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Dank eines zunächst nicht mehr weiter steigenden Ölpreises hat sich der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag stabilisiert. Es überwiegen leichte Kursgewinne. Über den Tagesausgang dürften voraussichtlich aber die Zinsentscheidung und die begleitenden Aussagen der Europäischen Zentralbank (EZB) am frühen Nachmittag entscheiden.
In den ersten Handelsminuten lag der Dax mit 25.600 Zählern leicht im Plus. Am Vortag hatte ein herber Rücksetzer den Dax auf ein Tief seit Ende Juli gedrückt, belastet von dem auf über 100 US-Dollar gestiegenen Brent-Ölpreis. Der MDax bewegte sich mit 32.057 Punkten am Donnerstag kaum von der Stelle. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 lag moderat im Plus.
Von der EZB wird von Experten ganz überwiegend die zweite Zinserhöhung in diesem Jahr erwartet. Damit würde sich der Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,50 Prozent erhöhen. Höhere Zinsen sind tendenziell eine Belastung für die Aktienmärkte. Sie erhöhen die Finanzierungskosten von Unternehmen, verteuern Investitionen und machen Anleihen als alternatives Investment attraktiver.
"Entscheidend wird der Ausblick der EZB sein. Die Märkte gehen aktuell von weiter steigenden Leitzinsen und zwei weiteren Zinsschritten im kommenden Jahr aus", sagte Thomas Altmann von QC Partners. Die Experten der Commerzbank (Commerzbank Aktie) schrieben: "Die Inflation dürfte auch in den kommenden Monaten weiter steigen und sich immer mehr dem negativen Szenario der EZB nähern".
Im frühen Handel bewegten vorwiegend Kommentare von Analysten die Kurse. So fielen die Papiere des Getriebeherstellers Renk um 1,7 Prozent, nachdem das Investmenthaus Exane BNP sie auf "Neutral" abgestuft hatte.
Die Papiere von RWE , Porsche AG , MTU Aero Engines und DHL konnten hingegen von positiven Aussagen der US-Investmentbank JPMorgan profitieren. Hier reichten die Kursgewinne von 0,8 bis zu 1,5 Prozent.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...tabil-ezb-entscheidet-12131891
Der deutsche Aktienmarkt hat negativ auf die zweite Zinserhöhung in diesem Jahr sowie auf trübe Inflationsperspektiven durch die Europäische Zentralbank (EZB) reagiert. Als Belastung hinzu kam ein erneuter Preissprung beim Rohöl, was ebenfalls die Sorge vor anhaltend hohen Verbraucherpreisen schürte.
Der Dax gab letztlich am Tagestief um 0,84 Prozent auf 25.361,15 Punkte nach. Der MDax der mittelgroßen Werte fiel um 1,50 Prozent auf 31.596,42 Punkte.
Die Europäische Zentralbank stemmt sich mit der Zinserhöhung gegen die infolge des Iran-Kriegs gestiegene Inflation. Der für Banken und Sparer wichtige Einlagenzins steigt von 2,25 auf 2,5 Prozent, wie die Notenbank nach einer auswärtigen Sitzung in Berlin mitteilte. Zudem erhöhte die EZB ihre Inflationsprognosen für die kommenden beiden Jahre.
"Die Leitzinsen müssen steigen, weil sich die Inflation als hartnäckiger erweist als erwartet", schrieb Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank. Vor dem Hintergrund des andauernden Konflikts am Persischen Golf blieben die Energiepreise hoch. "Die EZB ist dabei in einer undankbaren Lage, denn höhere Zinsen belasten eine ohnehin nicht gerade kräftige Konjunktur." Die Abwehr von Inflationsgefahren wiege jedoch stärker.
Am Kapitalmarkt hat man sich Kater zufolge darauf eingestellt, dass die Inflationsgefahren nicht so leicht verschwinden. Daher seien alle Kapitalmarktzinsen in letzter Zeit gestiegen. Obwohl die Zinsen im kommenden Jahr wieder etwas nachgeben könnten, wird es laut dem Experten wohl nicht wieder so weit heruntergehen wie in den vergangenen Jahren.
Quelle: dpa-AFX
Der Dax hat nach seinem jüngsten Kursrutsch am Freitag einen Stabilisierungsversuch unternommen. Angesichts der weiter hohen Ölpreise und vor wichtigen Inflationsdaten aus den USA hielt sich die Kaufbereitschaft der Anleger zunächst aber in Grenzen.
In den ersten Handelsminuten legte der deutsche Leitindex um 0,43 Prozent auf 25.469 Punkte zu. Damit blieb er klar über der für den mittel- bis langfristigen Trend wichtigen 100-Tage-Linie. Auf Wochensicht zeichnet sich aber ein Rückgang um 2,2 Prozent ab. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann am Freitagmorgen 0,10 Prozent auf 31.627 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um knapp 0,5 Prozent hoch.
Aus Übersee kommt wenig Unterstützung für die hiesigen Märkte. In New York weiteten die wichtigsten Indizes am Donnerstag nach dem europäischen Handelsende ihre Verluste noch etwas aus - aktuell zeichnet sich aber auch hier eine Stabilisierung ab. Dagegen dominierten in Asien die Verluste, insbesondere bei den technologielastigen Leitindizes in Tokio und Seoul.
Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent war in der Nacht mit weiteren Angriffen auf Tanker in der Straße von Hormus sowie neuen Gefechten zwischen jemenitischen Huthi-Milizen und saudisch unterstützten Kräften deutlich gestiegen und der Marke von 110 US-Dollar nahe gekommen. Zuletzt gab er indes etwas nach.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...stabilisiert-sich-vor-12133384
Der Dax hat sich nach seinem jüngsten Kursrutsch am Freitag stabilisiert. Die mit Spannung erwarteten US-Verbraucherpreise gaben dem deutschen Leitindex keine Impulse. Als Kursstütze erwiesen sich die Ölpreise, die zuletzt einen Teil ihrer vorherigen, deutlichen Gewinne wieder abgaben.
Der deutsche Leitindex gewann 0,82 Prozent auf 25.568,56 Punkte. Damit blieb der Dax klar über der für den mittel- bis langfristigen Trend wichtigen 100-Tage-Durchschnittslinie. Auf Wochensicht ergab sich ein Rückgang von 1,83 Prozent. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte am Freitag um 0,21 Prozent auf 31.663,79 Punkte zu.
Der Preis für ein Fass Rohöl der Referenz-Nordseesorte Brent war in der Nacht mit weiteren Angriffen auf Tanker in der Straße von Hormus sowie Gefechten zwischen jemenitischen Huthi-Milizen und saudisch unterstützten Kräften deutlich gestiegen und der Marke von 110 US-Dollar nahegekommen. Zuletzt kostete ein Fass Brent wieder weniger als 105 Dollar (Dollarkurs).
Am Donnerstag hatte die Europäische Zentralbank mit ihrer zweiten Zinserhöhung in diesem Jahr auf den Ölpreisschock infolge des Iran-Kriegs reagiert. In der kommenden Woche wird von der US-Notenbank Fed von vielen Marktteilnehmern ein ähnlicher Schritt erwartet.
Dass die Kerninflation ohne die schwankungsanfälligen Preise für Nahrungsmittel und Energie im August gegenüber dem Vormonat stärker als erwartet zugelegt habe, dürfte entsprechenden Erwartungen Auftrieb geben, schrieb Ökonom Stephen Brown von Capital Economics.
Der deutsche Aktienmarkt hat aufgrund wieder steigender Ölpreise und neuer KI-Bedenken einen etwas schwächeren Wochenstart hingelegt. Der Dax fiel in den ersten Handelsminuten am Montag um 0,2 Prozent auf 25.518 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verlor am Montagmorgen 0,3 Prozent auf 31.556 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,5 Prozent abwärts.
"Der DAX bleibt im Spannungsfeld eines Unsicherheitscocktails aus geopolitischen Risiken, geldpolitischen Fragezeichen und KI-Bedenken gefangen", sagte Marktanalyst Timo Emden vom Broker CapTrader. "Mit jedem weiteren Ölpreisschub wächst die Sorge, dass die Inflation befeuert und die Notenbanken unter Zugzwang gesetzt werden könnten."
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...ung-moderate-verluste-12135075
Belastet von steigenden Ölpreisen und neuen KI-Bedenken ist der deutsche Aktienmarkt zum Wochenstart teils deutlich unter Druck geraten. Der Dax war am Montag zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit Ende Juli abgesackt und schloss letztlich 0,50 Prozent im Minus bei 25.440,81 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen war auf den tiefsten Stand seit Mitte Mai gerutscht und verlor am Ende 1,92 Prozent auf 31.057,16 Zähler.
"Der Dax bleibt im Spannungsfeld eines Unsicherheitscocktails aus geopolitischen Risiken, geldpolitischen Fragezeichen und KI-Bedenken gefangen", sagte Marktanalyst Timo Emden vom Handelshaus CapTrader. "Mit jedem weiteren Ölpreisschub wächst die Sorge, dass die Inflation befeuert und die Notenbanken unter Zugzwang gesetzt werden könnten." Die Ölpreise legten wegen der von Saudi-Arabien abgeschalteten Ölpipeline und der weiter ungeklärten Lage rund um die Straße von Hormus zu. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg erstmals seit 2023 zeitweise wieder über die viel beachtete Marke von fünf Prozent.
Zu Wochenbeginn äußerten sich insbesondere prominente Vertreter der KI-Branche skeptisch zu ihrer eigenen Technologie. Nach dem Schock eigenständiger Hacking-Attacken durch Künstliche Intelligenz sei er besorgt, dass in sechs bis zwölf Monaten ein KI-Schwarm in der Lage sein könnte, das gesamte Internet zu übernehmen und potenziell Hunderte Milliarden Dollar (Dollarkurs) Schaden zu verursachen, fürchtet etwa Dario Amodei, Chef des KI-Unternehmens Anthropic. Er rief die Branche dazu auf, die Entwicklung ihrer leistungsfähigsten Modelle zu verlangsamen.
Die neu aufgeflammten KI-Bedenken und der hohe Ölpreis scheinen auch am Dienstag eine Bürde für den deutschen Aktienmarkt zu sein. Der Dax fiel am Vormittag um 0,7 Prozent auf 25.260 Punkte auf das niedrigste Niveau seit mehr als sieben Wochen. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verlor 0,6 Prozent auf 30.859 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,9 Prozent abwärts.
Für die Aktienmärkte sei es derzeit schwer, sich zu behaupten, konstatierte Marktanalyst Thomas Altmann von QC Partners. "Die steigenden Energiepreise und steigenden Zinsen sind ein Teufelskreis, der die Zukunftsperspektiven der Aktien gleich auf mehrere Arten belastet."
Der Ölpreis blieb über Nacht auf seinem hohen Niveau. "Nach dem Vorrücken der Huthis im Jemen wird gar das Niveau von 110 US-Dollar pro Barrel ins Visier genommen", schrieb am Morgen der Commerzbank-Devisenexperte Michael Pfister. Dies lenkt die Aufmerksamkeit noch stärker auf die am Mittwoch erwartete Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed, bei der Anleger mit einer geldpolitischen Straffung rechnen.
Nach dem Ausverkauf wegen wachsender Befürchtungen, dass sich das Tempo der Entwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz verlangsamen könnte, blieb eine Erholung der KI- und Halbleiterwerte in Asien mehr oder weniger aus. Das Vertrauen in die Technologie und ihre Potenziale bleibt also angeschlagen.
Der Fotodienstleister Cewe will bis zu 150.000 eigene Aktien im Umfang von bis zu 18 Millionen Euro vom Markt zurückkaufen. Dies entspreche etwa zwei Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft. Die Cewe-Aktie gewann als Top-Wert im SDax 3,2 Prozent.
Der deutsche Aktienmarkt hat sich nach den Verlusten zu Wochenbeginn etwas stabilisiert. Eine leichte Entspannung bei den Ölpreisen und bei den Anleiherenditen stützte am Dienstag die Kurse, sodass die wichtigsten Indizes letztlich kaum verändert schlossen. Für eine gewisse Beruhigung sorgte zudem die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), angesichts der hohen Spritpreise für Entlastungen zu sorgen. Merz sagte beim Unternehmertag des Handelsverbands BGA, er gehe davon aus, "dass wir handeln müssen".
Der Leitindex Dax war im frühen Handel zunächst um mehr als ein Prozent auf das niedrigste Niveau seit mehr als sieben Wochen gefallen, bevor er sich deutlich erholte. Am Ende stand noch ein Minus von 0,15 Prozent auf 25.402,28 Punkte zu Buche. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte um 0,25 Prozent auf 31.135,75 Zähler zu.
Vor den mit Spannung erwarteten Ergebnissen der Fed-Notenbanksitzung am Mittwoch ließen Anleger am deutschen Aktienmarkt nichts anbrennen, schrieb Timo Emden, Chefmarktanalyst des Handelshauses CapTrader. Der Dax hänge nach wie vor am Tropf des Ölpreises. Die Anleger bleiben Emden zufolge "in einem Dreieck aus hohen Energiepreisen, der Sorge vor einer restriktiven Geldpolitik und geopolitischen Risiken gefangen". Der September mache seinem Ruf als schwieriger Börsenmonat nach wie vor alle Ehre.
Vor der US-Zinsentscheidung am Abend hat der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch etwas Auftrieb erhalten. Der Dax stieg in den ersten Handelsminuten um 0,4 Prozent auf 25.506 Punkte und bewegt sich damit weiterhin über der 100-Tage-Linie, die als Indikator für den mittel- bis längerfristigen Trend gilt. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann 0,3 Prozent auf 31.225 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,6 Prozent aufwärts.
Tendenziell stützend sind die Vorgaben, denn an der Wall Street wurden im späten Handel die Verluste noch etwas reduziert. In Asien legten die Kurse an den meisten Handelsplätzen leicht zu. Moderat positive Impulse geben die leicht sinkenden Ölpreise, wenngleich es keine wirklichen Fortschritte bei der Lösung der Konflikte im Nahen Osten gibt.
Quelle: dpa-AFX
Vor der US-Zinsentscheidung am Abend hat der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch etwas Auftrieb erhalten. Eine Erhöhung der Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte gilt dabei Experten zufolge bereits als eingepreist. Moderat positive Impulse lieferten die wieder gesunkenen Ölpreise, wenngleich es keine wirklichen Fortschritte bei der Lösung der Konflikte im Nahen Osten gibt. Immerhin stellte US-Energieminister Chris Wright eine schnelle Wiederinbetriebnahme einer wichtigen Ölpipeline in Saudi-Arabien in Aussicht.
Der Dax stand am Ende 0,53 Prozent im Plus bei 25.537,75 Punkten und bewegte sich damit weiterhin über der 100-Tage-Durchschnittslinie, die als Indikator für den mittel- bis längerfristigen Trend gilt. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte um 0,45 Prozent auf 31.276,77 Zähler zu.
Die US-Notenbank Fed mit ihrem Chef Kevin Warsh steht im Fokus, nachdem die Kerninflation ohne die schwankungsanfälligen Komponenten wie Energie und unverarbeitete Nahrungsmittel zuletzt höher als erwartet ausgefallen war und die Erwartungen einer strafferen Geldpolitik verstärkt hatte. "Ob Kevin Warsh unbehelligt oder mit verbalen Blessuren vom Weißen Haus aus der Pressekonferenz heraustreten wird, das ist die eigentlich spannende Frage", hieß es in einem Kommentar der Landesbank NordLB. Denn US-Präsident Donald Trump setzt sich schon lange für Leitzinssenkungen ein.
Nach der erwartungsgemäßen Zinserhöhung der US-Notenbank Fed hat sich der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag moderat nach oben geschwungen. Als stützend erweisen sich die weiter gefallenen Ölpreise. Bereits am Mittwoch war der Preis für Rohöl der Sorte Brent deutlich gesunken, nachdem es Hinweise gegeben hatte, dass eine wichtige Ölpipeline in Saudi-Arabien teilweise wieder in Betrieb genommen werden könnte.
Der Dax stieg am Donnerstag in den ersten Handelsminuten um 0,6 Prozent auf 25.684 Punkte und setzte damit seine Aufwärtsbewegung vom Vortag fort. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann am Donnerstagmorgen 0,3 Prozent auf 31.372 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,6 Prozent aufwärts.
Die Entschlossenheit des Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh, die Inflation zu bekämpfen, hat die Märkte im Anschluss an die erste Zinserhöhung in den USA seit 2023 beruhigt. "Die Fed verteidigt ihre Glaubwürdigkeit", kommentierte Michael Heise, Chefökonom von HQ Trust. Er hält eine weitere Zinsanhebung im Oktober oder spätestens Dezember für wahrscheinlich.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...legt-zu-nach-us-zinserhoehung-12139325
Nach der erwartungsgemäßen Zinserhöhung der US-Notenbank Fed und angesichts weiter fallender Ölpreise hat der deutsche Aktienmarkt seine Vortageserholung beschleunigt fortgesetzt. Schon am Mittwoch war der Preis für Rohöl der Nordsee-Sorte Brent deutlich gesunken, nachdem es Hinweise gegeben hatte, dass eine wichtige Ölpipeline in Saudi-Arabien teilweise wieder in Betrieb genommen werden könnte. Am Donnerstag nun hieß es in einem Medienbericht, dass China den Iran aufgefordert haben soll, auf eine Eindämmung der Huthi-Rebellen im Jemen hinzuwirken. Diese waren zuletzt für eine Reihe von Angriffen auf Öltanker in der Region verantwortlich, die zur Verknappung des Rohölangebots beitrugen.
Der Dax stieg um 0,70 Prozent auf 25.716,71 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann 0,55 Prozent auf 31.448,12 Zähler.
Die Entschlossenheit von Fed-Chef Kevin Warsh, die Inflation zu bekämpfen, hat die Märkte im Anschluss an die erste Zinserhöhung in den USA seit 2023 beruhigt. "Die Fed verteidigt ihre Glaubwürdigkeit", kommentierte Michael Heise, Chefökonom von HQ Trust. Er hält eine weitere Zinsanhebung im Oktober oder spätestens Dezember für wahrscheinlich.
Die US-Notenbank Fed reagiere damit "nicht nur auf die hartnäckige Inflation, sondern auch auf gestiegene Zweifel des Anleihemarktes an ihrer Entschlossenheit", kommentierte Volkswirt Johannes Mayr vom Vermögensverwalter Eyb & Wallwitz. Dies sei eine Entscheidung für den Markt und gegen Donald Trump. Der US-Präsident fordert von der Federal Reserve seit Langem niedrigere Leitzinsen.
Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag einen etwas schwächeren Handelsauftakt verzeichnet. Wegen der angespannten Lage im Nahen Osten und der Öl- und Gasversorgung bleiben die Anleger vorsichtig, auch wenn der Ölpreis über Nacht nochmals etwas nachgab.
Der Dax fiel in den ersten Handelsminuten um 0,4 Prozent auf 25.603 Punkte. Auf Wochensicht deutet sich damit für den Leitindex eine minimal positive Bilanz mit einem Plus von 0,1 Prozent an. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verlor am Freitagmorgen 0,1 Prozent auf 31.424 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,2 Prozent abwärts.
Aufgrund des sogenannten großen Verfallstags könnten die Kursschwankungen im Handelsverlauf noch zunehmen. An diesem Freitag laufen an den Termin- und Derivatebörsen Futures und Optionen auf Aktienindizes und einzelne Aktien aus. Hinter diesen Schwankungen stehen Marktteilnehmer, deren Frist zur Verwirklichung ihrer Derivategeschäfte abläuft. Vor allem größere Fonds- oder Vermögensverwalter versuchen vorher die Kurse auf jene Preise zu treiben, zu denen sie an der Terminbörse engagiert sind. Einzelne Kleinanleger können kaum kursbewegend eingreifen.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...ax-startet-am-grossen-12140819
Dank der anhaltenden Entspannung am Ölmarkt ist der deutsche Aktienmarkt am Montag mit Gewinnen in den Handel gestartet. Zudem stützten Kursgewinne an den Börsen in Asien. Positiv wirkten sich dort die Gespräche zwischen Vertretern von China und den Vereinigten Staaten vor dem in dieser Woche geplanten Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping aus.
Der Leitindex Dax stieg in den ersten Handelsminuten um 0,7 Prozent auf 25.485 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann 0,4 Prozent auf 31.202 Zähler.
Die Ölpreise sind zum Wochenstart weiter unter Druck gestanden und haben den vierten Handelstag in Folge nachgegeben. Marktteilnehmer haben weiterhin die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Kriegs zwischen den USA und dem Iran im Blick.
Hauptgesprächsthema sind aber zunächst ohnehin die Ausgänge der Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin - mit Siegen der Rechts- und Linkspopulisten. Der Druck auf den Bundeskanzler Friedrich Merz von der CDU steigt, nachdem die Christdemokraten in Mecklenburg-Vorpommern sogar erstmals aus einem Landesparlament geflogen sind. Er machte aber noch am Abend deutlich, dass er weitermachen will und auf den eingeschlagenen Reformkurs der Regierung setzt.
Im Dax hatten die Papiere des Immobilienkonzerns Vonovia (Vonovia Aktie) nur kurz deutlich negativ auf den Ausgang der Landtagswahl in Berlin reagiert und notierten zuletzt wenig verändert. Wahlsiegerin Elif Eralp von den Linken will große Wohnungsunternehmen enteignen und einen Mietendeckel für landeseigene Wohnungen einführen.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...ne-sinkende-oelpreise-12142761
Eine anhaltende Entspannung bei den Ölpreisen hat den deutschen Aktienmarkt am Montag angetrieben. Marktteilnehmer setzten alle Hoffnung darauf, dass es im Laufe der Woche wieder diplomatische Bemühungen um ein Ende des Kriegs zwischen den USA und dem Iran geben könnte.
Nachdem sich der Dax am Freitag noch seinem jüngsten Tief seit Ende Juli genähert hatte, stieg er zu Wochenbeginn um 1,1 Prozent auf 25.575,01 Punkte. Der MDax folgte dem deutschen Leitindex etwas gemäßigter um 0,51 Prozent nach oben auf 31.241,96 Zähler.
Weiter sinkende Ölpreise überlagerten die politische Unsicherheit, die in Deutschland nach den Ergebnissen der Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin wegen Siegen von AfD und Linke entstanden ist. Der Druck auf Bundeskanzler Friedrich Merz von der CDU steigt, nachdem seine Partei in Mecklenburg-Vorpommern sogar erstmals aus einem Landesparlament geflogen ist.
Geopolitisch hoffen Anleger im Wochenverlauf auf Fortschritte, wenn in New York die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) beginnt. Mit Optimismus blicken sie außerdem auf das erwartete Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping.
Die Ölpreise sind am Montag den vierten Handelstag in Folge gesunken. Marktanalyst Timo Emden vom Handelshaus CapTrader sprach vor diesem Hintergrund von einer "willkommenen Atempause" für die von Inflationssorgen, Zinsängsten und Nahost-Risiken geplagten Anleger. Investoren sollten sich jedoch vor Augen halten, dass allein aus Hoffnung noch keine Lösung resultiere.
Nach dem Kurssprung zu Wochenbeginn ist der Dax am Dienstag mit leichten Verlusten in den Handel gestartet. Der deutsche Leitindex gab um 0,19 Prozent auf 25.525 Punkte nach. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte geringfügig auf 31.248 Zähler zu.
Etwas auf die Stimmung drückte, dass die Ölpreise nach den Verlusten der vergangenen Tage wieder zulegen. Die Versorgungsrisiken im Nahen Osten bleiben hoch. In der Straße von Hormus wurde erneut ein Schiff angegriffen.
Demgegenüber stützten Kursgewinne in den USA und in Asien den deutschen Aktienmarkt. Vor allem für den technologielastigen US-Index Nasdaq 100 war es tags zuvor kräftig aufwärtsgegangen - auch noch nach dem europäischen Handelsende.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...-etwas-nach-oelpreise-12144049
Die hohen Ölpreise und der Anstieg der Renditen an den Anleihemärkten bleiben am deutschen Aktienmarkt auch am Dienstag im Blick. Allerdings hält sich der deutsche Aktienmarkt in diesem Umfeld recht robust. Mangels richtungsweisender Impulse warten Anleger vielmehr ab.
Und so zeigte sich der Dax zum Handelsstart prozentual unverändert bei 25.378 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte um 0,1 Prozent auf 30.920 Punkte zu. Der EuroStoxx 50 indes, Leitindex der Eurozone, stieg etwas deutlicher mit plus 0,4 Prozent auf 6.327 Zähler.
Während die Ölpreise wieder stiegen, bestehe weiterhin Hoffnung auf eine diplomatische Einigung im Krieg zwischen den USA und dem Iran. "Und während sich die Rendite der dreißigjährigen Bundesanleihe in großen Schritten der 4-Prozent-Marke nähert, ist die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinsanhebung durch die Europäische Zentralbank (EZB) im Oktober auf 40 Prozent gesunken", erklärt Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank die seit einiger Zeit nur geringfügigen Bewegungen im Leitindex.
Die Wahrscheinlichkeiten für einen Zinsschritt in den USA steigt ihm zufolge indes. Die US-Notenbank Fed sei bei der Inflationsbekämpfung noch etwas hinter der Kurve, während die EZB deutlich früher mit Zinsanhebungen begonnen habe.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...weiter-stabil-anleger-12151496
Der Dax hat zum Handelsstart am Mittwoch zugelegt. Auftrieb kam dieses Mal jedoch nicht von geopolitischer Seite, sondern vielmehr durch die gute Stimmung in der KI-getriebenen weltweiten Technologiebranche. Aussagen von US-Präsident Donald Trump sind der Auslöser. In Asien legten Aktien aus dem Halbleitersektor bereits kräftig zu.
Vor den viel beachteten US-Inflationsdaten an diesem Nachmittag gewann der deutsche Leitindex 0,7 Prozent auf 25.565 Punkte. Das Tageshoch vom Dienstag bei etwas unter 25.620 Punkten, wo derzeit in etwa die gleitende 21-Tage-Linie als wichtiger kurzfristiger Trendindikator verläuft, rückt wieder nahe.
Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte um 0,7 Prozent auf 31.094 Punkte zu. Der EuroStoxx 50 , Leitindex der Eurozone, stieg um 0,6 Prozent auf 6.360 Zähler.
"Trump hat ein unmittelbares Risiko für KI-Investments entschärft", schrieb Marktexperte Stephen Innes und verwies darauf, dass der Präsident mit seinen Äußerungen am Dienstag der KI Spielraum lasse. Nach Beratungen mit Branchenvertretern habe der Präsident eine Präferenz für freiwillige Selbstverpflichtungen, Selbstregulierung und einen kleinen Aufsichtsausschuss statt eines umfangreichen staatlichen Regelwerks signalisiert. "Für Investoren war die Botschaft ziemlich eindeutig: Washington hat nicht vor, einen Regulierungslaster quer auf die KI-Autobahn zu stellen, gerade während die Branche kräftig aufs Gaspedal tritt."
Allerdings ist Innes selbst kritisch: Die Ironie dabei sei, dass sich die Sicherheitslage gerade dann verschlechtere, wenn die Regulierung gelockert werde. "Zudem erweisen sich leistungsfähigere Modelle als schwieriger zu überwachen, was die Selbstregulierung zu einer weitaus größeren Herausforderung macht, als es zunächst den Anschein hat."
Gute Nachrichten aus den USA haben den Dax am Mittwoch nicht dauerhaft gestützt. Für die Anleger wog am Ende die hohe Inflation in Deutschland und anderen wichtigen Euro-Ländern schwerer als die erfreuliche Konjunktur- und Preisentwicklung in der weltgrößten Volkswirtschaft.
Nach einem volatilen Handelsverlauf schloss der deutsche Leitindex 0,79 Prozent tiefer mit 25.199,19 Punkten. Damit rutschte er klar unter die für den mittel- bis langfristigen Trend wichtige 100-Tage-Linie, die ihm die vergangenen Tage noch Halt gegeben hatte. Im als traditionell schwach geltenden Börsenmonat September verbuchte der Dax ein Minus von vier Prozent. Für das abgelaufene Quartal ergibt sich hingegen ein Kurszuwachs von 0,8 Prozent. Für den MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen ging es am Mittwoch letztlich um 0,13 Prozent auf 30.842,53 Punkte nach unten.
Hohe Energiepreise trieben die Teuerung in Deutschland erstmals seit Ende 2023 über die Marke von drei Prozent. Die Verbraucherpreise lagen im September um 3,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats - nach 2,9 Prozent Inflation im August, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Ähnlich sah die Entwicklung in Frankreich und Italien aus.
Dagegen stieg in den USA der sogenannte PCE-Deflator im August weniger stark als prognostiziert. Er gilt als bevorzugte Inflationskennziffer für die US-Notenbank Fed, die ihre Geldpolitik sowohl an der Teuerungsentwicklung als auch am Arbeitsmarkt ausrichtet. An diesem Freitag steht der offizielle monatliche Beschäftigungsbericht an. Bereits davor gaben Informationen des Arbeitsmarktdienstleisters ADP Einblick in die Entwicklung der Privatwirtschaft. Dort ist die Zahl der Beschäftigten im September stärker gestiegen als erwartet.
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets, sieht in den US-Daten "fast ein Wunschkonzert für die Aktienmärkte. Der Arbeitsmarkt bleibt robust, die Wirtschaft wächst stärker als erwartet und gleichzeitig fällt der Inflationsdruck geringer aus als befürchtet". Dagegen sorgten die weiter steigenden Ölpreise und Anleiherenditen für Zurückhaltung bei den Anlegern, betonte der Experte.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...chwachen-september-im-12154145
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