Dax-Konzerne verprellen Anleger mit unbrauchbaren Informationen
Aktienanalysten bewerten die Investor-Relations-Arbeit (IR) vieler deutscher Großkonzerne äußerst kritisch. Das ergab eine europaweite Umfrage der Agenturgruppe Financial Dynamics unter 285 Bankexperten, die dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) vorliegt. Die befragten Experten analysieren die 30 Konzerne im Deutschen Aktienindex (Dax) bei fünfzehn großen Investmenthäusern. Am schlechtesten beurteilten die Analysten den Touristik- und Mischkonzern Preussag.
Harsche Kritik mussten auch Commerzbank und Hypo-Vereinsbank einstecken. Auch die Deutsche Post und der Chemie- und Pharma-konzern Bayer kommen schlecht weg. Als wichtigste Kritikpunkte nennen die Experten die schleppende Beantwortung von Anfragen, spärliche Informationen und eine unklare Unternehmensstrategie. Am Besten schnitt die Münchener Rück ab, Adidas-Salomon landete auf dem zweiten Platz. Nach einer neuen Umfrage des Instituts IRES im Auftrag der Zeitung werden die Ausgaben der Konzerne für Finanzkommunikation in diesem Jahr langsamer wachsen als in den Vorjahren. Danach wollen die Dax-Unternehmen ihre IR-Budgets im Schnitt um 10,8% auf 917000 Euro erhöhen. In den vergangenen Jahren waren die Steigerungsraten weitaus höher. (as)
[ Dienstag, 14.05.2002, 08:30 ]

bye peet
Aktienanalysten bewerten die Investor-Relations-Arbeit (IR) vieler deutscher Großkonzerne äußerst kritisch. Das ergab eine europaweite Umfrage der Agenturgruppe Financial Dynamics unter 285 Bankexperten, die dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) vorliegt. Die befragten Experten analysieren die 30 Konzerne im Deutschen Aktienindex (Dax) bei fünfzehn großen Investmenthäusern. Am schlechtesten beurteilten die Analysten den Touristik- und Mischkonzern Preussag.
Harsche Kritik mussten auch Commerzbank und Hypo-Vereinsbank einstecken. Auch die Deutsche Post und der Chemie- und Pharma-konzern Bayer kommen schlecht weg. Als wichtigste Kritikpunkte nennen die Experten die schleppende Beantwortung von Anfragen, spärliche Informationen und eine unklare Unternehmensstrategie. Am Besten schnitt die Münchener Rück ab, Adidas-Salomon landete auf dem zweiten Platz. Nach einer neuen Umfrage des Instituts IRES im Auftrag der Zeitung werden die Ausgaben der Konzerne für Finanzkommunikation in diesem Jahr langsamer wachsen als in den Vorjahren. Danach wollen die Dax-Unternehmen ihre IR-Budgets im Schnitt um 10,8% auf 917000 Euro erhöhen. In den vergangenen Jahren waren die Steigerungsraten weitaus höher. (as)
[ Dienstag, 14.05.2002, 08:30 ]

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