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Der Dax kann sich am Dienstag mit einem robusten Auftakt weiter von der Marke von 24.000 Punkten absetzen. Der Umstand, dass US-Präsident Donald Trump einen angeblichen erneuten Angriff auf den Iran vertagt hat, kam bei den Anlegern erst einmal gut an. Schon am Vortag hatte sich Hoffnung auf eine Annäherung breit gemacht, nachdem der Leitindex unter der Last hoher Ölpreise zunächst bis auf 23.797 Punkte abgetaucht war.
Im frühen Handel legte der Dax am Dienstag 0,55 Prozent auf 24.441 Punkte zu. Er orientierte sich damit in Richtung des Hochs aus der Vorwoche, das bei fast 24.500 Punkten liegt. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten legte am Morgen auch gut ein halbes Prozent auf 31.593 Punkte zu. Auf europäischer Bühne stieg der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx um 0,3 Prozent.
Am Vorabend ließ Trump verlauten, dass er einen angeblich für Dienstag geplanten Angriff auf den Iran vorerst abgesagt habe. Mehrere Golfstaaten hätten ihn darum gebeten, den Angriff um wenige Tage zu verschieben. Es liefen "ernsthafte Verhandlungen" mit Teheran, schrieb der US-Präsident auf der Plattform Truth Social.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...eundlicher-start-nach-12009224
Der Dax hat am Dienstag den Schwung vom Wochenauftakt mitgenommen. Allerdings gab er einen Großteil der Gewinne am Nachmittag wieder ab. Gut kam bei Anlegern an, dass US-Präsident Donald Trump einen angeblich geplanten Angriff auf den Iran vertagt hat. Schon am Montag hatte sich im Verlauf Hoffnung auf eine Annäherung in den Verhandlungen breit gemacht, nachdem der Leitindex unter der Last hoher Ölpreise zunächst abgetaucht war.
Der Dax beendete den Handel mit einem Aufschlag von 0,38 Prozent bei 24.400,65 Zählern. Damit näherte sich der Leitindex der runden Marke von 25.000 Punkten weiter an, die er letztmals vor knapp zwei Wochen getestet hatte. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten gab dagegen um 0,34 Prozent auf 31.331,71 Punkte nach.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 trat quasi auf der Stelle. Der SMI in Zürich legte um knapp ein Prozent zu, während sich der Londoner FTSE 100 kaum bewegte. In den USA lag der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss mit einem halben Prozent im Minus.
Am Vorabend hatte Trump verlauten lassen, dass er einen angeblich für diesen Dienstag geplanten Angriff auf den Iran auf Bitten mehrerer Golfstaaten vorerst abgesagt habe. Es liefen "ernsthafte Verhandlungen" mit Teheran, schrieb der US-Präsident auf der Plattform Truth Social. Allerdings haben mehrere Golfstaaten-Vertreter dem "Wall Street Journal" zufolge erklärt, ihnen sei der von Trump erwähnte angebliche Plan für einen Angriff auf den Iran nicht bekannt.
Der Schaukelkurs am deutschen Aktienmarkt setzt sich am Mittwoch mit einem durchwachsenen Handel fort. Zur Wochenmitte gab der Dax gegen Ende der ersten Handelsstunde moderat um 0,2 Prozent auf 24.355 Punkte nach. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten bewegte sich allerdings 0,1 Prozent höher bei 31.366 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx lag knapp über Vortagsniveau.
Der Dax tut sich in dieser Woche schwer, sich nachhaltig in Richtung der Marke von 25.000 Punkten zu begeben. Hoffnung auf Entspannung im Iran-Krieg trieb den Leitindex am Dienstag zeitweise bis auf 24.690 Punkte, bevor ihn dann im Zuge der erneut schwächeren US-Börsen wieder die Kräfte verließen. Die Lage in Nahost bleibt weiter angespannt und damit waren am Mittwoch auch die Vorgaben aus Asien schwach.
Anleger warten nun gespannt auf die Zahlen des KI-Riesen Nvidia (Nvidia Aktie) , die am Mittwoch nach US-Handelsschluss anstehen. "Wenn Nvidia enttäuscht, könnte es ungemütlich werden", sagte Marktexperte Maximilian Wienke vom Broker Etoro. Nvidia sei längst kein normales Unternehmen mehr, sondern der zentrale Taktgeber des globalen KI-Booms. Ein Rekordhoch der Aktien in der Vorwoche lässt darauf schließen, dass die Erwartungen wie immer hoch sind.
In Deutschland sind am Mittwoch bei zwei Unternehmen Anteilsverkäufe von Aktionären ein Thema. Bei Renk war das Kursminus mit 0,5 Prozent nur gering. Der Rüstungskonzern KNDS hat ein 5,8-Prozent-Paket verkauft, musste dabei aber nur einen geringen Abschlag in Kauf nehmen. Händler gingen davon aus, dass dies den Abgabedruck mildert.
Der deutsche Aktienmarkt hat sich zur Wochenmitte und kurz vor womöglich wegweisenden Nachrichten des Chip-Giganten Nvidia weiter deutlich vorgewagt. Rückenwind verliehen stark fallende Preise für Öl (Rohöl) und Gas, nachdem einem Medienbericht zufolge US-Präsident Donald Trump Fortschritte in Verhandlungen mit dem Iran signalisiert hat.
Der Leitindex Dax stieg um 1,38 Prozent und schloss bei 24.737,24 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Börsentitel rückte um 1,68 Prozent auf 31.857,74 Zähler vor.
Was die Gewinne des Dax der vergangenen drei Tage am Ende wert sind, könnte sich aber erst entscheiden, wenn mit Nvidia der rund 5,5 Billionen US-Dollar schwere Trendsetter für die boomende Branche der Künstlichen Intelligenz am Abend nach der Schlussglocke die Quartalsbilanz und die Geschäftsaussichten veröffentlicht.
"Wir gehen vorsichtig optimistisch in die Zahlen", schrieb Tech-Experte William Beavington vom Investmenthaus Jefferies mit Blick auf Nvidia. Wichtig dürfte aus Anlegersicht das Umsatzziel für das laufende Quartal sein. Hier liege die quasi-offizielle Konsensprognose von Analysten bei 87 Milliarden US-Dollar.
Interessanterweise liegt laut Beavington die sogenannte "Buy-Side"-Prognose für den Umsatz im zweiten Quartal mit 91,5 Milliarden Dollar (Dollarkurs) noch höher. Zur "Buy-Side" zählen etwa Asset-Manager, Pensionskassen, Hedgefonds und Vermögensverwalter. Also Marktakteure, die an der Börse als aktive Käufer und Verkäufer auftreten. Hier sind die Erwartungen also noch höher gesteckt als bei den analysierenden Investmentbanken.
Nach dreitägiger Erholung liefert Nvidia (Nvidia Aktie) am Donnerstag nicht die notwendigen Impulse für einen weiteren Dax-Anstieg. Die Zahlen, die der Chipriese am Vorabend nach US-Börsenschluss vorgelegt hat, können den deutschen Gesamtmarkt in ersten Reaktionen nicht mehr weiter nach oben bewegen. Sie erfüllten die hohen Erwartungen. Vom Iran-Krieg gab es außerdem zumindest keine neuen Störfeuer.
Der Dax gab im frühen Handel moderat um 0,2 Prozent auf 24.687 Punkte nach. Am Vortag hatte er sich mit 24.885 Punkten in der Spitze weiter der 25.000-Punkte-Marke genähert, die er Anfang Mai zum bislang letzten Mal getestet hatte.
Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten bewegte sich am Donnerstag auch 0,2 Prozent tiefer bei 31.801 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx lag ebenfalls moderat im Minus.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...-leichter-ohne-klaren-12012305
Im Nachgang der Quartalszahlen von Nvidia (Nvidia Aktie) ist den Anlegern am deutschen Aktienmarkt am Donnerstag die Orientierung zeitweise schwergefallen. Der Dax pirschte sich nach verhaltenem Start zeitweise an die 25.000-Punkte-Marke heran, kehrte aber nach dem Mittag wieder ins Minus zurück. Zum Handelsschluss gab der deutsche Leitindex um 0,53 Prozent auf 24.606,77 Punkte nach und beendete damit eine dreitägige Gewinnserie.
Weiter fehlende Signale für eine Lösung im US-Iran-Krieg ließen die Ölpreise und die Anleiherenditen steigen und belasteten die Aktienmärkte. Die negativen ökonomischen Folgen des Kriegs für die Wirtschaft der Eurozone rücken immer stärker in den Fokus.
Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten sank am Donnerstag um 0,16 Prozent auf 31.807,10 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor ebenfalls moderat. In den USA notierten der Leitindex Dow Jones Industrial und der technologielastige Nasdaq 100 zum europäischen Handelsschluss etwas schwächer. Die Papiere von Nvidia verloren nach den Quartalszahlen und dem Ausblick des KI-Chipgiganten 1,8 Prozent.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...dia-zahlen-schwaecher-12013203
Der Dax hat am Freitag im frühen Handel frischen Rückenwind aus dem asiatischen Aktienhandel bekommen. Mit einem Anstieg um 0,6 Prozent auf 24.756 Punkte würde der Leitindex eine sehr starke Woche besiegeln, in der er bislang 3,4 Prozent an Wert gewonnen hat. Er machte einen erneuten Schritt hin zur Marke von 25.000 Punkten, blieb aber unter seinen Spitzen der vergangenen beiden Handelstage.
An den Asien-Börsen setzte sich am Freitag eine Rally im Technologiesektor fort. Außerdem wird am Aktienmarkt weiter auf eine Einigung zwischen den USA und dem Iran gesetzt. "Die globalen Aktienmärkte zeigen angesichts der hohen Ölpreise und des Ausverkaufs an den Anleihemärkten weiterhin eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit", schrieb vor diesem Hintergrund der Barclays-Fachmann Emmanuel Cau.
Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten bewegte sich am Freitag 0,9 Prozent höher bei 32.092 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx lag mit 0,7 Prozent im Plus.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...ank-asien-boersen-und-12013812
Die Anleger sind am Freitag mit Blick auf den Iran-Krieg optimistisch geblieben. Mit einem Anstieg um 1,15 Prozent auf 24.888,56 Punkte besiegelte der Dax eine sehr starke Woche, in der er sein Plus auf fast vier Prozent ausbauen konnte. Die psychologisch wichtige Hürde von 25.000 Zählern war jedoch erneut zu hoch, auch wenn der deutsche Leitindex zeitweise bis auf 56 Punkte an die runde Marke heranrückte. Der MDax der mittelgroßen Werte ging 0,95 Prozent höher mit 32.108,27 Zählern ins Wochenende.
"Der Markt läuft weiterhin über geopolitisches Glatteis", kommentierte Marktanalyst Timo Emden angesichts der stockenden Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA. "Zwar glauben inzwischen viele Marktteilnehmer nicht mehr an eine unkontrollierte militärische Eskalation, doch eine spürbare Entwarnung an den Börsen dürfte vorerst ausbleiben." Von Sorglosigkeit könne weiterhin keine Rede sein. Neue Schlagzeilen im Krieg würden bereits immer wieder ausreichen, um die Kurse kurzfristig in die eine oder andere Richtung zu treiben, ergänzte Emden.
Zu den positiven Schlagzeilen zählte am Freitag die Meldung aus dem Iran, dass in den vergangenen 24 Stunden 35 Schiffe die für den Energiehandel wichtige Straße von Hormus passiert haben. Etwas Rückenwind lieferten außerdem überraschend positive Konjunkturdaten aus Deutschland. So ist die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal trotz des Iran-Kriegs leicht gewachsen. Obendrein legte das Ifo-Geschäftsklima unerwartet zu.
Beflügelt von der Hoffnung auf ein Friedensabkommen im Iran-Krieg und deutlich fallenden Ölpreisen hat der deutsche Aktienmarkt seinen jüngsten Erfolgskurs am Pfingstmontag fortgesetzt. Der Dax stieg um 1,1 Prozent auf 25.164 Punkte und erklomm damit das höchste Niveau seit dem Tag vor Kriegsbeginn im Iran Ende Februar. Der MDax kletterte auf den höchsten Stand seit mehr als vier Jahren. Zuletzt notierte der Index der mittelgroßen deutschen Werte 1,8 Prozent im Plus bei 32.665 Zählern.
Die USA stehen nach Angaben von Präsident Donald Trump in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs vor einem Rahmenabkommen mit Teheran und der Wiederöffnung der Straße von Hormus. Es sei "weitgehend" ausgehandelt, schrieb Trump am Wochenende auf der Plattform Truth Social. Allerdings dämpfte er auch Hoffnungen auf ein schnelles Abkommen: "Die Verhandlungen verlaufen geordnet und konstruktiv, und ich habe meine Vertreter angewiesen, beim Deal nichts zu überstürzen, da die Zeit auf unserer Seite ist." Beide Seiten müssten sich Zeit nehmen. "Es darf keine Fehler geben!".
Besonders positiv reagierten die Aktien aus dem Luftfahrt- und Reisesektor. So gehörten die Titel von Tui und Lufthansa mit Kursgewinnen von 4,4 beziehungsweise 4,0 Prozent zu den Top-Werten im MDax. Die Anteilsscheine des Triebwerkherstellers MTU waren mit einem Anstieg von 5,5 Prozent Spitzenreiter im Dax. Für die Airbus-Papiere ging es um 2,3 Prozent nach oben.
Der deutsche Aktienmarkt hat seine jüngste Gewinnsträhne am Pfingstmontag beschleunigt fortgesetzt. Die Anleger setzten zunehmend auf ein Ende des Iran-Kriegs und griffen angesichts deutlich gefallener Ölpreise beherzt zu.
Der Leitindex Dax machte die durch den Iran-Krieg bedingten Kursverluste wett und näherte sich seinem Mitte Januar bei knapp 25.508 Punkten erreichten Rekordhoch. Am Ende stand ein Plus von 2,01 Prozent auf 25.389,10 Zähler zu Buche. Der MDax kletterte vorübergehend auf den höchsten Stand seit mehr als vier Jahren und gewann letztlich 2,18 Prozent auf 32.807,90 Zähler. Der Nebenwerteindex SDax schwang sich erneut zu einem Rekordhoch empor und legte um 0,7 Prozent zu.
Die USA stehen nach Angaben von Präsident Donald Trump in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs vor einem Rahmenabkommen mit Teheran und der Wiederöffnung der Straße von Hormus. Es sei "weitgehend" ausgehandelt, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Allerdings dämpfte er auch Hoffnungen auf ein schnelles Abkommen: "Die Verhandlungen verlaufen geordnet und konstruktiv, und ich habe meine Vertreter angewiesen, beim Deal nichts zu überstürzen, da die Zeit auf unserer Seite ist." Beide Seiten müssten sich Zeit nehmen. "Es darf keine Fehler geben!"
Nach Einschätzung von Marktanalyst Timo Emden von Emden Research dürfte die Skepsis unter den Anlegern aber anhalten. Zu oft seien Investoren zuletzt von vermeintlichen Fortschritten ausgegangen, ehe neue Drohungen oder geopolitische Rückschläge für Enttäuschung gesorgt hätten. "Entscheidend dürfte sein, ob den politischen Signalen diesmal tatsächlich belastbare Vereinbarungen folgen", so Emden. Der Dax dürfte sich damit weiterhin auf einem schmalen Grat zwischen Erleichterungsrally und Verunsicherung bewegen.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...t-gen-rekordhoch-sdax-12015637
Der Dax hat am Dienstag seiner jüngsten Kursrally Tribut gezollt. Trotz der aktuell etwas zugespitzten Lage im Iran-Krieg hielten sich die Gewinnmitnahmen in Grenzen. Allerdings "wachsen schon wieder die Zweifel, ob es tatsächlich zeitnah zu einer schnellen und reibungslosen Einigung zwischen den Kriegsparteien kommen kann", warnte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets.
Eine halbe Stunde nach Handelsbeginn sank der wichtigste deutsche Aktienindex um 0,41 Prozent auf 25.285 Punkte. Für den MDax , der die mittelgroßen Börsenunternehmen enthält, ging es um 0,73 Prozent auf 32.569 Punkte bergab. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,7 Prozent.
Am Pfingstmontag hatte der Dax dank der anhaltenden Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs wieder die 25.000-Punkte-Marke geknackt und war zeitweise bis auf 25.438 Punkte geklettert. Das Rekordhoch aus dem Januar bei 25.507 Punkten rückte damit in greifbare Nähe. Ohne Impulse der feiertagsbedingt geschlossenen Wall Street hatte es allerdings nicht für eine neue Bestmarke gereicht.
Von den Vortags freundlichen asiatischen Börsen kamen zuletzt durchwachsene Signale. Zudem zogen die deutlich gesunkenen Ölpreise wieder an, nachdem das US-Militär trotz der Waffenruhe im Süden des Irans Raketenstellungen angegriffen sowie im Bereich der Straße von Hormus Boote attackiert hat, die Minen in der Meerenge verlegen wollten.
Unternehmensseitig sieht die Agenda an diesem Dienstag übersichtlich aus. Ein Auftrag aus der Türkei für Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 110 Megawatt gab Nordex keinen Schwung: Die seit dem Mehrjahreshoch von knapp 52 Euro Ende April schwächelnden Aktien sanken um ein Prozent.
Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag seiner jüngsten Kursrally Tribut gezollt. Angesichts der wieder angespannteren Lage im Iran-Krieg hielten sich die Gewinnmitnahmen aber in Grenzen. Allerdings "wachsen schon wieder die Zweifel, ob es tatsächlich zeitnah zu einer schnellen und reibungslosen Einigung zwischen den Kriegsparteien kommen kann", warnte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. Und für die Experten von Index-Radar "bleibt der fundamentale Nährboden dieser Rally fragil".
Der Dax schloss 0,80 Prozent tiefer bei 25.184,89 Punkten. Am Pfingstmontag hatte der Leitindex dank der anhaltenden Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs wieder die 25.000-Punkte-Marke geknackt und war zeitweise bis auf 25.438 Punkte und damit nahe an das Rekordhoch vom Januar bei 25.507 Punkten geklettert. Für den MDax , der die mittelgroßen Börsenunternehmen enthält, ging es am Dienstag letztlich um 0,33 Prozent auf 32.698,65 Punkte bergab.
Belastung kam von den gestiegenen Ölpreisen, die am Dienstag einen Teil der jüngsten Verluste wieder wettmachten. US-Militärschläge gegen iranische Raketenstellungen und Boote trotz der Waffenruhe dämpften Hoffnungen auf ein Abkommen zum Ende des Iran-Kriegs sowie zur Öffnung der Straße von Hormus und sorgten für Preisauftrieb am Ölmarkt.
Beim Dax-Konzern Merck mussten die Anleger nach der jüngsten Erholung einen Rückgang von 1,3 Prozent auf 128,35 Euro verkraften. In der Einordnung des Bewertungsniveaus herrscht Unstimmigkeit zwischen Experten. Während James Vane-Tempest von der Investmentbank Jefferies die Aktien jetzt beim Kursziel von 129 Euro neu mit "Hold" einstuft, hält sie JPMorgan-Analyst-Richard Vosser immer noch für unterbewertet.
Der Dax hat nach seinem Rücksetzer vom Vortag am Mittwoch wieder den Weg nach oben gefunden. Nach wie vor glauben die Anleger an eine Verhandlungslösung im Iran-Krieg. Zuletzt habe sich allerdings wieder einmal gezeigt, dass "die Friedensglocke verfrüht geläutet wurde", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.
Zuletzt stieg der deutsche Leitindex um 0,56 Prozent auf 25.327 Punkte. Damit bleibt das Rekordhoch von 25.507 Punkten aus dem Januar in Sichtweite. Für den MDax , der die mittelgroßen Börsenunternehmen enthält, ging es um 0,62 Prozent auf 32.901 Punkte nach oben. Er schaffte es wieder auf das höchste Niveau seit mehr als vier Jahren. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,5 Prozent.
In New York hatten die Indizes S&P 500 und Nasdaq 100 am Dienstag dank der Friedenshoffnungen sowie des Dauerbrenners Künstliche Intelligenz (KI) neue Bestmarken aufgestellt, der Dow Jones Industrial bereits am vergangenen Freitag. Die asiatischen Handelsplätze zeigten zuletzt einmal mehr ein durchwachsenes Bild, wobei der techlastige südkoreanische Kospi dank der Halbleiter-Hausse seine Rekordjagd fortsetzte. Die Ölpreise gaben nach ihrem Anstieg vom Dienstag wieder deutlich nach.
Die Anleger suchten nach Orientierung, so Altmann weiter. Dass der Dienstag der Handelstag mit den zweitniedrigsten Umsätzen in diesem Jahr seit dem vorangegangenen Pfingstmontag gewesen sei, belege die hohe Verunsicherung am Markt. Nur auf Rückenwind aus New York sollten die Anleger dem Experten zufolge ebenfalls nicht setzen. Denn die dortigen Indizes seien nach den erneuten Rekorden "massiv überkauft", sodass "eine Korrektur technisch gesund wäre und niemanden überraschen sollte".
Auf dem Weg in Richtung Rekordstand konnte sich der Dax am Mittwoch nicht im Plus behaupten. "Der Pfad zu neuen Höchstständen bleibt schwierig, solange im Iran-Konflikt noch keine diplomatischen Rauchzeichen der Entspannung aufsteigen", kommentierte der Marktbeobachter Timo Emden. Spekulationen über ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran bestätigten sich nicht.
Mit knapp 25.395 Punkten fehlte dem Dax im Tageshoch wieder ein Stück, um die im Januar bei 25.507 Punkten aufgestellte Bestmarke zu testen. Als in New York die Rally bei Technologiewerten abebbte, hörte auch bei dem deutschen Leitindex der Rückenwind auf. Aus dem Handel ging er 0,03 Prozent tiefer bei 25.177,80 Punkten. Der MDax dagegen verblieb mit knapp einem Prozent im Plus bei 33.009,45 Zählern. Auf Rekordniveau bewegt sich in Deutschland nur der Kleinwerte-Index SDax.
Anleger schenkten Meldungen zum Iran-Krieg nur wenig Vertrauen. Iranische Medien berichteten, dass ein Entwurf für ein Abkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs vorliege. Es handle sich um eine Absichtserklärung, dass die US-Streitkräfte die Seeblockade aufheben und sich aus den Gewässern in der Nähe des Iran zurückziehen würden, berichtete das staatliche Fernsehen. Der Iran wolle im Gegenzug die Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr öffnen. Eine Einigung sei aber noch nicht erzielt. Das Weiße Haus dementierte den Bericht und bezeichnete ihn als vollständig erfunden.
Laut Emden will "der entscheidende Rekordfunke von der Wall Street auf das Frankfurter Börsenparkett offensichtlich noch nicht überspringen", denn in den USA konnte der Leitindex Dow Jones Industrial am Mittwoch einen weiteren Rekord aufstellen. Zuletzt legte der Dow 0,3 Prozent zu.
Die sich wieder verschärfende Auseinandersetzung im Nahen Osten hat den Dax am Donnerstag wenig beeindruckt. Im frühen Handel verlor der vorbörslich noch schwächere deutsche Leitindex lediglich 0,15 Prozent auf 25.141 Punkte. Damit bleibt das Rekordhoch bei 25.507 Punkten, dem er sich zuletzt genähert hatte, in Sichtweite.
Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen sank am Donnerstagmorgen um 0,14 Prozent auf 32.965 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,2 Prozent nach unten. Die Ölpreise zogen in Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen im Iran-Krieg wieder deutlich an.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...in-strasse-von-hormus-12018978
Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Donnerstag uneinheitlich entwickelt. Während die Standardwerte im Dax nachgaben, ging es für die Papiere aus der zweiten und dritten Reihe nach oben. Im späten Handel kam es bei sämtlichen Indizes zu einer moderaten Aufwärtsbewegung, nachdem die US-Nachrichtenwebsite "Axios" gemeldet hatte, dass sich US-amerikanische und iranische Unterhändler auf eine 60-tägige Absichtserklärung zur Verlängerung des Waffenstillstands im Nahen Osten geeinigt haben. Auch die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm sollten beginnen, so Axios, wobei hinzugefügt wurde, dass Präsident Trump noch seine endgültige Zustimmung geben müsse.
Der deutsche Leitindex, der vor der Nachricht rund 0,7 Prozent im Minus gelegen hatte, drehte kurzzeitig ins Plus, bröckelte aber wieder ab und schloss 0,34 Prozent tiefer bei 25.092,25 Punkten. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen verließ nach der Axios-Meldung die Minuszone und endete mit einem Gewinn von 0,70 Prozent bei 33.239,89 Zählern. Der Nebenwerte-Index SDax setzte seinen Rekordkurs fort und legte letztlich um 0,85 Prozent zu.
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets, sprach von einem kleinen Freudensprung des Dax, gab aber zu bedenken, wie oft schon ein Kompromiss in Aussicht gestellt worden sei und bislang stets in Enttäuschungen geendet habe. "...erst wenn die Unterschrift trocken ist, kann man über eine Neupositionierung am Aktienmarkt nachdenken", so Lipkow.
Ein erneuter Hoffnungsschimmer im Iran-Krieg sowie Rückenwind von den US-Börsen und aus Asien stützen den deutschen Aktienmarkt am letzten Handelstag im Mai. Der Dax stieg im frühen Handel um 0,1 Prozent auf 25.118 Punkte. Damit steuert der Leitindex auf einen Wochengewinn von rund einem Prozent zu. Für den als Crash-Monat verrufenen Mai deutet sich ein Plus von rund dreieinhalb Prozent an. Bis zum Rekordhoch bei 25.507 Punkten vom Januar hat es der Dax nicht mehr weit.
Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen stieg am Freitagmorgen um 0,4 Prozent auf 33.369 Punkte. Der Nebenwerte-Index SDax setzte seinen Rekordkurs fort und legte zuletzt um 0,6 Prozent zu. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,3 Prozent nach oben.
Die USA und der Iran nähern sich nach US-Angaben einer Einigung auf eine Verlängerung der Waffenruhe und weitere Verhandlungen. Die Hängepartie ist damit aber noch nicht beendet. Hinsichtlich einer Absichtserklärung seien viele Fortschritte gemacht worden, es werde aber noch an einigen Punkten gearbeitet, sagte US-Vizepräsident JD Vance. Eine Zustimmung von Präsident Donald Trump sei noch offen. Aus Teheran hieß es, eine vorläufige Einigung sei bisher nicht ausformuliert und dementsprechend auch nicht bestätigt. Die Ölpreise fielen am Morgen weiter.
Diese neue Entwicklung beruhige die Börsen und lasse die Ölpreise sowie die Zinsen sinken, bemerkte Marktanalyst Thomas Altmann von QC Partners. "Dass eine Kompromissfindung hier schwierig und langwierig sein kann, sollte weiterhin niemanden überraschen. Und so müssen sich die Börsen trotz der aktuell positiven Nachrichtenlage auch weiterhin auf erhöhte Schwankungen einstellen", ergänzte der Experte.
Nach dem ungewöhnlich guten Börsenmonat Mai ist der deutsche Aktienmarkt relativ wenig bewegt in den Juni gestartet. Der Dax notierte im frühen Handel nahezu unverändert bei 25.102 Punkten. In der vergangenen Woche war der deutsche Leitindex in der Hoffnung auf eine nachhaltige Friedensvereinbarung zwischen den USA und dem Iran bis auf 25.438 Punkte gestiegen. Diese Aussicht erhielt im Wochenverlauf allerdings keine neue Nahrung, und so entfernte sich der Dax wieder von seinem Rekordhoch vom Januar bei 25.507 Punkten.
Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen sank am Montagmorgen um 0,6 Prozent auf 33.159 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,1 Prozent abwärts.
"Der Iran-Konflikt bleibt ungelöst, doch an den Finanzmärkten überwiegt weiterhin die Hoffnung. Während die politische Realität noch von offenen Fragen geprägt ist, richtet sich der Blick der Anleger bereits auf einen möglichen Frieden im Nahen Osten", kommentierte Marktanalyst Timo Emden.
Der Marktstratege Mislav Matejka von JPMorgan sieht für das zweite Halbjahr weiter ein günstiges Verhältnis zwischen Chancen und Risiken am Aktienmarkt. Trotz der Rekorde im MSCI World UCITS und MSCI Emerging Markets Index sei der Markt noch fernab von "priced for perfection" - also einer Bewertung für den Optimalfall.
Angesichts der sich wieder verschärfenden Lage im Nahen Osten ist der deutsche Aktienmarkt am Montag mit teils deutlichen Verlusten in den Börsenmonat Juni gestartet. In einem iranischen Medienbericht hieß es, der Iran werde die indirekten Verhandlungen mit den USA wegen der israelischen Angriffe im Libanon abbrechen. In Reaktion darauf bauten die Ölpreise ihre Tagesgewinne aus, was erneut Inflationssorgen weckte und die Renditen am Anleihenmarkt in die Höhe trieb.
Der Leitindex Dax büßte 0,40 Prozent auf 25.003,04 Punkte ein und verteidigte so knapp die Marke von 25.000 Zählern. Deutliche Kursgewinne des Schwergewichts SAP (SAP Aktie) hielten die Verluste in Grenzen. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen sank um 1,36 Prozent auf 32.899,55 Zähler.
Zudem hatten die iranischen Revolutionsgarden einen Vergeltungsschlag nach einem US-Luftangriff gemeldet. Zuvor hatte der Golfstaat Kuwait wegen Luftangriffen Alarm ausgelöst. Das US-Militär hatte am Wochenende eigenen Angaben zufolge Radar- und Drohnenkontrollzentren im Iran bombardiert, nachdem Teheran zuvor eine amerikanische Drohne abgeschossen haben soll. Seit Tagen ringen die USA und der Iran um ein Rahmenabkommen zur Verlängerung der seit dem 8. April geltenden Waffenruhe.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...luste-zu-monatsbeginn-12023169
Gestützt von weiteren Höchstständen an den US-Börsen hat der deutsche Aktienmarkt am Dienstag zugelegt. Der Dax stieg im frühen Handel um 1,1 Prozent auf 25.267 Punkte. Tags zuvor hatte der Leitindex mit einer Tagesspanne von 400 Punkten erheblich um die runde Marke von 25.000 Punkten geschwankt.
Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen gewann am Dienstag 1,0 Prozent auf 33.220 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 1,0 Prozent nach oben.
Die seit Wochen erhoffte nachhaltige Friedensvereinbarung zwischen den USA und dem Iran lässt immer noch auf sich warten. Immerhin wird aber weiter verhandelt, US-Präsident Trump sprach sogar von einem "schnellen Tempo". Die Ölpreise gaben am Dienstag im frühen Handel wieder etwas nach.
"Die Anleger hierzulande scheinen derzeit jede geopolitische Nachricht vorsorglich auf die Goldwaage zu legen", bemerkte Marktanalyst Timo Emden. Im Gegensatz zur Wall Street fehle dem deutschen Aktienmarkt ein durchschlagendes Zukunftsthema. Während jenseits des Atlantik die KI-Fantasie viele Anleger beinahe elektrisiere und die Kurse vieler Technologiewerte antreibe, überwiege diesseits die Skepsis, konstatierte der Experte.
Die Aktien von Infineon (Infineon Aktie) setzten ihre KI-getriebene Kursrally fort und erreichten einen weiteren Höchststand seit dem Jahr 2000. Sie kletterten an der Dax-Spitze um weitere 5,6 Prozent, womit sich der Kursgewinn im laufenden Jahr bereits auf rund 125 Prozent summiert. Der niederländische Chipkonzern STMicro hatte sein Umsatzziel für das Geschäft mit Rechenzentren nach oben geschraubt.
Mit Rückenwind von den US-Börsen hat sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstag etwas von den Verlusten zum Wochenauftakt erholt. In New York sorgte das Thema Künstliche Intelligenz (KI) weiter für Kauflaune. Der hiesige Leitindex Dax schloss 0,48 Prozent im Plus bei 25.124,17 Punkten. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen gewann 0,15 Prozent auf 32.947,80 Zähler.
"Viel bewegt sich nicht in diesen Tagen im Dax", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst vom Handelshaus CMC Markets. Ein Teil der Anleger habe weiter gen USA geschaut sich von den beinahe täglichen Indexrekorden anstecken lassen. Im Vergleich zu den US-Aktien sähen deutsche Standardwerte relativ günstig aus. Der andere Teil hat sich dem Experten zufolge in Anbetracht des drohenden Sommerlochs zunehmend aus dem breiten Aktienmarkt zurückgezogen und sich lediglich auf die Dauerbrenner der vergangenen Wochen aus den Bereichen Künstliche Intelligenz und Halbleiter fokussiert.
Derweil "zerren das Tauziehen zwischen den USA und dem Iran in den Friedensverhandlungen und das Hin und Her in der Nachrichtenlage zunehmend an den Nerven der Anleger, die deshalb das Risiko etwas herausnehmen", fuhr Lipkow fort. Nach Wochen stagnierender Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA berichten iranische Medien von einem Ende der Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien. Seit mehreren Tagen fänden keine Gespräche mehr zwischen Teheran und Washington statt, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht. US-Präsident Donald Trump hingegen hatte auf Truth Social betont, die Gespräche mit Teheran würden in "schnellem Tempo" fortgeführt.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...-erhaelt-auftrieb-von-12024644
Nach dem freundlichen Vortagesschluss hat der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch den Rückwärtsgang eingelegt. Der Dax fiel unter die viel beachtete Marke von 25.000 Punkten um 0,8 Prozent auf 24.921 Zähler. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen verlor 0,7 Prozent auf 32.727 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,4 Prozent abwärts.
Die Lage im Iran-Krieg bleibt unklar. US-Präsident Trump bekräftigte am Vorabend ungeachtet gegenteiliger Aussagen aus dem Iran, dass die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran über einen Rahmenvertrag andauern. Aus dem Iran verlautete, dass seit Tagen keine Gespräche mehr stattfänden. In der Nacht auf Mittwoch lieferten sich beide Seiten die schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe. Die Ölpreise legten wieder zu - eher ein Unsicherheitsfaktor für den Markt.
Davon ungeachtet setzte der japanische Nikkei 225 seine Rekordjagd fort und schloss sich damit weiteren Höchstständen an der Wall Street an. Die Anleger konzentrierten sich fast nur noch auf die Chancen des Boomthemas KI und verdrängten eine zunehmende Anzahl konjunktureller Warnsignale, bemerkte Marktexperte Stephen Innes. Die Welt, die derzeit auf eine KI-getriebene Zukunft setze, sei abhängig von endlichen Energieressourcen, fragilen Handelsrouten und physischer Infrastruktur, die sich nicht einfach durch Software ersetzen ließen.
Belastet von zunehmenden Spannungen im Iran-Krieg und neuen Zolldrohungen der USA ist der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch eingeknickt. Der Dax fiel unter die viel beachtete Marke von 25.000 Punkten um 1,31 Prozent auf 24.795,94 Zähler. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen verlor 0,64 Prozent auf 32.736,35 Punkte.
Die Lage im Iran-Krieg bleibt unklar. US-Präsident Donald Trump bekräftigte am Vorabend ungeachtet gegenteiliger Aussagen aus dem Iran, dass die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran über einen Rahmenvertrag andauern. Aus dem Iran verlautete, dass seit Tagen keine Gespräche mehr stattfänden. In der Nacht auf Mittwoch lieferten sich beide Seiten die schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe. Die Ölpreise legten wieder zu.
Zudem drohten die USA 60 Volkswirtschaften neue Zölle an, weil sie Importe von Produkten aus mutmaßlicher Zwangsarbeit nicht verhinderten oder bestehende Importverbote nicht genügend überprüften. Demnach müssen unter anderen die Europäische Union, Großbritannien, Kanada und China mit zusätzlichen Zöllen zwischen 10 und 12,5 Prozent rechnen.
Der erneute Aufstieg auf Rekordhöhen werde für den Dax zunehmend beschwerlicher, schrieb Marktanalyst Timo Emden von Emden Research. Statt neuer Friedenssignale im Iran-Krieg drückten Meldungen über militärische Eskalationen und frische US-Zolldrohungen die Stimmung. "Auf dem Weg zum Gipfel gleicht jede neue Belastung einem weiteren Stein im Rucksack der Anleger, während die Luft in der Nähe der Rekordstände immer dünner wird", resümierte der Experte.
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