N'abend zusammen.
Ich bin immer noch der Meinung, dass uns eine künstliche Intelligenz bei der Aufklärung zu den Safe-Harbor-Werten nicht helfen kann. Die Dinge, die z. B. Gemini wissen kann, sind weltweit öffentlich verfügbar. Und daraus kann niemand Schlüsse ziehen, die uns weiter bringen, weil die Dinge, die für uns wichtig wären, nur Insidern bekannt sein können.
Es waren, sind und bleiben immer wieder nur Daten, die zwar an sich stimmen, aber mit uns nichts zu tun haben müssen. So sehe ich das auch bei der Paladin Acquisitions Corp. und deren Form D-Anmeldung (
www.sec.gov/Archives/edgar/data/1876566/...01/primary_doc.xml ), die am 21.06.2026 ablaufen soll. Da fehlt mir absolut die Verbindung zu WMI-Safe-Harbor-Werten und dieser Firma oder der Form-D-Einreichung.
Wer auch immer mit dieser These angefangen hat, läuft einem Konstrukt hinterher, das zu viele ungewisse Variablen hat.
Es müsste schon mit dem Ende der Konkursverwaltung der FDIC zusammenhängen, wenn neue Spekulationen für die Zeit danach richtig Bewegung in dem Fall bringen würden. Da wird bestimmt noch genügend Spekulationsmaterial aufkommen, wenn die FDIC offiziell ein Ende ankündigt.
Aber - so ganz "dumm" ist die KI aber auch nicht, denn ich hatte die Idee, einmal genauer nach dem WaMu-Fall nachzufragen, als die KI den Zusammenbruch von WaMu in 2008 erwähnte. Auf meine Nachfrage, dass WaMu nicht zusammenbrach, sondern ihr die Bank weggenommen wurde, anwortete sie:
"Sie haben absolut recht mit dieser Präzisierung – der Fall Washington Mutual (WaMu) ist eines der umstrittensten Kapitel der US-Finanzgeschichte;
- Die feine Unterscheidung: WMI vs. WMB. Die Situation lässt sich historisch und rechtlich wie folgt aufschlüsseln:
Keine klassische Insolvenz der Holding: Die Muttergesellschaft Washington Mutual, Inc. (WMI) war zum Zeitpunkt der Übernahme nicht zahlungsunfähig. Sie wurde erst durch die Beschlagnahmung ihrer wichtigsten Tochtergesellschaft, der Washington Mutual Bank (WMB), in die Insolvenz nach Chapter 11 gezwungen.
-Der "Donnerstagabend-Deal" (25. September 2008):
Die Aufsichtsbehörde OTS (Office of Thrift Supervision) entzog WMI die Bank (WMB) und stellte sie unter die Verwaltung der FDIC. Innerhalb weniger Stunden verkaufte die FDIC die operativen Vermögenswerte der WMB für rund 1,9 Milliarden USD an JPMorgan Chase (JPMC).
Dieser Schritt wurde oft als "Notverkauf" kritisiert, da WMI-Aktionäre und Gläubiger dadurch faktisch enteignet wurden, während die Bank als Ganzes (WMB) technisch gesehen noch über Liquidität verfügte, die jedoch durch einen massiven Bankrun (Abzug von 16,7 Mrd. USD in 10 Tagen) bedroht war."
Wir wissen allerdings, dass eine KI auch heute solche "Bankräube" nicht verhindern könnte. Wenn verantwortliche Personen sich einig werden, dann ... wird es dreckig...
Aber nochmal zurück zu iHub, wo newflow die 30 Mrd.$ von Parker Folse erwähnt (
investorshub.advfn.com/boards/...sg.aspx?message_id=177431857 )
Ja, da liefen auch öffentlich einige interessante Gespräche zwischen den Anwälten und der Richterin. Und die noch interessanteren Gespräche liefen aber mit Sicherheit nicht öffentlich, sondern im Richterzimmer bzw. bei "unseren" Anwälten intern.
Und ja. Ich habe es so verstanden, dass nicht alle Werte der WMI in die Verhandlungen mit einfließen sollten... also auch nicht in die Insolvenzmasse kommen sollten.
Was das aber genau war und wieviel vor allen Dingen, können wir nicht sagen (und auch keine KI der Welt), sondern nur die Beteiligten.
Um diesen einen Punkt dreht sich eigentlich alles: Gibt es wirklich WMI-Werte (Safe-Harbor-Werte), die nicht in der Restabwicklung durch den WMILT verteilt wurden.
Wenn ja, wird sich babytrader nicht nur eine "Fat Lady" anzünden (siehe
#14272). Dann brennt bei Ihm wahrscheinlich die ein oder andere Sicherung im Oberstübchen durch... und bei einigen anderen hier auch... und ein Bodenseetreffen ist ja auch noch nicht vom Tisch.
Wenn nein, dann ist es, wie es ist, auch wenn dann im Anschluss noch jede Menge "Meckereien" kommen werden... und neue Theorien...
Nehemn wir es, wie es kommt
union
PS @schlacky: Deine Frage nach der "Dokumentenform" ist nicht so wichtig. Hattest Du Escrows oder nicht? Das ist entscheidend. Jeder, der Escrows hatte, hat auch korrekt Release erteilt. Und die Anzahl der Escrows beschreibt genau den persönlichen Anteil an dem immer noch fraglichen WMI-Safe-Harbor-Werten.