Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht
... 46 47 48 1 2 3 4 ...

DAX-Überblick


Thema
abonnieren
Beiträge: 1.179
Zugriffe: 336.530 / Heute: 33
Highländer49:

DAX-Überblick

 
02.09.24 10:59
Antworten
1.153 Beiträge ausgeblendet.
Seite: Übersicht ... 46 47 48 1 2 3 4 ...


Highländer49:

DAX

 
10.09.26 10:15

Dank eines zunächst nicht mehr weiter steigenden Ölpreises hat sich der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag stabilisiert. Es überwiegen leichte Kursgewinne. Über den Tagesausgang dürften voraussichtlich aber die Zinsentscheidung und die begleitenden Aussagen der Europäischen Zentralbank (EZB) am frühen Nachmittag entscheiden.
In den ersten Handelsminuten lag der Dax mit 25.600 Zählern leicht im Plus. Am Vortag hatte ein herber Rücksetzer den Dax auf ein Tief seit Ende Juli gedrückt, belastet von dem auf über 100 US-Dollar gestiegenen Brent-Ölpreis. Der MDax bewegte sich mit 32.057 Punkten am Donnerstag kaum von der Stelle. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 lag moderat im Plus.

Von der EZB wird von Experten ganz überwiegend die zweite Zinserhöhung in diesem Jahr erwartet. Damit würde sich der Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,50 Prozent erhöhen. Höhere Zinsen sind tendenziell eine Belastung für die Aktienmärkte. Sie erhöhen die Finanzierungskosten von Unternehmen, verteuern Investitionen und machen Anleihen als alternatives Investment attraktiver.

"Entscheidend wird der Ausblick der EZB sein. Die Märkte gehen aktuell von weiter steigenden Leitzinsen und zwei weiteren Zinsschritten im kommenden Jahr aus", sagte Thomas Altmann von QC Partners. Die Experten der Commerzbank (Commerzbank Aktie) schrieben: "Die Inflation dürfte auch in den kommenden Monaten weiter steigen und sich immer mehr dem negativen Szenario der EZB nähern".

Im frühen Handel bewegten vorwiegend Kommentare von Analysten die Kurse. So fielen die Papiere des Getriebeherstellers Renk um 1,7 Prozent, nachdem das Investmenthaus Exane BNP sie auf "Neutral" abgestuft hatte.
Die Papiere von RWE , Porsche AG , MTU Aero Engines und DHL konnten hingegen von positiven Aussagen der US-Investmentbank JPMorgan profitieren. Hier reichten die Kursgewinne von 0,8 bis zu 1,5 Prozent.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...tabil-ezb-entscheidet-12131891

Antworten
Highländer49:

DAX

 
10.09.26 20:17

Der deutsche Aktienmarkt hat negativ auf die zweite Zinserhöhung in diesem Jahr sowie auf trübe Inflationsperspektiven durch die Europäische Zentralbank (EZB) reagiert. Als Belastung hinzu kam ein erneuter Preissprung beim Rohöl, was ebenfalls die Sorge vor anhaltend hohen Verbraucherpreisen schürte.
Der Dax gab letztlich am Tagestief um 0,84 Prozent auf 25.361,15 Punkte nach. Der MDax der mittelgroßen Werte fiel um 1,50 Prozent auf 31.596,42 Punkte.

Die Europäische Zentralbank stemmt sich mit der Zinserhöhung gegen die infolge des Iran-Kriegs gestiegene Inflation. Der für Banken und Sparer wichtige Einlagenzins steigt von 2,25 auf 2,5 Prozent, wie die Notenbank nach einer auswärtigen Sitzung in Berlin mitteilte. Zudem erhöhte die EZB ihre Inflationsprognosen für die kommenden beiden Jahre.

"Die Leitzinsen müssen steigen, weil sich die Inflation als hartnäckiger erweist als erwartet", schrieb Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank. Vor dem Hintergrund des andauernden Konflikts am Persischen Golf blieben die Energiepreise hoch. "Die EZB ist dabei in einer undankbaren Lage, denn höhere Zinsen belasten eine ohnehin nicht gerade kräftige Konjunktur." Die Abwehr von Inflationsgefahren wiege jedoch stärker.

Am Kapitalmarkt hat man sich Kater zufolge darauf eingestellt, dass die Inflationsgefahren nicht so leicht verschwinden. Daher seien alle Kapitalmarktzinsen in letzter Zeit gestiegen. Obwohl die Zinsen im kommenden Jahr wieder etwas nachgeben könnten, wird es laut dem Experten wohl nicht wieder so weit heruntergehen wie in den vergangenen Jahren.

Quelle: dpa-AFX

Antworten
Highländer49:

DAX

 
11.09.26 09:58

Der Dax hat nach seinem jüngsten Kursrutsch am Freitag einen Stabilisierungsversuch unternommen. Angesichts der weiter hohen Ölpreise und vor wichtigen Inflationsdaten aus den USA hielt sich die Kaufbereitschaft der Anleger zunächst aber in Grenzen.
In den ersten Handelsminuten legte der deutsche Leitindex um 0,43 Prozent auf 25.469 Punkte zu. Damit blieb er klar über der für den mittel- bis langfristigen Trend wichtigen 100-Tage-Linie. Auf Wochensicht zeichnet sich aber ein Rückgang um 2,2 Prozent ab. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann am Freitagmorgen 0,10 Prozent auf 31.627 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um knapp 0,5 Prozent hoch.

Aus Übersee kommt wenig Unterstützung für die hiesigen Märkte. In New York weiteten die wichtigsten Indizes am Donnerstag nach dem europäischen Handelsende ihre Verluste noch etwas aus - aktuell zeichnet sich aber auch hier eine Stabilisierung ab. Dagegen dominierten in Asien die Verluste, insbesondere bei den technologielastigen Leitindizes in Tokio und Seoul.

Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent war in der Nacht mit weiteren Angriffen auf Tanker in der Straße von Hormus sowie neuen Gefechten zwischen jemenitischen Huthi-Milizen und saudisch unterstützten Kräften deutlich gestiegen und der Marke von 110 US-Dollar nahe gekommen. Zuletzt gab er indes etwas nach.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...stabilisiert-sich-vor-12133384

Antworten
Highländer49:

DAX

 
11.09.26 20:15

Der Dax hat sich nach seinem jüngsten Kursrutsch am Freitag stabilisiert. Die mit Spannung erwarteten US-Verbraucherpreise gaben dem deutschen Leitindex keine Impulse. Als Kursstütze erwiesen sich die Ölpreise, die zuletzt einen Teil ihrer vorherigen, deutlichen Gewinne wieder abgaben.
Der deutsche Leitindex gewann 0,82 Prozent auf 25.568,56 Punkte. Damit blieb der Dax klar über der für den mittel- bis langfristigen Trend wichtigen 100-Tage-Durchschnittslinie. Auf Wochensicht ergab sich ein Rückgang von 1,83 Prozent. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte am Freitag um 0,21 Prozent auf 31.663,79 Punkte zu.

Der Preis für ein Fass Rohöl der Referenz-Nordseesorte Brent war in der Nacht mit weiteren Angriffen auf Tanker in der Straße von Hormus sowie Gefechten zwischen jemenitischen Huthi-Milizen und saudisch unterstützten Kräften deutlich gestiegen und der Marke von 110 US-Dollar nahegekommen. Zuletzt kostete ein Fass Brent wieder weniger als 105 Dollar (Dollarkurs).

Am Donnerstag hatte die Europäische Zentralbank mit ihrer zweiten Zinserhöhung in diesem Jahr auf den Ölpreisschock infolge des Iran-Kriegs reagiert. In der kommenden Woche wird von der US-Notenbank Fed von vielen Marktteilnehmern ein ähnlicher Schritt erwartet.

Dass die Kerninflation ohne die schwankungsanfälligen Preise für Nahrungsmittel und Energie im August gegenüber dem Vormonat stärker als erwartet zugelegt habe, dürfte entsprechenden Erwartungen Auftrieb geben, schrieb Ökonom Stephen Brown von Capital Economics.


Die Aktien von Dax-Schwergewicht SAP (SAP Aktie) holten in dem freundlichen Marktumfeld zwischenzeitliche Verluste von mehr als drei Prozent nahezu vollständig auf und gaben am Ende nur leicht nach. Damit lieferten durchwachsene Branchennachrichten aus den USA letztlich kaum Impulse.

Der Software- und Rechenzentrenriese Oracle hatte im vergangenen Geschäftsquartal kräftig von der Nachfrage nach KI-Infrastruktur profitiert - er konnte die Umsätze mit Cloud-Infrastruktur mehr als verdoppeln und übertraf damit die Erwartungen. Auch das bereinigte Ergebnis je Aktie überraschte positiv. Dagegen gab Branchenkollege Adobe einen vorsichtigen Umsatzausblick auf das laufende Quartal.

Ansonsten sorgten Personalien für Kursverluste. Die Titel des Online-Brokers Flatexdegiro büßten angesichts abrupter Veränderungen im Aufsichtsrat 7,9 Prozent ein - zeitweise hatten sie ein Tief seit Mai markiert. Der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Hermann Lotter legte sein Amt mit sofortiger Wirkung nieder und scheidet spätestens am 10. Oktober aus dem Gremium aus. Dann folgt ihm auch Martina Pfeifer. Für Börsianer wirft dies einige Fragen auf.

Beim Sportwarenhersteller Puma fiel das Kursminus mit 2,4 Prozent geringer aus. Der angekündigte Weggang des Vertriebsvorstands Matthias Bäumer erschwere die "Rettungsmission" für Konzernchef Arthur Höld, zumal einem Bericht zufolge der Wunschkandidat für die Leitung des Europageschäfts doch nicht komme, hieß es aus dem Markt.

Chemieaktien standen ebenfalls unter Druck. Die US-Bank JPMorgan hatte in einer Branchenbetrachtung ihre skeptische Einschätzung eher global aufgestellter Vertreter wie BASF mit einem hohen internationalen Produktions- und Absatzanteil bekräftigt, die weniger als Unternehmen wie Lanxess von europäischen Protektionsmaßnahmen profitierten. Dennoch büßten die Papiere von Lanxess fast fünf Prozent ein, während es für die BASF-Titel am Dax-Ende um knapp drei Prozent bergab ging.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 0,90 Prozent höher bei 6.325,13 Punkten. Außerhalb der Eurozone ging es an der Züricher Börse und in London nur moderat nach oben. In New York gewann der Dow Jones Industrial nach dem Börsenschluss in Europa gut ein Prozent.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...dax-stabilisiert-sich-12134068

Antworten
Highländer49:

DAX

 
14.09.26 10:03

Der deutsche Aktienmarkt hat aufgrund wieder steigender Ölpreise und neuer KI-Bedenken einen etwas schwächeren Wochenstart hingelegt. Der Dax fiel in den ersten Handelsminuten am Montag um 0,2 Prozent auf 25.518 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verlor am Montagmorgen 0,3 Prozent auf 31.556 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,5 Prozent abwärts.
"Der DAX bleibt im Spannungsfeld eines Unsicherheitscocktails aus geopolitischen Risiken, geldpolitischen Fragezeichen und KI-Bedenken gefangen", sagte Marktanalyst Timo Emden vom Broker CapTrader. "Mit jedem weiteren Ölpreisschub wächst die Sorge, dass die Inflation befeuert und die Notenbanken unter Zugzwang gesetzt werden könnten."

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...ung-moderate-verluste-12135075

Antworten
Highländer49:

DAX

 
14.09.26 10:32
Der DAX hat sich der abgelaufenen Woche weiter von seinem Rekordhoch entfernt. Unter dem Strich büßte das größte deutsche Börsenbarometer fast 500 Punkte ein und schloss -1,87% tiefer mit 25.559 Punkten. Die höchsten Verluste gab es bei Siemens und Rheinmetall, Volkswagen war bester DAX-Performer. Geht die Abwärtsfahrt weiter?
www.finanznachrichten.de/...ius-zieht-an-dax-ausblick-486.htm
Antworten
Highländer49:

DAX

 
14.09.26 19:15

Belastet von steigenden Ölpreisen und neuen KI-Bedenken ist der deutsche Aktienmarkt zum Wochenstart teils deutlich unter Druck geraten. Der Dax war am Montag zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit Ende Juli abgesackt und schloss letztlich 0,50 Prozent im Minus bei 25.440,81 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen war auf den tiefsten Stand seit Mitte Mai gerutscht und verlor am Ende 1,92 Prozent auf 31.057,16 Zähler.
"Der Dax bleibt im Spannungsfeld eines Unsicherheitscocktails aus geopolitischen Risiken, geldpolitischen Fragezeichen und KI-Bedenken gefangen", sagte Marktanalyst Timo Emden vom Handelshaus CapTrader. "Mit jedem weiteren Ölpreisschub wächst die Sorge, dass die Inflation befeuert und die Notenbanken unter Zugzwang gesetzt werden könnten." Die Ölpreise legten wegen der von Saudi-Arabien abgeschalteten Ölpipeline und der weiter ungeklärten Lage rund um die Straße von Hormus zu. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg erstmals seit 2023 zeitweise wieder über die viel beachtete Marke von fünf Prozent.

Zu Wochenbeginn äußerten sich insbesondere prominente Vertreter der KI-Branche skeptisch zu ihrer eigenen Technologie. Nach dem Schock eigenständiger Hacking-Attacken durch Künstliche Intelligenz sei er besorgt, dass in sechs bis zwölf Monaten ein KI-Schwarm in der Lage sein könnte, das gesamte Internet zu übernehmen und potenziell Hunderte Milliarden Dollar (Dollarkurs) Schaden zu verursachen, fürchtet etwa Dario Amodei, Chef des KI-Unternehmens Anthropic. Er rief die Branche dazu auf, die Entwicklung ihrer leistungsfähigsten Modelle zu verlangsamen.


Amodei bekam mit dieser Meinung prominente Rückendeckung, etwa von Tesla - und SpaceX-Chef Elon Musk sowie dem Chef des ChatGPT-Entwicklers OpenAI, Sam Altman. Dieser erteilte zudem einem schnellen Börsengang seines Unternehmens eine Absage: Dieser werde im laufenden Jahr wegen der vorhandenen Sicherheitsbedenken wohl nicht mehr stattfinden.

Dies bremste deutsche Aktien mit eingepreister Fantasie bei diesem Trendthema merklich ein. So gehörten die Titel der KI-Profiteure Infineon (Infineon Aktie) , Siemens Energy und Hochtief mit Verlusten von bis zu 9,4 Prozent zu den schwächsten Dax-Werten. Am breiteren Markt erwischte es die Papiere von Chip-Branchenausrüstern wie Jenoptik , Siltronic (Siltronic Aktie) , Suss Microtec und Aixtron mit Abgaben von bis zu 11,2 Prozent teils noch deutlicher.
Was die KI-Werte belastete, wurde am Montag zu einer Entlastung für Software-Werte, die in der ersten Jahreshälfte 2026 stark unter der Sorge gelitten hatten, dass KI ihre Geschäftspotenziale gefährden könnte. Die Anteilsscheine von SAP (SAP Aktie) waren mit einem Anstieg von 5,1 Prozent die Spitzenreiter im Dax. Im MDax hatten die Papiere von Nemetschek mit einem Plus von 2,7 Prozent die Nase vorn, und im Nebenwerteindex SDax gewannen die Aktien von Teamviewer 3,5 Prozent.

Für die Papiere von Bayer ging es um 2,4 Prozent nach oben. Im Anlegerfokus stand dabei eine Anhörung vor einem Gericht im US-Bundesstaat Missouri mit Blick auf die finale Genehmigung eines Sammelvergleichs zu den Rechtsstreitigkeiten um den Unkrautvernichter Roundup. Die Entscheidung des Gerichts wird den Angaben des Unternehmens zufolge erst zu einem späteren Zeitpunkt erwartet.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte 1,02 Prozent auf 6.260,38 Punkte ein. Außerhalb der Eurozone legten der FTSE 100 in London und insbesondere der SMI in Zürich zu. Sie profitierten von Kursgewinnen bei Aktien aus als defensiv eingeschätzten Branchen wie Pharma oder Nahrungsmittel . In New York wiederum gab der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss leicht nach.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...elpreis-und-ki-sorgen-12135961

Antworten
Highländer49:

DAX

 
15.09.26 10:15

Die neu aufgeflammten KI-Bedenken und der hohe Ölpreis scheinen auch am Dienstag eine Bürde für den deutschen Aktienmarkt zu sein. Der Dax fiel am Vormittag um 0,7 Prozent auf 25.260 Punkte auf das niedrigste Niveau seit mehr als sieben Wochen. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verlor 0,6 Prozent auf 30.859 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,9 Prozent abwärts.
Für die Aktienmärkte sei es derzeit schwer, sich zu behaupten, konstatierte Marktanalyst Thomas Altmann von QC Partners. "Die steigenden Energiepreise und steigenden Zinsen sind ein Teufelskreis, der die Zukunftsperspektiven der Aktien gleich auf mehrere Arten belastet."

Der Ölpreis blieb über Nacht auf seinem hohen Niveau. "Nach dem Vorrücken der Huthis im Jemen wird gar das Niveau von 110 US-Dollar pro Barrel ins Visier genommen", schrieb am Morgen der Commerzbank-Devisenexperte Michael Pfister. Dies lenkt die Aufmerksamkeit noch stärker auf die am Mittwoch erwartete Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed, bei der Anleger mit einer geldpolitischen Straffung rechnen.

Nach dem Ausverkauf wegen wachsender Befürchtungen, dass sich das Tempo der Entwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz verlangsamen könnte, blieb eine Erholung der KI- und Halbleiterwerte in Asien mehr oder weniger aus. Das Vertrauen in die Technologie und ihre Potenziale bleibt also angeschlagen.

Der Fotodienstleister Cewe will bis zu 150.000 eigene Aktien im Umfang von bis zu 18 Millionen Euro vom Markt zurückkaufen. Dies entspreche etwa zwei Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft. Die Cewe-Aktie gewann als Top-Wert im SDax 3,2 Prozent.


Deutz (Deutz Aktie) besorgte sich mit einer Kapitalerhöhung frisches Geld. Die Ausgabe von gut 15,26 Millionen neuen Aktien ergab einen Bruttoemissionserlös von rund 179 Millionen Euro, wie der Motorenbauer am Dienstag mitteilte. Die Konzernführung will mit den Einnahmen die finanzielle Flexibilität mit Blick auf künftige Wachstumschancen stärken. Der Aktienkurs sackte um 4,8 Prozent ab.

Die Papiere von Schott Pharma stiegen um 2,4 Prozent, nachdem die US-Bank JPMorgan die Bewertung mit "Overweight" aufgenommen hatte. Der Spezialist für Aufbewahrung und Verabreichung injizierbarer Medikamente profitiere von strukturellen Trends sowie seiner führenden Marktposition und berge bis 2029 ein Ergebnissteigerungspotenzial von 14 Prozent per annum, betonte Analyst Philip Omnou am Montag.

Die Aktien von Evonik büßten 2,7 Prozent ein. Zuvor hatte die Investmentbank Morgan Stanley die Titel des Spezialchemiekonzerns von "Overweight" auf "Equal-weight" abgestuft.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...g-weiter-auf-talfahrt-12136624

Antworten
Highländer49:

DAX

 
15.09.26 19:26

Der deutsche Aktienmarkt hat sich nach den Verlusten zu Wochenbeginn etwas stabilisiert. Eine leichte Entspannung bei den Ölpreisen und bei den Anleiherenditen stützte am Dienstag die Kurse, sodass die wichtigsten Indizes letztlich kaum verändert schlossen. Für eine gewisse Beruhigung sorgte zudem die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), angesichts der hohen Spritpreise für Entlastungen zu sorgen. Merz sagte beim Unternehmertag des Handelsverbands BGA, er gehe davon aus, "dass wir handeln müssen".
Der Leitindex Dax war im frühen Handel zunächst um mehr als ein Prozent auf das niedrigste Niveau seit mehr als sieben Wochen gefallen, bevor er sich deutlich erholte. Am Ende stand noch ein Minus von 0,15 Prozent auf 25.402,28 Punkte zu Buche. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte um 0,25 Prozent auf 31.135,75 Zähler zu.

Vor den mit Spannung erwarteten Ergebnissen der Fed-Notenbanksitzung am Mittwoch ließen Anleger am deutschen Aktienmarkt nichts anbrennen, schrieb Timo Emden, Chefmarktanalyst des Handelshauses CapTrader. Der Dax hänge nach wie vor am Tropf des Ölpreises. Die Anleger bleiben Emden zufolge "in einem Dreieck aus hohen Energiepreisen, der Sorge vor einer restriktiven Geldpolitik und geopolitischen Risiken gefangen". Der September mache seinem Ruf als schwieriger Börsenmonat nach wie vor alle Ehre.


In einem von Zurückhaltung geprägten Marktumfeld zählten Rüstungswerte zu den Gewinnern. Als Antrieb hatten sich unter anderem Lieferengpässe in den USA und ein Bericht erwiesen, wonach Japan seine Verteidigungsausgaben auf Druck der USA von knapp 2 auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöhen könnte. Die Papiere von Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) stiegen an der Dax-Spitze um 3,2 Prozent. Die Anteilsscheine von TKMS zogen um 2,2 Prozent an.

Aktien aus der europäischen Stahlbranche zogen wegen Nachrichten aus China an. Die Aktien von Salzgitter setzten sich mit plus 5,3 Prozent an die Spitze des MDax, noch weit vor Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) mit plus ein Prozent. Aus einer Mitteilung des chinesischen Stahlverbands auf der Plattform WeChat geht laut der Nachrichtenagentur Bloomberg hervor, dass führende chinesische Stahlhersteller gemeinsam zu strengeren Produktionsbeschränkungen und einem Abbau der Lagerbestände aufgerufen haben. Börsianer versprechen sich davon auch international etwas Entlastung beim Preisdruck aus China, was positiv sei für die Stahlpreise am Weltmarkt.
Der Chemiesektor setzte seine Talfahrt der vergangenen zwei Wochen nach kritischen Analystenkommentaren fort. Die US-Bank JPMorgan hatte das Kursziel für Lanxess (Lanxess Aktie) wegen drohenden Gegenwinds von der Energiekostenseite reduziert. Für Evonik stufte Lisa De Neve von Morgan Stanley ihr Votum von "Overweight" auf "Equal-weight" ab. Damit erwartet die US-Bank lediglich eine durchschnittliche Gesamtrendite der Aktien im Vergleich zu den anderen von der Bank beobachteten Werten derselben Branche. Die Lanxess-Papiere büßten 2,6 Prozent ein. Der Evonik-Kurs fiel um 2,9 Prozent.

Die Titel der Deutschen Bank wurden von schlechten US-Vorgaben belastet und verloren 2,4 Prozent. Als Belastung für die tags zuvor deutlich gefallenen US-Bankenkurse galten Aussagen des Chefs der Bank of America, Brian Moynihan. Der Manager erwartet, dass die Handelserträge im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres lediglich "relativ unverändert" bleiben dürften.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 0,38 Prozent auf 6.236,50 Punkte. Außerhalb der Eurozone gaben der britische FTSE 100 und der Schweizer Leitindex SMI ebenfalls etwas nach. In New York verlor der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss knapp ein Prozent.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...aum-veraendert-dax-am-12137448

Antworten
Highländer49:

DAX

 
16.09.26 09:46

Vor der US-Zinsentscheidung am Abend hat der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch etwas Auftrieb erhalten. Der Dax stieg in den ersten Handelsminuten um 0,4 Prozent auf 25.506 Punkte und bewegt sich damit weiterhin über der 100-Tage-Linie, die als Indikator für den mittel- bis längerfristigen Trend gilt. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann 0,3 Prozent auf 31.225 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,6 Prozent aufwärts.
Tendenziell stützend sind die Vorgaben, denn an der Wall Street wurden im späten Handel die Verluste noch etwas reduziert. In Asien legten die Kurse an den meisten Handelsplätzen leicht zu. Moderat positive Impulse geben die leicht sinkenden Ölpreise, wenngleich es keine wirklichen Fortschritte bei der Lösung der Konflikte im Nahen Osten gibt.

Quelle: dpa-AFX

Antworten
Highländer49:

DAX

 
16.09.26 18:23

Vor der US-Zinsentscheidung am Abend hat der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch etwas Auftrieb erhalten. Eine Erhöhung der Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte gilt dabei Experten zufolge bereits als eingepreist. Moderat positive Impulse lieferten die wieder gesunkenen Ölpreise, wenngleich es keine wirklichen Fortschritte bei der Lösung der Konflikte im Nahen Osten gibt. Immerhin stellte US-Energieminister Chris Wright eine schnelle Wiederinbetriebnahme einer wichtigen Ölpipeline in Saudi-Arabien in Aussicht.
Der Dax stand am Ende 0,53 Prozent im Plus bei 25.537,75 Punkten und bewegte sich damit weiterhin über der 100-Tage-Durchschnittslinie, die als Indikator für den mittel- bis längerfristigen Trend gilt. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte um 0,45 Prozent auf 31.276,77 Zähler zu.

Die US-Notenbank Fed mit ihrem Chef Kevin Warsh steht im Fokus, nachdem die Kerninflation ohne die schwankungsanfälligen Komponenten wie Energie und unverarbeitete Nahrungsmittel zuletzt höher als erwartet ausgefallen war und die Erwartungen einer strafferen Geldpolitik verstärkt hatte. "Ob Kevin Warsh unbehelligt oder mit verbalen Blessuren vom Weißen Haus aus der Pressekonferenz heraustreten wird, das ist die eigentlich spannende Frage", hieß es in einem Kommentar der Landesbank NordLB. Denn US-Präsident Donald Trump setzt sich schon lange für Leitzinssenkungen ein.


Zur Wochenmitte zogen die Aktien vieler Unternehmen an, die als Profiteure des KI-Booms gelten. Die Spanne reicht von Chipunternehmen über Zulieferer und Elektrotechnik- oder Energietechnikunternehmen bis zu Baukonzernen, die die physische Infrastruktur in Form von Rechenzentren bereitstellen. Noch am Montag hatten Warnungen vor einer zu schnellen Entwicklung dieser Technologie für teils heftige Kursverluste gesorgt. Auslöser waren eigenständige Hacking-Attacken durch KI, die Sicherheitsbedenken ausgelöst hatten.

Die Experten der Bank of America zeigten sich nun generell optimistisch für den Sektor. Angesichts des sich ausweitenden Branchenzyklus erhöhten sie ihre Prognose für das Marktvolumen im Halbleiterbereich im Jahr 2030 auf 3,2 Billionen US-Dollar. Sie begründeten dies unter anderem mit einem stärkeren Wachstum in den Bereichen Speicher und Rechenzentren sowie mit einer deutlicheren Erholung in den Industriemärkten.
Die Papiere von Infineon (Infineon Aktie) , Hochtief und Siemens Energy stiegen um bis zu 3,1 Prozent. Im MDax verbuchten die Anteilsscheine von Aixtron , Siltronic (Siltronic Aktie) , Jenoptik und Suss Microtec Kursaufschläge zwischen 2,6 und 4 Prozent.

Papiere aus der Autobranche gerieten nach einer kritischen Analystenstudie unter Druck. Romain Gourvil von der Privatbank Berenberg sieht den Weg zu einer durchweg positiven Entwicklung im europäischen Automobilsektor weiterhin holprig. Das China-Geschäft, geopolitische Risiken und Inflationsdruck trügen zu schwachen Ertragsperspektiven, anhaltenden Überkapazitäten und einem zunehmenden Wettbewerb bei. Er sieht die Autoindustrie vor einer Phase, in der nicht mehr sinkende Gewinnerwartungen das Bild prägen, sondern regulatorische Bedingungen, Kostensenkungen und Produktdynamiken.

Die Vorzugsaktien von Volkswagen fielen um 2,6 Prozent. Die Anteilsscheine von Mercedes-Benz büßten ebenfalls 2,6 Prozent ein. Der Abwärtsbewegung konnten sich auch die Papiere von BMW trotz einer Berenberg-Kaufempfehlung nicht entziehen und verloren 1,2 Prozent.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 0,48 Prozent höher bei 6.266,50 Punkten. Außerhalb der Eurozone ging es an der Züricher Börse und in London ebenfalls moderat nach oben. In New York trat der Dow Jones Industrial nach dem Börsenschluss in Europa nahezu auf der Stelle.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...-moderate-gewinne-vor-12138787

Antworten
Highländer49:

DAX

 
17.09.26 09:55

Nach der erwartungsgemäßen Zinserhöhung der US-Notenbank Fed hat sich der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag moderat nach oben geschwungen. Als stützend erweisen sich die weiter gefallenen Ölpreise. Bereits am Mittwoch war der Preis für Rohöl der Sorte Brent deutlich gesunken, nachdem es Hinweise gegeben hatte, dass eine wichtige Ölpipeline in Saudi-Arabien teilweise wieder in Betrieb genommen werden könnte.
Der Dax stieg am Donnerstag in den ersten Handelsminuten um 0,6 Prozent auf 25.684 Punkte und setzte damit seine Aufwärtsbewegung vom Vortag fort. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann am Donnerstagmorgen 0,3 Prozent auf 31.372 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,6 Prozent aufwärts.

Die Entschlossenheit des Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh, die Inflation zu bekämpfen, hat die Märkte im Anschluss an die erste Zinserhöhung in den USA seit 2023 beruhigt. "Die Fed verteidigt ihre Glaubwürdigkeit", kommentierte Michael Heise, Chefökonom von HQ Trust. Er hält eine weitere Zinsanhebung im Oktober oder spätestens Dezember für wahrscheinlich.

Quelle: dpa-AFX
h
ttps://www.ariva.de/dax-index/news/...legt-zu-nach-us-zinserhoehung-12139325

Antworten
Highländer49:

DAX

 
17.09.26 18:57

Nach der erwartungsgemäßen Zinserhöhung der US-Notenbank Fed und angesichts weiter fallender Ölpreise hat der deutsche Aktienmarkt seine Vortageserholung beschleunigt fortgesetzt. Schon am Mittwoch war der Preis für Rohöl der Nordsee-Sorte Brent deutlich gesunken, nachdem es Hinweise gegeben hatte, dass eine wichtige Ölpipeline in Saudi-Arabien teilweise wieder in Betrieb genommen werden könnte. Am Donnerstag nun hieß es in einem Medienbericht, dass China den Iran aufgefordert haben soll, auf eine Eindämmung der Huthi-Rebellen im Jemen hinzuwirken. Diese waren zuletzt für eine Reihe von Angriffen auf Öltanker in der Region verantwortlich, die zur Verknappung des Rohölangebots beitrugen.
Der Dax stieg um 0,70 Prozent auf 25.716,71 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann 0,55 Prozent auf 31.448,12 Zähler.

Die Entschlossenheit von Fed-Chef Kevin Warsh, die Inflation zu bekämpfen, hat die Märkte im Anschluss an die erste Zinserhöhung in den USA seit 2023 beruhigt. "Die Fed verteidigt ihre Glaubwürdigkeit", kommentierte Michael Heise, Chefökonom von HQ Trust. Er hält eine weitere Zinsanhebung im Oktober oder spätestens Dezember für wahrscheinlich.

Die US-Notenbank Fed reagiere damit "nicht nur auf die hartnäckige Inflation, sondern auch auf gestiegene Zweifel des Anleihemarktes an ihrer Entschlossenheit", kommentierte Volkswirt Johannes Mayr vom Vermögensverwalter Eyb & Wallwitz. Dies sei eine Entscheidung für den Markt und gegen Donald Trump. Der US-Präsident fordert von der Federal Reserve seit Langem niedrigere Leitzinsen.


Aus Branchensicht waren vor allem Autowerte gefragt, die sich damit von ihren klaren Vortagesverlusten erholten. So gehörten die Anteilsscheine von BMW , Mercedes-Benz und Volkswagen (VW) mit Kursgewinnen von bis zu 2,7 Prozent zu den besten Titeln im Dax.
Unter den Einzelwerten standen die Aktien von Bilfinger am MDax-Ende mit einem Kurssturz von mehr als 21 Prozent im Fokus. Der Industriedienstleister kämpft wegen des länger als erwartet anhaltenden Kriegs im Nahen Osten weiter mit einer mauen Nachfrage. Weil die Entwicklung im zweiten Halbjahr bislang hinter den Erwartungen zurückbleibt, rechnet Bilfinger nun für dieses Jahr mit etwas weniger Umsatz und einer deutlich niedrigeren Betriebsmarge. Experten sprachen von einer bitteren und massiven Gewinnwarnung.

Angesichts der wirtschaftlichen Lage in der Welt hatte sich Wacker Chemie von seinen Zielen für die kommenden Jahre verabschiedet. Die Titel des Spezialchemiekonzerns büßten mehr als zwei Prozent an Wert ein.

Bei den Aktien von Qiagen (Qiagen Aktie) hatte ein Magazinbericht die bereits bestehende Übernahmefantasie angeheizt. Die Papiere des Molekulardiagnostik-Unternehmens zogen an der Dax-Spitze um 3,8 Prozent an. Die Finanzinvestoren TPG und Bain Capital gehörten zu den potenziellen Bietern für Qiagen, berichtete das "Manager Magazin" ohne Angabe von Quellen.

Der Reifenhersteller Continental (Continental Aktie) kann sich bei einer Fusionswelle in der Branche große Zukäufe vorstellen. "Für den Fall einer Konsolidierung in der Reifenindustrie könnten wir mittelfristig für einen Zukauf mehrere Milliarden Euro mobilisieren", sagte Konzernchef Christian Kötz in der "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Die Conti-Titel gewannen 1,3 Prozent.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 0,90 Prozent auf 6.322,90 Punkte. Außerhalb der Eurozone legten der SMI in Zürich und insbesondere der FTSE 100 in London zu. New York wiederum gewann der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss 0,7 Prozent.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...nleger-zuversichtlich-12140310

Antworten
Highländer49:

DAX

 
18.09.26 10:02

Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag einen etwas schwächeren Handelsauftakt verzeichnet. Wegen der angespannten Lage im Nahen Osten und der Öl- und Gasversorgung bleiben die Anleger vorsichtig, auch wenn der Ölpreis über Nacht nochmals etwas nachgab.
Der Dax fiel in den ersten Handelsminuten um 0,4 Prozent auf 25.603 Punkte. Auf Wochensicht deutet sich damit für den Leitindex eine minimal positive Bilanz mit einem Plus von 0,1 Prozent an. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verlor am Freitagmorgen 0,1 Prozent auf 31.424 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,2 Prozent abwärts.

Aufgrund des sogenannten großen Verfallstags könnten die Kursschwankungen im Handelsverlauf noch zunehmen. An diesem Freitag laufen an den Termin- und Derivatebörsen Futures und Optionen auf Aktienindizes und einzelne Aktien aus. Hinter diesen Schwankungen stehen Marktteilnehmer, deren Frist zur Verwirklichung ihrer Derivategeschäfte abläuft. Vor allem größere Fonds- oder Vermögensverwalter versuchen vorher die Kurse auf jene Preise zu treiben, zu denen sie an der Terminbörse engagiert sind. Einzelne Kleinanleger können kaum kursbewegend eingreifen.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...ax-startet-am-grossen-12140819

Antworten
Highländer49:

DAX

 
18.09.26 18:59
Der Dax ist am sogenannten großen Verfallstag eingeknickt. An diesem Freitag liefen an den Termin- und Derivatebörsen Futures und Optionen auf Aktienindizes aus, was immer wieder für größere Kursschwankungen sorgt. Wegen der angespannten Lage im Nahen Osten und der Öl- und Gasversorgung bleiben die Anleger vorsichtig, nicht zuletzt weil der Ölpreis weiter auf hohem Niveau notiert. Angesichts der damit auch weiterhin hohen Inflationsgefahr legten zudem an den Anleihemärkten die Renditen wieder zu, was Aktien gegenüber festverzinslichen Wertpapieren benachteiligt.
Der Dax schloss 1,60 Prozent tiefer bei 25.304,06 Punkten. Auf Wochensicht ergibt sich damit für den deutschen Leitindex ein Minus von 1,03 Prozent. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen sank am Freitag um 1,16 Prozent auf 31.083,97 Zähler.

Marktteilnehmern zufolge richtet sich das Augenmerk der Anleger bereits auf die Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern an diesem Wochenende. Das schlimmste Szenario für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wäre der Verlust des Berliner Oberbürgermeisteramtes und/oder das Verfehlen der 5-Prozent-Hürde in Mecklenburg-Vorpommern, hieß es.

Als spezifischen Belastungsfaktor für den Dax nannte Analyst Andreas Lipkow vom Handelshaus CMC Markets aktuelle deutsche Inflationsdaten. Der Anstieg der Erzeugerpreise beschleunigte sich im August stärker als erwartet. Damit verdichteten sich die Hinweise auf einen wieder zunehmenden Preisdruck in Deutschland.

Am Dax-Ende knickten die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) um 5,6 Prozent ein, nachdem der Autobauer seine Gewinnprognose deutlich gesenkt hatte. Als Gründe nannte das Management eine Abschreibung auf den Firmenwert der Sportwagentochter Porsche AG in Milliardenhöhe, schwache China-Geschäfte und den teuren Konzernumbau. Im Sog büßten die ebenfalls im Dax gelisteten Papiere der Branchenkollegen BMW , Continental (Continental Aktie) und Mercedes-Benz bis zu 4,8 Prozent ein. Im MDax verloren die Anteilsscheine der Porsche AG 3,3 Prozent,
Die Aktien von Infineon (Infineon Aktie) standen mit einem Kursplus von 2,7 Prozent an der Dax-Spitze. Die Investmentbank Oddo BHF hatte die Anteilsscheine des Halbleiterkonzerns hochgestuft. Mittlerweile ließen sich die Aussichten auf eine hervorragende Geschäftsdynamik des Unternehmens im Jahr 2027 kaum noch ignorieren, betonte Analyst Stephane Houri.

Auch andere Werte aus dem Halbleitersektor setzten ihre Erholung fort, nachdem Anfang der Woche noch die Sorge dominiert hatte, dass der KI-Ausbau überhandnimmt und Sicherheitsrisiken mit sich bringt. Zuletzt gab es aber beruhigende Stimmen, dass dies eher mehr Rechenleistung erforderlich macht als weniger. Dies wirkte sich am Freitag dann auch stützend auf die Aktien der deutschen Chip-Branchenausrüster Jenoptik , Suss Microtec sowie Aixtron aus.

Besonders deutlich legten zu Wochenschluss die Siltronic-Papiere mit plus 10,5 Prozent auf knapp 77 Euro zu. Sie profitierten davon, dass die Schweizer Großbank UBS ihnen mit einem 120-Euro-Ziel noch viel Potenzial zutraut, obwohl der Kurs in diesem Jahr schon um mehr als die Hälfte zugelegt hat.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte 1,37 Prozent auf 6.236,20 Punkte ein. Außerhalb der Eurozone präsentierten sich der FTSE 100 in London und der SMI in Zürich ebenfalls schwach. In New York gab der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss leicht nach.

Quell: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...-dax-sackt-am-grossen-12141590
Antworten
Highländer49:

DAX

 
21.09.26 09:56

Dank der anhaltenden Entspannung am Ölmarkt ist der deutsche Aktienmarkt am Montag mit Gewinnen in den Handel gestartet. Zudem stützten Kursgewinne an den Börsen in Asien. Positiv wirkten sich dort die Gespräche zwischen Vertretern von China und den Vereinigten Staaten vor dem in dieser Woche geplanten Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping aus.
Der Leitindex Dax stieg in den ersten Handelsminuten um 0,7 Prozent auf 25.485 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann 0,4 Prozent auf 31.202 Zähler.

Die Ölpreise sind zum Wochenstart weiter unter Druck gestanden und haben den vierten Handelstag in Folge nachgegeben. Marktteilnehmer haben weiterhin die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Kriegs zwischen den USA und dem Iran im Blick.

Hauptgesprächsthema sind aber zunächst ohnehin die Ausgänge der Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin - mit Siegen der Rechts- und Linkspopulisten. Der Druck auf den Bundeskanzler Friedrich Merz von der CDU steigt, nachdem die Christdemokraten in Mecklenburg-Vorpommern sogar erstmals aus einem Landesparlament geflogen sind. Er machte aber noch am Abend deutlich, dass er weitermachen will und auf den eingeschlagenen Reformkurs der Regierung setzt.

Im Dax hatten die Papiere des Immobilienkonzerns Vonovia (Vonovia Aktie) nur kurz deutlich negativ auf den Ausgang der Landtagswahl in Berlin reagiert und notierten zuletzt wenig verändert. Wahlsiegerin Elif Eralp von den Linken will große Wohnungsunternehmen enteignen und einen Mietendeckel für landeseigene Wohnungen einführen.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...ne-sinkende-oelpreise-12142761

Antworten
Highländer49:

DAX

 
21.09.26 10:15
Der DAX bleibt im Konsolidierungsmodus. Nach einer zwischenzeitlichen Erholung geriet das größte deutsche Börsenbarometer am Freitag wieder unter Abgabedruck. Auf Wochensicht summierten sich die Abschläge auf mehr als 200 Punkte bzw. -0,87%. Die höchsten Verluste gab es bei Mercedes-Benz und Heidelberg Materials, Qiagen war bester DAX-Performer. Das können Anleger in der neuen Handelswoche erwarten.
www.finanznachrichten.de/...gen-zieht-an-dax-ausblick-486.htm
Antworten
Highländer49:

DAX

 
21.09.26 18:27

Eine anhaltende Entspannung bei den Ölpreisen hat den deutschen Aktienmarkt am Montag angetrieben. Marktteilnehmer setzten alle Hoffnung darauf, dass es im Laufe der Woche wieder diplomatische Bemühungen um ein Ende des Kriegs zwischen den USA und dem Iran geben könnte.
Nachdem sich der Dax am Freitag noch seinem jüngsten Tief seit Ende Juli genähert hatte, stieg er zu Wochenbeginn um 1,1 Prozent auf 25.575,01 Punkte. Der MDax folgte dem deutschen Leitindex etwas gemäßigter um 0,51 Prozent nach oben auf 31.241,96 Zähler.

Weiter sinkende Ölpreise überlagerten die politische Unsicherheit, die in Deutschland nach den Ergebnissen der Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin wegen Siegen von AfD und Linke entstanden ist. Der Druck auf Bundeskanzler Friedrich Merz von der CDU steigt, nachdem seine Partei in Mecklenburg-Vorpommern sogar erstmals aus einem Landesparlament geflogen ist.

Geopolitisch hoffen Anleger im Wochenverlauf auf Fortschritte, wenn in New York die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) beginnt. Mit Optimismus blicken sie außerdem auf das erwartete Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping.

Die Ölpreise sind am Montag den vierten Handelstag in Folge gesunken. Marktanalyst Timo Emden vom Handelshaus CapTrader sprach vor diesem Hintergrund von einer "willkommenen Atempause" für die von Inflationssorgen, Zinsängsten und Nahost-Risiken geplagten Anleger. Investoren sollten sich jedoch vor Augen halten, dass allein aus Hoffnung noch keine Lösung resultiere.


In Gesprächen zwischen den USA und China soll es wohl auch um das Thema Künstliche Intelligenz gehen, was international die Technologiewerte antrieb. So zogen die Papiere des Chipkonzerns Infineon (Infineon Aktie) als Dax -Spitzenreiter um 4,4 Prozent an. Im MDax gewannen die Aktien von Elmos und die Chip-Branchenzulieferer Aixtron , Siltronic (Siltronic Aktie) und Suss Microtec bis zu 6,3 Prozent an Wert.

Im Fokus stand neben der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern auch die Nachlese der Berliner Wahl, bei der die Linke klar stärkste Kraft geworden ist. Unter den Einzelwerten blickten die Anleger auf den Immobilienkonzern Vonovia (Vonovia Aktie) , weil die Wahlsiegerin Elif Eralp große Wohnungsunternehmen enteignen und einen Mietendeckel für landeseigene Wohnungen einführen will.

Experten sehen aber bei solch einer Enteignung hohe rechtliche, politische und finanzielle Hürden. Zudem wäre unter Ausschluss der Linken rechnerisch auch eine Koalition aus CDU, Grünen und SPD möglich. Die Papiere von Vonovia litten unter der Unsicherheit mit einem Abschlag von 1,2 Prozent.

Nicht zur Ruhe kommen die Anleger von Volkswagen , denn die Aktien blieben mit zwei Prozent Minus als Dax-Schlusslicht auf Talfahrt. Das Analysehaus Kepler Cheuvreux gab nach einer erneuten Gewinnwarnung, die am Freitag belastet hatte, sein bislang positives Votum auf.

Die Titel des VW-Großaktionärs Porsche SE verloren im MDax sogar 3,4 Prozent an Wert, nachdem sie von Kepler auf "Reduce" abgestuft wurden. Die Beteiligungsgesellschaft habe weiterhin das Problem, gleichzeitig das Investmentportfolio zu diversifizieren, Schulden abzubauen und den Anlegern attraktive Dividenden auszuschütten, schrieben die Experten der Investmentbank.

Mit 1,5 Prozent zu einem Verlierer wurden im MDax noch die Aktien von K+S , nachdem US-Präsident Donald Trump auf seiner Mitteilungsplattform "Truth Social" den Willen signalisierte, mit dem bedeutenden Kalidünger-Produzenten Belarus einen Deal zu machen.

Im deutschen Nebenwertebereich sprangen die Anteilsscheine von Berentzen um 22 Prozent nach oben. Der Schnaps- und Getränkehersteller steht kurz vor der Übernahme durch den auf Whiskey spezialisierten US-Konkurrenten Sazerac.

Auf gesamteuropäischer Bühne stieg der EuroStoxx 50 am Montag um 1,31 Prozent 6318,20 Punkte. Außerhalb der Eurozone gab es auch in Zürich und London für die Leitindizes klare Gewinne. In New York stieg der Dow Jones Industrial zuletzt um ein halbes Prozent, während der technologielastige Nasdaq 100 dort mehr als zwei Prozent gewann.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...ewinne-dank-sinkender-12143515

Antworten
Highländer49:

DAX

 
22.09.26 10:08

Nach dem Kurssprung zu Wochenbeginn ist der Dax am Dienstag mit leichten Verlusten in den Handel gestartet. Der deutsche Leitindex gab um 0,19 Prozent auf 25.525 Punkte nach. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte geringfügig auf 31.248 Zähler zu.
Etwas auf die Stimmung drückte, dass die Ölpreise nach den Verlusten der vergangenen Tage wieder zulegen. Die Versorgungsrisiken im Nahen Osten bleiben hoch. In der Straße von Hormus wurde erneut ein Schiff angegriffen.

Demgegenüber stützten Kursgewinne in den USA und in Asien den deutschen Aktienmarkt. Vor allem für den technologielastigen US-Index Nasdaq 100 war es tags zuvor kräftig aufwärtsgegangen - auch noch nach dem europäischen Handelsende.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...-etwas-nach-oelpreise-12144049

Antworten
Highländer49:

DAX

 
22.09.26 18:08
Der Dax hat am Dienstag nach einem volatilen Handelsverlauf kaum verändert geschlossen. Zum Schluss notierte der deutsche Leitindex 0,02 Prozent höher bei 25.578,85 Punkten. Besser schlug sich der MDax der mittelgroßen Unternehmen, der 0,92 Prozent auf 31.529,91 Punkte gewann.
Nach wie vor hängt die Dax-Entwicklung weitgehend von den Ölpreisen und US-Anleiherenditen ab. Vor allem die zuletzt fast stagnierenden Ölpreise hatten zeitweise deutlich nachgegeben und dem Index nach dem guten Wochenauftakt weiter Schwung gegeben. An der für den kurz- bis mittelfristigen Trend wichtigen 50-Tage-Linie war allerdings Endstation für den Dax, zumal die US-Börsen eine durchwachsene Kursentwicklung zeigten.

Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets verwies darauf, dass der Preis der Ölsorte Brent kurzzeitig unter die psychologisch wichtige Marke von 100 US-Dollar gefallen sei. "Jetzt muss allerdings aus dem Unterschreiten der runden Marke ein nachhaltiger Abwärtstrend werden, damit daraus ein stärkerer Impuls für den Dax entsteht", betonte der Experte. "Lediglich ein kurzer Ausflug nimmt den Anlegern ihre Inflationssorgen nicht."

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...enditen-stuetzen-kaum-12144877
Antworten
Highländer49:

DAX

 
24.09.26 14:11
Ein erneuter Anstieg der Ölpreise hat den deutschen Aktienmarkt am Donnerstag unter Druck gesetzt. Die wichtigsten Aktienindizes weiteten ihre zur Wochenmitte erlittenen Verluste aus.


Der Dax fiel bis zum Mittag um 0,5 Prozent auf 25.291 Punkte. Zwischenzeitlich hatte der Leitindex bis zu ein Prozent eingebüßt und damit erneut die 100-Tage-Durchschnittslinie getestet. In der Vorwoche war der Dax bereits zeitweise unter dieses längerfristige Trendbarometer gerutscht, hatte sich dann aber gefangen. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verlor zuletzt 0,9 Prozent auf 30.928 Zähler.

Die Entwicklung am Ölmarkt, momentan maßgeblich für die Inflations- und Zinserwartungen, verunsichert die Anleger weiter. Am Mittwoch hatten die zuletzt etwas moderateren Ölpreise wieder deutlich angezogen, nachdem in der Straße von Hormus erneut ein Frachtschiff unter Beschuss geraten war. Der Iran knüpfte eine mögliche Öffnung derweil in Gesprächen mit den USA an Bedingungen.

Am Donnerstag nun hatte ein Militärberater des obersten Führers des Iran erklärt, Teheran könnte den Krieg auf den Indischen Ozean ausweiten, sollten die USA oder Israel erneut angreifen. Damit kostete ein Fass der Nordseesorte Brent wieder klar mehr als 100 Dollar

Immerhin gab es gute Nachrichten zur deutschen Konjunktur. Die hiesige Wirtschaft zieht aus Sicht führender Forschungsinstitute deutlich an. Im laufenden Jahr erwarten die Institute einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,3 Prozent. In ihrem Frühjahrsgutachten hatten die Institute noch mit einem Plus von 0,6 Prozent gerechnet. Gleichwohl sprach der Konjunkturchef des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle, Oliver Holtemöller, eine Warnung aus: "Der Aufschwung steht auf einem schmalen Fundament, denn hohe Energiepreise und Strukturprobleme belasten."

Zudem hat sich die vom Ifo-Institut erfasste Stimmung in der deutschen Wirtschaft im September trotz hoher Energiepreise stärker als erwartet verbessert. "Die deutsche Konjunktur erweist sich als widerstandsfähig gegen politische Ereignisse und hohe Ölpreise", schrieb Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank. Eine kräftige Weltkonjunktur und eine Erholung in den Dienstleistungssektoren seien die Hauptursachen.

Im Fokus aber steht das Treffen zwischen dem US-Präsidenten Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping. Die bis November ausgesetzten zusätzlichen Zölle auf Importe chinesischer Waren werden unterdessen laut US-Finanzminister Scott Bessent um weitere zwei Monate aufgeschoben. Das sagte Bessent dem Sender Fox News zu Beginn eines dreitägigen Staatsbesuchs des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Washington.

Wegen der Unsicherheit über die geopolitischen Konflikte und den Aufrüstungskurs der Regierungen mieden Anleger hierzulande und europaweit insbesondere Rüstungswerte. So fielen die Aktien von Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) um 2,6 Prozent. Hohe Auftragseingänge seien eingepreist, und nun verlagere sich der Fokus darauf, wie diese abgearbeitet werden, schrieb Analyst Jens-Peter Rieck von MWB Research. Im MDax büßten die Papiere von Renk 4,5 Prozent und die von Hensoldt 4 Prozent ein.

An der Spitze des Nebenwerteindex SDax gewannen die Akten der Shelly Group vier Prozent auf 67 Euro. Der Technologiekonzern Schneider Electric (Schneider Electric Aktie) steht vor der Übernahme des Herstellers von intelligenten Elektro-Geräten. Die Franzosen unterbreiteten ein Übernahmeangebot von 70 Euro je Aktie.

Die Aktien von Verbio verloren 3,5 Prozent. Das Gewinnziel des Biokraftstoffherstellers hatte enttäuscht

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...elpreise-verunsichern-12147022
Antworten
Highländer49:

Dax

 
29.09.26 09:47

Die hohen Ölpreise und der Anstieg der Renditen an den Anleihemärkten bleiben am deutschen Aktienmarkt auch am Dienstag im Blick. Allerdings hält sich der deutsche Aktienmarkt in diesem Umfeld recht robust. Mangels richtungsweisender Impulse warten Anleger vielmehr ab.
Und so zeigte sich der Dax zum Handelsstart prozentual unverändert bei 25.378 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte um 0,1 Prozent auf 30.920 Punkte zu. Der EuroStoxx 50 indes, Leitindex der Eurozone, stieg etwas deutlicher mit plus 0,4 Prozent auf 6.327 Zähler.

Während die Ölpreise wieder stiegen, bestehe weiterhin Hoffnung auf eine diplomatische Einigung im Krieg zwischen den USA und dem Iran. "Und während sich die Rendite der dreißigjährigen Bundesanleihe in großen Schritten der 4-Prozent-Marke nähert, ist die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinsanhebung durch die Europäische Zentralbank (EZB) im Oktober auf 40 Prozent gesunken", erklärt Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank die seit einiger Zeit nur geringfügigen Bewegungen im Leitindex.

Die Wahrscheinlichkeiten für einen Zinsschritt in den USA steigt ihm zufolge indes. Die US-Notenbank Fed sei bei der Inflationsbekämpfung noch etwas hinter der Kurve, während die EZB deutlich früher mit Zinsanhebungen begonnen habe.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...weiter-stabil-anleger-12151496

Antworten
Highländer49:

DAX

 
29.09.26 19:30
Der Dax hat sich am Dienstag dank Hoffnungen auf eine Entspannung im Nahostkrieg erneut robust präsentiert. Den sinkenden Ölpreisen standen zuletzt indes wieder anziehende Anleiherenditen gegenüber, was die Kursgewinne fast komplett abschmelzen ließ.
Zum Handelsende behauptete der deutsche Leitindex ein Plus von 0,10 Prozent auf 25.399,21 Punkte. Damit hielt erneut die Unterstützung an der für den mittel- bis langfristigen Trend wichtigen 100-Tage-Linie. Am Tageshoch war der Dax allerdings an der auf kurze Sicht wichtigen 21-Tage-Linie nach unten abgeprallt. Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es am Dienstag letztlich um 0,04 Prozent auf 30.883,19 Punkte nach unten.

Zu den Ölpreisen verwiesen Marktbeobachter auf höhere Liefermengen aus dem wichtigen Förderstaat Saudi-Arabien. Jüngsten Berichten zufolge hat das Land etwa die Hälfte der Kapazität der Ost-West-Pipeline wiederhergestellt, die Rohöl vom Persischen Golf an das Rote Meer liefert und jüngst nach einem Drohnenangriff zeitweise stillgelegt worden war. Öltransporte durch die Pipeline sind wichtig, weil sie die Blockade durch die Straße von Hormus umgehen können. Allerdings haben zuletzt auch die Schiffspassagen durch die umkämpfte Meeresstraße wieder zugenommen.

Als Kursstütze für den Technologiesektor erwies sich zudem die anhaltende KI-Fantasie. "Trotz der zuletzt aufgekommenen Zweifel an Wachstum, Investitionen und Bewertungen bleibt die KI-Story für viele Investoren attraktiv", betonte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. "Die ersten Risse sind sichtbar, aber die Story ist noch lange nicht gebrochen. Solange die Anleger an die langfristigen Wachstumsperspektiven glauben, werden Rücksetzer bei den entsprechenden Aktien weiterhin auch als Kaufgelegenheiten gesehen."

Bei einem Kreisen zufolge geplanten KI-Gipfeltreffen im Weißen Haus sollen führende Branchenvertreter darüber diskutieren, wie der richtige Weg zwischen Innovation und Kontrolle aussieht. An dem Termin sollen neben US-Präsident Donald Trump der Tech-Visionär Elon Musk, der Präsident des KI-Vorreiters OpenAI sowie die Chefs des Chipriesen Nvidia und des OpenAI-Rivalen Anthropic teilnehmen.
Angst machte das den Anlegern nicht, wie die deutlichen Kursgewinne von Halbleiteraktien dies- wie jenseits des Atlantiks zeigten. Die am Mittwoch nach US-Börsenschluss erwarteten Geschäftszahlen von Micron "werden zum nächsten großen Test für die KI-Story", sagte Maximilian Wienke, Marktanalyst bei der Investmentplattform etoro. Da das Unternehmen weit vorn in der Wertschöpfungskette angesiedelt sei, sollten die Zahlen zeigen, wie robust die Nachfrage nach KI-Infrastruktur bleibe. Die Erwartungen seien allerdings hoch, warnte der Experte mit Blick auf das starke Kursplus seit Jahresbeginn.

Im Dax setzte sich der Halbleiterkonzern Infineon (Infineon Aktie) mit einem Kurssprung von 4,8 Prozent an die Spitze, gefolgt vom Energietechnikkonzern Siemens Energy , der wegen des hohen Strombedarfs von Rechenzentren ebenfalls als KI-Profiteur gilt. Der Waferhersteller Siltronic (Siltronic Aktie) , die Chipzulieferer Suss Microtec und Aixtron sowie der Infineon-Branchenkollege Elmos zählten zu den größten Gewinnern im MDax.

Bei Dax-Schlusslicht Fresenius (Fresenius Aktie) mussten die Anleger hingegen einen Kursrückgang von 4,9 Prozent verkraften. Auf die Stimmung drückte ein Mahnschreiben der US-Arzneimittelbehörde FDA an Fresenius Kabi, das erst jetzt bekannt wurde. Demnach beanstandete die Behörde vor gut einer Woche nicht eingehaltene Herstellungsstandards in einem Werk der Fresenius-Generikasparte Kabi im US-Bundesstaat Illinois.

Für die FMC -Aktien ging es um 3,2 Prozent auf 39,20 Euro bergab. Die Privatbank Berenberg kappte das Kursziel der Aktie des Dialysespezialisten von 60 auf 42 Euro und strich ihre Kaufempfehlung.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss am Dienstag 0,3 Prozent fester. In London und Zürich standen hingegen leichte Verluste zu Buche. Der New Yorker Leitindex Dow Jones Industrial sank zum europäischen Handelsende um 0,5 Prozent, wogegen der technologielastige Nasdaq 100 ein Plus von 0,2 Prozent schaffte.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...x-rettet-knappes-plus-12152563
Antworten
Highländer49:

DAX

 
30.09.26 10:10

Der Dax hat zum Handelsstart am Mittwoch zugelegt. Auftrieb kam dieses Mal jedoch nicht von geopolitischer Seite, sondern vielmehr durch die gute Stimmung in der KI-getriebenen weltweiten Technologiebranche. Aussagen von US-Präsident Donald Trump sind der Auslöser. In Asien legten Aktien aus dem Halbleitersektor bereits kräftig zu.
Vor den viel beachteten US-Inflationsdaten an diesem Nachmittag gewann der deutsche Leitindex 0,7 Prozent auf 25.565 Punkte. Das Tageshoch vom Dienstag bei etwas unter 25.620 Punkten, wo derzeit in etwa die gleitende 21-Tage-Linie als wichtiger kurzfristiger Trendindikator verläuft, rückt wieder nahe.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte um 0,7 Prozent auf 31.094 Punkte zu. Der EuroStoxx 50 , Leitindex der Eurozone, stieg um 0,6 Prozent auf 6.360 Zähler.

"Trump hat ein unmittelbares Risiko für KI-Investments entschärft", schrieb Marktexperte Stephen Innes und verwies darauf, dass der Präsident mit seinen Äußerungen am Dienstag der KI Spielraum lasse. Nach Beratungen mit Branchenvertretern habe der Präsident eine Präferenz für freiwillige Selbstverpflichtungen, Selbstregulierung und einen kleinen Aufsichtsausschuss statt eines umfangreichen staatlichen Regelwerks signalisiert. "Für Investoren war die Botschaft ziemlich eindeutig: Washington hat nicht vor, einen Regulierungslaster quer auf die KI-Autobahn zu stellen, gerade während die Branche kräftig aufs Gaspedal tritt."

Allerdings ist Innes selbst kritisch: Die Ironie dabei sei, dass sich die Sicherheitslage gerade dann verschlechtere, wenn die Regulierung gelockert werde. "Zudem erweisen sich leistungsfähigere Modelle als schwieriger zu überwachen, was die Selbstregulierung zu einer weitaus größeren Herausforderung macht, als es zunächst den Anschein hat."


Die Anleger blenden die Gefahren jedoch vorerst aus, zumal auch noch Konjunkturdaten aus China für Erleichterung sorgten. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe war im August knapp über die Expansionsschwelle von 50 Punkten gestiegen. Politisch warnte China derweil die EU im Handelsstreit vor Konsequenzen, sollte Brüssel trotz laufender Gespräche handelspolitische Maßnahmen durchsetzen.

Die Ölpreise könnten angesichts der am Nachmittag anstehenden US-Inflationsdaten für August wieder etwas stärker in den Blick rücken. Die Daten sind ein wichtiger Faktor für den Zinskurs der Notenbank Fed.

Unter den Einzelwerten legten hierzulande - wie bereits in Asien - Techaktien mit KI-Bezug zu. Infineon (Infineon Aktie) stiegen um 1,0 Prozent und im MDax gewannen etwa Aixtron 2,6 Prozent und Siltronic (Siltronic Aktie) 3,0 Prozent.

Schlusslicht im Dax waren die Papiere der Commerzbank (Commerzbank Aktie) mit minus 0,89 Prozent. Analyst Benjamin Goy von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research behielt zwar sein Kursziel von 42 Euro für die Aktie bei, strich zugleich aber seine Kaufempfehlung. Viele der Kurstreiber, etwa steigende Zinseinkünfte und üppige Ausschüttungen, seien inzwischen entweder bereits eingepreist oder durch die überdurchschnittliche Kursentwicklung am Markt inzwischen realisiert worden, schrieb er.

Im MDax sackten angesichts eines negativen Analystenkommentars Ionos mit minus 2,3 Prozent an das Index-Ende. Das Bankhaus Metzler nahm die Bewertung mit einem Kursziel von 28,50 Euro und der Einstufung "Sell" auf. Das Management der United-Internet-Tochter wolle die Anlagestory zwar in Richtung Cloud und KI lenken, Ionos bleibe allerdings in erster Linie ein traditioneller Webhoster, schrieb Veysel Taze. Der Analyst reiht das Unternehmen daher nicht in die High-Tech-Spitze ein und verweigert Ionos daher auch den entsprechenden Bewertungsaufschlag.

Asta Energy hielten im SDax die rote Laterne mit minus 4,1 Prozent. Die österreichische Beteiligungsgesellschaft ETV Montana Tech platzierte 500.000 ihrer Asta-Energy-Aktien. Das Aktienpaket des Industrieunternehmens im Umfang von 3,5 Prozent des Grundkapitals wurde zu einem Preis von 60 Euro je Aktie veräußert. Der Schlusskurs am Vortag hatte bei 64,20 Euro gelegen.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...ax-legt-zu-trump-fuer-12153175

Antworten
Highländer49:

DAX

 
30.09.26 18:17

Gute Nachrichten aus den USA haben den Dax am Mittwoch nicht dauerhaft gestützt. Für die Anleger wog am Ende die hohe Inflation in Deutschland und anderen wichtigen Euro-Ländern schwerer als die erfreuliche Konjunktur- und Preisentwicklung in der weltgrößten Volkswirtschaft.
Nach einem volatilen Handelsverlauf schloss der deutsche Leitindex 0,79 Prozent tiefer mit 25.199,19 Punkten. Damit rutschte er klar unter die für den mittel- bis langfristigen Trend wichtige 100-Tage-Linie, die ihm die vergangenen Tage noch Halt gegeben hatte. Im als traditionell schwach geltenden Börsenmonat September verbuchte der Dax ein Minus von vier Prozent. Für das abgelaufene Quartal ergibt sich hingegen ein Kurszuwachs von 0,8 Prozent. Für den MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen ging es am Mittwoch letztlich um 0,13 Prozent auf 30.842,53 Punkte nach unten.

Hohe Energiepreise trieben die Teuerung in Deutschland erstmals seit Ende 2023 über die Marke von drei Prozent. Die Verbraucherpreise lagen im September um 3,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats - nach 2,9 Prozent Inflation im August, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Ähnlich sah die Entwicklung in Frankreich und Italien aus.

Dagegen stieg in den USA der sogenannte PCE-Deflator im August weniger stark als prognostiziert. Er gilt als bevorzugte Inflationskennziffer für die US-Notenbank Fed, die ihre Geldpolitik sowohl an der Teuerungsentwicklung als auch am Arbeitsmarkt ausrichtet. An diesem Freitag steht der offizielle monatliche Beschäftigungsbericht an. Bereits davor gaben Informationen des Arbeitsmarktdienstleisters ADP Einblick in die Entwicklung der Privatwirtschaft. Dort ist die Zahl der Beschäftigten im September stärker gestiegen als erwartet.

Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets, sieht in den US-Daten "fast ein Wunschkonzert für die Aktienmärkte. Der Arbeitsmarkt bleibt robust, die Wirtschaft wächst stärker als erwartet und gleichzeitig fällt der Inflationsdruck geringer aus als befürchtet". Dagegen sorgten die weiter steigenden Ölpreise und Anleiherenditen für Zurückhaltung bei den Anlegern, betonte der Experte.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...chwachen-september-im-12154145

Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 46 47 48 1 2 3 4 ...

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--

Weitere Vorteile:

  • Kursalarme
  • Watchlists & Musterdepots
  • Börsenspiele & Community-Forum
  • Historische Kurse im CSV-Format
  • News & Themen abonnieren