ComROAD-Vorstandschef Schnabel wehrt sich gegen DG Bank-Studie
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die ComROAD AG hat sich gegen die Argumentation in einer Analyse der DG Bank gewehrt, die Unstimmigkeiten in der Berechnung des Cash Flow entdeckt haben will. "Das ist kompletter Unsinn", sagte ComRoad-Vorstandschef Bodo Schnabel am Freitag der dpa-AFX.
Die Studie hatte eine Verkaufsempfehlung ausgesprochen und sie damit begründet, dass die bekannt gegebenen Geschäftszahlen einige Unstimmigkeiten aufgewiesen hätten, die das Unternehmen nicht habe klären können.
Der Studie zufolge habe die Kapitalflussrechnung Unstimmigkeiten aufgewiesen. Während ComROAD einen negativen Cash Flow von 8 Millionen. DM bekannt gegeben hätte, habe er einen negativen Cash Flow von 45 Millionen DM errechnet, sagte der Analyst am Freitag zu dpa-AFX. Zudem habe es abweichende Angaben in der Bilanz und dem "Cash Flow Statement" gegeben. COMROAD: SO IST STUDIE UNSERIÖS
Die Bank habe die Aktie nach Aussagen Schnabels noch vor Monaten zum Kauf empfohlen. Zuvor habe ComROAD eine Kapitalerhöhung im Umfang von 50 Millionen DM durchgeführt, die für Firmenzukäufe genutzt werden sollte. Durch die gesunkenen Aktienkurse seien davon nur ein Bruchteil ausgegeben worden, ein Teil davon im zweiten Quartal. Im dritten Quartal habe ComROAD für Firmenverkäufe kein Geld ausgegeben, hieß es.
Auf Grund der seit zwei Monaten bekannten Zahlen auf Probleme mit nachvollziehbaren Berechnungen zu verweisen und von Liquiditätsproblemen zu sprechen, sei unseriös. "Die Studie ist grob falsch, und der Analyst weiß dies auch", sagte Schnabel. "ComROAD verbrennt kein Geld und ist seit 1999 profitabel." Die endgültigen Zahlen zum dritten Geschäftsquartal will das Unternehmen Anfang November veröffentlichen./ts/js/ar
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die ComROAD AG hat sich gegen die Argumentation in einer Analyse der DG Bank gewehrt, die Unstimmigkeiten in der Berechnung des Cash Flow entdeckt haben will. "Das ist kompletter Unsinn", sagte ComRoad-Vorstandschef Bodo Schnabel am Freitag der dpa-AFX.
Die Studie hatte eine Verkaufsempfehlung ausgesprochen und sie damit begründet, dass die bekannt gegebenen Geschäftszahlen einige Unstimmigkeiten aufgewiesen hätten, die das Unternehmen nicht habe klären können.
Der Studie zufolge habe die Kapitalflussrechnung Unstimmigkeiten aufgewiesen. Während ComROAD einen negativen Cash Flow von 8 Millionen. DM bekannt gegeben hätte, habe er einen negativen Cash Flow von 45 Millionen DM errechnet, sagte der Analyst am Freitag zu dpa-AFX. Zudem habe es abweichende Angaben in der Bilanz und dem "Cash Flow Statement" gegeben. COMROAD: SO IST STUDIE UNSERIÖS
Die Bank habe die Aktie nach Aussagen Schnabels noch vor Monaten zum Kauf empfohlen. Zuvor habe ComROAD eine Kapitalerhöhung im Umfang von 50 Millionen DM durchgeführt, die für Firmenzukäufe genutzt werden sollte. Durch die gesunkenen Aktienkurse seien davon nur ein Bruchteil ausgegeben worden, ein Teil davon im zweiten Quartal. Im dritten Quartal habe ComROAD für Firmenverkäufe kein Geld ausgegeben, hieß es.
Auf Grund der seit zwei Monaten bekannten Zahlen auf Probleme mit nachvollziehbaren Berechnungen zu verweisen und von Liquiditätsproblemen zu sprechen, sei unseriös. "Die Studie ist grob falsch, und der Analyst weiß dies auch", sagte Schnabel. "ComROAD verbrennt kein Geld und ist seit 1999 profitabel." Die endgültigen Zahlen zum dritten Geschäftsquartal will das Unternehmen Anfang November veröffentlichen./ts/js/ar