von vor dem 2. weltkrieg auf heute zu ziehen, empfinde ich als sehr gewagt. die wahrscheinlichkeit, dass wir lange zeit, nach der geplatzen blase, seitwärts tendieren, lehrt die börsengeschichte:
- es muss mühsam die überbewertung abgebaut werden (ist noch nicht vollständig erfolgt). die geschieht u.A. mit langen seitlichen verläufen.
- diejenigen, die sich in der blase die finger und teile ihres vermögens verbrannt haben, kommen größtenteils nicht mehr wieder. es bedarf neuer spekulantengenerationen.
zusätzlich droht uns eine große entsparwelle mit der annäherung der bevölkerungsreichen jahrgängen an das rentenalter.
wo allerdings in der seitwärtsbewegung die absoluten tiefs und hochs liegen werden, werden wir erst nach ende dieser periode wissen. schauen wir uns dazu eine vergleichbare periode nach dem 2. weltkrieg an:

Quelle:
Historische Entwicklung mit Ausblickwir sehen, dass die ausschläge zwischen 1960 und 1982 teilweise sehr heftig waren. es lagen aufwärtsbewegungen von teilweise über 100% vor. heute sieht es so aus, als ob höhere ausschläge möglich wären (bereich 2000 bis 6000). ein erneutes nachhaltiges fortsetzen des aufwärtstrend ist meiner meinung nach in ca. 12 jahren möglich.
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