Das ist keine Ausgabe von 700 Milliarden

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Das ist keine Ausgabe von 700 Milliarden Libuda
Libuda:

Das ist keine Ausgabe von 700 Milliarden

3
28.09.08 18:33
#1
aus Euro am Sonntag:

"Auch die Auswirkungenauf das Budgetdefizit halten sich in Grenzen. Die Regierung kann derartige Schulden als Finanzierungsmittel verbuchen, und nur für vorweggenommene Verluste auf die Investments - plus Zinsen - würden dem Defizit zugerechnet. "Das ist keine Ausgabe von 700 Milliarden", erklärte Notenbankchef Bernanke den Senatoren vergangene Woche. "Das ist ein Kauf von Assets, und wenn die Auktionen richtig veranstaltet werden, macht der amerikanische Steuerzahler damit ein gutes Geschäft. Wenn sich dann die Wirtschaft erholt, wird das meiste, alles oder sogar mher als den Gesamtwert der jetzigen Ausgaben wieder hereinkommen."

Ein Fed-Chef kann den Mund logischerweise nicht so voll nehmen wie Libuda, der felsenfest davon erzeugt ist, dass die US-Steuerzahler durch den Ankauf und anschließenden Verkauf der Assets ein glänzendes Geschaft machen. Wichtig ist, das die Notenbank, die den An- und Verkauf im Auftrag des Staates abwickelt, die erworbenen Assets nicht zu schnell wieder durch Auktionen auf den Märkt bringt, sondern erst die Stabilisierung der Märkte abwartet - dann werden die Gewinne für die Steuerzahler gigantisch sein, da z.B. die angekauften Kredite bei ihrer Fälligkeit sehr viel mehr bringen als die momentane Marktbewertung und sich das dann auch in Auktionspreise widerspiegeln wird.
Das ist keine Ausgabe von 700 Milliarden anjab
anjab:

Wenn die Hauspreise weiter fallen, und es spricht

 
28.09.08 18:41
#2
nichts dagegen dass sie das tun, dann wird das Problem zunächstmal noch größer.

Das ist keine Ausgabe von 700 Milliarden anjab
anjab:

die kommende recession wird das Problem

 
28.09.08 18:44
#3
auch nicht kleiner machen.
Das ist keine Ausgabe von 700 Milliarden Libuda
Libuda:

Nur wenn die Hauspreise auf Null fallen

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28.09.08 19:22
#4
ergibt sich ein Problem. Momentan liegt die Ausfallquote für Hauskredite in den USA bei 4,5% - insbesondere die deutsche Journallie und ihre Nächäffer auf deutschen Aktienboards führt sich aber auf als sei nicht der zehnfache Wert von 45%, sondern ihrem vor Blödheit triefenden Geschrei könnte man entnehmen, dass es 90% sind - oder sogar mehr. Diese 4,5% sind zwar das Dreifache des Wertes von 1,5 aus 2005, als wir uns auf dem Allzeittief befanden, aber gerade einmal nur 50% mehr als der Durchschnitt der letzten beiden Jahrzehnte von 3%.

Maßlos verblödet ist auch z.B. das Gelabere über die hohe Ausfallquote bei Konsumentenkrediten in den USA. Die liegt momentan bei 3,5%, ein Anstieg von 0,5% gegenüber den letzten Tiefs und genau der Wert des durchschnittlichen Ausfalls in den letzten 20 Jahren.

Diese Daten zeigen sehr drastisch, welche gigantischen Vorteile die US-Steuerzahler aus dieser Aktionen ziehen werden.
Das ist keine Ausgabe von 700 Milliarden Reinyboy
Reinyboy:

Richtig Libuda,

 
28.09.08 19:45
#5
rein theoretisch,

aber schon mal was von Zeitwertverlusten und Renovierungsstau gehört???



Die amerikanischen Holzhäuser kannste nach zwei Jahren unbeheizten Leerstand abreisen !! (Schimmel, Moder  Vandalismus.)
Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall
Das ist keine Ausgabe von 700 Milliarden Libuda
Libuda:

Reinyboy und sein Freund Anti-Lemming

 
28.09.08 22:27
#6
sind zwei unheimliche schlaue und aufgeweckte Burschen. Damit ihre Weltuntergangsprognosen aufgehen, haben sie jetzt beschlossen, dass alle Häuser in den USA, die mit einer Hpyothek belastet sind, leer stehen und daher in zwei Jahren verrottet sind, weil sie aus Holz sind.

Wenn das zutrifft, haben Reiniyboy und Anti-Lemming mit ihrer Prognose von Verlusten von 700 Milliarden allerdings recht.
Das ist keine Ausgabe von 700 Milliarden uhuj
uhuj:

man sollte besser libuda

 
28.09.08 22:50
#7
mal zu hören,die möglichkeit wie er das schildert ist doch durchaus möglich,allerdings nicht mit weltuntergangsmentalität.gewisse probleme sind hart,aber die bewältigung ist machbar,und wieso am ende kein gewinn ?
Das ist keine Ausgabe von 700 Milliarden taos
taos:

Häuser in den USA sind teuer geworden.

 
28.09.08 22:57
#8
Ich war bis 1992 recht häufig in den USA (manchmal bis 3-mal in der Woche). Da habe ich auch ein bisschen nach Immobilien geschaut und mich gewundert wie preiswert Häuser sind. Spitzenhäuser lagen damals in New Mexico bei 250000 US$. Vor einer Woche habe ich mal geschaut was vergleichbare Häuser heute kosten. Der Preis inzwischen etwa 2 Millionen US$ und das trotz Immobilienkriese.  

Bei den Häusern handelt es sich nicht um Bretterbuden.
Taos

Beck ist weg - und die Ypsilanti muss auch weg.
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Das ist keine Ausgabe von 700 Milliarden Libuda

Noch sind die US-Futures im MInus

 
#9
wenn auch nicht so tief wie die deutschen Indices. Aber je mehr Anleger sich mit dem folgenden vertraut machen und - noch wichtiger - ihnen klar wird, dass der Staat gar keine 700 Milliarden reinbuttert, sondern 700 Milliarden investiert, aus denen durchaus ein Rückzahlung von einer Billion werden kann, desto mehr verschwinden die günstigen Einstiegskurse.

Dodd, Gregg, urge lawmakers to pass bailout
Monday September 29, 7:31 am ET
By Julie Hirschfeld Davis, Associated Press Writer  
Senators urge colleagues in Congress to quickly pass compromise bailout legislation


WASHINGTON (AP) -- Two leading players in efforts to devise a financial system bailout bill said Monday they hope for quick passage of a newly fashioned version, with checks and balances on the executive branch, which they said should make it palatable enough for fellow lawmakers still hearing vocal criticism from their home districts.
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Asked Monday morning if the compromise bill will go through, Sen. Chris Dodd said, "We hope so." But the Connecticut Democrat said it's not a panacea for all the problems that have bedeviled the U.S. financial markets. He also said, though, that failure to act would spread the contagion of frozen credit markets even further. "This is not just about Wall Street," Dodd said. He said that it's "potentially going to hurt other people across the country."

Dodd and Sen. Judd Gregg, who represented fellow Republicans in weekend talks, appeared on morning news shows as President Bush prepared to give a statement at the White House urging Congress to pass the bill. Investors worldwide and in early trading in the United States continued to demonstrate doubts about whether the bill would even go through, much less address the systemic problems that have unnerved financial markets across the globe.

The House was slated to vote later Monday on the deeply unpopular rescue package for the stressed financial industry. Bush on Sunday had conceded this was a difficult vote in an election year but said he was confident that Congress would pass the measure that his top economic officials argued is vital to averting a broader economic meltdown.

Sen. Harry Reid, D-Nev., his party's leader in the Senate, said Sunday: "Now we have to get the votes" and said the measure could pass the Senate as early as Wednesday.

"Nobody wants to have to support this bill," said Rep. John A. Boehner, R-Ohio, the House minority leader. But he said he was urging "every member whose conscience will allow them to support this" to do so. Officials in both parties expected the vote to be a nail-biter.

The two major party presidential candidates -- Republican John McCain and Democrat Barack Obama -- expressed tepid support for the bailout.




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