Marktbericht
Dax mit Drang nach oben
14. September 2006 Einen Tag vor dem großen Verfall an der Terminbörse Eurex übersteigt der Dax am Donnerstag wichtige charttechnische Marken. Der Index gewinnt gegen 11.35 Uhr um 0,4 Prozent auf 5.931 Punkte. Nachdem bei 5.920 Punkten ein wichtiger Widerstand überwunden worden war, wachse das Kaufinteresse von den Terminmärkten, sagten Händler. Aus markttechnischer Sicht hat sich die kurzfristig überverkaufte Situation laut den Experten der DZ-Bank inzwischen deutlich abgebaut.
Weitere Widerstände auf dem Weg nach oben lägen für den Dax nun bei 6.000 und 6.050 Punkten, später beim Jahreshoch bei 6.160 Punkten. Nach Ansicht von Staud Research könnte sich der September als erfahrungsgemäß schwacher Börsenmonat in diesem Jahr auf dem Weg zu einem ”Ausreißer” befinden. Allerdings sei nach dem deutlichen Kursanstieg der vergangenen Tage auch das Einsetzen von Gewinnmitnahmen nicht auszuschließen. Im Tagesverlauf werden aus den Vereinigte Staaten potentiell marktbewegende Konjunkturdaten erwartet, darunter die Import- und Exportpreise für August und der Einzelhandelsumsatz.
Aktien von MAN ziehen nach oben
Erhebliche Nachfrage besteht für die MAN-Aktie, die nach der Bestätigung des Kaufinteresses für Scania als stärkster Dax-Wert um 4 Prozent auf 62,50 Euro steigen. Am Markt kursieren als Kaufpreis für den schwedischen Mitbewerber Beträge zwischen 430 und 440 SEK je Scania-Aktie, was sich laut Händlern im Rahmen der Erwartungen bewegen würde. Laut der ”FTD” plant MAN in der kommenden Woche ein Gebot in dieser Höhe vorzulegen. ”Für MAN ist Scania der strategisch beste Partner in Europa. Es können erhebliche Kostensenkungen durch Synergieeffekte entstehen”, sagt Analyst Ulrich Scholz von Sal. Oppenheim. Beide Partner konzentrierten sich auf den europäischen Markt und könnten hier gemeinsam die Volumina zu erhöhen, fügt er an.
ThyssenKrupp quittieren eine Abstufung durch Credit Suisse von ”Neutral” auf ”Underperformer” bei einem Kursziel von 23 nach 30 Euro mit einem Minus von 0,8 Prozent auf 25,89 Euro. Der Aktienkurs spiegele die Ertragsstärke des Unternehmens inzwischen wider. Kurzfristig überwögen aber Abwärtsrisiken wie eine Überhitzung im Stahlsektor, heißt es zur Begründung. Credit Suisse stuft zudem den Dax-Aufsteiger Postbank auf ”Neutral” ab. Postbank sinken im MDax um 0,2 Prozent auf 61,50 Euro.
Papiere von Lanxess im Aufwind
Im MDax haben nach Einschätzung von Händlern Lanxess gute Chancen auf einen Anlauf in Richtung des Jahreshochs bei 35 Euro. Der Titel steigt um 1,3 Prozent auf 33,75 Euro. Mit der Überwindung der charttechnischen Marke von 33,30 Euro habe sich weiteres Aufwärtspotential für die Aktie eröffnet. Stützend wirke sich die Tatsache aus, daß ein am Vortag am Markt aktiver größerer Verkäufer offenbar am Donnerstag nicht mehr aktiv sei. Einen Widerstand auf dem Weg nach oben stelle noch die Marke von 34,50 Euro dar. Die Aussagen von Lanxess zur zukünftigen Unternehmensentwicklung spielten nur eine untergeordnete Rolle.
Klar im Minus bewegen sich Evotec, die um 9,6 Prozent auf 3,00 Euro nachgeben. Das Unternehmen hatte am späten Mittwochabend mitgeteilt, aufgrund von Nebenwirkungen bei klinischen Tests die Entwicklung seines Alzheimer-Wirkstoffs ”EVT 301” einzustellen. Der Wirkstoff sei erst in der Phase 1 gewesen, damit sollten die Auswirkungen für das Unternehmen noch nicht so dramatisch sein, sagt ein Händler . Unterstützt seien Evotec aus technischer Sicht bei 3, 00 Euro.
Quelle: faz.net
Euer
Einsamer Samariter
Dax mit Drang nach oben
14. September 2006 Einen Tag vor dem großen Verfall an der Terminbörse Eurex übersteigt der Dax am Donnerstag wichtige charttechnische Marken. Der Index gewinnt gegen 11.35 Uhr um 0,4 Prozent auf 5.931 Punkte. Nachdem bei 5.920 Punkten ein wichtiger Widerstand überwunden worden war, wachse das Kaufinteresse von den Terminmärkten, sagten Händler. Aus markttechnischer Sicht hat sich die kurzfristig überverkaufte Situation laut den Experten der DZ-Bank inzwischen deutlich abgebaut.
Weitere Widerstände auf dem Weg nach oben lägen für den Dax nun bei 6.000 und 6.050 Punkten, später beim Jahreshoch bei 6.160 Punkten. Nach Ansicht von Staud Research könnte sich der September als erfahrungsgemäß schwacher Börsenmonat in diesem Jahr auf dem Weg zu einem ”Ausreißer” befinden. Allerdings sei nach dem deutlichen Kursanstieg der vergangenen Tage auch das Einsetzen von Gewinnmitnahmen nicht auszuschließen. Im Tagesverlauf werden aus den Vereinigte Staaten potentiell marktbewegende Konjunkturdaten erwartet, darunter die Import- und Exportpreise für August und der Einzelhandelsumsatz.
Aktien von MAN ziehen nach oben
Erhebliche Nachfrage besteht für die MAN-Aktie, die nach der Bestätigung des Kaufinteresses für Scania als stärkster Dax-Wert um 4 Prozent auf 62,50 Euro steigen. Am Markt kursieren als Kaufpreis für den schwedischen Mitbewerber Beträge zwischen 430 und 440 SEK je Scania-Aktie, was sich laut Händlern im Rahmen der Erwartungen bewegen würde. Laut der ”FTD” plant MAN in der kommenden Woche ein Gebot in dieser Höhe vorzulegen. ”Für MAN ist Scania der strategisch beste Partner in Europa. Es können erhebliche Kostensenkungen durch Synergieeffekte entstehen”, sagt Analyst Ulrich Scholz von Sal. Oppenheim. Beide Partner konzentrierten sich auf den europäischen Markt und könnten hier gemeinsam die Volumina zu erhöhen, fügt er an.
ThyssenKrupp quittieren eine Abstufung durch Credit Suisse von ”Neutral” auf ”Underperformer” bei einem Kursziel von 23 nach 30 Euro mit einem Minus von 0,8 Prozent auf 25,89 Euro. Der Aktienkurs spiegele die Ertragsstärke des Unternehmens inzwischen wider. Kurzfristig überwögen aber Abwärtsrisiken wie eine Überhitzung im Stahlsektor, heißt es zur Begründung. Credit Suisse stuft zudem den Dax-Aufsteiger Postbank auf ”Neutral” ab. Postbank sinken im MDax um 0,2 Prozent auf 61,50 Euro.
Papiere von Lanxess im Aufwind
Im MDax haben nach Einschätzung von Händlern Lanxess gute Chancen auf einen Anlauf in Richtung des Jahreshochs bei 35 Euro. Der Titel steigt um 1,3 Prozent auf 33,75 Euro. Mit der Überwindung der charttechnischen Marke von 33,30 Euro habe sich weiteres Aufwärtspotential für die Aktie eröffnet. Stützend wirke sich die Tatsache aus, daß ein am Vortag am Markt aktiver größerer Verkäufer offenbar am Donnerstag nicht mehr aktiv sei. Einen Widerstand auf dem Weg nach oben stelle noch die Marke von 34,50 Euro dar. Die Aussagen von Lanxess zur zukünftigen Unternehmensentwicklung spielten nur eine untergeordnete Rolle.
Klar im Minus bewegen sich Evotec, die um 9,6 Prozent auf 3,00 Euro nachgeben. Das Unternehmen hatte am späten Mittwochabend mitgeteilt, aufgrund von Nebenwirkungen bei klinischen Tests die Entwicklung seines Alzheimer-Wirkstoffs ”EVT 301” einzustellen. Der Wirkstoff sei erst in der Phase 1 gewesen, damit sollten die Auswirkungen für das Unternehmen noch nicht so dramatisch sein, sagt ein Händler . Unterstützt seien Evotec aus technischer Sicht bei 3, 00 Euro.
Quelle: faz.net
Euer
Einsamer Samariter