Das Ende des amerikanischen Jahrhunderts, Teil 1


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DarkKnight:

Das Ende des amerikanischen Jahrhunderts, Teil 1

6
01.05.01 18:06
oder warum ich in einem Monat Dow Puts kaufe:

Milosevic hinter einem Zellenfenster, das Gitter ein Dollarzeichen. Was uns der Künstler sagen will: Das Recht ist gekauft, Justitia schafft auf dem Balkanstrich an, der Ami ist ihr Freier. Die Zeichnung der „Rheinischen Post“ macht ihren Abonnenten Laurenz Meyer beim Frühstück noch ein bißchen stolzer, ein Deutscher zu sein.

Das „Hamburger Abendblatt“ tadelt, daß die neue, harte Außenpolitik der USA „nicht auf gegenseitigem Respekt und Verständnis zwischen den Ländern beruhen soll, sondern einzig und allein auf der Stärke der letzten Supermacht, die am liebsten den Rest der Welt zu Bittstellern degradieren würde“.

... fertig ist das Bild von der neuen US-Regierung: geführt als Marionette der luftverschmutzenden Grundstoffindustrie, deren Personal sich hochmütig an der amerikanischen Machtvollkommenheit berauscht und sich einen Spaß daraus macht, andere Länder kleinzuhalten.

Der Kalte Kreig II., der in den Jahren 1989/90 begonnen hat, wird wärmer. Selbst Großbritannien, das letzte Schimmer einstiger Großmacht zu bewahren versucht, indem es auf Europa von unten herabzuschauen versucht, ermahnt ihren Außenminister, nicht „noch weiter ins Rektum der USA“ zu treiben.

Schorschi allein zu Haus. Einsamer als George Bush hat sich noch keiner seiner Vorgänger fühlen müssen. Als China das Spionageflugzeug vom Himmel geholt und Bush zu Kniebeugen gezwungen hat, erwiesen sich die Freunde und Helfer von gestern als eine Bande stiller Genießer. Der Export der BRD in die VR China, im letzten Jahr um 35% angestiegen, könnte sich dadurch in diesem Jahr leicht verdoppeln. Der Airbus wurde u. a. auch in der „Woche der amerikanischen Demütigung“ als Alternative zu Boeing hervorgehoben.

Bis 1990, zur der Zeit der alten Ordnung, gehörte den USA die halbe Welt, die aber sicher und ganz. Die furchtsamen Kapitalisten aller Länder suchten Schutz an ihrer Seite. Ihr Dollar war Leitwährung, deren Kurs zu bestimmen soviel bedeutete, wie das Recht, Geld zu drucken: Man nehme, sagte die Weltmacht, einen Auslandskredit von 1 Milliarde Dollar, senke den Kurs um 20%, zahle den Kredit zurück und behalte, abzgl. Zinsen, eine Rendite von 100 oder 150 mio $. Eine Milchmädchenrechnung ... und für das Mädchen, das alle Milch hat, geht sie auf.

Das waren die zwei Säulen der Macht: Rüstung und Dollar.

Jetzt aber sind die Zeiten der unendlichen Leichtigkeit anderweitiger Geldbeschaffung vorbei. Die meisten US-Produkte, Automobile, Kühlschränke, Staubsauger, was auch immer, sind auf dem Weltmarkt nicht absetzbar. Man darf gern des neuen Präsidenten Weigerung, das Klimaprotokoll von Kyoto zu exekutieren, als Rotzlöffelei kriminellen ausmasses verstehen. Solange man nicht übersieht, daß sie auch Notwehr ist.

WER DIE US ÖKONOMIE ZWINGT, FÜR ENERGIE DEN PREIS ZU BEZAHLEN, DEN DIE MENSCHHEIT ZAHLT, KNIPST IHR DAS LICHT AUS.

Man muß kein Umweltschützer sein, um einzusehen, das der intelligente, d.h. sparsame Umgang mit Ressourcen das Geschäft dieses Jahrhunderst sein wird, das sich freilich nicht mit einer Nation qualifizierter Pizzaboten bewerkstelligen läßt.

Mit der Rüstung, der 2. Säule der Macht, verhält es sich so, daß die USA das, was sie im Krieg gegen Jugoslawien gezeigt hat, besser können, als alle andere: aufklären, bombardieren, abhauen. Den Müll müssen die Verbündeten aufräumen.

Damit schließt sich der Kreis zu den „stillen Genießern“: aus den Verbündeten des Kalten Krieges I. erwachsen die Gegner von Kalter Krieg II.: ein einheitlicher Wirtschaftsraum, in Quantität und Qualität der USA überlegen, einer eigenen, opponierenden (!) Leitwährung, einem effektiveren Gesellschaftssystem. Die Intelligenz der herrschenden Klasse  scheint am fernöstlichen Niedergang das Glück kennengelernt zu haben, das es bedeutet, daß der ideelle Gesamtkapitalist nicht das von Lambsdorff und anderen Dividendenkern angepriesene Japan zum Vorbild genommen haben.

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proxicomi:

Darki, selbsbesinnliche Stunden der Andacht? o.T.

 
01.05.01 18:14
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das Zentrum d.:

Oh - Mann hast du das alles selbst verfasst?

 
01.05.01 18:18
Es zeichnet zwar ein düsteres Bild von den Zusammenhängen der Weltwirtschaftspolitik, ist aber in meinen Augen sehr zutreffend. Dow Puts werde ich deshalb aber trotzdem nicht kaufen, da es gerade die Amerikaner wie niemand sonst auf dieser Welt verstehen, Politik zum Vorteil der Wirtschaft einzusetzen. Das schließt die Geldpolitik mit ein. Nicht ohne Grund sind die Leitzinsen zum ersten mal seit langer Zeit unter denen der EU. Weiterhin sind die sogenannten Wirtschafträume derartig miteinder Verwachsen, das eine Länderspezifische Betrachtungsweise nicht mehr ausschlaggebend ist. Vielmehr wird die Stärke des einen Wirtschaftsraums die Schwäche des anderen beseitigen helfen.  
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DarkKnight:

Düster nur für Pizzabotenland ... Euro-Raum wird

 
01.05.01 18:21
die Zukunft sein ... was importieren wir schon aus den USA, was wir WIRKLICH brauchen? Nicht einmal Chicken McNuggets, hehe
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Reila:

Na DarkKnight, wieder mal in Konkret geschmökert?

 
01.05.01 18:42
Hast aber recht. Wozu brauchst Du die Ami-Produkte? Schmeiß doch schon mal die dämlichen Prozessoren weg aus Deinem Computer und lösch das Betriebssystem.

In Amerika gibt es bald eine Freihandelszone über den ganzen Kontinent. Aber was hat das schon zu bedeuten? Die Giganten des Neuen Marktes werden es den Nasdaq-Klitschen schon zeigen.

Ich bin stolz ein Europäer zu sein. (Aber ich werde lieber amerikanische Aktien kaufen.)

R.
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DarkKnight:

yes reila, nebenbei bemerkt: als Audi-Pilot

 
01.05.01 18:45
sollte man nie die doppelte Sicherung vergessen: Gürtel + Hosenträger ... oder im Falle von Aussagen zu volksiwrtschaftlichen Themata: wie wärs mit nem Grundkurs im Mittelgewicht, ergänzt um das Jodeldiplom?
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Reila:

Hi Darki,

 
01.05.01 18:53
meinst du das Bayerische Stammtischdiplom? Wie war's denn? Hast Du bestanden?

R.
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DarkKnight:

Hi reila: nö, durchgefallen. A3 oder A8? o.T.

 
01.05.01 18:55
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Reila:

A8. Komme demnächst in den Freistaat.

 
01.05.01 18:59
Will mal sehen, was die Leute dort um den Verstand bringt.

R.
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DarkKnight:

Das Ende des amerikanischen Jahrhunderts, Teil 2

 
01.05.01 23:05
Die McDoof-Freaks kriegen kalte Füße, nur ein Artikel, unkommentiert von mir, Rest kommt morgen (man beachte, wie offen von "Finanzkrisen" gesprochen wird):


Neue Rufe nach Zinssenkung im Euroraum

buc Washington - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat zum Abschluss seiner Jahrestagung mit der Weltbank trotz mancher Unsicherheiten Zuversicht für eine weltweite Konjunkturwende bekundet. In seiner Abschlusserklärung erklärte das höchste Lenkungsgremium des Fonds, der Währungs- und Finanzausschuss (IMFC), die Verlangsamung des globalen Abschwungs werde nur von kurzer Dauer sein. Während Bundesfinanzminister Hans Eichel erneut vor dem Risiko des enormen US-Leitungsbilanzdefizits warnte, aber auch von "vorsichtigem Optimismus" für die Weltkonjunktur sprach, sagte sein US-Kollege Paul O'Neill, Europa habe noch einige Hausaufgaben zu erledigen, um sein Wachstum grundlegend zu stärken. Er meinte damit vor allem Strukturreformen, durch die das Potenzialwachstum gestärkt wird. Die Japaner wurden allseits aufgerufen, endlich durchgreifend ihren Bankensektor zu restrukturieren.

Bis Sonntag hielten sich die Teilnehmer der Tagung an die offenbar stillschweigende Verabredung, die Europäische Zentralbank (EZB) nicht mehr zu einer Zinssenkung aufzurufen, um Streit zu vermeiden. Doch gegen Tagungsende erklärte der französische Finanzminister Laurent Fabius, seiner Ansicht nach seien die Risiken für die Preisstabilität gesunken, und die Geldpolitik werde dies zu berücksichtigen haben. Kanadas Finanzminister Paul Martin erklärte wie zuvor erneut IWF-Chef Horst Köhler, dass eine Zinssenkung im Euroraum in dieser Phase der Wachstumsabschwächung "hilfreich" wäre. Martin warnte, es könne teuer werden, wenn die EZB zu lange mit einer geldpolitischen Lockerung warte. EZB-Präsident Wim Duisenberg hatte zuvor erklärt, seine Erläuterungen der EZB-Geldpolitik vor den Vertretern der Gruppe der sieben führenden Industriestaaten (G 7) seien auf Verständnis gestoßen. Er dämpfte zugleich Erwartungen auf eine baldige Zinssenkung. Denn er sagte, es könnte noch bis Anfang 2002 dauern, bis die Inflationsrate im Euroraum wieder unter die von der EZB gesetzte Höchstmarke von 2 % falle.


Frühwarnsystem in Arbeit

Köhler kündigte zum Abschluss an, der Fonds wolle ein Frühwarnsystem für Finanzkrisen entwicklen und "noch härter daran arbeiten, die Krisenprävention in das Zentrum seiner Bemühungen zu stellen". Wenn es denn gelinge, vorausschauender und frühzeitig bei sich abzeichnenden Krisen einzugreifen, werde der IWF nicht mehr so oft Milliarden-Dollar-Kreditpakete für Krisenländer schnüren müssen. Köhler bekräftigte auch das Vorhaben, die Kreditvergabe an weniger und möglichst nur noch makroökonomische Bedingungen zu knüpfen. Dies soll dem Kreditnehmer helfen, sich die Reformauflagen zu Eigen zu machen und nicht als Diktat des IWF zu empfinden. Auf strukturpolitische Bedingungen würde dann weitgehend verzichtet.

Die G 7-Finanzminister stellten in Aussicht, einen Gesundheitsfonds zur Bekämpfung von Aids, Malaria und Tuberkulose einzurichten. Er soll auf dem Weltwirtschaftsgipfel im Juli in Genua vereinbart werden. Der Vorsitzende des IMFC, der britische Finanzminister Gordon Brown, sagte, das Volumen des Fonds stehe noch nicht fest, werde wohl aber mehrere Milliarden Dollar betragen.


Börsen-Zeitung, 2.5.2001
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Levke:

Für einen Audi-Fahrer ein super Beitrag

 
01.05.01 23:10
nicht auszudenken, wozu Du fähig wärest, wenn Du
ein Auto fahren würdest !
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hjw2:

oder es keinen Fernet gäbe..

 
01.05.01 23:39
Darki, bist immer wieder ein Genusss..
Ob die Amis den Lee Iacocca wiederentdecken...?
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Reila:

Der europäische Traum ...

 
02.05.01 01:01
lautet in etwa: Wir möchten auch so wichtig sein, wie die großen USA. Wir wollen schneller wachsen und natürlich sozialer sein.
Aus US-amerikanischer Sicht sind wir aber gar nicht sonderlich wichtig. Dazu die nicht mehr ganz taufrische DIHT-Außenhandelsstatistik der USA:

Importe nach Lieferländern (in Prozent)
Januar bis Dezember 1998   Januar bis Dezember 1999
1) Kanada 19,1              1) Kanada 19,4
2) Japan 13,4               2) Japan 12,8
3) Mexiko 10,4              3) Mexiko 10,7
4) VR China 7,8             4) VR China 8,0
5) Deutschland 5,5          5) Deutschland 5,4
6) Großbritannien 3,8       6) Großbritannien 3,8
7) Taiwan 3,6               7) Taiwan 3,4
8) Frankreich 2,6           8) Korea, Rep. 3,1
9) Korea, Rep. 2,6          9) Frankreich 2,5
10) Italien 2,3            10) Italien 2,2

Exporte nach Abnehmerländern (in Prozent)
Januar bis Dezember 1998    Januar bis Dezember 1999
1) Kanada 22,0               1) Kanada 23,9
2) Mexiko 10,4               2) Mexiko 12,5
3) Japan 9,6                 3) Japan 8,3
4) Großbritannien 5,3        4) Großbritannien 5,5
5) Deutschland 3,7           5) Deutschland 3,9
6) Niederlande 3,6           6) Niederlande 2,8

7) Taiwan 3,0                7) Taiwan 2,8
8) Frankreich 2,9            8) Frankreich 2,7
9) Korea, Rep. 2,6           9) Korea, Rep. 3,3
10) Singapur 2,3            10) Singapur 2,3

Da die Statistik bei uns anders aussieht, schauen wir ständig über den Teich.
Und nun freut sich unser Kanzler über ein geringfügig höheres Wachstum bei uns für das laufende Jahr als in den Staaten. Das sollte aber einige Jahre höher ausfallen um die 10 %-ige Differenz im Sozialprodukt pro Kopf auszugleichen - nur in Deutschland. In den meisten EU-Ländern ist das Sozialprodukt ja auch noch wesentlich niedriger als in D. Um einen den USA entsprechenden Binnenmarkt zu schaffen, wird die EU noch lange benötigen. Eine einheitliche Währung mit einer lediglich der Währungsstabilität verpflichteten Zentralbank ist noch etwas dürftig. Immerhin in der Regelwut der Bürokratie hat Brüssel die Amis bereits um Längen geschlagen. Aber ob Bürokratie wirklich Voraussetzung für eine florierende Wirtschaft ist ...?

Langweilig wird es in Europa aber nicht werden. Ich wage mal eine Prognose: Während unsere Politiker sich im Zuge der EU-Erweiterung in schöner egoistischer Manier um die Verteilung des Kuchens streiten werden  (Nationale Sonderregelungen für EU-Mittel, Beschränkungen der Freizügigkeit der Arbeitskräfte zum Schutz nationaler Interessen), haben die Amis längst einen einheitlichen Wirtschaftsraum auf dem Doppelkontinent unter ihrer Dominanz.
Ich will das nicht moralisch werten, aber wirtschaftlich werden wir wohl nicht zu den Siegern gehören. Nur den deutschen Arbeitslosen wird es besser gehen - noch.

R.
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DarkKnight:

@reila: mal wieder in Bundesbak-Berichten

 
02.05.01 01:08
geschmökert

Hast aber unrecht. Wozu brauchst Du die EU-Produkte? Schmeiß doch schon mal die dämlichen DIHT-products weg aus Deinem Computer und lösch das Betriebssystem.

In Euroland gibt es bald eine Freihandelszone über den ganzen Kontinent. Aber was hat das schon zu bedeuten? Die Oberaufseher des Euro werden dem Mr. G-Punkt schon zeigen, wo's langgeht.

Ich bin stolz, in einer US-Company zu arbeiten zu sein. (Aber ich werde lieber europäische Aktien kaufen.)

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Reila:

Narren ...

 
02.05.01 01:20
saßen schon immer zu Füßen des Thrones.
Sie sahen deshalb als erste, wenn er zu wackeln anfing.
(Stanislaw Jerzy Lec)

An welchem Thron sitzt Du, DarkKnight?

Hätte dich ja heute in Kreuzberg vermutet, Revolution üben. Aber Vorsicht: Du weißt ja, vielleicht gibt es ja hinterher keinen Rotwein mehr.

Ich erwähnte ja schon, daß ich demnächst in Bayern bin. Wenn Du Lust hast, können wir uns treffen - zur Missionierung sozusagen.

R.
 
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DarkKnight:

@reila: hab dir gerade ne mail geschickt

 
02.05.01 01:45
kannst mich ja anrufen, du oberguru, hehe
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DarkKnight:

Das Ende des amerikanischen Jahrhunderts, Teil 3

 
02.05.01 15:45
oder: warum ich vielleicht schon morgen Puts auf den Dow kaufe

Seit nahezu 20 Jahren steht das kapitalistische Weltsystem zunehmend im Bann der Börsenentwicklung. Daß es sich hierbei nicht um die Wiederholungen des immergleichen handelt, sondern um einen qualitativ neuen Zustand, geht schon aus den Begleitumständen hervor: der Aktienhandel ist zum Volkssport und zu Popkultur geworden, der Börsenjargon hat sich zum Jugendslang gemausert.

Börsenmythos und Postmoderne bilden aber nur die Kehrseite der unüberwundenen bürgerlichen Arbeitsreligion, wobei die negative Substanz der Arbeit als positiver Selbstzweck vermarktet wird (ob in der arbeitssüchtigen Hipness substantiell unproduktiver Start-ups oder in der dumpfen Drohung der Regierenden „Es gibt kein Recht auf Faulheit“).

Dieser Selbstwiderspruch nähert sich unauflöslich dem Ende: Kapital macht durch Verwissenschaftlichung und Rationalisierung die menschliche Arbeitssubstanz zunehmend überflüssig, oder anders ausgedrückt: die Produktivkräfte werden derart schrankenlos entwickelt, als wären nur noch die Konsumtionsfähigkeit der Gesellschaft das Limit, während auf der anderen Seite deren Zahlungsfähigkeit durch denselben Prozeß schrumpft.

Dieser kontinuierliche Prozeß wurde vorübergehend kompensiert durch die Kreditwirtschaft, und neuerdings, durch die neuen Märkte durch die kreditäre Vorwegnahme „zukünftiger Gewinne“.

So ist heute die Weltkonjunktur in einem beispiellosen ausmaß vom US-Konsum und dieser vom „fiktiven“ Kapital der Börsenkapitalisierung abhängig, der damit im Gegensatz zu früher erstmals als finanzwirtschaftlicher Überbau tatsächlich in die realökonomischen Verhältnisse hineinrecht.

Der sich andeutende Absturz der Standardwerte (mit einer durch Reproduktionszyklen bedingten Zeitverzögerung von 6 bis 24 Monaten) droht daher, das Weltkapital auf den Boden seiner „substantiellen Tatsachen“ zurück.

Alan Greenspan hat dies erkannt und durch die Hintertür den Keynesianismus wieder eingeführt. Ob die Zinssenkungen (too little, too late) ausreichen, ein scharfes Zurückfahren der Kreditmasse und damit eine Konkurswelle zu verhindern, halte ich für ausgeschlossen.

(mit freundlicher Unterstützung von konkret, mußte nur inhaltlich ein paar Argumente ändern)
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Dancer:

Ohh, DarkKnight Adlatus von Europa?

 
02.05.01 16:06
ich habe Deinen Thread auch nicht durchgelesen, wie Du meinen., sondern nur das Thema - und das kommt dann dabei raus ...
Antworten
DarkKnight:

Auwehhh, Dancer, ich mag Dich auch

 
02.05.01 16:13
bin bei ComRoad leider fundamental überfordert .. die Zahlen sind einfach nur ominös, ansonsten freue ich mich natürlich über jedes Start-up, das es schafft und Arbeitsplätze bietet ....
Antworten
Dancer:

Jetzt übertreib mal nicht,

 
02.05.01 16:18
trotz 'Dancer' bin ich nicht schwul ... und außerdem für Ironie - die nicht von mir kommt - total unempfänglich ...
Antworten
das Zentrum d.:

Darkknight meine Meinung zu diesen Artikeln

 
02.05.01 16:20
kennst du ja, aber ich habe gerade eine tolle Bezeichnung in deinem zweiten Teil gelesen und werde meine ID umbennen von:
das Zentrum der Macht
in
das Zentrum der Bemühungen ! hehe

was für ein Arbeitstitel, der Mann hat dafür einen Preis verdient. Hoffentlich bekomme ich da keine Probleme wegen Urheberrechte usw. :o)
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Reila:

Das Ende des Kapitalismus?

 
02.05.01 17:26
DarkKnight: "Dieser Selbstwiderspruch nähert sich unauflöslich dem Ende: Kapital macht durch Verwissenschaftlichung und Rationalisierung die menschliche Arbeitssubstanz zunehmend überflüssig, oder anders ausgedrückt: die Produktivkräfte werden derart schrankenlos entwickelt, als wären nur noch die Konsumtionsfähigkeit der Gesellschaft das Limit, während auf der anderen Seite deren Zahlungsfähigkeit durch denselben Prozeß schrumpft."

Steht das nicht so ähnlich irgendwo bei Marx? Kommt jetzt unmittelbar die Revolution, oder haben wir noch etwas Zeit? Ich benötige wenigstens ein paar Tage Vorwarnzeit zur Flucht.

Vielleicht haben wir hier in Berlin aber auch Glück, da sowieso rund 80 Prozent der Bevölkerung nicht in Lohnknechtschaft sind, nämlich Hausfrauen, Rentner, Kinder und Jugendliche, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Beamte. Und für 20 Prozent lohnt sich doch keine Revolution ...

R.
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DarkKnight:

@reila, hehehehe, sehe ich vielleicht auch so

 
02.05.01 17:39
das Herz schlägt links, der Kopf sitzt woanders, habe immer noch calls, aber max. 1 monat
Antworten
hjw2:

@Darki..Reila..das Ende des Kapitalismus..

 
02.05.01 17:55
vorher werden darki und wohl auch ich..religiös..hehe

man wird durch Automatisierung wohl reichlich Arbeitsplätze wegrationalisieren..das Potential ist nahezu unerschöpflich...

Die gewerkschaftliche Forderung nach Arbeitsplätzen oder gar Recht auf Arbeit ist von daher widersprüchlich..weil unrealistisch..

Angenommen, wir ersetzen die Begriffe "Arbeitslos" oder "Recht auf Arbeit"
durch
"Einkommenslos" und "Recht auf Einkommen", würde diese Diskussion eine andere Qualität bekommen.. wir kämen einem möglichen Lösungsansatz eventuell näher..
aber wer denkt schon sowas...??
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chartgranate:

klasse thread

 
02.05.01 18:11
mit interessanten Thesen.Fundamental bin völlig bei Dir DK,aber eines darf man nicht aus den Augen verlieren:Die deutliche bessere Show liefern immer noch die Jungs aus Übersee.Die Ingredienzen die dazugehören(Medien,Opium fürs Volk in jeglicher Beziehung,Brot und Spiele-Manier)beherrschen die Jungs einfach deutlich besser und sie  sind sich in sich einiger;wenn es darumgeht 90%der Leute zu verarschen sind die 10%der Mächtigen ,welche die Instrumente dazu in der Hand haben,sich dort einfach einiger als in Euroland,dem Land der Profilneurotiker;Gewerkschafts-und sonstiger Ich-schüttze-offiziell-andere-aber-eigentlich-nur-mich-und-meinen­-eigenen-Status-Organisationen,kleinkarierter Beamtenspiesser und sonstiger Fraktionen von Mitmischern im Gesamtbrei.Nicht alle sind so,aber es gibt zuviele Typen dieser Couleur in den wichtigen "10-%-Positionen".Solange das so bleibt brauchen wir uns um unsere Überseefreunde nicht allzuviel Gedanken zu machen und in Euroland(welches wirklich absolut hervorragende Chancen hätte sich eigenständig und auf mächtiger wirtschaftlicher Basis zu positionieren)werden wir noch so lange Kasperletheater spielen bis auch echt dem letzten die Lust auf Europa vergangen ist.....
Wie gut ginge es doch dieser Welt,wenn sie nicht von triebgesteuerten Emotionskrüppeln gesteuert werden würde......
Dennoch bleiben genügend Aktien aus beiden Welten mit denen man sich in den nächsten Jahren gut situieren werden kann.....
Antworten
DarkKnight:

klasse zusammenfassung, chartgranate,

 
02.05.01 18:34
hehehehe

PS: wer ist jetzt das Double von wem? Dachte immer, so nen Irren wie mich gibts nicht nochmal?
Antworten
chartgranate:

@DK

 
02.05.01 18:55
:-)))
Habe zu dieser Thematik ja schon mal in meinem Posting "jetzt 50 Lire geborgt bekommen.Sofort Mehlden" eindeutig Stellung bezogen..... :-))))))))
Antworten
chartgranate:

@DK

 
02.05.01 19:07
ich meine natürlich in meinem Nachfolgeposting mit der bahnbrechenden Überschrift ":-)))",hehehe......
Antworten
DarkKnight:

@CG: hehehehehehehe, hier, nur für Dich, meine

 
02.05.01 19:31
Lieblings-Stie, nebst Tiffany-Homepage

www.infolinks.de/medien/konkret/2001/04/archiv.htm

PS: das mit den 2. Treffen nehme ich Dir nach wie vor nicht ab ... das Risiko, ins emotionale Netz zu fallen und nicht mehr rauszukommen (=heiraten) ist zu groß, und das weißt Du ganz genau, hehe
Antworten
chartgranate:

@DK

 
02.05.01 19:39
Du hast so verdammt recht!Wenn ich mir überlege,wieviele Heiratsanträge ich pro Jahr bekomme.......

Guter Link im übrigen.Irgendeine Verbindung muss es wohl geben,denn erst gestern sagte eine rattenscharfe Blondine zu mir "Charti,Du warst unglaublich.In den ersten 10 Minuten hast Du alle Dinge mit mir gemacht für die Darki sonst immer 2 Stunden brauch und dann noch der Rest der Nacht..."
Antworten
DarkKnight:

JDS Uniphase: das war erst der Anfang

 
27.07.01 22:49
JDS Uniphase weist höchsten Verlust in der amerikanischen Wirtschaftsgeschichte aus

Fehlbetrag von 50,6 Mrd. Dollar - Rasante Implosion des Unternehmens - Kurzfristig kein Lichtblick

ku New York - Einen neuen amerikanischen Rekord hat, was den Verlustausweis betrifft, der Technologiekonzern JDS Uniphase aufgestellt. Unter Berücksichtigung des Berichts zum aktuellen vierten Quartal per Ende Juni sowie eines im Nachhinein korrigierten Ergebnisses des dritten Quartals kommt das Unternehmen im gesamten Geschäftsjahr 2000/01 auf einen Fehlbetrag von 50,6 Mrd. Dollar bzw. 46,30 Dollar je Aktie. Damit werden der Jahresumsatz von 3,2 Mrd. Dollar und die Börsenkapitalisierung von 11,1 Mrd. Dollar um ein Vielfaches übertroffen.
Das Jahresergebnis von JDS Uniphase ist ein dramatischer Abgesang auf den Technologieboom der späten neunziger Jahre: Der Hauptteil der Belastungen entfällt auf eine im Nachhinein aufs dritte Quartal terminierte Abschreibung von 38,7 Mrd. Dollar auf den Goodwill, der im Rahmen des Zusammenschlusses von JDS Fitel Corp. und Uniphase Corp. 1999 sowie aus den anschließenden Übernahmen von Optical Coating Laboratory Inc., E-Tek Dynamics Inc. und SDL Inc. auf dem Höhepunkt der spekulativen Überbewertungen entstanden war.

Für das am 30. Juni beendete vierte Quartal berichtet das Unternehmen von einem massiven Nettoverlust von 7,9 Mrd. Dollar bzw. 5,99 Dollar je Aktie. Ein Jahr zuvor hatte das Minus 419 Mill. Dollar bzw. 54 Cent je Aktie betragen. Im aktuellen Nettoverlust enthalten sind weitere 6,1 Mrd. Dollar Goodwill-Abschreibungen sowie 1,1 Mrd. Dollar in weiteren als nicht operativ bezeichneten Kosten. Unter Eliminierung dieser Faktoren beträgt das operative Pro-forma-Defizit 477 Mill. Dollar bzw. 36 Cent, verglichen mit einem Pro-forma-Gewinn von 137 Mill. Dollar bzw. 14 Cent vor zwölf Monaten. Die Erlöse gaben auf vergleichbarer Basis gegenüber dem Vorjahr um 5 % auf 601 Mill. Dollar nach. Gegenüber dem dritten Quartal ermäßigte sich der Umsatz jedoch um 35 %.

Chief Executive Jozef Straus hatte nur schlechte Nachrichten für die Anleger. Chancen für eine Umkehrung des negativen Branchentrends sieht er erklärtermaßen auf absehbare Zeit nicht. Wichtige Kunden wie Alcatel, Lucent Technologies und Nortel Networks würden nach wie vor über große Bestände an JDS-Produkten verfügen. JDS kündigte an, dass weitere 7 000 Mitarbeiter entlassen werden sollen. Damit summieren sich die Stellenstreichungen auf insgesamt 16 000. Die daran ablesbare Implosion des Unternehmens ist rasant: Bezogen auf den Stand vom Jahresanfang, hat sich JDS Uniphase um 55 % verkleinert.

Die Börse reagierte geschockt. Die Aktie erlitt daher gestern bis zum Mittag an der Nasdaq einen Einbruch von rund 11 % auf ein Zweijahrestief von 8,43 Dollar.

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preisfuchs:

hehehe darki muss ich alle aktien verkaufen ?

 
29.07.01 11:05
aber du hast die gleich ansicht wie ich diese schon lange habe. daher bin ich kein freund langfristiger anlagen.
super beitrag, respekt!
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DarkKnight:

"We are just one paycheck away" .... O-Ton

 
09.09.01 15:34
der 25% Lucent-Angestellten, die unlängst entlassen wurden
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DarkKnight:

das Spiel ist offiziell eröffnet ... und die

 
12.09.01 02:34
Pseudo-Pappnase als SogenannterSchuldiger heißt Bin Laden ... Afghanistan wird bomabardiert werden und nebenbei werden sich die Russen und Amis Kasachstan holen, wo die größten unerschlossenen Ölreserven liegen .... und ganz nebenbei werden die alten russischen Waffenbestände vernichtet, die längst von islamischen Fundamentalisten gekauft und eingelagert wurden ... nur das macht Sinn
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schmuggler:

Dark: Wahrhaft beschissener Tag heute!

 
12.09.01 02:39
Und ich tendierte schon bis heute Mittag zu der irrigen Annahme, dass das Schlimmste wohl hinter uns liegt. Was hälst du von den Angriffen auf Kabul? Lügen die Amis?


Schmuggler
Antworten
DarkKnight:

Keine Ahnung, aber wenn morgen was in Europa

 
12.09.01 02:42
hochgeht, dann haben sie gelogen
Antworten
schmuggler:

So was ist dann eben Auslegungssache!

 
12.09.01 02:51
Aber ein etwas komischer Zufall scheint mir das schon zu sein, dass gerade jetzt die alten Kämpfe dort wieder aufflackern. Man sollte doch meinen, dass die Amis dort über den Stand in NY Bescheid wussten. So sieht´s halt schon sehr nach vorschnellem Rundumschlag aus.


 
Antworten
DarkKnight:

Was wirklich seltsam ist: in der 4. Maschine

 
12.09.01 02:54
soll ein Fluggast aus der Toilette angerufen haben: "Hilfe, wir sind entführt worden und sitzen in einer fliegenden Bombe ..."

Frage:

hat es überhaupt schon mal solche Anschläge gegeben ... ist der erste Gedanke bei einer Flugzeugentführung, daß man in einer fliegenden Bombe sitzt ... sprechen Amerikaner arabisch, daß sie evtl. entspr. Unterhaltungen verstehen können ....?

DAS STINKT ALLES ZUM HIMMEL !!!
Antworten
daxbunny:

@ DK, wollte mich eigentlich nicht zum Thema

 
12.09.01 06:29
äußern, muß Dir aber beipflichten das dies alles STINKT!!!! Ich weis nicht, ich weis nicht, was da ausgebrütet wird. Denkt man an den "Erfindergeist" nach, wie die letzten Kriege begonnen haben ( Auslöser ) ...............ein sehr besorgter
und nachdenklicher DB
Antworten
vega2000:

Spekulatius

 
12.09.01 11:44
Warum sollten denn die Amis Kabul bombardieren, so lange noch nicht feststeht wer hinter Anschlägen steht ?

Gruss
Vega2000

Antworten
DarkKnight:

Das ging schnell: NatoBündnisfall eingetreten o.T.

 
12.09.01 19:01
Antworten
LittleMonkey:

leider topaktuell und beinahe prophetisch

 
02.10.01 19:54
meinen Dank an:

Frankfurter Rundschau
Spiegel
Konkret
Corriere della Sera
Le Monde
Unité

und an alle Leser hier
Antworten
DarkKnight:

American Dreams, Teil 4

 
04.10.01 00:57
Munition verschossen

Von Dieter Kuckelkorn

Die jüngste Zinssenkung der Fed um 50 Basispunkte ist bemerkenswert. Zwar war sie vom Markt korrekt vorausgesagt worden und insofern keine Überraschung. Auch handelt es sich bereits um die neunte derartige Stützungsmaßnahme im gegenwärtigen Zyklus. Ungewöhnlich ist jedoch die Tatsache, dass sie die Fed Funds Rate auf nur noch 2,5 % gedrückt hat. Dies ist der niedrigste Stand seit Anfang der sechziger Jahre. Es bedeutet, dass der Zinssatz kleiner ist als die gegenwärtige Inflationsrate von rund 2,7 %. Amerika kann sich also eines realen Zinssatzes für Kurzfristausleihungen von null bzw. leicht darunter erfreuen. Das war zuletzt vom Frühjahr 1992 bis Ende 1993 so, als sich die Nation von den Folgen der letzten großen Rezession erholte.
Die Betrachtung des realen Zinssatzes macht deutlich, dass die Fed ihre Munition weitestgehend verschossen hat. Die US-Investmentbanken sind sich einig, dass die Notenbank maximal noch 50 Basispunkte gewähren wird. Als wahrscheinlich wird derzeit angesehen, dass die Fed Funds Rate am Jahresende bei 2,25 % steht. Damit würde die Zentralbank lediglich noch ein einziges Mal um einen Viertelprozentpunkt senken.

Alan Greenspan wird in nächster Zeit darauf achten, wie die besonders zinssensiblen Aggregate reagieren. Die Fed wird insbesondere den Immobilienmarkt, der auf die Stimulierung noch am ehesten anspringt, im Auge haben. Ferner haben die Zinsen in der Regel einen spürbaren Einfluss auf die Verkäufe von Automobilen.

Beide Märkte sahen zuletzt nicht allzu gut aus. Obwohl US-Autohersteller zur Verkaufsankurbelung längst zinslose Kredite gewähren, ist der Absatz im September geschrumpft. Und auf dem Immobilienmarkt gab es lediglich Mitnahmeeffekte durch einen steilen Anstieg der Refinanzierungen. Dies ist leicht erklärbar: Wenn man sich in den privaten Haushalten große Sorgen um die Zukunft macht, können auch niedrige Zinsen die Konsumausgaben nicht ankurbeln.

Damit richten sich die Erwartungen auf die Regierung und den Kongress. Alan Greenspan hatte den Parlamentariern jüngst ein großvolumiges Stützungspaket aus Abgabensenkungen und Ausgabenerhöhungen empfohlen. Ob es seinen Zweck erfüllt, ist jedoch fraglich. Die Steuerrückzahlungen vom Sommer haben ihr Ziel offenbar verfehlt.

Danach bleibt nur noch das Prinzip Hoffnung übrig. Greenspan wird nicht müde zu betonen, dass das Fundament der US-Volkswirtschaft, das mittelfristig die Rückkehr zu akzeptablen Wachstumsraten ermöglichen soll, trotz der jüngsten Ereignisse unbeschädigt geblieben ist. Es wird sich zeigen, ob er damit Recht hat.




Börsen-Zeitung, 4.10.2001
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DarkKnight:

ein daueraktueller Thread, sach ich ma o.T.

 
23.10.01 22:17
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smily:

so isses

 
23.10.01 22:29
Du moechtet deinem Leben ein selbstbestimmtes Ende setzen und bevorzugst, dies mit einer Schusswaffe zu tun ?

    Du willst einfach mit einer Waffe in der Schublade maximale Freiheit ueber dein Leben haben ?

              Du wohnst in einem Land mit rigiden Waffengesetzen ?

 Du kennst die legalen Wege einer Waffenbeschaffung, sie sagen dir aber aus bestimmten Gruenden nicht zu ?

Nun, wenn du soeben dreimal mit einem klaren Ja geantwortet hast, koennte dich der folgende Text interessieren.
Er moechte einige Beschaffungs- ideen skizzieren, die abseits der legalen Pfade liegen. Es sei ausdruecklich darauf
hingewiesen, dass dies KEINE Aufforderung zu einer Straftat darstellt. Vielmehr kann ich euch nur raten,
moeglichst einen legalen Weg einzuschlagen. Es wird fuer nichts garantiert oder Gewaehr uebernommen. Die
Folgen eures Tuns muesst ihr selbst verantworten !

 1.- EDV, dein Freund und Helfer:
  Man besorge sich eine Abbildung einer Waffenbesitzkarte oder eines Jagdscheines (ist in manchen
  Waffen-/Jagdbuechern abgebildet) und bastle sich mit geeigneter Software eine "Kopie" (evtl. auch scannen
  und nachbearbeiten). Das ganze schickt man dann zusammen mit der Bestellung an einen Waffenversender.
  Wenn sie's geschluckt haben, waere es sinnvoll, in a.s.h. eine Sammelbestellung zu organisieren ;) Je mehr die
  Versender verdienen, umso eher sind sie wohl gutglaeubig was die Echtheit der WBK betrifft. Also lieber den
  handgravierten Drilling als die 08/15-Einlaufflinte aus Russland waehlen.

  Problem: Hat man keine originale WBK als Vorlage zur Hand, wird es sehr schwierig, eine echt aussehende

  Kopie zu basteln. Papierart, genaue Originalgroesse ua. kann man bestenfalls annaeherungsweise imaginieren.

  Rechtslage: Taeuschungsversuch durch illegale Urkundenfaelschung, unerlaubter Waffenerwerb und -besitz.
  Fliegt die Sache auf, gibt's eine fette Anzeige. Bereits gekaufte Waffen werden konfisziert, evtl. eine
  Hausdurchsuchung angeordnet.
 2.- Reise ohne Rueckkehr:
  Man unternimmt eine Reise in die USA. Natuerlich waehlt man nicht NY., sondern die suedlichen
  Bundesstaaten mit liberalen Waffengesetzen (Nevada, Texas, Arizona; zu den US-Waffengesetzen der
  Einzelstaaten siehe www.nra.org). Dort angekommen besucht man einen Flohmarkt oder kauft sich eine
  Gebrauchtanzeigen-Zeitung. Beim privaten Verkauf greift die gesetzliche Wartezeit und
  ID-check-Vorschrift nicht, die Sache ist also recht problemlos. Man sollte nur etwas Englisch koennen und
  nicht allzu suizidaer wirken, damit der Verkaeufer sein Teil beruhigt abgibt. Auch eine "gunshow" ist der
  ideale Ort fuer uns. Dort sind so viele waffengeile Typen versammelt, dass zwischen all den Vollautomaten
  eine shotgun nicht weiter Aufsehen erregt. Auch hier wird es nicht sehr streng mit dem Gesetz genommen.
  Schwieriger, aber nicht unmoeglich ist der regulaere Kauf im Laden. Man muss einen Fragebogen ausfuellen,
  der neben persoenlichen Angaben auch wissen moechte, ob man US-resident ist. Auch wenn man keine
  Aufenthaltsgenehmigung fuer die USA hat, muss man hier unbedingt "resident" ankreuzen, andernfalls
  bekommt man nichts. Weiterhin muss man meist eine gesetzliche Wartefrist einhalten, bevor man die Waffe
  mitnehmen darf (meist so ca. 2 Wochen). Achja, Waffe und Munition wird ungern zusammen verkauft.

  Problem: Man muss sich im Ausland ausloeschen, da die Waffe kaum unbehellig in die BRD eingefuehrt
  werden kann (Airlines checken das Gepaeck nach Waffen, ebenso der Post-Zoll). Vermutlich meldet die
  USA Waffenkaeufe von Deutschen an die Behoerden. Auch wenn der Schmuggel klappen sollte, wird man so
  oder so bald Besuch von der Polizei bekommen, die das Vorhandensein einer Waffenbesitzkarte prueft. Hat
  man keine WBK, gibt es dementsprechend Stress und die Waffe ist man natuerlich los. Nebenbei, durch
  heimatlichen Suizid erspart man den Hinterbliebenen auch eine Menge Arbeit. Aufweniger und kostspieliger
  Heimtransport der Leiche(nteile), der ganze Papierkram und die Umstaende entfallen. Und nicht zuletzt ist es
  daheim wohl praktikabler. Man weiss, wann und wo man ungestoert ist, kann es sich willentlich und in aller
  Ruhe machen.

  Rechtslage: unerlaubte Erschleichung einer Schusswaffe durch Falschangaben, im unguenstigsten Fall sitzt
  man erstmal in U(S)-Haft ein.
 3.- nuetzliche Voelkerfreundschaft:
  In alt.suicide.holiday freundet man sich mit suizidaeren Amis an und fragt sie bei passender Gelegenheit, ob
  sie nicht eine shotgun per Post schicken koennten. Ihr wuerdet euch natuerlich mit euren angehaeuften
  OD-Tabletten oder reichlich Deutschmark erkenntlich zeigen.

  Problem: der Zoll wird hoechstwahrscheinlich ein Woertchen mitreden; der Absender kann ja anonym
  bleiben, der Empfaenger wird sich aber maechtig Aerger einhandeln, wenn die heisse Ware auffliegt. Schon
  mal beim Abholen einer postlagernden Sendung von der Polizei abgefangen worden ?

  Rechtslage: Anstiftung zur Straftat, unerlaubte Waffeneinfuhr, unerlaubter Waffenbesitz
 4.- ausgenutzte Zwischenmenschlichkeit:
  Man hoert sich im Bekanntenkreis um, wer auf die Jagd geht oder zumindest einen Jaeger kennt. Man nimmt
  Kontakt auf und heuchelt Interesse. Eine freundliche Bitte um Mitnahme auf die Jagd wird er sicher nicht
  verweigern. Im guenstigen Moment wird dann die Waffe zweckentfremdet (man darf hier soweit ich weiss als
  "Waffenknecht" auch legal schiessen - aufs Wild meine ich...)
  Gleiches Vorgehen gilt bei Skeet-Schuetzen. Vorgeben, am Tontauben- Schiessen Interesse gefunden zu
  haben, Schnupperkurs machen und Bang auf den eigenen Vogel ;)
  Oder ganz derb: Bei einem Skeet-Schuetzen, Jaeger, Waffensammler einbrechen und Geeignetes entwenden
  (die Moralisten koennen ja den Kaufpreis hinterlegen bzw. anonym ueberweisen).

  Problem: nicht nur illegal, sondern auch aeusserst unsozial; neben dem rechtlichen Aerger bringt ihr sicher
  auch einige Menschen um ihren naechtlichen Schlaf (ist die Welt nicht schon scheisse genug ?)

  Rechtslage: der Waffenbesitzer verletzte fahrlaessig seine Aufsichtspflicht, die zur Zweckentfremdung
  fuehrte; Diebstahl, Einbruch
 5.- Waffenbeschaffung in der Unterwelt:
  In diesen Kreisen herrschen eigene Gesetze. Wer sie nicht kennt, zieht die Arschkarte. Selbstsicheres
  Auftreten, eine gehoerige Portion Selbstvertrauen, schauspielerisches Talent und die Faehigkeit, sich auf
  dieses "Niveau" einzulassen, sind unabdingbar. Zudem muss man die Regeln kenne, wie hier Geschaefte
  gemacht werden, anderfalls wird man nach Strich und Faden beschissen. Will heissen, sein Geld ist man los,
  hat immernoch keine Waffe und das schlimmste: Man muss mit dem Gefuehl weiterleben, nicht einmal den
  eigenen Tod planen zu koennen und auch hier versagt zu haben.

  Man stelle sich das ganze plastisch vor und sehe realistisch die Schwierigkeiten:
     wie bekommt man Kontakt zu den richtigen Personen ? Woher weiss man, dass der vermeindliche
     Waffenschieber kein Bulle in Zivil ist ?
     ist man mutig genug mit dem Verkaeufer alleine in einen "polizeisicheren" Raum zu gehen ? Ist man
     erstmal in seiner Verkaufsstaette (dunkles Hinterzimmer einer ueblen Bar, seine Wohnung,
     Bahnhofsklo) angekommen, wer garantiert, dass der Typ die begehrten Waffen nicht geladen unsereins
     an den Kopf setzt und mit unserem Bargeld abhaut ?
     Gesetz dem Fall, man findet einen "serioesen" Waffendealer: Kennt ihr euch auch wirklich gut mit
     Waffen aus und koennt das auch nach aussen zeigen ? Wenn nicht, bekommt ihr eine billige Gaspistole
     oder Replik fuer einen Wucherpreis angedreht. Zuhause zerfetzt sie euch dann die Hand, aber nicht den
     Kopf. Abgesehen davon, kennt ihr die (Schwarzmarkt)preise fuer Waffen ? Die wenigsten wissen, dass
     eine neue Flinte schon fuer 150 DM zu haben ist.
     Angenommen der Typ und die Waffen sind o.k., ist euch klar, dass ihr in dem Moment, in dem ihr die
     Waffe besitzt und mit euch fuehrt, erpressbar werdet ? Der Unterweltmensch beherrscht es, seine heisse
     Ware von sich zu weisen, ihr habt aber die Flinte in der Tasche... Ein weiteres Problem ist dann der
     Transport. Der Dealer wird euch kaum das Teil in Geschenkpapier einpacken. Ein Flintenlauf ist ca.
     0,50-0,90 m lang. Sowas will unauffaellig vom Kaufort nachhause gebracht werden (Tip: Grosse
     Sporttasche, Eishockeyschlaeger-Huelle, Gitarren-Koffer).

-Mr. Lebensekel  
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DarkKnight:

@smily: ich habe Dein Posting nicht verstanden

 
23.10.01 22:35
aber glaubst Du tatsächlich, daß man noch bezahlen muß, wenn man wirklich eine Waffe braucht?

Antworten
smily:

@Knight

 
23.10.01 22:41
ich kann mir kaum vorstellen, dass man eine doppelläufige s
Flinte einfach so im Gras findet !(?)

Schade, dass es bei uns nicht so einfach ist wie in Österreich einfach in den Laden zu gehen und die Kabumm
zu kaufen
:-(
Antworten
DarkKnight:

smily: Du hast Recht

 
23.10.01 22:48
Es gibt keine "Underworld" in Dtld, hehe
Antworten
smily:

how to do...

 
23.10.01 23:25
Wie man sich effektiv erschiesst

Stuemperhafte Selbsttoetungsversuche mit Schusswaffen kosten den Steuerzahler jaehrlich ein Vermoegen.
Abgesehen davon ist es sicherlich kein Vergnuegen, den Rest seines sog. Lebens durch Schlaeuche ernaehrt zu
werden und sein Geschaeft in einen Beutel erledigen zu muessen. Ein ordentlicher Stuhlgang gehoert nunmal zu
einem Leben, das man so nennen darf, dazu :-) Daher empfehle ich dir, der du dich gerne durch einen sauberen
Schuss beenden moechtest, diesen Text kurz anzuschauen. Ich habe hier den Konsens von a.s.h, Waffenkennern
und eigener Informationen zusammengefasst:

 1.Einschussort

  Spontan wuerde man Brust oder Herz waehlen wollen. Das ist keine allzu kluge Wahl. Zum einen bin ich mir
  sicher, dass du nicht weisst, wo genau sich dein Herz befindet. Zum anderen sorgt ein durchloechertes Herz
  nicht fuer den sofortigen Tod. Bis der Sauerstoffgehalt in deinem Blut soweit herabgesunken ist, dass du
  erstickst, wird es schauderhafte Sekunden oder gar Minuten dauern.

  Ideales Ziel ist das Gehirn, genauer gesagt der Gehirnstamm. Er befindet sich am Beginn des Rueckenmarks
  und steuert viele lebenswichtige Funktionen (Atmung, Herzschlag ua.); nicht zuletzt ist er Sitz des
  Bewusstseins. Seine Zerstoerung ist der ultimative Aus-Schalter, du wirst nicht einmal mehr den Knall
  hoeren !

  Bitte setze den Lauf nicht direkt am Hinterkopf an, weil du glaubst so den Gehirnstamm am direktesten zu
  treffen. Du verziehst in dieser Waffenhaltung beim Abdruecken garantiert den Lauf ! Wesentlich bessere
  Moeglichkeiten, den Gehirnstamm anzupeilen, sind:

     auf einer imaginaeren Linie von Ohr zu Ohr
     vom Auge aus leicht nach unten zielend
     vom Mund aus leicht nach oben auf die hintere Rachenwand zielend.

  Ein Mundschuss hat den grossen Vorteil, dass du den Lauf der Waffe einigermassen fest justieren kannst, was
  die Gefahr seitlicher Abzieher minimiert. Andererseits schlaegt dir der hochstossende Lauf beim Schuss die
  Schneidezaehne aus ;)

  Bevor du vorschnell zur Tat schreitest, informiere dich unbedingt in einem guten Anatomiebuch ueber den
  genauen Sitz deiner Innereien im Kopf. Uebertrage die Skizze des Gehirnaufbaus auf deinen eigenen Kopf.
  Vertraust du der Macht deiner Waffe nicht besonders, setze dich vor den Spiegel, stecke dir probeweise den
  Lauf in den Mund und finde den idealen Winkel. Aber glaub mir, benutzt du eine Flinte, ist die
  Wahrscheinlichkeit, daneben zu schiessen minimal. Nach einem ausgiebigen Fruehstueck kannst du einmal
  auf www.rotten.com oder www.justmeat.com anschauen, wieviel von deinem Kopf uebrig bleibt...

  Willst du dich an der boesen Welt raechen, schiesst du dir natuerlich unter keinen Umstaenden den
  Hirnstamm raus. Mit zerschossenen Gehirnlappen kannst du als Pflegefall die Gesellschaft maechtig aergern.
  Da sie dem Leben einen besonderen Wert zumisst, laesst sie es sich auch zigtausende Euro pro Tag kosten,
  dich mit allen Mitteln lebendig zu erhalten. Hoffen wir nur, dass du von deinem erbaermlichen Zustand dann
  nichts mehr mitbekommst. Anderfalls gilt: better a full bottle in front of me than a full frontal lobotomy :-)

 2.Waffenhaltung

  Die Waffe sollte in einer moeglichst stabilen Lage abgefeuert werden. Trockentraining ist unerlaesslich. Uebe
  solange ohne Munition bis du in der Lage bist, ohne seitliche Angst-Zoegerer des Laufes wie deines Kopfes
  abzudruecken. Dies haette sonst nicht-fatale Auswirkungen (zB. haessliche Loecher in der Backe) ! Solltest
  du es nicht schaffen, den Abzug der ungeladenen Waffe zu betaetigen, wird es Zeit sich eine andere Methode
  zu suchen !!

  Bei einer Langwaffe kannst du - auf dem Boden sitzend- den Hinterschaft zwischen deine Fuesse klemmen.
  Eine Kurzwaffe kannst du evtl. in einen Schraubstock klemmen. Danach musst du aber deinen Hobbykeller
  renovieren lassen ...

  Benutzt du eine handelsuebliche Flinte und steckt ihr Laufende in deinem Mund, befindet sich der finale
  Ausschalter ("Abzug") ca. 70 cm von dir entfernt. Ist die Reichweite deines Armes geringer, freue dich erst
  einmal, dass du zumindest anatomisch ein homo sapiens bist. Die fehlenden Affenarme kannst du ausgleichen,
  indem du
     dich mit deiner Waffe auf den Boden setzt und deinen Lieblingszeh zum Abziehen benutzen (wobei
     allerdings der Vorteil des Festklemmens der Waffe zwischen den Fuessen verloren geht)
     den Lauf absaegst. Das soll mit einer Kettensaege prima funktionieren
     eine sog. Pumpgun kaufst. Das ist eine Flinte zum Repetieren. Nach dem Schuss zieht man den unteren
     Lauf zurueck und laed so eine neue Patrone aus dem Magazin nach. Pumpguns haben Lauflaengen schon
     ab 45 cm und sind nicht sehr viel teurer als eine Knicklaufflinte.
 3.Ausfuehrungsort

  Moechtest du dich an deinen Eltern raechen, besorg's dir in Mamis guter Stube; willst du's deiner
  verschaemten Liebe heimzahlen, stell dich in ihren Kleiderschrank und lass deine Gedaerme ueber ihre
  Garderobe, die dich so viel Geld gekostet hat, spritzen... Anderfalls wuerde ich die freie Natur empfehlen. Gib
  dem vermaledeiten Erdboden, aus dem man dich ungefragt geformt hat, das seinige zurueck. Ideal ist IMO ein
  Waldstueck. Wenn nicht gerade der Foerster Inventurtag hat, kannst du dich voellig unbehelligt im Schutze
  der Baeume hinrichten. So kaputt du innerlich warst, verrottest du schnell genug. Und das brave, kleine
  Maedchen, dass der Familienvater ins Unterholz schickt, um dieses Prachtexemplar von Pilz zu erhaschen,
  wird dir insgeheim dankbar sein, dass du einen so guten Naehrboden abgabst, wenn es vom Vater fuer den
  guten Fund gelobt wird.

Antworten
DarkKnight:

versöhnliche Id für soviel unappettitlichen Text o.T.

 
23.10.01 23:31
Antworten
DarkKnight:

und zahl' Deine Steuern

 
23.10.01 23:32
damit ich kein mieses Gefühl habe, daß es Typen wie Dich gibt
Antworten
Kicky:

@smily ...und wechsel nicht ständig Deine ID !

 
23.10.01 23:43
wo ist eigentlich boomer =rosch=mod geblieben? mod war gestern noch unterwegs hier....aber zugegeben vielleicht biste wirklich ganz einfach irgendein anderer Kopierer ,so wie ich... LOL
Antworten
Kicky:

@smily: du wiederholst dich geschmacklos o.T.

 
25.10.01 09:24
Antworten
happy end`:

noch vor knapp 1 jahr... o.T.

 
26.12.01 14:47
Antworten
DarkKnight:

Es ist so weit, die Blase schrumpft ..... o.T.

 
19.01.02 17:07
Antworten
DarkKnight:

Der Importeur der letzten Instanz:

 
19.01.02 18:49

www.bueso.de/seiten/usa/lyn0106.htm




Das ist ein Abbild der derzeitigen allgemeinen Lage. Die amerikanische Wirtschaft in ihrer gegenwärtigen Form ist erledigt. Der Zusammenbruch der amerikanischen Wirtschaft, von dem Sie bald weitere Anzeichen sehen werden, ist unaufhaltsam und vollzieht sich Tag für Tag. Und er wird sich auf die Weltwirtschaft auswirken, denn die US-Wirtschaft war zum "Importeur der letzten Instanz" für die Welt geworden. Man wird einen verzögerten Kollaps in Asien, besonders in Japan und Korea erleben. China plant bereits die Ausweitung seines internen Infrastrukturprogramms, um den Verlust an Arbeitsplätzen aufzufangen, der aufgrund des sinkenden Exports von Billiglohnprodukten in die USA entsteht. Und auch Europa bekommt den Druck zu spüren.

Die ganze Welt rutscht jetzt in die vielleicht schlimmste Depression seit vielen Jahrhunderten. Wenn Sie hier erleben, daß immer mehr Leute aus der Schicht, die im Internetbereich und in anderen Bereichen der spekulativen Blase 90000 oder 100000 Dollar im Jahr verdiente, jetzt ihre Hypotheken nicht zahlen können, ist das nur ein Symptom dieses Prozesses. Al Gores Traum ist in mehr als einer Hinsicht am Ende, und er selbst vielleicht auch.

Und bei alledem haben wir nun einen neuen Präsidenten, der sein Amt in einer Welt antritt, die sich in einer verzweifelten Lage befindet. Und er ist von einem politischen Apparat umgeben, der in seinem Denken und Handeln von einer Welt träumt, die es niemals geben wird. Sie träumen von einer Welt, in der die Kreise um Bush - Enron und ähnliche Einrichtungen - alles und jeden ausplündern.

In den vergangenen 35 Jahren, seit den Veränderungen der Haushaltspolitik 1966/67, haben die USA einen langsamen Verfallsprozeß durchgemacht. Als erstes brach damals die Luft- und Raumfahrtindustrie ein. Vor allem die Bereiche, in denen sich die Hochtechnologie für die Raumfahrt konzentrierte, erlebten dramatische Kürzungen. Und seither ging die Entwicklung immer weiter bergab.

1966 war auch das Jahr, in dem sich Richard Nixon, der sich damals in der Republikanischen Partei um die Nominierung als Präsidentschaftskandidat bewarb, u.a. in Meredith im Bundesstaat Mississippi mit Vertretern des Ku-Klux-Klan traf.

Seit dieser Zeit vollzog sich ein Wandel im Land. Die Regionen der USA, in denen traditionsgemäß der meiste reale Wohlstand produziert wurde - die landwirtschaftlichen Familienbetriebe mit einer Größe zwischen 200-400 Acres, die Ranchen mit 1000-2000 Acres und die Industrie in den Ballungsräumen wie Stahlindustrie oder Werkzeugmaschinenbau - , sie verwandelten sich in einen "Rostgürtel". Und die Menschen, die dort zuhause waren, erlebten einen katastrophalen wirtschaftlichen Niedergang.

Der Wohlstand verlagerte sich aus den Nordstaaten in die Gebiete, die einmal die Konföderierten Staaten von Amerika waren. Von dort aus wurden die Vereinigten Staaten zerstört durch die "Südstaatenstrategie", d.h. die rassistische Politik der Republikanischen Partei, verstärkt durch die rassistische Politik der Demokraten während der Präsidentschaft Jimmy Carters Ende der 70er Jahre. Es bildete sich eine neue Konzentration von Reichtum, die ihren Kern in den Staaten hatte, die früher das Herz der Südstaatenkonföderation gewesen waren. Es regiert der Rassismus, eine Neuauflage der Konföderierten. Der "Rostgürtel" rostet, und in dem Gebiet der neuen Konföderation wurde auch nichts Gutes aufgebaut - außer Dingen wie den vielbewunderten Papphäusern, die hier die Hügel zieren und den Leuten zur Wohnung dienten, die wie eine Flutwelle das Land überschwemmten und nun bei ihrem Rückzug allerlei Unrat hinterlassen. So sieht es in den USA aus.



Das Endspiel
Seit 35 Jahren hält dieser Verfallsprozeß an. Seit 35 Jahren wurde ein großer Teil der Weltwirtschaft zerstört. Das kann nicht ewig so weitergehen. Wir haben sozusagen das Endspiel erreicht - unter George Bush und seiner Regierung, die keine Zukunft hat und ihre eigene Zerstörung betreibt. Die Lunte zur Selbstzerstörung ist kurz, aber die Sprengladung ist enorm, und wenn sie hochgeht - was bald der Fall sein wird - wird alles um sie herum, in großen Teilen der Welt, in Mitleidenschaft gezogen werden.

Also stellt sich uns die Frage: "Wie kann man diese Katastrophe verhindern? Kann man sie überhaupt verhindern? Können wir die Zahnpasta zurück in die Tube befördern?" Ich behaupte, wir können es. (Übrigens weiß jeder, der ein bißchen von Produktion versteht, wie das geht. Wer die Zahnpasta nicht in die Tube zurückbekommt, ist als Fachkraft in der Industrie untauglich.)

Wir werden also nach 35 Jahren die Zahnpasta wieder in die Tube zurückbefördern. Das ist der Kern unseres Programms.

Warum sagen wir, die Zahnpasta soll in die Tube zurück? Wenn man in einer Krisensituation Menschen sehr rasch für ein Abenteuer mobilisieren muß, vor dem sie Angst haben, dann kann man ihnen nicht mit Ideen kommen, die ihnen überspannt und allzu weit hergeholt erscheinen. Über einen längeren Zeitraum kann man auch große Revolutionen für die Zukunft schaffen. Aber in einem kurzfristigen Notfall, wenn die Menschen verstört sind und umgehend gehandelt werden muß, muß man sich auf positive Beispiele aus der Vergangenheit beziehen und zu dem zurückkehren, was früher erfolgreich funktioniert hat, bevor die Katastrophe einsetzte. Man muß an diesen Erfolgen anknüpfen und sie wieder in die Tat umsetzen, so wie das Franklin Roosevelt von 1933, als er sein Amt antrat, bis zu seinem Tode 1945 mit ziemlich großem Erfalg getan hat.

In Krisenzeiten muß man die Geschichte studieren. Man muß die guten Zeiten finden, als sich ähnliche Probleme stellten wie heute und funktionierende Lösungen gefunden wurden - etwa die Maßnahmen, die wir Amerikaner zwischen 1933-45 ergriffen, um aus der Depression herauszukommen und den Krieg durchzustehen. Zwischen 1945 und 1965 gelang es den Vereinigten Staaten und Westeuropa in enger Zusammenarbeit, wieder eine prosperierende Wirtschaft aufzubauen, die der breiten Bevölkerung zumindest in den betroffenen Ländern zugute kam. Die Einkommen wuchsen, der Lebensstandard stieg, man erreichte Vollbeschäftigung, die Lebenserwartung stieg an und die Lebensbedingungen verbesserten sich.

Wir müssen also zu der Politik und der dahinter stehenden moralischen Grundeinstellung zurückkehren, die früher, besonders in der Zeit 1933-65, erfolgreich war. Denn wir können den Menschen zeigen, daß diese Politik funktioniert hat - während die Politik, die später, vor allem nach 1965, betrieben wurde, in die Katastrophe führt.

Aus diesem Grund müssen wir die Zahnpasta zurück in die Tube bekommen. Es kann gelingen und es muß gelingen. Daneben können wir uns dann mit einigen großen Themen auseinandersetzen, die weiter in die Zukunft weisen. Einige andere Konferenzbeiträge beschäftigen sich damit, wie Kepler und Gauß das Wesen des Sonnensystems entdeckten. Dies hat große Bedeutung, weil es uns zeigt, wie man denken muß, um die Probleme zu lösen. Heute wird an den Schulen keine Naturwissenschaft mehr gelehrt, die diese Bezeichnung verdient. Die heutigen Schulabgänger sind weniger intelligent und weniger moralisch als beispielsweise zu meiner Generation oder der unmittelbar darauffolgenden.

Antworten
Totalverlust:

Bueso= LaRouche

 
19.01.02 18:58
www.AGPF.de
Infos über Sekten, Kulte und den Psychomarkt
AGPF - Aktion für Geistige und Psychische Freiheit e.V., Bonn

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Der LaRouche-Kult
Die Bundesregierung: "Polit-Sekte". Betreibt politische Parteien und zahlreiche Tarnorganisationen. Kopf ist Lyndon LaRouche, der gerade wieder einmal als Präsident der USA kandidiert. Seine deutsche Ehefrau Helga Zepp-LaRouche ist Bundesvorsitzende der BÜSO - Bürgerrechtsbewegung Solidarität, die sich als Partei an den Wahlen beteiligt.
Ihr Wahlspruch zu Zeiten der Vorläufer-Partei EAP - Europäische Arbeiterpartei:
"Wir haben das Patentrezept".
Der LaRouche-Kult produziert Verschwörungstheorien, die von seinen Tarnorganisationen verkauft und von den Parteien des Kultes als politische Programme vertreten werden.
Antworten
DarkKnight:

@totalverlustangeistigenFähigkeiten:

 
19.01.02 19:03
Die Erde war auch mal flach. Sehr lange.
Antworten
Totalverlust:

Super Darki !!!

 
19.01.02 19:08
LaRouche ist geistige Scheiße !!!



Die Bürgerrechtsbewegung Solidarität
Antisemitismus - Verschwörungstheorien - Verfolgung von KritikerInnen:
Eine internationale Organisation verbreitet Angst und Schrecken.

von Julika Bürgin, April 1995

Die "Bürgerrechtsbewegung Solidarität" wird als Teil des internationalen Organisationsnetzes des Lyndon LaRouche seit ihrem Bestehen von der kritischen Öffentlichkeit beobachtet: von den Kirchen, Gewerkschaften und demokratischen Parteien über die Medien bis zum "Zentrum für Antisemitismusforschung" an der Technischen Universität Berlin.

Warum stößt eine "Bürgerrechtsbewegung", die sich für einen "gerechten Weltmarkt", für "Martin-Luther-King" und für "Bischofferode" engagiert, auf so viel Skepsis? Warum lehnen diejenigen Organisationen, die in einer langen Tradition der Solidarität stehen und auch die Bürgerbewegung der neuen Bundesländer die "Bürgerrechtsbewegung Solidarität" ab?

Wer das Spektrum sektenähnlicher Organisationen in der Bundesrepublik und im internationalen Kontext beobachtet, mußte der "Bürgerrechtsbewegung" mit Vorsicht begegnen. Vorsitzende ist Frau Helga Zepp-LaRouche, nicht nur Ehefrau, sondern auch politische Partnerin des Lyndon LaRouche. Organ der Bürgerrechtsbewegung ist die Zeitung "Neue Solidarität", die als "Internationale Wochenzeitung" nicht nur eine Namensverwandschaft mit der Zeitung "New Solidarity" des amerikanischen LaRouche-Netzwerkes eingeht. Im Untertitel "Nun kommt die Schillerzeit" weist die Zeitung auf ihre Verwandschaft mit dem "Schiller-Institut" hin, deren Bundesvorsitzende Helga Zepp-LaRouche bei seiner Gründung 1984 wurde und das die europäische Zentrale der LaRouche-Organisation darstellt .

Als Bundesvorsitzende der (inzwischen aufgelösten) Europäischen Arbeiterpartei (EAP) muß Zepp-LaRouche Bedrohungen und Verfolgungen von GegnerInnen, insbesondere der Grünen-Politikerin Petra Kelly verantworten. Im Bundestagswahlkampf 1983 wurde diese auf Wahlplakaten der EAP verächtlich gemacht und als Führerin der "westdeutschen faschistischen grünen Partei" diffamiert. Es folgten nächtliche Drohanrufe und Morddrohungen nach öffentlichen Auftritten. Nach einer Rede überreichte eine Frau Petra Kelly ein Paket mit einem in Blut getunkten Kleidungsstück. Das Foto von der entsetzten Politikerin erschien später in der "New Solidarity".

Der Eindruck, die "Bürgerrechtsbewegung" bearbeite ohne ideologischen Hintergrund eine beliebige Themenpalette, wird bei näherer Betrachtung widerlegt. In allen Auftritten und Veröffentlichungen, in allen Flugblättern und Artikeln der "Neuen Solidarität"zeigt sich ein identisches Grundmuster der Argumentation. Die "Bürgerrechtsbewegung" greift gegenwärtige Probleme der Innen- und Außenpolitik auf, erklärt die Lösungsformen der parlamentarischen Demokratie für unwirksam und offeriert ihre Analyse und ein "Patentrezept" (Parole des Thüringer Landtagswahlkampfes 1994), das in der Unterstützung der LaRouche Organisation besteht.

Die "Britische Oligarchie" als Verursacherin der Weltprobleme

Die britische Politik ist der Hauptgegenstand im Organ der Bürgerrechtsbewegung Solidarität, der "Neuen Solidarität". Der Krieg auf dem Balkan oder der World Wildlife Fund sind zwei von zahllosen Aufhängern, um die "britische Oligarchie" oder "britische Geopolitik" verantwortlich zu machen.
In einem mehrseitigen Artikel über den ersten Weltkrieg fordert Helga Zepp-LaRouche, den "Wust von Geschichtsfälschungen in diesem Jahrhundert zu durchbrechen": "Nicht nur hat Deutschland den Ersten Weltkrieg nicht verursacht, sondern es war von allen relevanten beteiligten Ländern - England, Frankreich, Rußland, Italien, Österreich-Ungarn oder den USA - das einzige, das bewußt und wiederholt bis zur letzten Minute versucht hat, diesen Krieg zu verhindern!". Wilhelm II habe "versagt", da er nicht in der Lage gewesen sei, "rechtzeitig die üblen Absichten der britischen Politik zu verstehen", die "die treibende Kraft zum Krieg" gewesen sei .

Lyndon LaRouche macht in einer Rede vor dem Schiller-Institut das "barbarische Denkschema der britischen Geopolitik" nicht nur für den Ersten, sondern auch für den Zweiten Weltkrieg verantwortlich: "Vor allem in jüngster Zeit habe ich betont, daß der Zeitraum zwischen den beiden Weltkriegen, also die Jahre von 1912 bis 1945, eine Krise der Zivilisation darstellte, die so gut wie ausschließlich auf eine britische geopolitische Intrige zurückgeht...".

In der Zeitung der Bürgerrechtsbewegung Solidarität propagieren die Führungspersönlichkeiten Lyndon und Helga Zepp LaRouche eine Geschichtsschreibung, die die Verantwortung Deutschlands nicht nur für den ersten Weltkrieg, sondern auch für den nationalsozialistischen Vernichtungskrieg leugnet . Der Geschichtsrevisionismus ist Teil einer umfassenden antisemitischen Verschwörungstheorie, die, aufbauend auf die klassische Ideologie des Antisemitismus, die Juden als Drahtzieher der Weltgeschicke konstruiert. Dabei wird auch an die antisemitische Symbolik des Nationalsozialismus angeknüpft und diese weiterverbreitet.

"Britannien" als Synonym für die 'Jüdische Verschwörung'

Britannien gilt als Synonym für die Politik des 'Internationalen Judentums'. Hier übten die Familien des jüdischen Finanzkapitals ihren Einfluß auf die internationale Politik aus. Den Juden wird dabei eine solche Macht zugesprochen, daß auch Adolf Hitler als eine ihrer Marionetten dargestellt wird: "Adolf Hitler wurde im wesentlichen auf Initiative der Rothschilds, Warburgs und Oppenheimers an die Macht gebracht, neben weiteren Jüdischen und nicht-Jüdischen Finanzinteressen, die sich in der Stadt London konzentrierten."
"Adolf Hitler was put into power largely on the initiative of the Rothschilds, Warburgs and Oppenheimers, among other Jewish and non-Jewish financial interests centered in the city of London."
Die Anprangerung eines vermeintlichen "angloamerikanischen Finanzwuchers" und der "internationalen Finanzoligarchie" stellt in der "Neuen Solidarität" eines der Hauptthemen dar . Die anti-britische Agitation scheut sich selbst nicht vor der Glorifizierung der vom nationalsozialistischen Deutschland auf London gerichteten V 2-Rakete . Ohne das Wort "Jude" zu verwenden, werden als Beispiele für das "angloamerikanische Establishment" Politiker jüdischer Abstammung genannt, wie Henry Kissinger, Bertrand Russel oder Leo Szilard .

Lyndon LaRouches eigene Angaben lassen keine Zweifel darüber aufkommen, daß "Britisch" ein Code-Wort für die Rothschilds und andere reiche Juden ist. In "The Case of Walter Lippmann", S. 13, schreibt LaRouche:

"Der Kampf der Vereinigten Staaten von 1815 bis 1863 gegen seinen Hauptgegner, Groß-Britannien, konzentrierte sich auf zwei Punkte. Der erste und spektakulärste war der britische (Rothschild) Zwang zur Wiederaufnahme des Handels mit schwarzen Sklaven in den Vereinigten Staaten ..." .In der Zeitschrift "New Solidarity" vom 3.2.78 stellte LaRouche fest, daß " der politik-gestaltende Kern der feindlichen Kräfte, der sich in der britischen Monarchie konzentriert, eine Gruppe privater Bankiers-Familien ist ... Das sind hauptsächlich die familiären Interessen der Lazzard-Brüder, Barings, N.M. Rothschild, Hill Samuel und anderen kleinen privaten Banken."

Helga Zepp-LaRouche verbreitet nicht nur die Theorie einer 'zionistischen Verschwörung' sondern leugnet auch den Holocaust:

"Während in den USA niemand auch nur die geringsten Illusionen über die Macht der zionistischen Lobby über vor allem die gegenwärtige Administration hegt, ist der Einfluß einer verdeckter operierenden zionistischen Lobby in der Bundesrepublik bisher nur wenigen eingeweihten politischen Persönlichkeiten bekannt, nicht aber der bretien Bevölkerung. Und deshalb müssen wir den scheinheiligen Holocaust-Schwindel zum Anlaß nehmen, um dieseausländischen Agenten auffliegen zu lassen.".Im Bunde mit antisemitischen Organisationen

Die "Neue Solidarität" bietet ein Forum für eine der profilierten antisemitischen Organisationen in den USA: der Nation of Islam. Die "Neue Solidarität" widmete eine ganze Zeitungsseite (mit Foto) einem Konferenzbericht unter Beteiligung eines Vertreters der Nation of Islam, Abdul Alim Muhammad. Das Grußwort ihres Vorsitzenden Louis Farrakhan, ist abgedruckt. Die Nation of Islam ist eine Organisation schwarzer Muslims, die verbal und gewalttätig die jüdische Bevölkerung der Vereinigten Staaten bedroht. Ihr Vorsitzender Farrakhan droht ihnen in der politischen Auseinandersetzung mit dem "Ofen". Praktizierter Antisemitismus: Die Verfolgung der Anti-Defamation League In einem Flugblatt mit dem Titel "Was ist faul in der Landesregierung Thüringen" diffamiert die "Bürgerrechtsbewegung Solidarität" unter anderem die US-amerikanische Anti-Defamation League (ADL). Die "Bürgerrechtsbewegung" stellt sich damit auf die Seite von LaRouches Organisation in den USA, die die ADL und ihreMitarbeiterInnen nachhaltig verfolgt. Die Anti-Defamation League ist eine Organisation, in der Jüdinnen und Juden insbesondere antisemitische Diskriminierungen bekämpfen. Gemeinsam mit der Nation of Islam führt LaRouche nicht nur eine politische Kampagne gegen die Anti-Defamation League. Vielmehr werden MitarbeiterInnen der ADLbedroht und in ihren Privatwohnungen bedrängt. In Fortsetzung ihrer Verschwörungstheorie wird die Anti-Defamation League als "neuer Ku-Klux-Klan" bezeichnet und diffamiert.

Zusammenfassung

Die "Bürgerrechtsbewegung Solidarität" steht unter starkem Einfluß der internationalen Organisation des Lyndon LaRouche. Sie vertritt die maßgeblich in den USA entwickelten Ideologien in der Bundesrepublik. Sie übernimmt und propagiert eine Verschwörungstheorie, in der Britannien als Synonym für das jüdische Finanzkapital für innenpolitische Krisen und weltpolitische Problemlagen verantwortlich gemacht wird.
Die "Bürgerrechtsbewegung Solidarität" bedroht ihre Gegner verbal und mit Gewalt. Sie unterstützt die antisemitisch motivierten Aktivitäten der LaRouche-Organisation in den USA gegen die Anti-Defamation League.

Die Bürgerrechtsbewegung nutzt die rechtsstaatlichen Mittel demokratischer Gesellschaften zum Aufbau totalitärer politischer Verhältnisse.



www.idgr.de/


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DarkKnight:

nicht einmal gefrorene Hundescheiße

 
19.01.02 19:22
ist dieses Posting von Dir wert.

Hier, Du Dämlack, US hat schon lange fertig:


In den USA mehren sich die Indizien, dass die Milzbrand-Attacken von amerikanischen Terroristen ausgingen. Möglicherweise steckt ein Einzeltäter hinter den Anthrax-Attacken, möglicherweise Rechtsextremisten. Letztere ziehen inzwischen auch vor den Attentätern von New York und Washington den Hut.

 
AFP/ DPA/ FBI

Milzbrand-Briefe: Die Schrift führt möglicherweise zum Täter


Hamburg - Damals, im April 1995, waren sich Öffentlichkeit und Ermittler sofort sicher: Terroristen aus dem Nahen Osten müssen das Regierungsgebäude in Oklahoma City in die Luft gesprengt haben. Als dann der ehemalige Vorzeigesoldat und American Boy Timothy McVeigh als Täter identifiziert wurde, saß der Schrecken tief: Es war einer von ihnen gewesen. Kein bärtiger Turbanträger. Kein Islamist.
Rechtsextreme Bioterroristen

November 2001, sechseinhalb Jahre nach Oklahoma City sieht es so aus, als würden die USA erneut aus dem Innern heraus terroristisch heimgesucht. Als die ersten Anthrax-Briefe auftauchten, musste niemand lange überlegen, wer dahinter stecken könnte: Osama Bin Laden und seine Knechte hatten den nächsten Schritt in ihrem Kampf gegen die Ungläubigen getan.

Inzwischen sind in den USA vier Menschen an Milzbrand gestorben, und es gibt keine Hinweise darauf, dass wirklich Islamisten hinter den Anschlägen stecken. Das musste auch das FBI zugeben. Stattdessen vermuten die Behörden, dass Extremisten aus dem eigenen Land die biologischen Terror-Attacken geführt haben. Auch dafür gibt es noch keine Beweise. Aber so unglaublich es für viele zunächst scheint - die Bioterroristen in der rechtsextremen Szene in den USA zu vermuten ist durchaus nicht abwegig.

Symbol "jüdischer Machtgier"

Am äußersten rechten Rand der US-Gesellschaft gibt es die verschiedensten Gruppierungen, die sich unter anderem aus Anhängern rassistischer und antisemitischer "Religionen" wie der Christian Identity, aus Verschwörungstheoretikern, Neo-Nazis und in paramilitärischen Milizen organisierten "Patrioten" zusammensetzen.    
 IN SPIEGEL ONLINE
 
·  Milzbrand-Briefe in den USA: FBI vermutet Amerikaner als Täter (09.11.2001)


 

Geeint sind diese verstärkt in den ländlichen Gegenden der USA organisierten Gruppen im Hass auf die Bundesregierung in Washington, die sie als außer Kontrolle geratenen Tyrannen sehen, der zu viel Befugnisse an sich reißt, um auch den kleinsten Farmer in Kentucky kontrollieren zu können.

New York und insbesondere Manhattan bezeichnen paranoide Extremisten als Symbol "jüdischer Machtgier". Nicht wenige der rechten Verschwörungstheoretiker glauben, New York sei das Machtzentrum einer jüdischen Weltverschwörung, deren Ziel die Vernichtung aller Christen sei.

Als Beleg dieser geplanten Machtübernahme gelten den Antisemiten des 21. Jahrhunderts immer noch die fiktiven "Protokolle der Weisen von Zion". Michael Barkun, Autor des Buches "Religion and the Racist Right", bezeichnet die "Protokolle" als das "bekannteste anti-semitische Schriftstück des 21. Jahrhunderts".

Vorräte von Zyanid und Ricin

Sind Teile der rechtsextremen Szene in den USA jetzt auf den fahrenden Zug des Terrorismus aufgesprungen und verbreiten durch Milzbranderreger eine bis dahin nicht gekannte Panik unter der Zivilbevölkerung? Auszuschließen ist es nicht. In den neunziger Jahren wurden zahlreiche von Rechtsextremisten geplante terroristische Aktionen durch das FBI rechtzeitig aufgedeckt und verhindert.

Meist hatten die Verhafteten vor, Anschläge mit selbst hergestellten Bomben auszuführen. Doch auch Chemie- und Biowaffen zählen zum Arsenal: Bei einigen Gruppen wurden Vorräte von Zyanid und des hochgiftigen Ricins sichergestellt. Im November 1995 wurde Larry Wayne Harris, ein Mitglied der rassistischen Organisation "Aryan Nations", verhaftet. Er hatte für 240 Dollar in einem privaten Labor Pesterreger bestellt.

"Verheerende Wirkung"

Niemand weiß genau, wie viele der Rechtextremisten in den USA zu terroristischen Attacken bereit sind. Doch wie der Rechtsextremismus-Experte Thomas Grumke verdeutlichte, wird die Bedrohung durch eine geringere Anzahl nicht kleiner: "Man kann am Beispiel des Oklahoma-Attentäters Timothy McVeigh sehen, dass es nur sehr weniger Personen bedarf, um erheblichen Schaden anzurichten. Wenn es vielleicht hundert Personen gibt, die zu solcher Gewalt bereit sind, dann hat das eine verheerende Wirkung."

Beobachter der rechtsextremen Szene in den USA warnen schon seit langem vor Anschlägen mit biologischen und chemischen Waffen. Da es in den USA keinen Verfassungsschutz gibt, bleibt die systematische Beobachtung der rechtsextremen Szene privat finanzierten Civil-Rights-Organisationen wie dem Southern Poverty Law Center oder der Anti Defamation League überlassen.

Brian Levin vom Southern Poverty Law Center in Alabama wies schon 1996 in seinem gemeinsam mit Thomas Halpern verfassten Buch "The Limits of Dissent" ausdrücklich auf die Gefahr durch Anschläge mit Milzbranderregern hin: "Wir müssen rechtzeitig aufwachen und realisieren, dass solche Attacken möglich sind, solange wir nicht konsequenter gegen diese Gefahr vorgehen."

Anti-Amerikastimmung via Internet

Im Internet, das mit seinen unzähligen Diskussionsforen und Homepages das primäre Kommunikationsmedium der rechten Szene der USA ist, verbreiteten viele Neonazis und selbst ernannte Patrioten nach den Anschlägen vom 11. September Botschaften und Parolen, die eines deutlich machen: Sympathie mit den Flugzeug-Terroristen, da der gemeinsame Feind getroffen worden sei.

Martin Linstedt, der sich selbst als "Direktor der Politischen Kriegsführung" einer paramilitärischen Miliz aus Missouri bezeichnet, forderte seine Gesinnungsgenossen auf, mit Hilfe einer "billigen und effektiven biologischen Kriegsführung" das "Evil Empire" zu bekämpfen und wünschte, "die Araber hätten 100 Jumbo-Jets entführt und auf den Supreme Court, die FBI-Zentrale und den Kongress gestürzt".

Menschen anderer Hautfarbe, die eigentlich verhasst sind, wird nun Respekt gezollt. Die "American Nazi Party" ließ verlauten, eine Handvoll "Handtuchköpfe" hätten die "weiße Bewegung" in den USA beschämt und meinte: "Wären die 150 Millionen weißen und arischen Amerikaner nur zu einem Zehntel so konsequent wie die tapferen Attentäter von New York - wir wären einen wichtigen Schritt weiter."






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Totalverlust:

Darki, kannst du auch sachlich bleiben ?

 
19.01.02 19:27
LaRouche ist eine Sekte !!!

Antworten
DarkKnight:

Ich bin sachlich: LaRouche ist eine Sekte.

 
19.01.02 19:30
Liegt er deswegen falsch?

Cui bono?

Das ist mein einziges Credo. Ich habe mich selten geirrt.
Antworten
smily:

scheiß Amerika, scheiß Bush!!!

 
21.01.02 16:18
coke.rotten.com/gunshot/ksuigun.html

Bush (jr) on september 11th 2002
Antworten
Joshua_XP:

smily Du bist ein armer kranker Mensch

 
21.01.02 18:52
was Du hier ablieferst ist der unterste Satz vom Abschaum, den ich mir heute vorstellen kann. Typen wie Du müssen derart kaputt sein, dass sie so einen Quatsch noch als witzig versuchen zu gestalten. Da ich der festen Überzeugung bin, dass Du ernsthaft krankk bist, rate ich Dir zur Sitzung der anonymen Geisteskranken. Am liebsten würde ich Dir jetzt ins Antlitz kotzen, doch leider kann das Internet nicht alles, oder áber auch zum Glück.

An allen anderen Arivasurfer: Sorry für meine bösen Zeilen, aber ich bin eben fassunglos bei sovielen kranken Mist, den dieser Typ hier abliefert.

PS: Smily, fall einfach um!










Joshua
Antworten
Schnorrer:

cui bono: alles ist berechenbar. o.T.

 
27.04.02 00:25
Antworten
zit1:

Das Leben ist nicht berechenbar,

 
27.04.02 00:28
es ist das reinste Chaos.  
Antworten
Schnorrer:

und?? o.T.

 
11.05.02 20:52
Antworten
BRAD PIT:

Der Beitrag ist wieder interessant, wenn

 
17.07.02 18:28
man sich anschaut, was wir in der Zwischenzeit (Seit Mai 2001) an politischer Entwicklung und Ereignisse (11. September) beobachten konnten.
Antworten
Depothalbierer:

Der Beitrag ist immer noch aktuell.

 
17.01.03 20:59
Es gibt immer noch zu Viele die der amerikanischen Religion anhängen, daß Alles, was sie tun , richtig ist.
Antworten
DarkKnight:

Irgendwie erst jetzt richtig aktuell

 
17.09.08 17:34
Antworten
musicus1:

darki, welcome back,

 
17.09.08 17:36
ja es ist exakt so, ich habe besuch aus usa, die das bestätigen.......man man, was ist aus diesem land geworden........hochmut kommt vor dem fall.....
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