Als Nächstes kamen dann schon vereinzelt die Versicherer wie AIG und es werden wohl noch viele kommen...
Von Monolinern, Ratingagenturen, Kreditkarten-Unternehmen, die, wenn sie sich bis heute noch nicht in die Schlange eingereiht haben, dieses wahrscheinlich ganz bald tun werden, ganz zu schweigen...
Und unabhängig von ganzen Staaten, Ländern, die kurz vor dem Staatsbankrott stehen bzw. mitten drin sind und Hilfe vom IWF, den anderen noch halbwegs zur Zeit funktionierenden und halbwegs gesunden Staaten und Ländern erbitten...
Also unabhängig davon, wagen sich auch bereits Auto-Hersteller aus der Deckung und erbitten Hilfe vom Staat - also von "UNS ALLEN". Der Witz daran scheint mir als nicht studierte Volks- und Betriebswirtin, dass im konkreten Falle "OPEL" einerseits behauptet, Opel sei zwar noch relativ liquide, würde auch sicher noch problemlos weitere Kredite von den Banken erhalten - "ALLERDINGS ZU NICHT AKZEPTABLEN KONDITIONEN" oder so ähnlich gelesen...
Das finde ich natürlich mehr als armselig, wenn nicht gar erschütternd. Niemand von uns allen käme auf die Idee - oder mittlerweile vielleicht doch schon ;---))) - sollte er einen Kredit benötigen, diesen auch erhalten würde - allerdings aus seiner persönlichen Sicht zu nicht akzeptablen Konditionen - grins - schreibt dann einer von uns an Angela oder
Peer und bittet und bettelt um "Staatsbürgschaft" bzw. "Staatskredit" - bäääh, aber vielleicht habe ich Euch/Uns gerade auf eine gute Idee gebracht: Wir sollten vielleicht ALLE mal zusammen private Kredite vom Staat verbürgen lassen - so kollektiv - (WAR EIN SCHERZ!)
Na, jedenfalls macht sich unsere Regierung doch schon sehr ernsthafte Gedanken darüber, OPEL irgendwie retten zu wollen.
Das wird natürlich weitere "gebeutelte Branchen" dazu animieren, Staatsbürgschaften oder gar Bares auf Kosten des Steuerzahlers in Anspruch nehmen zu wollen. Versuchen kann man´s ja mal...
Und da zur Zeit wohl ALLE BRANCHEN recht gebeutelt sind, könnten da demnächst sowohl die Stahlfirmen, als auch die Maschinenbauer, als auch die Immobilienfirmen, oder auch die Baumarktketten und nicht zu vergessen die IT-Branche, die Solar-Firmen - ach, was weiß ich, welche Firmen in Deutschland, Europa, egal ob groß oder klein, egal ob im Dax, M-Dax, Tec-Dax, S-Dax gelistet oder auch nicht, da nur kleiner Mittelstandsbetrieb...blablabla
Eigentlich könnten bald sämtliche Firmen beim Staate Schlange stehen und um ein bisschen Finanz-Hilfe anfragen...
Nun, und dann kann es wohl auch nicht mehr allzu lange dauern, bis auch Privat-Leute ebenso Schlange stehen...
Die große und finale Frage: Wem gibt man was? Wen rettet man" Wen überbrückt man zumindest auf Staatskosten?
Tja, die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Eigentlich sollte man nach den Regeln der freien Marktwirtschaft einfach all die Firmen fallen lassen, die es seit Jahren nicht verstanden haben, ihren Laden irgendwie halbwegs am Laufen zu halten - sei es durch Missmanagement, Überproduktion, falsche Markenstrategie etc., etc. begründet - (da hat Malko auch schon oft sehr interessante und informative Postings zu geliefert...)
Auf der anderen Seite bleibt natürlich die Frage: Wie groß und wie wichtig für das gesamte Sozialgefüge sind diese maroden Schrottfirmen? Wie viele Arbeitsplätze gingen durch deren Pleite verloren? Was würden diese verlorenen Arbeitsplätze für eine Region oder auch mehrere oder gar ein ganzes Land anrichten???
Und klar ist natürlich auch, dass sehr viele arbeitslose Menschen unser gesamtes Sozialsystem = Staat = Steuerzahler ebenso belasten würden/könnten wie eine mögliche Subventionierung/Unterstützung/Staatsbürgschaft für die Firma...wobei ich natürlich nicht weiß und nicht ansatzweise abschätzen kann,
wie die Verhältnisse da liegen. Was wäre im Zweifelsfalle "günstiger" für den "Staat"? Eine Firma XY mit mehreren Millionen oder eher Milliarden zu stützen, oder ihren Konkurs in Kauf zu nehmen mitsamt der Tatsache, dass nun auch Tausende Menschen arbeitslos würden, die eben auch vom Staate gestützt werden müssten...
Das gilt es eben seitens der Politik abzuwägen und zu entscheiden - ich selbst bin natürlich weder politisch noch wirtschaftlich gebildet genug, dieses Alles einschätzen zu können, geschweige denn konstruktive Vorschläge machen zu können...
Ich hätte da eher kreative und unkonventionelle Ideen, mit denen ich Euch aber nicht konfrontieren möchte, ;---)))
Na, jedenfalls habe ich das sehr, sehr ungute Gefühl, dass sich hier nun baldigst sehr, sehr viele Unternehmen aus sämtlichen Branchen an den "STAATS-TROPF" hängen möchten/werden/können, obwohl sie es entweder gar nicht wirklich nötig hätten, da sie schon noch reguläre Bankkredite erhalten könnten - nur eben nicht zu den gewünschten Konditionen - grins - aber welcher normale Mensch kriegt schon seine persönlich gewünschten und akzeptablen Konditionen??? - oder aber schon längst klinisch tot sind...Aber da in Deutschland "Sterbehilfe" ja noch nicht erlaubt ist, werden diese tot geweihten Firmen wohl auch noch über längere Zeit künstlich am Leben erhalten werden.
Ich weiß, das war jetzt sehr makaber. Verzeiht mir bitte...
Euch allen einen schönen guten Morgen und viel Erfolg bei Euren Investments und Trades
Kosto

