| 1.057 Beiträge ausgeblendet. |
|
Der Dax hat am Montag erstmals in seiner Geschichte die Marke von 25.900 Punkten übersprungen. Dafür war allerdings nur ein kleiner Schritt nötig. Obendrein zweifelt so mancher Analyst inzwischen daran, dass der Höhenflug in nächster Zeit weiter geht. Charttechniker Christoph Geyer spricht von einem inzwischen überkauften Markt. Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank verweist auf die zuletzt "relativ schwachen Umsätze", denn sie setzten ein Fragezeichen hinter der Nachhaltigkeit des Dax-Ausbruchs.
Zur Mittagszeit legte das deutsche Börsenbarometer noch um 0,3 Prozent auf 25.852 Punkte zu, nachdem es am Donnerstag seinen fast sechs Monate alten Höchststand getoppt und am Freitag obendrein die Marke von 25.800 Punkten übersprungen hatte.
Der MDax stieg zuletzt um 0,9 Prozent auf 33.301 Punkte.
Gefragt waren hierzulande vor allem wieder Aktien aus dem Rüstungssektor. Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) gewannen 1,6 Prozent. TKMS stiegen um 4,1 Prozent, Renk um 4,6 Prozent und Hensoldt um 3,5 Prozent. Die Papiere profitierten von einem Übernahmevorhaben in der Branche.
So will der französische Rüstungskonzern Thales den französischen Unterwasserdrohnen-Spezialisten Exail Technologies übernehmen. Zudem gestalten sich die von dern USA angeleiteten Gespräche zwischen Russland und der Ukraine über ein mögliches Friedensabkommen schwierig und eine Lösung scheint kurzfristig weiterhin nicht in Sicht.
Der Dax hat am Montag erstmals in seiner Geschichte die Marke von 25.900 Punkten überwunden. Dafür war allerdings nur ein kleiner Schritt nötig, bevor rasch Gewinnmitnahmen einsetzten. Am Ende stand noch ein Plus von 0,15 Prozent auf 25.817,89 Zähler zu Buche. Am Donnerstag hatte der deutsche Leitindex seinen fast sechs Monate alten Höchststand getoppt und am Freitag die Marke von 25.800 Punkten übersprungen. Der MDax der mittelgroßen Werte stieg zu Wochenbeginn um 0,90 Prozent auf 33.291,24 Punkte.
So mancher Analyst zweifelt daran, dass der Höhenflug weiter gehen wird. Charttechniker Christoph Geyer sprach von einem inzwischen überkauften Markt. Das heißt, nach dem zuletzt starken Kursanstieg gibt es am Aktienmarkt viele Käufer, aber nur noch recht wenige Verkäufer. Da insofern die Euphorie der Anleger sehr hoch ist, droht ein Kursrücksetzer. Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank verwies auf die zuletzt "relativ schwachen Umsätze", denn sie setzten ein Fragezeichen hinter der Nachhaltigkeit des Dax-Ausbruchs.
Einen Hoffnungsschimmer gab es für die angeschlagene deutsche Industrie: Nach dem Rückschlag im April hat der Auftragseingang im Mai wieder zugelegt. Der Anstieg fiel zudem deutlich höher aus als von Experten im Schnitt erwartet. "Insgesamt machen die heutigen Zahlen Hoffnung auf eine moderate Erholung der deutschen Industrie, die nach einer langen Stagnationsphase zuletzt auch noch vom Iran-Krieg gebeutelt wurde", kommentierte Commerzbank-Ökonom Marco Wagner.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...-ueber-25-900-punkten-12059366
Der Dax ist am Dienstag nach seinem Rekordlauf der vergangenen Tage recht stabil in den Handel gestartet. Eine deutliche Schwäche von KI-Werten in Asien drückte in Summe nur geringfügig auf die Stimmung der Anleger an Europas Börsen.
Der deutsche Leitindex gab um 0,1 Prozent auf 25.800 Punkte nach. Der MDax legte derweil um 0,1 Prozent auf 33.330 Punkte zu.
Seinen fast sechs Monate alten Höchststand hatte der Dax am vergangenen Donnerstag getoppt, am Freitag die Marke von 25.800 Punkten übersprungen und am Montag erstmals die Marke von 25.900 Punkten getestet.
In Asien war der südkoreanische Kospi , zuletzt zum Sinnbild der KI-Rally geworden, zeitweise um 8 Prozent abgesackt. Am Ende stand ein Minus von knapp 5 Prozent zu Buche, vor allem ausgelöst durch einen Kursrutsch der Samsung -Aktie nach Eckzahlen zum zweiten Quartal. Zwar sei das Zahlenwerk auf den ersten Blick hervorragend, doch die Aktie bereits so hoch bewertet, dass bereits alle erdenklich positiven Erwartungen eingepreist gewesen seien, erklärte Marktbeobachter Stephen Innes. Der "erste KI-Stresstest" sei damit fehlgeschlagen.
Hinzu komme, dass die US-Bank Morgan Stanley einen Wandel im KI-Markt sieht: weg von Chips und hin zu Hyperscalern, ergänzte er. Das leicht verdiente Geld mit wachstumsgetriebenen Chip- und Speicheraktien dürfte zunehmend einer breiteren zyklischen Rotation weichen, die durch den Iran-Krieg unterbrochen worden sei. Nun aber fielen die Ölpreise wieder und die Zinsen stabilisierten sich.
Kräftige Kursverluste von Aktien mit Bezug zu Künstlicher Intelligenz (KI) haben den Dax am Dienstag deutlich belastet. Die bereits in Asien negative Stimmung übertrug sich auf Europas Börsen, und in New York wurden Technologiewerte gemieden.
Nach seinem Rekordlauf in den vergangenen drei Handelstagen fiel der deutsche Leitindex nun um 1,37 Prozent auf 25.465,25 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Werte büßte 2,00 Prozent auf 32.627,04 Punkte ein.
Am Morgen war der südkoreanische Kospi , zuletzt zum Sinnbild der KI-Rally geworden, zeitweise um acht Prozent abgesackt. Am Ende stand ein Minus von knapp fünf Prozent zu Buche, vor allem ausgelöst durch einen Kursrutsch der Samsung-Aktie nach Eckdaten zum zweiten Quartal. Zwar sei das Zahlenwerk auf den ersten Blick hervorragend, doch die Aktie so hoch bewertet, dass bereits alle erdenklich positiven Erwartungen eingepreist gewesen seien, sagte Marktbeobachter Stephen Innes. Der "erste KI-Stresstest" sei damit fehlgeschlagen.
Hinzu komme, dass die US-Bank Morgan Stanley einen Wandel im KI-Markt sieht: weg von Chips und hin zu Hyperscalern, also Betreibern riesiger Cloud-Rechenzentren, ergänzte Innes. Das leicht verdiente Geld mit wachstumsgetriebenen Chip- und Speicheraktien dürfte zunehmend einer breiteren zyklischen Rotation weichen, die durch den Iran-Krieg unterbrochen worden sei. Nun aber fielen die Ölpreise wieder und die Zinsen stabilisierten sich.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...-rekorden-unter-druck-12060848
Am deutschen Aktienmarkt trübt sich die Stimmung nach dem Rekordlauf des Dax weiter ein. Im frühen Handel am Mittwoch ging es für den deutschen Leitindex um 1,0 Prozent auf 25.202 Punkte abwärts. Der MDax , der Index der mittelgroßen Werte, büßte 1,4 Prozent auf 32.180 Zähler ein.
Nach wie vor belasten Gewinnmitnahmen bei KI-Aktien, wie sie an Asiens Börsen erneut zu beobachten sind. Obendrein scheint die Entspannung in Iran-Krieg vorerst ein Ende gefunden haben. Darauf deuten die steigenden Ölpreise hin. Nach jüngsten Attacken des Iran in der Straße von Hormus, griff das US-Militär Ziele im Iran an. Zudem wurden die Sanktionen gegen iranisches Öl (Rohöl) wieder in Kraft gesetzt. Das nährt Inflations- und Konjunktursorgen.
Noch am Montag hatte der Dax mit einem Test der 25.900-Punkte-Marke seinen dreitägigen Rekordlauf gekrönt. Dann hatten Gewinnmitnahmen eingesetzt - insbesondere im KI-Bereich. Und die sind noch nicht abgehakt. So sackte der südkoreanische Kospi , zuletzt Sinnbild der KI-Rally, erneut kräftig ab und büßte zum Handelsschluss etwas mehr als 5 Prozent ein. Nun ist er wieder zurück auf dem tiefsten Stand seit Mitte Mai. Der US-Halbleiterindex SOX hatte am Vorabend seine Talfahrt wieder aufgenommen.
Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank sieht angesichts der erneuten gegenseitigen Angriffe in Nahost und des erneuten Embargos iranischer Ölexporte wieder Unsicherheit aufflammen. Das komme gerade zu einem Zeitpunkt, "als die Märkte die geopolitischen Risiken samt der dadurch begleiteten Inflationssorgen abhaken wollten", erklärte er. Zwar sieht er in den Ereignissen keine Abkehr vom Friedensprozess. "Sie sind aber eine Entwicklung in die falsche Richtung."
Der aus Sicht von US-Präsident Donald Trump beendete Waffenstillstand mit dem Iran hat am Mittwoch den Dax unter Druck gebracht. Nachdem die Rekordjagd bereits am Montag mit dem Test der 25.900er Marke abgebrochen wurde, ging es nun wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten.
Zur Mittagszeit büßte der deutsche Leitindex 2,3 Prozent auf 24.880 Punkte ein. Der Index der mittelgroßen Werte, der MDax , sank zugleich um 2,9 Prozent auf 31.687 Zähler.
"Der Iran-Konflikt könnte wieder zum Taktgeber für die Risikobereitschaft der Anleger werden", kommentierte Marktanalyst Timo Emden die Verluste. "Was zuletzt wie ein Hintergrundrisiko wirkte, rückt nun wieder ins Rampenlicht und zwingt Anleger, die geopolitische Risikokarte neu zu bewerten."
Auslöser ist, dass US-Präsident Donald Trump den Waffenstillstand mit dem Iran als aus seiner Sicht für beendet erklärte, nachdem es zuvor zu gegenseitigen Angriffen samt einem Abschuss iranischer Raketen auf Bahrein gekommen war. Die Ölpreise zogen daraufhin kräftig an, womit die Sorgen vor Inflation, Konjunkturschwäche und Zinsreaktionen der Notenbanken wieder präsent sind.
Noch am Montag hatte der Dax mit einem Test der 25.900-Punkte-Marke seinen dreitägigen Rekordlauf gekrönt. Dann hatten Gewinnmitnahmen eingesetzt - insbesondere im KI-Bereich. Und auch diese sind noch nicht abgehakt. So sackte der südkoreanische Kospi , zuletzt Sinnbild der KI-Rally, um etwas mehr als 5 Prozent ab und ist zurück auf dem tiefsten Stand seit Mitte Mai. Der US-Halbleiterindex SOX hatte am Vorabend seine Talfahrt wieder aufgenommen.
Die aus Sicht von US-Präsident Donald Trump beendete Waffenruhe im Iran-Krieg hat den Dax am Mittwoch stark belastet. Nachdem die Rekordjagd bereits am Montag mit dem Test der 25.900er-Marke abgebrochen worden war, ging es wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten.
Letztlich stand beim Dax ein Minus von 2,23 Prozent auf 24.897,45 Zähler zu Buche. Der Index der mittelgroßen Werte, der MDax , sackte um 3,40 Prozent auf 31.516,35 Zähler ab.
"Der Iran-Konflikt könnte wieder zum Taktgeber für die Risikobereitschaft der Anleger werden", kommentierte Marktanalyst Timo Emden die Verluste. "Was zuletzt wie ein Hintergrundrisiko wirkte, rückt nun wieder ins Rampenlicht und zwingt Anleger, die geopolitische Risikokarte neu zu bewerten."
Auslöser war, dass Trump die Waffenruhe im Iran-Krieg für beendet erklärt hatte, nachdem es zuvor zu gegenseitigen Angriffen samt einem Abschuss iranischer Raketen auf den Golfstaat Bahrein gekommen war. Die Ölpreise zogen kräftig an, womit die Sorgen vor Inflation, Konjunkturschwäche und Zinserhöhungen der Notenbanken wieder präsent sind.
Bereits am Montag hatten Gewinnmitnahmen eingesetzt - insbesondere im KI-Bereich. Und auch diese sind noch nicht abgehakt. So sackte der südkoreanische Kospi , zuletzt Sinnbild der KI-Rally, um etwas mehr als 5 Prozent ab und ist zurück auf dem tiefsten Stand seit Mitte Mai.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...e-im-iran-wohl-vorbei-12062299
Nach dem kräftigen Rückschlag in den vergangenen zwei Handelstagen hat der Dax am Donnerstag einen Erholungskurs eingeschlagen. Der deutsche Leitindex stieg kurz nach dem Börsenstart um 0,5 Prozent auf 25.023 Punkte. Noch am Montag hatte er mit 25.900 Punkten einen weiteren Rekord erreicht, bis zur Wochenmitte aber bereits wieder mehr als 1.000 Punkte eingebüßt. Der MDax , der Index der mittelgroßen Werte, erholte sich am Donnerstag mit plus 0,9 Prozent auf 31.806 Zähler.
Neben Verlusten aufgrund einer spürbar eingetrübten Stimmung für KI-Werte, die sich besonders in Asien bemerkbar machte, belastete am Vortag die erneute Eskalation im Nahen Osten. Sie schürt einmal mehr Sorgen vor steigenden Ölpreisen und damit vor Inflationsdruck und einer Belastung der Konjunktur.
"Monatelang entwickelte sich der Irankonflikt in eine Richtung, die auf ein diplomatisches Endspiel hindeutete. Die Ereignisse der letzten Tage gehen allerdings in die falsche Richtung", kommentierte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank die jüngsten Entwicklungen. "Das geopolitische Risiko hat spürbar zugenommen."
Die Signale bleiben, wie bereits vor der von US-Präsident Donald Trump erklärten Beendigung der Waffenruhe, zwiespältig. Einerseits gab es erneute gegenseitige Angriffe, andererseits will der Iran laut Trump aber weiter ein Rahmenabkommen mit den USA. Irans Außenminister Abbas Araghtschi erklärte, Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen würden nicht beginnen, solange Drohungen anhielten. Fakt ist: Die Ölpreise sind seit Montag um gut zehn Prozent gestiegen - und mit ihnen die Sorgen vor dadurch bedingtem Preisauftrieb und einer Zinsreaktion der Notenbanken.
Nach kräftigen Verlusten in den vergangenen zwei Handelstagen hat sich der Dax am Donnerstag stabilisiert. Am Ende stand für den deutschen Leitindex ein Aufschlag von 0,89 Prozent auf 25.118,27 Punkte zu Buche. Am Montag noch hatte er mit 25.900 Punkten einen weiteren Rekord erreicht, bis zur Wochenmitte aber bereits wieder mehr als 1.000 Punkte eingebüßt. Der MDax , der Index der mittelgroßen Werte, erholte sich am Donnerstag mit plus 1,02 Prozent auf 31.837,35 Zähler.
Der deutsche Aktienmarkt könne die jüngsten Sorgen aus dem Nahen Osten damit zunächst abschütteln, schrieb Marktanalyst Timo Emden von Emden Research. Anleger zeigten sich trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheiten optimistisch und gingen offenbar davon aus, dass deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte begrenzt blieben.
Die Märkte unterstellen Emden zufolge derzeit, dass geopolitische Risiken zwar kurzfristig für Schwankungen sorgen, ihre wirtschaftlichen Folgen aber überschaubar bleiben und die Belastungen für die Kurse nur kurze Beine haben. Die jüngsten Entwicklungen aber seien ein mahnendes Beispiel und zugleich ein Denkzettel für all jene Anleger, die geglaubt hätten, die Nahostrisiken seien vom Tisch.
In Asien stabilisierten sich die Aktienmärkte ebenfalls erst einmal. Dem südkoreanische Kospi , der besonders unter dem vorläufigen Ende der KI-Rally gelitten hatte und zurück auf Mai-Niveau ist, war am Ende des Handelstages der Dreh ins Plus gelungen. Hierzulande half dies Infineon (Infineon Aktie) mit plus 4,3 Prozent im Dax. Im MDax erholten sich Elmos , Jenoptik , Aixtron und Suss Microtec etwas mit Gewinnen zwischen 5,5 und 7,3 Prozent.
Nach der Vortageserholung hat der deutsche Aktienmarkt zum Wochenschluss einen verhaltenen Handelsauftakt verzeichnet. Die Vorgaben sind angesichts erholter Aktienmärkte in Asien bei wieder etwas höheren Ölpreisen durchwachsen. Im Anlegerfokus steht der weiterhin ungelöste militärische Konflikt zwischen den USA und dem Iran.
Der Dax notierte am Freitagvormittag kaum verändert bei 25.113 Punkten, nachdem er tags zuvor um knapp ein Prozent zugelegt hatte. Damit deutet sich für den Leitindex ein Wochenverlust von rund zweieinhalb Prozent an. Der MDax , der Index der mittelgroßen Werte, stieg am Freitag um 0,4 Prozent auf 31.964 Zähler.
Angesichts des wieder im Fokus stehenden Iran-Kriegs und den damit deutlich gestiegenen Ölpreisen verwundert die klar negative Wochenbilanz nicht, obwohl der Dax am Montag zunächst noch ein weiteres Rekordhoch von 25.900 Punkten erreicht hatte. Nach einem zwischenzeitlichen Rückschlag bis auf 24.830 Punkte konnte er sich aber immerhin etwas fangen und sich wieder über die 21-Tage-Linie retten, die als Indikator für den kurzfristigen Trend gilt.
Trotz aller Angriffe arbeiten Washington und Teheran laut der US-Regierung weiter an einer diplomatischen Lösung des Konflikts. "Die Vereinigten Staaten setzen sich weiterhin für eine Lösung ein, und die technischen Gespräche laufen weiter", sagte ein Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur. "Der Markt scheint die jüngsten Spannungen zwischen den USA und dem Iran eher als Belastung für den Waffenstillstandsprozess denn als vollständigen Zusammenbruch zu sehen", sagte ING-Rohstoffstratege Warren Patterson der Nachrichtenagentur Bloomberg.
Der weiter eskalierende Nahost-Konflikt hat den Dax am Montag weitgehend kaltgelassen. Eine Dreiviertelstunde nach Handelsbeginn sank der deutsche Leitindex um 0,08 Prozent auf 25.046 Punkte. Damit notierte er nur knapp unter der für den kurzfristigen Trend wichtigen 21-Tage-Linie. Dagegen litten an den überwiegend schwachen asiatischen Märkten vor allem die stark gelaufenen technologielastigen Indizes wie der südkoreanische Kospi und der japanische Nikkei 225 unter heftigen Kursverlusten.
Der MDax , der die mittelgroßen deutschen Börsenunternehmen enthält, sank am Montagvormittag um 0,36 Prozent auf 31.805 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um knapp 0,3 Prozent nach unten.
Das US-Militär attackierte in der Nacht auf Montag den Iran erneut für mehrere Stunden, nachdem es das Land bereits am Wochenende angegriffen hatten. Flugabwehrsysteme, Radaranlagen, Raketenstellungen und Drohnenstandorte sowie kleinere Boote seien zerstört worden, um dem Iran weitere Attacken auf den internationalen Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zu erschweren, hieß es. Es war bereits die vierte Angriffswelle der USA, seit die Feindseligkeiten in der Nacht zu Mittwoch wieder aufflammten. Zuletzt erklärte das US-Militär seine Attacken für beendet.
"Die Ölpreise steigen und die Aktienkurse fallen, nachdem die Anleger einmal mehr über die Verwerfungslinie der Straße von Hormus gestolpert sind", kommentierte Marktbeobachter Stephen Innes. "Der Iran sagt, sie ist geschlossen. Die USA sagen, der Schiffsverkehr fließt. Beide Aussagen sind technisch vertretbar. Ein labiles Gleichgewicht, das für Unbehagen sorgt."
Die jüngste Entwicklung im Nahost-Konflikt hat den Dax am Montag kaltgelassen. Auch weitere Gewinnmitnahmen bei Aktien mit Bezug zu Künstlicher Intelligenz (KI) konnte der deutsche Leitindex abschütteln. Nach zwischenzeitlichen Verlusten gewann er letztlich 0,19 Prozent auf 25.114,25 Punkte. Damit notierte der Dax knapp über der für den kurzfristigen Trend wichtigen 21-Tage-Linie, um die er jüngst pendelte. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen stieg um 0,20 Prozent auf 31.981,81 Zähler.
"Schnäppchenjäger haben den Dax zurück über die Marke von 25.000 Punkten gekauft", kommentierte Andreas Lipkow, Marktanalyst bei CMC Markets. "Die Käufer blenden die potenziellen Folgen der jüngsten Eskalation im Nahen Osten vorerst aus." Lipkow verwies allerdings auf die wieder steigenden Ölpreise und damit verbundene Inflations- sowie Zinssorgen.
Das US-Militär attackierte in der Nacht auf Montag den Iran erneut, nachdem es das Land bereits am Wochenende angegriffen hatte. Es war bereits die vierte Angriffswelle der USA, seit die Feindseligkeiten in der Nacht zu Mittwoch wieder aufflammten. Nachdem das US-Militär seine Attacken für beendet erklärt hatte, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Insa am Nachmittag über neue Angriffe im Südwesten des Landes. US-Präsident Donald Trump kündigte außerdem die Wiederaufnahme der Seeblockade gegen iranische Häfen an.
An den überwiegend schwachen asiatischen Märkten litten vor allem die gut gelaufenen technologielastigen Indizes wie der südkoreanische Kospi und der japanische Nikkei 225 unter heftigen Kursverlusten. In New York startete die Tech-Börse Nasdaq schwach in den Handel.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...nahost-eskalation-und-12066794
Der noch zu Wochenbeginn robuste Dax ist am Dienstag unter Druck geraten. Dass der Preis für die wichtige Rohölsorte Brent auf den höchsten Stand seit einem Monat gestiegen ist, belastete die Stimmung. In den ersten Handelsminuten sank der deutsche Leitindex um 0,42 Prozent auf 25.008 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verlor 0,39 Prozent auf 31.857 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um knapp 0,5 Prozent bergab.
Verantwortlich für die Ölpreis-Entwicklung ist die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Wiederaufnahme der Seeblockade gegen iranische Häfen ansteuernde Schiffe. Zudem erklärte Trump, dass die USA fortan für die sichere Durchfahrt der Meerenge von Hormus aus "Fairnessgründen" Einnahmen in Höhe von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchten.
Die Finanzmärkte seien zuletzt von der Einschätzung "fragiler Arbeitsbeziehungen" zwischen den USA und dem Iran zu einer "heiklen Konfrontation mit wenig Aussichten auf einen Kompromiss" umgeschwenkt, kommentierte Marktexperte Stephen Innes. Der Ölpreis beinhalte folglich eine geopolitische Risikoprämie.
Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank befürchtet, dass ein Rutsch des Dax unter die umkämpfte 25.000-Punkte-Marke die Korrektur noch beschleunigen könnte. Bisher sieht er allerdings eine eher geordnete Entwicklung, da die Anleger "die Wechselhaftigkeit des Irankonflikts kennen und auch eine plötzliche Wiederaufnahme der Gespräche nicht für ausgeschlossen halten". Angesichts der jüngsten Signale der US-Notenbank, dass eine Zinsanhebung notwendig sein könnte, um die latenten Inflationsrisiken einzudämmen, dürften die US-Verbraucherpreise am Nachmittag viel Aufmerksamkeit finden.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...fnung-dax-kaempft-mit-12067356
Der Dax hat am Mittwoch nachgegeben. In den ersten Handelsminuten sank der deutsche Leitindex um 0,87 Prozent auf 24.928 Punkte, womit er wieder unter die Marke von 25.000 Punkten rutschte.
Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es um 0,67 Prozent auf 31.884 Punkte bergab. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 hielt sich hingegen minimal im Plus.
Dass der Dax zuletzt vier Tage in Folge über 25.000 Punkten geschlossen hat, wertete Thomas Altmann von QC Partners zwar als einen "Etappensieg der Bullen im Kampf um diese wichtige Marke". Solange der Index allerdings weiter um diese Marke pendele, scheine die zukünftige Richtung offen. Vor dem Beginn der Quartalsberichtssaison der Unternehmen wagten sich die Anleger bereits zuletzt kaum aus der Deckung.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...t-wieder-unter-25-000-12068884
Der Dax hat am Mittwoch deutlich nachgegeben. Knapp eine Stunde nach Handelsbeginn sank der deutsche Leitindex um 0,95 Prozent auf 24.909 Punkte, womit er wieder klar unter die Marke von 25.000 Punkten rutschte. Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es um 0,75 Prozent auf 31.859 Punkte bergab. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schaffte hingegen ein minimales Plus.
Dass der Dax zuletzt vier Tage in Folge über 25.000 Punkten geschlossen hat, wertete Thomas Altmann von QC Partners zwar als einen "Etappensieg der Bullen im Kampf um diese wichtige Marke". Solange der Index allerdings weiter um diese Marke pendele, scheine die zukünftige Richtung offen.
Die freundlichen asiatischen Märkte, an denen laut Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets die Freude über die besser als erwarteten US-Verbraucherpreise vom Dienstag nachwirkte, konnten dem Dax keinen Rückenwind geben - zumal die gegenseitigen Angriffe der USA und des Iran im Nahen Osten weitergehen. Allerdings preisten die Aktienkurse keine umfassende Eskalation des Konflikts ein, so Altmann.
Vor dem Beginn der Quartalsberichtssaison der Unternehmen wagten sich die Anleger hierzulande schon zuletzt kaum aus der Deckung. Für ein erstes Highlight sorgte nun das niederländische Börsen-Schwergewicht ASML
Der deutschen Halbleiterbranche half das aber nur teilweise. Aus den Reihen der Ausrüster und Zulieferer büßten Siltronic (Siltronic Aktie) 3,8 Prozent ein und von den Chipherstellern Infineon (Infineon Aktie) 2 Prozent. Dagegen verteuerten sich Jenoptik und LPKF um 2,9 beziehungsweise 2,4 Prozent.
Der Dax hat am Mittwoch in seiner jüngsten Konsolidierung wieder nachgegeben. Die 50-Tage-Chartlinie, ein Indikator für den mittelfristigen Trend, erwies sich aber als Stütze für den deutschen Leitindex. Mit 24.999,53 Punkten dämmte er seine Verluste letztlich auf 0,59 Prozent ein. Zuvor hatte sich der Dax vier Handelstage in Folge über der Marke von 25.000 Zählern gehalten. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen stagnierte am Mittwoch prozentual bei 32.100,75 Punkten.
Die im Juni nicht so stark wie erwartet gestiegenen US-Erzeugerpreise untermauerten die positive Tendenz der Verbraucherpreise tags zuvor. Die Teuerung in den USA schreite nicht so schnell voran wie befürchtet, kommentierte Chef-Marktanalyst Andreas Lipkow von CMC Markets. Das gebe der US-Notenbank Fed Spielraum.
Im Nahen Osten blieb die Lage angespannt. US-Präsident Donald Trump drohte mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Iran. "Die relative Stärke der Aktienmärkte deutet darauf hin, dass kaum ein Anleger von einer Rückkehr zu einem Krieg mit unkontrolliertem gegenseitigen Beschuss ausgeht", sagte Consorsbank-Chefmarktanalyst Jochen Stanzl. Schnäppchenjäger würden darauf setzen, dass die Drohkulisse von Trump eine Verhandlungstaktik sei.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...t-denkbar-knapp-unter-12069726
Der Dax ist am Donnerstag wieder deutlich unter die 25.000-Punkte-Marke abgerutscht. Nach einem kaum bewegten Börsenstart verlor der deutsche Leitindex zuletzt 0,50 Prozent auf 24.876 Punkte. Am Vortag hatte er nur minimal unter 25.000 Punkten geschlossen. Für den MDax ging es am Donnerstagvormittag um 0,30 Prozent auf 32.003 Punkte nach unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,3 Prozent.
Analyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets verwies auf die weiteren Gewinnmitnahmen im asiatischen Halbleitersektor - starke Geschäftszahlen sowie die angehobenen Umsatz- und Investitionsziele des taiwanesischen Chipherstellers TSMC halfen ihm nicht. Die offiziellen Quartalszahlen hätten die teils bereits bekannten Eckdaten lediglich bestätigt, und "die Skepsis der Investoren über die weitere Entwicklung im KI- und Rechenzentrumsgeschäft in der spätzyklischen Phase bleibt", betonte der Experte.
Dementsprechend konnten die TSMC-Aussagen auch weitere Verluste im deutschen Halbleitersektor nicht verhindern. Infineon (Infineon Aktie) sanken am Dax-Ende um 2,5 Prozent, und für MDax-Schlusslicht Siltronic (Siltronic Aktie) sowie die Indexnachbar Aixtron und Suss ging es um bis zu 4,3 Prozent bergab. Die Aktien von LPKF und Jenoptik, die der Branchenschwäche am Mittwoch noch getrotzt hatten, gaben um 3,8 beziehungsweise 1,7 Prozent nach. Zur Wochenmitte war bereits der gute Quartalsbericht des niederländischen Chipindustrie-Ausrüsters ASML weitgehend verpufft.
Neue Sorgen mit Blick nach Nahost haben den Dax am Donnerstag belastet. Der deutsche Leitindex machte im späten Handel aber etwas Boden gut und verlor letztlich 0,34 Prozent auf 24.915,49 Punkte. Nachdem er auf den tiefsten Stand seit Ende Juni gerutscht war, stützte die kurz- bis mittelfristig wichtige 50-Tage-Linie den Dax erneut. Die zuletzt umkämpfte 25.000-Punkte-Marke bleibt in Sichtweite. Für den MDax ging es um 0,19 Prozent auf 32.039,83 Punkte nach unten.
Nach neuen Angriffen und Drohungen der USA gegen den Iran ließ die Führung in Teheran die Tür für weitere Verhandlungen zwar offen, beanspruchte jedoch die Kontrolle über die Straße von Hormus. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, dass der Iran laut informierten Kreisen Unterstützung von der jemenitischen Huthi-Bewegung erbeten habe. Diese solle die wichtige Ölroute sperren, falls die USA tatsächlich Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur starten. Die Ölpreise legten daraufhin weiter zu.
Daneben belasteten auch weitere Gewinnmitnahmen bei Aktien mit Bezug zu Künstlicher Intelligenz (KI). Starke Geschäftszahlen des taiwanesischen Chipherstellers TSMC waren für die Technologiewerte kein Kurstreiber. Die offiziellen Zahlen hätten die teils schon bekannten Eckdaten lediglich bestätigt, sagte Analyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Die Skepsis der Investoren über die weitere Entwicklung im Geschäft rund um KI und Rechenzentren in der spätzyklischen Phase bleibe.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...erluste-nahost-bleibt-12071182
Tiefrote Vorgaben aus der internationalen Tech-Branche haben am Freitag auch den Dax etwas in Mitleidenschaft gezogen. Eine Dreiviertelstunde nach Handelsbeginn ging es für den deutschen Leitindex um 0,45 Prozent auf 24.803 Punkte nach unten. Damit zeichnet sich ein Wochenverlust von 1,1 Prozent ab. Seit dem Rekordhoch von 25.900 Punkten Anfang vergangener Woche hat der Dax inzwischen 4,2 Prozent eingebüßt.
Der MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen verlor am Freitagvormittag 0,76 Prozent auf 31.796 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um knapp 0,8 Prozent.
An der US-Technologiebörse Nasdaq war es am Donnerstag wegen erneuter Gewinnmitnahmen bei Halbleiteraktien deutlich bergab gegangen - diese gelten als Profiteure des Booms rund um Künstliche Intelligenz (KI). Vor dem Wochenende zeichnen sich weitere klare Verluste ab.
An den schwachen asiatischen Handelsplätzen stach der technologielastige japanische Nikkei 225 mit einem weiteren vierprozentigen Kursrutsch heraus. An der ebenfalls stark von Tech-Werten geprägten südkoreanischen Börse fand am Freitag wegen eines Feiertags kein Handel statt.
Marktexperte Stephen Innes verwies darauf, dass aktuell neben Gewinnmitnahmen auch Druck auf den Markt komme durch eine Korrektur bei Anlageprodukten, die mit Hebel - also im Grunde auf Pump - Investments in KI-Aktien erlaubt hätten. Dieser Korrekturprozess könnte noch eine Weile andauern.
|