Anzeige
Meldung des Tages: Freitagabend nachbörslich veröffentlicht – was der Markt erst am Montag sieht
Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht
... 30 31 32 1 2 3 4 ...

DAX-Überblick


Beiträge: 797
Zugriffe: 173.183 / Heute: 271
Highländer49:

DAX-Überblick

 
02.09.24 10:59
Antworten
771 Beiträge ausgeblendet.
Seite: Übersicht ... 30 31 32 1 2 3 4 ...


Highländer49:

DAX

 
20.01.26 18:20
Die am Wochenende wieder aufgeflammten Zollsorgen haben den deutschen Aktienmarkt auch am Dienstag deutlich belastet. Für den Dax , der zum Wochenauftakt wieder unter die runde Marke von 25.000 Punkten gerutscht war, geht die Korrektur der vorherigen Rekordjagd weiter. Erstmals seit Anfang Dezember fiel er wieder unter seine 21-Tage-Durchschnittslinie, die den kurzfristigen Trend abbildet.
Zum Handelsschluss sank der deutsche Leitindex um 1,03 Prozent auf 24.703,12 Punkte. In der Vorwoche hatte noch eine Bestmarke von 25.507 Punkten erreicht, nun aber ist der Jahresgewinn fast wieder vollständig aufgezehrt.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte verlor am Dienstag 1,86 Prozent auf 30.803,23 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um 0,57 Prozent auf 5.892,08 Punkte nach und entfernte sich damit weiter von seinem in der Vorwoche erreichten Rekordhoch bei deutlich über 6.000 Zählern.

US-Präsident Donald Trump hatte den europäischen Anlegern am Wochenende die Laune verdorben. Wegen des Grönland-Streits hatte er Strafzölle ab Februar angekündigt, die zum 1. Juni noch steigen sollen, sofern kein Abkommen über den Kauf Grönlands durch die USA erzielt wird. Betroffen von den Zöllen sind acht europäische Nato-Länder, darunter Deutschland.

"Das geopolitische Chaos auf der Weltbühne setzt auch am zweiten Handelstag der Woche den Aktienmärkten deutlich zu und lässt Investoren in den Risk-off-Modus schalten", erläuterte Analystin Christine Romar vom Broker CMC Markets. Der sichere Hafen Gold (Goldkurs) werde weiter angesteuert. "Dass ausgerechnet der Euro gegenüber dem US-Dollar steigt, weil Investoren aus Amerika fliehen, hilft den um gleichzeitig höhere Zölle bangenden Exporteuren im Dax so gar nicht", ergänzte sie.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
21.01.26 11:25
Der Dax ist am Mittwoch im Korrekturmodus geblieben. Nachdem sich zuletzt die Unsicherheit wegen der Zolldrohung von US-Präsident Donald Trump wieder verstärkt hat, warten Anleger gespannt auf dessen Auftritt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.
Am Mittwochmorgen sank der deutsche Leitindex in der ersten Dreiviertelstunde des Handels um 0,4 Prozent auf gut 24.594 Punkte. Er blieb damit deutlich über seinem bisherigen Wochentief. Bei den mittelgroßen Börsenwerten suchten die Anleger eher wieder nach Chancen: Der MDax stabilisierte sich zur Wochenmitte um 0,4 Prozent auf 30.919 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte 0,3 Prozent ein. Er hatte nach einem Rekord in der Vorwoche zuletzt ebenfalls schon deutlicher korrigiert.

Trump hatte den jüngsten Rückschlag am Wochenende mit Zolldrohungen gegen acht europäische Länder im Streit um Grönland ausgelöst. Von seinem Rekordstand bei 25.507 Punkten aus der Vorwoche rutschte der Dax zwischenzeitlich um 1.000 Punkte ab und gab damit die Gewinne im laufenden Jahr von gut vier Prozent fast komplett wieder ab.

Der Anlagestratege Henry Morrison-Jones von der UBS erinnerte die Anleger daran, dass die so wichtigen Anleihemärkte für gewöhnlich zwischen dem vierten und sechsten Tag den Höhepunkt ihrer Reaktion auf Ankündigungen wie die neuen Trump-Pläne "Zölle 2.0" erreichen. Bislang sei sie recht moderat gewesen, so der Experte. Dabei wäre es gerade ein stärkerer Zinsanstieg, der Trump von aggressiver Rhetorik abbringen könnte.

Am verwundbarsten sieht Morrison-Jones die Branchen Automobil, Chemie und Bau. Der Auto-Branchenindex war am Montag zeitweise auf einen Tiefststand seit Oktober abgesackt. Nun erholten sich BMW (BMW Aktie) , VW und Mercedes um mehr als ein Prozent.

An der Dax-Spitze gewannen Qiagen (Qiagen Aktie) zeitweise weitere 7 Prozent, nachdem sie am Vortag kurz vor Handelsende bereits zweistellig angesprungen waren. Um den Diagnostikspezialisten ranken sich einmal mehr Übernahmespekulationen. Am Hoch seit einem Jahr war jedoch zunächst Schluss - das Kursplus schmolz auf gut 3 Prozent ab.

Finanzwerte haben am Mittwoch europaweit einen schweren Stand. Im Dax waren Papiere der Deutschen Bank Schlusslicht. Mit bis zu 2 Prozent Minus landeten sie wieder auf dem Niveau von Mitte Dezember.

Mögliche neue US-Zölle könnten nach Einschätzung von Bundesbankpräsidenten Joachim Nagel Auswirkungen auf künftige Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) haben. "Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Zollverhandlungen werden einige Auswirkungen auf die Geldpolitik haben", sagte Nagel, der auch EZB-Ratsmitglied ist, dem US-Fernsehsender CNBC.

Stark gefragt sind indes Aixtron nach einer Empfehlung von JPMorgan. Der Analyst Craig McDowell sieht den Chipausrüster vor einem breiten Aufschwung in allen Produktkategorien.

Redcare Pharmacy beschleunigten derweil mit einem Tief seit 2023 ihren Abwärtstrend wieder.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
21.01.26 19:11
Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben am Mittwoch erleichtert auf das Ausbleiben einer weiteren Eskalation im Grönland-Konflikt durch US-Präsident Donald Trump reagiert. Der Dax , der mit 24.350 Punkten zeitweise auf den tiefsten Stand seit Ende Dezember gefallen war, erholte sich am Nachmittag deutlich. Mit einem Minus von 0,58 Prozent auf 24.560,98 Punkte ging er aus dem Tag. Der MDax drehte ins Plus und schloss 0,46 Prozent höher auf 30.945,30 Zählern.
Dass sich Trump während des Weltwirtschaftsforums in Davos "mehr über verlustbringende Windräder ausließ, statt in der Grönland-Frage zu eskalieren, hat am deutschen Aktienmarkt Schlimmeres verhindert", kommentierte Christine Romar, Europa-Chefin bei CMC Markets. "Auch wenn Trump in seiner Rede von seinen Ambitionen bezüglich Dänemarks Territorium nicht abgerückt ist, sorgte zumindest der Ausschluss von militärischer Gewalt zur Erreichung seines Ziels für Erleichterung auf den Finanzplätzen rund um den Globus. Das Thema ist jetzt zwar nicht vom Tisch, aber der Zündstoff etwas herausgenommen."

Marktexperte Timo Emden ergänzte: "Für die Märkte zählt aktuell weniger, was gesagt wird, sondern dass der Ton moderater ausfällt als befürchtet." Er warnte allerdings, dass sich die Börsen derzeit im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und Unsicherheit erholten und diese Erholung auf "tönernen Füßen" stehe, solange keine konkreten wirtschafts- oder handelspolitischen Maßnahmen folgten.

Erleichterung herrschte auch europaweit und jenseits des Atlantiks: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verringerte sein Minus auf 0,16 Prozent und schloss damit bei 5.882,88 Punkten. Außerhalb des Euroraums beendete der SMI den Tag nur minimal unter seinem Vortagesschluss, während der FTSE 100 seinen Schlussstand vom Dienstag leicht übertraf. In den USA legten die wichtigsten Indizes um rund ein Prozent zu.

Bankaktien erholten sich deutlich von ihren Tagestiefs: Die Papiere der Deutschen Bank schlossen mit einem Minus von 0,9 Prozent, die der Commerzbank (Commerzbank Aktie) gaben um 0,5 Prozent nach. Vor Trumps Rede hatte Bundesbankpräsident Joachim Nagel gewarnt, dass mögliche neue Zölle künftige Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) beeinflussen könnten. "Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Zollverhandlungen werden einige Auswirkungen auf die Geldpolitik haben", sagte Nagel, der auch EZB-Ratsmitglied ist, dem US-Fernsehsender CNBC.
Continental (Continental Aktie) verloren nach Eckzahlen für das vierte Quartal 0,7 Prozent. Auf Konzernebene sowie im Reifengeschäft seien voraussichtlich die angestrebten Ziele erreicht worden, hieß es seitens des Managements. In der zu verkaufenden Sparte Contitech sah es dagegen wegen einer ausbleibenden Markterholung und Umbaukosten nicht rosig aus.

Die Aktien von Qiagen (Qiagen Aktie) , die tags zuvor um rund 12 Prozent hochgeschnellt waren, gewannen an der Dax-Spitze weitere 4,9 Prozent und stiegen auf den höchsten Stand seit einem Jahr. Um den Labordienstleister und Diagnostikspezialisten ranken sich einmal mehr Übernahmespekulationen.

Aixtron erholten sich nach einer Empfehlung von JPMorgan um 11,2 Prozent. Analyst Craig McDowell sieht den Chipausrüster vor einem breiten Aufschwung in allen Produktkategorien.

Redcare Pharmacy beschleunigten ihre Talfahrt und gaben den sechsten Handelstag in Folge nach. Mit minus 3,4 Prozent erreichten sie den tiefsten Stand seit 2023. Tags zuvor hatten Anleger mit Enttäuschung auf die Zahlen des Konkurrenten DocMorris zum E-Rezept in Deutschland reagiert, von denen sie sich mehr versprochen hatten.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
22.01.26 10:16
Nach drei schwachen Tagen infolge des neuerlichen Zollschocks setzt der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag zur Erholung an. Denn die Drohung durch neue US-Zölle ab dem 1. Februar gegen acht europäische Länder ist nach einem Treffen des US-Präsidenten Donald Trump mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte wieder vom Tisch.
Am Donnerstagmorgen stieg der Dax in den ersten Handelsminuten um 1,3 Prozent auf 24.878 Punkte. Tags zuvor war er zeitweise noch bis auf fast 24.349 Punkte gesunken und hatte seit dem Rekord der Vorwoche bei 25.507 Punkten dabei 4,5 Prozent abgegeben.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte stabilisierte sich am Donnerstagmorgen um 1,3 Prozent auf 31.349 Punkte und auch der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte wieder zu. Er hatte nach einem Rekord in der Vorwoche zuletzt ebenfalls deutlich korrigiert.

Trump hat mit Rutte einen Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland und die gesamte Arktisregion gesteckt - daher sollen doch keine Zusatzzölle kommen. Nur wenige Stunden zuvor hatte das EU-Parlament im Gegenzug zu Trumps Zollandrohung noch die Ratifizierung des Handelsdeals mit den USA gestoppt.

"Noch sind nicht viele Details zum geplanten Abkommen zwischen den USA und der NATO bekannt", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. "Viel wichtiger ist für die Börsianer ohnehin die Info, dass die angedrohten Zusatzzölle am 1. Februar nicht in Kraft treten werden. Ob das Grönland-Thema damit dauerhaft zur Zufriedenheit aller gelöst werden kann, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt offen. Fürs Erste feiern die Börsen aber die neue Faktenlage."
Insbesondere Autowerte wie VW , BMW (BMW Aktie) und Mercedes reagierten vorbörslich mit deutlichem Kursplus. Der europäische Auto-Branchenindex war am Montag auf das tiefste Niveau seit Oktober abgerutscht. VW überzeugte zudem mit dem Cashflow im Konzernbereich Automobile.

Bei der Deutschen Börse reagierten Anleger positiv auf das milliardenschwere Angebot für die Fondsplattform Allfunds .

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
22.01.26 13:13
Nach drei schwachen Tagen infolge des neuerlichen Zollschocks hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag zur Erholung angesetzt. Denn die Drohung durch neue US-Zölle vom 1. Februar an gegen acht europäische Länder ist nach einem Treffen des US-Präsidenten Donald Trump mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte wieder vom Tisch.
Der Dax erholte sich um bis zu 1,5 Prozent auf 24.937 Punkte, nachdem er tags zuvor zeitweise noch bis auf fast 24.349 Punkte gesunken war. Damit hatte er seit dem Rekord der Vorwoche bei 25.507 Punkten 4,5 Prozent abgegeben. Zuletzt lag der Dax am Donnerstagmittag bei 24.869 Punkten.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte lag mit plus 2,1 Prozent auf 31.596 Punkte recht nahe am Tageshoch. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 1,2 Prozent. Er hatte nach einem Rekord in der Vorwoche zuletzt ebenfalls deutlich korrigiert.

Trump hat mit Rutte einen Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland und die gesamte Arktisregion gesteckt - daher sollen doch keine Zölle kommen. Nur wenige Stunden zuvor hatte das EU-Parlament im Gegenzug zu Trumps Drohung noch die Ratifizierung des Handelsdeals mit den USA gestoppt.

"Noch sind nicht viele Details zum geplanten Abkommen zwischen den USA und der NATO bekannt", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. "Viel wichtiger ist für die Börsianer ohnehin die Info, dass die angedrohten Zusatzzölle am 1. Februar nicht in Kraft treten werden. Ob das Grönland-Thema damit dauerhaft zur Zufriedenheit aller gelöst werden kann, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt offen. Fürs Erste feiern die Börsen aber die neue Faktenlage."

Insbesondere Autowerte wie VW , BMW und Mercedes reagierten zunächst mit deutlichen Gewinnen. Der europäische Auto-Branchenindex war am Montag auf das tiefste Niveau seit Oktober abgerutscht. VW überzeugte zudem bei der Kassenlage im Konzernbereich Automobile. Die Aktien gewannen an der Dax-Spitze bis zu 6 Prozent. Mercedes und BMW traten mit plus 1,5 Prozent zuletzt etwas ins Dax-Mittelfeld zurück.

Bei der Deutschen Börse reagierten Anleger positiv auf das milliardenschwere Angebot für die Fondsplattform Allfunds . Die Aktien der Eschborner gewannen bis zu 4,5 Prozent. Die Anleger setzen auf die versprochenen Synergien.

Aus den Rüstungswerten zogen sich einige Anleger im Zuge der leichten geopolitischen Entspannung zurück. Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) , Hensoldt und Renk gehörten zu den schwächsten Werten in Dax und MDax. Auch SAP (SAP Aktie) fielen negativ auf mit einem Tief seit Sommer 2024. Die Aktien der Walldorfer leiden wie andere Softwareaktien schon länger unter der rasanten KI-Entwicklung und entsprechender Unsicherheit für das Wachstumsprofil.

Bei Carl Zeiss Meditec (Carl Zeiss Aktie) sorgten Signale für das Geschäftsjahr für Mollstimmung und einen zweistelligen Kursrutsch. Die Jenaer werden laut eigener Einschätzung nach einem überraschend schwachen Auftakt die Jahresziele voraussichtlich nicht erreichen.

Derweil schossen Ionos im Nebenwerteindex SDax um gut 7 Prozent hoch auf das Niveau von Mitte November. Der Umbruch des Internets, unter anderem durch agentische KI, sei eine Chance für den Webhoster, schrieb Stephane Beyazian von der Investmentbank Oddo BHF in seiner Empfehlung.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
22.01.26 18:03
Nach drei schwachen Tagen infolge des neuerlichen Zollschocks hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag zur Erholung angesetzt. Die Drohung durch neue US-Zölle gegen acht europäische Länder ist nach einem Treffen des US-Präsidenten Donald Trump mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte wieder vom Tisch. Zudem scheint auch frische Bewegung in die Friedensverhandlungen um die Ukraine zu kommen. Vertreter der USA, der Ukraine und Russlands wollen erneut über ein mögliches Kriegsende verhandeln.
Eine weitere positive Nachricht seien die Zweifel des Obersten US-Gerichts an der rechtmäßigen Entlassung der Fed-Direktorin Lisa Cook und die Betonung der Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed, begründete Christine Romar, Europa-Chefin von CMC Markets, die wieder positive Stimmung für Aktien.

Der Dax , der am Vormittag bis knapp unter 25.000 Punkte gestiegen war, während er am Tag zuvor noch bis auf 24.350 Punkte abgesackt war, schloss 1,20 Prozent höher auf 24.856,47 Zählern. Damit hat der deutsche Leitindex seit dem Rekordhoch Mitte Januar bei 25.507 Punkten 2,5 Prozent abgegeben.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte beendete den Handel 2,40 Prozent höher auf 31.687,04 Punkten. Auch europaweit wurden Gewinne verzeichnet. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 1,25 Prozent auf 5.956,17 Punkte. Außerhalb der Euroregion legten der Schweizer SMI und der britische FTSE 100 weniger deutlich zu. Jenseits des Atlantiks ging es für die US-Börsen nach oben.

Trump und Rutte einigten sich am Rande des Wirtschaftsforums in Davos auf einen Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland und die gesamte Arktisregion. Details zum geplanten Abkommen zwischen den USA und der Nato sind aber noch nicht bekannt.
"Viel wichtiger ist für die Börsianer ohnehin die Info, dass die angedrohten Zusatzzölle am 01. Februar nicht in Kraft treten werden", kommentierte Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners. Ob das Grönland-Thema damit aber dauerhaft zur Zufriedenheit aller gelöst werden könne, bleibe offen. Marktanalyst Daniel Kostecki von CMC Markets ist skeptisch mit Blick auf die Facetten militärische Sicherheit und mögliche künftige Rohstoff-Projekte. "Europa könnte am Ende mit nichts weiter als vagen Sicherheitszusagen dastehen, die ohnehin mit den nationalen Interessen der USA übereinstimmen", befürchtet er.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
23.01.26 10:28
Nach der Stabilisierung am Vortag haben die Kurse am Freitag am deutschen Aktienmarkt keine klare Richtung eingeschlagen. "Die Details zum Grönland-Deal sind an der Börse gut angekommen", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Am Donnerstag hätten die Anleger wieder "im großen Stil gekauft" - mit dem höchsten Handelsumsatz in den 40 Dax-Werten in diesem Jahr.
Nun lassen sie es gemächlicher angehen: Am Freitagmorgen pendelte der Dax in der ersten Dreiviertelstunde des Handels um seinen Vortagesschluss von 24.856 Punkten. Er bleibt damit zunächst klar unter dem Vortageshoch von 24.937 Punkten. Zeitweise war der Dax im Wochenverlauf sogar bis auf fast 24.349 Punkte gesunken und hatte seit dem Rekord der Vorwoche bei 25.507 Punkten dabei 4,5 Prozent abgegeben. Auslöser war eine Zolldrohung des US-Präsidenten Donald Trump, die inzwischen aber wieder vom Tisch ist.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte büßte am Freitagmorgen 0,2 Prozent ein auf 31.626 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank prozentual vergleichbar. Er hatte sich nach Rekorden in der Vorwoche und anschließender Korrektur tags zuvor ebenfalls erholt.

Am Dax-Ende lagen Adidas (adidas Aktie) mit gut zwei Prozent Kursminus. Die kanadische Bank RBC strich ihre postive Empfehlung für den Sportartikelhersteller. Adidas schlage sich in einem recht schwierigen globalen Marktumfeld gut, doch die Markterwartungen für 2026 seien hoch, schrieb der Analyst Piral Dadhania.

BASF (BASF Aktie) verfehlte derweil mit den Eckdaten für 2025 die Erwartungen. Die Aktien lagen anderthalb Prozent im Minus, erholten sich damit aber bereits wieder vom Tagestief.

Den Dreh ins Plus schafften derweil schwach gestartete Rüstungswerte wie Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) , Hensoldt und Renk . In den Vereinigten Arabischen Emiraten sollen am Freitag Vertreter der Ukraine, Russlands und der USA über ein mögliches Kriegsende reden. Rüstungswerte reagieren üblicherweise negativ auf neue Verhandlungsansätze. Im Fokus steht aber der milliardenschwere Börsengang des tschechischen Rüstungskonzerns Czechoslovak Group (CSG) in Amsterdam. Er verlief sehr erfolgreich und sorgte so für eine gute Branchenstimmung.

An der Dax-Spitze erzielten Siemens Energy wieder Rekorde. Die UBS vollzog eine Kehrtwende und empfahl nach bislang pessimistischer Einstufung die Aktie nun zum Kauf. Analyst Christopher Leonard liegt mit seinen operativen Ergebnisschätzungen für die Münchner bis 2030 nach eigener Aussage um bis zu 9 Prozent über dem Konsens.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

Börsentag auf einen Blick

 
23.01.26 10:46
Antworten
Highländer49:

DAX

 
23.01.26 17:53
Nach der Erleichterungsrally am Vortag hat sich am Freitag am deutschen Aktienmarkt wenig getan. Der Dax ging 0,18 Prozent höher mit 24.900,71 Punkten ins Wochenende. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte stieg um 0,19 Prozent auf 31.746,12 Zähler. Ermutigende Einkaufsmanagerindizes entpuppten sich nicht als Kurstreiber, obwohl sie aus Sicht von Marktbeobachter Andreas Lipkow weiter die These einer möglichen konjunkturellen Erholung im neuen Jahr untermauerten.
Zeitweise war der Dax im Wochenverlauf bis auf 24.349 Punkte gesunken und hatte seit dem Rekord der Vorwoche bei 25.507 Zählern dabei 4,5 Prozent abgegeben. Auslöser war eine Zolldrohung von US-Präsident Donald Trump, die nach einer Einigung im Grönland-Konflikt inzwischen aber wieder vom Tisch ist. Auf Wochensicht hat der deutsche Leitindex trotz der jüngsten Erholung mehr als anderthalb Prozent verloren.

"Die Kurse treten auf der Stelle, weniger aus Gelassenheit als aus Vorsicht", kommentierten die Experten von Index Radar. Nach dem Weltwirtschaftsforum in Davos werde zwar Entspannung eingepreist, jedoch ohne belastbares Fundament. Konkrete Inhalte des Grönland-Abkommens fehlten bislang - "und genau diese Leerstelle macht die Märkte nervös", ergänzten die Fachleute. Daher sei es nicht verwunderlich, falls bereits am Wochenende neue Unruhe aufkomme.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
26.01.26 09:45
Der DAX hat eine volatile Woche hinter sich. Unter dem Strich büßte das größte deutsche Börsenbarometer knapp 400 Punkte ein und schloss -1,57% tiefer mit 24.900 Punkten. Die höchsten Verluste gab es bei Adidas und Zalando, Qiagen war bester Index-Wert. Was können Anleger in der neuen Woche erwarten?
www.finanznachrichten.de/...gen-zieht-an-dax-ausblick-486.htm
Antworten
Highländer49:

DAX

 
26.01.26 09:46
Der deutsche Aktienmarkt ist kaum verändert in die neue Börsenwoche gestartet. Der Dax sank in den ersten Handelsminuten um 0,05 Prozent auf 24.889 Punkte, nachdem er in der Vorwoche rund anderthalb Prozent eingebüßt hatte. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte stieg am Morgen um 0,07 Prozent auf 31.769 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 trat auf der Stelle.
Im Anlegerfokus dürften am Montag der Ifo-Geschäftsklimaindex sowie weitere Konjunkturdaten aus den USA stehen. Ansonsten steht die Woche im Zeichen der Quartalsberichtssaison der Unternehmen. Mit der Deutschen Bank und SAP präsentieren die ersten beiden Dax-Mitglieder ihre Bilanzen. In den USA werden die Resultate unter anderem von Microsoft (Microsoft Aktie) , Tesla und Apple (Apple Aktie) erwartet. Zudem steht die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwochabend auf der Agenda.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
26.01.26 13:22
Nach einem stabilen Handelsstart ist der deutsche Aktienmarkt am Montag nach frischen Konjunkturdaten moderat ins Minus abgedriftet. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich zum Jahresbeginn nicht verbessert. Im Januar verharrte das Ifo-Geschäftsklima bei 87,6 Punkten. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt mit einem Anstieg auf 88,2 Punkte gerechnet.
Der Dax notierte gegen Mittag 0,3 Prozent tiefer bei 24.832 Punkten, nachdem er in der Vorwoche rund anderthalb Prozent eingebüßt hatte. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte gab am Montag um 0,5 Prozent auf 31.591 Zähler nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor rund 0,2 Prozent.

"Die deutsche Wirtschaft startet ohne Schwung ins neue Jahr", bemerkte Ifo-Präsident Clemens Fuest die jüngsten Daten. "Zwar konnte eine Bruchlandung der Unternehmensstimmung aufgrund der Rücknahme der Zolldrohung durch die USA vermieden werden, doch sie scheint Spuren hinterlassen zu haben", kommentierte Andreas Scheuerle, Volkswirt bei der Dekabank. Sein Commerzbank-Kollege Jörg Krämer konstatierte: "Offenbar sind viele Unternehmen über das Ausbleiben breit basierter Reformen enttäuscht."

Die neue Woche steht im Zeichen der Quartalsberichtssaison der Unternehmen. Mit der Deutschen Bank und SAP präsentieren die ersten beiden Dax-Mitglieder ihre Bilanzen. In den USA werden die Resultate unter anderem von Microsoft (Microsoft Aktie) , Tesla und Apple (Apple Aktie) erwartet. Zudem steht die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwochabend auf der Agenda.

Am Montag ging es bereits mit den Zahlen von Stabilus los. Der Auto- und Industriezulieferer bekam auch im abgelaufenen Quartal die schwächere Nachfrage in der Autoindustrie zu spüren. Der Umsatz schrumpfte um 10,7 Prozent und das bereinigte operative Ergebnis um knapp 23 Prozent. Dennoch wurden die Ziele für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 (Ende September) bestätigt. Die Aktien legten um 0,5 Prozent zu.
Für die Papiere von Friedrich Vorwerk ging es um 4,9 Prozent auf das höchste Niveau seit November nach oben. Der Pipeline- und Anlagenbauer für Erdgas-, Strom- und Wasserstoffanwendungen übertraf nach einem kräftigen Schlussspurt seine Ziele für das vergangene Jahr. Von der guten Geschäftsentwicklung profitierte auch die Beteiligungsgesellschaft MBB , die gut die Hälfte des Unternehmens hält. Die Profitabilität (Ebitda-Marge) von MBB kletterte auf rund 18 Prozent und damit stärker als von den Berlinern avisiert. Die MBB-Anteilsscheine schnellten als bester SDax-Wert um 6,5 Prozent hoch.

Die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) baut ihr Privatkundengeschäft weiter um. "Bis Ende 2026 sollen im Rahmen der bestehenden Programme noch rund 100 Standorte wegfallen, nachdem es schon in den vergangenen Jahren Kürzungen gab", sagte Privatkundenvorstand Claudio de Sanctis dpa und dpa-AFX. Ende vergangenen Jahres hatten Deutsche Bank und Postbank in Deutschland zusammen gut 750 Zweigstellen. Die Aktie stieg um 1,5 Prozent.

Der Gewerbeimmobilien-Spezialist Aroundtown will im laufenden Jahr eigene Aktien für bis zu 250 Millionen Euro zurückkaufen. Das Unternehmen habe sich 2025 stark entwickelt, der Aktienkurs spiegele dies aber nicht angemessen wider, hieß es zur Begründung. Die Titel von Aroundtown verteuerten sich um 5,7 Prozent.

Für die Papiere von Delivery Hero ging es nach einer positiv interpretierten Analystenstudie um 4,3 Prozent nach oben. JPMorgan-Experte Marcus Diebel sprach von Konsolidierungsfantasie in der Essenslieferbranche und zählt Delivery Hero zu seinen Favoriten.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
26.01.26 18:03
Am ersten Tag einer womöglich wegweisenden Börsenwoche haben sich Anleger bedeckt gehalten. Der deutsche Leitindex Dax schloss am Montag mit einem moderaten Plus von 0,13 Prozent bei 24.933,08 Punkten. Damit setzte sich das jüngste Verharren des Börsenbarometers unter der runden Marke von 25.000 Zählern fort. Der MDax legte um 0,25 Prozent auf 31.826,25 Punkte zu.
Mit der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwoch steht ein wichtiger Impuls für die internationalen Finanzmärkte auf der Agenda. Hinzu kommen die Quartalsbilanzen von Tech-Giganten aus den USA wie Microsoft , Texas Instruments , Apple (Apple Aktie) und Tesla . Am deutschen Markt präsentieren die Dax-Titel Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) und SAP ihre Geschäftsergebnisse und Prognosen.

Auch die Stimmung in der deutschen Wirtschaft war nicht geeignet, an den Börsen Aktienkäufe auszulösen. So blieb das Ifo-Geschäftsklima im Januar stabil, während Volkswirte im Schnitt einen Anstieg erwartet hatten. "Der Glaube an den Wumms aus dem Milliarden-Fiskalpaket wird einmal mehr von der Sorge um schlechte Standortbedingungen wegen nur schleppender Reformen aufgefressen", schrieb Analystin Christine Romar vom Handelshaus CMC Markets.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
27.01.26 10:21
Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag seine moderaten Anfangsgewinne nur kurz halten können und ist in negatives Terrain abgerutscht. Der Dax notierte am Vormittag 0,1 Prozent tiefer bei 24.917 Punkten. Zum Handelsstart war der Leitindex über die viel beachtete Marke von 25.000 Zählern gestiegen, die er vor gut einer Woche unterschritten hatte.
Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte verlor zuletzt 0,6 Prozent auf 31.643 Punkte. Dagegen ging es für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 um rund 0,2 Prozent nach oben.

Vor der am Mittwoch anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed könnte am Dienstagnachmittag die Bekanntgabe der Daten zum US-Verbrauchervertrauen für Januar das Anlegerinteresse wecken.

"Andere Umfragen unter den Verbrauchern, wie das Michigan Sentiment, haben bereits eine Verbesserung angezeigt und so sollte dies auch heute der Fall sein", erwarten die Ökonomen der Helaba. "Im Hinblick auf die Fed-Politik dürfte damit keine verstärkte Spekulation auf eine Zinssenkung in den kommenden Monaten verbunden sein. Für die Sitzung in dieser Woche wird ohnehin mit unveränderten Leitzinsen gerechnet", so die Helaba.

Der Einstieg des chinesischen Sportartikelkonzerns Anta bei Puma (Puma Aktie) trieb die Aktien des Sportartikelherstellers zunächst weiter deutlich in die Höhe. Nach ihrem fast 17-prozentigen Kursgewinn am Vortag ging es am Dienstag in den ersten Handelsminuten um bis zu 21 Prozent auf 26,21 Euro nach oben. Das war der höchste Stand seit März 2025. Kurz darauf bröckelte der Gewinn aber rasch ab auf zuletzt nur noch 3,3 Prozent.

Nachdem sich am Montag die Übernahmefantasie gehalten hatte, kam nun Gewissheit: Puma bekommt mit Anta einen neuen Großaktionär. Der Konzern, zu dem Marken wie Atomic, Fila, Jack Wolfskin, Salomon oder Wilson gehören, übernimmt den 29-prozentigen Anteil von der französischen Milliardärsfamilie Pinault für insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro oder 35 Euro je Puma-Aktie. Der Preis liegt damit fast 62 Prozent über dem Xetra-Schlusskurs vom Montag. Anta zahle für den Anteil eine eindrucksvolle Prämie, kommentierte Jefferies-Analyst James Grzinic.

Die Anteilsscheine von Fielmann legten nach einer Kaufempfehlung der Privatbank Berenberg um 1,2 Prozent zu. Trotz überlegener Margen, Kapitalrenditen und Wachstumsraten sowie der höchsten Dividendenrendite werde die Aktie der Optikerkette nahe ihres Zehnjahrestiefs und mit einem Branchenabschlag gehandelt, begründete Analyst Harrison Woodin-Lygo sein Anlagevotum.

Die Anleger von Friedrich Vorwerk freuen sich auch am Dienstag über kräftige Kursgewinne. Mit plus 5,3 Prozent auf 100,20 Euro nahmen die Papiere des Energieanlagenbauers Kurs auf das Rekordhoch vom Oktober. Binnen einer Woche haben sie sich damit um rund ein Drittel verteuert. Am Vortag hatten starke Geschäftszahlen angetrieben. Berenberg-Analyst Lasse Stueben lobte die starke Marktposition und Projekt-Pipeline des Unternehmens und erhöhte sein Kursziel von 105 auf 110 Euro./

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
27.01.26 15:51
Der Dax hat sich am Dienstag nur wenig bewegt. Die Anleger warten auf die zur Wochenmitte anstehende Leitzinsentscheidung der US-Notenbank Fed. Richtungslos pendelte der Leitindex zwischen kleinen Gewinnen und Verlusten, wobei es ihm kurzzeitig auch wieder gelang, die Hürde von 25.000 Punkten zu überwinden. Diese hatte er vor gut einer Woche unterschritten.
Am Nachmittag gab der Dax um 0,1 Prozent auf 24.902 Punkte nach. Der MDax , der Index der mittelgroßen Werte, verlor zuletzt 0,4 Prozent auf 31.692 Punkte.

Die Mehrheit der Experten erwartet, dass die Fed die Zinsen unverändert beibehalten wird. Als wichtiger gilt jedoch die immer noch offene Frage nach dem nächsten Notenbankchef. Die Amtszeit von Jerome Powell, der unter starkem Druck von US-Präsident Donald Trump steht, endet im Mai.

Am deutschen Aktienmarkt stand der Einstieg des chinesischen Konzerns Anta bei Puma (Puma Aktie) im Fokus. Dieser trieb die Aktie des Sportartikelherstellers zunächst über 21 Prozent nach oben auf den höchsten Stand seit März 2025. Danach bröckelte der Gewinn jedoch ab. Mit plus 10,3 Prozent blieb das Papier aber weiterhin der Spitzenwert im MDax. Anleger reagierten enttäuscht, dass Anta eine vollständige Übernahme zum jetzigen Zeitpunkt explizit ausgeschlossen hat.

Die Gea-Aktie gab am Dax-Ende mit minus 2,1 Prozent einen Teil ihrer am Vortag erzielten Kursgewinne wieder ab. Kurz vor dem Börsenschluss hatten starke Eckzahlen des Anlagenbauers den Kurs auf den höchsten Stand seit Ende Oktober getrieben. JPMorgan-Analyst Akash Gupta sprach von durchwachsenen Zahlen. Während der Auftragseingang über den Markterwartungen gelegen habe, sei das operative Ergebnis weitgehend wie vom Markt erwartet ausgefallen und der Gewinn je Aktie habe darunter gelegen.

Eine Kaufempfehlung der Privatbank Berenberg sorgte für einen Kursgewinn des Fielmann -Papiers von 2,1 Prozent. Trotz überlegener Margen, Kapitalrenditen und Wachstumsraten sowie der höchsten Dividendenrendite werde die Aktie der Optikerkette nahe ihres Zehnjahrestiefs und mit einem Branchenabschlag gehandelt, begründete Analyst Harrison Woodin-Lygo sein neues Anlagevotum für den MDax-Wert.

Im SDax ging die Kursrally von Friedrich Vorwerk weiter mit einem Plus von 2,6 Prozent. Zeitweise gelang dem Papier des Energieanlagenbauers sogar wieder der Sprung über 100 Euro. Binnen einer Woche hat es sich inzwischen um rund ein Drittel verteuert und das Rekordhoch vom Oktober bei etwas über 109 Euro rückt zunehmend näher. Am Vortag hatten starke Geschäftszahlen angetrieben.

Berenberg-Analyst Lasse Stueben lobte an diesem Tag nun die starke Marktposition und Projekt-Pipeline von Vorwerk, erhöhte sein Kursziel und bekräftigte seine Kaufempfehlung. Andere Experten wie die von MWB Research warnen dagegen vor der inzwischen sehr hohen Bewertung der Aktie.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
27.01.26 19:04
Der Dax hat sich am Dienstag nur wenig bewegt. Positive Impulse durch neue Rekorde an den US-Börsen sprangen dieses Mal nicht auf den deutschen Aktienmarkt über. Europa-Chefin Christine Romar vom Broker CMC Markets sah den Hauptgrund im starken Euro: "Ein Euro auf dem Weg in Richtung 1,20 zum US-Dollar ist das, was Deutschlands Exporteure derzeit so gar nicht gebrauchen können." Und da es im deutschen Leitindex jede Menge Exporteure gebe, "hat der deutsche Leitindex in den vergangenen Tagen und auch heute das Nachsehen gegenüber der Wall Street".
Richtungslos pendelte der Dax zwischen kleinen Gewinnen und Verlusten, wobei es ihm kurzzeitig auch wieder gelang, die Hürde von 25.000 Punkten zu überwinden. Diese hatte er vor gut einer Woche unterschritten. Letztlich beendete das deutsche Börsenbarometer den Tag 0,15 Prozent tiefer auf 24.894,44 Punkte. Der MDax , der Index der mittelgroßen Werte, verlor 0,31 Prozent auf 31.727,85 Punkte. Europaweit und auch in den USA wurden derweil Gewinne verbucht.

So stieg der EuroStoxx 50 um 0,62 Prozent auf 5.994,59 Zähler und auch außerhalb der Euroregion legten der Schweizer SMI und der britische FTSE 100 zu. Jenseits des Atlantiks sprang der breite S&P 500 kurz vor dem europäischen Börsenschluss auf ein Rekordhoch. Der überwiegend mit Technologieaktien bestückte Nasdaq 100 erreichte den höchsten Stand seit Anfang November.

Der Euro kletterte am frühen Abend zuletzt auf 1,199 Dollar (Dollarkurs) und damit auf den höchsten Stand seit Juni 2021. Mitte Januar hatte die Gemeinschaftswährung noch weniger als 1,16 Dollar gekostet. Die Eskalation des Konflikts um die zu Dänemark gehörende autonome Arktisinsel Grönland durch US-Präsident Donald Trump hatte dann jedoch den Dollar unter Druck gebracht.

Unter deutschen Einzelwerten stand der Einstieg des chinesischen Konzerns Anta bei Puma im Fokus. Dieser trieb die Aktie des deutschen Sportartikelherstellers zunächst über 21 Prozent nach oben auf den höchsten Stand seit März 2025. Danach bröckelte der Gewinn jedoch ab. Mit plus 9,0 Prozent blieb das Papier aber weiterhin der Spitzenreiter im MDax. Anleger reagierten enttäuscht, dass Anta eine vollständige Übernahme zum jetzigen Zeitpunkt explizit ausgeschlossen hat.
SAP (SAP Aktie) rückten im Verlauf des Nachmittags in den Blick und gaben im Dax um 2,7 Prozent nach. Vor dem am Donnerstag anstehenden Quartals- und Jahresbericht umtreibt die Sorge die Anleger. So kamen Eckzahlen der Sage Group aus London nicht gut am Markt an. Das US-Analysehaus Jefferies fand zwar lobende Worte, wies jedoch darauf hin, dass die Briten mit den Erlösen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz noch am Anfang stünden. Zu Europas größtem Softwarehersteller SAP äußerten sich zudem Analysten an diesem Dienstag kritisch.

Die Gea-Aktie war Schlusslicht im Leitindex mit minus 3,4 Prozent. Die Kursgewinne vom Vortag gehören damit der Vergangenheit an. Kurz vor dem Börsenschluss am Montag hatten starke Eckzahlen des Anlagenbauers den Kurs auf den höchsten Stand seit Ende Oktober getrieben. JPMorgan-Analyst Akash Gupta nun jedoch sprach von durchwachsenen Zahlen.

Im SDax ging die Kursrally von Friedrich Vorwerk mit einem Sprung über 100 Euro zeitweise weiter. Binnen einer Woche hat sich das Papier des Energieanlagenbauers, der tags zuvor starke Zahlen vorgelegt hatte, um fast 30 Prozent verteuert. Das Rekordhoch vom Oktober bei etwas über 109 Euro rückt zunehmend näher. Die Tagesgewinne bröckelten allerdings bis zum Börsenschluss wieder fast vollständig ab.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
28.01.26 10:13
Vor der Sitzung der US-Notenbank Fed am Mittwochabend haben es die Anleger am deutschen Aktienmarkt ruhig angehen lassen. Der Dax sank in den ersten Handelsminuten um 0,05 Prozent auf 24.881 Punkte. Tags zuvor war der deutsche Leitindex zwischenzeitlich über die viel beachtete Marke von 25.000 Punkten gestiegen, letztlich aber wieder abgedreht.
Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte gab am Mittwochmorgen ebenfalls um 0,05 Prozent auf 31.710 Zähler nach. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es hingegen um rund 0,4 Prozent nach oben. Dies liegt großteils am deutlichen Kursgewinn der schwer gewichteten Aktie von ASML , die von starken Quartalszahlen des Halbleiterindustrie-Ausrüsters profitiert.

Die US-Notenbank wird am Abend den Leitzins aus Sicht von Experten nicht weiter senken. Im Dezember hatte sie den Zins noch um 0,25 Prozentpunkte reduziert, im vergangenen Jahr um insgesamt 0,75 Punkte. Begründet wurden die Senkungen auch mit einem sich abschwächenden Arbeitsmarkt.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
28.01.26 13:38
Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwochabend haben die Anleger am deutschen Aktienmarkt etwas auf die Bremse getreten. Der Dax notierte gegen Mittag 0,2 Prozent tiefer bei 24.838 Punkten. Tags zuvor war der deutsche Leitindex zwischenzeitlich über die viel beachtete Marke von 25.000 Punkten gestiegen, letztlich aber wieder abgedreht.
Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte gab am Mittwochmittag um 0,7 Prozent auf 31.516 Zähler nach. Dagegen zeigte sich der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 praktisch unverändert.

Die US-Notenbank wird am Abend den Leitzins aus Sicht von Experten nicht weiter senken. Im Dezember hatte sie den Zins noch um 0,25 Prozentpunkte reduziert, im vergangenen Jahr um insgesamt 0,75 Punkte. Begründet wurden die Senkungen bei einer hartnäckigen Inflation mit einem sich abschwächenden Arbeitsmarkt.

Im Blick der Finanzmärkte steht aber vor allem der Kampf um die Unabhängigkeit der Fed im Zuge des anstehenden Führungswechsels. US-Präsident Donald Trump übt seit Monaten starken Druck auf Fed-Chef Jerome Powell aus. Zuletzt eskalierte der Konflikt mit der Einleitung rechtlicher Maßnahmen gegen Powell, dessen Amtszeit im Mai endet. Die heftigen Attacken Trumps und seine geforderten Zinssenkungen sorgten für Verunsicherung an den Finanzmärkten. "Der Fed kommt die schon länger absehbare Pause bei den Zinssenkungen daher wohl gelegen, da sie mit ihr ihre Unabhängigkeit demonstrieren kann", kommentierte Commerzbank-Volkswirt Bernd Weidensteiner.

Aus Branchensicht stehen deutsche Hightech-Aktien nach einem überraschend positiven Quartalsbericht und einem optimistischen Ausblick des Halbleiterindustrie-Ausrüsters ASML in der Anlegergunst. Der niederländische Konzern profitiert weiter stark vom KI-Boom. Dies trieb die Papiere von Jenoptik um mehr als 11 Prozent auf den höchsten Stand seit Oktober. Für den Hersteller von optischen Systemen, Lasern und Messtechnik ist ASML laut Jefferies-Analyst Henrik Paganetty der wichtigste Kunde.
Gute Nachrichten gab es auch vom südkoreanischen Chip-Hersteller SK Hynix , der dank des KI-Booms ein Rekordquartal verzeichnete. Zudem hatte am Vorabend der US-Chipkonzern Texas Instruments mit einem überraschend robusten Quartalsausblick überzeugt. Die Nachfrage nach Chips für industrielle Anwendungen und Autos scheint sich zu erholen. Das sind vor allem mit Blick auf Infineon (Infineon Aktie) positive Signale. Die Titel des größten deutschen Halbleiterkonzerns gewannen an der Dax-Spitze sechs Prozent.

Eine Achterbahnfahrt legten die Aktien von Wacker Chemie hin. Nach einem schwachen Start drehten sie rasch ins Plus und stiegen zeitweise um mehr als 4 Prozent. Danach bröckelten sie jedoch wieder ab und drehten ins Minus. Zuletzt verloren die Papiere des Spezialchemie-Unternehmens 2,5 Prozent. Wacker Chemie habe beim operativen Gewinn im vierten Quartal selbst die zuletzt deutlich gesunkenen Markterwartungen noch klar verfehlt, kommentierte JPMorgan-Analyst Chetan Udeshi. Gleichwohl habe der Lagerbestandsabbau in Kombination mit niedrigeren Investitionen zu einem starken Mittelzufluss geführt.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
28.01.26 18:00
Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwochabend hat der deutsche Aktienmarkt den Rückwärtsgang eingelegt. Der Dax sank zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit einer Woche und verlor zum Handelsschluss 0,29 Prozent auf 24.822,79 Punkte. Tags zuvor war der deutsche Leitindex kurzzeitig über die viel beachtete Marke von 25.000 Punkten gestiegen, letztlich aber wieder abgedreht. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte gab zur Wochenmitte um 0,28 Prozent auf 31.640,37 Zähler nach.
Die US-Notenbank wird am Abend den Leitzins aus Sicht von Experten nicht weiter senken. Im Dezember hatte sie ihn noch um 0,25 Prozentpunkte verringert, im vergangenen Jahr um insgesamt 0,75 Punkte. Begründet wurden die Lockerungen trotz einer hartnäckigen Inflation mit einem sich abschwächenden Arbeitsmarkt.

Im Blick der Finanzmärkte steht aber vor allem der Kampf um die Unabhängigkeit der Fed im Zuge des anstehenden Führungswechsels. US-Präsident Donald Trump übt seit Monaten starken Druck auf Notenbankchef Jerome Powell aus. Zuletzt eskalierte der Konflikt mit der Einleitung rechtlicher Maßnahmen gegen ihn, dessen Amtszeit im Mai endet. Die heftigen Attacken Trumps und seine Forderung nach Zinssenkungen verunsichern die Finanzmärkte. "Der Fed kommt die schon länger absehbare Pause bei den Zinssenkungen daher wohl gelegen, da sie mit ihr ihre Unabhängigkeit demonstrieren kann", kommentierte Commerzbank-Volkswirt Bernd Weidensteiner.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
29.01.26 10:16
Vor allem belastet von massiven Verlusten der schwergewichtigen SAP-Aktie hat der Dax am Donnerstag im frühen Handel nachgegeben. Der Softwarekonzern hatte mit seinen Quartalszahlen und dem Ausblick enttäuscht. Die US-Notenbanksitzung vom Vorabend ließ die Anleger hingegen kalt, da die Fed den Leitzins erwartungsgemäß unverändert ließ. Im Blick steht hier weiterhin die Unabhängigkeit der Fed, die sich der Angriffe von US-Präsident Donald Trump erwehren muss.
Der Dax knüpfte in den ersten Handelsminuten mit einem Minus von 0,8 Prozent auf 24.625 Punkte an seine jüngste Konsolidierung an. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte stieg am Donnerstagmorgen hingegen um 0,3 Prozent auf 31.745 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um rund 0,5 Prozent nach oben.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
29.01.26 12:20
Massive Verluste der schwergewichtigen SAP-Aktie haben den Dax am Donnerstag auf deutlich tieferes Terrain gezogen. Der Softwarekonzern hatte mit seinen Quartalszahlen und dem Ausblick enttäuscht. Als weitere Belastungsfaktoren erwähnten Marktstrategen wieder zunehmende geopolitische Spannungen, erhebliche Preisanstiege bei Energieträgern und den zunehmend starken Euro zum US-Dollar.
Der Dax notierte gegen Mittag 1,1 Prozent im Minus bei 24.555 Punkten, wovon rund zwei Drittel allein auf die SAP-Verluste zurückgehen. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte sank um 0,1 Prozent auf 31.612 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es hingegen um rund 0,4 Prozent nach oben.

"Insbesondere der Iran-Konflikt schwebt wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Anleger und belastet die Risikobereitschaft. Zusätzlich sorgt die unklare Gemengelage rund um den Konflikt um Grönland für Verunsicherung. Solange belastbare Signale zur geopolitischen Entwicklung ausbleiben, dürfte die Vorsicht an den Aktienmärkten anhalten", kommentierte Marktexperte Timo Emden von Emden Research.

Die US-Notenbanksitzung vom Vorabend ließ die Anleger hingegen kalt, da die Fed den Leitzins erwartungsgemäß unverändert gelassen hatte. Im Blick steht hier weiterhin die Unabhängigkeit der Fed, die sich der Angriffe von US-Präsident Donald Trump erwehren muss.

Europas größter Softwarehersteller SAP (SAP Aktie) kann seine Anleger mit einer angepeilten Beschleunigung des Umsatzwachstums nicht über die Enttäuschung um die aktuelle Lage hinwegtrösten. Ende 2025 konnten die Walldorfer nicht so viele Verträge im Wachstumsfeld mit Cloudsoftware abschließen wie erhofft. 2026 dürfte das Wachstum des Vertragsbestands auf Sicht der kommenden zwölf Monate im Vergleich mit dem Vorjahr zurückgehen. Um die Investoren bei Laune zu halten, steckt das Unternehmen die kommenden zwei Jahre bis zu 10 Milliarden Euro in Aktienrückkäufe.
Das SAP-Papier rutschte im Handelsverlauf auf den tiefsten Stand seit fast zwei Jahren ab und verlor zuletzt 15,5 Prozent. Einen größeren Tagesverlust gab es zuletzt im Oktober 2020, als der Software-Entwickler wegen der Corona-Pandemie die Geschäftsziele drastisch zusammenstreichen musste. Seit dem Rekordhoch vor knapp einem Jahr summiert sich das Kursminus damit auf mehr als 40 Prozent.

Die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) verzeichnete 2025 ein Vorsteuerergebnis von 9,7 Milliarden Euro auf Rekordniveau. Damit erreichte das Geldhaus nicht nur sein Renditeziel, sondern übertraf auch die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Die Anteilseigner können sich nun auf eine Dividende von einem Euro freuen, rund anderthalbmal so viel wie im Vorjahr. Zudem stellte das Institut weitere Aktienrückkäufe in Aussicht.

Getrübt wird der Geschäftserfolg aber durch die erneuten Ermittlungen gegen Verantwortliche und Mitarbeiter der Bank wegen des Verdachts der Geldwäsche, die am Tag vor der Bilanzvorlage bekannt wurden. Die Aktie büßte 2,1 Prozent ein, nachdem sie am Mittwoch bereits um rund 2 Prozent gefallen war.

Die Deutsche-Bank-Tochter DWS übertraf 2025 ihre Ziele und legte die Latte für die kommenden Jahre höher. Zudem sollen die Aktionäre im Jahr 2027 eine Sonderdividende erhalten. Die DWS-Anteilsscheine erklommen ein Rekordhoch bei 63,20 Euro und verteuerten sich als MDax-Spitzenreiter zuletzt um 9,2 Prozent.

Der Softwarehersteller Nemetschek (Nemetschek Aktie) steigerte 2025 den Erlös um knapp ein Fünftel und knackte damit erstmals die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro. Umsatz und Profitabilität lagen den Angaben zufolge im Rahmen der Prognose des Unternehmens sowie der Analystenschätzungen. Nach deutlichen Anfangsgewinnen bröckelten die Nemetschek-Titel aber merklich ab und notierten zuletzt 1,7 Prozent im Minus.

Die Aktien von Siemens (Siemens Aktie) gewannen 3,3 Prozent und nähern sich damit ihrem Rekordhoch von Mitte Januar. Marktbeobachter verwiesen als Begründung auf den starken Auftragseingang des Konkurrenten ABB , der positive Rückschlüsse auf die Orderlage des deutschen Technologiekonzerns zulasse.

Die Titel von Flatexdegiro setzten ihren jüngsten Rekordkurs mit einem weiteren Höchststand bei 41,60 Euro fort und notierten zuletzt 2,3 Prozent im Plus. Mit einem Plus von mehr als 12 Prozent in dem noch jungen Jahr 2026 gehören die Papiere des Online-Brokers zu den attraktivsten Werten im MDax.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
29.01.26 18:25
Ein massiver Kursverlust des Schwergewichts SAP (SAP Aktie) hat am Donnerstag auch den Dax auf tieferes Niveau gezogen. Der Softwarekonzern hatte mit Quartalszahlen und Prognosen herbe enttäuscht. Als weiteren Belastungsfaktor für den deutschen Aktienmarkt führten Marktstrategen ins Feld, dass die Investoren den Fokus wieder stärker auf geopolitische Spannungen richteten, vor allem auf den sich verschärfenden Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran.
Angesichts dieses Gegenwinds verlor der Dax 2,07 Prozent auf 24.309,46 Punkte. Knapp die Hälfte davon ging auf das Konto der schwachen SAP-Aktie. Nicht ganz so stark war der Druck auf die Kurse im MDax der mittelgroßen Börsenwerte. Er verlor 1,29 Prozent auf 31.233,68 Zähler.

Am Nachmittag gerieten auch die Kurse an der Wall Street unter Druck, belastet vor allem von einer einbrechenden Microsoft (Microsoft Aktie) -Aktie. Als Seismograf für die derzeitige Verfassung der Anleger verheiße die aktuelle Entwicklung nichts Gutes, schrieb Analystin Christine Romar von CMC Markets. Wenn etwa die USA in den kommenden Stunden oder Tagen den Iran erneut angriffen, "dann dürfte sich der Abwärtstrend in Frankfurt noch einmal deutlich beschleunigen", warnte die Analystin.

SAP kann seine Anleger mit einer angepeilten Beschleunigung des Umsatzwachstums nicht über die Enttäuschung um die aktuelle Lage hinwegtrösten. Ende 2025 konnten die Walldorfer nicht so viele Verträge im Wachstumsfeld Cloudsoftware abschließen wie erhofft. Um die Investoren bei Laune zu halten, steckt das Unternehmen die kommenden zwei Jahre bis zu 10 Milliarden Euro in Aktienrückkäufe.

Das SAP-Papier brach dennoch um gut 16 Prozent auf den tiefsten Stand seit rund zwei Jahren ein. Einen größeren Tagesverlust gab es zuletzt im Oktober 2020, als der Software-Entwickler wegen eines Strategieschwenks und auch wegen der Corona-Pandemie die Geschäftsziele drastisch zusammenstrich.
Die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) verzeichnete 2025 ein Vorsteuerergebnis von 9,7 Milliarden Euro auf Rekordniveau. Damit erreichte das Geldhaus nicht nur sein Renditeziel, sondern übertraf auch die Erwartungen von Analysten. Die in den vergangenen Monaten bereits stark gestiegene Aktie verlor in dem schwachen Gesamtmarkt 1,3 Prozent.

Die Deutsche-Bank-Tochter DWS übertraf 2025 ihre Ziele und legte die Latte für die kommenden Jahre höher. Zudem sollen die Aktionäre im Jahr 2027 eine Sonderdividende erhalten. Die DWS-Aktien schnellten um gut 10 Prozent nach oben und erklommen ein Rekordhoch.

Siemens (Siemens Aktie) gewannen an der Dax-Spitze 2 Prozent und verpassten nur knapp ein Rekordhoch. Beobachter verwiesen auf den starken Auftragseingang des Konkurrenten ABB , der positive Rückschlüsse auf die Orderlage von Siemens zulasse.

Nemetschek (Nemetschek Aktie) fielen um 3,6 Prozent. Sie litten wie auch die anderen europäischen Software-Unternehmen unter den schwachen Vorgaben von SAP. Nemetschek vertreibt Software für Bau und Architektur.

Die Kupferpreisrally zieht Anleger weiterhin auch in die Aktien von Aurubis . Die Papiere der Hamburger Kupferhütte setzten ihre Rekordjagd fort und gewannen weitere 2,6 Prozent.

Der EuroStoxx 50 fiel am Donnerstag um 0,7 Prozent. Außerhalb der Eurozone legte der schweizerische SMI um ein Prozent zu. Der Londoner FTSE 100 gewann 0,2 Prozent. Der US-Tech-Index Nasdaq 100 verlor zum europäischen Handelsschluss 1,7 Prozent.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
30.01.26 10:18
Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Freitag nach dem Kursrutsch am Vortag stabilisiert. Die am Vorabend nach US-Börsenschluss vom iPhone-Konzern Apple (Apple Aktie) vorgelegten Quartalszahlen scheinen die Stimmung im Tech-Sektor zumindest nicht weiter zu trüben. Unternehmensseitig stehen Geschäftszahlen von Adidas (adidas Aktie) im Blick. Am Nachmittag könnten Preisdaten aus Deutschland und den USA für Aufmerksamkeit sorgen.
Der Dax stieg in den ersten Handelsminuten um 0,4 Prozent auf 24.403 Punkte, nachdem er tags zuvor mehr als 2 Prozent verloren hatte. Auf Wochensicht deutet sich für den deutschen Leitindex damit ein Minus von zwei Prozent an. Die Bilanz für den turbulenten Börsenmonat Januar lautet minus 0,4 Prozent.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte notierte am Freitagmorgen praktisch unverändert bei 31.232 Zählern. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um rund 0,3 Prozent nach oben.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
30.01.26 12:12
Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Freitag vom Kursrutsch am Vortag moderat erholt. Die nach US-Börsenschluss vom iPhone-Konzern Apple (Apple Aktie) vorgelegten Quartalszahlen scheinen die Stimmung im Tech-Sektor zumindest nicht weiter zu trüben. Unternehmensseitig stehen Geschäftszahlen von Adidas (adidas Aktie) im Blick. Am Nachmittag könnten Preisdaten aus Deutschland und den USA für Aufmerksamkeit sorgen.
Der Dax stieg zuletzt um 0,6 Prozent auf 24.457 Punkte, nachdem er tags zuvor mehr als zwei Prozent verloren hatte. Auf Wochensicht deutet sich für den deutschen Leitindex damit ein Minus von 1,8 Prozent an. Die Bilanz für den turbulenten Börsenmonat Januar ist nahezu ausgeglichen.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte gewann am Freitagmittag 0,2 Prozent auf 31.304 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,6 Prozent nach oben.

Die Aktien von Adidas schnellten an der Dax-Spitze um 5,8 Prozent hoch. Dies dürfte vor allem dem angekündigten Aktienrückkaufprogramm geschuldet sein. Der Sportartikelkonzern will ab Anfang Februar für bis zu eine Milliarde Euro eigene Anteilscheine erwerben. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Adidas so viel Umsatz wie nie zuvor. Mit der Margenentwicklung im hätten die Herzogenauracher die Erwartungen übertroffen, hieß es aus dem Handel.

Die Papiere von Nordex erholten sich von ihrem deutlichen Anfangsverlust und notierten zuletzt stabil bei 33,80 Euro, nachdem sie am Donnerstag ein Rekordhoch markiert hatten. Kreisen zufolge verkauft die Beteiligungsgesellschaft Skion der BMW-Großaktionärin Susanne Klatten sieben Millionen Nordex-Anteile. Der Platzierungspreis dürfte bei 32,15 Euro liegen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf ihr vorliegende Unterlagen. Die Platzierung signalisiere eine solide Nachfrage, urteilte ein Händler. Der Überhang sei beseitigt, daher könne die Kursschwäche zum Kauf genutzt werden, empfahl er.
Für die Titel von Fraport (Fraport Aktie) ging es auf den höchsten Stand seit November und zuletzt um 2,3 Prozent aufwärts. Das Analysehaus Jefferies hatte die Anteilsscheine des Flughafenbetreibers von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 72 auf 100 Euro erhöht. Analystin Priyal Woolf erwartet 2026 im Flugverkehr ein starkes Jahr mit höheren Kapazitäten der Airlines.

Die Anteilsscheine von Auto1 kletterten als bester Wert im MDax um 3,6 Prozent hoch. Die US-Bank JPMorgan hatte das Kursziel für den Internet-Gebrauchtwagenhändler von 42 auf 50 Euro erhöht, mit dem Vermerk "Positive Catalyst Watch". Damit rechnet Analyst Marcus Diebel mit Blick auf die im Februar anstehenden Geschäftszahlen mit positiven Nachrichten.

Angetrieben von einer Kaufempfehlung liefen die Aktien von Jenoptik an ihren vor zwei Tagen erreichten höchsten Stand seit Oktober 2024 heran und notierten zuletzt 7,1 Prozent im Plus. Die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) hatte ihr Votum von "Hold" auf "Buy" geändert und das Kursziel von 22 auf 28 Euro angehoben. Analyst Michael Kuhn setzt auf den Führungswechsel beim Hightech-Unternehmen und die besseren Aussichten im Halbleiter-Kerngeschäft.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
30.01.26 18:07
Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Freitag etwas vom Kursrutsch am Vortag erholt. Der Dax stieg um 0,94 Prozent auf 24.538,81 Punkte, nachdem er tags zuvor mehr als zwei Prozent verloren hatte. Auf Wochensicht steht damit für den deutschen Leitindex ein Minus von rund anderthalb Prozent zu Buche. Die Bilanz für den turbulenten Börsenmonat Januar ist nahezu ausgeglichen. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte ging 0,22 Prozent tiefer mit 31.164,44 Zählern ins Wochenende

Verbraucherpreisdaten aus Deutschland hatten kaum Einfluss auf die Kurse. Allerdings belege die wieder etwas erhöhte Kerninflation, dass nach wie vor Inflationsdruck vorhanden sei, kommentierte Michael Heise, Chefökonom von HQ Trust. Helaba-Analyst Ralf Umlauf rechnet dennoch damit, dass die Europäische Zentralbank dies bei ihrer in der kommenden Woche anstehenden Zinsentscheidung mit einer abwartenden Haltung zur Kenntnis nehmen wird: "Die Inflation liegt im Zielbereich, auch auf europäischer Ebene, und Handlungsdruck besteht nicht."

Mit umso größerem Interesse dürften die Anleger die Nachricht aufgenommen haben, dass US-Präsident Donald Trump den früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh als Nachfolger für US-Notenbank-Chef Jerome Powell vorgeschlagen hat. Dieser galt lange als geldpolitischer Falke, hat sich also tendenziell für höhere Zinsen eingesetzt. Zuletzt sprach er sich aber für Leitzinssenkungen aus. "Ob Warsh also tatsächlich den Wünschen von Donald Trump nach niedrigeren Zinsen folgt, bleibt abzuwarten", kommentierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 30 31 32 1 2 3 4 ...

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--