boerse-online.de beschreibt in dem o.g. artikel vom 10.08.2020 (bei kurs 17,45) geschäftsmodell, bilanzsituation und lage des unterlehmens so:
Corestate ist ein Investmentmanager, der sich an der gesamten Wertschöpfungskette von Immobilien positioniert hat. Das Unternehmen ist vor allem durch Übernahmen gewachsen. Die Konsolidierungseffekte schoben die Erträge nach oben. Schon 2019 zeigten sich erste Bremsspuren. Und nun wird die Firma durch Covid-19 ernstlich belastet. Die Dividende wurde gestrichen, und es ist klar, dass die Erträge 2020 deutlich unter denen des Vorjahres landen werden. Dafür sorgen schon fehlende Gewinnbeteiligungen aus Investments.
Die Transparenz für externe Beobachter ist eher gering [siehe dazu die grafik unten, entnommen aus der präsentation vom 09.09.2020].
Daher fällt es schwer, ein attraktives Einstiegsniveau zu identifizieren. Eine Möglichkeit: Die Aktie notiert nun weit unter dem Buchwert von rund 31 Euro pro Aktie. Doch Corestate hat auch 600 Mio. Euro Goodwill verbucht, dessen Werthaltigkeit im aktuellen Umfeld nicht unbedingt gegeben sein muss. Zudem bestehen Nettoschulden von fast einer halben Milliarde Euro.
Weil eine schnelle Trendwende nicht wahrscheinlich ist, würden wir an der Seitenlinie bleiben.
