Anzeige
Meldung des Tages: 150 Mio. USD für Compass – aber Optimi ist der wahre Gamechanger
Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht
... 32 33 34 1 2 3 4 ...

DAX-Überblick


Beiträge: 848
Zugriffe: 190.637 / Heute: 1.364
Highländer49:

DAX-Überblick

 
02.09.24 10:59
Antworten
822 Beiträge ausgeblendet.
Seite: Übersicht ... 32 33 34 1 2 3 4 ...


Highländer49:

DAX

 
12.02.26 10:30
Gestützt auf die Siemens (Siemens Aktie) -Aktien hat der Dax am Donnerstag erneut die Marke von 25.000 Punkten übersprungen. Im frühen Handel stieg der deutsche Leitindex auch über das bisherige Februar-Hoch von knapp 25.100 Zählern. Vorherige Versuche waren im bisherigen Wochenverlauf gescheitert.
Zuletzt stieg der Dax um 1,1 Prozent auf 25.117 Punkte, was nicht unwesentlich daran lag, dass die Siemens-Aktien mit mehr als sechs Prozent von einem starken Geschäftsjahresauftakt des Technologiekonzerns profitierten. Im MDax war der Schwung mit einem Anstieg um 0,6 Prozent auf 31.798 Punkte etwas geringer.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx profitierte dagegen auch von Siemens mit einem erneuten Rekordhoch. Beim Dax rückt die Bestmarke von 25.507 Zählern immerhin näher.

Mit einem Rückschlag bei Autowerten, der von einem schwachen Mercedes-Benz -Bericht ausgelöst wurde, war das Gesamtbild der Berichtssaison am Donnerstag aber durchwachsen. Gespannt warten die Anleger nun auf Inflationszahlen, die am Freitag in den USA auf der Agenda stehen. Diese sind der nächste wichtige Baustein, um den weiteren geldpolitischen Spielraum der Notenbank Fed beurteilen zu können.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
12.02.26 13:54
Die Siemens (Siemens Aktie) -Aktien haben dem Dax am Donnerstag den notwendigen Schwung zur Rückkehr über die Marke von 25.000 Punkten gegeben. Versuche, diese nachhaltig hinter sich zu lassen, waren in den Tagen zuvor noch gescheitert. Am Donnerstag gelang dem Leitindex nun der Sprung über sein bisheriges Februar-Hoch von knapp 25.100 Zählern.
Gegen Mittag lag der Dax mit 1,3 Prozent im Plus bei 25.187 Punkten. Er näherte sich damit auch wieder seinem Rekord von 25.507 Zählern. Bestmarken voraus hat dem Dax der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx , der am Donnerstag weniger deutlich um ein halbes Prozent stieg. Im MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten war der Schwung mit einem Anstieg um 0,4 Prozent auf 31.736 Punkte auch geringer.

Gespannt warten die Anleger nun auf Inflationszahlen, die am Freitag in den USA auf der Agenda stehen. Diese sind der nächste wichtige Baustein, um den weiteren geldpolitischen Spielraum der Notenbank Fed beurteilen zu können. Ein überraschend guter US-Jobbericht hatte am Vortag noch für Gegenwind gesorgt. Nach Angaben der Landesbank Helaba war er "ein zweischneidiges Schwert", weil mit den Konjunktursorgen auch die Zinssenkungshoffnungen schwinden.

Siemens gab dem Dax mit einem Kurssprung um 6,3 Prozent auf das Rekordniveau über 270 Euro einen starken positiven Impuls. Der Technologiekonzern hat den lange Zeit unangefochtenen Softwarekonzern SAP (SAP Aktie) als wertvollstes Unternehmen im Dax abgelöst, nachdem der SAP-Kurs zuletzt von Sorgen vor einer KI-Bedrohung schwer belastet wurde.

Zu der Rolle von Siemens als neues Schwergewicht trug am Donnerstag bei, dass der Technologiekonzern nach einem guten Geschäftsjahresauftakt seine Ergebnisprognose erhöhte. Alexander Hauenstein von der DZ Bank sah darin eine positive Überraschung und stellte die These auf, dass eine weitere Anhebung der Zielsetzungen im Jahresverlauf als Kurstreiber folgen könnte.
Dem Dax nach oben verhalfen außerdem die Titel der Deutschen Telekom . Anleger hakten hier durchwachsene Resultate von T-Mobile US ab. Analyst Mathieu Robilliard von Barclays sah sich von den Neuigkeiten der US-Tochter und guten Aussichten in Deutschland insgesamt ermutigt und kritisierte den eingepreisten Abschlag als zu ausgeprägt. Mit einem Anstieg um 4,3 Prozent gelang den Aktien ein Hoch seit September.

Auf der Schattenseite des Dax stand Mercedes-Benz . Die Titel des Premium-Autobauers litten unter einem schwachen Schlussquartal und vorsichtigen Zielen für das neue Geschäftsjahr. Nach einem frühen Tief seit Ende Oktober konnten die Anteilsscheine ihr Minus aber im guten Aktienmarktumfeld etwas einschränken auf 3,5 Prozent.

Der stärkste Konkurrent BMW wurde zwar von Mercedes mitbelastet, während es die Anteile von VW und Porsche AG zuletzt immerhin nahe an die Gewinnschwelle schafften. Im Zulieferbereich wurden die Continental (Continental Aktie) -Anteile vom Konkurrenten Michelin gestützt. Die Papiere des französischen Reifenherstellers reagierten auf angekündigte Aktienrückkäufe.

Mit fast zwei Prozent Plus zeigten sich die Papiere der Deutschen Börse etwas erholt davon, dass sie sich zuletzt ihrem Tief seit August 2024 genähert hatten. Der Börsenbetreiber verdiente 2025 dank Übernahmen und guter Geschäfte rund um Finanzmarkt-Produkte so viel wie noch nie - und tütete daraufhin gleich die nächste Transaktion ein. Der Daten-, Analyse- und Indexanbieter ISS Stoxx soll jetzt vollständig übernommen werden.

Schlechte Nachrichten kamen vor allem vom SDax -Mitglied Hellofresh . Der Kurs des Kochboxenlieferanten sackte nach Eckdaten für das Jahr 2025 um neun Prozent ab. Jefferies-Experte Giles Thorne verwies darauf, dass der Nettoumsatz stärker gesunken sei als befürchtet. Unter der 5-Euro-Marke rückt das bisherige Rekordtief der Aktien aus dem Jahr 2024 näher.

Quell: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
12.02.26 18:06
Die Siemens (Siemens Aktie) -Aktie hat dem Dax am Donnerstag nur zeitweise den nötigen Schwung zur Rückkehr über die Marke von 25.000 Punkten verliehen. Am späteren Nachmittag bröckelten die satten Gewinne des Siemens-Papiers wieder deutlich ab. Da in den USA die Börsen im Handelsverlauf zunehmend schwächelten, wurde der deutsche Leitindex auch von dieser Seite her belastet. Er ging letztlich mit minus 0,01 Prozent auf 24.852,69 Punkte aus dem Tag.
Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten büßte 1,60 Prozent auf 31.113,70 Punkte ein. Der EuroStoxx 50 und der schweizerische SMI erreichten Bestmarken, bevor auch sie etwas schwächer schlossen. Der Leitindex der Euroregion beendete den Handel mit minus 0,40 Prozent auf 6.011,29 Punkte. Auch in London wurden Verluste verbucht.

In den USA drehte der bekannteste Wall-Street-Index Dow Jones Industrial nach einem freundlichen Start in die Verlustzone und gab zum europäischen Börsenschluss um 1,0 Prozent nach. Der technologielastige Nasdaq 100 sackte um 1,6 Prozent ab. Technologieaktien litten vor allem unter dem Zahlenwerk des Netzwerkausrüsters Cisco . Der Druck auf die Gewinnmarge von Cisco überschatte dessen KI-Erfolge, hieß es am Markt.

Nun warten die Anleger auf US-Inflationszahlen am Freitag. Diese sind der nächste wichtige Baustein, um den weiteren geldpolitischen Spielraum der Notenbank Fed beurteilen zu können. Ein überraschend guter US-Jobbericht hatte am Vortag den Zinssenkungshoffnungen Gegenwind beschert.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
13.02.26 10:22
Beim Dax müssen die Anleger am Freitag weiter von unten auf die 25.000-Punkte-Marke schauen. Sie konnten sich im frühen Handel nicht für eine klare Tendenz entscheiden und so blieb der Leitindex auf Abstand zur Tausendermarke, nachdem der Sprung über diese am Vortag erneut gescheitert war. Zu Wochenschluss dürfte nun viel daran liegen, was die am Nachmittag anstehenden Inflationszahlen aus den USA mit sich bringen.
In der ersten halben Handelsstunde wechselten sich die Vorzeichen für den Dax bei insgesamt wenig Bewegung munter ab. Nach einer Spitze bei fast 24.900 Punkten stand zuletzt mit 24.834 Zählern ein Abschlag von 0,1 Prozent auf der Kurstafel. Der Leitindex steuert damit aber noch auf ein Wochenplus von einem halben Prozent zu. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten lag am Freitag mit 31.104 Zählern noch knapper im Minus. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab nach seiner jüngsten Rekordjagd um 0,2 Prozent nach.

Laut der Helaba würde aus technischer Sicht erst ein nachhaltiger Dax-Anstieg über die 25.000 Punkte den Weg zur Bestmarke von knapp 25.508 Punkten frei machen. Im Wochenverlauf hat sich der Leitindex bislang jeden Tag vergeblich daran versucht. Auch am Vortag hatte das Hoch seit Mitte Januar nicht lange gewährt, da die Gewinne nach dem US-Handelsstart wieder abgegeben wurden. Einmal mehr griffen KI-Sorgen im New Yorker Handel auf viele Branchen durch.

Die am Freitag erwarteten US-Verbraucherpreise sind von besonderer Bedeutung für den Spielraum, den die Notenbank Fed für weitere Zinssenkungen bekommt. Infolge unterschiedlicher Wirtschaftsdaten hatten schwankende Zinssenkungserwartungen neben den in manchen Branchen aufflammenden KI-Sorgen zuletzt zur Unruhe an den Börsen beigetragen. Laut der Helaba war die Inflation zuletzt zu hoch, doch mit den Januarzahlen zeichne sich eine Entspannung ab.

Nachdem Siemens (Siemens Aktie) am Vortag nach Zahlen merklich zu den Kursschwankungen im Dax beigetragen und zeitweise SAP (SAP Aktie) erneut als wertvollstes Indexunternehmen abgelöst hatte, wurde die Nachrichtenlage auf Unternehmensseite zu Wochenschluss etwas ruhiger. Der Siemens-Kurs muss am Freitag um die Auszahlung der Dividende bereinigt werden.
Im Fokus stand Jenoptik , wobei ein anfänglich deutlicher Kursrutsch sich zuletzt auf 1,5 Prozent abschwächte. Bei dem Technologieunternehmen ging die jüngste Rally, die den Kurs am Vortag erstmals seit Oktober 2024 wieder bis an die 28-Euro-Marke herangeführt hatte, nach vorgelegten Eckdaten vorerst zu Ende. Der Auftragseingang habe im vierten Quartal enttäuscht, kommentierte der Warburg-Experte Malte Schaumann.

Ihren jüngsten Kursrutsch verstärkten die Titel von Delivery Hero wegen enttäuschender Zahlen der Nahost-Tochter Talabat. Mit einem Abschlag von acht Prozent sackte der Kurs des Essenslieferdienstes erstmals seit Dezember wieder unter die 20-Euro-Marke. Das Hauptthema war der Ausblick von Talabat, den Marcus Diebel von JPMorgan gar als "Gewinnwarnung" wegen geplanter Investitionen bezeichnete.

RWE litten mit einem Prozent darunter, dass die Aktien nach starkem Kursverlauf vom Analysehaus Bernstein Research auf ein neutrales Votum abgestuft wurden. Das Wachstumspotenzial des Energiekonzerns sei inzwischen eingepreist, lautete das Argument der Analystin Deepa Venkateswaran. Chancen und Risiken hält sie für ausgeglichen.

Positiver sah das Bild nach einem Analystenkommentar bei PVA Tepla (PVA Tepla Aktie) aus, denn hier zogen die Aktien im Tradegate-Handel um zwei Prozent an. Für das Technologieunternehmen aus dem SDax hat die französische Investmentbank Exane BNP ihre bisher negative Haltung aufgegeben.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
13.02.26 12:19
Beim Dax müssen die Anleger am Freitag weiter von unten auf die 25.000-Punkte-Marke schauen. Weil sie sich am Vormittag nicht für eine klare Tendenz entscheiden konnten, blieb der Leitindex auf Abstand zur Tausendermarke, deren Überwindung im Laufe der Woche immer wieder gescheitert war. Zu Wochenschluss dürfte nun viel daran liegen, was die am Nachmittag anstehenden Inflationszahlen aus den USA mit sich bringen.
Nach einer Spitze bei fast 24.900 Punkten im frühen Handel stand der Dax zuletzt mit 24.853 Zählern prozentual unverändert auf Vortagsniveau. Damit steuert der Leitindex auf ein Wochenplus von einem halben Prozent zu. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten lag zuletzt ganz knapp im Minus mit 31.103 Zählern. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab nach seiner jüngsten Rekordjagd etwas deutlicher um 0,3 Prozent nach.

Laut der Helaba würde aus technischer Sicht erst ein nachhaltiger Dax-Anstieg über die 25.000 Punkte den Weg zur Bestmarke von knapp 25.508 Punkten frei machen. Am Vortag hatte das Hoch seit Mitte Januar nicht lange gewährt, da die Gewinne nach dem US-Handelsstart wieder abgegeben wurden. Einmal mehr hatten sich in New York KI-Sorgen auf viele Branchen ausgewirkt. Auch in Europa bleiben diese spürbar.

Die am Freitag erwarteten US-Verbraucherpreise sind von besonderer Bedeutung für den Spielraum, den die Notenbank Fed für weitere Zinssenkungen bekommt. Infolge unterschiedlicher Wirtschaftsdaten hatten schwankende Zinssenkungserwartungen zuletzt zur Unruhe an den Börsen beigetragen. Wie die Commerzbank (Commerzbank Aktie) schrieb, sind die Blicke aber auch auf die Münchner Sicherheitskonferenz gerichtet, die am Freitag beginnt.

Nachdem Siemens (Siemens Aktie) am Vortag nach Zahlen merklich zu den Kursschwankungen im Dax beigetragen und zeitweise SAP (SAP Aktie) erneut als wertvollstes Indexunternehmen abgelöst hatte, wurde die Nachrichtenlage auf Unternehmensseite nun etwas ruhiger. Der Siemens-Kurs muss am Freitag um die Auszahlung der Dividende bereinigt werden.
Positiv im Rampenlicht standen die 3,6 Prozent höheren MTU -Aktien als größter Dax-Gewinner, wobei sie Rückenwind von starken Resultaten und einem optimistischen Ausblick des französischen Triebwerkbauers Safran (Safran Aktie) bekamen. Im Schlepptau davon kamen auch die Airbus -Papiere auf einen Anstieg um 1,6 Prozent. Mit Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) setzten Anleger auch wieder auf Rüstungswerte.

Ihren jüngsten Kursrutsch verstärkten die Titel von Delivery Hero wegen enttäuschender Zahlen der Nahost-Tochter Talabat. Der Kurs des Essenslieferdienstes sackte erstmals seit Dezember wieder unter die 20-Euro-Marke. Das Hauptthema war der Ausblick von Talabat, den Marcus Diebel von JPMorgan gar als "Gewinnwarnung" wegen geplanter Investitionen bezeichnete.

RWE litten mit 2,3 Prozent darunter, dass die Aktien nach starkem Kursverlauf vom Analysehaus Bernstein Research auf ein neutrales Votum abgestuft wurden. Das Wachstumspotenzial des Energiekonzerns sei inzwischen eingepreist, lautete das Argument der Analystin Deepa Venkateswaran. Chancen und Risiken hält sie für ausgeglichen.

Positiver sah das Bild nach einem Analystenkommentar bei PVA Tepla aus, denn hier zogen die Aktien um 5,7 Prozent an. Für das Technologieunternehmen aus dem SDax hat die französische Investmentbank Exane BNP ihre bisher negative Haltung aufgegeben. Mit Aixtron und Suss Microtec legten auch andere Aktien zu, die im Bereich der Halbleiterausrüstungen beheimatet sind.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
13.02.26 19:24
Günstige Inflationsdaten aus den USA haben dem Dax am Freitag zu moderaten Gewinnen verholfen. Allerdings blieb der deutsche Leitindex auf Abstand zur runden Marke von 25.000 Punkten, an deren Überwindung er im Laufe der Woche immer wieder gescheitert war.
Der Dax schloss 0,25 Prozent höher bei 24.914,88 Zählern. Dies ergibt ein Wochenplus von 0,78 Prozent. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten gewann am Freitag 0,60 Prozent auf 31.299,04 Punkte.

In den USA hat sich die Inflation zu Beginn des Jahres überraschend deutlich abgeschwächt. Ökonom Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) sprach daher von "Entspannung an der Inflationsfront". Er geht zwar davon aus, dass die Notenbanker nicht unmittelbar unter Handlungsdruck stehen. Auf Sicht der kommenden Monate hält er die Erwartung einer Zinssenkung aber für unterstützt.

Nach Auffassung der Helaba würde aus technischer Sicht erst ein nachhaltiges Überwinden der 25.000er-Schwelle im Dax den Weg zur Höchstmarke von knapp 25.508 Punkten freimachen. Neben den geldpolitischen Aussichten sorgt derzeit aber auch die Angst vor Konkurrenz durch Künstliche Intelligenz in einigen Branchen für Nervosität. Analyst Christian Henke vom Handelshaus IG sieht in einer anziehenden Volatilität "ein klassisches Warnsignal für die Börsen".

Nachdem Siemens am Vortag zeitweise wieder mit SAP (SAP Aktie) um den Platz als wertvollstes Unternehmen im Dax gerungen hatte, musste der Siemens-Kurs am Freitag um die Auszahlung der Dividende bereinigt werden. Mit einer Erholung um 1,2 Prozent festigten die SAP-Anteile ihren Vorsprung wieder etwas. Noch stärker erholt zeigten sich die zuletzt von KI-Sorgen belasteten Titel der Deutschen Börse , die mit 4,6 Prozent Plus die Dax-Spitze einnahmen.

Positiv im Rampenlicht standen auch die um knapp 4,6 Prozent gestiegenen Aktien des Triebwerksbauers MTU und jene von Airbus mit einem Plus von 1,1 Prozent. Sie erhielten Rückenwind von starken Resultaten und einem optimistischen Ausblick des französischen Triebwerkbauers Safran (Safran Aktie) . Mit Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) und Hensoldt setzten Anleger angesichts der Münchner Sicherheitskonferenz auch wieder auf Rüstungswerte.

Ihren jüngsten Kursrutsch setzten die Titel von Delivery Hero fort, die wegen eines enttäuschenden Ausblicks der Nahost-Tochter Talabat erstmals seit Dezember wieder zeitweise unter 20 Euro gehandelt wurden. Maue Geschäftsziele ließen ansonsten die Titel des Immobilienfinanzierers Deutsche Pfandbriefbank als Schlusslicht im Nebenwerteindex SDax um 10,3 Prozent absacken.

Positiver war das Bild im Bereich Halbleiterausrüstung. Die Aktien von PVA Tepla zogen an der SDax-Spitze um 7,4 Prozent an, nachdem die französische Investmentbank Exane BNP ihre bisher negative Haltung aufgegeben hatte. Mit Aixtron war auch ein anderer Branchenwert sehr gefragt. Rückenwind lieferte das US-Unternehmen Applied Materials mit einem überzeugenden Ausblick.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um 0,43 Prozent auf 5.985,23 Zähler nach. In Zürich und London wiederum wurden Gewinne verbucht. In New York legte der Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss etwas zu.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
16.02.26 10:25
Der DAX hat sich in der vergangenen Woche weiter stabilisiert. Unter dem Strich gewann das größte deutsche Börsenbarometer 193 Punkte hinzu und schloss +0,78% höher mit knapp 24.915 Punkten. Die höchsten Gewinne gab es bei Siemens Energy und Deutsche Telekom, Heidelberg Materials rutschte ans DAX-Ende. Geht es für den Markt in der neuen Woche weiter nach oben?
www.finanznachrichten.de/...-unter-druck-dax-ausblick-486.htm
Antworten
Highländer49:

DAX

 
16.02.26 10:27
Nach der wechselhaften Vorwoche ist der Dax am Montag etwas höher ins Rennen gegangen. Im frühen Handel testete der deutsche Leitindex die runde Marke von 25.000 Punkten. Zuletzt gewann er etwas darunter 0,26 Prozent auf 24.980 Zähler.
Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten legte um 0,31 Prozent auf 31.396 Zähler zu. Auch der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verbuchte ein Plus in dieser Größenordnung.

Insgesamt sieht es nach einem ruhigen Wochenbeginn aus. In den USA ist am Montag Feiertag und die Börsen dort sind geschlossen. Auch an einigen Handelsplätzen in Asien wurde nicht gehandelt, etwa in China wegen des Neujahrsfestes. Von konjunktureller Seite kommen erst im weiteren Wochenverlauf wieder wichtige Impulse aus den USA und aus Europa.

Der zum Wochenanfang geschlossene US-Markt dürfte für viele eine willkommene Erleichterung bedeuten, nachdem in der Vorwoche die Sorgen wegen KI heftige Schwankungen mit sich gebracht hätten, erläuterte Analyst Matthew Britzman vom britischen Vermögensverwalter Hargreaves Lansdown.

Am vergangenen Donnerstag war der Dax bis auf 25.239 Punkte geklettert und damit in Sichtweite seines Rekords bei gut 25.507 Punkten gekommen. Letztlich scheiterte jedoch dieser Ausbruchsversuch über die Charthürde im Bereich von 25.000 Punkten.
Jochen Stanzl, Marktanalyst bei der Consorsbank, schrieb: "Anleger haben ihr Geld in den vergangenen Wochen aus KI-Aktien in Blue Chips und etablierte Unternehmen umgeschichtet, in der Hoffnung, dort eine vergleichsweise sichere Anlage gefunden zu haben. Die Kursverluste bei Logistik- und Finanzaktien in der letzten Woche zeigten jedoch, dass selbst eingesessene Unternehmen im Zweifel nicht vor KI-Disruption gefeit sind." Dies erhöhe die Unsicherheit.

Ein gestrichenes "Outperform"-Votum für Flatexdegiro von Exane BNP Paribas (BNP Paribas Aktie) brockte am Montag den Aktien des Online-Brokers ein Minus von 5,5 Prozent ein.

Kepler Cheuvreux stufte Hellofresh von "Buy" auf "Hold" ab. Analyst Sven Sauer attestierte dem Kochboxenanbieter zwar Fortschritte mit seinem Effizienzprogramm, die Umsatztrends blieben jedoch schwach. Für den Hellofresh-Aktienkurs ging es um 0,8 Prozent nach unten.

Die Papiere von Hapag-Lloyd reagierten mit leichten Kursverlusten von 0,4 Prozent auf Übernahmegespräche mit dem israelischen Wettbewerber Zim Integrated Shipping Services (ZIM). Die Hamburger wollen die israelische Reederei übernehmen. Bislang seien aber keine bindenden Vereinbarungen abgeschlossen worden, hieß es.

Banken zeigten sich europaweit erholt von jüngsten Verlusten. Im Dax lagen Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) und Commerzbank (Commerzbank Aktie) vorne mit Aufschlägen von bis zu 1,9 Prozent. Auch Baustoffwerte wie Heidelberg Materials im Dax und Hochtief im MDax waren gefragt, Hochtief erreichten ein Rekordhoch.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
16.02.26 13:33
An den europäischen Aktienmärkten geht es am Montag mit moderaten Kursgewinnen in die neue Woche. In einem insgesamt dünnen Handel blieb die Dynamik am Rosenmontag aber begrenzt. Im Tagesverlauf werden keine Impulse aus den USA kommen, wo ein Feiertag zu Ehren aller US-Präsidenten für ein verlängertes Wochenende sorgt.
Der EuroStoxx 50 stieg am Vormittag um 0,3 Prozent auf 6.001 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex kehrte damit wieder knapp über die zuletzt umkämpfte Marke von 6.000 Punkten zurück. Außerhalb der Eurozone stieg der britische Leitindex FTSE 100 um 0,1 Prozent auf 10.458 Zähler. Der Schweizer SMI konnte seinen Rekord weiter nach oben schrauben, indem er am Montag um 0,2 Prozent auf 13.634 Punkte zulegte.

Gefragt waren am Montag vor allem die Aktien aus dem Bankensektor, deren Teilindex sich um 1,8 Prozent von seinem Tief seit der Vorweihnachtszeit erholte. Im EuroStoxx gehörten neben Santander auch Unicredit , BNP Paribas (BNP Paribas Aktie) , ING und Nordea zum Favoritenkreis. Die Augen blieben hier auf den Anleihemarkt gerichtet, denn die Rally des Bund-Futures verlor am Montag an Schwung. Dieser gilt als wichtigstes Zinsbarometer in Europa.

Unter die Banken in der Favoritenliste mischten sich die Aktien von L'Oreal , die um drei Prozent anzogen. Sie erholten sich damit von einem Kursrutsch, der am Freitag davon ausgelöst worden war, dass das Wachstum des Kosmetikkonzerns im vierten Quartal enttäuschte. Analysten der UBS und der Barclays Bank (Barclays Bank Aktie) bleiben am Montag aber optimistisch gestimmt. Guillaume Delmas von der UBS verwies auf überzeugende Investitionsargumente.

Unter Druck standen dagegen vor allem die Titel aus dem Rohstoffbereich, dessen Teilindex 1,3 Prozent verlor und damit sein jüngst erreichtes Hoch seit 2008 weiter konsolidierte. In London gehörten die Titel von Rio Tinto oder Glencore (Glencore Aktie) mit bis zu zwei Prozent zu den Verlierern, während die Metallpreise zu Wochenbeginn etwas nachgaben.
In London waren Rüstungswerte dagegen begehrt, wie BAE Systems , Babcock der Qinetiq mit Anstiegen um bis zu 3,7 Prozent zeigten. David Perry von JPMorgan verwies auf Spekulationen, dass sich die Regierung in Großbritannien mit einer Erhöhung des Verteidigungsbudgets beschäftige. Er nannte dabei diese drei Unternehmen als wichtige Profiteure - vor allem Babcock nach einem Kursrutsch in der Vorwoche.

Titel des Baukonzerns ACS erreichten im Madrid mit einem Anstieg um mehr als drei Prozent ein erneutes Rekordhoch nach einer Kaufempfehlung des Analysehauses Jefferies. Analyst Graham Hunt sieht in den Spaniern einen starken Profiteur des Baus von Rechenzentren. Anders als bei der Tochter Hochtief , deren Aktionäre die Potenziale schon voll erkannt hätten, würden sie bei ACS noch unterschätzt.

Zu den Verlierern zählten die Aktien der Reederei Moller-Maersk mit fast zwei Prozent Minus. Für Gesprächsstoff in dieser Branche sorgt, dass der Konkurrent Hapag-Lloyd Übernahmegespräche mit der Reederei ZIM aus Israel führt.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
16.02.26 19:53
Relativ lethargisch und letztlich richtungslos hat sich der deutsche Aktienmarkt am Rosenmontag präsentiert. Mangels Impulsen von den Überseemärkten aufgrund eines Feiertags in den USA und einiger geschlossener Börsen in Asien - etwa in China wegen des Neujahrsfestes - war der Handel recht dünn. Von konjunktureller Seite kommen erst im weiteren Wochenverlauf wieder wichtigere Signale aus den USA und aus Europa.
Der Dax tat sich erneut an der Marke von 25.000 Punkten schwer, pendelte um seinen Schlusskurs vom Freitag und verlor am Ende 0,46 Prozent auf 24.800,91 Punkte. Hauptgrund dafür war ein massiver Verlust des Index-Schwergewichts Siemens (Siemens Aktie) aufgrund von Befürchtungen im Zusammenhang mit dem Thema Künstliche Intelligenz (KI). Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten schloss am Montag hingegen 0,21 Prozent im Plus bei 31.364,56 Zählern.

Nach dem jüngsten Rekordhoch sackte die Siemens-Aktie auf den tiefsten Stand seit Mitte Dezember und verlor letztlich 6,4 Prozent. Marktbeobachtern zufolge befürchten Anleger, dass industrielle Software durch hochentwickelte KI-Tools bedroht sein könnte. Die Praxis, alle Lösungen von einem einzigen Anbieter wie Siemens zu kaufen, wird laut Analysten immer weniger vertretbar, da KI es Unternehmen nun ermögliche, ihre Software mit "offenen" Systemen zu kombinieren.

Bauwerte waren zu Wochenbeginn besonders gefragt. Bei Heidelberg Materials dämpfte JPMorgan die jüngst aufgekommenen Sorgen um den Emissionshandel. Die Papiere legten um 2,0 Prozent zu. Hochtief erreichten ein Rekordhoch und gewannen am Ende 5,6 Prozent. Als führende Auftragnehmer im Bereich des Baus von Rechenzentren seien Hochtief und der Mutterkonzern ACS bestens positioniert, hieß es von Jefferies.

Die Aktien von Hapag-Lloyd (Hapag-Lloyd Aktie) büßten vor dem Hintergrund einer Übernahme 8,3 Prozent ein. Wie die Container-Reederei mitteilte, hat sie einen Kaufvertrag mit dem israelischen Wettbewerber Zim Integrated Shipping Services (ZIM) geschlossen. Demnach erwirbt Hapag-Lloyd 100 Prozent der ZIM-Aktien für 35 US-Dollar je Anteilschein in bar. Das Gesamtvolumen der Transaktion liege damit bei mehr als 4 Milliarden Dollar (Dollarkurs).
Die Aktien von Flatexdegiro weiteten ihren jüngsten Kursrutsch aus und büßten als schwächster MDax-Wert 6,9 Prozent ein. Damit summiert sich der Verlust seit dem Rekordhoch Anfang Februar inzwischen auf rund 24 Prozent. Die Papiere des Onlinebrokers waren zuletzt unter die Räder der Sorgen vor der KI-Konkurrenz geraten, die in vielen Branchen grassiert. Für weiteren Druck sorgte nun Analyst Christoph Blieffert von Exane BNP Paribas (BNP Paribas Aktie), der seine Kaufempfehlung strich.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
17.02.26 10:34
Ohne Impulse von der Wall Street präsentiert sich der Dax am Dienstag im frühen Handel lustlos. Der deutsche Leitindex gab zuletzt um 0,07 Prozent auf 24.784 Punkte nach. Damit orientiert sich das Barometer wieder zurück in Richtung der 50-Tage-Linie bei 24.646 Punkten. Dieses mittelfristige Trendbarometer hatte er zuletzt einige Male nur mit Mühe verteidigt.
Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten sank um 0,68 Prozent auf 31.153 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 notierte prozentual fast unverändert.

In den USA war zu Wochenbeginn wegen eines Feiertages nicht gehandelt worden. In Japan gab es beim Nikkei am Morgen weitere Gewinnmitnahmen nach dem Rekord der Vorwoche. Chinas Börsen bleiben wegen des dortigen Neujahrsfests noch geschlossen.

Im Dax scheinen sich Siemens (Siemens Aktie) von den hohen Kursverlusten am Vortag, ausgelöst von KI-Sorgen, zunächst nicht zu erholen. Die Papiere des Index-Schwergewichts gaben um 0,6 Prozent nach.

Für die Aktien des Softwareherstellers Teamviewer und des Autozulieferers Aumovio ging es im MDax um teils mehr als 4 Prozent bergab. Laut dem Analysehaus Bernstein Research sind bei beiden Papieren die Risiken durch Künstliche Intelligenz (KI) noch nicht eingepreist.
Im Nebenwerteindex SDax stehen Norma Group und Ottobock nach Jahreszahlen im Blick. Den Verbindungstechnik-Hersteller Norma belasteten eine schwache Nachfrage und hohe Kosten. Die Anteile rutschten ebenso wie jene des Prothesen-Spezialisten Ottobock am Index-Ende um annähernd 2,5 Prozent ab, während sich auf dem ersten Platz die Titel des IT-Anbieters Cancom (Cancom Aktie) nach einer Empfehlung des Analysehauses Cantor um gut 3 Prozent erholten

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
17.02.26 13:36
Der Dax hat am Dienstag keine klare Richtung eingeschlagen. Nach leichtem Plus kehrte er Mittag wieder auf das Vortagesniveau von 24.800 Punkten zurück.
Ein klein wenig auf die Stimmung drückten überraschend triste ZEW-Daten: Die Konjunkturerwartungen von Finanzexperten für Deutschland trübten sich im Februar überraschend ein, wie die Zahlen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zeigten. Anleger warten nun insbesondere auf frische US-Impulse, nachdem dort tags zuvor feiertagsbedingt nicht gehandelt worden war.

Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten sank um ein Prozent auf 31.045 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte 0,2 Prozent ein.

Für die Aktien des Softwareherstellers Teamviewer ging es auf ein weiteres Rekordtief. Sie verloren gut 4 Prozent, die Papiere des Autozulieferers Aumovio gar gut 7,5 Prozent. Laut dem Analysehaus Bernstein Research sind bei beiden Papieren die Verdrängungsrisiken durch Künstliche Intelligenz (KI) noch nicht eingepreist. Aumovio belaste hier vor allem der Wandel hin zu Softare-definierten-Fahrzeugen.

Im Nebenwerteindex SDax standen Ottobock mit Kurskapriolen im Fokus. Die Aktien des Prothesenherstellers gewannen zunächst fast 9 Prozent, verloren zuletzt aber 7 Prozent. Experten lobten zwar grundsätzlich die Resultate für 2025, Analyst Richard Felton von Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) störte jedoch der Umsatzausblick für 2026. Er liege leicht unter den Erwartungen und dem mittelfristig vom Unternehmen angestrebten Wachstumstempo.
Die Aktien der Norma Group fielen nach der Veröffentlichung von Eckdaten für 2025 um gut dreieinhalb Prozent. Anleger müssen sich auf einen Geschäftsausblick des Verbindungstechnikspezialisten noch etwas warten, es bleibt also erst einmal etwas Unsicherheit mit Blick auf eine erhoffte Geschäftsbelebung.

Qwuelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
18.02.26 10:34
Der Dax ist am Mittwoch mit Schwung über die runde Marke von 25.000 Punkten gestiegen. Im frühen Handel gewann der deutsche Leitindex 0,59 Prozent auf 25.145 Punkte. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten gab um 0,11 Prozent auf 31.409 Zähler nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 zog um rund 0,7 Prozent an.
Seit Mitte Januar versucht der Dax, die Charthürde bei 25.000 Punkten nachhaltig zu überwinden. Letztlich fehlten bisher die Anschlusskäufe. Der positive Stimmungsumschwung an der Wall Street sorge nun für neue Dynamik, kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Der Kampf zwischen Bullen und Bären über den weiteren Trend im Dax sei aber noch nicht entschieden. Kapitalmarktexperte Martin Utschneider vom Broker RoboMarkets sieht das Börsenbarometer mittelfristig weiter in einer Konsolidierung, die langfristige Tendenz zeige einen intakten Aufwärtstrend.

Im Fokus stehen zur Wochenmitte einmal mehr die Aktien von Bayer (Bayer Aktie) . Nachdem die Anleger tags zuvor mit einem Plus von mehr als 7 Prozent einen Milliardenvergleich in den USA als weiteren Schritt gefeiert hatten, um die Glyphosat-Akten nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten endlich zu schließen, ging es am Mittwoch um gut 7 Prozent in die Tiefe. Es gehe jetzt um die Frage, ob sich genügend Kläger für einen Vergleich entscheiden, bevor der oberste US-Gerichtshof eine Grundsatzentscheidung fälle, schrieb Matthew Weston von der UBS.

Brenntag (Brenntag Aktie) rutschten als zweitschwächster Dax-Wert nach Bayer um fast 6 Prozent ab und reagierten damit auf den Kurseinbruch beim niederländischen Chemikalienhändler IMCD nach dessen Geschäftszahlen. An der Dax-Spitze erholten sich Siemens (Siemens Aktie) mit plus 3,5 Prozent etwas von ihren jüngsten Einbußen.

Im Nebenwerteindex SDax legten nach Jahreszahlen die Papiere des Maschinenbauers Dürr und jene des Nutzfahrzeugzulieferers SAF-Holland um annähernd 5 beziehungsweise um 1,3 Prozent zu.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
18.02.26 14:34
Der Dax ist am Mittwoch mit Schwung über die runde Marke von 25.000 Punkten zurückgekehrt. Am Nachmittag gewann der deutsche Leitindex 0,80 Prozent auf 25.199 Punkte. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten verzeichnete ein Plus von 0,29 Prozent auf 31.537 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 zog um 0,8 Prozent an.
Nach seinem Rekordhoch vor gut fünf Wochen bei fast 25.508 Punkten hatte der Dax Ende Januar sein Jahrestief bei 24.266 Zählern markiert. Die Charthürde bei 25.000 Punkten erwies sich in den zurückliegenden Wochen als zäher Widerstand. Geopolitische Spannungen, Zinsunsicherheit und Befürchtungen um Disruptionen in der Wirtschaft durch Künstliche Intelligenz (KI) und wegen hoher Bewertungen im US-Technologiesektor hatten belastet. Martin Utschneider, Kapitalmarktexperte beim Broker RoboMarkets, sieht das wichtigste deutsche Börsenbarometer mittelfristig weiter in einer Konsolidierung, die langfristige Tendenz zeige indes einen intakten Aufwärtstrend.

An der Dax-Spitze erholten sich am Mittwoch die Anteile des Index-Schwergewichts Siemens (Siemens Aktie) mit einem Plus von mehr als vier Prozent etwas von ihren jüngsten Einbußen. Auch Heidelberg Materials machten mit plus 3,8 Prozent weiter Boden gut. Infineon (Infineon Aktie) profitierten von starken Geschäftszahlen und Prognosen des US-Halbleiterherstellers Analog Devices .

Die Anleger von Bayer (Bayer Aktie) dagegen erlebten nach dem starken Vortag ein Kursdebakel. Nachdem die Anleger tags zuvor mit einem Plus von mehr als 7 Prozent einen Milliardenvergleich in den USA zunächst als weiteren Schritt gefeiert hatten, um die Glyphosat-Akten nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten endlich zu schließen, ging es am Mittwoch um fast 11 Prozent runter.

Ein Kernpunkt bleibe trotz der Vergleichsankündigung die Frage, was passiert, wenn der Supreme Court nicht zugunsten von Bayer entscheidet, erklärten die Analysten der Barclays-Bank. Aus Sicht des Experten Peter Spengler von der DZ Bank ist der Glyphosat-Vergleich in den USA zudem ein "teuer erkaufter Schritt zu mehr Planungssicherheit". Spengler stufte die Papiere von "Kaufen" auf "Verkaufen" ab.
Brenntag (Brenntag Aktie) rutschten als zweitschwächster Dax-Wert nach Bayer um 4,5 Prozent ab und reagierten damit auf den Kurseinbruch beim niederländischen Chemikalienhändler IMCD nach dessen Geschäftszahlen.

Im Nebenwerteindex SDax honorierten die Anleger die Jahreszahlen des Anlagenbauers Dürr mit einem Kursplus von 6,8 Prozent. Nach Zahlenvorlage verteuerten sich auch die Titel des Nutzfahrzeugzulieferers SAF-Holland um 2,9 Prozent.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
18.02.26 18:21
Der Dax ist am Mittwoch mit Schwung über die runde Marke von 25.000 Punkten zurückgekehrt. Am Nachmittag gaben anziehende US-Börsen weitere Unterstützung, was den deutschen Leitindex auf den höchsten Stand seit Mitte Januar hob. Letztlich gewann der Dax 1,12 Prozent auf 25.278,21 Punkte. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten schloss mit einem Plus von 0,95 Prozent bei 31.742,22 Zählern.
Nach seinem Rekordhoch vor gut fünf Wochen bei fast 25.508 Punkten hatte der Dax Ende Januar sein Jahrestief bei 24.266 Zählern erreicht. Die Charthürde bei 25.000 Punkten erwies sich in den zurückliegenden Wochen als zäher Widerstand. Geopolitische Spannungen, Zinsunsicherheit und Befürchtungen um Disruptionen in der Wirtschaft durch Künstliche Intelligenz (KI) und wegen hoher Bewertungen im US-Technologiesektor hatten belastet.

"Mit dem Sprung über das Hoch aus der Vorwoche bei knapp 25.250 Zählern hat sich das technische Bild im Dax wieder deutlich verbessert", konstatierte Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets. Sollte dieses Niveau in den kommenden Tagen halten, rücke auch das Allzeithoch wieder in greifbare Nähe, so Lipkow.

Martin Utschneider, Kapitalmarktexperte beim Broker Robomarkets, sieht das wichtigste deutsche Börsenbarometer mittelfristig aber weiter in einer Konsolidierung. Die langfristige Tendenz zeige indes einen intakten Aufwärtstrend.

Aus Branchensicht waren vor allem Rüstungswerte gefragt, die mit der Wall-Street-Eröffnung am Nachmittag einen zusätzlichen Schub erhielten. So legten die Papiere des Dax-Spitzenreiters Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) um 5,1 Prozent zu. Renk und Hensoldt gehörten mit Kursgewinnen von 4,8 beziehungsweise 3,1 Prozent zu den besten Werten im MDax.

Die Anteile des Index-Schwergewichts Siemens (Siemens Aktie) erholten sich mit einem Plus von 3.8 Prozent etwas von ihren zuletzt deutlichen Einbußen. Auch Heidelberg Materials machten mit plus 4,6 Prozent weiter Boden gut. Infineon (Infineon Aktie) profitierten von starken Geschäftszahlen und Prognosen des US-Halbleiterherstellers Analog Devices und legten um 3,4 Prozent zu.

Die Aktien von Bayer (Bayer Aktie) dagegen erlebten nach dem starken Vortag ein Kursdebakel. Am Dienstag hatten die Anleger einen Milliardenvergleich in den USA mit einem Plus von mehr als 7 Prozent zunächst als weiteren Schritt gefeiert, um die Glyphosat-Akten nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten endlich zu schließen. Am Mittwoch ging es am Ende um gut 7 Prozent herunter. Zwischenzeitlich betrug das Kursminus sogar mehr als 12 Prozent.

Ein Kernpunkt bleibe trotz der Vergleichsankündigung die Frage, was passiere, wenn der Supreme Court nicht zugunsten von Bayer entscheide, sagten die Analysten der Barclays-Bank. Aus Sicht des Experten Peter Spengler von der DZ Bank ist der Glyphosat-Vergleich in den USA zudem ein "teuer erkaufter Schritt zu mehr Planungssicherheit". Er stufte die Papiere von "Kaufen" auf "Verkaufen" ab.

Brenntag (Brenntag Aktie) rutschten als zweitschwächster Dax-Wert um 4,7 Prozent ab und reagierten damit auf den Kurseinbruch beim niederländischen Chemikalienhändler IMCD nach dessen Geschäftszahlen.

Im Nebenwerteindex SDax honorierten die Anleger die Jahreszahlen des Anlagenbauers Dürr mit einem Kursanstieg von 9,6 Prozent. Nach Zahlenvorlage gewannen die Titel des Nutzfahrzeugzulieferers SAF-Holland 4,0 Prozent.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
19.02.26 09:37
Seinem starken Vortag mit einem Befreiungsschlag über der Marke von 25.000 Punkten hat der Dax am Donnerstag zum Start etwas Tribut gezollt. Der deutsche Leitindex verlor in den ersten Minuten auf Xetra 0,27 Prozent auf 25.210 Punkte. Mit in der Spitze 25.315 Punkten hatte der Dax tags zuvor wieder einen Höchststand seit Mitte Januar erreicht. Damit war er zugleich näher an sein Rekordhoch bei gut 25.507 Punkten herangerückt, das ebenfalls aus diesem Jahr stammt.
Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten gab am Donnerstag um 0,08 Prozent auf 31.716 Zähler nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,3 Prozent.

Die wichtigsten US-Indizes hatten sich am Mittwoch erholt. Ihr Niveau zum europäischen Handelsende konnten sie aber nicht ganz halten. Dies lag vor allem daran, dass die US-Notenbank im Protokoll ihrer jüngsten Sitzung die Risiken betonte, die von einer zu hohen Inflation ausgehen können. Zuletzt hatte sich die Hoffnung auf eine Zinssenkung der Fed bereits nach hinten verschoben.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
19.02.26 19:14
Nach den klaren Vortagesgewinnen hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag den Rückwärtsgang eingelegt. Belastungsfaktoren waren die steigende Gefahr eines Kriegs zwischen dem Iran und den USA und einige negativ aufgenommene Unternehmensbilanzen. Etwas getrübt wurde die Laune zudem von der US-Notenbank, die im Protokoll ihrer jüngsten Sitzung die Risiken betonte, die von einer zu hohen Inflation ausgehen können. Zuletzt hatte sich die Hoffnung auf eine Zinssenkung der Fed bereits nach hinten verschoben.
Der Dax rutschte im späten Handel immer wieder unter die viel beachtete Marke von 25.000 Punkten, konnte sich letztlich aber knapp darüber halten und schloss mit einem Minus von 0,93 Prozent bei 25.043,57 Zählern. Tags zuvor war der deutsche Leitindex zwischenzeitlich auf über 25.300 Punkte gestiegen und hatte den höchsten Stand seit Mitte Januar erreicht. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten verlor am Donnerstag 0,83 Prozent auf 31.479,01 Punkte.

Nach den jüngsten Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran häufen sich Hinweise auf einen möglicherweise bald bevorstehenden Krieg. Der US-Sender CBS News zitierte informierte Quellen, wonach ranghohe nationale Sicherheitsbeamte Trump mitgeteilt hätten, dass das Militär bereit sei, bereits am Samstag Angriffe auf den Iran durchzuführen. Trump habe aber noch keine endgültige Entscheidung über einen möglichen Angriff getroffen.

Am stärksten belastet wurde der Dax von massiven Kursverlusten der Airbus-Aktie , die auf den tiefsten Stand seit Anfang Dezember absackte und am Ende 6,7 Prozent einbüßte. Der Produktionsausbau des Flugzeugbauers kommt weiterhin langsamer voran als geplant. Analysten hatten mit mehr Flugzeugauslieferungen gerechnet, als Airbus für 2026 in Aussicht stellte.

Eine Hochstufung von Morgan Stanley für Vonovia (Vonovia Aktie) gab den Papieren des Immobilienkonzerns Auftrieb. Sie gewannen unter den besten Dax-Werten 1,6 Prozent.
Im MDax setzte eine Verkaufsempfehlung von UBS für Freenet (Freenet Aktie) den Titeln des Mobilfunkanbieters zu. Das Minus von mehr als 8 Prozent bedeutete das vorläufige Ende des jüngsten Aufwärtsschwungs. Die Anteile der Fondsgesellschaft DWS dagegen legten um 0,7 Prozent zu, hier riet UBS zum Kauf.

Um 8,6 Prozent abwärts ging es für Flatexdegiro trotz eines höheren Dividendenvorschlags. Die Dividendenrendite sei immer noch niedrig, hieß es am Markt. Zudem liege die Gewinnprognose des Online-Brokers für 2026 unter der Erwartung.

Zu den Jahreszahlen von Krones sagte ein Händler, sie seien schwächer als befürchtet. Positiver äußerte er sich zum Ausblick des Herstellers von Abfüllanlagen. Die Aktien gaben um 7,1 Prozent nach. Besser lief es für die Anteile von Knorr-Bremse , die nach Geschäftszahlen um 4,2 Prozent anzogen.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
20.02.26 10:26
Der Dax hat sich am Freitag vorerst über 25.000 Punkten behauptet. Für eine weitere Annäherung an das Rekordhoch von Mitte Januar bei gut 25.507 Punkten fehlten dem Leitindex jedoch die Impulse. Zuletzt kam er mit 25.057 Punkten auf ein knappes Plus von 0,05 Prozent. Unter dem Strich würde es damit auf einen Wochenanstieg um 0,6 Prozent hinauslaufen.
Anleger wagten sich vor dem Wochenende nicht groß aus der Deckung angesichts eines möglichen US-Angriffs auf den Iran und der unklaren Folgen für die Weltwirtschaft. Die Verhandlungen um Irans umstrittenes Atomprogramm gehen weiter. In dem Konflikt hat US-Präsident Donald Trump für einen Deal eine Frist von bis zu 15 Tagen genannt. Das sei "so ziemlich das Maximum", sagte er an Bord der Air Force One.

In der zweiten deutschen Börsenreihe legte der MDax zuletzt 0,44 Prozent auf 31.618 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 konnte außerdem um 0,30 Prozent auf 6.078 Zähler steigen. Er blieb damit auf Tuchfühlung zu einem erneuten Rekord, der bei 6.107 Punkten liegt.

Am Freitag lieferten erste Konjunkturdaten auch keine richtigen Impulse. Nachdem Erzeugerpreise aus Deutschland am Morgen mit einem überraschend starken Rückgang aufgefallen waren, verliehen Einkaufsmanagerindizes dem Markt keinen Schub. Laut der Landesbank Helaba liegt der Fokus dann später noch auf der ersten Schätzung des US-BIP-Wachstums im vierten Quartal.

Unternehmensseitig blieben einmal mehr Rüstungswerte im Fokus wegen der Lage im Iran und dem Krieg in der Ukraine, für den weiterhin kein Ende in Sicht ist. Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) konnten mit einem Anstieg um 0,8 Prozent an ihre zuletzt zweitägige Erholung anknüpfen. Rheinmetall erhielt zudem Aufträge für den Geschützturm des Bundeswehr-Spähfahrzeugs Luchs 2.

Im Dax wurde ansonsten der Infineon (Infineon Aktie) -Kurs um die anstehden Auszahlung der Dividende bereinigt.

Im MDax profitierten die Titel von Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) mit mehr als drei Prozent Plus von einer Kaufempfehlung des Investmenthauses Jefferies. Analyst Tommaso Castello begründete diese mit dem Kursrückgang der Aktien seit Anfang Februar. Der Experte hob allerdings auch seine diesjährige, operative Ergebnisprognose an. Dank des Rückenwinds seitens der Politik und der Restrukturierung sieht er Ergebnispotenzial im EU-Stahlgeschäft.

Gefragt waren auch die Aktien von Knorr-Bremse , die mit einem Plus von 2,3 Prozent an ihren starken Vortag anknüpften. Die jüngste Vorlage von Geschäftszahlen und -ausblick lieferte damit weiter Rückenwind.

Der Favorit im SDax waren die Titel der Jost Werke , die sich mit einem Anstieg um 2,8 Prozent auf 66,40 Euro ihrem Rekordhoch näherten. Nach den Resultaten, die der Nutzfahrzeugzulieferer am Vortag präsentiert hatte, gab es ermutigende Stimmen von Analysten, die ihre Kursziele erhöhten. Am meisten Potenzial sieht dabei die Berenberg Bank mit ihrem Ziel von jetzt 84 Euro.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
20.02.26 12:34
Der Dax hat sich am Freitag nach der Veröffentlichung solider Wirtschaftsdaten ins Plus vorgearbeitet. Nach dem Rücksetzer vom Vortag machte der Leitindex wieder einen Schritt hin zum Rekordhoch von Mitte Januar, das bei gut 25.507 Punkten liegt. Gegen Mittag kam er mit 25.122 Punkten auf einen Anstieg um 0,3 Prozent. Unter dem Strich würde es damit auf ein Wochenplus von 0,8 Prozent hinauslaufen.
In der zweiten deutschen Börsenreihe legte der MDax zur Mittagszeit um 0,7 Prozent auf 31.687 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 konnte außerdem um 0,5 Prozent auf 6.089 Zähler steigen. Er stand damit wieder dicht an seiner Rekordmarke von 6.107 Punkten. Auch an den US-Börsen gab es die Erwartung eines etwas höheren Auftakts.

Am Freitag zeichneten europäische Einkaufsmanagerindizes ein gutes Bild für die heimische Wirtschaft. "Der konjunkturelle Frühling ist bereits angebrochen", schrieb der Experte Thomas Gitzel von der VP Bank. Der Einkaufsmanagerindex für die deutsche Industrie liege erstmalig seit mehr als dreieinhalb Jahren wieder über der Expansionsschwelle von 50 Punkten. Später werden aus den USA noch Daten zum BIP-Wachstum im vierten Quartal erwartet.

Anleger wagten sich vor dem Wochenende aber nur verhalten aus der Deckung. Sie bleiben zögerlich angesichts eines möglichen US-Angriffs auf den Iran und der unklaren Folgen für die Weltwirtschaft. Die Verhandlungen über ein umstrittenes Atomprogramm gehen weiter. In dem Konflikt hat US-Präsident Donald Trump für einen Deal eine Frist von bis zu 15 Tagen genannt. Das sei "so ziemlich das Maximum". Zugleich drohte er: "Entweder wir erzielen eine Einigung oder es wird für sie bedauerlich."

Einige Kursbewegungen waren geprägt von Erholungen wie bei Airbus , die als Dax-Favorit nach ihrem Tief seit Anfang Dezember um mehr als zwei Prozent stiegen. Infineon (Infineon Aktie) gaben derweil nach, auch bereinigt um den Dividendenabschlag. So sehen die Aktienmarktstrategen der Bank of America (Bank of America Aktie) Europas Chipbranche eher skeptisch und stuften sie nach der "wahnsinnigen Rally" auf "Underweight" ab - raten also zur Untergewichtung in den Anlegerportfolios.
Unter den Nebenwerten steuerten mit Knorr-Bremse und den Jost Werken zwei Aktien ihre Rekordmarken an, indem sie um jeweils zwei Prozent anzogen. Zum Bremsenhersteller Knorr äußerte sich die UBS nach dem Geschäftsbericht zuversichtlich - unter anderem für das Lkw-Geschäft, in dem auch das andere Unternehmen beheimatet ist. Nach den Resultaten vom Vortag erhöhten mehrere Analysten für Jost ihre Kursziele bis auf 84 Euro im Falle von Berenberg.

Einen weiteren Rekord erklommen die Hochtief -Aktien. Mit einem Anstieg um etwa fünf Prozent lagen sie im MDax in etwa gleichauf mit Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) , die von einer Kaufempfehlung des Investmenthauses Jefferies profitierten. Analyst Tommaso Castello begründete diese mit dem Kursrückgang der Aktien seit Anfang Februar. Dank des Rückenwinds seitens der Politik und laufender Restrukturierungen sieht er Ergebnispotenzial im EU-Stahlgeschäft.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
23.02.26 10:25
Der DAX ist in der vergangenen Woche weiter nach oben geklettert. Unter dem Strich legte das größte deutsche Börsenbarometer 345 Punkte zu und schloss +1,39% höher mit 25.260 Punkten. Die höchsten Gewinne gab es bei Heidelberg Materials und Rheinmetall, Brenntag war schwächster DAX-Wert. Folgt nun der Sprung auf ein neues Rekordhoch?
www.finanznachrichten.de/...ellt-zurueck-dax-ausblick-486.htm
Antworten
Highländer49:

DAX

 
23.02.26 10:27
Der Dax ist nach einem versöhnlichen Wochenausklang am Montag etwas unter Druck geraten. Die Verluste hielten sich aber trotz der Unsicherheit über neue US-Zölle in Grenzen. In der ersten Handelsstunde sank der deutsche Leitindex um 0,34 Prozent auf 25.174 Punkte. Das Mitte Januar erreichte Rekordhoch von 25.507 Punkten rückt damit wieder etwas weiter in die Ferne. Doch die viel beachtete runde Marke von 25.000 Punkten geriet nicht annähernd in Gefahr.
Der MDax , der die mittelgroßen hiesigen Börsentitel enthält, fiel am Montagvormittag mit einem Minus von 0,22 Prozent auf 31.753 Punkte ebenfalls nur wenig zurück. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es nach der jüngsten Rekordjagd um knapp 0,2 Prozent bergab.

Die positive Marktreaktion vom Freitagnachmittag auf die Entscheidung des obersten US-Gerichts gegen viele der globalen Zölle der US-Regierung machte damit etwas Ernüchterung Platz. Die EU-Regierungschefs hätten verhaltener auf den Gerichtsbeschluss reagiert als vor einem Monat auf Donald Trumps Drohungen wegen Grönland, betonte Experte Greg Fuzesi von der US-Bank JPMorgan. Zunächst ändere sich faktisch nichts an den Zöllen, die der amerikanische Präsident gegen die EU verhängt habe. Gegenmaßnahmen der EU erwartet Fuzesi daher eher nicht.

Ifo-Präsident Clemens Fuest hält das Gerichtsurteil politisch zwar für eine gute Nachricht, warnte in einem Interview mit dem "Handelsblatt" aber vor wachsenden Risiken für die Wirtschaft.

Wenige Stunden, nachdem das oberste US-Gericht am Freitag einen Großteil von Trumps Zöllen auf Basis eines Notstandsgesetzes aus den 1970er Jahren als unzulässig erklärt hatte, kündigte Trump einen weltweiten Zollsatz auf Importe in die USA von 10 Prozent an. Diesen hob er am Folgetag auf 15 Prozent an. Damit schöpft er die Höchstgrenze eines Handelsgesetzes aus den 1970er Jahren, auf das er sich beruft, voll aus.
Nun versuchen die EU und andere Länder, die genauen Folgen für die globale Wirtschaft abzuschätzen. Im EU-Parlament ist an diesem Montag eine Sondersitzung des Rechtsdienstes und des Verhandlungsteams, das für ein Zollabkommen zwischen den USA und der EU zuständig war, geplant. Die Europäische Kommission verlangt von den USA, eine vereinbarte Zollobergrenze von 15 Prozent in jedem Fall nicht zu überschreiten.

Am stärksten unter Druck in Europa standen angesichts der Zollunsicherheit exportsensible Titel aus den Branchen Technologie und Industrie . Im Dax zählten der Softwarekonzern SAP (SAP Aktie) und der Flugzeughersteller Airbus mit Abschlägen von 1,6 und 1,3 Prozent zu den größten Verlierern. Vergleichsweise gefragt waren dagegen neben den als defensiv geltenden Versorger- und Telekommunikationswerten die Aktien von Banken und Versicherern . Für Dax-Spitzenreiter Commerzbank (Commerzbank Aktie) ging es um 1,6 Prozent hoch.

Die zuletzt rekordhungrigen Titel des Baukonzerns Hochtief büßten 2,2 Prozent ein. Die spanische Bank Santander strich ihre positive Anlageempfehlung. Sie hob zwar das Kursziel etwas an, liegt damit aber immer noch klar unter dem aktuellen Bewertungsniveau.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
23.02.26 11:01
Angesichts geopolitischer Unsicherheiten und der Zoll-Niederlage von US-Präsident Donald Trump mit prompt eingeführten neuen US-Zöllen könnte der Dax auch in der neuen Woche seine Konsolidierung und das Pendeln um die viel beachtete Marke von 25.000 Punkten fortsetzen. Die Unsicherheit bleibt insgesamt hoch. Die Ängste vor einer militärischen Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Iran lasten weiter auf den Finanzmärkten.
https://www.ariva.de/dax-index/news/...heit-hoch-nach-trumps-11916973
Antworten
Highländer49:

DAX

 
23.02.26 18:02
Der Dax ist am Montag unter Druck geraten und dabei wieder unter die Marke von 25.000 Punkten gesackt. Die positive Reaktion der Anleger hierzulande am Freitagnachmittag, als die Entscheidung des obersten US-Gerichts gegen viele der globalen Zölle der US-Regierung bekannt wurde, ist wieder Ernüchterung gewichen. Das US-Zoll-Pingpong verunsichert. Zudem sorgen sich die Anleger angesichts eines möglichen US-Angriffs auf den Iran und wandten Software-Aktien wie dem SAP (SAP Aktie) -Schwergewicht aus Angst vor drohender KI-Konkurrenz den Rücken zu.
Der Ifo-Index war vor diesem Hintergrund keine echte Stütze. Zwar haben sich die Aussichten für die deutsche Wirtschaft etwas aufgehellt, doch eine richtige Dynamik sei bislang noch nicht erkennbar, kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.

Mit einem Minus von 1,06 Prozent auf 24.991,97 Punkte ging das deutsche Börsenbarometer aus dem Tag. Das Mitte Januar erreichte Rekordhoch von 25.507 Punkten ist somit wieder ein Stück weit entfernt.

Der MDax , der die mittelgroßen Börsentitel enthält, fiel um 1,40 Prozent auf 31.379,41 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es nach der jüngsten Rekordjagd um 0,28 Prozent auf 6.113,92 Zähler abwärts. Nahezu unverändert schlossen die Aktienmärkte in London und Zürich, während sich die US-Indizes zum europäischen Börsenschluss schwach zeigten.

Nur wenige Stunden, nachdem das oberste US-Gericht am Freitag einen Großteil von Donald Trumps Zöllen auf Basis eines Notstandsgesetzes aus den 1970er Jahren als unzulässig erklärt hatte, kündigte der US-Präsident einen weltweiten Zoll auf Importe in die USA von 10 Prozent an. Diesen hob Trump am Folgetag auf 15 Prozent an. Er soll auch auf EU-Importe und Einfuhren aus Großbritannien 15 Prozent betragen, wie es aus US-Regierungskreisen hieß. Zunächst ist dieser Zoll auf 150 Tage befristet.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
10:21
Nach einem schwachen Wochenauftakt ist der Dax am Dienstag weiter unter die Marke von 25.000 Punkten abgerutscht. In den ersten Handelsminuten verlor der deutsche Leitindex 0,24 Prozent auf 24.931 Punkte.
Für den MDax , der die mittelgroßen Börsentitel enthält, ging es um 0,05 Prozent auf 31.365 Punkte nach unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 , der sich am Montag deutlich besser gehalten hatte als der Dax, sank um 0,2 Prozent.

"Die Mutigen sind aktuell in der Minderheit", stellte Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners fest. Die Doppel-Unsicherheit aus US-Zollpolitik und dem Iran-Konflikt münde in einer erhöhten Risikoaversion und der klassischen Umschichtung in "sichere Häfen".

Bemerkenswert findet Altmann, dass dazu wieder verstärkt US-Staatsanleihen zählten. "Offen ist allerdings, ob Anleger dies aus Überzeugung tun oder eher aus Mangel an Alternativen", so der Experte. Denn nach deutlichen Kursgewinnen seien Käufe von Edelmetallen mit größeren Risiken verbunden.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

DAX

 
14:39
Der Dax hat sich am Dienstag mit der Rückeroberung der 25.000-Punkte-Marke schwergetan. Im Handelsverlauf schaffte es der deutsche Leitindex etwas darüber und damit wieder in positives Terrain, bevor ihm der Schwung ausging. Am frühen Nachmittag stand ein Minus von 0,14 Prozent auf 24.956 Punkte zu Buche.
Der MDax , der die mittelgroßen Börsentitel enthält, gewann zuletzt 0,15 Prozent auf 31.425 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 , der sich am Montag deutlich besser gehalten hatte als der Dax, ging es minimal nach unten.

"Die Mutigen sind aktuell in der Minderheit", hatte Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners schon am Morgen konstatiert und darauf verwiesen, dass die Doppel-Unsicherheit aus US-Zollpolitik und dem Iran-Konflikt in einer erhöhten Risikoaversion münde. Er hatte aber auch betont, dass zuletzt bei Kursschwächen immer wieder Käufer in den Markt gekommen seien.

Unternehmensseitig sorgte die Berichtssaison für deutlich mehr Nachrichten als zum ruhigen Wochenauftakt. Die Aktien von Fresenius (Fresenius Aktie) Medical Care (FMC) verloren 3,7 Prozent. Der Dialyseanbieter berichtete zwar für 2025 einen Gewinnsprung und schnitt damit einem Händler zufolge ein wenig besser als erwartet ab. Analysten bemängelten aber die Gewinnaussichten für 2026.

Beim Triebwerksbauer MTU überzeugten weder ein kräftiger Gewinnsprung noch die überraschend deutliche Dividendenanhebung, wie der Kursrückgang um 7,5 Prozent beim Dax-Schlusslicht zeigte. Analysten stießen sich etwas am freien Barmittelfluss.

Dagegen konnten Unternehmen aus dem Nebenwerte-Index SDax mit ihrer Geschäftsentwicklung großteils überzeugen. Die Titel von Spitzenreiter Elmos behaupteten nach einem Rekordhoch einen Anstieg um 10,2 Prozent. Seit Jahresbeginn beträgt das Plus 45 Prozent. Nach dem mäßigen Vorjahr strebt der Halbleiterkonzern 2026 ein deutliches Umsatzplus an. Auch die operative Ergebnismarge soll sich verbessern. Die Ziele für 2030 bekräftigte das Unternehmen, ist für den freien Barmittelzufluss nun aber zuversichtlicher als bisher.

Der Brennstoffzellenspezialist SFC Energy setzt nach einem holprigen Jahr auf baldige Besserung. Nach einem leichten Rückgang 2025 soll der Umsatz im laufenden Jahr wieder steigen. Auch für das operative Ergebnis soll es nach einem Einbruch um fast ein Viertel wieder bergauf gehen. Analyst Malte Schaumann von Warburg Research sieht die Zielspanne für das operative Ergebnis (Ebitda) über seinen Erwartungen. Die Aktien gewannen 8,6 Prozent.

Für Indus Holding ging es um 2,8 Prozent hoch, womit die Aktien einen kleinen Teil der Gewinnmitnahmen der vergangenen zwei Wochen wettmachten. Das auf Mittelständler spezialisierte Beteiligungsunternehmen bekam zwar im vergangenen Geschäftsjahr die Belastungen durch die US-Zollpolitik zu spüren, erreichte aber die eigenen Ziele. Experte Thomas Wissler vom Analysehaus MWB Research attestierte Indus ein erwartungsgemäß solides Schlussquartal, das eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorquartal aufweise.

Der Fotodienstleister Cewe konnte 2025 Umsatz und operatives Ergebnis (Ebit) steigern. Analysten hatten beim Umsatz etwas weniger erwartet, beim operativen Gewinn aber im Mittel mehr auf dem Zettel stehen. Die Aktien verloren 0,4 Prozent.

Für Gerresheimer ging es um weitere 1,8 Prozent auf 18,80 Euro bergab. Vortags hatte schon der Kursrutsch des Pharmariesen Novo Nordisk die Aktien des Spezialverpackungsherstellers in Mitleidenschaft gezogen. Nun rät die Schweizer Großbank UBS mit einem auf 12,90 Euro eingestampften Kursziel zum Verkauf.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 32 33 34 1 2 3 4 ...

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--