich nicht mehr aufhalten lassen, die ist sozusagen zum selbstläufer geworden.

Fazit: Also, ich sehe SCHWÄRZER als SCHWARZ. Ist natürlich alles nur eine Vermutung von mir, ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
Antworten
aliasfelli808:

Die "G20 Bulimie"

10
15.11.08 13:00
Der Heisshunger auf eine Lösung in einem Ökonomischen Umfeld wie diesem ist doch nicht an einen Wochenende zu lösen. Im Allg. bezweifele ich stark das es eine synchrone Lösung für diese Situation gibt. Da die lieben Zentralbanken leider wieder auf Niedrigzinspolitik setzten , müsste man sich fragen ist die Vergangenheit nicht mehr wichtig, sind Fehler nicht dazu da , sie nur einmal zu machen und daraus zu lernen. Die Naivität und der inflationäre Pseudooptimismus der Zentralbanken gepaart mit unendliche Arroganz führen uns in diesem Problem nicht weiter.

Viel schlimmer ist, das China das westliche Vorbild 1:1 umsetzt und damit einen weiteren Ökonomischen Kollaps geschaffen hat. Damit muss doch das westliche Wirtschaftsbild zum Monster mutieren und zum Schrecken der Investoren
in China. Japan zahlt MRD jetzt genau für diese falschen Vorbilder und versuchen es nun noch zu occupieren .

Man beachte mal, wie sich die monitäre Geldmenge, inverse Zinskurven, der multiple Zinsindikator, Inflation, Renten, Währungen und Rohstoffe entwickeln. Ich als Ökonom kann das einfach nur noch als pervers beschreiben.

Die Masterfrage ist für mich im Moment: Wielange wird dieses System das an wirtschaftliche und volkswirtschaftliche Normen gekoppelt ist noch überleben ?

Das Mass an Realismus ist nicht mehr vorhanden in diesem System, kann auch so einfach nicht wieder hergestellt werden...Nicht mit falschen Normen , Werten und Ansichten... Mann kann sogar sagen, der Kapitalismus ist zum Neokaptialismus mutiert, in dem Normen und Recht unterschiedliche Gewichtungen haben!
Das Leben ist wie ein Papierflugzeug, sitzt du drin und es regnet dann bist du am Arsch(In Englisch klingt das besser:))
Antworten
Anti Lemming:

Die ganze Debatte um die "GM-Rettung"

20
15.11.08 13:02

bzw. um das Für und Wider ist eine reine Schauveranstaltung. Dass GM in der jetzigen Form keine Zukunft mehr hat, dürfte jedem klar sein. Die Firma ist nicht nur wertlos, sondern hat unterm Strich sogar einen stark negativen Wert (Resterlös bei Auflösung: -60 Mrd. Dollar). GM gleicht damit einem US-Hausspekulanten, der auf "negative equity" sitzt. Der Untergang von GM lässt sich auch dadurch nicht aufhalten, dass weitere Staatsgelder in diesem Loch versenkt werden.

Die ganze Debatte um das Für und Wider der Rettung halte ich für eine psychologische Einstimmung auf den unabwendbaren Konkurs. Würde man eine solche Firma, die über 300 Milliarden Schulden hat (viele Bondhalter sitzen in Europa und der Restwelt) "einfach so" untergehen lassen, schiene dies "gewissenlos". Es soll der Anschein erweckt werden, dass sich irgendwer ernsthaft Sorgen um die verzockten Aktionäre und Bondhalter (junk) macht.

Dem ist jedoch nicht so. Anders als in Deutschland, wo bei einem Konkurs die Fabrikhallen abgerissen werden, würde GM nach  "Chapter 11"-Recht  munter weiter produzieren können - "entschlackt" durch weitere Entlassungen. Chapter 11 gibt der Firma das Privileg, die Altschulden nicht mehr bedienen zu müssen. Auch die - ohnehin kaum noch gedeckten - Pensionsansprüche der (Ex-)Mitarbeiter würde GM aus elegante Weise los. Altaktionäre gehen ebenfalls leer aus, sie verlieren alles. Bondhalter erhalten Zeichnungsrechte für neue Aktien, was sie jedoch nur unzureichend für ihre horrenden Verluste aus den Bonds entschädigt.

Mit Chapter-11 gäbe es für GM daher eine "Stunde Null" - wie in Deutschland, als nach dem 2. WK jeder 40 Mark auf die Hand bekam.

Zwei Jahre später würde GM dann wieder - gesäubert, entschuldet und "geläutert" - aus Chapter 11 "auferstehen", saniert auf Kosten der ehemaligen Aktionäre und Mitarbeiter. Der Ticker an der Börse würde dann wieder GM sein - so als wäre nichts gewesen...

Weil dieses US-Konkursrecht eine Ungeheuerlichkeit darstellt - ein Betrug an den Altaktionären und Pensionären, teils auch an den Bondhaltern - darf diese quasi-betrügerische Aktion nicht ohne sorgsam vergossene "Bedenkentränen" vonstatten gehen.

Wir werden daher - aller Krokodilstränen zum Trotz - aller Voraussicht nach demnächst lesen: Trotz redlichen Bemühens ließ sich die Chapter-11-Pleite von GM "leider" nicht verhindern.

Antworten
musicus1:

fisch , schwarz,weiss ich nicht,

4
15.11.08 13:03
ernst ist es allemal, realismus  gepaart mit hoffnung auf ein effektives erfogreiches konzept, trifft es wohl eher....
Antworten
pfeifenlümmel:

fischerei,

3
15.11.08 13:14
zunächst sollten die Zinsen für die Hausbesitzer drastisch reduziert weden. Dieser Hebel wäre in doppelter Hinsicht erfolgreich: die faulen Kredite würden reduziert und die Menschen hätten wieder Geld für den Konsum.  
Antworten
Anti Lemming:

Fischerei - Trägheit des GM-Molochs

10
15.11.08 13:22

Bis GM - evtl. auf Staatskosten - die Produktion auf kleine spritsparende Modelle umgestellt hat (erfordert beim trägen Moloch GM einige Jahre Vorlauf), ist Öl längst wieder auf 30 Dollar gefallen und hat sich dort stabilisiert. Wir werden dann auf die Öl-Blase des Jahres 2008 (Höchststand: 147 Dollar) ähnlich kopfschüttelnd zurückblicken wie auf die Exzesse der Dot.com-Blase in 2000.

In drei Jahren kaufen die Amis dann alle wieder ihre kommoden Geländewagen und SUV. Die kommen dann aber von Toyota, denn die Japaner sind dem Markt "den entscheidenden Schritt" voraus. GM bleibt dann auf unverkäuflichen Kleinwagen sitzen.

Antworten
fischerei:

musicus,

6
15.11.08 13:26
was für ein konzept, man hat keins? mein eindruck ist eher, die irren alle ziel und planlos durch die gegend, machen ein bisschen flickschusterei hier und da in der hoffnung es wird schon. bei den vielen brandherden  bezüglich der kernschmelze, reichen die weltmeere nicht zum löschen.
ich gehe jetzt an die frische luft um ein wenig hoffnung zu tanken, vielleicht hilft....
Antworten
Reinyboy:

hola

4
15.11.08 13:28
Trotz redlichen Bemühens ließ sich die Chapter-11-Pleite von GM "leider" nicht verhindern,...........so wird es wohl kommen, ...................................
Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall
Antworten
aliasfelli808:

Reinyboy

3
15.11.08 13:34
Da hast du Recht, die US-Regierung und ihre Institutionen ziehen schon Dekaden lang die falsche Schlüsse.... Der Hyperkonsum wird bald ein ende finden, genau wie der westliche Kapitalismus...
Das Leben ist wie ein Papierflugzeug, sitzt du drin und es regnet dann bist du am Arsch(In Englisch klingt das besser:))
Antworten
oasis2:

GM und andere dinosaurier...

8
15.11.08 13:39
... die langsam nicht mehr genügend zu saufen kriegen - Benzin und Geld - werden mit Sicherheit aussterben, es werden noch ganz andere Spezies eingehen(BMW???)
Interessant wäre die Frage, inwieweit Bush und andere Ölbarone durch kriminelle Subventionen die Bande am Saufen gehalten haben - damit meine ich: hoher Verbrauch nützt ja der Ölindustrie am meisten, während Verbrauchsverringernde Technologien bewußt unterdrückt wurden... Knallgasunterstützung(siehe www.h2o-Antrieb.de), Vorwärmung des Brennstoffes(kann auch bis zu 50 % Ersparnis bringen) und andere...
Sicherlich wurden jahrzehntelang die Verbraucher verarscht, jetzt fliegt der Bumerang zurück!

Und ausserdem - Stichwort Klimawandel - ist es ja sogar noch von Vorteil, die spritschluckenden monster aussterben zu lassen! Gleich eine Bewährungsprobe für Obama, ob er populistisch handelt oder weitsichtig;
weitsichtig wäre, Auffanggesellschaften für die entlassenen Dinosaurier-Arbeiter zu gründen, in denen Niedrigenergietechnologien auf den Weg gebracht werden! Ist auch aussenpolitisch sinnvoll, da die reduzierte Abhängigkeit vom Öl weniger Kriegstreiberei nötig macht!
Die Frage ist nur, ob es nicht zu spät ist, das Steuer noch herumzureissen; ein neuer Kapitän auf der Brücke kann das schwerfällige Schiff nur mit erheblicher Zeitverzögerung vom selbstzerstörerischen Kurs ablenken.
Oder ist die Titanic schon am sinken und das PPT-Quartett spielt noch ein paar flotte Weisen?
Antworten
relaxed:

Kann mir gar nicht vorstellen,

8
15.11.08 13:54
dass ein seriöser Investor noch US-Automobil-Bonds im Portfolio hat. Die sind bestimmt bei unseren Landesbanken gelandet, natürlich mit Ambac-Versicherung. ;-))
Antworten
C_Profit:

Wie amerikanisch ist GM eigentlich

3
15.11.08 13:54
noch?
Als vor einigen Wochen diese Frage aufgeworfen wurde, hat man sich doch schon innerlich von diesem Moloch verabschiedet. Insofern, entkoppelt von der "amerikanischen Idee" wird sich Bush den Dolchstoss in den GM Rücken als eine letzte Ruhmestat ans Revers heften.

                                                       morituri te salutant
You only learn who has been swimming naked when the tide goes out -    W.Buffett
Antworten
Anti Lemming:

GM ist "unamerikanisch" genug, um sie wie Lehman

16
15.11.08 13:59
pleite gehen zu lassen. Je mehr ausländische Schuldner eine US-Firma hat, desto eher wird sie fallengelassen. Deckt sich mit dem US-Prinzip, auf Kosten der Restwelt zu leben.
Antworten
C_Profit:

Struck : Wirtschaftsweise abschaffen...

7
15.11.08 14:10

die jüngsten Negativ-Prognosen des Sachverständigenrates bringen Struck auf die Zinne

das einzige, was man ihm als mildernden Umstand zugute halten kann ist, dass er aus Uelzen stammt.  

Da tönt er in "Super  Illu" ( grööhl!) im bekannten Stil eines Propagandaministers:

"Ich finde, wir haben genug Sachverstand in den Ministerien, um Erkenntnisse zu sammeln, und genug Sachverstand in der Politik, um die richtigen Konsequenzen daraus zu ziehen"

Struck will Wirtschaftsweise abschaffen

Inkompetent und überflüssig nennt Peter Struck den Sachverständigenrat der Bundesregierung, vulgo Wirtschaftsweise. Der SPD-Politiker plädiert angesichts allzu schlechter Prognosen für die Abschaffung des Gremiums.


http://www.spiegel.de/wirtschaft/0%2C1518%2C590600%2C00.html

You only learn who has been swimming naked when the tide goes out -    W.Buffett
Antworten
permanent:

Wir haben es überlebt

15
15.11.08 14:22

Der USA Bären-Thread 5027540 

 

 Auch drei Viertel aller Möbel, die Hälfte aller Autos sind auf Pump finanziert. Eine "Massenflucht aus der Wirklichkeit", diagnostiziert der Ökonom John Kenneth Galbraith.

Das Photo und der Text stammen aus einer n-tv Bilderserie "Die groß Depression". Es war eine schlimme Zeit. Inbesondere in Europa, wo es neben der wirtschaftlichen Not zu politischen Umwälzungen kam, die schließlich zum zweiten Weltkrieg geführt haben.  Der Mensch lernt eben nicht immer aus seinen Fehlern, vielleicht noch aus den eigenen aber sicher nicht aus denen vergangener Genrationen.
Mein Vater ein konservativer Mensch, Jahrgang 1933, war immer davon überzeugt noch eine Depression in seinem Leben zu erleben. Ich habe in meinem "seinerzeit" jugendlichen Leichtsinn immer darüber gelacht. Nun erlebt er diese Zeit nicht mehr, eine Zeit die kein Mensch erleben sollte oder eine Zeit die jeder Mensch erfahren sollte um auch einfache Dinge wieder zu schätzen. Im Grunde ist es schade wie schnell der Mensch vergisst und immer nur nach neuem strebt, auf der anderen Seite ist es gut, dass der Mensch vergisst, das Leben geht eben weiter.
Hin und wieder anhalten und sich an den einfachen und dennoch schönen Dingen des Lebens, der Umwelt ............... zu erfreuen sollte nie abhanden kommen. 
Es kommt keine schöne Zeit auf uns zu. Wir werden es überleben, davon bin ich überzeugt. Mit einem grundsoliden Optimismus und einer Freude am Leben, an den Dingen die uns erfreuen können werden wir auch in Zukunft ein schönes Leben führen.

Ich wünsche euch ein charmantes WE.

Permanent

Antworten
pfeifenlümmel:

permanent,

5
15.11.08 15:00
soll das Bild "Licht im Tunnel bedeuten" oder die große Massenflucht?
Antworten
Malko07:

GM ist sehr wohl in der Lage

13
15.11.08 15:33
spritsparende Kleinwagen zu bauen und tut es auch. Diese Autos werden nicht in den USA gebaut weil sie dort, wie A.L. richtig anmerkte, unverkäuflich sind. Momentan lassen sich eben überhaupt keine Autos in den USA verkaufen, ob klein oder groß. Die diskutierten Subventionen für die Entwicklung spritsparender Autos ist eine reine Verarsche hinter der man sich verstecken will.

Ich sehe nicht wie man mit einfachen Geldspritzen GM retten könnte (Ford und Chrysler stehen nicht viel besser da). Es ist ein Fass ohne Boden. Chapter11 hört sich gut an, die Kollateralschäden wären allerdings fürchterlich, schlimmer als der Fall Lehman. Pensionsversicherungen und Lebensversicherungen würde es quer Beet treffen und manche ins Nirwana schicken. Ich meine hier nicht die Pensionsversicherungen von GM. Die Großbanken würde es mit einer vollen Breitseite treffen und manche Zombiebank wäre dann kein Zombie mehr sondern richtig tot. Neben den Verpflichtungen für die riesige Menge an Bonds gibt es ja auch noch eine klassische Verschuldung über Kredite in einem einmaligen Ausmaß.

Ich glaube nich, dass irgendjemand sowas wie eine Lösung hat. Es gilt jetzt nur noch etwas Zeit zu gewinnen und dann muss die Obama-Administration beweisen was sie kann. Sie wird es aber auch nicht können, sowenig wie Obama Wasser in Wein verwandeln kann.
Antworten
permanent:

Kapitalmarktausblick und Daten der kommenden Woche

7
15.11.08 16:38

US-Industrie schwer angeschlagen

Seit geraumer Zeit deuten die Unternehmensumfragen darauf hin, dass die US-Industrie in sehr schwieriges Fahrwasser geraten ist. Der von uns unterstellte moderate Monatsanstieg von 0,5 % bei der Industrieproduktion vom Oktober sollte vor dem Hintergrund der hohen Produktionsausfälle im September (Stichwort: Wirbelstürme) nur eine "technische" Gegenbewegung sein. Mit Blick auf die sich abzeichnende weitere Abschwächung der Nachfrage aus dem In- und Ausland ist allerdings auf absehbare Zeit keine Erholung zu erwarten. Dies wird sich auch in den regionalen Stimmungswerten (Empire Statebzw. Philly Fed-Index) zeigen, die im November aufgrund der schlechten Konjunkturperspektiven wohl weiter nachgeben werden. Die Sorge über kräftige Preisanstiege ist indessen fast vollständig verflogen. Dabei kamen im Oktober erneut insbesondere von den stark rückläufigen Energiepreisen dämpfende Effekte. Mit einem erwarteten Rückgang von 2,6 % gg. Vm. werden dies die US-Produzenten wohl besonders positiv zu spüren bekommen, aber auch die Konsumenten dürften durch einen Preisrückgang von 0,8 % gg. Vm. merklich entlastet werden. Im Vorjahresvergleich wird der abnehmende Preisdruck noch deutlicher. So sollten die jeweiligen Jahresraten auf 5,4 % bzw. 3,8 % zurückgehen (Sept.: 8,7 % bzw. 4,9 %). Der Preisverfall am US-Immobilienmarkt stellt hingegen mit Blick auf die schwindenden Vermögenswerte vielmehr einen Belastungsfaktor dar. Zusammen mit den erschwerten Finanzierungsmöglichkeiten dürfte sich dies im Oktober erneut negativ auf Baubeginne und Baugenehmigungen ausgewirkt haben. In diesem Umfeld ist auch bei der am Dienstag anstehenden Stimmungsumfrage bei den Immobilienunternehmen (NAHB-Hausmarktindex) keine Aufhellung zu erwarten. Die Bank of England rechnet im Umfeld fallender Energiepreise mittelfristig mit einem "Unterschießen" ihres Inflationsziels und hat sich in diesem Zusammenhang bei der Vorstellung des jüngsten Inflationsberichts bereits den Weg für weitere Zinssenkungen geebnet. Daher messen wir dem am Mittwoch anstehenden Protokoll der Notenbanksitzung vom 6. November wenig Bedeutung bei. Argumente für eine weitere geldpolitische Stimulierung dürften die britischen Einzelhandelsumsätze vom Oktober liefern, die einen Monatsrückgang von 1,0 % gg. Vm. aufweisen sollten. In der Eurozone richtet sich die Aufmerksamkeit auf die am Freitag anstehenden Schnellschätzungen zu den Einkaufsmanagerindizes. Mit Blick auf die enttäuschend schwachen Industriedaten und die zunehmende Verschlechterung der Konjunkturaussichten rechnen wir sowohl im Verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor mit erneuten Indexrückgängen.

Bund-Future droht Verschnaufpause

Der Bund-Future dürfte vorübergehend in eine Konsolidierungsphase abtauchen. Beim Euro rechnen wir mit einer Fortsetzung der jüngsten Erholung. Dabei würde ein Sprung über 1,2925 USD für die Einheitswährung weiteres Kurspotential freisetzen.

Quelle: HSBC Trinkaus

Wichtige Daten und Ereignisse - Woche: [17.11. - 21.11.2008]
TagRegionArt des TerminsHSBC TuBKonsensVorperiode
MoJPBIP-Wachstum, 3. Quartal (00.50)0,1 % gg. Vq.0,0 % gg. Vq.-0,7 % gg. Vq.
 USEmpire State-Index, Nov. (14.30)-22,0-27,0-24,6
  Industrieproduktion, Okt. (15.15)0,5 % gg. Vm.-0,2 % gg. Vm.-2,8 % gg. Vm.
  Kapazitätsauslastung, Okt. (15.15)76,8 %76,4 %76,4 %
DiGBKonsumentenpreise (HVPI), Okt. (10.30)4,6 % gg. Vj.4,9 % gg. Vj.5,2 % gg. Vj.
 USProduzentenpreise, Okt. (14.30)-2,6 % gg. Vm.-1,8 % gg. Vm.-0,4 % gg. Vm.
  Kernrate, Okt. (14.30)-0,2 % gg. Vm.0,1 % gg. Vm.0,4 % gg. Vm.
  NAHB-Hausmarktindex, Nov. (19.00)141414
MiGBMPC-Sitzungsprotokoll (10.30)   
 USKonsumentenpreise, Okt. (14.30)-0,8 % gg. Vm.-0,8 % gg. Vm.0,0 % gg. Vm.
  Kernrate, Okt. (14.30)0,2 % gg. Vm.0,2 % gg. Vm.0,1 % gg. Vm.
  Baubeginne, Okt. (14.30)760.000 (ann.)780.000 (ann.)817.000 (ann.)
  Baugenehmigungen, Okt. (14.30)750.000 (ann.)775.000 (ann.)805.000 (ann.)
  FOMC-Sitzungsprotokoll (20.00)   
DoGBEinzelhandelsumsätze, Okt. (10.30)-1,0 % gg. Vm.-0,8 % gg. Vm.-0,4 % gg. Vm.
 USPhilly Fed-Index, Nov. (16.00)-30,0-35,0-37,5
FrJPBoJ-Zinsentscheidung0,3 %0,3 %0,3 %
 EURPMI Verarb. Gewerbe, Nov. (10.00)40,040,541,1
  PMI Service Sektor, Nov. (10.00)43,045,245,8
Quelle: HSBC Trinkaus

 

Hier einmal die schöneren Dinge:
http://www.ariva.de/Schoenster_Hintern_der_Welt_gekuert_t354774

Kommunisten und Redefreiheit:
http://www.ariva.de/...dia_gesperrt_Linke_contra_Redefreiheit_t354784

Antworten
wawidu:

Financials

3
15.11.08 17:40
Wie brisant die Lage ist, zeigt folgende technische Studie des $SPF:
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 199805
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Passende Knock-Outs auf K+S AG

Strategie Hebel
Steigender K+S AG-Kurs 5,04 10,50 25,21
Fallender K+S AG-Kurs 5,04 9,70 15,76
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB4E5D0 , DE000NB4NVY2 , DE000NB4TXX7 , DE000NB28F96 , DE000NB3BBC7 , DE000NB3E7N6 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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