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DAX-Überblick


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Highländer49:

DAX

 
02.02.26 18:36
Der Dax hat am Montag nach einem schwachen Start deutlich zugelegt. Unterstützt wurde die Erholungsbewegung am Nachmittag von starken US-Stimmungsdaten. Die zeitweise massiven Verluste am Edelmetall-Markt konnten das Börsenbarometer damit nicht nachhaltig belasten. Vielmehr setzte sich unter Anlegern die Erkenntnis durch, dass sich am fundamental positiven Umfeld für Aktien letztlich wohl nichts geändert hat.
Der deutsche Leitindex, der am Morgen noch unter 24.400 Punkte gefallen war, beendete den Tag 1,05 Prozent höher auf 24.797,52 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte ging ebenfalls auf Erholungskurs und stieg um 1,12 Prozent auf 31.512,09 Punkte. Europaweit sah es ähnlich aus: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 1,00 Prozent auf 6.007,51 Zähler zu und auch in der Schweiz und in Großbritannien ging es nach oben. In den USA legten Dow Jones Industrial und die Nasdaq-Börsen zu.

In den USA verbesserte sich die Stimmung in der Industrie im Monat Januar deutlich und auch überraschend stark. Dabei stieg der viel beachtete Einkaufsmanager ISM auch wieder über die Wachstumsschwelle, was eine Zunahme der wirtschaftlichen Aktivität signalisiert.

Zudem beruhigten sich nach dem Einbruch des Gold- und Silberpreises die Nerven der Anleger wieder. "Es sieht danach aus, als wären die vielen spekulativen und damit zittrigen Hände über das Wochenende aus dem Markt geflogen", kommentierte Christine Romar, Europa-Chefin bei CMC Markets, den Börsentag. Sie sprach dabei von einer "gesunden Bereinigung in den Edelmetallmärkten", auch wenn die Lage bei Gold (Goldkurs) und Silber (Silberpreis) fragil bleibe "und damit hochtoxisch auch für die Aktienmärkte".

Auslöser der Turbulenzen war die Nominierung des früheren Fed-Gouverneurs Kevin Warsh als Nachfolger für US-Notenbank-Chef Jerome Powell durch US-Präsident Donald Trump. Da Warsh nicht als Verfechter einer besonders lockeren Geldpolitik gilt, sondern eher als einer, der zu einem restriktiveren Zinspfad tendiert, um die Inflation in den Griff zu bekommen, löste dies Verunsicherung aus. Zinssenkungsfantasien erhielten einen Dämpfer.
Wer mit Kredit auf weiter anziehende Preise der Edelmetalle gesetzt hatte, wurden auf dem falschen Fuß erwischt. Positionen mussten glattgestellt werden, was die Preise weiter belastete. Eine solche Entwicklung kann sich vorübergehend auch auf andere Märkte, wie etwa den Aktienmarkt, auswirken.

Rüstungswerten zählten zu den größten Verlierern, haben im neuen Jahr aber auch bislang überdurchschnittlich stark zugelegt. Am Sonntag hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj neue Gespräche über eine Beendigung des russischen Angriffskrieges in Abu Dhabi für die kommende Woche angekündigt. Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) büßten am Dax-Ende 3,0 Prozent ein. Im MDax sanken TKMS um 1,2 Prozent, Renk um 3,2 Prozent und Hensoldt um 5,1 Prozent.

Positive Impulse lieferten Analysten für Einzelwerte. So erholten sich die Anteilscheine des Essenslieferdienstes Delivery Hero mit plus 8,9 Prozent weitgehend von ihren Verlusten der vergangenen drei Handelstage. Andrew Ross von der Barclays Bank sieht für die Aktie noch ein Kurspotenzial von über 50 Prozent. Einerseits ist er zuversichtlich, dass sich die jüngsten regulatorischen Änderungen in Katar und Kuwait, wo die Tochter Talabat aktiv ist, im zweiten Halbjahr klären dürften. Andererseits sieht er in möglichen M&A-Transaktionen weitere wichtige Kurstreiber.

Die Papiere von Nemetschek (Nemetschek Aktie) gewannen 4,0 Prozent und profitierten von einer Kaufempfehlung der Bank of America. Analyst Victor Cheng sieht angesichts der Chancen im Bereich Künstlicher Intelligenz eine attraktive Einstiegsmöglichkeit in die Aktie des Bausoftware-Unternehmens.

Um 4,0 Prozent ging es zudem für Norma nach oben. Der Autozulieferer und Verbindungstechnikanbieter will nach dem Abschluss des Verkaufs seines Wassermanagement-Geschäfts einen Teil der Erlöse wie angekündigt an die Aktionäre ausschütten.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
03.02.26 10:23
Der Dax ist am Dienstag auf Erholungskurs geblieben. Der deutsche Leitindex stieg im frühen Handel um ein Prozent auf 25.043 Punkte.
Am Vortag bereits hatte der Dax nach nervösem Start zugelegt, denn an den Gold- und Silbermärkten hatte eine Beruhigung eingesetzt. Die Stabilisierung dort setzt sich am Dienstag fort. Nach den US-Börsen kam dies über Nacht auch an den Handelsplätzen in Asien an.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte gewann 0,7 Prozent auf 31.721 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um ein Prozent nach oben.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
03.02.26 14:14
Der Dax hat sich am Dienstag mit einer weiteren Erholung schwergetan. Der deutsche Leitindex stand gegen Mittag nur noch 0,1 Prozent im Plus bei 24.831 Punkten, nachdem er im frühen Handel noch um bis zu 1,2 Prozent angezogen hatte.
Am Vortag hatte der Dax nach nervösem Start deutlich zugelegt, denn an den Gold- und Silbermärkten hatte eine Beruhigung eingesetzt. Die Stabilisierung dort setzt sich am Dienstag fort. Nach Einschätzungen des Marktstrategen Ahmad Assiri vom Handelshaus Pepperstone haben sich die Rahmenbedingungen für den Handel mit Edelmetall trotz der jüngsten Turbulenzen wenig verändert.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte fiel um 0,1 Prozent auf 31.472 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,2 Prozent nach oben.

Die Experten der Landesbank NordLB erläuterten, dass sich am Vortag unter Anlegern die Erkenntnis durchgesetzt habe, dass sich an dem fundamental positiven Umfeld für die Börsen wohl nichts grundlegend geändert hat. So wächst die Weltwirtschaft trotz der US-Zollpolitik und der geopolitischen Krisen robust. "Die zeitweise massiven Verluste am Edelmetall-Markt konnten das Börsenbarometer damit nicht nachhaltig belasten", schrieben die Fachleute.

An der Dax-Spitze stiegen die Aktien von Daimler (Daimler Aktie) Truck um gut drei Prozent. Unter den europäischen Lkw-Bauern sind die Papiere der Schwaben neuer Favorit des Analysten Alexander Jones von der Bank of America. Der Truck-Zyklus nehme Fahrt auf, die Bewertungen seien noch günstig, und die Gewinnerwartungen hätten noch Luft nach oben.

Am Dax-Ende sackten die Anteilsscheine des Online-Modehändlers Zalando (Zalando Aktie) um 10,5 Prozent ab. Börsianer verwiesen auf die Warnung des Analysten Luke Holbrook von der US-Bank Morgan Stanley vor aufkommender Konkurrenz durch globale Social-Media-Netzwerke.

Aktien aus dem Stahlbereich waren nach ihrem jüngsten Rücksetzer wieder gefragt. Am Vortag schon waren sie mit den Metallpreisen angezogen, die sich von ihrem jüngsten Kurssturz erholten. Dieser Trend setzte sich am Dienstag fort. Damit gewannen Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) an der MDax-Spitze 5,3 Prozent. Im Nebenwerteindex SDax stiegen Salzgitter um 3,5 Prozent.

Derweil geht die Berichtssaison der Unternehmen in eine neue Runde. So will der Labor- und Pharmazulieferer Sartorius an seine jüngste Erholung anknüpfen und weiter profitabel wachsen. Die Ziele für 2026 implizierten aber eine Senkung der Markterwartungen für Umsatz und bereinigtes operatives Ergebnis, schrieb Charles Pitman-King von der britischen Investmentbank Barclays. Der wohl bewusst vorsichtige Ausblick sei für die Papiere eine Belastung. Die Vorzugsaktien von Sartorius büßten anfängliche Gewinne ein und fielen zuletzt unter den schwächsten Titeln im MDax um 3,7 Prozent.

Zudem bewegten erneut Analystenstimmen die Kurse. So könnte sich nach Ansicht der Privatbank Berenberg ein Kauf der Aktien von Evotec lohnen. Die Hamburger seien ein weltweit anerkanntes Auftragsforschungsinstitut. Den Kunden böten sie umfangreiche Lösungen in der Forschung und Entwicklung von Medikamenten. Die Evotec-Papiere schnellten um knapp neun Prozent nach oben und waren damit der klare Favorit im SDax.

Die Schweizer Großbank UBS empfahl, die Aktien des Auto- und Industriezulieferers Schaeffler nach der jüngsten Kursrally zu verkaufen. Der Enthusiasmus hinsichtlich humanoider Roboter sei inzwischen zu weit gegangen, schrieb Juan Perez-Carrascosa. Schaeffler sackten am SDax-Ende um fast sieben Prozent ab.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
03.02.26 18:11
Am deutschen Aktienmarkt ist die jüngste Erholung ins Stocken geraten. Der Leitindex Dax , der am Dienstagmorgen seine am Freitag gestartete Erholung mit einem Sprung über die Marke von 25.000 Punkten fortgesetzt hatte, schloss 0,07 Prozent tiefer auf 24.780,79 Punkten. Die Gewinne bröckelten bereits im Verlauf des späteren Vormittags ab. Weiterer Druck kam auf, als vor allem die Technologiebranche in den USA nach einem freundlichen Handelsstart kräftig nachgab.
Nach den Turbulenzen am Gold- und Silbermarkt setzte unterdessen eine Beruhigung ein. Die Preise erholten sich nach ihrem kurzzeitig kräftigen Einbruch weiter. Laut Ahmad Assiri, Marktstratege beim Handelshaus Pepperstone, haben sich die Rahmenbedingungen für den Handel mit Edelmetall insgesamt wenig verändert.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte legte um 0,08 Prozent auf 31.537,33 Zähler zu. Europaweit schlossen die wichtigsten Börsen leicht schwächer. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,20 Prozent auf 5.995,35 Zähler nach unten. Auch außerhalb der Euroregion, in der Schweiz und in Großbritannien, wurden moderate Verluste verbucht.

In den USA gab der Dow Jones Industrial nach dem Erreichen eines Rekordhochs seine Gewinne wieder ab. Die technologielastige Nasdaq-Börse zeigte sich mit 1,2 Prozent deutlich im Minus. Am Markt wurde von einer Rotation raus aus Techwerten in Branchen der traditionellen Industrie, aber auch in den Konsumgüter- und Finanzsektor gesprochen.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
04.02.26 10:18
Am deutschen Aktienmarkt hat sich die Nervosität der vergangenen Handelstage weiter gelegt. Für Beruhigung sorgte am Mittwoch die anhaltende Erholung der Gold- und Silberpreise, deren scharfe Korrektur vergangene Woche auch die Aktienmärkte belastet hatte.
Der Leitindex Dax legte um 0,2 Prozent auf 24.835 Punkte zu. Die runde Marke von 25.000 Punkten, die am Dienstag nur kurz überwunden werden konnte, bleibt derweil eine große Hürde für das Börsenbarometer.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte notierte am Mittwoch wenig verändert bei 31.558 Zählern. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,3 Prozent nach oben.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
04.02.26 13:17
Am deutschen Aktienmarkt haben die Anleger am Mittwoch erneut Vorsicht walten lassen. Stützend wirkte einerseits die anhaltende Erholung der Gold- und Silberpreise, deren scharfe Korrektur vergangene Woche auch die Aktienmärkte belastet hatte. Andererseits verwies die Commerzbank (Commerzbank Aktie) auf die Besorgnis bezüglich der Einführung neuer Tools rund um Künstliche Intelligenz (KI) und deren potenzielle Störung traditioneller Geschäftsmodelle. Das hatte zuletzt vor allem die Aktien von Software- und Datenbankanbietern belastet.
Der Dax schwankte um seinen Vortagesschluss und gab zuletzt um 0,3 Prozent auf 24.711 Punkte nach. Am Dienstag hatte sich der Leitindex letztlich kaum von der Stelle bewegt. Die runde Marke von 25.000 Punkten, die am Dienstag nur kurz überwunden werden konnte, bleibt damit eine große Hürde für das Börsenbarometer.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte stieg am Mittwoch um 0,2 Prozent auf 31.607 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,1 Prozent nach oben.

Im Fokus blieben die geopolitischen Konfliktherde. So blicken Anleger gespannt darauf, was Unterhändler Russlands und der Ukraine in Abu Dhabi in Bezug auf ein erhofftes Kriegsende ausloten. Was den Iran betrifft, hat das US-Militär offenbar eine iranische Überwachungsdrohne unweit der Südküste des Landes abgeschossen.

"Die Vorsicht bleibt derzeit ein stetiger Begleiter bei den Investoren", beschrieb Marktexperte Andreas Lipkow das Handelsgeschehen. "Zum einen bleibt die Situation im Nahen Osten angespannt und zum anderen kommen immer mehr durchwachsene Unternehmensnachrichten und Quartalsberichte in die Finanzmärkte."

Auf Sektorebene hatte ein Bericht im "Handelsblatt" über die Verlängerung kostenloser Emissionszertifikate durch die Europäische Union unterschiedliche Auswirkungen. Mit minus 7 Prozent davon belastet wurden die Aktie von Heidelberg Materials , während viele Titel aus dem Chemiebereich davon profitierten. BASF (BASF Aktie) stiegen im Dax um 3,6 Prozent, und an der Index-Spitze gewannen Brenntag (Brenntag Aktie) 6,2 Prozent. Im MDax zogen Evonik , Lanxess und Wacker Chemie zwischen 5,2 und 6,7 Prozent an.

In dem Medienbericht hieß es unter Berufung auf einen hochrangigen EU-Beamten, die EU-Kommission wolle ihr wichtigstes Klimaschutzinstrument, den Europäischen Emissionshandel, abschwächen. Geplant sei, über einen längeren Zeitraum als bisher vorgesehen kostenlose Zertifikate auszugeben, um energieintensive Unternehmen wie etwa aus der Chemiebranche zu entlasten.

Heidelberg Materials dagegen litt unter der Nachricht - laut Händlern, weil Anleger zuletzt darauf gesetzt hätten, dass der Zementkonzern ein Vorreiter dabei sei, die Produktion emissionsfrei zu machen. Dies wollten sich die Heidelberger eigentlich teuer bezahlen lassen, argumentierte der Börsianer.

Zudem richteten sich die Blicke auf Geschäftszahlen von Infineon (Infineon Aktie) . Der Chipkonzern verzeichnete auch im ersten Geschäftsquartal eine dynamische Nachfrage bei KI, während das Marktumfeld ansonsten verhalten blieb. Die von Analysten viel beachtete Marge für das operative Geschäft sank zwar, fiel aber damit besser aus, als von Analysten zuvor erwartet. Angesichts des Booms im Geschäft mit Künstlicher Intelligenz im laufenden Geschäftsjahr erhöht Infineon zudem seine Investitionen kräftig. Die Aktien von Infineon rutschten im Handelsverlauf ins Minus und verloren zuletzt 1,5 Prozent.

Die Papiere von PVA Tepla brachen als Schlusslicht im Nebenwerteindex SDax um gut 13 Prozent ein. Das Technologieunternehmen hatte im vergangene Jahr in einem anhaltend schwierigen Marktumfeld weniger Umsatz erzielt und verdient. Zudem enttäuschte der Ausblick.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
04.02.26 17:57
Der Dax hat nach einem freundlichen Start am Mittwoch geschwächelt. Auslöser war eine allgemein weiterhin schlechte Stimmung in der Technologie-Branche. Mit einem Abschlag von 0,72 Prozent auf 24.603,04 Punkte ging der deutsche Leitindex aus dem Tag. Gerüchte über eine Lockerung des EU-Emissionshandels stützten zwar, halfen aber nicht, das Blatt zu wenden.
Viel Technologie stecke zwar nicht im Dax, aber wenn diese Aktien Federn lassen müssten und wie SAP (SAP Aktie) oder Siemens (Siemens Aktie) hoch gewichtet seien, bekomme das der Index durchaus zu spüren, kommentierte Christine Romar, Europachefin bei CMC Markets. Weiterhin belasteten Sorgen über die Einführung neuer Tools rund um Künstliche Intelligenz (KI) und deren potenzielle Störung traditioneller Geschäftsmodelle vor allem die Aktien von Software- und Datenbankanbietern.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte verlor 0,04 Prozent auf 31.524,63 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,41 Prozent auf 5.970,47 Punkte abwärts. Außerhalb der Euroregion stiegen die britische und die Schweizer Börse auf ein Rekordhoch und beendeten den Tag mit Gewinnen. In den USA war das Bild uneinheitlich. Der Dow Jones Industrial kletterte zum europäischen Handelsschluss knapp unter sein tags zuvor erreichtes Rekordhoch. Die überwiegend mit Technologie-Aktien bestückte Nasdaq gab erneut kräftig nach.

Die Vorsicht bleibe derzeit ein "stetiger Begleiter der Investoren", sagte Marktexperte Andreas Lipkow. Denn auch die Situation im Nahen Osten sei weiter ein Thema, angesichts der angespannten Lage dort. Obendrein "kommen immer mehr durchwachsene Unternehmensnachrichten und Quartalsberichte in die Finanzmärkte."

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
05.02.26 10:20
Am deutschen Aktienmarkt bleibt der Dax am Donnerstag vorerst weiter auf Abstand zur runden 25.000-Punkte-Marke. Im frühen Handel gab der deutsche Leitindex um 0,12 Prozent auf 24.573 Punkte nach. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte legte um 0,17 Prozent auf 31.578 Zähler zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stand knapp im Plus.
Anleger gehen vorsichtig in den Tag, während die Lage an den Edelmetallmärkten nach langer Rally und anschließender scharfer Korrektur angespannt bleibt. Jochen Stanzl, Marktanalyst bei der Consorsbank, sprach vom Edelmetall-Blues. Die Angst vor einer Silber-Schockwelle kehre zurück.

Auch im Techsektor sind keine Zeichen der Entlastung zu sehen. Hier hinterfragen Anleger zunehmend die hohen Investitionen der Konzerne in Künstliche Intelligenz. Jüngstes Beispiel ist die Google-Mutter Alphabet , die im Wettlauf der KI-Entwickler die Ausgaben drastisch hochschraubt.

Hierzulande hat die Berichtssaison am Donnerstag Geschäftszahlen von Unternehmen aus dem Dax und den Reihen dahinter zu bieten. Am späten Abend folgt der US-Handelsriese Amazon mit seinem Quartalsbericht. Am Nachmittag steht der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) im Fokus. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die Währungshüter die Leitzinsen erneut stabil halten.

Rüstungswerte wie Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) gaben unter dem Eindruck fortdauernder Ukraine-Gespräche nach. Bei Rheinmetall machen sich Anleger aber vor allem Sorgen, dass die Erwartungen an 2026 zu hoch sein könnten. Die Anteile sackten am Dax-Ende um mehr als 5 Prozent ab.
Rational sprangen im MDax um 11 Prozent hoch. Der Großküchenausstatter übertraf mit Geschäftszahlen die Erwartungen. Das Schlussquartal verlief stark.

Die Aktien des Anlagenbauers Gea Group (GEA Group Aktie) legten nach einer Kaufempfehlung der Berenberg Bank um 1,5 Prozent zu, die des Energiekonzerns Eon verloren nach einer Abstufung durch die Bank of America 2,2 Prozent.

Der Rückversicherer Hannover Rück (Hannover Rück Aktie) konnte trotz der verheerenden Waldbrände in Kalifornien 2025 einen weiteren Rekordgewinn einfahren. Die Papiere gaben nach ihrem deutlichen Vortagesgewinn jedoch um 1,4 Prozent nach. Die jüngste Erholung gerät damit ins Stocken.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
05.02.26 12:11
Am deutschen Aktienmarkt ist am Donnerstag der moderat schwächere Dax weiter auf Abstand zur runden 25.000-Punkte-Marke geblieben. Der deutsche Leitindex gab gegen Mittag um 0,24 Prozent auf 24.544 Punkte nach. Aktien aus dem Auto-, Energie- und dem Rüstungssektor waren auffällig schwach.
Am Nachmittag steht der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) im Fokus. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die Währungshüter die Leitzinsen erneut stabil halten. Da es zu keinen Zinsänderungen kommen werde und die anschließende Pressekonferenz ebenfalls wenig Überraschungspotenzial habe, nähmen Investoren lieber Gewinne mit und positionierten sich an den Seitenlinien, kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte zeigte sich kaum verändert bei 31.501 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stand moderat im Minus.

An den Edelmetallmärkten bleibt nach einer langen Rekord-Rally und anschließender scharfer Korrektur die Lage angespannt. Jochen Stanzl, Marktanalyst bei der Consorsbank, sprach vom Edelmetall-Blues. Die Angst vor einer Silber-Schockwelle kehre zurück.

Im Techsektor erholten sich die Kurse etwas. SAP (SAP Aktie) etwa gewannen im Dax drei Prozent. Anleger hinterfragen gleichwohl die hohen Investitionen der Konzerne in Künstliche Intelligenz (KI) immer stärker. Jüngstes Beispiel ist die Google-Mutter Alphabet , die im Wettlauf der KI-Entwickler die Ausgaben in etwa verdoppelt.
Die Berichtssaison hierzulande bietet Geschäftszahlen von Unternehmen aus dem Dax und den Reihen dahinter. Am späten Abend folgt der US-Handelsriese Amazon .

Die Aktien von Siemens (Siemens Aktie) Healthineers starteten nach dem Quartalsbericht fest, doch der Schwung ließ rasch nach. Zuletzt sanken die Titel des Medizintechnikers um fast drei Prozent.

Rüstungswerte wie Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) gaben unter dem Eindruck fortdauernder Ukraine-Gespräche nach. Bei Rheinmetall machen sich Anleger aber vor allem Sorgen, dass die Erwartungen an 2026 zu hoch sein könnten. Die Anteile sackten am Dax-Ende um mehr als sieben Prozent ab. Die Kursgewinne im laufenden Jahr sind damit aufgezehrt.

Unter Druck standen die Anteile der Energiekonzerne Eon und RWE nach zurückhaltenderen Einschätzungen von Analysten.

Autowerte setzten Anleger auf den Verkaufszettel. Schwache Quartalszahlen von Volvo Cars galten als Auslöser dafür. Im Dax lagen Volkswagen (VW Aktie) , BMW und Mercedes auf den hinteren Plätzen mit Abschlägen zwischen zwei und gut drei Prozent.

Rational sprangen im MDax um mehr als zehn Prozent hoch. Der Großküchenausstatter übertraf mit Geschäftszahlen die Erwartungen. Das Schlussquartal verlief stark. Aurubis (Aurubis Aktie) verloren indes nach Quartalszahlen und ihrem jüngsten Rekordlauf fast vier Prozent. Hier achten Anleger auch besonders auf die Entwicklung des Kupferpreises.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
05.02.26 18:03

Aktien Frankfurt Schluss: Dax leicht im Minus - Anleger weiterhin nervös

Am deutschen Aktienmarkt hat der Dax am Donnerstag mit weiteren Verlusten seinen Abstand zur runden 25.000-Punkte-Marke vergrößert. Die Stimmung am Markt ist immer noch geprägt von Nervosität, insbesondere bei Edelmetallen und Kryptowährungen. Zudem ist die Verunsicherung im Technologiesektor groß, denn Künstliche Intelligenz stellt aktuell eine Vielzahl traditioneller Geschäftsmodelle auf die Probe.
Der Silberpreis ging erneut auf Talfahrt und könnte laut Jochen Stanzl, Analyst bei der Consorsbank, in Richtung 60 US-Dollar oder tiefer die Angst vor Anschlussverkäufen in anderen Anlageklassen sofort wieder ins Bewusstsein der Anleger rufen. Zudem sackte der Bitcoin weiter ab.

Der Dax verbuchte am Tag der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) letztlich einen Abschlag von 0,46 Prozent auf 24.491,06 Punkte. Im Tagesverlauf war das Börsenbarometer um bis zu 1,3 Prozent abgerutscht und hatte damit fast sein bisheriges Jahrestief erreicht. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte sank zum Handelsschluss um 0,29 Prozent auf 31.434,51 Punkte.

Die Leitzinsen im Euroraum bleiben auch im neuen Jahr vorerst unverändert. Damit wurde am Markt gerechnet. EZB-Präsidentin Christine Lagarde bekräftigte nach der Sitzung des EZB-Rates in Frankfurt: "Wir sind in einer guten Lage und die Inflation ist in einer guten Lage." Die Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar (Dollarkurs) kommentierte die Französin betont gelassen: Der Eurokurs sei seit März 2025 gestiegen, dies sei in den Szenarien der Europäischen Zentralbank eingepreist.

Investoren nähmen in diesem Umfeld aber lieber Gewinne mit und positionierten sich an den Seitenlinien, kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow. Schwache Signale vom US-Arbeitsmarkt setzten die Kurse zusätzlich unter Druck.

Quelle: dpa-AFX

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Highländer49:

DAX

 
06.02.26 10:20
Zunehmende Zweifel an hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz belasten am Freitag erneut den deutschen Aktienmarkt. Der Dax versucht sich zu stabilisieren und pendelte wenige Minuten nach dem Xetra-Start mit 24.481 Punkten um seinen Vortagesschluss. Die seit Jahresanfang verzeichneten Gewinne sind aufgezehrt.
Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte sank um 0,38 Prozent auf 31.315 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 notierte kaum verändert.

Mit einem zweistelligen Kursrutsch bei Amazon im nachbörslichen US-Handel hatte sich gezeigt, wie hartnäckig sich die KI-Sorgen der Anleger halten. Der Handelsriese will in diesem Jahr rund 200 Milliarden US-Dollar unter anderem in KI, Chips, Robotik und Satelliten stecken. Damit liegt Amazon noch über dem Investitionsvolumen der Google-Mutter Alphabet (Alphabet C Aktie) . Amazon werde zunächst darunter leiden, dass die Anleger hohe Investitionen ohne konkreten Umsatzerfolg sehr kritisch sehen, kommentierten Analysten von Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie).

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
06.02.26 12:16
Zunehmende Zweifel an hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz verunsichern am Freitag erneut die Anleger am deutschen Aktienmarkt. Negative Nachrichten vom Autobauer Stellantis setzten zudem den europäischen Autosektor stark unter Druck und zogen hiesige Autowerte mit nach unten.
Dem Dax gelang es dennoch, sich bis gegen Mittag in die Gewinnzone vorzuarbeiten. Mit einem Plus von 0,36 Prozent auf 24.579 Punkte steht der deutsche Leitindex auf Wochensicht und seit Jahresanfang aktuell knapp im Plus.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte notierte am Freitag prozentual fast unverändert bei 31.249 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,4 Prozent.

Mit hohen vorbörslichen Abschlägen im US-Handel für Amazon zeigt sich, wie hartnäckig sich die KI-Sorgen der Anleger halten. Der Handelsriese will in diesem Jahr rund 200 Milliarden US-Dollar unter anderem in KI, Chips, Robotik und Satelliten stecken. Damit liegt Amazon noch über dem gigantischen Investitionsvolumen der Google-Mutter Alphabet .

Amazon werde zunächst darunter leiden, dass die Anleger hohe Investitionen ohne konkreten Umsatzerfolg sehr kritisch sehen, kommentierten Analysten von Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie). "Der KI-Investitions-Kater verwandelt sich gerade in eine wilde Flucht", schrieb Stephen Innes von SPI Asset Management. Die Anlegerstimmung erscheine gerade wie das Negativ des Booms von 2021.
In Frankfurt gab es vor dem Wochenende im IT- und Softwaresektor erneut hohe Verluste. Die Papiere des IT-Dienstleisters Bechtle (Bechtle Aktie) brachen nach Quartalszahlen um gut 7 Prozent ein. Der Ausblick belastete. Cancom (Cancom Aktie) und Nemetschek konnten sich dem Sog nicht entziehen. Auch SAP im Dax büßten weiter ein, wenn auch gegen Mittag nur noch moderat.


Hiobsbotschaften von Stellantis setzten dem Autosektor zu. Der Fiat- und Chrysler-Mutterkonzern schreibt wegen der US-Elektroauto-Kehrtwende rote Zahlen und streicht die Dividende. Das Zurücksetzen der Strategie gehe einher mit einer Abschreibung von fast 22 Milliarden Euro, hieß es. Stellantis sackten in Paris um fast ein Viertel ab. Im sehr schwachen europäischen Autosektor verloren die im Dax notierten Aktien von Volkswagen (VW Aktie) , BMW und Mercedes teilweise mehr als 2 Prozent.

Die Papiere von Bayer waren gefragt bei einem Plus von 1,5 Prozent. Detaillierte Studienergebnisse zum Medikamentenkandidaten Asundexian machen Anlegern Hoffnung auf gute Geschäfte mit dem Blutgerinnungshemmer. Ein Aktienhändler sprach von einem sehr positiven Ergebnis.

Eine Hochstufung für Renk gab den Papieren des Rüstungsherstellers Auftrieb. Exane BNP votiert nun mit "Outperform". Das Plus für Renk betrug zuletzt 7,7 Prozent.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
06.02.26 17:57
Nach drei Verlusttagen in Folge hat der Dax am Freitag eine Gegenreaktion gezeigt und sich etwas erholt. Gleichwohl blieben die Anleger angesichts der in den vergangenen Tagen heftigen Schwankungen bei Edelmetallen und im Technologiesektor nervös. Zunehmende Zweifel an hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz verunsichern nach wie vor. Negative Nachrichten vom Autobauer Stellantis setzten vor dem Wochenende zudem den europäischen Autosektor stark unter Druck und zogen hiesige Branchenwerte mit nach unten.
Der Dax ging 0,94 Prozent höher bei 24.721,46 Zählern aus dem Handel. Damit ergibt sich auf Wochensicht ein Plus von 0,74 Prozent. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte legte am Freitag um 0,73 Prozent auf 31.662,83 Punkte zu.

Die Schockwellen am Edelmetall- und auch den Kryptomärkten gingen nicht spurlos an den Aktienbörsen vorbei, schrieb Christine Romar, Europachefin beim Handelshaus CMC Markets. Zwangsliquidationen dort zögen Verkäufe an anderer Stelle nach sich und sortierten die zittrigen Hände auch aus dem Aktienmarkt. "Eine solche Bereinigung ist gesund und stellt den immer noch laufenden Bullenmarkt auf ein solideres Fundament", resümierte die Expertin.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
09.02.26 10:51
Der DAX hat sich in der vergangenen Woche trotz starker Kursschwankungen wieder etwas stabilisieren können. Unter dem Strich legte das größte deutsche Börsenbarometer mehr als 180 Punkte zu und schloss +0,74% höher mit 24.721 Punkten. Die höchsten Gewinne gab es bei Brenntag und Henkel, Zalando war schwächster DAX-Wert. Geht die Erholung in der neuen Woche weiter?
www.finanznachrichten.de/...-schmiert-ab-dax-ausblick-486.htm
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Highländer49:

DAX

 
09.02.26 10:52
Die Erholung des Dax geht zum Wochenstart in die Fortsetzung. Mit den internationalen Börsen im Rücken näherte sich der Dax im frühen Montagshandel bis auf 60 Punkte der 25.000-Punkte-Marke. Für mehr fehlte dem Leitindex dann aber zunächst der Schwung: Zuletzt betrug das Plus dann noch 0,36 Prozent auf 24.811 Punkte. Noch am Donnerstag hatte er mit 24.272 Punkten dicht an seinem Jahrestief gestanden.
"Der Dax befindet sich mitten in einer technischen Erholung, und es muss sich erst noch zeigen, ob die Arbeitsmarktdaten am Mittwoch und die Inflationszahlen am Freitag aus den USA ausreichen, um den Widerstand bei 25.000 Punkten nach oben zu durchbrechen", schrieb am Morgen Experte Jochen Stanzl von der Consors Bank.

Vor den geldpolitischen Signalen aus den USA waren die Vorgaben am Montag zunächst einmal positiv. In Tokio schnellte der Nikkei-225 nach dem Wahlsieg der Regierungspartei auf Rekordniveau hoch. Davor war der Dow Jones Industrial am Freitag erstmals über die Marke von 50.000 Punkten gestiegen. Auch im US-Technologiesektor, an den Edelmetallmärkten und bei Kryptowährungen gibt es weitere Erholungsversuche.

Vor diesen Hintergründen legte am Montagmorgen auch der MDax um 0,38 Prozent auf 31.782 Zähler zu. Außerdem zeigte sich der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 mit seiner Rückkehr über die 6.000-Punkte-Marke weiter gefestigt.

In Deutschland setzen Anleger nach den jüngsten Gewinnmitnahmen wieder auf Rüstungswerte. Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) stützten den Dax mit einem Anstieg um zwei Prozent, während Renk im MDax nach einer Kaufempfehlung von Warburg Research noch deutlicher um vier Prozent anzogen. Trotz der laufenden Gespräche über einen Waffenstillstand in der Ukraine werden Experten nicht müde zu betonen, dass Rücksetzer neue Kaufchancen eröffnen.
Dies unterstrich am Montag Warburg-Experte Christian Cohrs mit Blick auf Renk, die sich zuletzt von ihrem Rekordhoch um bis zu 40 Prozent entfernt hatten, aber vom sich abzeichnenden Superzyklus im Verteidigungsbereich profitieren sollten. Dem Experten zufolge ist die Anlagestory bei dem Panzergetriebe-Hersteller intakt und die operative Entwicklung langfristig gut berechenbar.

Gefragt waren im Dax die Titel von Scout24 , die sich angetrieben von einer Kaufempfehlung der UBS mit 1,4 Prozent von ihrem Tief seit September 2024 erholten. Der Abverkauf der Aktien hatte sich zuletzt verschärft wegen der branchenweit spürbaren Sorgen, dass die Künstliche Intelligenz Geschäftsmodelle stören könnte. Jo Barnet-Lamb schrieb nun, der Immobilien-Portalbetreiber rage mit Blick auf das Thema KI positiv heraus.

Ihre am Freitag schon begonnene Erholung setzten die Grenke-Aktien fort, indem sie am Montag drei Prozent höher gehandelt wurden. Die Privatbank Berenberg setzte die Anteile des Leasingspezialisten neu auf ihre Favoritenliste. Die Jahresbilanz dürfte eine Trendwende einläuten, schrieb Marius Fuhrberg in seinem am Montag veröffentlichten Kommentar. Die Bewertung sei attraktiv.

Positiv war am Montag das Umfeld für europäische Banken. Bei den Titeln der Commerzbank (Commerzbank Aktie) ging es um zwei Prozent nach oben. Während der Konkurrent Unicredit ,der um eine Übernahme des Frankfurter Geldinstituts buhlt, ankündigte, Milliardensummen an die Aktionäre auszuschütten. Dies trieb den Unicredit-Kurs in Mailand um fast fünf Prozent in die Höhe.

Im Dax litten die Symrise-Titel dagegen mit minus einem Prozent unter einer europaweiten Branchenschwäche. Die Richtung gaben hier die Titel des Konkurrenten DSM Firmenich vor, die in Amsterdam getrieben vom beabsichtigten Verkauf der Tiernahrungssparte um fünf Prozent absackten. Chris Counihan vom Analysehaus Jefferies schrieb, eine dürftige Vorauszahlung durch den Käufer CVC werfe Fragen hinsichtlich des Wertes auf.

Weiterhin Schwäche zeigten die Titel von Bechtle (Bechtle Aktie) , die am Montag mit einem Abschlag von 2,2 Prozent an ihre jüngste Talfahrt anknüpften, die in der Vorwoche ihren Ursprung hatte in Form von enttäuschenden Jahreszielen. Der Kurs des IT-Dienstleisters erreichte sein niedrigstes Niveau seit Mitte November.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

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09.02.26 12:23
Die Erholung des Dax hat am Montag im Verlauf leicht an Schwung verloren. Mit positiven Vorgaben der internationalen Börsen im Rücken konnte sich der Dax zwar zunächst bis auf 60 Punkte der 25.000-Punkte-Marke nähern. Gegen Mittag schrumpften die Gewinne mit 24.768 Punkten aber auf 0,19 Prozent.
Für mehr fehlte dem Leitindex der Schwung vor wichtigen Konjunkturdaten, die im Wochenverlauf aus den USA erwartet werden. Laut dem Marktbeobachter Jochen Stanzl von der Consors Bank muss sich erst noch zeigen, ob die am Mittwoch und Freitag erwarteten Arbeitsmarkt- und Inflationsberichte "ausreichen, um den Widerstand bei 25.000 Punkten nach oben zu durchbrechen."

Beim MDax fiel das Plus am späten Vormittag mit 0,40 Prozent auf 31.789 Zähler noch etwas deutlicher aus. Dem Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 reichte ein leichtes Plus immerhin für die Rückkehr über die 6.000-Punkte-Marke.

Während der Dow Jones Industrial am Freitag erstmals über die Marke von 50.000 Punkten gestiegen war und der Tokioter Nikkei-225 nach dem Wahlsieg der Regierungspartei ein Rekordniveau erreichte, wäre beim Dax derzeit noch ein Anstieg um drei Prozent notwendig, um seine Bestmarke von knapp 25.508 Zählern wieder zu erreichen.

Laut den Experten von Index-Radar gab es zuletzt bei Software-Aktien deutliche Anzeichen einer technischen Übertreibung und nun etwas Entlastung, die den SAP (SAP Aktie) -Titeln eine weitere Erholung von ihrem jüngsten Tief seit Anfang 2024 ermöglichte. Eine "belastbare Trendwende" bei den zuvor stark verkauften Branchenwerten sei dies aber nicht. Der am Freitag deutlich erholte US-Tech-Index Nasdaq 100 steuert zu Wochenbeginn gleich wieder auf einen schwächeren Start zu.

In Deutschland setzten die Anleger nach den jüngsten Gewinnmitnahmen wieder auf Rüstungswerte. Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) stützten den Dax mit einem Anstieg um 1,6 Prozent, während Renk im MDax nach einer Kaufempfehlung von Warburg Research um fast vier Prozent anzogen. Trotz der Gespräche über einen Waffenstillstand in der Ukraine werden Experten nicht müde zu betonen, dass Rücksetzer neue Kaufchancen eröffnen.

Dies unterstrich am Montag Warburg-Experte Christian Cohrs mit Blick auf Renk, die sich zuletzt von ihrem Rekordhoch um bis zu 40 Prozent entfernt hatten, aber vom sich abzeichnenden Superzyklus im Verteidigungsbereich profitieren sollten. Dem Experten zufolge ist die Anlagestory bei dem Panzergetriebe-Hersteller intakt und die operative Entwicklung langfristig gut berechenbar.

Gefragt waren im Dax die Titel von Scout24 , die sich angetrieben von einer Kaufempfehlung der UBS mit 1,4 Prozent von ihrem Tief seit September 2024 erholten. Der Abverkauf der Aktien hatte sich zuletzt verschärft wegen der branchenweit spürbaren Sorgen, dass die Künstliche Intelligenz Geschäftsmodelle stören könnte. Jo Barnet-Lamb schrieb nun, der Immobilien-Portalbetreiber rage mit Blick auf das Thema KI positiv heraus.

Positiv war am Montag noch das Umfeld für europäische Banken, deren Sektorindex von Unicredit mit einem Kurssprung um fast sechs Prozent angeführt wurde. Die Italiener, die eine hohe Beteiligung an der Commerzbank (Commerzbank Aktie) aufgebaut haben, kündigten Milliardenausschüttungen an ihre Aktionäre an. Die Titel der Commerzbank konnten im Gefolge 1,8 Prozent zulegen.

Im Nebenwertebereich setzten die Grenke -Aktien ihre am Freitag begonnene Erholung fort, indem sie nochmals 3,4 Prozent höher gehandelt wurden. Die Privatbank Berenberg setzte die Anteile des Leasingspezialisten neu auf ihre Favoritenliste. Die Jahresbilanz dürfte eine Trendwende einläuten, schrieb Marius Fuhrberg in seinem am Montag veröffentlichten Kommentar. Die Bewertung sei attraktiv.

Weiterhin Schwäche zeigten die Titel von Bechtle (Bechtle Aktie) , die am Montag mit einem Abschlag von 2,1 Prozent an ihre jüngste Talfahrt anknüpften, die in der Vorwoche ihren Ursprung hatte in Form von enttäuschenden Jahreszielen. Der Kurs des IT-Dienstleisters erreichte sein niedrigstes Niveau seit Mitte November.

Quelle: dpa-AFX
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09.02.26 19:06
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09.02.26 19:56
Die am Freitag gestartete Erholung hat den Dax wieder über 25.000 Punkte katapultiert. Ein kräftiger Kurssprung an Japans Börse und ein Rekordhoch an der Wall Street sorgten für Zuversicht auch an den europäischen Aktienmärkten.
Der deutsche Leitindex ging am Montag mit einem Plus von 1,19 Prozent auf 25.014,87 Punkten aus dem Tag. Der MDax der mittelgroßen Werte gewann 0,96 Prozent auf 31.965,87 Zähler und der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rückte um 1,01 Prozent auf 6.059,01 Zähler vor. In der Schweiz und Großbritannien legten die wichtigsten Indizes nur leicht zu. In den USA setzte der Dow Jones Industrial seine Rekordrally über 50.000 Punkte fort und auch die technologielastigen Nasdaq-Indizes legten zum europäischen Börsenschluss zu.

Im Januar war das deutsche Börsenbarometer mit etwas über 25.500 Punkten auf den höchsten Stand in seiner Geschichte geklettert. Dann hatten neue zoll- und geopolitische Sorgen sowie aufkommende Bedenken in puncto Wettbewerb durch Künstliche Intelligenz (KI) für einige Branchen sowie hohe KI-Investitionen belastet. Entscheidend für den weiteren Dax-Verlauf sind laut Marktbeobachter Jochen Stanzl von Consors Bank nun vor allem die am Mittwoch erwarteten US-Arbeitsmarktdaten für Januar sowie der US-Inflationsbericht am Freitag.

Spitzenreiter im Dax waren die Aktien von Commerzbank (Commerzbank Aktie) mit plus 4,2 Prozent. Auftrieb kam durch Unicredit , die eine hohe Beteiligung an der Commerzbank aufgebaut hat und nach wie vor an einer Übernahme interessiert ist. Die Italiener meldeten starke Gewinnziele bis 2030 und kündigten Milliardenausschüttungen an ihre Aktionäre an.

SAP (SAP Aktie) knüpften als eines der Dax-Schwergewichte mit plus 2,2 Prozent an ihre Erholung vom jüngsten Tief seit Anfang 2024 an. Die Experten von Index-Radar sprachen mit Blick auf Software-Aktien im Allgemeinen von einer Entlastung. Es habe zuletzt deutliche Anzeichen einer technischen Überreaktion auf die Sorge gegeben, dass KI Geschäftsmodelle gefährden könnte, hieß es.
Nach den jüngsten Gewinnmitnahmen setzten Anleger auch wieder auf Rüstungswerte. Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) stützten den Dax mit einem Anstieg um 2,8 Prozent, während Renk im MDax nach einer Kaufempfehlung von Warburg Research 5,7 Prozent gewannen. Trotz der Gespräche über einen Waffenstillstand in der Ukraine werden Experten nicht müde zu betonen, dass Rücksetzer neue Kaufchancen eröffnen.

Angetrieben von einer Kaufempfehlung durch die schweizerische Bank UBS erholten sich die Titel von Scout24 um 1,2 Prozent von ihrem tiefsten Stand seit September 2024. Ähnlich wie bei SAP hatte sich der Abverkauf bei dem Online-Portalbetreiber zuletzt wegen KI-Sorgen verschärft. UBS-Analyst Jo Barnet-Lamb schrieb nun, das Unternehmen rage mit Blick auf KI positiv heraus.

Im MDax waren die Aktien von Delivery Hero und Bechtle (Bechtle Aktie) die schwächsten Werte. Die Titel des Essenlieferdienstes verloren 7,4 Prozent. Laut der Nachrichtenagentur Ansa hat die spanische Tochter Glovo mit ihrer Lieferfirma Foodinho in Italien Probleme mit der Justiz.

Bechtle büßten 4,8 Prozent ein und knüpften an ihre jüngste Talfahrt nach den enttäuschenden Jahreszielen des IT-Dienstleisters vom Freitag an. Die Kursgewinne der Aktien seit Mitte November sind so gut wie aufgezehrt.

Quelle: dpa-AFX
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10.02.26 10:18
- Der Dax tut sich am Dienstag weiter schwer mit der 25.000-Punkte-Marke. Zu Wochenbeginn hatte er diese spät passiert, doch nun stand sie im frühen Handel wieder auf die Kippe. Zuletzt notierte der deutsche Leitindex 0,2 Prozent tiefer bei 24.974 Punkten. Für eine weitere Annäherung an das Rekordhoch von 25.507 Punkten aus dem Januar mangelte es an internationalem Rückenwind.
Am Markt hieß es, dass die Anleger am Tag vor dem US-Arbeitsmarktbericht zunächst eine kleine Warteschleife fliegen. Dies zeigte sich beim MDax mit einem Abschlag von 0,2 Prozent auf 31.893 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx lag im frühen Handel auch knapp im Minus.

Am Vorabend war den US-Börsen nach dem europäischen Handelsende der Schwung ausgegangen, der den Dax im Nachmittagshandel noch mitgetragen hatte. In Asien konzentrierten sich Kursgewinne vor allem auf den Handel in Tokio, der noch vom Sondereffekt des Wahlsiegs der Liberaldemokraten geprägt war. Der rekordhohe Nikkei-225 hilft dem Dax daher am Dienstag nicht weiter.

Am Dienstag schon könnten neue Impulse von den Zahlen zu den US-Einzelhandelsumsätzen kommen. Von zwei deutschen Unternehmen mit Zahlenvorlagen kamen sie zumindest nicht im positiven Sinne: Teamviewer fielen im frühen Handel in Richtung Rekordtief wegen eines vorsichtigen Ausblicks auf das neue Jahr. Zuletzt standen die Titel des Wartungssoftware-Spezialisten mit 5,3 Prozent im Minus.

Die Titel von Tui standen zuletzt mit einem Hoch seit 2023 besser da, was nun aber Gewinnmitnahmen zur Folge hatte. Der operative Gewinn des Reisekonzerns konnte zwar im ersten Geschäftsquartal gesteigert werden, der Umsatz aber nicht. Auch die Aussagen zur aktuellen Buchungsentwicklung für die wichtige Sommersaison seien mau, hieß es von Händlerseite.

Ansonsten rückten unternehmensseitig einmal mehr Analystenkommentare in den Mittelpunkt. Gestrichene Kaufempfehlungen gab es von der UBS für die beiden United-Internet-Töchter 1&1 und Ionos , deren Papiere mit Rückschlägen von 4,7 respektive 8,8 Prozent auch die Titel des Mutterkonzerns belasteten.

Ein weiterer großer Verlierer waren die Titel von Nordex , nachdem sich die Citigroup (Citigroup Aktie) angesichts des jüngst erreichten Hochs seit 2002 dazu entschloss, das bisherige Kaufvotum aufzugeben. Ähnlich ging die Berenberg Bank nach gutem Lauf bei Eon vor, was die Titel des Energiekonzerns mit 0,8 Prozent ins Minus drückte.

Optimistischer wird dagegen Goldman für einige zyklisch geprägte Chemiewerte - mit frischen Kaufempfehlungen, die Evonik und Symrise (Symrise Aktie) mit bis zu 6,2 Prozent ins Plus hievten. Die Expertin Georgina Fraser gab im Zuge dessen auch ihre bislang negative Haltung zu Lanxess (Lanxess Aktie) auf.

Ein frisches "Buy" von Jefferies kam außerdem bei den Aktionären des Halbleiterausrüsters Aixtron sehr gut an. Die Papiere des Chipausrüsters seien ein bisher unterschätzter KI-Wert, denen eine Beschleunigung bevorstehe, lautete das Argument des Experten Om Bakhda.

Quelle: dpa-AFX
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10.02.26 14:40
Der Dax hat am Dienstag einen schwächeren Start abgeschüttelt und sich knapp über 25.000 Punkten gehalten. Am Vorabend war sie spät mit Rückenwind von den US-Börsen passiert worden. Vor den am Mittwoch erwarteten US-Arbeitsmarktdaten prägte Zurückhaltung das Geschehen.
Gegen Mittag stand der deutsche Leitindex prozentual unverändert bei 25.014 Punkten. Eine weitere Annäherung an das Rekordhoch von 25.507 Punkten bleibt damit möglich. Während der MDax mit 31.928 Zählern noch einen knappen Abschlag aufwies, konnte der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx mit einem erneuten Rekord auf sich aufmerksam machen.

Geht es nach den Chartexperten der UBS, müsste der Dax die Rückkehr über die Tausenderschwelle bestätigen, indem auch die offene Kurslücke vom 19. Januar geschlossen wird. Damals hatte der zwischenzeitlich aufgeflammte Grönland-Streit mit US-Präsident Donald Trump die Anleger schwer beunruhigt. Um den Weg zum Januar-Rekord freizumachen, müsste der Dax also auf knapp 25.300 Punkte steigen.

Schon am Nachmittag könnte ein neuer Anstoß dazu aus den USA kommen, wo Zahlen zu den Einzelhandelsumsätzen anstehen. Von zwei deutschen Unternehmen mit Zahlenvorlagen kamen derweil keine positiven Impulse: Teamviewer sackten in Richtung Rekordtief ab wegen eines vorsichtigen Ausblicks auf 2026. Zuletzt standen die Titel des Wartungssoftware-Spezialisten mit 5,8 Prozent im Minus.

Die Titel von Tui standen zuletzt mit einem Hoch seit 2023 besser da. Mit einem Abschlag von 5,2 Prozent waren nun aber Gewinnmitnahmen die Folge. Der operative Gewinn des Reisekonzerns konnte zwar im ersten Geschäftsquartal gesteigert werden, der Umsatz aber nicht. Auch die Aussagen zur Buchungsentwicklung für die wichtige Sommersaison seien mau, hieß es von Händlerseite.

Ansonsten rückten unternehmensseitig einmal mehr Analystenkommentare in den Mittelpunkt. Gestrichene Kaufempfehlungen gab es von der UBS für die beiden United-Internet-Töchter 1&1 und Ionos , deren Papiere mit Rückschlägen von 4,4 respektive 7,5 Prozent auch die Titel des Mutterkonzerns belasteten.

Ein weiterer großer Verlierer waren die Titel von Nordex , nachdem sich die Citigroup (Citigroup Aktie) angesichts des jüngst erreichten Hochs seit 2002 dazu entschlossen hatte, das bisherige Kaufvotum aufzugeben. Ähnlich ging die Berenberg Bank nach gutem Lauf bei Eon vor, was die Titel des Energiekonzerns mit 0,8 Prozent ins Minus drückte.

Optimistischer wird dagegen Goldman für einige zyklisch geprägte Chemiewerte - mit frischen Kaufempfehlungen, die Evonik und Symrise (Symrise Aktie) mit bis zu 6,3 Prozent ins Plus hievten. Die Expertin Georgina Fraser gab im Zuge ihrer Branchenstudie auch ihre bislang negative Haltung zu Lanxess (Lanxess Aktie) auf.

Ein "Buy" von Jefferies kam außerdem bei den Aktionären des Halbleiterausrüsters Aixtron sehr gut an, wie ein Kurssprung um mehr als acht Prozent zeigt. Die Papiere des Chipausrüsters seien ein bisher unterschätzter KI-Wert, denen eine Beschleunigung bevorstehe, lautete das Argument des Experten Om Bakhda.

Quelle: dpa-AFX
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DAX

 
10.02.26 19:42
Der Dax ist am Dienstag um die Marke von 25.000 Punkten gependelt. Der fortgesetzte Rekordlauf des Dow Jones Industrial an der New Yorker Wall Street sorgte am Nachmittag nicht für nachhaltige Impulse, zumal dessen Gewinne im Handelsverlauf weitgehend abbröckelten. Vor dem zur Wochenmitte erwarteten US-Arbeitsmarktbericht für den Monat Januar hielten sich die Anleger lieber an der Seitenlinie.
Die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt ist ein wichtiger Einflussfaktor für die Geldpolitik der Notenbank Fed, von der im Jahresverlauf Zinssenkungen erhofft werden. Deren Tempo und Ausmaß sind gegenwärtig eine wichtige Stellschraube für das Börsengeschehen weltweit.

Der deutsche Leitindex gab letztlich um 0,11 Prozent auf 24.987,85 Punkte nach. Der MDax , der Index der mittelgroßen Börsenwerte, beendete den Tag mit minus 0,01 Prozent auf 31.962,21 Zähler.

Geht es nach den Chartexperten von UBS, dürfte eine Rückkehr des Dax über 25.000 Punkte erst dann nachhaltig sein, wenn auch die Kurslücke vom 19. Januar geschlossen wird. Das wäre der Fall, wenn das deutsche Börsenbarometer wieder auf 25.300 Punkte klettert. Dann könnte es auch noch weiter nach oben gehen, zum Rekordhoch bei etwas über 25.500 Punkten. Vor rund drei Wochen allerdings hatte der von US-Präsident Donald Trump initiierte Grönland-Streit die Anleger schwer beunruhigt und Gewinnmitnahmen ausgelöst.

Mit Blick auf Europa und die USA schloss der EuroStoxx 0,20 Prozent schwächer auf 6.047,06 Punkten, nachdem der Leitindex der Euroregion im Tagesverlauf eine Bestmarke erreicht hatte. Der schweizerische Leitindex SMI ging prozentual unverändert aus dem Handel, die Börse in Großbritannien gab moderat nach. In den USA legte der Dow nach einem Rekord kurz nach dem Handelsstart zuletzt um 0,5 Prozent zu, während sich der technologielastige Nasdaq 100 am Vortagesschluss zeigte.
Unternehmensseitig kamen gemischte Impulse. Die Commerzbank-Aktie drehte nach anfänglich deutlichen Gewinnen als Reaktion auf vorgelegte Eckzahlen zum abgelaufenen Quartal ins Minus. Sie schloss 0,5 Prozent schwächer. Analyst Chris Hallam von Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) sah den Überschuss und den Dividendenvorschlag zwar etwas über den Erwartungen, mit Blick auf die Aktienrückkäufe habe der Markt aber mehr erhofft.

Teamviewer sackten im MDax in Richtung ihres vor rund einer Woche erreichten Rekordtiefs. Ein vorsichtiger Ausblick auf 2026 belastete das Papier, das letztlich um 6,3 Prozent absackte. Analysten dürften nun ihre Schätzungen für das Umsatzwachstum des Wartungssoftware-Spezialisten zusammenstreichen.

Eine schwache Nachfrage nach Pauschalreisen sorgte dafür, dass die Hoffnung auf eine weitere Erholung der Tui-Aktie platzte. Das Papier, das tags zuvor noch in Richtung 10 Euro auf den höchsten Stand seit seinem heftigen Kurseinbruch im Frühjahr 2023 gestiegen war, sackte um knapp 5 Prozent ab.

Für den Anteilschein von Salzgitter ging es nach enttäuschenden Zielen für 2026 auf steile Berg- und Talfahrt. Zunächst um rund 9 Prozent abgerutscht, schloss die Aktie letztlich mit einem Plus von 5,6 Prozent auf dem höchsten Stand seit Sommer 2011. Experten halten den Ausblick für konservativ.

Analystenkommentare bewegten ebenfalls deutlich. Die schweizerische Bank UBS etwa strich ihre Kaufempfehlungen für die beiden United-Internet-Töchter 1&1 <> und Ionos , deren Papiere mit Kursverlusten von 3,4 Prozent beziehungsweise 8,3 Prozent auch die Anteile der Muttergesellschaft belasteten. Diese büßten 3,7 Prozent ein.

Goldman Sachs wurde für einige zyklisch geprägte Chemiewerte optimistischer. Kaufempfehlungen der Expertin Georgina Fraser verhalfen Symrise zu einem Plus von 7,0 Prozent. Evonik stiegen im MDax um 5,7 Prozent. Begehrt waren auch die Papiere von BASF (BASF Aktie) und Lanxess (Lanxess Aktie) , die um 4,6 Prozent respektive um 11,1 Prozent stiegen. Für letztere gab die Analystin ihre bislang negative Haltung auf.

Eine Kaufempfehlung von Jefferies für die Aktie des Halbleiterausrüsters Aixtron sorgte dort für einen Kurssprung um 6,2 Prozent. Analyst Om Bakhda sieht Aixtron auf einen Wendepunkt zusteuern und verwies dafür auf die weiter steigenden hohen Investitionen von KI-Hyperscalern in diesem Jahr sowie jüngste Kommentare zu vorgezogenen Investitionen von Datacom-/Optoelektronik-Unternehmen.

Quelle: dpa-AFX
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11.02.26 10:15
Der Dax tut sich an der Charthürde von 25.000 Punkten weiterhin schwer. Im frühen Handel gab sein Kurs um 0,15 Prozent auf 24.950 Zähler nach. Der MDax verlor 0,17 Prozent auf 31.907 Zähler und auch der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx bewegte sich knapp im Minus.
Im bisherigen Wochenverlauf fehlte den Anlegern bei 25.000 Punkten mehrmals die Bereitschaft, nachzukaufen. Sie sind in Lauerstellung vor dem Jobbericht aus den USA, der am Nachmittag mitteleuropäischer Zeit nachgeholt wird. Vor diesem kam zur Wochenmitte auch kein Schwung von den US-Börsen: Deren Leitindex Dow Jones Industrial konnte zwar am Vortag seine Rekordjagd fortsetzen, am Ende blieb aber von seinen Kursgewinnen kaum etwas übrig.

"Die US-Arbeitsmarktdaten für den Januar sind so etwas wie die Zahl der Woche für die Börsen", schrieb am Morgen der Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners. Nach einigen enttäuschenden Berichten werde jetzt eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau erwartet. Sollte er sich weiter abschwächen, könne dies "den demnächst scheidenden Fed-Präsidenten Jerome Powell noch einmal unter politischen Druck bringen."

Quelle: dpa-AFX
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11.02.26 18:00
Die Daten vom US-Arbeitsmarkt haben am Mittwoch die Stimmung auch am deutschen Aktienmarkt gedämpft. Peter Graf, Chief Investment Officer von Amova Asset Management Americas, sagte über den Bericht, er sei gespickt gewesen mit positiven Überraschungen und "dürfte die jüngsten Bedenken hinsichtlich des Wachstums zerstreuen". Allerdings bringe er den designierten Vorsitzenden der US-Notenbank Fed, Kevin Warsh, in eine schwierige Lage. "Es wird noch schwieriger werden, die FOMC-Mitglieder davon zu überzeugen, dem Auftrag des US-Präsidenten zur Senkung der Zinsen zu folgen." Auch Analyst Ralf Umlauf von der Helaba sieht in den Daten einen "Dämpfer für die Zinssenkungserwartungen".
Der Dax ging mit minus 0,53 Prozent auf 24.856,15 Punkte aus dem Tag, nachdem er noch am Nachmittag kurz die Marke von 25.000 Punkten getestet hatte. Letztlich aber bleibt der Leitindex auf Abstand zu seiner im Januar erreichten Bestmarke von etwas über 25.500 Zählern. Besser schlägt sich dagegen der Leitindex der Euroregion, der EuroStoxx , der nach einem Rekordhoch am Dienstag um 0,19 Prozent auf 6.035,64 Punkten nachgab.

Für den MDax der mittelgroßen Börsenwerte hierzulande ging es um 1,07 Prozent auf 31.618,89 Zähler bergab. Die Leitindizes in Großbritannien und der Schweiz legten zu. In den USA zeigten sich die wichtigsten Indizes nach einigem Auf und Ab zum europäischen Börsenschluss kaum verändert.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

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12.02.26 10:30
Gestützt auf die Siemens (Siemens Aktie) -Aktien hat der Dax am Donnerstag erneut die Marke von 25.000 Punkten übersprungen. Im frühen Handel stieg der deutsche Leitindex auch über das bisherige Februar-Hoch von knapp 25.100 Zählern. Vorherige Versuche waren im bisherigen Wochenverlauf gescheitert.
Zuletzt stieg der Dax um 1,1 Prozent auf 25.117 Punkte, was nicht unwesentlich daran lag, dass die Siemens-Aktien mit mehr als sechs Prozent von einem starken Geschäftsjahresauftakt des Technologiekonzerns profitierten. Im MDax war der Schwung mit einem Anstieg um 0,6 Prozent auf 31.798 Punkte etwas geringer.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx profitierte dagegen auch von Siemens mit einem erneuten Rekordhoch. Beim Dax rückt die Bestmarke von 25.507 Zählern immerhin näher.

Mit einem Rückschlag bei Autowerten, der von einem schwachen Mercedes-Benz -Bericht ausgelöst wurde, war das Gesamtbild der Berichtssaison am Donnerstag aber durchwachsen. Gespannt warten die Anleger nun auf Inflationszahlen, die am Freitag in den USA auf der Agenda stehen. Diese sind der nächste wichtige Baustein, um den weiteren geldpolitischen Spielraum der Notenbank Fed beurteilen zu können.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
12.02.26 13:54
Die Siemens (Siemens Aktie) -Aktien haben dem Dax am Donnerstag den notwendigen Schwung zur Rückkehr über die Marke von 25.000 Punkten gegeben. Versuche, diese nachhaltig hinter sich zu lassen, waren in den Tagen zuvor noch gescheitert. Am Donnerstag gelang dem Leitindex nun der Sprung über sein bisheriges Februar-Hoch von knapp 25.100 Zählern.
Gegen Mittag lag der Dax mit 1,3 Prozent im Plus bei 25.187 Punkten. Er näherte sich damit auch wieder seinem Rekord von 25.507 Zählern. Bestmarken voraus hat dem Dax der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx , der am Donnerstag weniger deutlich um ein halbes Prozent stieg. Im MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten war der Schwung mit einem Anstieg um 0,4 Prozent auf 31.736 Punkte auch geringer.

Gespannt warten die Anleger nun auf Inflationszahlen, die am Freitag in den USA auf der Agenda stehen. Diese sind der nächste wichtige Baustein, um den weiteren geldpolitischen Spielraum der Notenbank Fed beurteilen zu können. Ein überraschend guter US-Jobbericht hatte am Vortag noch für Gegenwind gesorgt. Nach Angaben der Landesbank Helaba war er "ein zweischneidiges Schwert", weil mit den Konjunktursorgen auch die Zinssenkungshoffnungen schwinden.

Siemens gab dem Dax mit einem Kurssprung um 6,3 Prozent auf das Rekordniveau über 270 Euro einen starken positiven Impuls. Der Technologiekonzern hat den lange Zeit unangefochtenen Softwarekonzern SAP (SAP Aktie) als wertvollstes Unternehmen im Dax abgelöst, nachdem der SAP-Kurs zuletzt von Sorgen vor einer KI-Bedrohung schwer belastet wurde.

Zu der Rolle von Siemens als neues Schwergewicht trug am Donnerstag bei, dass der Technologiekonzern nach einem guten Geschäftsjahresauftakt seine Ergebnisprognose erhöhte. Alexander Hauenstein von der DZ Bank sah darin eine positive Überraschung und stellte die These auf, dass eine weitere Anhebung der Zielsetzungen im Jahresverlauf als Kurstreiber folgen könnte.
Dem Dax nach oben verhalfen außerdem die Titel der Deutschen Telekom . Anleger hakten hier durchwachsene Resultate von T-Mobile US ab. Analyst Mathieu Robilliard von Barclays sah sich von den Neuigkeiten der US-Tochter und guten Aussichten in Deutschland insgesamt ermutigt und kritisierte den eingepreisten Abschlag als zu ausgeprägt. Mit einem Anstieg um 4,3 Prozent gelang den Aktien ein Hoch seit September.

Auf der Schattenseite des Dax stand Mercedes-Benz . Die Titel des Premium-Autobauers litten unter einem schwachen Schlussquartal und vorsichtigen Zielen für das neue Geschäftsjahr. Nach einem frühen Tief seit Ende Oktober konnten die Anteilsscheine ihr Minus aber im guten Aktienmarktumfeld etwas einschränken auf 3,5 Prozent.

Der stärkste Konkurrent BMW wurde zwar von Mercedes mitbelastet, während es die Anteile von VW und Porsche AG zuletzt immerhin nahe an die Gewinnschwelle schafften. Im Zulieferbereich wurden die Continental (Continental Aktie) -Anteile vom Konkurrenten Michelin gestützt. Die Papiere des französischen Reifenherstellers reagierten auf angekündigte Aktienrückkäufe.

Mit fast zwei Prozent Plus zeigten sich die Papiere der Deutschen Börse etwas erholt davon, dass sie sich zuletzt ihrem Tief seit August 2024 genähert hatten. Der Börsenbetreiber verdiente 2025 dank Übernahmen und guter Geschäfte rund um Finanzmarkt-Produkte so viel wie noch nie - und tütete daraufhin gleich die nächste Transaktion ein. Der Daten-, Analyse- und Indexanbieter ISS Stoxx soll jetzt vollständig übernommen werden.

Schlechte Nachrichten kamen vor allem vom SDax -Mitglied Hellofresh . Der Kurs des Kochboxenlieferanten sackte nach Eckdaten für das Jahr 2025 um neun Prozent ab. Jefferies-Experte Giles Thorne verwies darauf, dass der Nettoumsatz stärker gesunken sei als befürchtet. Unter der 5-Euro-Marke rückt das bisherige Rekordtief der Aktien aus dem Jahr 2024 näher.

Quell: dpa-AFX
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