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DAX-Überblick


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Highländer49:

DAX-Überblick

 
02.09.24 10:59
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Highländer49:

DAX

 
19.05.26 10:15

Der Dax kann sich am Dienstag mit einem robusten Auftakt weiter von der Marke von 24.000 Punkten absetzen. Der Umstand, dass US-Präsident Donald Trump einen angeblichen erneuten Angriff auf den Iran vertagt hat, kam bei den Anlegern erst einmal gut an. Schon am Vortag hatte sich Hoffnung auf eine Annäherung breit gemacht, nachdem der Leitindex unter der Last hoher Ölpreise zunächst bis auf 23.797 Punkte abgetaucht war.
Im frühen Handel legte der Dax am Dienstag 0,55 Prozent auf 24.441 Punkte zu. Er orientierte sich damit in Richtung des Hochs aus der Vorwoche, das bei fast 24.500 Punkten liegt. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten legte am Morgen auch gut ein halbes Prozent auf 31.593 Punkte zu. Auf europäischer Bühne stieg der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx um 0,3 Prozent.

Am Vorabend ließ Trump verlauten, dass er einen angeblich für Dienstag geplanten Angriff auf den Iran vorerst abgesagt habe. Mehrere Golfstaaten hätten ihn darum gebeten, den Angriff um wenige Tage zu verschieben. Es liefen "ernsthafte Verhandlungen" mit Teheran, schrieb der US-Präsident auf der Plattform Truth Social.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/dax-index/news/...eundlicher-start-nach-12009224

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Highländer49:

DAX

 
19.05.26 20:18

Der Dax hat am Dienstag den Schwung vom Wochenauftakt mitgenommen. Allerdings gab er einen Großteil der Gewinne am Nachmittag wieder ab. Gut kam bei Anlegern an, dass US-Präsident Donald Trump einen angeblich geplanten Angriff auf den Iran vertagt hat. Schon am Montag hatte sich im Verlauf Hoffnung auf eine Annäherung in den Verhandlungen breit gemacht, nachdem der Leitindex unter der Last hoher Ölpreise zunächst abgetaucht war.
Der Dax beendete den Handel mit einem Aufschlag von 0,38 Prozent bei 24.400,65 Zählern. Damit näherte sich der Leitindex der runden Marke von 25.000 Punkten weiter an, die er letztmals vor knapp zwei Wochen getestet hatte. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten gab dagegen um 0,34 Prozent auf 31.331,71 Punkte nach.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 trat quasi auf der Stelle. Der SMI in Zürich legte um knapp ein Prozent zu, während sich der Londoner FTSE 100 kaum bewegte. In den USA lag der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss mit einem halben Prozent im Minus.

Am Vorabend hatte Trump verlauten lassen, dass er einen angeblich für diesen Dienstag geplanten Angriff auf den Iran auf Bitten mehrerer Golfstaaten vorerst abgesagt habe. Es liefen "ernsthafte Verhandlungen" mit Teheran, schrieb der US-Präsident auf der Plattform Truth Social. Allerdings haben mehrere Golfstaaten-Vertreter dem "Wall Street Journal" zufolge erklärt, ihnen sei der von Trump erwähnte angebliche Plan für einen Angriff auf den Iran nicht bekannt.


"Dass dieser Konflikt heute nicht durch einen neuen Militärschlag eskaliert, ist ganz klar positiv zu bewerten", kommentierte der Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners. Auch die Ölpreise gaben von hohem Niveau wieder etwas nach. Ob es hinter den Kulissen tatsächlich Annäherungen zwischen den USA und dem Iran gebe, darüber kann aber laut Altmann nur spekuliert werden.
Am Dienstag waren Werte gefragt, die zuletzt abgestoßen wurden, darunter neben Rüstungs- auch viele Software-Aktien. Aus dem Rüstungsbereich setzten Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) die jüngste Erholung mit einem Anstieg um drei Prozent fort. In der Software-Branche stiegen SAP (SAP Aktie) , Nemetschek und Atoss Software zwischen 6 und 13,5 Prozent.

Umgekehrt gab es Gewinnmitnahmen bei zuletzt gut gelaufenen Werten aus den Bereichen Halbleiter, Chemie und Solartechnologie. Beim Chipkonzern Infineon (Infineon Aktie) machte sich dies mit einem Abschlag von 2,6 Prozent bemerkbar. Titel von SMA Solar büßten fast zehn Prozent ein, nachdem sich der Kurs 2026 fast verdoppelt hatte.

Stark unter Druck gerieten die Titel von Ottobock mit minus elf Prozent. Just am Tag der Hauptversammlung wurde der Prothesenhersteller vom spekulativen Leerverkäufer Grizzly Research mit einem negativen Report konfrontiert.
Aktien von Ströer sackten um fast elf Prozent ab. Hier droht eine Übernahme durch US-Finanzinvestoren zu platzen, berichtete Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...-erholt-trump-schiebt-12010134

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Highländer49:

DAX

 
20.05.26 10:15

Der Schaukelkurs am deutschen Aktienmarkt setzt sich am Mittwoch mit einem durchwachsenen Handel fort. Zur Wochenmitte gab der Dax gegen Ende der ersten Handelsstunde moderat um 0,2 Prozent auf 24.355 Punkte nach. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten bewegte sich allerdings 0,1 Prozent höher bei 31.366 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx lag knapp über Vortagsniveau.
Der Dax tut sich in dieser Woche schwer, sich nachhaltig in Richtung der Marke von 25.000 Punkten zu begeben. Hoffnung auf Entspannung im Iran-Krieg trieb den Leitindex am Dienstag zeitweise bis auf 24.690 Punkte, bevor ihn dann im Zuge der erneut schwächeren US-Börsen wieder die Kräfte verließen. Die Lage in Nahost bleibt weiter angespannt und damit waren am Mittwoch auch die Vorgaben aus Asien schwach.

Anleger warten nun gespannt auf die Zahlen des KI-Riesen Nvidia (Nvidia Aktie) , die am Mittwoch nach US-Handelsschluss anstehen. "Wenn Nvidia enttäuscht, könnte es ungemütlich werden", sagte Marktexperte Maximilian Wienke vom Broker Etoro. Nvidia sei längst kein normales Unternehmen mehr, sondern der zentrale Taktgeber des globalen KI-Booms. Ein Rekordhoch der Aktien in der Vorwoche lässt darauf schließen, dass die Erwartungen wie immer hoch sind.

In Deutschland sind am Mittwoch bei zwei Unternehmen Anteilsverkäufe von Aktionären ein Thema. Bei Renk war das Kursminus mit 0,5 Prozent nur gering. Der Rüstungskonzern KNDS hat ein 5,8-Prozent-Paket verkauft, musste dabei aber nur einen geringen Abschlag in Kauf nehmen. Händler gingen davon aus, dass dies den Abgabedruck mildert.


Bei Springer Nature war der Abschlag wegen einer Platzierung merklich größer, hier wurde ein 2,5-Prozent-Paket von BC Partners veräußert. Die Titel des Wissenschaftsverlags büßten daraufhin mehr als sechs Prozent ein. Der Finanzinvestor hatte 2024 beim Börsengang schon Anteile platziert und reduziert seine Beteiligung nun weiter.
Im Chemiesektor hat am Mittwoch das Analysehaus Jefferies Bewertungen neu sortiert: Ein Minus von 4,5 Prozent hatte dieser Schritt bei Lanxess (Lanxess Aktie) zur Folge, dass das Votum mit "Underperform" negativ wurde. Analyst Marcus Dunford-Castro sieht bei dem Spezialchemiekonzern die Rally als übertrieben an. Auf eine Kaufempfehlung für Evonik und eine Hochstufung von Brenntag (Brenntag Aktie) war die Reaktion verhaltener. Evonik lagen dennoch etwas im Minus.

Die Kurse einiger Unternehmen mussten um die Dividendenauszahlung bereinigt werden, darunter auch Ottobock . Bei dem Prothesenhersteller begann die Nachlese eines kritischen Berichts des Leerverkäufers Grizzly, der am Vortag einen Kurssturz ausgelöst hatte. Das Unternehmen wies die Vorwürfe zurück. Trotz des Dividendeneffekts gab es einen kleinen Erholungsversuch um ein Prozent.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/dax-index/news/...ung-verhaltener-start-12010799

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Highländer49:

DAX

 
20.05.26 19:21

Der deutsche Aktienmarkt hat sich zur Wochenmitte und kurz vor womöglich wegweisenden Nachrichten des Chip-Giganten Nvidia weiter deutlich vorgewagt. Rückenwind verliehen stark fallende Preise für Öl (Rohöl) und Gas, nachdem einem Medienbericht zufolge US-Präsident Donald Trump Fortschritte in Verhandlungen mit dem Iran signalisiert hat.
Der Leitindex Dax stieg um 1,38 Prozent und schloss bei 24.737,24 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Börsentitel rückte um 1,68 Prozent auf 31.857,74 Zähler vor.

Was die Gewinne des Dax der vergangenen drei Tage am Ende wert sind, könnte sich aber erst entscheiden, wenn mit Nvidia der rund 5,5 Billionen US-Dollar schwere Trendsetter für die boomende Branche der Künstlichen Intelligenz am Abend nach der Schlussglocke die Quartalsbilanz und die Geschäftsaussichten veröffentlicht.

"Wir gehen vorsichtig optimistisch in die Zahlen", schrieb Tech-Experte William Beavington vom Investmenthaus Jefferies mit Blick auf Nvidia. Wichtig dürfte aus Anlegersicht das Umsatzziel für das laufende Quartal sein. Hier liege die quasi-offizielle Konsensprognose von Analysten bei 87 Milliarden US-Dollar.

Interessanterweise liegt laut Beavington die sogenannte "Buy-Side"-Prognose für den Umsatz im zweiten Quartal mit 91,5 Milliarden Dollar (Dollarkurs) noch höher. Zur "Buy-Side" zählen etwa Asset-Manager, Pensionskassen, Hedgefonds und Vermögensverwalter. Also Marktakteure, die an der Börse als aktive Käufer und Verkäufer auftreten. Hier sind die Erwartungen also noch höher gesteckt als bei den analysierenden Investmentbanken.


Nvidia-Aktien gewannen in New York 2 Prozent, nachdem sie in den vergangenen Tagen vom Rekordniveau zurückgekommen waren. Werte aus der Halbleiterbranche zogen wieder an: Die Infineon (Infineon Aktie) -Anteile legten als Dax-Spitzenreiter um gut 5 Prozent zu. Titel des Branchenausrüsters Aixtron gewannen 5 Prozent.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg am Mittwoch um gut 2 Prozent. Der Züricher SMI blieb mit plus 0,3 Prozent zurück, während der Londoner FTSE 100 deutlicher zulegte. Der Dow Jones Industrial gewann zum europäischen Handelsschluss knapp ein Prozent.

Am deutschen Aktienmarkt standen zwei Unternehmen mit Anteilverkäufen durch Aktionäre im Blick. Aktien des Wissenschaftsverlags Springer Nature verloren nach einer Platzierung durch den Finanzinvestor BC Partners 4 Prozent.
Renk-Aktien trotzten dagegen mit plus 3,3 Prozent einer Platzierung durch den Panzerbauer und Aktionär KNDS. Händler verwiesen zur Begründung auf ein positives Branchenumfeld. So zog der Kurs des tschechischen Rüstungskonzerns CSG nach starken Geschäftszahlen kräftig an. Rheinmetall gewannen 2,2 Prozent, deutlich übertroffen von Hensoldt-Aktien mit plus 10,3 Prozent.

Im Chemiesektor drückte eine Abstufung der Lanxess-Aktie durch das Investmenthaus Jefferies den Kurs um knapp fünf Prozent nach unten.

Trotz eines Dividendenabschlags von 0,97 Euro je Aktie legten die Aktien von Ottobock zu. Der Prothesenhersteller wies die Vorwürfe des auf fallende Kurse spekulierenden Leerverkäufers Grizzly vom Vortag zurück. Diese hatten den Kurs um elf Prozent einbrechen lassen.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...-dax-legt-kraeftig-zu-12011647

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Highländer49:

DAX

 
21.05.26 10:12

Nach dreitägiger Erholung liefert Nvidia (Nvidia Aktie) am Donnerstag nicht die notwendigen Impulse für einen weiteren Dax-Anstieg. Die Zahlen, die der Chipriese am Vorabend nach US-Börsenschluss vorgelegt hat, können den deutschen Gesamtmarkt in ersten Reaktionen nicht mehr weiter nach oben bewegen. Sie erfüllten die hohen Erwartungen. Vom Iran-Krieg gab es außerdem zumindest keine neuen Störfeuer.
Der Dax gab im frühen Handel moderat um 0,2 Prozent auf 24.687 Punkte nach. Am Vortag hatte er sich mit 24.885 Punkten in der Spitze weiter der 25.000-Punkte-Marke genähert, die er Anfang Mai zum bislang letzten Mal getestet hatte.

Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten bewegte sich am Donnerstag auch 0,2 Prozent tiefer bei 31.801 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx lag ebenfalls moderat im Minus.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/dax-index/news/...-leichter-ohne-klaren-12012305

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Highländer49:

DAX

 
21.05.26 18:09

Im Nachgang der Quartalszahlen von Nvidia (Nvidia Aktie) ist den Anlegern am deutschen Aktienmarkt am Donnerstag die Orientierung zeitweise schwergefallen. Der Dax pirschte sich nach verhaltenem Start zeitweise an die 25.000-Punkte-Marke heran, kehrte aber nach dem Mittag wieder ins Minus zurück. Zum Handelsschluss gab der deutsche Leitindex um 0,53 Prozent auf 24.606,77 Punkte nach und beendete damit eine dreitägige Gewinnserie.
Weiter fehlende Signale für eine Lösung im US-Iran-Krieg ließen die Ölpreise und die Anleiherenditen steigen und belasteten die Aktienmärkte. Die negativen ökonomischen Folgen des Kriegs für die Wirtschaft der Eurozone rücken immer stärker in den Fokus.

Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten sank am Donnerstag um 0,16 Prozent auf 31.807,10 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor ebenfalls moderat. In den USA notierten der Leitindex Dow Jones Industrial und der technologielastige Nasdaq 100 zum europäischen Handelsschluss etwas schwächer. Die Papiere von Nvidia verloren nach den Quartalszahlen und dem Ausblick des KI-Chipgiganten 1,8 Prozent.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...dia-zahlen-schwaecher-12013203

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Highländer49:

DAX

 
22.05.26 10:21

Der Dax hat am Freitag im frühen Handel frischen Rückenwind aus dem asiatischen Aktienhandel bekommen. Mit einem Anstieg um 0,6 Prozent auf 24.756 Punkte würde der Leitindex eine sehr starke Woche besiegeln, in der er bislang 3,4 Prozent an Wert gewonnen hat. Er machte einen erneuten Schritt hin zur Marke von 25.000 Punkten, blieb aber unter seinen Spitzen der vergangenen beiden Handelstage.
An den Asien-Börsen setzte sich am Freitag eine Rally im Technologiesektor fort. Außerdem wird am Aktienmarkt weiter auf eine Einigung zwischen den USA und dem Iran gesetzt. "Die globalen Aktienmärkte zeigen angesichts der hohen Ölpreise und des Ausverkaufs an den Anleihemärkten weiterhin eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit", schrieb vor diesem Hintergrund der Barclays-Fachmann Emmanuel Cau.

Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten bewegte sich am Freitag 0,9 Prozent höher bei 32.092 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx lag mit 0,7 Prozent im Plus.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...ank-asien-boersen-und-12013812

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Highländer49:

DAX

 
22.05.26 19:58

Die Anleger sind am Freitag mit Blick auf den Iran-Krieg optimistisch geblieben. Mit einem Anstieg um 1,15 Prozent auf 24.888,56 Punkte besiegelte der Dax eine sehr starke Woche, in der er sein Plus auf fast vier Prozent ausbauen konnte. Die psychologisch wichtige Hürde von 25.000 Zählern war jedoch erneut zu hoch, auch wenn der deutsche Leitindex zeitweise bis auf 56 Punkte an die runde Marke heranrückte. Der MDax der mittelgroßen Werte ging 0,95 Prozent höher mit 32.108,27 Zählern ins Wochenende.
"Der Markt läuft weiterhin über geopolitisches Glatteis", kommentierte Marktanalyst Timo Emden angesichts der stockenden Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA. "Zwar glauben inzwischen viele Marktteilnehmer nicht mehr an eine unkontrollierte militärische Eskalation, doch eine spürbare Entwarnung an den Börsen dürfte vorerst ausbleiben." Von Sorglosigkeit könne weiterhin keine Rede sein. Neue Schlagzeilen im Krieg würden bereits immer wieder ausreichen, um die Kurse kurzfristig in die eine oder andere Richtung zu treiben, ergänzte Emden.

Zu den positiven Schlagzeilen zählte am Freitag die Meldung aus dem Iran, dass in den vergangenen 24 Stunden 35 Schiffe die für den Energiehandel wichtige Straße von Hormus passiert haben. Etwas Rückenwind lieferten außerdem überraschend positive Konjunkturdaten aus Deutschland. So ist die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal trotz des Iran-Kriegs leicht gewachsen. Obendrein legte das Ifo-Geschäftsklima unerwartet zu.


Andere Indizes folgten dem deutschen Aktienmarkt nach oben. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,99 Prozent auf 6.019,45 Punkte. In der Schweiz und Großbritannien ging es moderat aufwärts. In den USA stieg der Leitindex Dow Jones Industrial auf ein Rekordhoch und notierte zum europäischen Handelsschluss 0,8 Prozent im Plus. Der technologielastige Nasdaq 100 legte ähnlich stark zu.

Ein Thema am Gesamtmarkt blieb daher auch die globale Tech-Rally. Hierzulande gelang den Infineon-Titeln der erste Kurssprung über die 70-Euro-Marke seit dem Jahr 2000. Ein Plus von acht Prozent hievte die Titel des Chipkonzerns einmal mehr an die Dax-Spitze. Im bisherigen Jahresverlauf haben sie ihren Wert fast verdoppelt, womit sie stärkster Wert im Leitindex sind.
Infineon (Infineon Aktie) auf den Fersen waren die DHL-Aktien mit einem Plus von 4,1 Prozent. Die Titel waren von der Deutschen Bank zum Kauf empfohlen wurden. Harishankar Ramamoorthy betonte dabei die Stärke im Express-Geschäft. In einem unsicheren konjunkturellen und geopolitischen Umfeld profitiere der Logistiker von Selbsthilfemaßnahmen, einem guten Netzwerk und herausragender Preissetzungsmacht. Der Analyst sieht den Zyklus für sinkende Gewinnschätzungen vor seinem Ende.

Anziehende Kurse gab es auch noch im Sportartikelbereich, aus dem Adidas um drei Prozent anzogen und Puma sogar um 5,5 Prozent. Am Markt wurde die näher rückende Fußball-Weltmeisterschaft thematisiert. Die Puma-Titel schlossen eine Kurslücke, die enttäuschende Zielsetzungen im März 2025 aufgerissen hatten. Bei dem MDax-Mitglied wurde zuletzt auch die umfangreiche Restrukturierung gelobt.

Verluste gab es dagegen bei einigen Chemiewerten, die zuletzt von Anlegern als Profiteure der Verwerfungen im Zuge des Nahost-Kriegs gegolten hatten. Daraufhin mehren sich neuerdings die Abstufungen. Gleich zwei davon gab es von JPMorgan und Goldman Sachs für Lanxess (Lanxess Aktie) . Die Aktien sackten um 3,3 Prozent ab, wobei sie auch abzüglich einer geringfügigen Dividende gehandelt wurden.
Mit einer fortgesetzten Kursrally machten die Anteile von Delivery Hero auf sich aufmerksam. Die Gewinnserie bei dem Essenslieferdienst dehnt sich am Freitag mit einem weiteren Anstieg um 1,9 Prozent bereits auf zehn Tage aus. Seit dem Rekordtief im März hat sich der Kurs schon mehr als verdoppelt. Getragen ist dies von der Hoffnung auf eine strategische Wende.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...-beendet-starke-woche-12014560

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Highländer49:

DAX

 
25.05.26 10:11
Der DAX hat eine starke Woche hinter sich. Unter dem Strich legte das größte deutsche Börsenbarometer fast 1.000 Punkte zu und schloss +3,92% höher mit 24.888 Punkten. Die höchsten Gewinne gab es bei Infineon und Merck KGaA, Brenntag rutschte ans DAX-Ende. Sehen wir in der neuen Woche ein neues Rekordhoch?
www.finanznachrichten.de/...ellt-zurueck-dax-ausblick-486.htm
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Highländer49:

DAX

 
25.05.26 10:27

Beflügelt von der Hoffnung auf ein Friedensabkommen im Iran-Krieg und deutlich fallenden Ölpreisen hat der deutsche Aktienmarkt seinen jüngsten Erfolgskurs am Pfingstmontag fortgesetzt. Der Dax stieg um 1,1 Prozent auf 25.164 Punkte und erklomm damit das höchste Niveau seit dem Tag vor Kriegsbeginn im Iran Ende Februar. Der MDax kletterte auf den höchsten Stand seit mehr als vier Jahren. Zuletzt notierte der Index der mittelgroßen deutschen Werte 1,8 Prozent im Plus bei 32.665 Zählern.
Die USA stehen nach Angaben von Präsident Donald Trump in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs vor einem Rahmenabkommen mit Teheran und der Wiederöffnung der Straße von Hormus. Es sei "weitgehend" ausgehandelt, schrieb Trump am Wochenende auf der Plattform Truth Social. Allerdings dämpfte er auch Hoffnungen auf ein schnelles Abkommen: "Die Verhandlungen verlaufen geordnet und konstruktiv, und ich habe meine Vertreter angewiesen, beim Deal nichts zu überstürzen, da die Zeit auf unserer Seite ist." Beide Seiten müssten sich Zeit nehmen. "Es darf keine Fehler geben!".

Besonders positiv reagierten die Aktien aus dem Luftfahrt- und Reisesektor. So gehörten die Titel von Tui und Lufthansa mit Kursgewinnen von 4,4 beziehungsweise 4,0 Prozent zu den Top-Werten im MDax. Die Anteilsscheine des Triebwerkherstellers MTU waren mit einem Anstieg von 5,5 Prozent Spitzenreiter im Dax. Für die Airbus-Papiere ging es um 2,3 Prozent nach oben.


Unter den Einzelwerten stehen Delivery Hero nach ihrer schwungvollen Neubewertungsrally weiter im Fokus, nachdem der US-Fahrdienstvermittler und Essenslieferant Uber ein Übernahmeangebot von 33 Euro pro Aktie in Aussicht gestellt hat. Für die Papiere von Delivery Hero ging es an der MDax-Spitze um 8,9 Prozent auf 36,60 Euro nach oben. Es ist damit der elfte Gewinntag in Serie. Damit bauten die Aktien ihre gut zweiwöchige Kursrally auf fast 90 Prozent aus.

Uber hält bereits ein Fünftel der Anteile und hat Zugriff auf weitere Delivery-Hero-Aktien. Die Lage bei dem Essenslieferdienst sei allerdings äußerst dynamisch, schrieb Analyst Andrew Ross von der britischen Bank Barclays. Denn laut einem aktuellen Bericht der "Financial Times" sei auch Uber-Rivale Doordash interessiert und Uber demnach offenbar auch bereit, 38 Euro zu zahlen.
Die Aktien von Bayer (Bayer Aktie) hinkten dem Dax mit plus 0,1 Prozent hinterher. Die brasilianische Staatsanwaltschaft reichte Klage gegen die Gesundheitsbehörde Anvisa und die brasilianische Regierung ein, um die Verwendung des Bayer-Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat zu verbieten.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...ung-dax-auf-hoch-seit-12015425

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DAX

 
25.05.26 19:32

Der deutsche Aktienmarkt hat seine jüngste Gewinnsträhne am Pfingstmontag beschleunigt fortgesetzt. Die Anleger setzten zunehmend auf ein Ende des Iran-Kriegs und griffen angesichts deutlich gefallener Ölpreise beherzt zu.
Der Leitindex Dax machte die durch den Iran-Krieg bedingten Kursverluste wett und näherte sich seinem Mitte Januar bei knapp 25.508 Punkten erreichten Rekordhoch. Am Ende stand ein Plus von 2,01 Prozent auf 25.389,10 Zähler zu Buche. Der MDax kletterte vorübergehend auf den höchsten Stand seit mehr als vier Jahren und gewann letztlich 2,18 Prozent auf 32.807,90 Zähler. Der Nebenwerteindex SDax schwang sich erneut zu einem Rekordhoch empor und legte um 0,7 Prozent zu.

Die USA stehen nach Angaben von Präsident Donald Trump in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs vor einem Rahmenabkommen mit Teheran und der Wiederöffnung der Straße von Hormus. Es sei "weitgehend" ausgehandelt, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Allerdings dämpfte er auch Hoffnungen auf ein schnelles Abkommen: "Die Verhandlungen verlaufen geordnet und konstruktiv, und ich habe meine Vertreter angewiesen, beim Deal nichts zu überstürzen, da die Zeit auf unserer Seite ist." Beide Seiten müssten sich Zeit nehmen. "Es darf keine Fehler geben!"

Nach Einschätzung von Marktanalyst Timo Emden von Emden Research dürfte die Skepsis unter den Anlegern aber anhalten. Zu oft seien Investoren zuletzt von vermeintlichen Fortschritten ausgegangen, ehe neue Drohungen oder geopolitische Rückschläge für Enttäuschung gesorgt hätten. "Entscheidend dürfte sein, ob den politischen Signalen diesmal tatsächlich belastbare Vereinbarungen folgen", so Emden. Der Dax dürfte sich damit weiterhin auf einem schmalen Grat zwischen Erleichterungsrally und Verunsicherung bewegen.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...t-gen-rekordhoch-sdax-12015637

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Highländer49:

DAX

 
26.05.26 10:12

Der Dax hat am Dienstag seiner jüngsten Kursrally Tribut gezollt. Trotz der aktuell etwas zugespitzten Lage im Iran-Krieg hielten sich die Gewinnmitnahmen in Grenzen. Allerdings "wachsen schon wieder die Zweifel, ob es tatsächlich zeitnah zu einer schnellen und reibungslosen Einigung zwischen den Kriegsparteien kommen kann", warnte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets.
Eine halbe Stunde nach Handelsbeginn sank der wichtigste deutsche Aktienindex um 0,41 Prozent auf 25.285 Punkte. Für den MDax , der die mittelgroßen Börsenunternehmen enthält, ging es um 0,73 Prozent auf 32.569 Punkte bergab. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,7 Prozent.

Am Pfingstmontag hatte der Dax dank der anhaltenden Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs wieder die 25.000-Punkte-Marke geknackt und war zeitweise bis auf 25.438 Punkte geklettert. Das Rekordhoch aus dem Januar bei 25.507 Punkten rückte damit in greifbare Nähe. Ohne Impulse der feiertagsbedingt geschlossenen Wall Street hatte es allerdings nicht für eine neue Bestmarke gereicht.

Von den Vortags freundlichen asiatischen Börsen kamen zuletzt durchwachsene Signale. Zudem zogen die deutlich gesunkenen Ölpreise wieder an, nachdem das US-Militär trotz der Waffenruhe im Süden des Irans Raketenstellungen angegriffen sowie im Bereich der Straße von Hormus Boote attackiert hat, die Minen in der Meerenge verlegen wollten.

Unternehmensseitig sieht die Agenda an diesem Dienstag übersichtlich aus. Ein Auftrag aus der Türkei für Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 110 Megawatt gab Nordex keinen Schwung: Die seit dem Mehrjahreshoch von knapp 52 Euro Ende April schwächelnden Aktien sanken um ein Prozent.


Dass der Dialysespezialist FMC Aktien im Wert von insgesamt rund einer Milliarde Euro zurückkaufen wird, half diesen nicht viel: Nach anfänglichen Gewinnen von bis zu 1,2 Prozent halbierten sie ihr Plus.

Ansonsten bewegten Analystenaussagen die Aktienkurse. Beim Dax-Konzern Merck KGaA mussten die Anleger nach der jüngsten Erholungsrally einen Rückgang um 1,9 Prozent auf 127,55 Euro verkraften. In der Einordnung des Bewertungsniveaus herrscht Unstimmigkeit zwischen Experten. Während Analyst James Vane-Tempest von der Investmentbank Jefferies die Aktien jetzt beim Kursziel von 129 Euro neu mit "Hold" einstuft, hält sie JPMorgan-Analyst-Richard Vosser immer noch für unterbewertet.

Für Wacker Chemie bedeutete ein Kursrückgang um 3,4 Prozent auf 97,30 Euro einen der hinteren MDax-Plätze. Die Schweizer Großbank UBS erhöhte zwar das Kursziel von 84 auf 104 Euro, stufte die zuletzt stark erholten Aktien aber von "Buy" auf "Neutral". Der weitere Spielraum sei begrenzt, begründete Christian Bell seine Neubewertung. Die Berechenbarkeit des Timings und Ausmaßes einer weiteren Gewinnerholung sei schwierig und die Aktien seien vor diesem Hintergrund zunächst fair bewertet.

Die Titel der Lufthansa verbilligten sich um 1,6 Prozent, nachdem die US-Bank Morgan Stanley sie abgestuft hatte und nun ein "Underweight"-Votum ausspricht.

Dass Jefferies das Kursziel für Grand City Properties deutlich senkte und die bisherige Kaufempfehlung strich, brockte den Aktien des Immobilienunternehmens einen Rutsch von 2,7 Prozent und den letzten Platz im Nebenwerte-Index SDax ein. Branchenexperte Pierre-Emmanuel Clouard sieht bei einigen europäischen Immobilienwerten attraktive Einstiegschancen. Bei Grand City monierte er allerdings die geringe Aktienliquidität nach der Anteilsaufstockung durch Großaktionär Aroundtown sowie einen anhaltenden Ergebnisdruck.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...fnung-gewinnmitnahmen-12016076

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DAX

 
26.05.26 19:53

Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag seiner jüngsten Kursrally Tribut gezollt. Angesichts der wieder angespannteren Lage im Iran-Krieg hielten sich die Gewinnmitnahmen aber in Grenzen. Allerdings "wachsen schon wieder die Zweifel, ob es tatsächlich zeitnah zu einer schnellen und reibungslosen Einigung zwischen den Kriegsparteien kommen kann", warnte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. Und für die Experten von Index-Radar "bleibt der fundamentale Nährboden dieser Rally fragil".
Der Dax schloss 0,80 Prozent tiefer bei 25.184,89 Punkten. Am Pfingstmontag hatte der Leitindex dank der anhaltenden Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs wieder die 25.000-Punkte-Marke geknackt und war zeitweise bis auf 25.438 Punkte und damit nahe an das Rekordhoch vom Januar bei 25.507 Punkten geklettert. Für den MDax , der die mittelgroßen Börsenunternehmen enthält, ging es am Dienstag letztlich um 0,33 Prozent auf 32.698,65 Punkte bergab.

Belastung kam von den gestiegenen Ölpreisen, die am Dienstag einen Teil der jüngsten Verluste wieder wettmachten. US-Militärschläge gegen iranische Raketenstellungen und Boote trotz der Waffenruhe dämpften Hoffnungen auf ein Abkommen zum Ende des Iran-Kriegs sowie zur Öffnung der Straße von Hormus und sorgten für Preisauftrieb am Ölmarkt.

Beim Dax-Konzern Merck mussten die Anleger nach der jüngsten Erholung einen Rückgang von 1,3 Prozent auf 128,35 Euro verkraften. In der Einordnung des Bewertungsniveaus herrscht Unstimmigkeit zwischen Experten. Während James Vane-Tempest von der Investmentbank Jefferies die Aktien jetzt beim Kursziel von 129 Euro neu mit "Hold" einstuft, hält sie JPMorgan-Analyst-Richard Vosser immer noch für unterbewertet.


Für Wacker Chemie bedeutete ein Kursrückgang von 2,1 Prozent auf 98,55 Euro einen der hinteren MDax-Plätze. Die Schweizer Großbank UBS erhöhte zwar das Kursziel von 84 auf 104 Euro, stufte die zuletzt stark erholten Aktien aber von "Buy" auf "Neutral" ab. Der weitere Spielraum sei begrenzt, begründete Christian Bell seine Neubewertung. Die Berechenbarkeit des Timings und Ausmaßes einer weiteren Gewinnerholung sei schwierig und die Aktien seien vor diesem Hintergrund zunächst fair bewertet.
Dass Jefferies das Kursziel für Grand City Properties deutlich senkte und die bisherige Kaufempfehlung strich, brockte den Aktien des Immobilienunternehmens ein Minus von 1,8 Prozent ein. Branchenexperte Pierre-Emmanuel Clouard sieht bei einigen europäischen Immobilienwerten attraktive Einstiegschancen. Bei Grand City monierte er aber die geringe Aktienliquidität nach der Anteilsaufstockung durch Großaktionär Aroundtown sowie einen anhaltenden Ergebnisdruck.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/dax-index/news/...chluss-dax-knickt-ein-12016919

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Highländer49:

DAX

 
27.05.26 10:18

Der Dax hat nach seinem Rücksetzer vom Vortag am Mittwoch wieder den Weg nach oben gefunden. Nach wie vor glauben die Anleger an eine Verhandlungslösung im Iran-Krieg. Zuletzt habe sich allerdings wieder einmal gezeigt, dass "die Friedensglocke verfrüht geläutet wurde", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.
Zuletzt stieg der deutsche Leitindex um 0,56 Prozent auf 25.327 Punkte. Damit bleibt das Rekordhoch von 25.507 Punkten aus dem Januar in Sichtweite. Für den MDax , der die mittelgroßen Börsenunternehmen enthält, ging es um 0,62 Prozent auf 32.901 Punkte nach oben. Er schaffte es wieder auf das höchste Niveau seit mehr als vier Jahren. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,5 Prozent.

In New York hatten die Indizes S&P 500 und Nasdaq 100 am Dienstag dank der Friedenshoffnungen sowie des Dauerbrenners Künstliche Intelligenz (KI) neue Bestmarken aufgestellt, der Dow Jones Industrial bereits am vergangenen Freitag. Die asiatischen Handelsplätze zeigten zuletzt einmal mehr ein durchwachsenes Bild, wobei der techlastige südkoreanische Kospi dank der Halbleiter-Hausse seine Rekordjagd fortsetzte. Die Ölpreise gaben nach ihrem Anstieg vom Dienstag wieder deutlich nach.

Die Anleger suchten nach Orientierung, so Altmann weiter. Dass der Dienstag der Handelstag mit den zweitniedrigsten Umsätzen in diesem Jahr seit dem vorangegangenen Pfingstmontag gewesen sei, belege die hohe Verunsicherung am Markt. Nur auf Rückenwind aus New York sollten die Anleger dem Experten zufolge ebenfalls nicht setzen. Denn die dortigen Indizes seien nach den erneuten Rekorden "massiv überkauft", sodass "eine Korrektur technisch gesund wäre und niemanden überraschen sollte".


Auch bei deutschen Technologietiteln herrschte zunächst aber Goldgräberstimmung. Im Dax zählte der Halbleiterkonzern Infineon (Infineon Aktie) mit einem Kursplus von 1,4 Prozent zu den besseren Werten. Beim Chipindustrieausrüster Aixtron aus dem MDax konnten sich die Anleger über einen Kursanstieg von 1,8 Prozent auf 53,72 Euro freuen. Für Aufmerksamkeit und weitere Kursfantasie sorgte Analyst Oliver Wong von der Bank of America mit seinem deutlich angehobenen Kursziel von nun 72 Euro. Seit Jahresbeginn haben sich die Aktienkurse der beiden Unternehmen schon mehr als verdoppelt beziehungsweise verdreifacht.
Dagegen ließ die Platzierung von Anteilen durch Wacker Chemie Siltronic (Siltronic Aktie) um 4 Prozent auf 93,20 Euro sinken. Damit waren Siltronic einer der größten Verlierer im Nebenwerte-Index SDax . Der Spezialchemiekonzern hatte den guten Lauf der Aktien seiner Beteiligung genutzt, um in einem beschleunigten Auktionsverfahren 2,1 Millionen Anteile am Waferhersteller Siltronic zum Stückpreis von 89,35 Euro zu verkaufen. Dies entspricht 7 Prozent des Grundkapitals von Siltronic. Seit Jahresbeginn hatte sich ihr Wert zuvor nahezu verdoppelt - am Dienstag waren sie nahe an ihr jüngst erreichtes Hoch seit dem Frühjahr 2022 herangelaufen.

Bei den Anteilsscheinen von Wacker Chemie setzten sich mit minus 1,3 Prozent die jüngsten Gewinnmitnahmen fort. Am Dienstag hatte eine Abstufung der Schweizer Großbank UBS auf den Aktienkurs gedrückt. Zur Begründung hatte Experte Christian Bell auf die jüngst deutliche Erholung verwiesen. Für 2026 steht bislang ein Plus von 40 Prozent zu Buche.

Die Verve Group konnte trotz erheblicher Belastungen durch Währungseffekte im ersten Quartal den Umsatz aus eigener Kraft steigern. Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) des Spezialisten für digitale Werbung und Spieleentwicklung ging indes wegen höherer Kosten zurück. Mit einem Minus von 5,1 Prozent führten die Titel die Verliererliste im SDax an.

Zu den schwächsten MDax-Werten zählte Aroundtown mit einem Kursrückgang um 1,1 Prozent. Der Gewerbeimmobilienspezialist verzeichnete im ersten Quartal wegen höherer Finanzierungskosten und Betriebsausgaben für seine Immobilien einen Gewinnrückgang. Dennoch bestätigte das Unternehmen die Jahresprognose. Das Gewinnziel hatte Aroundtown im April nach dem Ausbau seines Anteils an der Tochter Grand City Properties aufgestockt.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...g-wieder-gewinne-dank-12017490

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Highländer49:

DAX

 
27.05.26 19:00

Auf dem Weg in Richtung Rekordstand konnte sich der Dax am Mittwoch nicht im Plus behaupten. "Der Pfad zu neuen Höchstständen bleibt schwierig, solange im Iran-Konflikt noch keine diplomatischen Rauchzeichen der Entspannung aufsteigen", kommentierte der Marktbeobachter Timo Emden. Spekulationen über ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran bestätigten sich nicht.
Mit knapp 25.395 Punkten fehlte dem Dax im Tageshoch wieder ein Stück, um die im Januar bei 25.507 Punkten aufgestellte Bestmarke zu testen. Als in New York die Rally bei Technologiewerten abebbte, hörte auch bei dem deutschen Leitindex der Rückenwind auf. Aus dem Handel ging er 0,03 Prozent tiefer bei 25.177,80 Punkten. Der MDax dagegen verblieb mit knapp einem Prozent im Plus bei 33.009,45 Zählern. Auf Rekordniveau bewegt sich in Deutschland nur der Kleinwerte-Index SDax.

Anleger schenkten Meldungen zum Iran-Krieg nur wenig Vertrauen. Iranische Medien berichteten, dass ein Entwurf für ein Abkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs vorliege. Es handle sich um eine Absichtserklärung, dass die US-Streitkräfte die Seeblockade aufheben und sich aus den Gewässern in der Nähe des Iran zurückziehen würden, berichtete das staatliche Fernsehen. Der Iran wolle im Gegenzug die Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr öffnen. Eine Einigung sei aber noch nicht erzielt. Das Weiße Haus dementierte den Bericht und bezeichnete ihn als vollständig erfunden.

Laut Emden will "der entscheidende Rekordfunke von der Wall Street auf das Frankfurter Börsenparkett offensichtlich noch nicht überspringen", denn in den USA konnte der Leitindex Dow Jones Industrial am Mittwoch einen weiteren Rekord aufstellen. Zuletzt legte der Dow 0,3 Prozent zu.


Im Dax drückten Gewinnmitnahmen die Aktien des Chipkonzerns Infineon (Infineon Aktie) mit einem Prozent ins Minus, nachdem sie sich im Tagesverlauf erstmals seit dem Jahr 2000 wieder bis auf wenige Cent der 80-Euro-Marke genähert hatten. Mit Suss Microtec und PVA Tepla gerieten auch andere mit der Chipindustrie verbundenen deutschen Werte unter Druck.
Der Halbleiterausrüster Aixtron baute sein Kursplus hingegen auf 8,4 Prozent aus. Für Aufmerksamkeit sorgte die Bank of America mit einem Kursziel, das auf 72 Euro angehoben wurde. Diese Zielmarke ist immer noch vielversprechend, obwohl die Papiere in diesem Jahr der absolute Überflieger in der Dax-Familie sind. Der Analyst Oliver Wong verwies auf das KI-Thema als nächste Triebfeder der Wachstumsstory.

Vor Aixtron setzte sich im MDax allerdings Schaeffler an die Spitze mit einem Kurssprung um fast zehn Prozent. Die Titel des Industriezulieferers, der sich weniger stark vom Autosektor abhängig machen will, folgten dem US-Hype im Bereich der Raumfahrttechnologie mit der Meldung, dass der US-Konzern Spire Global künftig bei der Fertigung von Satelliten mit Teilen beliefert wird.

Unter den kleineren deutschen Werten im SDax geriet Siltronic (Siltronic Aktie) mit vier Prozent unter Druck. Der Spezialchemiekonzern Wacker Chemie nutzte den guten Lauf der Aktien, um seine Beteiligung an dem Waferhersteller zu reduzieren.

Die Verve Group konnte trotz erheblicher Belastungen durch Währungseffekte im ersten Quartal den Umsatz aus eigener Kraft steigern. Die Aktien verwandelten zwischenzeitliche Verluste am Nachmittag noch in Gewinne, die letztlich fast fünf Prozent groß waren.

Die Anteilsscheine von Aroundtown wechselten sogar mehrfach die Vorzeichen, am Ende konnten sie sich mit einem halben Prozent im Plus halten. Der Gewerbeimmobilienspezialist verzeichnete einen Gewinnrückgang, bestätigte aber die Jahresprognose.

Auf europäischer Bühne kam der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 auf ein moderates Plus von 0,1 Prozent, ähnlich wie der FTSE 100 in London. In Zürich zeigte der SMI mit einem Anstieg um 0,8 Prozent mehr Schwung.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/dax-index/news/...uss-dax-mueht-sich-in-12018363

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Highländer49:

DAX

 
28.05.26 09:33

Die sich wieder verschärfende Auseinandersetzung im Nahen Osten hat den Dax am Donnerstag wenig beeindruckt. Im frühen Handel verlor der vorbörslich noch schwächere deutsche Leitindex lediglich 0,15 Prozent auf 25.141 Punkte. Damit bleibt das Rekordhoch bei 25.507 Punkten, dem er sich zuletzt genähert hatte, in Sichtweite.
Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen sank am Donnerstagmorgen um 0,14 Prozent auf 32.965 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,2 Prozent nach unten. Die Ölpreise zogen in Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen im Iran-Krieg wieder deutlich an.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...in-strasse-von-hormus-12018978

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Highländer49:

DAX

 
28.05.26 19:33

Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Donnerstag uneinheitlich entwickelt. Während die Standardwerte im Dax nachgaben, ging es für die Papiere aus der zweiten und dritten Reihe nach oben. Im späten Handel kam es bei sämtlichen Indizes zu einer moderaten Aufwärtsbewegung, nachdem die US-Nachrichtenwebsite "Axios" gemeldet hatte, dass sich US-amerikanische und iranische Unterhändler auf eine 60-tägige Absichtserklärung zur Verlängerung des Waffenstillstands im Nahen Osten geeinigt haben. Auch die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm sollten beginnen, so Axios, wobei hinzugefügt wurde, dass Präsident Trump noch seine endgültige Zustimmung geben müsse.
Der deutsche Leitindex, der vor der Nachricht rund 0,7 Prozent im Minus gelegen hatte, drehte kurzzeitig ins Plus, bröckelte aber wieder ab und schloss 0,34 Prozent tiefer bei 25.092,25 Punkten. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen verließ nach der Axios-Meldung die Minuszone und endete mit einem Gewinn von 0,70 Prozent bei 33.239,89 Zählern. Der Nebenwerte-Index SDax setzte seinen Rekordkurs fort und legte letztlich um 0,85 Prozent zu.

Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets, sprach von einem kleinen Freudensprung des Dax, gab aber zu bedenken, wie oft schon ein Kompromiss in Aussicht gestellt worden sei und bislang stets in Enttäuschungen geendet habe. "...erst wenn die Unterschrift trocken ist, kann man über eine Neupositionierung am Aktienmarkt nachdenken", so Lipkow.


Über weite Strecken des Handels hatte die sich wieder verschärfende Auseinandersetzung im Nahen Osten die Kurse belastet. Das US-Militär hatte in der Nacht zu Donnerstag einen Bereich des Flughafens in der Hafenstadt Bandar Abbas im Süden des Landes attackiert, wie iranische Medien berichteten. Zudem wurden bei israelischen Angriffen im Libanon nach staatlichen Angaben erneut mehrere Menschen getötet.

Gefragt waren vor diesem Hintergrund die Aktien von Unternehmen aus dem Rüstungsbereich. Im Dax gehörten die Papiere von Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) mit einem Plus von 4,2 Prozent zu den Top-Werten. Damit setzten sie ihre Erholung vom Mitte Mai erreichten tiefsten Stand seit April vergangenen Jahres fort. Der Konzern vermeldete einen Auftrag für mehr als 2.000 militärische Transportfahrzeuge im Wert von rund einer Milliarde Euro. Für 2026 steht beim einstigen Überflieger aber immer noch ein Kursrückgang von fast 18 Prozent zu Buche.
Die Titel der Rüstungsunternehmen TKMS , Renk und Hensoldt verzeichneten Kursaufschläge zwischen 5,4 und 6,9 Prozent. Die Titel des Spezialchemiekonzerns und Sprengstoffherstellers Alzchem gewannen 6,8 Prozent.

Die Anteilscheine des Halbleiterkonzerns Infineon (Infineon Aktie) standen mit einem Kursplus von 4,4 Prozent an der Dax-Spitze. Die seit Wochen starken Aktien erreichten damit den höchsten Stand seit dem Jahr 2000. Die Analysten von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research und Morgan Stanley schraubten ihre Kursziele deutlich nach oben.

Dagegen ging es für Bayer (Bayer Aktie) um 0,7 Prozent bergab. Hier belastete ein Bericht über eine Klage des US-Saatgutunternehmens Latham. Es wirft dem Agrarchemie- und Pharmariesen demnach vor, wettbewerbswidrige Praktiken angewendet zu haben, um den US-Markt für gentechnisch verändertes Maissaatgut zu monopolisieren.

Zu den Verlierern im MDax zählten Delivery Hero . Die Aktien des Essenlieferdienstes büßten 0,9 Prozent ein, obwohl der US-Fahrdienstvermittler Uber seine Beteiligung deutlich aufgestockt hat. Der direkte Anteil ist demnach von 19,5 auf 24,99 Prozent gestiegen. Weitere fast 12 Prozent hält Uber indirekt über Finanzinstrumente. Vor diesem Hintergrund sei es unklar, ob und wann Uber durch die Erhöhung der Stimmrechte zu einem offiziellen Übernahmeangebot verpflichtet werde, schrieb Citigroup-Analystin Monique Pollard. Nach deutschem Recht wäre dies eigentlich beim Erreichen der 30-Prozent-Schwelle der Fall.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...schluss-dax-gibt-nach-12020014

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Highländer49:

DAX

 
29.05.26 10:14

Ein erneuter Hoffnungsschimmer im Iran-Krieg sowie Rückenwind von den US-Börsen und aus Asien stützen den deutschen Aktienmarkt am letzten Handelstag im Mai. Der Dax stieg im frühen Handel um 0,1 Prozent auf 25.118 Punkte. Damit steuert der Leitindex auf einen Wochengewinn von rund einem Prozent zu. Für den als Crash-Monat verrufenen Mai deutet sich ein Plus von rund dreieinhalb Prozent an. Bis zum Rekordhoch bei 25.507 Punkten vom Januar hat es der Dax nicht mehr weit.
Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen stieg am Freitagmorgen um 0,4 Prozent auf 33.369 Punkte. Der Nebenwerte-Index SDax setzte seinen Rekordkurs fort und legte zuletzt um 0,6 Prozent zu. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,3 Prozent nach oben.

Die USA und der Iran nähern sich nach US-Angaben einer Einigung auf eine Verlängerung der Waffenruhe und weitere Verhandlungen. Die Hängepartie ist damit aber noch nicht beendet. Hinsichtlich einer Absichtserklärung seien viele Fortschritte gemacht worden, es werde aber noch an einigen Punkten gearbeitet, sagte US-Vizepräsident JD Vance. Eine Zustimmung von Präsident Donald Trump sei noch offen. Aus Teheran hieß es, eine vorläufige Einigung sei bisher nicht ausformuliert und dementsprechend auch nicht bestätigt. Die Ölpreise fielen am Morgen weiter.

Diese neue Entwicklung beruhige die Börsen und lasse die Ölpreise sowie die Zinsen sinken, bemerkte Marktanalyst Thomas Altmann von QC Partners. "Dass eine Kompromissfindung hier schwierig und langwierig sein kann, sollte weiterhin niemanden überraschen. Und so müssen sich die Börsen trotz der aktuell positiven Nachrichtenlage auch weiterhin auf erhöhte Schwankungen einstellen", ergänzte der Experte.


Nach den Entspannungssignalen aus Nahost waren Aktien aus dem Reisesektor überdurchschnittlich gefragt. So verteuerten sich die Papiere von Lufthansa und Tui um 2,0 beziehungsweise 1,5 Prozent.
Zudem stehen die Aktien von CTS Eventim im Anlegerfokus. Der Ticketvermarkter und Veranstalter steigerte den Umsatz im ersten Quartal um 23 Prozent und das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) um 18,5 Prozent. Die Jahresziele wurden bestätigt. Das Geschäft mit Live Events habe positiv überrascht, kommentierte Analyst Andreas Riemann von der Investmentbank Oddo BHF. Die CTS-Aktie schnellte um 7,8 Prozent nach oben und war damit Spitzenreiter im MDax.

Die Titel des Waferherstellers Siltronic (Siltronic Aktie) setzten ihren jüngsten Höhenflug mit einem Kurssprung von 8,5 Prozent auf den höchsten Stand seit mehr als vier Jahren fort. Sie profitieren von der anhaltenden Rally der US-Technologiewerte, vor allem aus dem Halbleitersektor im Zuge der Kursfantasie um das Thema Künstliche Intelligenz.

Dagegen setzten sich die Gewinnmitnahmen bei Siemens Energy fort. Mit einem Minus von 2,2 Prozent war die Aktie des Energietechnikkonzerns schwächster Dax-Wert.

Die Anteilsscheine von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) , Springer Nature und Kion werden mit einem Dividendenabschlag gehandelt.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/forum/dax-ueberblick-585565

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Highländer49:

DAX

 
01.06.26 10:23
Der DAX hat einen weiteren Sprung nach oben gemacht. In der abgelaufenen Woche legte das größte deutsche Börsenbarometer unter dem Strich gut 200 Punkte zu und schloss +0,85% höher mit 25.100 Punkten. Die höchsten Gewinne gab es bei Zalando und Infineon, Siemens Energy rutschte ans DAX-Ende. Kommt es in der neuen Woche zu einem neuen Höchststand?
www.finanznachrichten.de/...y-rutscht-ab-dax-ausblick-486.htm
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Highländer49:

DAX

 
01.06.26 10:25

Nach dem ungewöhnlich guten Börsenmonat Mai ist der deutsche Aktienmarkt relativ wenig bewegt in den Juni gestartet. Der Dax notierte im frühen Handel nahezu unverändert bei 25.102 Punkten. In der vergangenen Woche war der deutsche Leitindex in der Hoffnung auf eine nachhaltige Friedensvereinbarung zwischen den USA und dem Iran bis auf 25.438 Punkte gestiegen. Diese Aussicht erhielt im Wochenverlauf allerdings keine neue Nahrung, und so entfernte sich der Dax wieder von seinem Rekordhoch vom Januar bei 25.507 Punkten.
Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen sank am Montagmorgen um 0,6 Prozent auf 33.159 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,1 Prozent abwärts.

"Der Iran-Konflikt bleibt ungelöst, doch an den Finanzmärkten überwiegt weiterhin die Hoffnung. Während die politische Realität noch von offenen Fragen geprägt ist, richtet sich der Blick der Anleger bereits auf einen möglichen Frieden im Nahen Osten", kommentierte Marktanalyst Timo Emden.

Der Marktstratege Mislav Matejka von JPMorgan sieht für das zweite Halbjahr weiter ein günstiges Verhältnis zwischen Chancen und Risiken am Aktienmarkt. Trotz der Rekorde im MSCI World UCITS und MSCI Emerging Markets Index sei der Markt noch fernab von "priced for perfection" - also einer Bewertung für den Optimalfall.


Die Aktien von Mercedes-Benz reagierten mit minus 0,2 Prozent auf ein Gesetzesvorhaben in den USA, das in einem Verkaufsverbot auf dem wichtigen Markt münden könnte. Ein Gesetzentwurf, der einen Ausschuss im US-Repräsentantenhaus passiert hat, sieht das Verbot von Produktion und Verkauf von Fahrzeugen in den USA vor, deren Hersteller zu mindestens 15 Prozent ausländischen "US-Gegnerstaaten" gehören, darunter auch China. Fast 10 Prozent der Mercedes-Anteile gehören dem chinesischen, staatlich kontrollierten Autokonzern BAIC. Weitere knapp zehn Prozent sind dem Eigentümer des Geely-Autokonzerns Li Shufu zuzurechnen. Der Entwurf sei weit davon entfernt, Gesetz zu werden, und dürfte noch Änderungen erfahren, könne aber zumindest die Marktstimmung belasten, kommentierte ein Händler am Morgen.
Die Papiere von Siemens Energy zählten mit plus 2,1 Prozent zu den aktivsten Dax-Werten. Für Auftrieb sorgte die Aufnahme in die "European Conviction List - Directors' Cut", der Investmentbank Goldman Sachs. Analyst Ajay Patel geht davon aus, dass mit der Geschäftsjahresbilanz die mittelfristigen Ziele aufgestockt werden und es auch Neues zu den Ausschüttungen an die Aktionäre geben wird. Siemens Energy sieht er als "strukturellen Gewinner" in Zeiten steigenden Strombedarfs von KI-Rechenzentren und höherer Investitionen in Netzwerktechnologie.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/dax-index/news/...dax-startet-stabil-in-12022386

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Highländer49:

DAX

 
01.06.26 17:58

Angesichts der sich wieder verschärfenden Lage im Nahen Osten ist der deutsche Aktienmarkt am Montag mit teils deutlichen Verlusten in den Börsenmonat Juni gestartet. In einem iranischen Medienbericht hieß es, der Iran werde die indirekten Verhandlungen mit den USA wegen der israelischen Angriffe im Libanon abbrechen. In Reaktion darauf bauten die Ölpreise ihre Tagesgewinne aus, was erneut Inflationssorgen weckte und die Renditen am Anleihenmarkt in die Höhe trieb.
Der Leitindex Dax büßte 0,40 Prozent auf 25.003,04 Punkte ein und verteidigte so knapp die Marke von 25.000 Zählern. Deutliche Kursgewinne des Schwergewichts SAP (SAP Aktie) hielten die Verluste in Grenzen. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen sank um 1,36 Prozent auf 32.899,55 Zähler.

Zudem hatten die iranischen Revolutionsgarden einen Vergeltungsschlag nach einem US-Luftangriff gemeldet. Zuvor hatte der Golfstaat Kuwait wegen Luftangriffen Alarm ausgelöst. Das US-Militär hatte am Wochenende eigenen Angaben zufolge Radar- und Drohnenkontrollzentren im Iran bombardiert, nachdem Teheran zuvor eine amerikanische Drohne abgeschossen haben soll. Seit Tagen ringen die USA und der Iran um ein Rahmenabkommen zur Verlängerung der seit dem 8. April geltenden Waffenruhe.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...luste-zu-monatsbeginn-12023169

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Highländer49:

DAX

 
02.06.26 10:22

Gestützt von weiteren Höchstständen an den US-Börsen hat der deutsche Aktienmarkt am Dienstag zugelegt. Der Dax stieg im frühen Handel um 1,1 Prozent auf 25.267 Punkte. Tags zuvor hatte der Leitindex mit einer Tagesspanne von 400 Punkten erheblich um die runde Marke von 25.000 Punkten geschwankt.
Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen gewann am Dienstag 1,0 Prozent auf 33.220 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 1,0 Prozent nach oben.

Die seit Wochen erhoffte nachhaltige Friedensvereinbarung zwischen den USA und dem Iran lässt immer noch auf sich warten. Immerhin wird aber weiter verhandelt, US-Präsident Trump sprach sogar von einem "schnellen Tempo". Die Ölpreise gaben am Dienstag im frühen Handel wieder etwas nach.

"Die Anleger hierzulande scheinen derzeit jede geopolitische Nachricht vorsorglich auf die Goldwaage zu legen", bemerkte Marktanalyst Timo Emden. Im Gegensatz zur Wall Street fehle dem deutschen Aktienmarkt ein durchschlagendes Zukunftsthema. Während jenseits des Atlantik die KI-Fantasie viele Anleger beinahe elektrisiere und die Kurse vieler Technologiewerte antreibe, überwiege diesseits die Skepsis, konstatierte der Experte.

Die Aktien von Infineon (Infineon Aktie) setzten ihre KI-getriebene Kursrally fort und erreichten einen weiteren Höchststand seit dem Jahr 2000. Sie kletterten an der Dax-Spitze um weitere 5,6 Prozent, womit sich der Kursgewinn im laufenden Jahr bereits auf rund 125 Prozent summiert. Der niederländische Chipkonzern STMicro hatte sein Umsatzziel für das Geschäft mit Rechenzentren nach oben geschraubt.


Ansonsten sorgten zunächst vor allem Analystenkommentare für Bewegung. So schnellten die Aktien von Salzgitter um 6,0 Prozent auf 65,25 Euro nach oben und erklommen den höchsten Stand seit mehr als 16 Jahren. Zuvor hatte die US-Investmentbank Morgan Stanley die Papiere des Stahlkonzerns von "Equal-weight" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 45,50 auf 70,80 Euro angehoben.

Zudem gaben die Analysten von Kepler Cheuvreux eine Kaufempfehlung für die Anteilsscheine der DHL Group ab. Die Papiere der Bonner stiegen um 3,1 Prozent auf ein Hoch seit vier Jahren. Die Anleger unterschätzten das Gewinnpotenzial im Expressgeschäft, hieß es.

Zu den schwächsten Werten im Dax gehörten die Titel von Siemens Energy mit minus 0,2 Prozent. Der Energietechnikkonzern gab die Übernahme der nordirischen Camlin Group bekannt. Das Technologieunternehmen, das auf die Überwachung, Digitalisierung und Optimierung von kritischer Energie- und Bahninfrastruktur spezialisiert ist, erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...g-dax-nimmt-fahrt-auf-12023834

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Highländer49:

DAX

 
02.06.26 18:02

Mit Rückenwind von den US-Börsen hat sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstag etwas von den Verlusten zum Wochenauftakt erholt. In New York sorgte das Thema Künstliche Intelligenz (KI) weiter für Kauflaune. Der hiesige Leitindex Dax schloss 0,48 Prozent im Plus bei 25.124,17 Punkten. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen gewann 0,15 Prozent auf 32.947,80 Zähler.
"Viel bewegt sich nicht in diesen Tagen im Dax", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst vom Handelshaus CMC Markets. Ein Teil der Anleger habe weiter gen USA geschaut sich von den beinahe täglichen Indexrekorden anstecken lassen. Im Vergleich zu den US-Aktien sähen deutsche Standardwerte relativ günstig aus. Der andere Teil hat sich dem Experten zufolge in Anbetracht des drohenden Sommerlochs zunehmend aus dem breiten Aktienmarkt zurückgezogen und sich lediglich auf die Dauerbrenner der vergangenen Wochen aus den Bereichen Künstliche Intelligenz und Halbleiter fokussiert.

Derweil "zerren das Tauziehen zwischen den USA und dem Iran in den Friedensverhandlungen und das Hin und Her in der Nachrichtenlage zunehmend an den Nerven der Anleger, die deshalb das Risiko etwas herausnehmen", fuhr Lipkow fort. Nach Wochen stagnierender Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA berichten iranische Medien von einem Ende der Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien. Seit mehreren Tagen fänden keine Gespräche mehr zwischen Teheran und Washington statt, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht. US-Präsident Donald Trump hingegen hatte auf Truth Social betont, die Gespräche mit Teheran würden in "schnellem Tempo" fortgeführt.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...-erhaelt-auftrieb-von-12024644

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Highländer49:

DAX

 
03.06.26 10:16

Nach dem freundlichen Vortagesschluss hat der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch den Rückwärtsgang eingelegt. Der Dax fiel unter die viel beachtete Marke von 25.000 Punkten um 0,8 Prozent auf 24.921 Zähler. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen verlor 0,7 Prozent auf 32.727 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,4 Prozent abwärts.
Die Lage im Iran-Krieg bleibt unklar. US-Präsident Trump bekräftigte am Vorabend ungeachtet gegenteiliger Aussagen aus dem Iran, dass die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran über einen Rahmenvertrag andauern. Aus dem Iran verlautete, dass seit Tagen keine Gespräche mehr stattfänden. In der Nacht auf Mittwoch lieferten sich beide Seiten die schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe. Die Ölpreise legten wieder zu - eher ein Unsicherheitsfaktor für den Markt.

Davon ungeachtet setzte der japanische Nikkei 225 seine Rekordjagd fort und schloss sich damit weiteren Höchstständen an der Wall Street an. Die Anleger konzentrierten sich fast nur noch auf die Chancen des Boomthemas KI und verdrängten eine zunehmende Anzahl konjunktureller Warnsignale, bemerkte Marktexperte Stephen Innes. Die Welt, die derzeit auf eine KI-getriebene Zukunft setze, sei abhängig von endlichen Energieressourcen, fragilen Handelsrouten und physischer Infrastruktur, die sich nicht einfach durch Software ersetzen ließen.


Im Dax waren die Aktien der Deutschen Bank ohne fundamentale Nachrichten mit minus 3,1 Prozent der schwächste Wert. Für die Titel von BASF (BASF Aktie) ging es um 1,2 Prozent nach unten. Die EU-Kommission genehmigte den Verkauf des Lacke-Geschäfts des Chemiekonzerns an den US-Finanzinvestor Carlyle unter Auflagen. BASF rechnet mit einem Abschluss der Transaktion im Volumen von 7,7 Milliarden Euro noch in diesem Jahr.

Die Papiere von Ströer sackten als schwächster MDax-Wert um 6,2 Prozent ab, nachdem die US-Investmentbank Goldman Sachs die Aktien von "Neutral" auf "Sell" abgestuft hatte. Das Verbraucherumfeld in Deutschland trübe sich ein, was das Geschäft mit Außenwerbung bremsen dürfte, schrieb Analyst James Tate. Er geht zwar davon aus, dass Ströer weitere Marktanteile gewinnt, wurde zunächst aber zurückhaltender für den Geschäftsverlauf.
Dagegen profitierten die Aktien des Chip-Zulieferers Aixtron von einer positiven Analystenstudie zum Halbleiterindustrie-Ausrüster ASML und stiegen auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2000. Zuletzt notierten sie an der MDax-Spitze 4,2 Prozent im Plus.

Die Anteilsscheine von Douglas verteuerten sich um 5,0 Prozent. Die Privatbank Berenberg nahm die Bewertung der Parfümeriekette mit einer Kaufempfehlung auf. Analyst Michael Heider attestierte dem Unternehmen "schöne Barmittelzuflüsse". Das Verhältnis zwischen Chancen und Risiken bei der Aktie findet er reizvoll und die Bewertung attraktiv.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...ung-nahost-spannungen-12025266

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Highländer49:

DAX

 
03.06.26 18:49

Belastet von zunehmenden Spannungen im Iran-Krieg und neuen Zolldrohungen der USA ist der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch eingeknickt. Der Dax fiel unter die viel beachtete Marke von 25.000 Punkten um 1,31 Prozent auf 24.795,94 Zähler. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen verlor 0,64 Prozent auf 32.736,35 Punkte.
Die Lage im Iran-Krieg bleibt unklar. US-Präsident Donald Trump bekräftigte am Vorabend ungeachtet gegenteiliger Aussagen aus dem Iran, dass die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran über einen Rahmenvertrag andauern. Aus dem Iran verlautete, dass seit Tagen keine Gespräche mehr stattfänden. In der Nacht auf Mittwoch lieferten sich beide Seiten die schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe. Die Ölpreise legten wieder zu.

Zudem drohten die USA 60 Volkswirtschaften neue Zölle an, weil sie Importe von Produkten aus mutmaßlicher Zwangsarbeit nicht verhinderten oder bestehende Importverbote nicht genügend überprüften. Demnach müssen unter anderen die Europäische Union, Großbritannien, Kanada und China mit zusätzlichen Zöllen zwischen 10 und 12,5 Prozent rechnen.

Der erneute Aufstieg auf Rekordhöhen werde für den Dax zunehmend beschwerlicher, schrieb Marktanalyst Timo Emden von Emden Research. Statt neuer Friedenssignale im Iran-Krieg drückten Meldungen über militärische Eskalationen und frische US-Zolldrohungen die Stimmung. "Auf dem Weg zum Gipfel gleicht jede neue Belastung einem weiteren Stein im Rucksack der Anleger, während die Luft in der Nähe der Rekordstände immer dünner wird", resümierte der Experte.


Im Dax gehörten die Aktien der Deutschen Bank mit minus 3,7 Prozent zu den schwächsten Werten. Finanzchef Raja Akram hatte auf einer Investorenveranstaltung angedeutet, dass die Vorsorge für faule Kredite im zweiten Quartal wohl etwas über den Markterwartungen liegen dürfte.
Die Aktien von Redcare Pharmacy schnellten um 5,4 Prozent nach oben und setzten sich damit an die Spitze des MDax. Für die Apotheken kommt eine lange ausgebliebene Erhöhung des Honorars für rezeptpflichtige Medikamente. Ein Fix-Bestandteil der Vergütung von 8,35 Euro pro Packung soll zum 1. Juli zunächst auf 9,00 Euro steigen, wie eine vom Bundeskabinett zur Kenntnis genommene Verordnung des Wirtschaftsministeriums vorsieht. Zum 1. Januar 2027 soll dann eine Anhebung auf 9,50 Euro folgen. Union und SPD hatten die im Koalitionsvertrag vereinbarte Erhöhung wegen der Finanznöte der gesetzlichen Krankenkassen zunächst zurückgestellt. Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) kündigte dann aber eine Umsetzung in diesem Frühjahr an.

Die Aktien des Chip-Zulieferers Aixtron profitierten von einer positiven Analystenstudie zum Halbleiterindustrie-Ausrüster ASML und stiegen auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2000. Letztlich notierten sie gut vier Prozent im Plus.

Dagegen sackten die Papiere von Ströer um 5,2 Prozent ab, nachdem die US-Investmentbank Goldman Sachs die Aktien zum Verkauf empfohlen hatte. Das Verbraucherumfeld in Deutschland trübe sich ein, was das Geschäft mit Außenwerbung bremsen dürfte, schrieb Analyst James Tate. Er geht zwar davon aus, dass Ströer weitere Marktanteile gewinnt, wurde zunächst aber zurückhaltender für den Geschäftsverlauf.

Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,89 Prozent auf 6.053,57 Punkte nach unten. Der Londoner FTSE 100 und der Züricher SMI gaben weniger deutlich nach. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor zum europäischen Börsenschluss fast ein Prozent.

Quelle: dpa-AFX



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