Einige Aktionäre (Verkäufer) wollen nur noch etwas retten und einige
Aktionäre (Käufer) wollen nur etwas vernichten.
*** STRONG SELL ***
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Du siehst am Horizont2016 die Zerschlagung der
Commerzbank, ja ?
Oder wäre Dir eine Zerquetschung lieber ?? ;o)
www.wiwo.de/unternehmen/banken/...ank-jongliert-mit-jobs/8379846.html
Vermutlich will das Unternehmen möglichst beeindruckende Abbauzahlen kommunizieren, um die Führungsmannschaft um Bankchef Martin Blessing als willensstarke Sanierer zu inszenieren. Der Personalvorstand rechnet auch 800 entfallende Stellen aus stillzulegenden Geschäftsbereichen wie der ehemaligen Eurohypo sowie der Schiffsbank hinzu, außerdem 500 zu streichende Jobs bei in- und ausländischen Tochterfirmen des Instituts
Die Arbeitnehmervertreter wollen sich erwartungsgemäß als effektive Jobschützer profilieren und berücksichtigen daher nur die bei der Muttergesellschaft Commerzbank AG im Inland entfallenden Stellen. Zudem schreiben sie auf dem Konto der Arbeitnehmerseite rund 1000 im Rahmen der Umstrukturierung neu geschaffene Stellen etwa beim Mittelstandsgeschäft gut. Dorthin sollen allerdings bereits bei der Commerzbank beschäftigte Leute wechseln, ohne dass sie an der zuvor besetzten Position ersetzt werden.
Beim Kampf um die Deutungshoheit des Abbauprogramms gerät die Tatsache in den Hintergrund, dass Stellenstreichungen kein Selbstzweck sind. Neben Kostensenkungen zielt die Umstrukturierung auch darauf ab, die Belegschaft flexibler und die Kunden der Bank zufriedener zu machen. So jedenfalls wurde es bei der Präsentation der neuen Commerzbank-Strategie Ende vergangenen Jahres in Aussicht gestellt.
Zu Recht fragen daher Gewerkschafter, wie eine schrumpfende Mitarbeiterschaft vor allem im Privatkundengeschäft für mehr Kundennähe sorgen soll. Denn mit jeder gestrichenen Stelle verringert sich der Spielraum, den die Personalpläne für flexiblere Beratungszeiten hergeben.
Damit sind die Konfliktlinien für die nächsten Verhandlungen im kommenden Halbjahr schon vorgezeichnet: Die Commerzbank will die teils behördenähnlichen Dienstpläne ihrer Berater aufbrechen und die Filialen demnächst auch mittags öffnen und abends später schließen.
die Bank muss sich modernisieren ...
Gerade im Privatkundengeschäft sind andere schon viel weiter.
Maddin muss das Anspruchsdenken des Personals stutzen,
dass diese zu Konzessionen bereit sind, Stichwort Öffnungszeiten.
Daher monatelange ANKÜNDIGUNGEN Personalabbau.
M.E. braucht man die Commerzbank schon, es ist nur die frage
ob sie es alleine schafft, zu überleben ...
Rico11: "Ben schlägt den Hammer". Konnte man heute an asiatischen Märken und besonders hier bei uns in Frankfurt sehen, während in den USA die Spätkurse, z.B, bei den Bankwerten, nur gering, teils nur 1%, wie auch andere Aktien in den USA, nachgaben. Wird wohl heute interessant, ob man noch mal ältere Kaufaufträge, so bei der BAC (und/oder C) durchbekommt, während wir hier wieder bei der Commerzbank ein Minus sehen, das heute noch zunehmen könnte, wenn die US- Börsen geöffnet haben. Die gutgemeinte Mitbestimmung und das geringe Änderungsinteresse verschiedener Gruppen bei den Arbeitnehmern in der Commerzbank wird ihr Übriges tun, denn, da sind wir uns wohl alle einig, der Bankkunde sollte im Land der Sparkassen und Volksbanken im Mittelpunkt stehen. Comdirect kann hier m.E. nicht alleine die Lücke schließen.
Die Commerzbank wollte sich möglichst rasch vom Staatseinfluss befreien. Doch die vorzeitige Rückzahlung der stillen Einlagen verursacht erhebliche Zusatzkosten: So wird zum Beispiel eine "Ausgleichszahlung" für Bund und Allianz fällig. Auch Genussscheine müssen wieder voll bedient werden.
Hamburg - Die Rückzahlung der stillen Einlagen von Soffin und Allianz zieht für die Commerzbank erhebliche Folgekosten nach sich. Neben einer "Ausgleichszahlung" von rund 90 Millionen Euro an die Inhaber der stillen Einlage muss die Bank auch ihre Genussscheine und Hybridinstrumente, deren Nennwert sie zuvor herabgeschrieben hatte, auf den ursprünglichen Wert zurücksetzen und verzinsen. Das berichtet das aktuelle manager magazin, dessen neue Ausgabe ab Freitag (21. Juni) im Handel ist.
Der bundeseigene Soffin-Fonds hatte die Commerzbank
in den Jahren 2008 und 2009 mit stillen Einlagen von insgesamt 16,4 Milliarden Euro gestützt. 750 Millionen Euro hatte die Allianz
dem Institut zur Verfügung gestellt. Den Großteil dieser Mittel hatte die Bank bereits 2011 zurückgezahlt; die noch verbliebenen knapp 2,4 Milliarden Euro tilgte das Geldinstitut in diesem Frühjahr.
Regulär wären die mit 9 Prozent zu verzinsenden stillen Einlagen aber erst im nächsten Jahr kündbar gewesen. Deshalb muss das Institut an Soffin und Allianz eine Ausgleichszahlung von insgesamt knapp 90 Millionen Euro leisten.
Streit mit Hedgefonds um Hybridinstrumente
Die vorzeitige Tilgung führt außerdem dazu, dass die Commerzbank nun auch ihre Genussscheine und ähnlichen Hybridinstrumente wieder voll verzinsen und zurückzahlen muss, um nicht Gefahr zu laufen, die Anleger mit zweierlei Maß zu bedienen. Den Wert dieser Papiere hatte die Bank zuvor teilweise erheblich zusammengestrichen - und sich deshalb mit einigen Hedgefonds jahrelange Prozesse geliefert.
Welche finanziellen Folgen die Heraufsetzung und Bedienung der Hybride hat, wollte die Commerzbank auf Anfrage nicht mitteilen. Ein Hinweis findet sich im Wertpapierprospekt zur jüngsten Kapitalerhöhung. Dort hatte die Bank die möglichen Belastungen aus dem Streit mit den Hedgefonds auf 200 Millionen Euro beziffert.
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