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Das Märchen der zu hohen Verschuldung in den USA


Beiträge: 7
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Zick-Zock:

Das Märchen der zu hohen Verschuldung in den USA

 
10.10.03 14:06

Gerade gefunden....

 

Das Märchen der zu hohen Verschuldung in den USA
- von Thomas Grüner
 
Ein beliebtes Argument der Skeptiker und Permabären in den USA und Europa ist weiterhin die angeblich "zu hohe" Verschuldung der öffentlichen Kassen und vor allem der Privathaushalte. Es wird ein Zusammenbrechen des privaten Konsums befürchtet. Wie wahrscheinlich sind diese Befürchtungen?

Ist die Verschuldung tatsächlich "zu hoch"?

Wir haben die Daten seit 1946 bereits in unserer Studie untersucht.
Hier zum Anklicken: www.gruener-vm.de/Download/Mythologie dies hard and slowly.pdf

Es gibt einige erwähnenswerte Fakten: Die gesamte öffentliche Verschuldung als ein Prozentsatz des GDP ist nicht höher als in den Sechziger Jahren. Sie ist nur unwesentlich höher als in den Siebziger Jahren und nicht höher als in den Achtziger Jahren. Die Zinsniveaus waren damals jedoch sogar höher.

Daten für den August in dieser Woche veröffentlicht

Das US-Handelsministerium hat in dieser Woche die aktuellen Zahlen veröffentlicht. Die persönlichen Konsumausgaben der Amerikaner stiegen im August um 0,8% gegenüber dem Juli. Gleichzeitig stieg auch die Sparquote von 3,6% auf 3,8%. Wie ist das möglich, mehr Geld auszugeben und gleichzeitig mehr zu sparen? Die verfügbaren Einkommen stiegen durch die erfolgten Steuergutschriften um 0,9%, die Einkommen legten nominal lediglich um 0,2% zu.

Die private Verschuldung der Konsumenten hingegen ist tatsächlich höher als damals. Während zwischen 1965 und 1985 die private Verschuldung zwischen 60% und 70% des verfügbaren Einkommens schwankte, so stieg diese inzwischen auf 110% des verfügbaren Einkommens an.

Höhe der Zinsen und Tilgung sind entscheidend

Das Märchen der zu hohen Verschuldung in den USA 1211897

Es kommt jedoch zur Beurteilung der privaten Haushaltslage nicht auf die Höhe der Verschuldung, sondern auf die Gesamtbelastung durch Zinsen und Tilgung an. Diese Belastung ist durch die tiefen Zinssätze kontinuierlich und deutlich gesunken. Während Konsumentenkredite Anfang der 90er Jahre noch 12% Zinsen kosteten, so sind diese Zinssätze aktuell auf bis zu 4% gefallen.
Die höhere Verschuldung ist bei den heute wesentlich tieferen Zinssätzen leicht zu schultern. Die Belastung im Verhältnis zum Einkommen ist also heute tiefer als noch vor 10 oder 20 Jahren!

Sind die Defizite "zu hoch"?

Das Haushaltsdefizit in Prozent zum GDP als nächster Punkt: Verglichen mit den Siebziger und Achtziger Jahren ergibt sich heute sogar ein geringerer Wert als damals. Wenn es damals kein Problem darstellte, warum nun? Und mit heute sogar tieferen Zinssätzen, warum sollten die Märkte dies nicht tolerieren können?

Fazit

Wenn die Märkte in den letzten 20 bzw. 30 Jahren gute Erträge abwarfen, warum sollten dann vergleichbare Schuldenstände bei eindeutig tieferem Zinsniveau ein Problem für die Aktienmärkte sein?


feedback an: feedback@gruener-vm.de

 

 

MfG, ZiZo Das Märchen der zu hohen Verschuldung in den USA 1211897

Antworten
patznjeschniki:

Der Artikel ist gut!

 
10.10.03 14:29
Hab den schon vor zwei Wochen oder so gelesen. Ich find den gar nicht mal schlecht und irgendwie hat der Mann ja auch recht. Fakten sollte man nie verleugnen.


patzi
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Zick-Zock:

Wenn wir schon bei Maerchen sind...

 
20.10.03 10:08
Schwachmat:

Die USA sind wirtschaftlich tot

 
20.10.03 11:21
Mausetot!
Society System Decontrolled!

das so genannte sozialsystem zerbricht, schulen sind nicht mehr in der lage ihren betrieb angemessen fortzuführen, stromnetze brechen zusammen, viele straßen sind kaum noch befahrbar, müllberge wachsen ins unermeßliche, die armut unter dem fußvolk eskaliert, selbst die haushaltskassen der reichsten staaten sind leer...
auf der anderen seite erhält die super class elite großzügige steuergeschenke, die börsenmärkte erleben neue irrationale excesse, multi-milliarden dollar beträge fließen in rüstung, terrorbekämpfung, irak-krieg und anderen größenwahnsinn.

us-ökonom paul krugman vermutet das bush & co einzelne bundesstaaten vollendens handlungunfähig machen möchte, zwecks schaffung einer neuordnung.

ich vermute daß ein bürgerkrieg in den usa nur noch eine frage der zeit ist. würde sich die restwelt der weiteren us-versklavung zu diesem zeitpunkt entziehen, würde das wacklige kartenhaus zusammenbrechen. die usa wären dann weniger wert als so manches entwicklungsland.
zur beschleunigung dieser unbedingten notwendigkeit empfehle ich strikte boykottierung sämtlicher amerikanischer produkte (us-aktien, fonds, banken, fast food, computer, chips, reisen, hollywood-filme, musik, internet, medien, sport...).
ist ohnehin alles junk + krank.




Wer die Dummköpfe gegen sich hat verdient Vertrauen.
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Depothalbierer:

Die Überschrift paßt nicht zum Text in # 1

 
20.10.03 13:52
Denn dort wird doch ausdrücklich gesagt, daß die private Verschuldung zwischen 60 und 70% des verfügbaren Einkommens schwankte und jetzt bei ca. 110 % liegt !!

Ergo ist die hohe Verschuldung kein Märchen.

Aber solche Artikel sind gut, denn sie beschleunigen den Kursanstieg in der Endphase und sorgen dafür, daß man immer noch genügend Zeit hat, sich für einen Abschwung zu positionieren.
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numpsi99:

Frage zur Privaten Verschuldung ...

 
20.10.03 14:09

"Die private Verschuldung der Konsumenten hingegen ist tatsächlich höher als damals. Während zwischen 1965 und 1985 die private Verschuldung zwischen 60% und 70% des verfügbaren Einkommens schwankte, so stieg diese inzwischen auf 110% des verfügbaren Einkommens an."


Welches verfügbare Einkommen ist denn hier gemeint ? Jahres- oder Monatseinkommen ?

Ich bitte Euch nur zu antworten wenn Ihr es auch wisst, nicht wenn Ihr es nur vermutet.


Gruß und Dank im voraus

Numpsi99
Antworten
calexa:

ein Konsumentenkredit von 4%???

 
20.10.03 14:23
Na, ein solcher muß mir mal gezeigt werden....

So long,
Calexa
www.investorweb.de
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