CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/11


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CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/11

 
17.03.01 10:37
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       CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/11
    Der kostenlose, wöchentliche Newsletter der
Consors Discount-Broker AG   Freitag, 16. März 2001

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       THEMEN DIESER AUSGABE:

        1. CONSORS INTERN
        2. MARKTANALYSE DEUTSCHER MARKT

        3. GEWINNER UND VERLIERER DER WOCHE
        4. CONSORS FAVORITEN

        5. MUSTERDEPOT
        6. NEUER MARKT REPORT

        7. NICE*LETTER-EMPFEHLUNG
        8. EMPFEHLUNGEN INLAND

        9. EMPFEHLUNGEN AUSLAND
       10. DISCLAIMER


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1. CONSORS INTERN
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Wann?   07.04.2001, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Wo?     Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1, 20547 Hamburg

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2. MARKTANALYSE
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Aktienmärkte 11. Woche vom 12. bis zum 16. März 2001

(Alle nachfolgenden Indexstände beziehen sich auf den 16. März 2001
zwischen 18:00 und 18:30 Uhr MEZ).

--- 1. Deutscher Aktienindex ---

Das war eine der schwärzesten Wochen, die der DAX seit Mitte Dezember
erlebt hat. Der Index konnte die psychologisch wichtige Marke von 6000
Punkte nicht halten. Am Montag schickte die Gewinnwarnung des schwedi-
schen Telekomausrüsters Ericsson die Technologietitel und damit auch
den DAX auf Talfahrt. Der Index verlor an diesem Tag 2,54 Prozent,
konnte sich aber noch einmal über der Marke von 6000 Punkten etablie-
ren. Jedoch brach am Dienstag auch diese Marke auf Grund von schlech-
ten Konjunkturaussichten in der Automobil- und Halbleiterbranche. Am
Mittwoch kam es dann zu panikartigen Verkäufen. Durch die Herunterstu-
fung des Bankensektors durch Goldman Sachs, Konjunkturunsicherheiten
und Japankrise standen Händlerangaben zufolge zeitweise einer Kaufor-
der acht Verkaufsorder gegenüber. In dieser Phase verlor der DAX 300
Punkte bzw. fast 5 % und erreichte bei 5664 Punkten den tiefsten Stand
seit Anfang Dezember '99. Nachdem sich die amerikanischen Indizes wie-
der von ihren Tiefstständen entfernt haben, konnte sich auch der DAX
auf 5794 Punkte erholen. Am Donnerstag folgte eine technische Gegen-
bewegung auf Grund der drastischen Kursverluste der vergangenen Tage.
Eine Mitteilung von Nokia, daß sie ihre Planzahlen für das laufende
Quartal erreichen, konnte besonders die T&T-Werte stimulieren. Tech-
nisch gesehen befindet sich der DAX weiterhin in seinem Abwärtstrend-
kanal (5650 - 6600), wobei er sich derzeit an der unteren Begrenzungs-
linie orientiert. Nach unten ist er durch den Unterstützungsbereich
5600 - 5700 abgesichert. Eine Kurserholung wird durch zwei Widerstände
im Bereich von 6000 Punkten beschränkt. Wir gehen davon aus, daß sich
der Index in der kommenden Woche in dieser Range bewegt.

--- 2. Neuer Markt Deutschland ---

Wie auch in den vorangegangenen Wochen wurde das Bild am Neuen Markt
maßgeblich durch Umsatz- und Gewinnwarnungen einzelner weltweit großer
Technologiewerte geprägt. Ende letzter Woche enttäuschten Yahoo!,
Intel und Cisco Systems die Anleger. Am Montag gesellte sich noch
Ericsson dazu und trübte zusätzlich die Stimmung. Als dann am Mittwoch
noch Spekulationen über eine Schieflage der japanischen Daiwa-Bank
hinzu kamen, gab es kein Halten mehr. Belastet durch schlechte
Nasdaqvorgaben und Sorgen über die weltweiten Konjunkturaussichten
rauschte der Nemax All Share im Wochenvergleich 12,3 % in die Tiefe.
Der BlueChip-Index Nemax 50 verlor im gleichen Zeitraum 13,4 %. Die
Wochenverlaufsextremwerte lagen beim Nemax All Share bei 1728,79/
1992,91 und beim Nemax 50 bei 1619,72/1888,63. Die herrschende Panik
und die Angst vor weiteren Gewinnwarnungen ließ den Nemax All Share am
Mittwoch in der Spitze um über 8 % einbrechen. Erst die sich
andeutende leichte Erholung beim S&P-Future konnte den Markt etwas den
Wind aus den Segeln nehmen. Händler berichteten, daß die
Erholungsansätze zum Ende der Woche von nur geringen Umsätzen
begleitet waren, was eher nur für eine Gegenbewegung auf die zuvor
stark gefallenen Kurse schließen läßt. Auch in dieser Woche blieb uns
beim Neuen Markt ein neues Jahrestief nicht erspart.

Von der markttechnischen Seite her gibt es trotz der gegen Ende der
Woche einsetzenden Erholungstendenzen noch keine Entwarnung. Zu
dynamisch war die in der vergangenen Woche zu beobachtende
Abwärtsbewegung. Das alte Tief bei 1936 Punkten hat wie erwartet nicht
gehalten. Als Unterstützung dient nun das neue unbestätigte Jahrestief
beim Nemax All Share bei 1729 Punkten. Der seit Ende Januar 2001
bestehende Abwärtstrend ist nach wie vor intakt und verläuft zur Zeit
bei ca. 2020 Punkten. Aufgrund der starken Abwärtsdynamik der
vergangenen Woche ist zumindest eine kurzfristige technische
Gegenreaktion wahrscheinlich. Als erste Hürde auf den Weg nach oben
gilt es, den Widerstand bei 1936 Punkten zu überwinden. Weiterhin
rückt die relativ stark fallende Abwärtstrendlinie ins Blickfeld. Die
technischen Indikatoren haben aus dem überverkauften Bereich nach oben
gedreht und unterstützen das Bild einer bevorstehenden Erholung.
Dennoch, kriegsentscheidend ist zunächst die Überwindung des
kurzfristigen seit Januar 2001 bestehenden Abwärtstrends. So lange dem
Nemax All Share der Trendbruch nicht gelingt, sollten Neuengagements
weiterhin zurückgestellt werden. Auch wenn der Markt optisch in Bezug
auf die alten Höchstkurse billig erscheint, läßt sich aus der
Markttechnik noch keine Trendwende ableiten.

Die Sektoren des Neuen Marktes gaben auf breiter Front deutlich nach.
Am stärksten verlor der Bereich Nemax Telecommunications mit -21,2 %.
Die geringsten Verluste verzeichnete der Sektor Financial Services
(-6,6 %).

Die Schwankungen in der vergangenen Woche waren heftig, was die
Nervosität der Anleger sehr gut widerspiegelt. Eine Zinssenkung der
amerikanischen Notenbank von 0,5 % sollte weitestgehend in den Kursen
eingepreist sein, weshalb von dieser Seite, sollte sie tatsächlich in
dieser Höhe beschlossen werden, keine größere Schützenhilfe zu erwar-
ten sein dürfte. Auch weiterhin wird die Angst vor Umsatz- und Gewinn-
warnungen das Tagesgeschehen maßgeblich beeinflussen. Im aktuellen
Umfeld sollten deshalb Käufe bis auf weiteres zurückgestellt werden.

--- 3. Dow Jones ---

Der Dow Jones verlor seit der Eröffnung zu Wochenbeginn bei 10638,52
Punkten in der Spitze mehr als 740 Punkte in nur drei Tagen. Vier
Minuten nach Handelseröffnung begrenzte die New York Stock Exchange am
Mittwoch den Index-Arbitragehandel, nachdem der Dow um 210 Punkte
gefallen war. Die Maßnahme der Handelsaussetzung bei großen
Kursverlusten, soll erdrutschartige Kursverluste, die aus
Panikverkäufen resultieren, verhindern. Nachdem der Handel wieder
freigegeben wurde, erholte sich zwar der Index, schloß jedoch bei 9973
Punkten unter der psychologisch wichtigen Marke von 10.000 Punkten.
Der Dow Jones bewegt sich nunmehr seit April 1999 in einem
Seitwärtstrend, der zwischen 9750 und 11760 Punkten verläuft. Damit
besitzt der Index ein kurzfristiges Risiko bis zur unteren Trendlinie.
Bei dem Kursrutsch in dieser Woche wurde auch eine seit November
letzten Jahres existierende Unterstützung bei 10300 Punkten gebrochen.
Wir gehen davon aus, daß der Dow Jones in der kommenden Woche nochmals
an diese Marke heranläuft. Auf Grund der Unsicherheiten bezüglich der
konjunkturellen Lage der amerikanischen Wirtschaft raten wir von einem
Einstieg in den amerikanischen Markt derzeit noch ab. Kurzfristig kann
es zu Kursturbulenzen - vor allem vor dem Hintergrund der nächsten
Sitzung der amerikanischen Notenbank - in beide Richtungen kommen.

--- 4. Nasdaq ---

Technisch gibt es keine grundlegende Neueinschätzung bei der Nasdaq.
In der vergangenen Woche ging es zum ersten Mal seit Dezember 1998
unter die 2000-Punkte-Marke. Der Index markierte bei 1922,78 Punkten
ein neues Jahrestief. Die Wochenperformance des Index lag mit 6,3 %
abermals im Minus. Unter hoher Dynamik ging es nach unten, wobei
zwischen dem 09. und 12.03.01 ein Gap (Kurslücke) zwischen 2042 und
2004 Punkten aufgemacht wurde. Dieses Gap stellt zunächst eine
Zielmarke für eine technische Gegenbewegung dar. In den letzten Tagen
hat der Index bereits einen Teil der Lücke bis 2029 Punkte geschlos-
sen. Weiter oben wartet noch das Gap zwischen 2169 und 2124 auf seine
Schließung. Ob das dem Nasdaq kurzfristig gelingen wird, erscheint uns
derzeit allerdings fraglich. Der seit Januar dieses Jahres bestehende
kurzfristige Abwärtstrend ist weiterhin intakt. Sämtliche Bewegungen
nach oben, ohne jedoch diesen Trend nachhaltig zu brechen, stellen nur
Korrekturen im Abwärtstrend dar. Die fallende Trendlinie verläuft
aktuell bei 2130 Punkten. Als Unterstützung dient das neue Jahrestief
sowie die Marke von 1890 Punkte. Den als nächsten zu überwindenden
Widerstand sehen wir im Bereich um die 2070 Punkte. Die technischen
Indikatoren haben sich zwar von den Tiefstständen im überverkauften
Bereich gelöst, sie tendieren jedoch bereits wieder mehrheitlich nach
unten. Vor dem aktuellen Hintergrund läßt sich mit Hilfe der
Markttechnik kein plausibler Grund für einen Einstieg ableiten. Wir
raten daher, sich mit Engagements weiterhin zurückzuhalten.

DJ Stoxx 50

Auf Grund der Gewinnwarnung von Ericsson gerieten auch die Technolo-
gietitel des DJ Stoxx 50 unter Druck. Damit fiel der Index wiederholt
aus dem seit September letzten Jahres bestehenden Abwärtstrendkanal.
Die von uns letzte Woche angegebene Risikomarke von 3800 Punkten wurde
erreicht und hielt. Der Index konnte sich wieder über einem Niveau von
3800 Punkten etablieren. Momentan befindet sich der Index in einem
steilen Abwärtstrend, der bei 4100 Punkten verläuft. Wir erwarten, daß
sich der DJ Stoxx 50 in der kommenden Woche über der Marke von 3800
Punkten behaupten wird. Ein Einstieg für kurzfristig orientierte Anle-
ger in den Markt ist erst dann ratsam, wenn der Index den kurzfristi-
gen Abwärtstrend bei 4100 Punkten durchbrochen hat. Sollte allerdings
entgegen unseren Annahmen die Unterstützung bei 3800 Punkten nicht
halten, so ist ein weiterer Verlust bis 3600 Punkte wahrscheinlich.


--- 5. Japanischer Aktienmarkt ---

Wie wir bereits letzte Woche hofften, entsteht durch die wirtschaftli-
chen und politischen Schwierigkeiten im Land ein derartiger Druck auf
die Entscheidungsträger, daß diese an den längst notwendigen Reformen
nicht mehr vorbeikommen. In der zurückliegenden Börsenwoche konnte man
erkennen, wie schlecht die Lage Japans von den Marktteilnehmern
eingeschätzt wurde. Der Nikkei stürzte innerhalb von vier Tagen in der
Spitze mehr als neun Prozent ab. Dieser Börsensturz hat die Lage der
japanischen Banken kurz vor Bilanzschluß (31.03.) nochmals
verschlechtert. Forderungen wurden von verschiedenen Verbänden und
Interessengruppen immer lauter, daß die Regierung zügige Maßnahmen zum
beschleunigten Abbau der "faulen" Kredite im Finanzwesen und somit zur
Stützung der Börse erarbeiten solle. Die Gefahr, das Japan in eine
Deflationsspirale gerät, ist größer denn je. Obwohl die Preise fallen,
ist der Konsum weiter schwach. Die Lage an der Börse spitzte sich zu
Wochenmitte weiter zu. Den Markt konnten nicht einmal die positiven
Vorgaben der amerikanischen Börsen zu einer Kurserholung stimulieren.
Es folgte am Donnerstag der hektischste Handelstag des Jahres. Auf
Grund der Mitteilung, daß die Ratingagentur Fitch möglicherweise 19
japanische Banken herabstufen wird, und Gerüchten, daß eine japanische
Bank in schweren finanziellen Nöten steckt, gerieten die Banken und
auch der Index unter Druck, so daß dieser bis zu 400 Punkte verlor.

Die Trendwende leitete eine Aussage von Finanzminister Miyazawa ein,
welcher der Regierung einen Vorschlag unterbreitete, wonach der Staat
öffentliche Gelder für einen von ihr geplanten Privatfonds zur
Stützung der Börse einbringen kann. Mit den Geldern des Fonds sollen
Aktien am Markt gekauft werden, um den Druck auf die Börse in Folge
der Auflösung von Überkreuzbeteiligungen zu mindern. Zusätzlich hat
Zentralbank-Gouverneur Hayami die weitere Lockerung der Geldpolitik am
kommenden Montag in Aussicht gestellt. Die wichtigste Meldung kam
jedoch aus dem stark gebeutelten Bankensektor. Die im April durch
Fusion der Banken Sawa, Tokai und Toyo Trust entstandene UFJ Holding
wird im laufenden Geschäftsjahr (Ende März) mehr als eine Billion Yen
"fauler" Kredite abschreiben, anstatt der zuvor geplanten 580
Milliarden Yen. Dies weckt die Hoffnung, daß auch andere Banken
nachziehen und eines der größten Probleme, die Bereinigung der
"faulen" Kredite im japanischen Bankensektor, in den Griff bekommen.
Das Notprogramm der Regierung soll diesen Prozeß noch beschleunigen.

Nach diesen Meldungen erholte sich der Index wider und schloß mit
einem Plus von 2,6 Prozent bei 12.152,83 Punkten. Der positive Trend
hielt auch am Freitag an, so daß der Nikkei die Woche bei 12.232,98
Punkten beendete. Die Regierung hat die Brisanz der Lage erkannt und
teilte in einer ersten Bestandsaufnahme mit, daß die Erholung der
japanischen Wirtschaft zum Erliegen gekommen ist und sich Japan
angesichts weiter fallender Verbraucher und Großhandelspreise in einer
Deflation befindet. Wir denken, daß der Druck auf die Regierung zu
tiefgreifenden Reformen derzeit so groß ist, daß sie in den nächsten
Wochen eine Strukturreform einleiten muß und wird.

Aus technischer Sicht zeigen sich beim Nikkei 225 im kurzfristigen
Bereich Erholungstendenzen. Für eine Entwarnung ist es jedoch zu früh.
Der steile Abwärtstrendkanal, der seit Dezember 2000 existiert, ist
noch intakt. Zwar konnte sich der Index von der unteren Begrenzungsli-
nie, die bei 11.470 Punkten verläuft, lösen, solange die obere Trend-
linie bei 13.000 Punkten nicht durchbrochen ist, bleibt dieser Trend
aber intakt. Desweiteren existiert seit Februar dieses Jahres ein
Abwärtstrend, der aktuell im Bereich 12.300 Punkte verläuft und stark
fällt, so daß dieser bei einer positiven Kursentwicklung am Montag
nach oben verlassen wird. Vor diesem Hintergrund ermitteln wir ein
kurzfristiges Kurspotential bis 12.830 Punkte, welches zugleich unser
Kursziel für die kommende Woche darstellt. Der Index konnte sich
deutlich von seinen Tiefständen erholen und damit die psychologisch
wichtige Marke von 12.000 Punkten wieder zurückerobern. Damit ergab
sich auf Wochenbasis ein Reversal, welches als ein positives Zeichen
zu werten ist. Wir halten es trotzdem noch für zu früh, um Positionen
aufzubauen, dies würden wir allerdings bei einem Bruch der Marke von
13.000 Punkten und damit des Abwärtstrends empfehlen.

Eine erfolgreiche Woche wünscht Ihnen Ihr SchmidtBank-Researchteam aus
Nürnberg.

Verfasser: Thomas Brodehl, Mike Otto
Quelle: SchmidtBank-Research

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3. GEWINNER UND VERLIERER DER WOCHE
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Die Gewinner und Verlierer der Börsenwoche
vom 12.03.2001 bis 16.03.01 [14:46 Uhr]

Wochen-Hits              12.03.01   16.03.01     %
--------------------------------------------------
3U Telekommunikations       6,50       7,60    +16,92
Ravensberger                0,38       0,44    +15,79
Grammer                     8,50       9,80    +15,29
PixelNet                    7,85       9,00    +14,65
Comtelco International      1,60       1,81    +13,12
IPC Archtec                43,00      48,00    +11,63
Odeon Film                 10,75      11,85    +10,23
Refugium Holding            3,60       3,95     +9,72
Westgrund                   3,20       3,50     +9,37
MIS                         6,88       7,50     +9,01

Wochen-Flops             12.03.01   16.03.01     %
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AmaTech                    13,60       3,50    -74,26
TelesensKSCL               27,70      14,20    -48,74
Emprise                     6,60       3,45    -47,73
Brainpower                  1,65       1,02    -38,18
WWL Internet                3,20       2,05    -35,94
MediGene                   37,60      24,30    -35,37
LS Telcom                  12,50       8,08    -35,36
Kabel New Media             6,05       3,98    -34,21
Intertainment               6,95       4,60    -33,81
Secunet                     8,20       5,50    -32,93

Quelle: Börse Online


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4. CONSORS FAVORITEN
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Die meistgehandelten Werte bei Consors (09.03.2001 - 15.03.2001)

1. SAP AG                      716463
2. SIEMENS AG                  723610
3. NOKIA CORP.                 870737
4. DEUTSCHE TELEKOM AG         555750
5. COMROAD AG                  544940
6. AIXTRON AG                  506620
7. THIEL LOGISTIK AG           931705
8. QIAGEN N.V.                 901626
9. COMMERCE ONE INC. DEL.      924107
10. CE CONSUMER ELECTRONIC AG   508220


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5. MUSTERDEPOTS
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Platowbriefe

Aktie                  WKN      Stck.  Kaufkurs    Kurs
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Condomi                544490   1000     23,50    25,30
Citigroup              871904    880     56,00    51,50
Süss Microtec          722670   1750     28,00    33,40
DaimlerChrysler        710000   1000     51,50    51,00
Dicom Dt. Zerti.       931486   6000      8,70     7,65

Der Aktionär - Bernd Förtsch

Aktie                  WKN      Stck.  Kaufkurs    Kurs
--------------------------------------------------
PROTEIN DESIGN LABS    883428    180     72,90    43,50
VAXGEN INC. SHARES     923976    240     25,75    20,65
MILLENNIUM PHARMAC.    900625    380     36,50    28,00
ADVA AG OPTICAL NET.   510300    800     22,50    20,60
CO.DON AG              517360    830     16,70    15,50


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6. NEUER MARKT REPORT
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Czerwensky's Neuer Markt Report:

EuGh-Urteil verleiht IPO des Windkraftanlagen-Herstellers Nordex
kräftigen Rückenwind.

Anbieter von Investments in Windparks und deren Kunden können
zufrieden sein, scheint mit dem aktuellen EuGh-Urteil doch nun sicher,
daß EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti kein Verfahren gegen das
Erneuerbare-Energien-Gesetz anstrengen wird. Die im
Stromeinspeisungsgesetz verankerte Mindestvergütung für die Abnahme
von Ökostrom, essentielle Voraussetzung für den sinnvollen Betrieb von
Windparks, ist keine genehmigungspflichtige staatliche Beihilfe und
damit von Hause aus mit EU-Recht vereinbar, so der Europäische
Gerichtshof. Er setzt damit Bestrebungen der EU-Kommission einen
deutlichen Dämpfer auf, die Definition dessen, was als staatliche
Beihilfe anzusehen ist, im Zweifelsfall extensiv auszulegen. Weder die
den Versorgern vorgeschriebene Abnahmepflicht von heimischem Ökostrom
noch die Aufteilung der finanziellen Lasten zwischen den privaten EVU
und den privaten Betreibern der vorgelagerten Netze seien als
wettbewerbswidrige staatliche Beihilfen anzusehen.

Unternehmen der "grünen" Energiebranche wie Plambeck, Umweltkontor
oder Energiekontor finden damit endlich Planungssicherheit vor. Aber
insbesondere die Anlagenbauer Pfleiderer und Nordex gehören mit zu den
Hauptprofiteuren der Entscheidung. Aus rein fundamentaler Sicht
scheint der Babcock-Borsig-Konzern (beteiligt zu 80,5 %) den Zeitpunkt
für den Börsengang seines Windkraftanlagen-Herstellers Nordex
(Zeichnung: 20. - 30.3.) optimal erwischt zu haben. Die aus den
Windenergie-Aktivitäten von Balcke-Dürr hervorgegangene Gesellschaft
beansprucht mit einem Umsatz im letzten Jahr von 273 Mill. Euro
(+22 %) einen Weltmarktanteil von etwa 10 %. Nordex will künftig mit
rund 30 % die Zuwachsraten des Weltmarktes (20 %) deutlich
übertreffen. Wir schätzen den Emissionspreis auf etwa 11 - 14 Euro.
Nicht nur für Babcock-Borsig, der das IPO etwa 150 - 200 Mill. Euro in
die Kassen spült, dürfte der Börsengang ein gutes Geschäft werden. Die
bislang am Neuen Markt notierten Windenergie-Unternehmen gehören
allesamt zu den Stützen des Segments und entwickelten sich prächtig.
Auch Nordex dürfte trotz der widrigen Börsenstimmung ein Renner
werden, eine Zeichnung sollte sich mithin lohnen.

SEB Invest Concept New Energy: Zeitgleich (19. - 29.3.) legt die
Luxemburger Fondstochter der BfG Investment-Fonds einen Branchenfonds
auf (WKN 630815), der in internationale in Forschung, Entwicklung und
Vertrieb erneuerbarer Energien tätige Player investiert. Der
Erstausgabepreis beträgt 47,25 Euro inkl. Ausgabeaufschlag von 5 %.

Pulsion Medical Systems: Nichts für Anleger mit einem schwachen Herzen

Ein Patient, der durch Symptome wie volatiler Kursverlauf oder Revisi-
on der Planzahlen auffällt, könnte die an den Neuen Markt strebende
PULSION Medical Systems AG (20. - 26. März, Konsortialführer: Commerz-
bank) werden. Denn einige wesentliche Wachstumsträger des Spezialisten
für Patientenüberwachungsgeräte im Bereich Herz-Kreislauf befinden
sich noch in der Entwicklung oder ringen um Kunden-Akzeptanz, so z. B.
Hauptumsatzträger PICCO. Der Launch eines Gerätes zur Überwachung der
Leberfunktionen (LIMON) ist für 2001 geplant, der CBF-Monitor zur
Messung der Hirndurchblutung soll erst 2004 an den Markt gehen. Auch
diverse Anwendungen (Gefäß- und Tumortherapie) des als Diagnostikum
und Therapeutikum einsetzbaren Arzneimittels Indocyaningrün (ICG), für
das PULSION die Zulassung besitzt, zieren einstweilen nur die Produkt-
Pipeline. Auch wenn eine exklusive Allianz mit dem Weltmarktführer
Agilent breiten globalen Vertrieb erleichtert, erscheinen uns die
angestrebten Zuwächse ausgehend vom 2000er-Umsatz (6,4 Mill. Euro) um
etwa 120 % im laufenden und 180 % im kommenden Geschäftsjahr doch sehr
ambitioniert, schwarze Zahlen bereits 2002 mithin unsicher.
Zukunftsphantasie allein, die die Produktpalette durchaus bietet, ist
Anlegern derzeit nicht genug. Die Chancen für einen erfolgreichen
Börsenstart stehen daher eher schlecht. Fazit: Auf Basis eines von uns
erwarteten Emissionspreises von rund 12 Euro (Börsenkapitalisierung:
185 Mill. DM) erscheinen die Risiken größer als die Chancen.

Tips und Termine

Zu Wochenbeginn präsentieren sich mit Pulsion Medical Systems und
Nordex zwei interessante Börsenkandidaten, die wir Ihnen vorstehend
näher vorgestellt haben.

Auf Interesse sollten zudem die Jahresabschluß-Zahlen von Morphosys
stoßen, nachdem Biotech-Aktien lange Zeit dem Crash am Neuen Markt
trotzten, zuletzt aber kräftig unter die Räder kamen. Endgültige
Klarheit über ihre Bilanzen schaffen auf ihren Pressekonferenzen am
Dienstag IDS Scheer, Phenomedia, Beta Systems und Haitec. Am Mittwoch
folgen Funkwerk, Condat, eJay, den Donnerstag haben sich Telesens KSCL
und Web.de reserviert, ehe schließlich 4MBO am Freitag seinen
Datenkranz für das vergangene Jahr präsentiert.

Ein Auge auf die Entwicklung ihrer Papiere sollten Aktionäre von
Gesellschaften werfen, deren Lock-Up-Fristen enden. Dies wären in der
kommenden Woche GAP und Caatoosee (20.3.), Brainpower, Lambda Physik
und Telesens KSCL (alle 21.3.) sowie Openshop am 21. März und TV
Loonland am Donnerstag. In der Vergangenheit gaben Altaktionäre im ein
oder anderen Fall zahlreiche Aktien in den Markt und sorgten so für
zusätzlichen Kursdruck.

Quelle: Czerwensky intern


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7. NICE*LETTER-EMPFEHLUNG
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Kurzempfehlung der Woche 11/01

Yahoo: mit Werbung kein Internet-Staat mehr

Intel zum zweiten Mal gewarnt, Oracle der letzte der großen Nasdaq-
Sieben - aber Yahoo hatte irgendwie keiner auf der Liste der potenzi-
ellen Stolperer. Wenn man nun die Kommentare liest, hat es natürlich
jeder irgendwo geahnt, oder sogar gewusst. Auch wir hatten uns schon
kritisch mit Yahoos Entwicklung befasst, aber zu einer konkreten Ver-
kaufsempfehlung konnten wir uns nicht durchringen, wir beließen es bei
»Halten« (NICE*Letter 39/00). Nichtsdestotrotz ist nach der Yahoo-Mel-
dung klar: Es ist das jüngste Beispiel für ein Geschäftskonzept in der
Krise. Dabei hatte alles so schön begonnen: Online-Werbung ist bere-
chenbar, alle Klicks zwischen Banner und Bestellformular können re-
gistriert und analysiert werden. Sie ist zielgerichtet und so effektiv
einsetzbar. Banner-Werbung kann praktisch nebenbei eingeblendet
werden, stört oft nicht wie andere Werbeformen und kann trotzdem nicht
ohne Weiteres weggezappt werden. Außerdem ist sie flexibel, der
Umworbene erfährt über das Produkt genau so viel, wie er möchte. Das
zumindest waren die Hoffnungen der Werbeindustrie und der Internet-
Anbieter. Trotzdem geht das Geschäft mit der Online-Werbung nicht auf.
Zu viele Seiten, auf denen geworben werden könnte, treffen auf immer
weniger Werbewillige. Die Preise fallen. Marktpolitisch nichts Unge-
wöhnliches: Die Anpassung eines Marktes, der von einer Internet-Blase
und Venture-Kapital gekennzeichnet war, hin zu einem seriösen Markt.

Unsere Meinung: Es ist zu erwarten, dass die Wachstumsraten der
Branche und von Yahoo in der Vergangenheit eher die Ausnahme als die
Regel waren. Stellen Sie sich darauf ein, dass weitere Internet-
Firmen, die sich alleine durch Werbung finanzieren, unter Druck
geraten werden. Übernahmegerüchte (u. a. durch Disney) können Yahoos
Kurs kurzfristig durchaus beflügeln, sind aber eher was für Zocker.
Strategische Investoren sollten dagegen - verkaufen.

Quelle: NICE*LETTER


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8. EMPFEHLUNGEN INLAND
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BASF: Halten (Berenberg Bank)

Die Analysten der Berenberg Bank empfehlen, die Aktie von BASF zu
halten.

Die Zahlen, die das Unternehmen vorgelegt habe, seien im Rahmen ihrer
Erwartungen, so die Analysten. So sei das enttäuschende Ergebnis im
Pflanzenschutzbereich durch ein besseres Resultat des Öl- und
Gasbereichs ausgeglichen worden.

Gemäß der schwierigen Marktlage im Pflanzenschutzbereich erwarten die
Analysten eine weitere Belastung der Ergebnisse in diesem Segment. Die
abflauende US-Wirtschaft, die sich bereits in einem geringeren
Wachstum im 4. Quartal 2000 bemerkbar machte, werde BASF weiterhin
belasten. Die Analysten rechnen mit einem Anstieg des EBIT in Höhe von
9 %, ein Prozent unter den Prognosen von BASF.

Die Gerüchte über geplante Aufspaltung der Pflanzenschutz- und Öl- und
Gasbereiche seien seitens der Unternehmensführung nicht bestätigt
worden. Aufgrund außerordentlicher Einnahmen durch den Verkauf von
pharmazeutischen Einrichtungen werde der Nettoprofit in diesem Jahr
bedeutend steigen.

BASF (WKN 515100)

Quelle: Aktienresearch

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ComROAD: Kaufen (ABN Amro)

Laut ABN-Amro seien die Umsatz- und Gewinnprognosen für ComROAD
deutlich angehoben worden.

Dies zeige, daß ComROAD mit seinen Partner vor den Planungen liege.
Daß die Schätzungen für den Gewinn pro Aktie unter denen der Analysten
liegen, sei wahrscheinlich auf die Annahme höherer Steuern
zurückzuführen.

Die Analysten bestätigen ihre Kaufempfehlung.

ComROAD (WKN 544940)

Quelle: Aktienresearch

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Kamps: Outperformer (WGZ-Bank)

Die Analysten der WGZ-Bank vergeben für die Kamps-Aktie das
Anlageurteil "Outperformer".

Der größte Bäckereibetrieb Europas verfüge durch zahlreiche Akquisiti-
onen in den letzten Jahren über eine sehr gute Marktposition. Der Um-
satz habe so von 438 Mio. DM in 1998 auf 3.265 Mio. DM in 2000 erheb-
lich gesteigert werden können. Das operative Ergebnis habe im gleichen
Zeitraum von 20,6 Mio. DM auf 202 Mio. DM noch stärker zugelegt.

Vor einiger Zeit seien Gerüchte aufgekommen, dass sich der Konzern mit
seiner expansiven Wachstumsstrategie übernommen hätte und in
finanziellen Schwierigkeiten sei. Nach Meinung der Analysten seien
diese Sorgen jedoch unbegründet, sie könnten den Kurs jedoch noch
etwas belasten.

Vor diesem Hintergrund stufen die Analysten der WGZ-Bank die Kamps-
Aktie als Outperformer ein.

Kamps (WKN 628060)

Quelle: Aktienresearch
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CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/11 Teil 2

 
17.03.01 10:39
Parsytec: Kaufen (HSBC Trinkaus & Burkhardt)

Die Analysten von HSBC Trinkaus& Burkhardt sprechen eine
Kaufempfehlung für die Parsytec-Aktie aus.

Im Vergleich zu dem abgelaufenen Geschäftsjahr rechne das Unternehmen
in 2001 mit steigenden Verkaufszahlen, aber sinkenden Gewinnmargen.
Der Grund dafür sei in der Start-Up-Phase des Papiergeschäfts zu
suchen.

Trotz dieser nicht sehr günstigen Prognosen werde der jüngste
Kurseinbruch der Parsytec-Aktie als ungerechtfertigt angesehen. Die
Aktie weise jetzt im Vergleich zu Konkurrenzwerten einen Abschlag in
Höhe von 20 - 30 % auf, der nach Meinung der Analysten nicht
ausreichend begründet sei.

Aufgrund der ungünstigen Bedingungen für den Gesamtmarkt hätten sich
die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt dazu gezwungen gesehen,
das Kursziel von 50,00 Euro auf 45,00 Euro nach unten zu korrigieren.
Die Kaufempfehlung werde aber aufgrund der derzeit günstigen Bewertung
der Parsytec-Aktie aufrecht erhalten.

Parsytec (WKN 508990)

Quelle: Aktienresearch

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SAP: Halten (Metzler Equity Research)

Die Analysten von Metzler Equity Research raten dazu, Aktien von SAP
zu halten.

Oracle habe reduzierte Prognosen für das 3. Quartal bekanntgegeben.
Das Wachstum der Einkünfte über 25 % sei weit weniger, als man
ursprünglich angezeigt habe. Die Erwartungen seien bei 50 % gelegen.

Der Vorstandsvorsitzende von Siebel Systems, Thomas Siebel, habe einen
sehr düsteren Ausblick für den Sektor ausgegeben. All diese

Neuigkeiten seien keine guten Aussichten für SAP, so die Analysten von
Metzler Equity Research.

SAP (WKN 716460)

Quelle: Aktienresearch

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Thiel Logistik: Kaufen (BfG Bank)

Lichtblicke bringe die Logistikbranche in den wolkenverhangenen
Börsenhimmel. Besonders die als die beste Neuemission 2000
ausgezeichnete Thiel Logistik-Aktie glänze mit einer Erfolgsstory.

Wie die BfG-Bank berichtet, habe das Luxemburger Unternehmen 95 Pro-
zent der Anteile an den Logistik-Töchtern KVB und SKS der Heidelberger
Zement AG übernommen. Bereits bei Veröffentlichung der Quartalsergeb-
nisse seien weitere Akquisitionen angekündigt worden. Mit den neuen
Töchtern seien die international ausgerichteten Logistikmanager vor
allem in Süddeutschland vetreten, wo Thiel bisher eher schwach gewesen
sei. Bei ihrer Finanzplanung lege Thiel die Latte hoch. Für 2001 werde
ein Gesamtumsatz von 830 Mio. Euro sowie ein EBIT von 66 Mio. Euro
erwartet. In 2002 solle der Umsatz bereits bei 1,11 Mrd. Euro und der
EBIT über 100 Mio. Euro betragen. Die BfG-Bank empfiehlt die Aktie
aufgrund ihrer hervorragenden Perspektiven weiterhin als Kauf.

Thiel Logistik (WKN 931705)

Quelle: Aktienresearch

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Aixtron: Kaufen (LB Baden-Württemberg)

Nur wenige Unternehmen haben dem Neuen Markt in den letzten Tagen ein
Geburtstaggeschenk machen können. Eines davon sei Aixtron. Das
Aachener Unternehmen habe seine Aktionäre bislang nicht enttäuscht.
Nach Meinung der Landesbank Baden-Württemberg dürfte das auf den Bau
von Maschinen zur Herstellung von Verbindungshalbleitern
spezialisierte Unternehmen auch in Zukunft die Augen der Anleger zum
Leuchten bringen.

Aixtron habe das Geschäftsjahr 2000 mit einem Umsatz von 158 Mio. Euro
beendet, was einem Anstieg von 87 % entspreche. Gleichzeitig sei das
EBIT auf 33 Mio. Euro nahezu verdoppelt worden. Die gute Ertragslage
sowie die Technologieführerschaft seien klare Pluspunkte. Gleichzeitig
werde erwartet, dass Aixtron überproportional von den Wachstumschancen
der Märkte profitieren werde. Trotz der hohen Bewertung bleibe die
LBBW bei ihrer Kaufempfehlung.

Aixtron (WKN 506620)

Quelle: Aktienresearch


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9. EMPFEHLUNGEN AUSLAND
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Nokia: Akkumulieren (Merrill Lynch)

Die Analysten von Merrill Lynch raten dazu, Aktien von Nokia zu
akkumulieren.

Nokia habe seine EPS-Schätzung für das 1. Quartal 2001 über 0,19 Euro
bekräftigt, was man mit 0,16 Euro der Schätzung der Analysten
vergleichen könne.

Dementsprechend habe man die Schätzung für das 1. Quartal um 0,03 Euro
auf 0,19 Euro angepasst. Außerdem erhöhe man die Schätzungen für das
Geschäftsjahr 2000 auf 0,82 Euro (von 0,79 Euro).

Man ändere die Annahmen über das EPS 2002 über 1,00 Euro nicht, was um
15 % unter den üblichen Schätzungen liege, so die Analysten.

Nokia habe die geschätzte Zahl der Auslieferungen von Handys auf eine
Spanne zwischen 450 Mio. und 500 Mio. gesenkt, was im Rahmen der
Analystenschätzungen von 475 Mio. liege. Dies mache die niedriger als
erwartete Nachfrage auf dem US-Mobilfunkmarkt deutlich.

Die Bewertung der Nokia-Aktien sei nach Ansicht der Analysten von
Merrill Lynch eher anspruchslos, wenn man Nokias Fähigkeit bedenke, zu
handeln, Marktanteile zu gewinnen und die Marktführung im
Mobilfunkbereich weiter auszubauen.

Die Analysten bekräftigen ihr Rating "Akkumulieren" bzw. ihre
Empfehlung als langfristigen Kauf.

Nokia (WKN 870737)

Quelle: Aktienresearch

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KPN: Marketperformer (Merck Finck & Co)

Die Analysten von Merck Finck & Co. haben den holländischen
Telekommunikationsanbieter KPN als Marketperformer bestätigt. Eine
holländische Tageszeitung habe bestätigt, dass BellSouth trotz
anhaltender Gerüchte nicht am Kauf von KPN interessiert sei.

BellSouth-Chef Ackermann habe bekanntgegeben, Partner KPN habe es
nicht geschafft, in Europa ausreichende Positionen aufzubauen. Die zu
34,7 % dem holländischen Staat gehörende KPN sei derzeit nur in
Deutschland, Holland und Belgien vertreten, Bellsouth sehe ihr Geld
deshalb besser in DSL und Mobilfunk in den US oder Lateinamerika
angelegt.

KPN (WKN 890963)

Quelle: Aktienresearch

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Vodafone: Kursziel gesenkt (Bear Stearns)

Die Analysten von Bear Stearns haben ihr Kursziel für die Papiere des
Telekommunikationskonzerns Vodafone deutlich gesenkt. Das neue Ziel
liege bei 275 Pence, 96 Pence unter dem Alten.

Die Kurskorrektur an den Technologiebörsen habe die Risiken für die
Vodafone-Aktien erhöht. Außerdem werde bei dem Unternehmen der EBITDA
in den kommenden zwölf Monaten um 3,5 % und danach um 8 bis 9 %
zurückgehen.

Vodafone (WKN 875999)

Quelle: Aktienresearch

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Suez Lyonnaise: halten (Soc. Gen.)

Die Analysten von der Société Générale empfehlen die Aktie von Suez
Lyonnaise des Eaux zu halten.

Suez habe eine Nettogewinnsteigerung von 10 % auf 1,4 Mrd. Euro im
Jahre 2000 verzeichnen können. Das Aktientauschangebot an Tractebel
und Sita seien hierbei noch nicht berücksichtigt worden. Aufgrund
dieser Zahlen würden die Experten ihre Erwartungen um 50 Mio. Euro
erhöhen.

Das Unternehmen werde weiterhin daran arbeiten, sich in ein
Stromunternehmen umzuwandeln. Durch die Akquisitionen im vergangenen
Jahr mache der Anteil des Stromsektors mittlerweile 73 % beim Gewinn
und 61 % bei den Cash Flows aus. Das Stromgeschäft sei nach Meinung
der Experten profitabler als das Geschäft mit Müllentsorgung, und
deshalb begrüßen sie dieses Vorhaben.

Im Vergleich zu seinen Konkurrenten sei das Unternehmen recht günstig
bewertet. Die Analysten empfehlen, die Aktie zu halten.

Suez Lyonnaise (WKN 852491)

Quelle: Aktienresearch

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Prudential: Kaufen (Credit Suisse First Boston)

Die Analysten von Credit Suisse First Boston sprechen eine
Kaufempfehlung für die Prudential-Aktie aus.

Obwohl Prudential einen recht hohen Preis für die American General
Corporation bezahlt habe, werde die Akquisition positiv gewertet.

Das Asiengeschäft von Prudential mache nun einen geringeren Teil des
Gesamtgeschäftes der neuen Unternehmensgruppe aus, so dass sich der
erwartete hohe Einfluss, den der Anstieg der Einnahmen in dieser
Region auf den Gesamtgewinn der Gruppe gehabt hätte, nicht in voller
Höhe auswirken werde. Der Cash-Flow der American General werde dafür
genutzt, die Asienexpansion weiter voranzutreiben.

Da die Aktie in letzter Zeit deutlich an Wert verloren habe, hätten
die Analysten ihr Kursziel für die Prudential-Aktie auf 880 brit.
Pence nach unten korrigiert. Die Kaufempfehlung werde wiederholt.

Prudential (WKN 852069)

Quelle: Aktienresearch

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OpenTV: Kaufen (Merrill Lynch)

Die Analysten von Merrill Lynch empfehlen die Aktien von OpenTV zum
Kauf.

Echostar, einer der größten Netzwerke von OpenTV, habe einen Rekord-
zugewinn an Abonnenten vermeldet. 495.000 Abonnenten seien während des
4. Quartals hinzugekommen. Dies sei offensichtlich eine gute Neuigkeit
für OpenTV, besonders in einem wirtschaftlich unsicheren Umfeld.

Echostar erwarte "fundamentale" (nicht spezifische) Einkünfte in 2002
aus interaktiven Anwendungen. Dies sei für OpenTV wichtig, weil man
eine Übereinkunft über die Aufteilung der Einkünfte aus den
bereitgestellten Anwendungen getroffen habe.

Echostar habe angemerkt, daß die durch OpenTV bereitgestellte Wetter-
Applikation ziemlich beliebt sei und daß die nächste Applikation, die
an den Start gehe, eine Kundendienst-Applikation sei. Diese
Einrichtung reduziere die Kosten eines Kundendienst-Centers.

OpenTV habe Scott Ray als neuen Finanzvorstand angekündigt. Die
Analysten von Merrill Lynch hatten keine Gelegenheit, ihn zu treffen
oder mit ihm zu reden. Er sei in der Vergangenheit in Start-Ups und
etablierten öffentlichen Unternehmen auf diesem Posten gewesen, so die
Analysten.

OpenTV (WKN 929404)

Quelle: Aktienresearch

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Mc Donald's: Neutral (Delbrück Asset Management)

Die Analysten von Delbrück Asset Management vergeben eine neutrales
Anlageurteil für die Mc Donald's-Aktie.

BSE und die Maul-und Klauenseuche werden den Gewinn der Fast-Food-
Kette in Europa im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres nega-
tiv affektieren. Man rechne jedoch damit, dass sich die Belastungen
bereits im zweiten Quartal 2001 nicht mehr stark auswirkten.

Vor diesem Hintergrund stufen die Analysten von Delbrück Asset
Management die Mc Donald's-Aktie als neutral ein.

Mc Donald's (WKN 950605)

Quelle: Aktienresearch


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10. DISCLAIMER
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