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Meldung des Tages: Der nächste Krieg wartet nicht – und Amerika hat nicht genug Titan!

DAX 10.000 bis zum Jahr 2009


Beiträge: 64
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moebius:

DAX 10.000 bis zum Jahr 2009

12
14.10.06 16:10
Der Dax wird in den nächsten Jahren auf 10.000 Punkte steigen!
Meine Prognose ist gewagt, aber durchaus realistisch.
Bis dahin gilt es noch einen größeren zeitlichen und zwei größere kurstechnische Widerstände zu bewältigen.


Zur Grafik
Das Studium der historischen Abläufe verdeutlicht den Verlauf ab der spielvorbereitenden Eröffnung bis zum derzeitigen Mittelspiel und wie
es weiter gehen soll und wird.
In diesem Spiel gibt es keine Zufälle. Alles ist genau geplant und terminiert.
Wer sich mit Schach beschäftigt ist klar im Vorteil.  
DAX 10.000 bis zum Jahr 2009 62000
Antworten
J.B.:

Schön und wie hoch steht dann der DOW?? o. T.

 
14.10.06 16:24
Antworten
moebius:

Ganz einfach

 
14.10.06 16:31
Der Dow wird dann bei 20.000 Punkten stehen.  
Antworten
BackhandSm.:

du kommst zu spät

 
14.10.06 16:41
schaue mal bei DAX10000

http://www.ariva.de/board/271089


ist also schon alt *grins ............
Antworten
J.B.:

Sag mal von wo ziehst Du Dir diese Sachen

 
14.10.06 16:52
runter, Chart usw.?? Heißt WK III = (dritter Weltkrieg)?? über 2007 und 2008 steht ja gar nix in deinem Chart??

Folglich müßte man sich 2007 u. 2008 nur Calls kaufen und die Sache läuft von alleine!! Und Du bist Dir sicher, dass die Sache so laufen wird??


mfg J.B.
Antworten
Anti Lemming:

Idee und Trug

2
14.10.06 17:21
Ich kenne Deine These, dass alles Papiergeld in einer Megainflation komplett seinen Wert verlieren wird. Ähnlich hat sich in einem anderen Thread "Silberlöwe" geäußert, der gleiches erwartet, allerdings zu Goldkäufen rät, weil er glaubt, dass in dem Megainflations-Szenario auch Aktien nahezu wertlos werden. Beides sind klassische Permabären-Szenarien.

Nehmen wir mal als gegeben an, dass eine solche Megainflation wirklich kommt (dahinter stehen IMHO ziemlich viele Fragezeichen...)

Dann würden:

1. reihenweise Firmen pleite gehen, die Wirtschaft, das Bankensystem und der Dollar zusammenbrechen, dazu noch viele Staaten bankrott anmelden wie jüngst Argentinien.

2. Preise für krisenunabhängig werthaltige Assets wie Gold, Grundstücke usw. würden  radikal steigen.  

Du gehst in Deiner These offenbar davon aus, dass auch große und (ehemals) profitable Unternehmen zu den unter 2. genannten werthaltigen Assets zählen, deren Wert nicht von der Inflation aufgefressen wird. Wäre das so, müssten die Aktienkurse in der Tat steigen - etwa in gleichem Maße wie das Gold.

De facto werden sie das aber nicht tun wegen (1). Wenn das Papiergeld extrem an Wert verliert, kann es auch keine profitablen Unternehmen mehr geben. Aktienkurse würden dann ebenfalls extrem kollabieren. Es dürfte eine Situation herrschen wie in den 1930-ern, als Aktien wie Standard Oil für 1 Dollar zu haben waren, was damaligen Käufern später Riesenvermögen bescherte. Deshalb empfiehlt Silberlöwe ja Gold, das dann als krisenunabhängige Aquisitions-Währung für die anderen entwerteten Assets verwendet werden kann (für den Extremfall, dass nicht einmal mehr Dollars angenommen werden für Aktienkäufe).

Ich selber glaube nicht an einen solchen Mega-Absturz. Eher wird sich in USA ein Szenario wie in Japan seit 1990 wiederholen: jahrelange Stagflations-Krise mit hoher Arbeitslosigkeit, aber ohne schwere Langzeitfolgen. Mit Aktien dürfte aber in den nächsten 15 Jahren in USA vermutlich kein "Normalanleger" großes Geld verdienen (allenfalls Hedgefonds, die mit Shorts arbeiten). Die nächsten 15 Jahre dürften ähnlich laufen wie die Ära von 1968 bis 1982 - netto eine Seitwärtsbewegung mit viel Auf und Ab (diese These vertritt auch Barry Ritholtz im Posting Nr. 2 meines "Doomsday-Bären-Threads").

Auch an einen 3. Weltkrieg glaube ich nicht. In Zeiten der Globalisierung liegen die Fronten nicht mehr zwischen Nationen (außer kleinen Störenfrieden wie Iran), sondern zwischen den Firmen. Staaten haben dadurch schlicht an Bedeutung verloren. Da aber alle Unternehmen im großen und ganzen dieselben Ziele verfolgen (Profite machen, Kosten senken usw.), wird eine Krähe der anderen kein Auge aushacken, allenfalls gibt es einen zähen Kampf um Marktanteile. Die "dunkle Ära der Weltkriege" scheint mir nun auf dem Friedhof der Geschichte zu liegen. Sie ist historisch überholt - ebenso wie die Ära des Kolonialismus. Die Vorstellung, dass Deutschland z. B. heute noch nach Afrika zieht, dort irgendwo mit Militärmacht eine Kolonie aufbaut und Schwarze versklavt, ist schlicht absurd.

In geringerem Maße gilt das auch für Weltkriege. Dass Deutschland nacheinander zwei Weltkriege anzettelte, war ja eine Folge dessen, dass es wegen der Kleinstaaterei, die es gegenüber England, Frankreich und Spanien um 100 Jahre in der Entwicklung zurückwarf, "verspätet" in die Phase des Kolonialismus trat - zu einem Zeitpunkt, da die Welt schon unter den anderen aufgeteilt war. Genau dies bildete den ideologischen Nährboden für Hitlers Doktrin vom "Volk ohne Raum".


Antworten
moebius:

Zur Erklärung

 
14.10.06 17:29
Der Chart ist von Comdirekt und wurde von mir skizzenhaft schematisch nachbearbeitet.
WK III steht für 3. Weltkrieg und symbolisiert den unausweichlichen System-Krasch.
Eine genaue zeitliche Vorraussage so wie jede Prognose zu deren Verlauf ist derzeit rein spekulativ.  

Ich bin kein Hellseher. Meine Prognosen basieren auf Wahrscheinlichkeiten die ich aus einer Vielzahl von Indikatoren errechne und je nach Erforderlichkeit aktualisiere.
Mit Bestätigung jeder folgenden Indikation auf die nächst höhere Zeitebene steigt die Wahrscheinlichkeit, mit nicht-Bestätigung nimmt sie ab.
Eine langfristige Prognose muß daher ständig überprüft und aktualisiert werden.
100%ige Wahrscheinlichkeiten gibt es nicht, aber manchmal solche über 90%.

In den nächsten Monaten erwarte ich weitere solcher Chancen in diversen Märkten.

Siehe auch vergangene Dax Prognosen
Dax Prognosen seit 24.07.06

Antworten
Anti Lemming:

Berechenbares Chaos?

 
14.10.06 17:49
Der Zusammenbruch der Weltwirtschaft, der Bankensysteme und der Währungen wäre der wirtschaftliche Super-GAU. In einem solchen Fall regierte das Chaos und nichts anderes. Ich bezweifle, dass man mit wie auch immer gearteten Indikatoren dieses Chaos berechnen oder die Wahrscheinlichkeit seines Eintreten beziffern kann. Das prallen einfach Parameter aus zwei unterschiedlichen Systemen aufeinander - aus der Welt der Ordnung und Berechenbarkeit einerseits und der des Chaos andererseits.

Das erinnert mich eher an die Weltformel von Dr. Mabuse, der die Erde wegsprengen will und dabei hämisch und grüngesichtig in seinen Monitor grinst.
Antworten
moebius:

@Anti Lemming

 
14.10.06 18:20
1. Zur Hyperinflation
Du zitierst mich gerne falsch.
Ich habe diese Möglichkeit lediglich als eine von mehreren in Betracht gezogen.
Starke inflationäre Tendenzen sind seit längeren unabstreitbar (siehe auch inflationsbereinigte Charts und Relationen zum Gold).
Wieviel hat der Dollar in den letzten Jahrzehnten inflationiert? Wieviel die DM bzw Euro?
Deine Darstellung ist falsch:
1930 herrschte Deflation - die Aktienkurse fielen folglich ins bodenlose.
1923 herrschte Inflation - die Aktienkurse stiegen folglich ins unermessliche.

2. Große Unternehmen
Die größten globalen Unternehmenbündnisse und ihre Monopole sind bereits der Herren Welt. Diese Position wird sich in Zukunft weiter festigen.
Die Politik steht nur noch interessenvertretend für sie ein (Neoliberalismus).
Siehe auch Wachstumsgrenzen, begrenzte Ressourcen, expansionsabhängige Systeme (Zinssystem).

3. Krieg
Siehe aktuelle Kriege, Privatisierung von Krieg, Rüstunhgsaufwendungen, systembedingte Kriegsabhängigkeiten.
Ohne Krieg kann dieses System so nicht dauerhaft funktionieren. Unmöglich!
Möglicherweise werden die Kriege enden wenn die NWO abgeschlossen ist oder andere Systeme beschlossen werden. Bis dahin wird noch viel Wasser den Ganges hinunter fließen. Eine Zeit von dauerhaften Frieden werden wir wahrscheinlich nicht erleben.
Es hat keinen Wert für uns zu spekulieren was in 50 oder 100 Jahren sein könnte.

4. System Krasch
Alle Vorboten dafür hatten wir bereits, alle Vorraussetzungen dafür sind erfüllt. Warten wir mal auf die 3. Phase.
Jedes expansionsabhängige System ist von begrenzter Haltbarkeit.


Zum weiteren Verständnis empfehle ich dir das Studium des Geld-/Zins und Finanzsystems.  

Ich habe nie behauptet Chaos zu berechnen. Schon wieder eine dumme Unterstellung deinerseits. Der Kursanstieg seit dem 15.08. war mit 90%iger Wahrscheinlichkeit prognostizierbar.  
Antworten
OnceHush:

Meine aktuelle Prognose...

4
14.10.06 19:08
...lautet etwas differenzierter. Ich habe nämlich gesicherte Anzeichen für folgende Hypothese:

- Juli 2007 wird ein 2. italienischer Problembär Bruno in Garmisch-Partenkirchen auftauchen und dort von bayerischen Landgendarmen kaltblütig und hinterrücks ermordet werden

- August 2007 wird Bayern zunächst von Italien, dann von Restdeutschland und dann von der ganzen Welt der Krieg erklärt

- In einer 30-jährigen, blutigen Auseinandersetzung schlägt sich Bayern tapfer, fällt aber nach dem plötzlichen Tode ihres 96-jährigen Problemgenerals Stoiber in eine landesweite Depression

- September 2037: Bayern wird von Tirol annektiert. Die Verwendung der bayerischen Sprache sowie das Tragen von Lederhosen werden als Volksverhetzung unter Strafe gestellt

- Der Wirtschafts- und Währungsexperte Moebius übernimmt gleichzeitig die Leitung der neuen Weltzentralbank sowie des Ministeriums für Prognose, Propaganda und Lottoziehungen

- Moebius ersetzt den mittlerweile weltweit geltenden EUR erst durch die DM und dann durch handgravierte Knöpfe aus Hirschgeweih (mit Sicherheitsfaden). Gold wird zur Terroristenwährung erklärt, Goldbesitzer zählen automatisch zur Achse des Bösen

- Die Welt taumelt in den Untergang, weil nicht mehr genug Hirschgeweih zur Geldherstellung da ist

Wollen wir trotzdem das Beste hoffen!
OnceHush!
Antworten
moebius:

Erbitte Korrektur

 
14.10.06 19:21
Die Knöpfe bitte als Kaninchen Kamee.  
Antworten
OnceHush:

#2 Mögliche Kriegsgründe

 
14.10.06 19:23
@AL - ich glaube nicht, dass die Kriegsgefahr für viele Jahre (oder gar für immer) gebannt ist. Sicher wird es keine Kolonialkriege mehr geben, aber alleine die Religionen bieten leider stets und kontinuierlich Gründe für harte Auseinandersetzungen.

Hier mal nur 4 Gründe für mögliche, größere Auseinandersetzungen:

- Kampf der Kulturen ("Muslimische" gegen "Christliche" Welt)
- Kampf um Ressourcen (Wasser, Nahrungsgrundstoffe)
- Risiko Proliferation, d.h. der Besitz von Atomwaffen durch immer mehr (nicht demokratisch organisierte) Länder
- Weiter wachsende Welt-Ungleichgewichte (Vermögensverteilung, Bildungsverteilung) bzw. Stärke-Umkehrungen (China vs. USA)

Hinzu kommt, dass durch die Blockbildungen (Bsp. NATO) ein partieller Konflikt schnell auf breitere Füße gestellt wird. Im Ergebnis sehe ich die Gefahren für nachhaltige Kriege eher zu- denn abnehmen.

OnceHush!
Antworten
Anti Lemming:

OnceHush

 
14.10.06 19:24
Das mit den handgravierten Knöpfen aus Hirschgeweih ist wirklich köstlich! Du tust vermutlich gut daran, Dich so dem Metier zu nähern. Die Thesen sind derart verstiegen, dass man bei längerem Nachdenken darüber schnell Kopfschmerzen bekommt. Eben grinste mich aus dem verspiegelten Display meines Laptops ein grünes Gesicht an - der Geist von Möbius oder mein eigener Schatten nach Beschäftigung mit dem finalen Weltenbrand? ;-))


P.S. Moebius, freut mich, das Du das mit Humor nimmst.
Antworten
Anti Lemming:

Kriegsgründe

 
14.10.06 19:35
Oncehush, Kriegsgründe gibt es natürlich jede Menge, und die vielen kleinen lokalen Kriege (wie z. B. in Irak oder Afghanistan) wird es sicherlich auch weiterhin geben. Nur eben keinen 3. Weltkrieg.

Fast alle Kriege der letzten 30 Jahren waren Ressourcenkriege. Saddam wäre heute noch "im Amt", wenn er nicht zufällig auf zig-Millionen Barrel Öl residiert hätte. Im Grunde hat sich Kim aus Nordkorea weitaus provokativer verhalten und jetzt sogar eine Atombombe gezündet und Japan gedroht. Säße Kim auf Öl, wären die USA längst einmarschiert. So aber lassen sie den Clown vorerst weiter marodieren.

Gegen einen Weltkrieg spricht weiterhin der immer noch bestehende atomare Schrecken des wechselseitigen Overkills. Das will keiner. Technologisch ist die Menschheit so weit fortgeschritten, dass der Verstand die Möglichkeiten langsam einholt.

Was sich ändern wird, sind die Demarkationslinien. Es stimmt, was Du sagst, das Kriege in Zukunft weniger zwischen Nationen als zwischen Religionen ausgetragen werden. Der Terrorismus bin Ladens ist de facto ein globaler "Untergrund-Weltkrieg" zwischen der westlichen und der islamischen Welt.
Antworten
OnceHush:

Einstein, Kant und NYC

4
14.10.06 20:01
AL - ich sehe nicht, dass der Verstand die Möglichkeiten langsam einholt. Ich folge da eher Einstein in der Unendlichkeit der menschlichen Dummheit. Verstand, wie du ihn begreifst, erfordert Toleranz auf Basis einer Kant'schen Aufgeklärtheit. Die kann ich in weiten Teilen der Erde nicht wahrnehmen.

Menschenverachtende (d.h. auch das eigene Volk verachtende), totalitäre Unrechtsregime gibt es genug und wird es immer wieder geben (wir Deutsche sollten wissen, wie schnell man aus einer Weimarer Republik ins III.Reich gelangt). Die Proliferation und Käuflichkeit von Massenvernichtungswaffen (nenn' es technologischer Fortschritt) gibt heutzutage jedem Idioten hundsgemein-gefährliche Mittel an die Hand. Dass dieser Art gepolte Psychopathen solche Mittel wg. wechselseitigem Overkill-Befürchtungen nicht anwenden, halte ich für gewagt.

Oder anders gesagt: Im gesamten 2. Weltkrieg starben ca. 24-25 Mio Menschen. Nach der Anwendung einer tödlichen Biowaffe in New York City (8 Mio Einwohner) wären von dieser Summe schon mal 1/3 geschafft. Vielleicht gibt es also keinen Weltkrieg "alter Machart", aber die Gefahr für das einzelne menschliche Leben ist damit nicht geringer geworden.

OnceHush!
DAX 10.000 bis zum Jahr 2009 62020
Antworten
Anti Lemming:

OnceHush

 
14.10.06 20:22
Witzige Grafik, der Mann hatte ja wirklich Weitblick über seine Zeit hinaus - bis in die unermessliche Dummheit dieses Boards ;-))

Im 2. Weltkrieg starben übrigens 55 Millionen Menschen, rund die Hälfte davon Zivilisten. Die meisten zivilen Opfer - 6 Millionen - gab es übrigens in Russland, wo Zivilisten teils von der deutschen Wehrmacht exekutiert und in Massengräbern verscharrt wurden ("verbrannte Erde"). Das sind mehr als die 5 Millionen Juden, die in den Konzentrationslagern getötet wurden.

Hier die genauen Zahlen:
de.wikipedia.org/wiki/Tote_im_Zweiten_Weltkrieg
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NRWTRADER:

Die Zeit der Kursgewinne geht vorbei

 
15.10.06 01:46

Finanzmarkt
Die Zeit der Kursgewinne geht vorbei
Zurzeit herrscht wieder Hochstimmung an den Anlagemärkten. Einige Börsenindizes, wie auch der Dow Jones, haben ihren Höchststand aus dem Jahr 2000 bereits übertroffen. Dabei gilt es aber zu bedenken, dass der Aufwärtstrend, der seit Juli besteht, nur von relativ wenigen Aktien getrieben ist.
Von Marc Faber

Im Fall des Dow Jones liegen rund 70 Prozent aller Aktien, welche den Index abbilden, immer noch 20 Prozent oder mehr unter ihrem Rekordniveau. Zudem ist die gegenwärtige Hausse von stark divergierenden Tendenzen an den Kapitalmärkten gekennzeichnet. Dies wird bei den Rohstoffen besonders deutlich. Nickel und Zink brechen fast täglich Rekordnotierungen und auch Getreidepreise bewegen sich derzeit stark nach oben. Auf der anderen Seite haben die meisten industriellen Rohstoffe - inklusive Rohöl - zuletzt stark an Boden eingebüsst.

Beim amerikanischen Finanzmarkt ist außerdem interessant, dass Aktien und Anleihen zugelegt haben. Grund dafür ist, dass der Konzens glaubt, dass sich das Wirtschaftswachstum verlangsamen werde und die Inflationsrate wieder - dank fallenden Energiepreisen - sinken wird. Zusätzlich wird angenommen, dass trotz einer "sanften Landung" der amerikanischen Wirtschaft, die Unternehmungsgewinne weiter steigen werden. Vielfach spricht man in diesem Zusammenhang von einem deflationistischen Boom, bei dem die Preise eine fallende Tendenz aufweisen und somit die Nachfrage stimulieren und die Gewinne der Unternehmen durch Produktivitätssteigerungen günstig beeinflussen. Dieses Schneewittchen-Szenario ist unter gewissen Umständen in einer Wirtschaft möglich, aber im gegenwärtigen Fall in den USA kaum realistisch. Um einen deflationistischen Boom zu erleben, braucht eine Wirtschaft steigende Reallöhne, welche durch Preissenkungen von Gütern und Dienstleistungen bei gleich oder leicht ansteigenden Löhnen zustande kommen. Es ist jedoch erwiesen, dass die mittleren Reallöhne in den USA seit 1999 um rund vier Prozent gefallen sind. Wobei der Rückgang der Reallöhne tatsächlich sogar größer war, weil der Konsumentenpreisindex die Inflationsrate unterschätzt. Beispielweise sind seit 2001 die amerikanischen Kranken- und Unfallversicherungsprämien um 68 Prozent gestiegen während sich die Ausgaben für das Gesundheitswesen auf über 20 Prozent der persönlichen verfügbaren Einkommen erhöht haben. Weiterhin haben sich die Ausgaben für Energie, Transport und Mieten wesentlich stärker erhöht als der Konsumentenpreisindex andeutet. Nun ist es schon denkbar, dass die Löhne sich in Zukunft rasch nach oben anpassen könnten. Aber kräftige Lohnerhöhungen würden bestimmt den Inflationsdruck verstärken. Lohnerhöhungen würden sich dann einerseits negativ auf die Gewinnlage der Unternehmen auswirken. Andererseits dürften höhere Inflationsraten zu steigenden Zinsen führen und somit den Markt der festverzinslichen Papiere negativ beeinflussen.

Aufgrund dieser Überlegungen ist es wahrscheinlich, dass Anleger bald viel Geld verlieren werden. Entweder werden es die Käufer von festverzinslichen Wertschriften sein, weil sie zurzeit den kommenden Inflationsdruck unterschätzen oder die enthusiastischen Käufer von Aktien werden leiden, weil sie das Ausmaß der kommenden Abschwächung in der Wirtschaft, welche von enttäuschenden Gewinnen begleitet sein werden, falsch einschätzen. Möglich ist auch, dass beide Käuferklassen Verluste einstecken werden, da Rezessionen oft mit steigenden Inflationsraten verbunden sind.

Marc Faber ist Fondsmanager und gilt unter Börsianern als ausgesprochener Skeptiker

Artikel erschienen am 14.10.2006

WELT.de 1995 - 2006  
Antworten
Anti Lemming:

Schneewittchen kommt, wann kommt der Sarg?

 
15.10.06 12:02
Marc Faber schreibt im Artikel im letzten Posting: "Vielfach spricht man ... von einem deflationistischen Boom, bei dem die Preise eine fallende Tendenz aufweisen und somit die Nachfrage stimulieren und die Gewinne der Unternehmen durch Produktivitätssteigerungen günstig beeinflussen. Dieses Schneewittchen-Szenario..."

Faber widerlegt es dann ja selbst. Interessant daran ist, dass solche Thesen in USA überhaupt kursieren. Sie haben für mich ungefähr den geistigen Tiefgang der im Jahr 2000 aufgestellten Behauptung, dass herkömmliche Bewertungsmaßstäbe wie KGVs nun wegen technologischer Durchbrüche überholt seien.

Dieser vermeintliche "deflationistische Boom" ist die absurdeste Begründung für Index-Anstiege, die ich seit langem gehört habe. Sie speist sich offenbar aus dem naiven Umkehrschluss, dass - wenn Inflation negativ für die Wirtschaft ist - Deflation positiv sein muss.

Werfen wir einen Blick auf Japan, das Musterland der Deflation. Dort hat Deflation die Wirtschaft von 1990 bis 2003 in eine gnadenlose Abwärtsspirale geschickt; im März 2003 fiel der Nikkei-225 auf ein 28-Jahres-Tief. Von einem Boom fehlte jede Spur.

Eine Deflation entsteht, weil Konsumenten aufgrund von Angstsparen (oder wegen: Geiz ist geil) den Konsum verweigern. In der Folge sinken die Preise, ohne indes die Nachfrage nennenswert anzukurbeln. Unter den Konsumenten macht sich vielmehr die Auffassung breit: Wieso soll ich das heute kaufen, wenn ich es morgen noch billiger bekommen kann?

Eine solche Mentalität findet man in Ländern wie Japan und ansatzweise in Deutschland (wo sich selbst Walmart an Otto Normalsparer die Zähne ausgebissen hat).

In USA indes ist so etwas von der Mentalität der Leute her schlicht unvorstellbar. Statt Angstsparen herrscht dort die Angst, die persönliche Verschuldung nicht bis in den dunkelroten Bereich ausgereizt zu haben. Von Konsumverweigerung fehlt jede Spur.

Sinken die Preise in USA, wird dort in der Tat mehr gekauft, wie Faber zitiert. Eben das ist aber der Mechanismus, der eine Deflation gar nicht erst aufkommen lässt.

Konsumrückgang ist in USA nur in einer großen Depression vorstellbar. Und selbst dann braten sie noch zwei Schuhsohlen in der Pfanne, wo Japaner sich mit einer (+ Sojasoße und Meerrettich) begnügen würden.
Antworten
OnceHush:

#16

 
15.10.06 13:54
AL - du hast natürlich Recht mit der Gesamtzahl. Das kommt davon, wenn man in Wiki sofort auf die Gesamtzeile scrollt und die Spaltenüberschriften nicht mehr sieht.

OnceHush!
Antworten
moebius:

Investoren pessimistisch, Ausblick optimistisch

 
18.10.06 13:14
Siehe hier
Deutsche Investoren pessimistisch, Ausblick optimistisch

Unter anderen darauf weise ich in meiner Grafik hin.
Ich behaupte sogar dass die Zyklik der menschlichen Psyche kalkulierbar ist.  
Antworten
moebius:

Nächstes mittelfristiges Dax Kursziel 6730

 
08.11.06 20:56
Meinungen dazu? Würde Elliott die Zählung gelten lassen?

DAX 10.000 bis zum Jahr 2009 65997
Antworten
MaxGreen:

Nur 10.000 Punkte ?

 
08.11.06 21:09
Willst du unseren DAX beleidigen?
Antworten
lackilu:

aha,jetzt drehen einige durch,es kann auch

 
08.11.06 21:25
ganz anders kommen,langfristig sehe ich das auch so,aber jetzt kommt erstmal ein Hammer nach unten,es sind mir zuviel zu sehr optimistisch,warum eigentlich sollte der Dax so steigen,welche Dax Unternehmen sollen denn dafür sorgen,?ich sehe es erstmal anders,nur meine Meinung.aber allen viel Erfolg...bin Short....
Gruß  
DAX 10.000 bis zum Jahr 2009 66001
Antworten
trash76:

nein, ist falsch so moebius,

2
08.11.06 21:28
weil in deiner zählung die 0-2 linie von welle 3 verletzt wird

DAX 10.000 bis zum Jahr 2009 2897653






--------------------------------------------------
DAX 10.000 bis zum Jahr 2009 2897653
Antworten
moebius:

Servus Trash

 
08.11.06 21:42
Du willst auf den Dip 2005 hinaus, gelle? Das war eine Übertreibung unter entsprechenden Umständen und Signalen damals. Also ähnlich 2006.
Wie sieht deine Elliott Zählung aus?
Antworten
lumpensamml.:

Zu der Welle

 
08.11.06 23:05
hat trash schon gesagt, dass das so nicht sein kann. Außerdem mißfällt mir an einem so langfristigen chart mit so großen Kursunterschieden, dass er linear statt logarithmisch skaliert ist.
Antworten
moebius:

Eure Kursziele auf 3 - 6 Monate? o. T.

 
08.11.06 23:11
Antworten
lumpensamml.:

Mal von nem Crash abgesehen

2
08.11.06 23:24
erstes Ziel ist die 6.640, dazu muss er aber sicherheitshalber die 6.400 schaffen, über 6.700 dürfte es ziemlich schnell auf 7.200 gehen. In nem Hype auf Sicht von 6 Monaten würde ich sogar die 8.500 nicht ausschließen aber dazu müßte es vorher noch nen rasanten Minicrash setzen, um die Vola hochzudrücken, wozu die 6 Monate wahrsch. aber nicht ausreichen dürften.
Antworten
trash76:

moebius, ich habe keine glaskugel kursziele

3
09.11.06 00:09
da ich mich nach den vorgaben des marktes richte und mir keine wunschträume
mehr einrede. das habe ich mal gemacht. ist zwar ganz schön für 'nen stammtischplausch, bringt aber beim traden nicht viel.
und in 3 bis 6 monaten läuft viel diffuse kacke den berg runter.
für sowas reichen nicht mal 1000 kommissar rex schnüffelnasen, um da etwas herauszulesen.

auf das setup warten, position kalkulieren, sl setzen, einstoppen lassen und kucken was der ball macht. rollt er nach links, ist alles in ordnung. rollt er nach rechts ist auch nicht schlimm. nur wenn er ganz ruhig liegen bleibt, dann ist der wurm drin. ;-))

wenn der hase läuft, immer schön trailen, take profit kurs setzen, teilgewinne mitnehmen oder gesamtausstieg bei gegensignal.

aber wie ein kluger trader nun mal weiß, in die zukunft schauen kann er nicht.
drum kann sich dieses gegensignal auch als ein false signal herausstellen und der hase läuft weiter.
aber ein kluger trader ist dizipliniert und lässt den hasen ziehen und gibt sich erst mal mit den netten ostereiern zufrieden, die er einem mitgebracht hat.

die faulen eier lasse ich jetzt mal weg. sind nicht schön, gehören aber zum nest dazu.

auch in einem bullenmarkt kann man intraday shorten. man muss halt den passenden zeitpunkt dafür abwarten.

nach elliott handele ich nicht und nach tagescharts schon garnicht.

aber zurück zum stammtisch. ich rechne mit weit über 7000 bis nächstes jahr.
wie gesagt nur so 'n elliottischer stammtischklopfer.



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DAX 10.000 bis zum Jahr 2009 2897934
Antworten
NoRiskNoFun:

*lol* grad mal gelesen..Typisches trashposting ;-) o. T.

 
16.11.06 22:50
Antworten
moebius:

Dax Kursziel 6730 erreicht und gebrochen

 
03.02.07 15:53
Das waren immerhin 1100 Punkte seit dem ersten Kaufsignal vor 6 Monaten
und 1000 Punkte seit seiner Bestätigung vom 15.08.06  

Nächstes mittelfristiges Dax Kursziel 7200 bzw
8000 im Jahr 2007


Nachfolgend die Verknüpfung zu den vorhergehenden Dax Prognosen
Siehe hier
Antworten
moebius:

Aktualisierte schematische Darstellung o. T.

 
03.02.07 19:44
DAX 10.000 bis zum Jahr 2009 80627
Antworten
Anti Lemming:

Seltsam - in Weltkriegen

 
03.02.07 21:01
sind Aktien sonst immer gefallen, weil Alle es mit der Angst bekamen.
Antworten
moebius:

Krieg - wichtige Argumentation

 
03.02.07 22:35
Daher habe ich in der rein schematischen Darstellung für den eventuellen Zeitpunkt eines Weltkriegs auch eine Kursbewegung von herausragender Bedeutung eingezeichnet (Inflation und Deflation für exponentiell steigende oder fallende Kurse).

Bei der Analyse der langfristig alles entscheidenden Frage muß das Globalisierungszeitalter (5. Kondartieff-Welle) wohl bedacht sein.
Kriege und Wirtschaft-/Zins-/Geld-/Finanzsysteme sind untrennbar miteinander verknüpft.
Kriege sind immer Frage und Folge von Ökonomie, so auch die derzeitigen und folgenden.
Die Antwort "das war sonst immer so" lasse ich daher nicht so einfach gelten, wenngleich es einen wichtigen Argumentationspunkt darstellt.

Die heutigen Kriege sind vor allem Kriege der Hochfinanz und mächtiger Konzerne, die Kriege in ihrem Sinne gestalten und privatisieren mit dem Ziel langfristig davon zu profitieren. Nur dafür gibt es Krieg!
So zeigt sich z.B. deutlich, dass der letzte zweite Weltkrieg nur aus ökonomischen Gründen geführt wurde, zur Überwindung der großen Depression bis hin zu einem Wirtschaftswunder und enormer Machtzunahme ihrer Initiatoren mit entsprechenden zeitlichen Verzögerungen.
In Fällen viel kleinerer Kriege wie z.B. dem ersten und dem zweiten Golfkrieg wirkten diese sich unmittelbar, quasi ohne Zeitverzögerung, positiv auf die Wirtschaften ihrer Verursacher aus (vergleiche entsprechende Charts, die nach exakt den gleichen Mustern verlaufen).
Der Faktor Zeit (Verzögerung bzw Vorlauf) spielt auch hierbei wieder eine entscheidende Rolle.

Desweiteren stellt sich die Definitionsfrage von Krieg und Weltkrieg.

Ist ein 3. Weltkrieg womöglich schon im Gange, ohne das sich die Massen dessen bewußt sind? Möglicherweise ist der Krieg viel komplexer, hintergründiger und vielschichtiger, als uns dies medial und geschichtlich vermittelt wird (Stichpunkte Hochtechnologiezeitalter, Informationskrieg, "War of Words", ökonomische Versklavung, Manipulation und Überwachung der Massen, ökologischer Kollaps, gesellschaftlicher Verfall, Kontolle, Chaos...).  

Sicher ist -
die großen Companys heute haben viel mehr Power, Einfluß, Macht als je zuvor.
Den halben Erdball haben sie bereits unter sich aufgteilt und unvorstellbare Monopole geschaffen. Sie bestimmen Politik in aller Herren Länder, Gesetzte und Regularien, privatiserien gar den Krieg. Sie können Preise erhöhen und Löhne kürzen wie sie wollen, Umwelt zerstören ohne sich dafür verantwortlich zu zeigen und erzielen derweil Rekordgewinne mit zunehmenden Tendenzen.  
Unter diesen Aspekten scheinen hohe Bewertungsmaßstäbe durchaus angebracht.


Antworten
Anti Lemming:

Globalisierung und Kriege

 
03.02.07 23:19
Kriege sind immer nationalstaatliche Auseinandersetzungen, obwohl sie meist auch einen wirtschaftlichen Hintergrund haben. So waren praktisch sämtliche Kriege der letzten 20 Jahren RESSOURCEN-Kriege (meist ging es ums Öl wie 3 x im Irak: zuerst im Krieg Iran-Irak, dann in zwei US-Golfkriegen). Öl hat neben der wirtschaftlichen auch eine große militärisch-strategische Bedeutung und ist daher für Machtpolitiker wie Bush von höchstem Interesse.

Andererseits ist es eine unbestrittene Folge der Globalisierung, dass Landesgrenzen für die großen Konzerne immer mehr an Bedeutung verlieren, WEIL sie eben global operieren. Nationalstaatliche Interessen rücken dagegen in den Hintergrund. Der Weltkrieg von heute ist Nokia (global) gegen Motorola (global), Ford gegen Toyota, Siemens gegen General Electric, AMD gegen Intel, Samsung gegen Infineon.

Diese Konzerne spielen die Staaten sogar gegeneinander aus, indem sie z. B. den Bau neuer Fabriken von Steuervorteilen abhängig machen. Das ist eine ganz andere Situation als im ersten und zweiten Weltkrieg, wo national-politische Interessen vorherrschten und die Wirtschaft erst an zweiter Stelle in deren Fahrwasser folgte.

Kriegsursachen: Du schreibst (falscherweise): "So zeigt sich z.B. deutlich, dass der letzte zweite Weltkrieg nur aus ökonomischen Gründen geführt wurde, zur Überwindung der großen Depression bis hin zu einem Wirtschaftswunder und enormer Machtzunahme ihrer Initiatoren mit entsprechenden zeitlichen Verzögerungen."

Tatsache ist, dass der 1. und 2. Weltkrieg beide von DEUTSCHEM Boden ausgingen, und der zweite war eine Folge des ersten. Von einem nachfolgenden Wirtschaftswunder ahnte zu Kriegsbeginn niemand etwas, als der 1. und 2. Weltkrieg vom Zaum gebrochen wurde.

Grund für den ersten Weltkrieg war, dass Deutschland wegen Kleinstaaterei (Reichsgründung erst 1871) zu spät in die Phase der Kolonialisierung eintrat. Als Deutschland Kolonien wollte, hatten England, Spanien, Holland, Portugal und Frankreich (die viel früher Nationalstaaten wurden) die Welt längst unter sich aufgeteilt. So kam es zu der auch später unter Hitler verbreiteten Propaganda des "Volk ohne Raum".

Der erste Weltkrieg war ein Versuch, sich diese Territorien durch einen provozierten Krieg einzuverleiben. Der Krieg ging verloren. Nach kurzer Erholung Ende der 1920er Jahre stürzte Deutschland erneute in die Krise, als USA wegen der "tiefen Depression" im Gefolge des 1929-Crashs Gelder für den Wiederaufbau aus Deutschlang abzog. Als Ausweg aus der Krise suchte Hitler erneut den Krieg. Er überfiel in Missachtung des Münchener (Stillhalte-)Abkommens Polen, daraufhin erklärten England und Frankreich Deutschland den Krieg.

Die Wirtschaft war freilich auch in Deutschland stark an den Kriegen interessiert. Die Deutsche Bank wurde sogar beim Nürnberger Tribunal als "Hauptkriegsverbrecher" angeklagt, weil sie eine völkerrechtlich verbrecherische Kriegswirtschaft unterstützte: Sie lieh dem Staat Geld für die Rüstung, das aus Territorialgewinnen zurückgezahlt werden sollte.



Antworten
moebius:

Interessant, aber nur die halbe Wahrheit

 
03.02.07 23:42
Hitler war auch nur eine Marionette, so wie viele andere vor ihm und nach im (zuletzt Saddam Hussein).  

Von einem nachfolgenden Wirtschaftswunder ahnte zu Kriegsbeginn niemand etwas, als der 1. und 2. Weltkrieg vom Zaum gebrochen wurde."

>>>>>
Es wäre naiv zu glauben niemand würde die Nachfolgen von Kriegen kalkulieren können.
Für Insider sind sie präziser einschätzbar als manch außendstehender in seinen kühnsten Vorstellungen glauben mag.
Oder glaubst du solch enorme Aufwendungen würden planlosen, reinen Zufalls-Spekulationen beruhen?
Glaubst du die USA hätten Saddam Husseins Diktatur aufwendig aufgebaut um sich später aus reiner Nächstenliebe im Sinne der Freiheit und Demokratie eines weit entfernten armen Menschenvolkes einzusetzen, sich dafür hoch zu verschulden, eigene Soldaten zu opfern, ohne bestens abschätzen zu können, was daraus wird?
Kriege werden geführt im Sinne von Macht und Ökonomie, für das danach! Sie zyklische Erfordernisse eines begrenzt haltbaren Zinssystem, das ohne sie auf Dauer nicht funktionieren würde.


Antworten
Anti Lemming:

Gegenbeispiel Deutsche Bank

 
03.02.07 23:49
"Für Insider sind sie präziser einschätzbar als manch außendstehender in seinen kühnsten Vorstellungen glauben mag. Oder glaubst du solch enorme Aufwendungen würden planlosen, reinen Zufalls-Spekulationen beruhen?"

Wenn die Deutsche Bank VORHER geahnt hätte, dass die Gelder, die sie für die Aufrüstung der Wehrmacht an den Staat verlieh, später nicht zurückgezahlt werden können, weil der Krieg verloren geht und die erwünschten Territorialgewinne ausbleiben, wäre sie dieses Wagnis gar nicht erst eingegangen. Dass sie es doch tat, widerlegt Deine These.
Antworten
J.B.:

Nun, interessant

7
03.02.07 23:55
Meines Erachtens sind Kriege immer eine geplante Sache!!

Und verdienen tun auch nur immer die Banken und die Rüstungsindustrie!! Das geht soweit das Banken beiden Seiten Kredite gewähren, wohlwissend was passieren wird, aber ein Krieg ist halt nunmal ein teures Geschäft und wirft hohe Rendite ab!!

Zum 2. Weltkrieg:

Der deutsche Werdegang war nach den Versailler Verträgen schon vorbestimmt, indem man Deutschland Reparationszahlungen von 123 Milliarden Goldmark und jährlichen 26% vom Werte der deutschen Ausfuhr abverlangte. Der Zusammenbruch der deutschen Währung unter den Reparationszahlungen war vorhersehbar - die chronische Inflation!
In diesem Chaos stellte Deutschland ein Moratorium für sämtliche Bargeldzahlungen der Reparationen, und zwar für die nächsten zwei Jahre. Die Siegermächte lehnten den Antrag ab und stimmten am 9. Januar 1923 mit drei zu eins dafür - England stimmt mit »NEIN« -, daß das Deutsche Reich mit Sachlieferungen im Rückstand geblieben sei. Daraufhin besetzten am 11. Januar 1923 französische und belgische Truppen das Ruhrgebiet. Nachdem jedoch die deutschen Arbeiter an der Ruhr zum Generalstreik aufriefen, erwies sich die Besetzung als Mißerfolg. Die Truppen verließen diese Sackgasse, als sich Deutschland mit einer Kompromißlösung einverstanden erklärte, die als der DAWES-Plan bekannt ist.

Der »Dawes-Plan« war von J. P. Morgan, dem ROTHSCHILD-GEnossen, entworfen worden und sollte Deutschland in den ersten vier Jahren Kredite in der Höhe von $ 800 Mio. einräumen. Der »DawesPlan- schlug fehl, als nämlich Deutschlands Reparationszahlungen zunahmen. Er wurde von dem »Young-Plan« abgelöst (nach dem MorganAgenten Owen Young): Zwecks besserer Plünderung gründeten die internationale Bankiers in der Schweiz die »BANK FUR INTERNATIONALEN ZAHLUNGSAUSGLEICH«. Damit konnten die Wiedergutmachungszahlungen des ersten Weltkrieges einfach dadurch erfolgen, daß Guthaben von dem Konto eines Landes bei dieser Bank, auf das eines anderen Landes gebucht wurde, das sein Konto auch bei dieser Bank hatte. Auch hier sahnten die Bankiers wieder einmal groß mit Gebühren und Provisionen ab.
Professor Quigley berichtet:
,»Es ist zu beachten, daß dieses System (Dawes- und Young-Plan) von den Internationalen Bankers eingerichtet wurde, und daß das Ausleihen des Geldes an Deutschland für diese Banker höchst gewinnbringend war.»
Dies ist eines der besten Beispiele für das machiavellistische System. Auf der einen Seite unterstützten die Bankers alle kriegführenden Parteien und verliehen jetzt auch noch das Geld für die Reparationszahlungen der Deutschen. Egal wie und was Deutschland gemacht hätte, es war von vornherein klar, von wem sie sich das Geld leihen würden bzw. mußten.
Doch das Spiel ging weiter. Man hatte ja noch große Pläne und Ziele zu verwirklichen - Krieg Nummer zwei war an der Reihe! Die gewaltigen Beträge amerikanischen Kapitals, die unter dem »DAWES«-Plan und dem »YOUNG«-Plan ab 1924 nach Deutschland flossen, bildeten die Grundlage, auf der Hitlers Kriegsmaschinerie aufgebaut war.
Wie Dr. Anthony C. Sutton in »Wall Street and the Rise of Hitler« ausführt "läßt sich der vom amerikanischen Kapitalismus an Deutschland geleistete Beitrag zur Vorbereitung des Krieges vor 1940 nur als phänomenal beschreiben. Er war zweifellos entscheidend für die militärische Vorbereitung in Deutschland. Beweise legen es nahe, daß nicht nur der einflußreiche Sektor der amerikanischen Wirtschaft sich über die Natur des Nazitums bewußt war, sondern ihm auch wo immer möglich (und lukrativ) aus Eigennutz Vorschub leistete, im vollen Wissen, daß am Ende Krieg stehen würde, in den Europa und die USA einbezogen würden...
»Auf Unwissenheit zu plädieren ist mit den Fakten unvereinbar.
Die sehr sorgfältig dokumentierten Beweise darüber, daß amerikanische Banken- und Industriekreise an dem Aufstieg von Hitlers Drittem Reich höchst maßgeblich beteiligt waren, sind inzwischen öffentlich zugänglich. Sie sind in den Protokollen und Berichten über Regierungshearings zu finden, die von verschiedenen Senats- und Kongreßausschüssen in den Jahren von 1928-1946 veröffentlicht wurden. Zu den wichtigsten zählen: House Subcommitee to Investigate Nazi Propaganda im Jahre 1934 (Kongreß- Unterausschuß zur Untersuchung der Nazi-Propaganda), der Bericht über Kartelle, herausgegeben vom House Temporary National Economic Commitee, 1941 (Vorläufiger Nationaler Wirtschaftsausschuß des Kongresses) sowie vom »Senate Subcommitee on War Mobilization 1946 (Senats-Unterausschuß für Mobilmachung im Jahre 1946).«
Ein Teil dieser faszinierenden Geschichte wird von dem Historiker G.Edward Griffin enthüllt: »In den Jahren vor dem 2. Weltkrieg kam es zur Entstehung eines »INTERNATIONALEN« Kartells, mit Schwerpunkt in Deutschland, das die Chemie- und Pharmaindustrie in der ganzen Welt kontrollierte. Beteiligungen bestanden in 93 Ländern und es war eine mächtige wirtschaftliche und politische Macht in Erdteilen. Es hieß I. G. FARBEN.
»I. G. steht für Interessengemeinschaft bzw. gemeinschaftliche Interessen oder einfacher, Kartell ... Bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges hattet sich die I.G. Farben zum größten Industriekonzern in Europa und dem größten Chemieunternehmen der Welt entwickelt und war ein Teil eines Kartells von einer gigantischen Größe und Macht, wie es in der ganzen Geschichte einmalig war.,,
Die I.G. Farben hatte 1926 eine Methode entwickelt, um Benzin aus Kohle zu gewinnen und ging daher 1929 einen Lizenzvertrag mit »STANDARD OIL« (Rockefeller) ein. Diese gab I.G. Farben 546,000 ihrer Stammaktien im Wert von mehr als 30 Mio. US-Dollar. Zwei Jahre später unterzeichnete I.G. Farben mit Alcoa-Aluminium das ALIG-Abkommen. I.G. Farben produzierte etwa die Hälfte des deutschen Benzins. Später baute sie die Raffinerien außerhalb der KZs auf und ließ die Insassen als Zwangsarbeiter für sich schuften, während sie in den Raffinerien das Gas für die Gaskammern produzierte. Die I.G. Farben war der größte deutsche Konzern und pumpte immense Geldströme in die deutsche Wirtschaft, speziell auch zur späteren SS. Im Vorstand der I.G. Farben waren unter anderem MAX und PAUL WARBURG (Federal Reserve), die große Banken in Deutschland und den USA besaßen. Ein weiteres Mitglied des Verwaltungsrats war C. E. MITCHELL, vom Verwaltungsrat der »Federal Reserve« und der »National City Bank«, und H. A. METZ, von der »Bank von Manhattan«.
HERMANN SCHMITZ, Präsident der I.G. Farben, gehörte zugleich zum Vorstand der »DEUTSCHEN BANK- sowie auch zur »BANK FÜR INTERNATIONALEN ZAHLUNGSAUSGLEICH.«
Auch Averell und sein Bruder Roland HARRIMAN halfen kräftig mit, die Nazis zu finanzieren. Dies geschah durch die UNION BANK. Ebenfalls unterstützten die Tochtergesellschaften von ITT und General Electric die reichsdeutsche SS auf direktem Wege.
James Martin, Chef des Referates für Wirtschaftskrieg im Justizministerium, untersuchte die Struktur der Nazi-Industrie und hat in »All Honorable Men«  folgendes zu berichten: »Das Hauptverbindungsglied zwischen Hitler und den »Wall Street«-Geldbaronen war HJALMAR HORACE GREELY SCHACHT, Präsident der deutschen Reichsbank, dessen Familie schon viele Jahre lang mit der internationalen Finanzelite verflochten war. Schacht war der kluge Kopf hinter dem »Young-Plan« (Wiederaufbauplan durch den Morgan-Agenten Owen Young) und auch der »Bank für internationalen Zahlungsausgleich«. Der von Schacht konzipierte Plan funktionierte perfekt und half, die Ereignisse in der Weimarer Republik auf die explodierende Spitze zu treiben. DR. FRITZ THYSSEN, der deutsche Industrielle, erklärte, er habe sich an die nationalsozialistische Partei erst dann gewandt, als er zu der Überzeugung gelangt war, daß der Kampf gegen den YoungPlan unausweichlich war, wenn der vollständige Zusammenbruch Deutschlands verhindert werden sollte... Die Annahme des Young-Plans und seiner finanziellen Grundsätze erhöhte die Arbeitslosigkeit mehr und mehr, bis es rund 1 Million Arbeitslose gab.,,

Nach dem Finanzcrash 1931 war die deutsche Industrie dem Bankrott nahe. Fritz Thyssen schloß sich offiziell der nationalsozialistischen Partei an und unterstützte Adolf Hitler. Der größte Teil seines Vermögens floß durch die »BANK VOOR HANDEL«, die wiederum die »UNION-BANK« kontrollierte. Die »Union-Bank« war eine Thyssen-Harriman-Verbindung.
Harriman finanzierte gleichzeitig die Sowjets und die Nazis durch die »BROWN BROS. HARRIMAN BANK«. Einer seiner engsten Verbündeten war PRESCOTT BUSH, Vater von GEORGE BUSH, dem Ex-Präsidenten der USA.
Bis 1936 waren über 100 amerikanische Firmen in den Aufbau der deutschen Kriegsmaschinerie verwickelt. Darunter General Motors, Ford, International Harvester und Du Pont. Die Motive dieser Investoren waren auf jeden Fall alles andere als nur kurzfristige Geschäfte, da der Vertrag zwischen diesen Firmen und der deutschen Regierung so war, daß diese keinen Pfennig aus Deutschland entnehmen durften.
Die Profite würden erst fünf Jahre später beginnen, wenn die Japaner Pearl Harbor angreifen und dadurch die USA in den 2. Weltkrieg ziehen würden.

Das Deutschland der 30er Jahre war eine von den internationalen Bankiers gebaute Zeitbombe, die auf eine Person wie Hitler gewartet hatte, der die Szene betreten und die Kontrolle ergreifen würde.«



Servus, J.B.
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"One should count each day a separate life." (Seneca)

Antworten
moebius:

Apropos ITT

 
04.02.07 00:08
War mal ein gigantischer Industriegigant und gewichtiger Dow Jones Wert, inzwischen fast vergessen. Ich kann mich noch leise an wichtige Ereignisse erinnern...

ITT (aus Fikipedia)
International Telegraph and Telephone (ITT) war verantwortlich für die Errichtung des Nazi-Kommunikationssystems und lieferte wesentliche Teile für deutsche Bomben. Dem Journalisten Jonathan Vankin zufolge kaufte sich ITT-Gründer Sosthenes Behn eine ziemlich große Beteiligung an der Fluggesellschaft, die Nazi-Bomber baute. Behn traf als erster amerikanischer Geschäftsmann überhaupt 1933 Hitler und wurde eine Art Doppelagent. Er berichtete einerseits der US-Regierung über die Aktivitäten deutscher Unternehmen und spendete andererseits Himmlers SS beträchtliche Geldmengen und stellte Nazis im ITT-Vorstand ein.
Das Unternehmen zeichnet sich für den Militärputsch in Chile vom 11. September 1973 finanziell verantwortlich. Mit Unterstützung von ITT und der CIA stürzte der Militärmachthaber Augusto Pinochet die sozialistische Regierung von Chile unter Salvador Allende.

Die Zerschlagung erfolgte vermutlich wie gängigen Mustern ähnlicher Werte.
Schaut euch mal den Chart an.

DAX 10.000 bis zum Jahr 2009 3069138isht.comdirect.de/charts/...ors=0x000000&sSym=ITT.NYS&hcmask=" style="max-width:560px" >

Könnte lehrreich für die Zukunft sein.  
Antworten
moebius:

11. September?

 
04.02.07 00:14
"Das Unternehmen zeichnet sich für den Militärputsch in Chile vom 11. September 1973 finanziell verantwortlich."
Ziemlich ereignisreiches Datum.

Im größeren Zetfenster die frankfurter Notierung
DAX 10.000 bis zum Jahr 2009 3069150isht.comdirect.de/charts/...ors=0x000000&sSym=ITT.FSE&hcmask=" style="max-width:560px" >  
Antworten
Anti Lemming:

Hintergrund der US-Förderung der Weimarer

 
04.02.07 00:23
Republik war der Wunsch der USA, ein Bollwerk gegen die kommunistische Sowjetunion aufzubauen. Dafür waren sich die USA nicht zu fein, selbst die Nazis zu unterstützen (freilich nicht mehr zu Zeiten des 2. Weltkriegs).

Aus ähnlichen Machtinteressen unterstützte USA im Iran-Irak-Krieg damals noch Saddam Hussein, der ihr Schutzvasall vor den radikalislamischen Fundamentalisten im Iran, die den Schah verjagt hatten, werden sollte.
Antworten
J.B.:

So wenn wir schon dabei sind, dann stelle ich Euch

 
04.02.07 00:26
noch ein paar Info`s zum 1. Weltkrieg, 1929, Saddam Hussein, Iran rein!!

Servus, J.B.
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Antworten
J.B.:

1. Weltkrieg Teil 1

2
04.02.07 00:28
Der Zusammenschluß der deutschen Staaten unter Bismarck störte das »Gleichgewicht der Mächte«, das seit über zwei Jahrhunderten in Europa bestanden hatte. Bis 1871 hatte England die Beherrschung des europäischen Kontinents genossen. Jene Oberherrschaft war zwar wiederholt durch Spanien und Frankreich angegriffen worden, aber England war immer wieder siegreich gewesen. Das Erstarken der Deutschen, durch den Erwerb von Kolonien und den Ausbau seiner Militärstreitkräfte, stellte eine schwerwiegende Bedrohung für England selbst und seine Beherrschung Europas dar, und zwar wirtschaftlich und militärisch.
Um dem entgegenzuwirken, suchten die internationalen Bankiers, die zu dieser Zeit weitgehend von der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands ausgeschlossen waren, nach Wegen, Deutschland einzudämmen und zu kontrollieren. Zwischen 1894 und 1907 wurde daher eine Reihe von Staatsverträgen geschlossen, damit sich Rußland, Frankreich, England und weitere Nationen im Falle eines Krieges gegen Deutschland vereinigen würden.


Servus, J.B.
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Antworten
templer:

ein perfektes Posting (28) J.B.

 
04.02.07 00:32
Darauf ein SALUTE, schwerer Text zu so später Stunde aber wahr
Antworten
J.B.:

1. Weltkrieg Teil 2

3
04.02.07 00:36
Äußerlich gesehen befand sich die Welt zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Frieden. Aber nur äußerlich, da hinter den Kulissen schon längst die Vorbereitungen für ein Blutbad getroffen wurden, das die Welt nicht so schnell vergessen sollte.

Die meisten Historiker sind sich einig, daß der Anlaß des Krieges eigentlich ein trivialer Streitfall zwischen Osterreich und Serbien gewesen war. Die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand und seiner Frau Sophie durch serbische Attentäter der okkulten Geheimgesellschaft »SCHWARZE HAND« in Sarajewo hatte den Beginn des ersten Weltkrieges zur Folge.
Dies wurde von den Mächten hinter den Kulissen benutzt, um den Weltkrieg zu realisieren.
Da der grobe Verlauf der Schlachten allgemein bekannt ist, möchte ich hier nur die russische Seite näher betrachten. Rußland war, obwohl es die größte Armee der Welt besaß, für eine größere Auseinandersetzung erbärmlich ausgestattet. Vor Ausbruch der Kampfhandlungen im Jahre 1914 hatte die BRITISCHE KRONE Rußland volle Hilfe und militärische Unterstützung im Kriegsfall zugesagt. Mit Kriegsbeginn verringerte diese ihre Hilfeleistungen auf 10% der Vorkriegsleistungen.

Zur gleichen Zeit, als bereits Millionen von Russen in den Schlachten des Krieges gefallen waren, hatten gewisse Kräfte in Rußland ganze Arbeit geleistet, indem sie die schon schlechten Zustände der Rußen noch kräftig schürten.

Die Revolution brach im Februar 1917 aus, der Zar wurde gestürzt und eine provisorische Regierung unter Prinz Georgi Luwow übernahm die Regierungsgeschäfte. Es gelang ihr jedoch nicht, das Blatt des nationalen Zerfalls zu wenden.

Im Juli 1917 erlitt das von den internationalen Bankiers unterstützte Komplott einen anfänglichen Rückschlag und LENIN mußte mit ein paar anderen nach Finnland flüchten. Dafür waren sie dann im November 1917 endgültig erfolgreich.
Wenn wir gleich die finanzielle Unterstützung betrachten, die der Ausbildung in New York folgte, war das auch kein Wunder mehr. Während des blutigen Bürgerkrieges, der auf die bolschewistische Revolution folgte, war Lenin der unangefochtene Führer der politischen Aktivitäten und Trotzki organisierte die militärischen Zweige der Organisation, nämlich die »Rote Armee«.

Es ist inzwischen als geschichtliche Tatsache bekannt, daß die Mehrzahl der von Lenin angeführten Rebellen Juden waren. Ebenso schrieb die Times vom 29. März 1919, daß »einer der interessantesten Merkmale der bolschewistischen Bewegung der hohe Prozentsatz der nichtrussischen Elemente in der Führungsmannschaft ist. Von den zirka 30 Kommissaren oder Führern, die den Zentralapparat der bolschewistischen Bewegung stellen, sind nicht weniger als 75% Juden.«

Der Botschafter des russischen Imperiums in den USA, Bakhmetiev erklärt, daß nach dem bolschewistischen Sieg zwischen 1918 und 1922 600 Mio. Rubel in Gold von Rußland zur »Khun Loeb Bank. nach New York transferiert wurden.


Servus, J.B.
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Antworten
wolff27:

Vielleicht ketzerisch aber

 
04.02.07 00:44
All das Vermögen der von Hitler umgebrachten und vetriebenen Juden, bei welchen Banken ist das wohl gelandet......
Antworten
J.B.:

1.Weltkrieg 3.Teil

2
04.02.07 00:47
Der 1. Weltkrieg war für die Bankiers ein sehr gutes Geschäft.
Bernard Baruch, der zum Vorsitzenden des »Kriegsindustrieausschusses« wurde, steigerte sein anfängliches Vermögen von 1 Million US-Dollar auf 200 Millionen.

Die nächste Aktion Woodrow Wilsons war es, dem US-Kongreß klar zu machen, daß es eine Notwendigkeit sei, den »VOLKERBUND« (League of Nations) zu formieren, aus dem später die UNO werden sollte.

Die Folgen:

»1. Amerikas Außenpolitik der Neutralität, die George Washington so beredt in seiner Abschiedsbotschaft verfochten und die ihren Niederschlag in der Monroe-Doktrin gefunden hatte, war tot. Damit war ein Präzedenzfall geschaffen worden - wenngleich durch ungeheuerlichen Betrug - daß Amerika als ein militärisches Werkzeug in den Händen der lnternationalen Bankers benutzt werden konnte.

2. Das zaristische Rußland, den Geldmonopolisten seit vielen Jahren ein Dorn im Auge, war mit Erfolg von der Weltbühne weggefegt worden.

3 . Der 1. Weltkrieg hatte in den beteiligten Ländern eine Staatsverschuldung von astronomischer Höhe geschaffen. Diese Schulden waren bei den Internationalen Bankers gemacht worden, die, wie wir gesehen haben, die Sache von vorne bis hinten organisiert und in Szene gesetzt hatten. »Kriegsschauplätze« haben sich schon immer als höchst lukrativ für ihre Manager und diejenigen erwiesen, die sie finanzieren.«

Daß auch die Versailler Verträge nach bestimmten Bankier-Plänen verliefen, war natürlich klar. Auf der amerikanischen Seite standen Woodrow Wilson mit seinen Beratern und COLONEL HOUSE und BERNARD BARUCH.
Auf der Seite Englands, genauer gesagt der »Krone-, stand Lloyd George mit seinem Berater SIR PHILIP SASSOON, Mitglied des englischen »Privy Council« (geheimer Staatsrat).

Frankreich hatte Premierminister Clemenceau und GEORGE MANDEL als Delegation.

Den Vertrag kann man folgendermassen beschrieben: »Der Vertrag dürfte Briganten, Imperialisten und Militaristen zufriedenstellen. Er ist ein Todesstoß für alle diejenigen, die gehofft hatten, das Ende des Krieges würde den Frieden bringen. Es ist kein Friedensvertrag, sondern eine Erklärung für einen weiteren Krieg. Es ist der Verrat an der Demokratie und an den Gefallenen des Krieges. Der Vertrag bringt die wahren Ziele der Verbündeten an den Tag.«

Lloyd George meint dazu:
»Wir haben ein schriftliches Dokument, das uns Krieg in zwanzig Jahren garantiert... Wenn sie einem Volk (Deutschland) Bedingungen auferlegen, die es unmöglich erfüllen kann, dann zwingen sie es dazu, entweder den Vertrag zu brechen oder Krieg zu führen.»



Servus, J.B.
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J.B.:

1929

3
04.02.07 00:53
Am 6. Februar 1929 kam MONTAGU NORMAN, Vorsitzender der »BANK VON ENGLAND«, nach Washington, um sich mit dem US-FInanzminister ANDREW MELLON zu »beraten«. Daraufhin erhöhte die »Federal Reserve« den Hauptzinssatz.
Am 9. März 1929 ließ Paul Warburg in der Finanzzeitschrift »Financial Chronicles« verlauten:
»Wenn es Orgien uneingeschränkter Spekulationen erlaubt ist, sich zu weit auszubreiten, ... dann ist der totale Zusammenbruch gesichert«.
Diejenigen, die verstanden, zogen sich leise aus der Börse zurück und investierten in Gold und Silber. Des Griffin schreibt dazu:
»Im Herbst 1929 war es dann an der Zeit, daß die internationalen Bankiers auf den Knopfdrücken sollten, mit dem die Maschinerie in Bewegung gesetzt wurde, die zum 2. Weltkrieg führte. Nachdem sie selbst und ihre Freunde auf der Welle eines künstlich aufgeblasenen Aktienbooms ausverkauft hatten, zogen die internationalen Bankiers dem ganzen System den Boden unter den Füßen weg und stürzten die Vereinigten Staaten in die große Depression. In den folgenden Jahren verlangsamte sich die Wirtschaftsentwicklung überall in der Welt, bis praktisch nichts mehr lief

Die allgemeine Verzweiflung durch die Depression nutzten diese Bankiers sehr geschickt, um Grundstücke und Firmen für Pfennigpreise aufzukaufen.
Ebenso gab es ihnen eine gute Gelegenheit, noch tiefer auf die US-Regierung Einfluß zu nehmen, und wie geplant wichtige Regierungsleute, Wirtschaftsbosse, Pressemanager und hohes Militärpersonal in ihren Dunstkreis zu ziehen.



Servus, J.B.
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J.B.:

Es tut mir leid, wenn ihr immer ein wenig warten

 
04.02.07 01:23
müsst aber gleich kommt wieder was!!

Servus, J.B.
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moebius:

Wissenswert!

 
04.02.07 01:27
Mach dir keinen Streß
Antworten
J.B.:

2. Weltkrieg Teil 2

 
04.02.07 01:28
Obwohl Hunderte von Büchern über die Tragödie des zweiten Weltkrieges geschrieben wurden, wissen die wenigsten Leute etwas über die wirklichen Hintergründe des bisher kostspieligsten aller Kriege.

Die Geschichte des Krieges, wie sie in den offiziellen Geschichtsbüchern in Deutschland, USA, England und Japan erzählt wird, hat nur wenig Ähnlichkeit mit den wirklichen Ursachen und Zielen des Krieges.
Was erzählt wird, ist schon richtig, man hat jedoch die Hälfte der Wahrheit weggelassen.
Die »Imagemaler« der kontrollierten Massenmedien haben ganze Arbeit geleistet, auch jenen Sand in die Augen zu streuen, denen sie angeblich zwecks Information und Erziehung ergeben sind. Sie sind mitschuldig, daß das Denken der allgemeinen Offentlichkeit auf einen Stand gerutscht war, den man wahrlich als einen der »hilflosen Verwirrung« bezüglich des zweiten Weltkrieges bezeichnen kann.

Was wir von diesem Krieg wissen, sind geschichtliche Daten. Wer, wann, wo, mit wem ... bat. Doch jene, die die Fäden wirklich in der Hand haben, werden nie erwähnt.

Nach dem »Hitler-Stalin«-Pakt sollte Polen in zwei Hälften geteilt werden, was Hitler am 1. September 1939 in die Tat umsetzte. Gemäß den 20 Jahre zuvor unterzeichneten Vertragsbedingungen waren England und Frankreich dazu verpflichtet, sich auf Seiten der Polen ins Gemenge zu stürzen.

Nach dem Dämmerkrieg wurde Chamberlain, der als Feigling bezeichnet wurde, durch CHURCHILL ersetzt. Dieser war ein besserer Mitspieler, der auch gleich den Luftangriff auf Deutschland befahl.
Da die Deutschen mit dem Angriff Englands nicht gerechnet hatten, waren sie auch nicht darauf vorbereitet. Daß Deutschland einem Krieg mit England aus dem Weg gehen wollte, war aus mehreren Gegebenheiten ersichtlich.
Dies ist einer Rede Hitlers 1933 zu entnehmen, in der er aufzeigt, daß der Kommunismus in seiner vollen Entfaltung möglicherweise auch das Britische Imperium mit einbeziehen könnte. In diesem Falle, sagt Hitler, würde er helfen, die Briten zu verteidigen, wenn er gerufen werden würde. Unter anderem ließen die deutschen Truppen am 10. Mai 1940 die Engländer 335,000 ihrer Soldaten am Strand von Dünkirchen evakuieren. Außerdem hatte Hess durch den Flug nach England zu erreichen versucht, die beiden stärksten nordischen Nationen zu vereinen.



Servus, J.B.
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Antworten
J.B.:

2. Weltkrieg Teil 3

2
04.02.07 01:42

Der Großteil der Amerikaner wollte in keinen Krieg mehr verwickelt werden, aber da dachten einige Leute anderes darüber.
US-Präsident FRANKLIN DELANO ROOSEVELT (32. Präsident) stand diesen Leuten sehr nahe und bedankte sich für deren Unterstützung, insofern daß er ein verfassungswidriges Gesetz erließ, daß nämlich vor Ende April 1933 alles Gold in privatem Besitz zur Bank gebracht werden müsse (unter Strafe von $ 10,000 oder 10 Jahren Gefängnis oder beides). Das Gold wurde für $ 20.67 pro Unze ausbezahlt. Nachdem der Großteil eingezogen war, stieg der Goldpreis auf $ 35 pro Unze. Die Insider hatten ihr Gold in ausländischen Banken und verkauften es natürlich später für den höheren Preis.

Präsident Roosevelt hatte die Japaner zum Kriegseintritt gereizt, indem er am 26. November 1941 ein Kriegsultimatum stellte, in dem er verlangte, die Japaner sollten sämtliche Truppen aus Indochina und China (Mandschurei) abziehen.
Dies ist eine historische Tatsache, jedoch ein wohlgehütetes Geheimnis.
Roosevelts Kriegsultimatum ist dem amerikanischen Kongreß vorsätzlich bis nach dem Angriff auf Pearl Harbor vorenthalten worden. Alle waren sich darin einig, daß den Japanern keine andere Möglichkeit als Krieg bleiben würde. Die Japaner selbst hatten fast alles getan, um einen Krieg mit den USA zu verhindern. PRINZ KENOYE, der Botschafter Japans in den USA, hatte wiederholt darum ersucht, nach Washington oder Honolulu zu kommen, um sich mit Roosevelt zu treffen und eine Alternative zu finden. Er war später sogar bereit, die Forderungen der USA zu befolgen, um dem Krieg aus dem Weg zu gehen, doch Roosevelt lehnte es mehrmals ab mit ihm zu sprechen, da der Krieg mit Japan ja schon längst geplant war - wie auch mit Deutschland.

Gleichzeitig erklärte Roosevelt dem amerikanischen Volk:
"Während ich zu euch Müttern und Vätern spreche, mache ich Euch noch eine Zusicherung. Ich habe dies schon früher gesagt und ich werde es immer und immer und immer wieder sagen: Eure Jungs werden nicht in irgendwelche ausländischen Kriege geschickt werden."
Zu dieser Täuschung des Volkes fehlen einem einfach die Worte.

Daß die Japaner Pearl Harbor zuerst angreifen würden, war den amerikanischen Militärs aus mehreren Quellen schon vorher bekannt.
1. der US-Botschafter in Tokio, JOSEPH GREW schrieb in einem Brief an Roosevelt am 27. Januar 1941, daß im Falle eines Krieges zwischen Japan und den USA, Pearl Harbor das erste Angriffsziel wäre.
2. Kongreßmitglied DIES hatte Präsident Roosevelt im August 1941 nicht nur das Angriffsziel Pearl Harbor, sondern auch noch den strategischen Angriffsplan mit Karte überreicht. Er wurde zum Schweigen gezwungen.
3. dazu kam, daß es dem amerikanischen Geheimdienst 1941 gelungen war, den diplomatischen wie auch den militärischen Code der Japaner zu entschlüsseln. Roosevelt und seine Berater kannten im voraus das genaue Datum, die Uhrzeit und das Angriffsziel.

Pearl Harbor selbst wurde es jedoch erst zwei Stunden vor dem Angriff mitgeteilt und es war somit natürlich nicht darauf vorbereitet. Es ging erbarmungslos unter. Das war es, was Roosevelt wollte, denn nun konnte er die Japaner als »hinterlistige Schweine« hinstellen und die USA mußten auf diese Attacke Vergeltung üben.

Eine interessante Person war auch der Oberstleutnant Dwight D. Eisenhower.

Seine Karriere in der US-Armee ist mehr als nur interessant, sie ist eine faszinierende Studie über das, was einem durchschnittlichen Armee-Soldaten passieren kann, wenn er die »richtigen« Leute hinter sich hat.

Im März 1941 wurde er zum Oberst befördert. Drei Monate später war er Befehlshaber der 3. Amerikanischen Armee. Weitere drei Monate vergingen, bis er Brigadegeneral wurde. Am 12. Dezember des gleichen Jahres wurde er in Washington in die Kriegsplanung auf höchster Ebene eingeführt. Am 16. Februar 1942 beförderte man ihn zum stellvertretenden Stabschef der »War Plans Division«. Es vergingen wiederum nur zwei Monate, bis er die Führung übernahm. Nach weiteren drei Monaten erhielt er das Kommando über das »European Theatre of Operations«. Den Monat darauf wurde er zum Generalleutnant und sechs Monate später zum »Fünf-Sterne«-General befördert. Am 24. Dezember war er dann endlich der Oberste Befehlshaber in Europa.



DEUTSCHLAND WILL KAPITULIEREN
Dem Schwiegersohn Präsident Roosevelts, COLONEL CURTIS B. DALL, verdanken wir es, daß die Geschichte des Commanders GEORGE EARLE ans Tageslicht kam. Earle war der ehemalige Gouverneur von Pennsylvania, amerikanischer Botschafter in Osterreich (1935-39) und in Bulgarien (1940-42). Später war er Roosevelts persönlicher Marineattache in Istanbul, als ihn im Frühjahr 1943 der Chef des deutschen Geheimdienstes ADMIRAL WILHELM CANARIS besuchte. Canaris sagte, »daß die bedingungslose Kapitulation, wie sie von Amerika und England verlangt sei, für die deutschen Generäle unannehmbar sei. Wenn jedoch der amerikanische Präsident einfach zu verstehen gäbe, daß er ein ehrenhaftes Aufgeben des deutschen Heeres akzeptieren würde, wäre dies zu arrangieren. Das deutsche Heer würde dann bei entsprechender Weisung an die Ostfront verlegt werden, um dort gegen die anrückende »Rote Armee« zu kämpfen.,,
Kurz nach diesem Treffen hatte Earle ein noch längeres mit dem deutschen Botschafter FRITZ VON PAPEN, der ihm das gleiche offenbarte. Earle, der im ersten Moment noch überlegte, ob er wohl richtig gehört hätte, dann aber realisierte, daß es diesen Männern wirklich ernst war, sandte sofort ein Schreiben an Roosevelt. Nichts geschah. Er schickte ein zweites. Wieder nichts. Als dann Canaris nach ein paar Tagen wiederkam, um nach der Antwort Roosevelts zu fragen, konnte Earle ihm keine geben. Daraufhin schickte Earle eine Botschaft höchster Dringlichkeit nach Washington und wieder geschah nichts. Earle wie auch Canaris konnten ja nicht wissen, daß eine Kapitulation Deutschlands gar nicht erwünscht war. Roosevelt verbot Commander Earle in einem Brief vom 24. März 1945 persönlich, etwas über diesen Vorfall bekanntzugeben.



Servus, J.B.
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"One should count each day a separate life." (Seneca)

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J.B.:

Das bittere Ende der Japaner

2
04.02.07 01:58
Und genauso wie Deutschland das »Sich ergeben« verweigert wurde, geschah es Japan. Die Japaner kapitulierten im März 1945 bedingungslos. In diesem Monat sandte das japanische Oberkommando an die amerikanische Botschaft in Moskau, die russische Botschaft in Tokio und das Pentagon in Washington die Mitteilung, daß die JapanischKaiserliche Regierung die bedingungslose Kapitulation wünsche.
Die Amerikaner ignorierten sie! Warum? Man behauptete im nachhinein, daß man die Botschaft nicht habe entschlüsseln können! Aber wie hatte man dann vorher den militärische und diplomatischen Code entschlüsselt? Wir kennen die Antwort: Die japanischen Heimatinseln waren nämlich noch nicht zerstört worden. Die große Schau sollte erst noch kommen. Die B-29 führten die große "Stadtsanierung"(verzeiht mir bitte diesen Ausdruck, aber weiter unten werdet ihr verstehen wieso ich dies so umschreibe) der internationalen Bankiers in Japan aus. Erst die Zerstörung Tokios, dann die Bomben auf Nagasaki und Hiroshima.

Der Wiederaufbau Deutschlands und Japans brachte den internationalen Banken Profite in astronomischen Summen.


Servus, J.B.
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"One should count each day a separate life." (Seneca)

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J.B.:

Was ist mit dem 2. Weltkrieg erreicht worden?

 
04.02.07 02:06
Vom allgemein menschlichen Standpunkt aus war es ein Desaster ohne jegliche mildernden Umstände, vom Standpunkt der internationalen Banker aus ein uneingeschränkter Erfolg.

Der zweite Weltkrieg mit seinen geschätzten 30 Mio. Toten (Solschenyzin spricht von 100 Millionen) ist Drama sondergleichen.

Die großen Risse der alten Weltordnung sprangen weit auf und die finanziellen und sozialen Grundlagen der traditionellen Moral wurden weggeschwemmt. Amerika, dessen Sicherheit weder vor noch während des Krieges jemals gefährdet war, sah sich nun gezwungen, durch den Malstrom der Weltpolitik seine eigene Politik aufzugeben. Der zweite Weltkrieg kostete die USA 400 Milliarden Dollar und hat die Staatsverschuldung auf 220 Mrd. Dollar ansteigen lassen. Dadurch saßen die USA tief in den Krallen der internationalen Bankiers. Der zweite Weltkrieg ebnete den Boden für das Erwachen des Sozialismus, der sich rasend schnell in England und den USA ausbreitete. Und dieser Krieg bereitete ebenfalls den Weg für die Gründung der UNO 1945, deren Hauptsitz auf dem von ROCKEFELLER gestifteten Boden in New York liegt.


Servus, J.B.
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"One should count each day a separate life." (Seneca)

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J.B.:

Ich denke für Heute reicht es!!

 
04.02.07 02:16
Servus, J.B.
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"One should count each day a separate life." (Seneca)

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moebius:

Superbowl-Indikation steht auch auf bullish

 
05.02.07 00:21
Gewinnen die Chicago Bären als Mannschaft der NFL steht das für ein positives Börsenjahr.
Gewinnen die Indianapolis Fohlen sind die Bären geschlagen.



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Katjuscha:

Da gewinnen die Bären, und das soll auf ein

 
05.02.07 01:07
Bullenjahr deuten. 'mhhh'
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moebius:

Warum es keinen Krasch geben wird

 
12.02.07 14:20
Siehe hier
Der Crash kommt nicht

So ähnlich habe ich das hier im Forum bereits des öfteren dargestellt, allerdings ergänzt um eine weitere wichtige und entscheidende Komponente.  
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moebius:

Aktualisierung Dax u.a. Werte

2
07.04.07 14:15
Dax  
Das zuletzt genannte zwischen-Kursziel für den Dax wird auf 7256 Punkte angehoben.

Alle Positionen CK0884 wurden zuletzt bei Daxstand 6667, 6730 und 6816 zurück gekauft.
Meine bis dato präzisen und sehr zuverlässigen Triggerlinien haben sich mit dem letzen 3-fachen Verfallstag leicht verzerrt. Die untere Triggerlinie wird daher vorrübergehend innerhalb einer 70 Punkte Spanne gesetzt.

Die 3 Dax long-Positionen seit dem 15.08.06/Daxstand 5740 haben sich mit aktuellen Daxstand 7100 wie folgt entwickelt:
Position 1: +1360 Punkte
Position 2: +931 Punkte
Position 3: +362 Punkte

Wie bereits erwähnt wurden zuletzt 170(!!!) short-KO-Zertifikate mit ungewöhnlich langen Laufzeiten und Abgeldern emittiert.
Der größte Teil davon wurde inzwischen ausgeknockt.

Aktuelle Favoriten zum Dax 4 & 4 & 1 Handel bleiben:
- E.ON
- Daimler Chrysler
- Deutsche Telekom
- Allianz
Als Nebenwerte stehen Adidas, Deutsche Börse und Volkswagen zur Disposition.
Siehe dazu auch hier

Bund Future
Da ich weiterhin von steigenden Zinsen und einem Infaltionsszenario ausgehe, wurde bei 115,40 eine neue BuFu short-Position eröffnet. Mit unterschreiten der aktuellen Triggerlinie wird eine zweite Position dazu gekauft.
Siehe dazu auch hier

Ausländische Werte
Einziger langfristiger Auslands-Wert im Depot bleibt Pfizer.

Siehe dazu hier.
Zur Disposition stehen wie erwähnt General Electric und evt General Motors.
Siehe dazu hier bzw hier
Im Nikkei 225 wurde um 17050 Punkte eine erste long-Position eröffnet. Eine zweite wird mit Bruch der aktuellen oberen Triggerlinie dazu gekauft. Die untere Triggerlinie verläuft aktuell knapp unter 17000 Punkte.  
Siehe dazu hier

Währungen
Eine short Position Euro/Yen wurde mit guten Gewinn kurzfristig verkauft, eine zweite +-0 ausgestoppt.
Eine long Position Euro/US-Dollar verbleibt im Depot. Eine zweite wird mit Bruch der oberen Triggerlinie dazu gekauft.  
Siehe dazu auch hier

Da mein nebenberufliches Projekt jüngstens wieder Anklang findet, werde ich vorraussichtlich nicht mehr zu regelmäßigen Aktualisierungen kommen.

Viel Erfolg & frohe Ostern (vergeßt mir meine Kaninchen nicht)
Antworten
asdf:

mach dir nix vor moebius du hast mehr glück als

 
07.04.07 14:48
verstand.

das geile dabei ist, dass es nicht so bleiben wird. hehehehehe
Antworten
moebius:

Nichts währt ewig

 
07.04.07 15:05
Mit Weisheit und Verstand kommt Glück automatisch.
Wer das Glück nicht leidenschaftlich herausfordert, kann es nicht finden.

Die hohe Kunst neutraler und objektiver Betrachtungen, Analysen und Prognosen ist nur wenigen Menschen vorbehalten.


Antworten
asdf:

bei 4x4 kaufste immer die größte MK oder?

 
07.04.07 15:18
und das soll funzen?

nie im leben!
Antworten
moebius:

Die Analysen basieren größtenteils auf:

 
07.04.07 15:31
- Charttechnik
- Markttechnik
- Sentiment
- Fundamentals

Mindestens 3 dieser 4 Punkte müssen für den Handel sprechen.
Spekuliert wird Grundsätzlich nur in gesamt-stimmigen Bildern.
Die Chancen müssen hoch, die Risiken gering und grundsätzlich immer genau definierbar sein - für den unwahrscheinlicheren, aber nie ganz ausschließbaren Fall lassen sich Verluste eng begrenzen.



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asdf:

ich hab noch keine anlyse gefunden mit der man auf

 
07.04.07 15:40
dauer besser abscheidet als der markt (risk adjusted natürlich)

obwohl...ich hab mir da was überlegt die letzten jahre. ob es aber funzt weiss ich nicht. denn real getestet hab ichs noch nicht.

in der theorie funzt es. es gibt ein paar kritische parameter...

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