Wenn du die 10,9 Mio EUR aus dem Bereich "Income from other Warehosuing Activities" meinst, dann waren die im letzten Halbjahr (H1-2018) auch bereits in einer Höhe 5,6 Mio EUR vertreten.
Dazu hatte Lars Schnidrig mal gesagt, dass die Nachfrage einfach viel zu groß sei, und Corestate diese Nachfrage nicht bedienen kann, daher springen Sie kurzerhand ein, denn Sie wäre ja "dumm" das nicht zu machen. Er hatte es sinngemäß weiter ausgeführt, dass man ja "dumm" wäre, wenn man Geld, was man Mittels Bonds aufgenommen hatte, nur rumliegen hat und darauf auch noch Zinsen zahlen muss, nicht für die Brückenfinanzierungen, die mit 19-20% verzinst sind, nutzen würde. Dem kann man ja wohl ausnahmslos zustimmen, oder?.
Das würde ich zumindest von einem guten Management erwarten.
Ich hatte letztes Jahr mehrmals bemängelt, dass ich nicht verstanden habe, wieso sie die Bonds emittiert haben, denn da hatten sie zeitweise über 200 Millionen CASH herumliegen, auf die man nur Zinsen gezahlt hat, ohne das Sie auch nur irgendeinen Nutzen gehabt haben. Jetzt nutzt man es als Brückenfinanzierung mit 19-20% verzinst, oder nutzt es um kurzfristig Warehousing-Assets zu kaufen und diese wiederzuverkaufen.
Zumindest fühle ich mich damit wohler, da für mich als Aktionär da was herausspringt, anstatt das sinnlos Zinsen für "totes" Kapital gezahlt werden.