Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22


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Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22

2
09.09.08 15:45
Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22 185124
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Der Citigroup-Leidensweg nimmt kein Ende

 
09.09.08 15:48
Der Citigroup-Leidensweg nimmt kein Ende

Einst unter den größten Banken der Welt, wird die Citigroup durch den Aufstieg asiatischer Finanzkonzerne im Ranking immer weiter nach unten gedrängt. Nun muss der Finanzkonzern auch in den USA durch Konkurrent Wells Fargo & Co. aus den Top Drei der Banken weichen.

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Der Abstieg der Citigroup scheint nicht beendet

 
09.09.08 15:52
Wells Fargo & Co., die San Francisco beheimatete US-Bank hat in der Marktkapitalisierung die Citigroup überholt und rangiert nun auf Rang drei der größten Banken der USA. Die Kalifornier waren zuletzt umgerechnet gut 78,2 Milliarden Euro wert, die Citigroup bringt es noch auf einen Marktwert von 77,9 Milliarden Euro. Damit rutscht der ehemalige Bankriese auch in den USA aus den Top Drei.

Vor allem die Immobilienkrise und die daraus resultierende Liquiditäts- und Finanzmarktverwerfungen haben der Citigroup in den letzten zwölf Monaten massiv zugesetzt. Insgesamt haben Banken weltweit durch die schlimmste US-Immobilienkrise seit der großen Depression am Beginn der 1930er Jahre Verluste und Abschreibungen in Höhe von mehr als 500 Milliarden Dollar (352 Milliarden Euro) hinnehmen müssen. Die Citigroup wurde dabei am härtesten getroffen: Mit rund 55 Milliarden Dollar (38,7 Milliarden Euro) muss die Bank alleine mehr als zehn Prozent dieser Summe stemmen. Alleine die Verluste in den letzten drei Quartalen summieren sich auf 17,4 Milliarden Dollar (knapp 12,3 Milliarden Euro).

Im Gegensatz dazu hat Wells Fargo & Co. seine Exponierung im Hypothekengeschäft und dessen Besicherung sehr gering gehalten. Vor allem hat Wells Fargo & Co. stets einen Bogen um Hypotheken für Kunden mit geringerer Bonität gemacht. Die Folge schlägt sich massiv in den Quartalszahlen nieder, die im zweiten Quartal 2008 neue Rekordwerte errichten. In den vergangenen drei Quartalen des Geschäftsjahres hat Wells Fargo & Co. einen Gewinn von umgerechnet über 3,5 Milliarden Euro erzielt. Dies obwohl der Konzern vor allem innerhalb der USA eine durchaus aktive Akquisitionsstrategie fährt und gleichzeitig offenbar seine Reserven gestärkt hat. Während Konzerne wie Citigroup massive Verluste einfuhren und noch höhere Abschreibungen tätigen mussten, hat Wells Fargo & Co. Rückstellungen in Höhe von 7,52 Milliarden US-Dollar (5,3 Milliarden Euro) aufgebaut. Ob diese jemals in dieser Höhe schlagend werden, darf angesichts der soliden Kreditvergabepolitik bezweifelt werden.

Die Folgen der unterschiedlichen Strategien und Entwicklungen sind gravierend. Vor zwei Jahren war der Citigroup-Konzern mit einer Marktkapitalisierung von 240 Milliarden Dollar (über 169 Milliarden Euro) mehr als doppelt so viel Wert als Wells Fargo & Co. Seither sind die Aktien von Citigroup allerdings um 58 Prozent eingebrochen, die Papiere von Wells Fargo & Co. haben seitdem gerade einmal vier Prozent nachgegeben.
Und der Abstieg der Citigroup scheint zum heutigen Tage noch nicht beendet.

(ekh)
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Das schmutzige Geschäft der Datendiebe

 
09.09.08 15:56
Das schmutzige Geschäft der Datendiebe
31.08.2008

Das Geschäft mit dem Datenmissbrauch floriert. Auf was Verbraucher zu ihrem Schutz achten müssen – und welche Banken eventuelle Schäden durch Missbrauch erstatten.

Wie junges Gemüse preisen Adresshändler ihre Ware an: „4000 frische DSL-Kunden der Telekom (alle aus dem Sommer 2007) mit Geburtsdatum, Telefonnummer, Kontoverbindung und Bankleitzahl.“ So bot im November 2007 ein Datendealer aus der Schweiz einem Callcenter die Daten an. 3000 Kontakte für 481 Euro. Buchstäblich ausgespäht wurden Nutzer des Internetbezahlsystems Click and Buy. Weil ein Nepper die ­Zugangsdaten, die sogenannten Log-in-Codes, abfischte, konnte der Da­tendieb ungestört von den Konten kleinere Beträge abbuchen. Ein Zusammenhang zwischen dem unrechtmäßigen Handel mit Kundendaten und den im Internet kriminell ausgespähten Kontenzugangsdaten ist laut Angaben des Bundeskriminalamtes(BKA) allerdings nicht erkennbar.
Dieses als Phishing bezeichnete Abfischen von Kontozugangsdaten wie Passwort- (PINs) und Transaktionsnummern (TANs) ist von rund 3500 Fällen 2006 auf 4200 2007 gestiegen. Und je mehr Kontozugangsdaten Netznepper anhäufen, desto mehr dealen sie mit den Daten und desto billiger wird die angebotene Ware. „Eine Kreditkarten­nummer inklusive Name und Ablauf­datum gibt’s schon für circa 50 Cent. Volle Datensätze mit Postadresse, E-Mail-Account oder Telefonpasswort für zehn US-Dollar“, weiß Candid Wüe­st, Softwareexperte beim Sicherheitsunternehmen Symantec.

Dabei ist der Weiterverkauf dieser über das Internet ergaunerten PINs und TANs nur eine Art der Verwendung. Alternativ heuern Banden via Internet Ahnungslose an, die als Finanzagenten ihr Konto als Geldwaschanlage für die ergaunerten Beträge zur Verfügung stellen sollen. Vorbeugen lautet deshalb bei den meisten Onlinebanken die Devise. Mit speziell für die jeweilige Transaktion reservierten indizierten Transaktionsnummern (iTAN) von einer zuvor verschickten Liste oder dem Versenden der TAN über einen separaten Kanal, etwa das Mobiltelefon (mTAN), versuchen Sicherheitsfirmen, das Aus­spähen über eine zwischengeschaltete Schadensoftware zu vereiteln.

Die Citibank und die Netbank gehen noch einen Schritt weiter. Im Rahmen der Onlinesicherheits- beziehungsweise No-Risk-Garantie erstatten die zwei Internetbanken den aufgrund von Datenmissbrauch ent­standenen Schaden (siehe Tabelle). „Praktisch bedeutet diese Garantie, dass nicht der Geschädigte – wie bei anderen Banken üblich – seine Unschuld beweisen muss. Vielmehr liegt die Beweispflicht nach der garantierten Übernahme bei der Bank“, erklärt Peer Teske, Vorstandsmitglied der Netbank. Bei der Onlinesicherheitsgarantie der Citibank gilt das laut den Nutzungsbedingungen selbst dann, wenn Onlinebanking-Nutzer die „Verfügung durch fahrlässiges Verhalten verursacht haben“. Das ­Angebot gilt im laufenden Jahr nach der erforderlichen Registrierung zunächst nur für bis zum 31. Dezember gemeldete Schadensfälle, soll aber laut Citibank um ein weiteres Kalenderjahr verlängert werden.

Wie hierzulande windige Geschäftemacher mit vagabundierenden Daten Schindluder betreiben, weiß der Detektiv Jochen Meismann. Dem Geschäftsführer der Wirtschaftsdetektei A Plus, der selbst Opfer von sogenannten Kaltanrufen aus Callcentern ist, liegen Angebotsschreiben von Adresshändlern aus Deutschland und der Schweiz vor. Offeriert werden etwa 70 000 Klassenlotterie-, 45 000 Lottosystem-, 52 000 VIP-Gewinnspieleintragungsdaten und 4000 DSL-Kundenadressen. Telefonverkäufer sollen an diese Bestandskunden, die eigentlich nie ihre Zustimmung zur telefonischen Kontaktierung über Gewinnchancen gaben, Rabatt- oder Bonusprogramme verkaufen.

Dies verstößt zwar gegen die guten Sitten. Darum scheren sich die auf Abschlüsse gedrillten Verkäufer allerdings genauso wenig wie die Händler um die unerlaubte Weitergabe der Daten. Meist helfen dann nur noch Klagen. Das Landgericht Hamburg hat etwa einem Callcenter, das Lose der Nordwestdeutschen Klassenlotterie (NKL) verhökerte, verboten, unaufgefordert mit Kaltanrufen einen Kunden zu kontaktieren (Az. 312 O 645/02).

Grundsätzlich ist der Adress­handel für Werbe-, Markt- und Meinungsforschungszwecke erlaubt, wenn Betroffene über das Widerspruchsrecht informiert werden. Doch manche schwarze Schafe unter den Händlern geben Daten auch ohne Einwilligung weiter. Gelangen sie dann in kriminelle Hände, bemerken Verbraucher die Abbuchung erst, wenn es zu spät ist. Liegen dazwischen mehr als sechs Wochen, ist es kaum noch möglich, die Lastschrift bei der Bank rückbuchen zu lassen. Nur wenn Bankkunden nachweisen, dass sie ihre Prüfungspflichten nicht vernachlässigt haben, ist eine Rückbuchung sogar drei Jahre lang möglich. Kein Wunder, dass die Anzahl der dem BKA bekannten Fälle des Ausspähens von Daten von 2990 in 2006 auf 4829 in 2007 gestiegen ist.

Damit Verbraucher am Telefon nicht mehr so leicht von gewieften und psychologisch geschulten Verkäufern überrumpelt werden können, will Bundesjustizministerin Brigitte Zypries das Bundesdatenschutzgesetz ändern: „Keine Weitergabe der Daten ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung“, so Zypries.

Ausnahmen im Datenschutz wird es auch dann noch geben. Denn auch die Weitergabe der personenbezogenen Daten ohne Einwilligung ist möglich. Etwa dann, wenn der Empfänger der Daten ein berechtigtes Interesse nachweisen kann. Das kann die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (GEZ) sein, die sich bei den Einwohnermeldeämtern Adresslisten besorgen darf, um Schwarzsehern auf die Schliche zu kommen. Auch Assekuranzen haben ein berechtigtes Interesse. Bei vielen Anträgen etwa auf eine Berufsunfähigkeits-, Kraftfahrzeug- oder Unfallversicherung können über das Hinweis- und Informationssystems (HIS) beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) Anfragen erfolgen, um das Schadenrisiko einzustufen und Versicherungsbetrug zu verhindern. Weil das unter Datenschützern umstritten ist, will der GDV das System verbraucherfreundlicher gestalten und eine Datei mit einem Auskunftsanspruch für Verbraucher schaffen.


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Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr

 
15.09.08 20:25
Frankfurt 0,39 +0,08 +25,81%  16:34 15.09  
Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22 186500
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Citigroup beruhigt Mitarbeiter und Kunden

 
15.09.08 20:27
Citigroup beruhigt Mitarbeiter und Kunden
   Von Ian Salisbury
   DOW JONES NEWSWIRES

NEW YORK (Dow Jones)--An einem Tag, an dem das Vertrauen an der Wall Street tief
erschüttert worden ist, versucht der CEO der Citigroup die Beschäftigten zu
beruhigen. CEO Vikram Pandit versicherte den Mitarbeitern in einem Schreiben,
die Bank stehe finanziell gesund da. Zugleich nannte er den Beschäftigten
Punkte, die sie nervösen Kunden gegenüber aufführen könnten.

Unter anderem verwies er darauf, dass die Citigroup Inc seit November 50 Mrd USD
aufgebracht habe. Zudem werde sie mit Blick auf die regulatorischen
Mindestanforderungen als "gut kapitalisiert" angesehen. Ihre Stärke mache sie zu
einem "favorisierten Gegenpart", somit könnten andere Wall-Street-Firmen an
finanziellen Verträgen mit Citigroup interessiert sein.

Citigroup habe kritische Prioritäten gut gemanagt. Kapital- und
Liquiditätsposition seien stark, und man habe enorme Kapazitäten, um
Verpflichtungen gegenüber Kunden einzugehen, schreibt Pandit, in dem Brief, der
den Hinweis "Citi never sleeps" enthält.

Citigroup verlieren an der Börse rund 5,5%.

  -Von Ian Salisbury, Dow Jones Newswires; +49 (0)69-29725 103,
  unternehmen.de@dowjones.com
  DJG/DJN/bam/nas


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Lehman Brothers-Aktie verliert fast alles an Wert

 
15.09.08 20:30
Lehman Brothers-Aktie verliert nach Antrag auf Gläubigerschutz fast gänzlich an Wert

Der Tagesverlierer an der Wall Street ist die Investmentbank Lehman Brothers Holdings Inc. (ISIN US5249081002 / WKN 891041). Mit einem Abschlag von rund 95 Prozent reagiert die Börse auf die Beantragung des Gläubigerschutzes nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts.

Der Finanzkonzern hatte am Morgen mitgeteilt, dass seine Broker-Sparten sowie andere Bereiche, wie die Asset Management-Firma Neuberger Berman, nicht von dem Gläubigerschutzantrag betroffen sind. Zudem würden diese Sparten weiter arbeiten. Daneben prüft Lehman Brothers weiter den Verkauf der Broker-Sparten und befindet sich in fortgeschrittenen Gesprächen zur Veräußerung ihres Investment Management-Bereichs.

Durch den Antrag auf Gläubigerschutz scheint ein Ende des 158 Jahre alten Unternehmens in Sicht. Lehman Brothers ist die viertgrößte Investmentbank in den USA und beschäftigt rund 26.000 Mitarbeiter.

Die Aktie von Lehman Brothers hatte am Freitag an der NYSE noch bei 3,65 Dollar geschlossen. Heute brach der Wert auf 0,20 Dollar (-94,52 Prozent) ein. (15.09.2008/ac/n/a)

Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG


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Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11000

 
15.09.08 20:35
Veränd. Vortag abs. +8,13 +13,09%

Drastische Kursverluste, Finanzwerte im Fokus


Die amerikanischen Börsen präsentieren sich am Montagmittag New Yorker Zeit mit drastischen Abschlägen. Im Fokus stehen dabei die Finanzmarktkrise und die Ereignisse rund um die Investmentbanken Lehman Brothers und Merrill Lynch.

Die Federal Reserve Bank of New York ermittelte für September 2008 einen überraschend deutlichen Rückgang bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. So schrumpfte der Empire State Manufacturing Index auf -7,4 Punkte, während Volkswirte nur mit einer Verschlechterung auf +1,4 Punkten gerechnet hatten. Für August war ein Stand von +2,8 Punkten ausgewiesen worden.

Die US-Industrieproduktion ist im August 2008 überraschend klar gesunken. So lag der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger um 1,1 Prozent unter seinem Vormonatsniveau, wogegen er im Juli um revidiert 0,1 Prozent angestiegen war. Dagegen hatten Volkswirte nur einen Rückgang um 0,3 Prozent prognostiziert.

Der Dow Jones verliert derzeit 2,14 Prozent auf 11.177,97 Punkte, der S&P 500 gibt aktuell 2,09 Prozent auf 1.225,60 Zähler nach. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnet wiederum momentan ein Minus von 1,40 Prozent auf 2.229,51 Punkte.


Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22 186504
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Finanzmarktkrise in den USA

 
15.09.08 20:39
Finanzmarktkrise in den USA


(PR-inside.com 15.09.2008 12:07:02)  
 
Die weltweite Finanzmarktkrise geht auf die Immobilienkrise in den USA zurück. Vorläufiger Höhepunkt: Der Niedergang von Lehman Brothers und die Übernahme von Merrill Lynch durch die Bank of America. Hier eine Chronik 9. Februar 2007: Der US-Hypothekenfinanzierer New Century Financial gerät ins Straucheln und meldet später Insolvenz an. 26. Juli: Der Verkauf neuer Häuser in den USA ist um 6,6 Prozent gesunken. Die Aktienkurse stürzen
weltweit ab. 3. August: Der Hypothekenfinanzierer American Home Mortgage stoppt die Kreditvergabe und stellt später Konkursantrag. 16. August: Die größte US-Immobilienbank Countrywide Financial nimmt 11,5 Milliarden Dollar auf, um weitere Kredite zu finanzieren. Die US-Hypothekenbank First Magnus stellt ihr Geschäfte ein. 1. Oktober: Bei der Citigroup bricht der Gewinn um 57 Prozent ein. Citigroup-Chef Charles Prince tritt später zurück. 5. Oktober: Merrill Lynch muss mehr als 8 Milliarden Dollar abschreiben. Vorstandschef Stan O'Neal geht wenig später. 17. Oktober: Die US-Bank JP Morgan Chase muss 1,3 Milliarden Dollar abschreiben. 7. November: Morgan Stanley muss im vierten Quartal weitere 2,5 Milliarden Dollar abschreiben. 13. November: Die Bank of America kündigt Abschreibungen von rund 3 Milliarden Dollar an. 26. Dezember: Merrill Lynch verschafft sich mit dem Verkauf eigener Aktien eine Kapitalspritze von 6,2 Milliarden Dollar. 15. Januar 2008: Die Citigroup macht im vierten Quartal 2007 rund 9,8 Milliarden Dollar Verlust und muss 18 Milliarden Dollar abschreiben. 17. Januar: Merrill Lynch macht 2007 einen Nettoverlust von 8,05 Milliarden Dollar. 29. Februar: Der Versicherungskonzern American International Group macht im letzten Quartal 2007 rund 5,3 Milliarden Dollar Verlust. 16. März: JPMorgan Chase übernimmt die Traditionsbank Bear Stearns mit Hilfe der US-Notenbank. 16. April: JPMorgan muss 2,6 Milliarden Dollar auf faule Kredite abschreiben. 17. April: Merrill Lynch schockt mit weiteren Abschreibungen von mehr als 6 Milliarden Dollar. 18. April: Die Citigroup weist einen Verlust von 5,1 Milliarden Dollar für das erste Quartal 2008 aus. 10. Juli: Zweitgrößter Banken-Crash in der US-Geschichte: Die Hypotheken- und Bausparbank IndyMac wird von den Aufsichtsbehörden geschlossen. Der US-Senat beschließt ein Gesetz, das schätzungsweise 400.000 verschuldeten Hausbesitzern Entlastung verspricht. 17. Juli: Morgan Chase erleidet im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch von 53 Prozent. 18. Juli: Die Citigroup schreibt wieder tiefrote Zahlen. Zum vierten Mal in Folge verzeichnet Merrill Lynch einen Milliardenverlust. 22. Juli: Die US-Bank Wachovia berichtet für das zweite Quartal einen Verlust von 8,86 Milliarden Dollar und streicht 6.000 Stellen. 1. August: Die First Priority Bank of Bradenton in Florida fällt der Immobilienkrise zum Opfer. 22. August: Die Columbian Bank and Trust mit Sitz in Kansas wird von den Aufsichtsbehörden geschlossen. 29. August: Die Integrity Bank of Alpharetta wird vom Markt genommen. 6. September: Die Silver State Bank in Nevada schließt. 7. September: Die beiden größten Baufinanzierer der USA, Fannie Mae und Freddie Mac, werden wegen ihres drohenden Bankrotts in staatliche Obhut genommen. 11. September: Die Aktie der viertgrößten US-Investmentbank Lehman Brothers befindet sich im freien Fall. 15. September: Die Bank of America übernimmt die ins Strudeln geratene US-Investmentbank Merrill Lynch für rund 50 Milliarden Dollar. Gleichzeitig wird eine Rettung der schwer angeschlagenen US-Investmentbank Lehman Brothers immer unwahrscheinlicher.

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Citigroup Inc bei 15,4799$ -13.81%

 
15.09.08 20:45
geh. Stücke  166 Mio.
Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22 186507
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Lehman gibt Schulden von 613 Mrd USD in Chapter-11

 
15.09.08 20:49
Lehman gibt Schulden von 613 Mrd USD in Chapter-11-Antrag an
  Von Peg Brickley
 

Die Lehman Brothers Holdings Inc listet in ihrem am Montag
eingereichten Antrag auf Gläubigerschutz Verbindlichkeiten im Volumen von 613
Mrd USD auf. Zu den unbesicherten Gläubigern von Hunderten von Millionen Dollar
gehören unter anderem Banken aus Tokio, Hongkong, New York, Singapur und Taipeh,
heißt es.

Laut dem beim Bankruptcy Court for the Southern District of New York
eingereichten Antrag wird die Liste der unbesicherten Verbindlichkeiten
angeführt von einem Senior Bond von rund 138 Mrd USD. Die Vermögenswerte der New
Yorker Bank werden in dem Antrag auf 639 Mrd USD beziffert.

Dem Dokument zufolge sind Citibank und Bank of New York Treuhänder der Bonds,
die die Liste der unbesicherten Verbindlichkeiten anführen.

AOZORA of Tokyo wird als der größte Banken-Gläubiger mit einem Kredit von 463
Mio USD genannte vor Mizuho Corporate Bank Ltd, Tokio, mit 289 Mio USD.

Weiterhin listet Lehman unbesicherten Verbindlichkeiten von 275 Mio USD von
Citibank, 250 Mio USD von BNP Paribas, 231 Mio USD von Shinsei Bank Ltd, 185 Mio
USD von UFJ Bank Limited of Japan und 177 Mio USD von Sumitomo Mitsubishi
Banking Corp auf.

  Webseite: www.lehman.com


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Auktion drei- und sechsmonatiger Schatzwechsel

 
15.09.08 20:54
Ergebnis der Auktion drei- und sechsmonatiger Schatzwechsel
WASHINGTON (Dow Jones)--Bei der Auktion drei- und sechsmonatiger Schatzwechsel
haben sich am Montag durchschnittliche Zinssätze von 0,780% bzw. 1,390% ergeben,
wie das US-Finanzministerium (Treasury) mitteilte. Bei Geboten von 65,37 Mrd
bzw. 56,17 Mrd USD wurden 28,00 Mrd bzw. 27,00 Mrd USD zugeteilt, davon 1,99 Mrd
bzw. 1,60 Mrd USD auf Nichtwettbewerbsbasis. Beide Papiere datieren auf den 18.
September und werden am 18. Dezember 2008 bzw. 19. März 2009 fällig.

Der durchschnittliche Abgabepreis stellte sich auf 99,73 USD bzw. 99,22 USD
entsprechend einem Kuponäquivalent von 1,067% bzw. 1,584%. Der höchste Satz lag
bei 1,050% bzw. 1,550%, der niedrigste bei 0,500% bzw. 1,150%.

  Webseite: www.treasurydirect.gov/RI/OFGateway

Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22 186511
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Haupt-Refi-Tender Liquiditätsbedarf von 226,5 Mrd

 
15.09.08 20:59
15.09.2008 15:42
EZB: Bei Haupt-Refi-Tender Liquiditätsbedarf von 226,5 Mrd EUR

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Liquiditätsbedarf für den Zeitraum vom 15. bis 23. September im Rahmen der Ausschreibung ihres Hauptrefinanzierungsgeschäftes mit einem Mindestbietungssatz von 4,25% auf 226,5 Mrd EUR geschätzt. Wie die EZB am Montag mitteilte, ergibt sich daraus eine Benchmark-Zuteilung von 118 Mrd EUR. Dies ist der Zuteilungsbetrag, der den Banken eine problemlose Erfüllung ihrer Mindestreservepflicht erlaubt.

Die Zuteilung erfolgt nach amerikanischem Verfahren am Dienstag, die Valutierung ist für den Folgetag vorgesehen, an dem ein alter Tender über 176,5 Mrd EUR ausläuft. Der neue Tender wird am 24. September 2008 fällig.

DJG/kth/hab
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Lehman Brothers 0,1842$ -94.95%

 
15.09.08 21:05
NYSE 15.09. 20:47 0,1842   -3.47 -94.95%  handelte Stücke 406 Mio.  
Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22 186513
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Die Übernahme der US-Investmentbank Merrill Lynch

 
15.09.08 21:08
Die Übernahme der US-Investmentbank Merrill Lynch durch

die Bank of America Corp (BofA) ist ohne Druck der US-Bundesaufsichtsbehörden zu
Stande gekommen. Das stellten Bank-of-America-CEO Ken Lewis und sein Gegenpart
bei Merrill Lynch, John Thain, am Montag auf einer Pressekonferenz klar.
Nichtsdestotrotz sei der Deal schnell über die Bühne gegangen.

Die Verhandlungen hätten am Samstagmorgen begonnen als er Lewis angerufen habe,
berichtete der Merrill-Lynch-CEO. Thain sagte, er habe nach einem Partner für
Merrill gesucht, nachdem er die möglichen Folgen aus einer Insolvenz der Lehman
Brothers Holdings sondiert habe.

Lehman hatte am Sonntag Antrag auf Gläubigerschutz stellen müssen, nachdem der
Verkauf des Unternehmens endgültig gescheitert war.

Marktbeobachter hatten spekuliert, dass ein Kollaps von Lehman erheblichen Druck
auf Merrill Lynch ausüben und ihre Überlebensfähigkeit als unabhängige
Gesellschaft in Frage stellen würde.

Die Aktionäre von Merrill Lynch erhielten einen Anteil von 25% an dem
fusionierten Unternehmen, sagte Thain. Die Transaktion, die einen Wert von 50
Mrd USD hat, soll im Januar nächsten Jahres abgeschlossen werden.

Die beiden CEOs räumten ein, dass der Deal aus der außergewöhnlichen
Marktunsicherheit geboren wurde. Ein kombiniertes Unternehmen habe die Stärke,
auch den Rest der Finanzkrise zu überleben. Lewis schätzt, dass die Krise bis
Mitte nächsten Jahres anhalten wird. Bis sich die betroffenen Unternehmen davon
erholt hätten, dürfte es sogar bis 2010 dauern.

Thain sagte, beim Überleben in volatilen Märkten gewinne die Größe an Bedeutung.
Wie seine Zukunft aussehen wird, ist noch offen. Er und Lewis hätten wenig Zeit
gehabt, über seine weitergehende Rolle zu sprechen und ob er in ein fusioniertes
Unternehmen Bank of America-Merill Lynch eintreten werde, so Thain.

  Webseiten: www.bankofamerica.com
            www.ml.com
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Dow Jones - 400 Punkte !!

 
15.09.08 21:11
Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22 186514
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Bank of America Corp NYSE -18.55%

 
15.09.08 21:19
NYSE 15.09. 20:57 27,48   -6.26 -18.55%  gehandelte Stücke 217 Mio.  
Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22 186515
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Stellenabbau bei BofA und Merrill Lynch erwartet

 
15.09.08 21:22
Stellenabbau bei BofA und Merrill Lynch erwartet

Bei der Übernahme der US-Investmentbank Merrill Lynch
durch die Bank of America Corp (BofA) ist mit einer Restrukturierung und mit
einem Abbau von Stellen zu rechnen, da sich eine Reihe von Töchtern vom
Commercial Banking bis hin zum Investmentbanking auf beiden Seiten
überschneiden.

Zwar ist die BofA die übernehmende Gesellschaft, jedoch bleibt Merrill Lynch
trotz ihrer Schwierigkeiten das Innovationszentrum für bestimmte Geschäftszweige
- welche nun mit ihrer neuen Muttergesellschaften überlappen. Dabei handelt es
sich vor allem um Investmentbanking, Trading und Retail Brokerage. Zur gleichen
Zeit ist die BofA die Stärkere der beiden hinsichtlich des Commercial Bankings.
So ist zu erwarten, dass es auf beiden Seiten zu einem Arbeitsplatzabbau kommen
wird. Die BofA will schließlich bis 2012 rund 7 Mrd USD einsparen.

Die CEOs beider Firmen erklärten am Montag auf einer gemeinsamen
Pressekonferenz, dass die Gespräche noch nicht diese Tiefe erreicht hätten. Man
könne noch nicht exakt sagen, wo es Streichungen geben werde. Man werde auf
beide Institute schauen, was die Steigerung der Effizienz angehe, sagte BofA-CEO
Ken Lewis. Es sei jedoch klar, dass die Bereiche beider Institute überprüft
würden.

  Webseiten: www.bankofamerica.com
            www.ml.com


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Dramatische Kursverluste wegen Finanzkrise

 
15.09.08 21:26
Dramatische Kursverluste wegen Finanzkrise

Die europäischen Aktienmärkte gingen am Montag mit dramatischen Kursverlusten aus dem Handel. Im Fokus standen vor allem die Finanzwerte, die nach dem beantragten Gläubigerschutz von Lehman Brothers und der Übernahme von Merrill Lynch durch die Bank of America, einbruchartige Kursverluste verzeichneten.

Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor bis zum Handelsende 4,49 Prozent auf 3.130,78 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 gab wiederum 4,55 Prozent auf 2.728,67 Zähler nach. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete wiederum ein Minus von 3,56 Prozent auf 729,17 Punkte.

Die schweizerische Großbank UBS ist nach Angaben der "Financial Times" angesichts angeblicher Verstöße bei ihrer Offshore Private Banking-Einheit für reiche Amerikaner bestrebt, innerhalb der nächsten zwei Wochen eine Einigung mit dem US-Justizministerium zu erreichen. Im Zuge der generellen Abschläge brach die Aktie um mehr als 16 Prozent ein.


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Citigroup Inc NYSE -15.25%

 
15.09.08 21:30
gehandelte Stücke 192 Mio.
Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22 186518
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Greenspan: Mehr Banken-Pleiten

 
15.09.08 21:35
15.09.2008 15:48
Greenspan: Mehr Banken-Pleiten


Ex-Notenbank-Chef Alan Greenspan geht davon aus, dass in Zukunft noch mehr größere US-Finanzinstitute der Finanz-und Kreditkrise zum Opfer fallen werden. Weiter spricht sich der Ex-Notenbankchef dafür aus, nicht um jeden Preis angeschlagene US-Investmentbanken mit staatlicher Hilfe zu retten. Greenspan rechnet aktuell mit einer Wahrscheinlichkeit von über 50 Prozent, dass die US-Wirtschaft in eine Rezession abrutscht.
(© BörseGo AG 2007 - www.boerse-go.de,
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Schwarzer Montag

 
15.09.08 21:42


Die Krise des US-Finanzsystems spitzt sich zu. Lehman Brothers beantragt Gläubigerschutz, Merrill Lynch schlüpft unter das Dach der Bank of America. FTD.de berichtet von den dramatischen Ereignissen.


 
20.51 US-Finanzminister Henry Paulson hat am Montag um Vertrauen in das US-Finanzsystem geworben. Gleichzeitig gestand er ein, dass sich die Finanzmärkte in einer schwierigen Phase befinden. Trotz allem könnten sich die Bürger auf die Widerstandsfähigkeit des Systems verlassen, sagte Paulson am Montag im Weißen Haus. Seiner Einschätzung nach werde die US-Immobilienkrise bis zu ihrem Ende die Märkte beeinträchtigen, was noch mehrere Monate dauern könnte. Der Minister verteidigte auch die Entscheidung, keine staatlichen Mittel zur Rettung der traditionsreichen US-Investmentbank Lehman Brothers zur Verfügung zu stellen. "Das war nie eine Option", sagte Paulson.

19.47 Nach Informationen des "Wall Street Journals" könnte die angeschlagene US-Großbank Lehman Brothers noch diese Woche die Investmentsparte komplett verkaufen. Als potenzielle Käufer werden Bain Capital, Hellman & Friedman and Clayton Dubilier & Rice gehandelt. Nach dem Antrag auf Gläubigerschutz dürfte der Verkaufserlös in die Insolvenzmasse zur Befriedigung der Gläubiger eingehen.

19.11 Dem Gouverneur des US-Bundesstaates New York, David Paterson, zufolge lockert die Aufsichtsbehörde die Kreditbedingungen für die trudelnde US-Versicherung AIG. Diese bekommt damit die Möglichkeit, Kapital so umzuschichten, dass weitere 20 Mrd. $ frei werden, um damit die Krise abzuwenden.

18.57 Das US-Repräsentantenhaus wird noch diesen Monat über ein massives Investitionsprogramm beraten, mit dem die angeschlagene US-Wirtschaft stimuliert weren soll. Ziel ist vor allem die Schaffung neuer Jobs im Bereich der Infrastruktur, sagte ein Sprecher der US-Demokraten am Montag. Das Programm soll einen Umfang von 50 Mrd. $ haben.

18.36 Die New Yorker Fed lädt zu mehreren Treffen wegen der Lage beim angeschlagenen Versicherer AIG. Gesprochen werde mit Vertretern von Finanzministerium, Staatsbeamten und Finanzinstitutionen. Termine sind bislang nicht genannt.

18.30 New Yorks Governor David Paterson (Demokraten) rechnet mit bis zu 30.000 Jobs, die an der Wall Street verloren gehen könnten. Er bezeichnet die Zahl aber als "Worst-Case-Szenario".

18.02: Handelsende: Der MDAX mittelgroßer Werte verliert 4,31 Prozent auf 7762,97 Zähler. Der TecDAX steht 3,32 Prozent tiefer bei 738,51 Punkten.

17.56: Der FTSEurofirst 300-Index der wichtigsten europäischen Aktien verbucht kurz vor Handelsschluss ein Minus von 3.7 Prozent und liegt bei 1,119.47 Punkten. Das ist der niedrigste Stand seit dem 16. Juli.

17.48: Die Frankfurter Börse schließt. Der Dax fiel zeitweise bis auf 5942 Zähler und notierte damit so niedrig wie seit Oktober 2006 nicht mehr. Nachdem die US-Investoren jedoch gelassener als die europäischen Anleger auf die Lehman-Nachrichten reagierten, konnte der deutsche Leitindex seine Verluste auf 2,7 Prozent eingrenzen und ging mit 6064,16 Punkten aus dem Handel. Im Dax belief sich das Handelsvolumen auf rund 325 Millionen Aktien. Der Umsatz betrug 11,8 Mrd. Euro.

17.33: Die US-Regierung verweigert den entlassenen Chefs der Hypothekenriesen Fannie Mae und Freddie Mac Abfindungen von insgesamt 24 Mio. $. Die Bundesagentur FHFA hatte in der vergangenen Woche die beiden größten Baufinanzierer der USA wegen drohenden Bankrotts in staatliche Obhut genommen. Am Montag teilte sie in Washington mit, der "goldene Handschlag" an Fannie-Mae-Ex-Chef Daniel Mudd und den früheren Freddie-Mac-Vorstandsvorsitzenden Richard Syron werde nicht ausgezahlt. "Es wäre skrupellos, diese aufgeblasenen Zahlungen zu leisten, vor allem, da die Führung von Fannie und Freddie wohl kaum gute Noten verdient hat", sagte US-Senator Charles Schumer. Mudd hätte 8,4 Mio. $ erhalten sollen, Syron 15,5 Mio. $, wie Unternehmensberater errechneten.

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kleinerschatz:

Lehman und AIG brechen ein

 
15.09.08 21:48
Lehman und AIG brechen ein

Die US-Börsen zeigen sich am Montagmittag (Ortszeit)
weiterhin sehr schwach. Erwartungsgemäß belastet das Bündel schlechter
Nachrichten aus dem Finanzbereich auf die Stimmung an Wall Street gelegt. Der
Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) fällt gegen 19.23 Uhr MESZ um 2,2%
bzw 248 Punkte auf 11.173. Der S&P-500 gibt 2,0% bzw 25 Zähler auf 1.237 nach
und der Nasdaq-Composite sinkt um 1,4% oder 32 Punkte auf 2.229. Hauptthemen
sind der Antrag von Lehman Brothers auf Gläubigerschutz nach Chapter 11, die
Notübernahme von Merrill Lynch durch die Bank of America sowie der Kapitalbedarf
der American International Group (AIG).

"Mit der Insolvenz von Lehman Brothers ist ein Horrorszenario Wirklichkeit
geworden", sagt ein Kreditanalyst. Trotz der Hinweise in der vergangenen Woche
hätten die meisten Investoren nicht wahrhaben wollen, dass die US-Notenbank
respektive das US-Finanzministerium das Institut tatsächlich in die Insolvenz
gehen ließen, so Stimmen aus dem Handel. Daneben laste auch der bekannt
gewordene Kapitalbedarf des weltgrößten Versicherers AIG auf der Stimmung.

Lehman brechen um 93,7% auf 0,23 USD ein, nachdem sowohl Barclays als auch die
Bank of America von einem Einstieg bei der Investmentbank abgesehen haben, da
die US-Regierung nicht mehr zu Hilfszugeständnissen bereit ist. Dagegen ist
Merrill Lynch außer Gefahr: Die Bank of America will das Institut für 50 Mrd
oder 29 USD je Aktie kaufen, was einer Prämie von 71% gegenüber dem Schluss vom
Freitag, aber nur einem Drittel des 52-Wochen-Hochs entspricht. Merrill klettern
um 18,3% auf 20,07 USD. Bank of America sinken um 17%.

Größter Verlierer im Dow Jones sind derzeit AIG, die 45% einbüßen. Dem

Versicherer droht einem Bericht der "New York Times" zufolge das Aus. Hier
belastet die Sorge, ausreichend Kapital aufnehmen zu können, nachdem S&P am
Freitag angedeutet hat, das Rating zu senken. Dies würde die Kapitalaufnahme
erheblich teurer machen. An dem Kurssturz können bislang auch die Äußerungen des
Governors von New York, David Paterson, nichts ändern. Paterson erteilte AIG am
Montag die Erlaubnis, sich bis zu 20 Mrd USD Kapital bei ihren
Tochterunternehmen zu beschaffen. Auch über Washington Mutual, die um 14,2% auf
2,34 USD sinken, gibt es allerlei Bedenken. Das Institut ist ebenfalls stark in
riskante Kredite verstrickt.

Die Konjunkturdaten des Montags gingen im Trubel um die Finanzkrise beinahe
gänzlich unter. Dabei verfehlten sowohl die Daten zur Industrieproduktion im
August als auch der Empire State Manufacturing Index die Erwartungen der
Ökonomen.

  DJG/DJN/eyh


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kleinerschatz:

Bankenwelt weltweit angeschlagen

 
15.09.08 21:51
Bankenwelt weltweit angeschlagen

Für eine große Überraschung sorgte der Konkurs bei einem der ältesten und größten Investmenthäuser der USA, Lehman Brothers, berichten die Experten von Jaindl & Mautz.

Aber auch das größte Investmenthaus Merrill Lynch habe gestern nur durch eine überraschend schnelle Übernahme von der Bank of America gerettet werden können. Gleichzeitig kämen schon schlechte Nachrichten seitens der US-Versicherer. Auch der weltgrößte Versicherer AIG stehe kurz vor der Pleite, so die "New York Times". Dieses Szenario sei seitens Jaindl & Mautz schon lange vorhergesagt worden und weiter würden die Experten damit rechnen, dass diese Krise noch lange nicht ausgestanden sei.

Durch diese Meldungen sei der Dollar zum Euro wieder abgesackt und auch die Rohstoffe sollten wieder in den Fokus der Anleger kommen. Wie viele Banken in den USA und auch Europa noch in Schieflage geraten könnten, sei nicht vorhersehbar. Alles in allem sei die Bankenwelt weltweit angeschlagen und könnte durchaus in eine extreme Schieflage geraten. (15.09.2008/ac/a/m)
Marktbericht-Datum: 15.09.2008

Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG

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Dow Jones 10.000 Punkte !!

 
15.09.08 21:53
Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22 186523
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Warren Buffets Aktie im Keil gefangen

 
15.09.08 22:01


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Artikel bookmarken bei:     Warren Buffets Aktie im Keil gefangen - Was bedeutet das?Datum 10.09.2008 - Uhrzeit 16:34 (© BörseGo AG 2007, Autor: Rain André, Technischer Analyst, © GodmodeTrader - www.godmode-trader.de/)
WKN: 900567 | ISIN: US0846702076 | Intradaykurs:  


Warren Buffet (*30.08.1930) ist aktuell dritttreichster Mensch der Welt. Der größte Teil seines Vermögens ist in der von ihm aufgebauten Investment-Firma Berkshire Hathaway angelegt (er besitzt zur Zei 31% der Anteile von Berkshire Hathaway).

Berkshire Hathaway B - Kürzel: BRK.B - ISIN: US0846702076

Börse: NYSE in USD / Kursstand: 3.930 $

Rückblick: Die Berkshire Hathaway B Aktie befindet sich in einer langfristigen Kursrallye, welche sich ab September 2005 nochmals beschleunigte. Noch steiler war dann die Rallye ab August 2007, welche die Aktie bis 5.059 $ emporschnellen ließ.

Dort startete im Dezember 2007 eine mittelfristige Zwischenkorrektur, welche die Aktie bis auf ein Tief bei 3.701 $ im Juli 2008 abrutschen ließ. Seit dem läuft eine volatile Kurserholung in einer keilförmigen Handelsspanne, wobei die Aktie bislang am Widerstandsbereich bei 4.000 - 4.040 $ scheiterte. Das mittelfristige Chartbild ist neutral zu werten, das kurzfristige ebenso.

Charttechnischer Ausblick: Die keilförmige Bewegung unterhalb des Widerstandsbereichs bei 4.000 - 4.040 $ stimmt innerhalb der mittelfristigen Abwärtsbewegung zunächst kritisch. Es könnte sich um einen bärischen Keil als Fortsetzungsformation handeln.

Ein nachhaltiger Rückfall unter 3.889 $ würde für weiteren Kapitalentzug sorgen und die Aktie bis 3.701 $ und darunter an den Unterstützungsbereich bei 3.500 - 3.560 $ zurückfallen lassen. Dort wäre der Beginn einer größeren Kurserholung möglich.

Gelingt jetzt hingegen ein nachhaltiger Anstieg über 4.040 $, hellt sich das kurzfristige Chartbild spürbar auf. Deutlicheres Kaufinteresse würde aber erst bei einem nachhaltigen Anstieg über 4.200 $ aufkommen, größerer Kapitalzufluss sollte dann einen Kursanstieg bis 5.419 $ einleiten.

Kursverlauf vom 04.09.2007 bis 10.09.2008 (log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)





 

(Verkleinert auf 86%) vergrößern
Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22 186526
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kleinerschatz:

Dow Jones - 504 Punkte

 
15.09.08 22:08
Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22 186529
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kleinerschatz:

Ist mein zweiter Thread im Mülleimer?

 
16.09.08 20:22
Antworten
kleinerschatz:

Dow Jones - 108 Punkte!

 
16.09.08 20:23
Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22 186751
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kleinerschatz:

Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11000

 
16.09.08 20:27
Veränd. Vortag abs. +7,54 +10,73%  
Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22 186752
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Schockwellen der Wall Street

 
16.09.08 20:30

Schockwellen der Wall Street

Die Schockwellen der Wall Street laufen heute um den Erdball und
erschüttern auch die europäischen Aktienmärkte. Der Bankrott
von Lehman Brothers und der Notverkauf von Merrill Lynch an die Bank of
America verstören die Investoren weltweit. Neben dem Untergang dieser
beiden renommieren Investmentbanken belastet auch noch die Krise - und die
dadurch erzwungene Restrukturierung - der American International Group,
immerhin vor kurzem noch der weltweit größte
Versicherungskonzern. Besonnene Beobachter bezeichnen die Implosion in der
US-Finanzbranche aber als reinigendes Gewitter. Heute herrschen allerdings
die Pessimisten. Der DAX implodiert 4,4 Prozent auf 5.959 Punkte.

Das Grossreinemachen bei den US-Finanzriesen setzt natürlich besonders
die Bank- und Versicherungswerte unter Druck. Am härtesten trifft es
die Commerzbank, die zusätzlich durch die Übernahme der Dresdner
Bank belastet ist. Lediglich der Medizindienstleister Fresenius Medical Care
kann sich momentan dem Schlamassel entziehen. Das Papier gilt als besonders
defensiv, erklären Händler


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Bereits Hunderte Milliarden vernichtet

 
16.09.08 20:47
Bereits Hunderte Milliarden vernichtet

Von Stefan Eiselin. Aktualisiert um 18:42

Die Finanzwelt steht Kopf: Seit Anfang Jahr haben Branchenriesen wie die UBS oder Citigroup je rund 90 Milliarden an Wert verloren. Doch es gibt auch Gewinner.

Die Kursverluste bei den Finanzaktien sind massiv. Die UBS-Titel etwa stehen momentan erneut 6 Prozent im Minus. Dies nachdem sie am Montag schon 15 Prozent nachgegeben haben. Milliarden lösen sich derzeit täglich in Luft auf. Seit Anfang Jahr sind die Verluste noch dramatischer. 63 Prozent beträgt das Minus für die grösste Schweizer Bank. Ihr Börsenwert hat sich um mehr als fast 90 Milliarden Franken verringert.

Diese Entwicklung verändert auch die globale Bankenlandschaft. Während die UBS an Wert verliert und heute nur noch rund 55 Milliarden Franken Wert ist, haben Geldhäuser in anderen Weltregionen kräftig aufgeholt und überholt. Die brasilianische Grossbank Unibanco etwa wird von den Investoren inzwischen sechs Mal so hoch bewertet wie die UBS. Der spanische Bankenriese Santander ist doppelt so viel Wert.

Die CS hält sich recht gut

Ein ähnliches Bild wie bei der UBS zeigt sich jedoch bei vielen Grossen der Branche. Unter den wichtigsten Finanzhäusern der Welt haben fast alle massive Verluste an den Börsen hinnehmen müssen. Lehman Brothers, einst stolze Investmentbank mit tadellosem Ruf, musste Konkurs anmelden. Der Aktienkurs sank entsprechend seit Anfang Jahr 99 Prozent (siehe Grafik). Das Unternehmen ist an der Börse gerade noch 145 Millionen Dollar Wert. Auch der Marktwert des weltgrössten Versicherers AIG sackte seit Januar um über 90 Prozent 135 Milliarden Dollar ab.

Es gibt aber durchaus auch Gewinner in der Krise. Die britische HSBC - schwergewichtig im Kleinkundengeschäft und das vor allem auch in Entwicklungs- und Schwellenländern - hat an der Börse seit Anfang Jahr gar 5 Prozent zulegen können. Und auch die Credit Suisse steht mit einem Minus von 27 Prozent seit Anfang Jahr im Vergleich zur Konkurrenz verhältnissmässig gut da.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)

Erstellt: 16.09.2008, 11:35 Uhr
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kleinerschatz:

Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. ...:

 
17.09.08 20:13
Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22 187037
Antworten
kleinerschatz:

Citigroup senkt AIG von 'Buy' auf 'Hold'

 
17.09.08 20:27
Citigroup senkt AIG von 'Buy' auf 'Hold'
AIG

Die Citigroup hat die Aktien der American International Group (AIG) nach dem Gläubigerschutzantrag von Lehman Brothers von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 25,50 auf 14,00 US-Dollar gesenkt. Das dritte Quartal könnte angesichts weiterer Wertberichtigungen das schlechteste in der Unternehmensgeschichte werden, schrieb Analyst Joshua Shanker in einer am Montag veröffentlichten Studie.

Er rechne damit, dass der vormals weltgrößte Versicherer überleben wird. Allerdings sei noch nicht sicher, wie viele Geschäftsbereiche letztlich verkauft werden müssten und wieviel neues Kapital aufgenommen werden müsse. Der Analyst hält neben dem Verkauf der Flugzeugleasing-Tochter auch die Abspaltung anderer Geschäftsbereiche wie den Privatversicherungen für möglich. AIG müsse aber noch Details seiner Pläne veröffentlichten.

Es scheine zwar möglich, dass der Versicherer Liquidität von der US-Notenbank erhalten könne, um seinen kurzfristigen Finanzbedarf zu decken. Allerdings könnten die Ratingagenturen ihre Bewertungen weiter auf einer Ad-Hoc-Basis verändern. Das könnte schließlich auch dazu führen, dass AIG mehr Kapital benötigen werde. Das Kursziel von 14 US-Dollar beinhalte nicht nur das Risiko eines endgültigen Scheiterns, sondern auch Risiken einer Umstrukturierung und das wahrscheinliche Ergebnis, dass AIG aus den Unruhen als völlig anderes Unternehmen hervorgehen könnte.

Mit der Einstufung "Hold S" sagt Citigroup der Aktie für die kommenden zwölf Monate einen Gesamtertrag von bis zu 35 Prozent voraus./gr/gl

American International Group NYSE 17.09. 20:10 2,27   -1.48 -39.47%  
Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22 187046
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kleinerschatz:

Citigroup 13.37$ 20:15 -2.38 -15.11%

 
17.09.08 20:32
Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22 187049
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Topbankerin verlässt Citigroup

 
23.09.08 20:10

Topbankerin verlässt Citigroup

Hoch gehandelt, tief gefallen: Sallie Krawcheck galt lange Zeit als Kandidatin für den Chefposten bei der US-Großbank. Jetz muss eine der mächtigsten Frauen der Finanzbranche ihren Job aufgeben.
 
Abgang bei Citigroup: Sallie KrawcheckDie Chefin der Vermögensverwaltung für wohlhabende Privatkunden werde ihren Posten zum Jahresende aufgeben, teilte Citigroup am späten Montagabend nach Börsenschluss mit. Ihr Nachfolger soll Michael Corbat werden, der für das Institut bislang das Firmenkundengeschäft leitete.

Krawcheck galt lange Zeit als Kandidatin für den Chefposten bei Citigroup. Sie war 2002 vom damaligen Bankchef Sanford Weill als Chefin des Brokerarms Smith Barney geholt worden, zwischenzeitlich war die heute 43-Jährige als Finanzchefin des Instituts mitverantwortlich für eine Bilanzsumme von 1400 Mrd. Dollar. Ihre steile Karriere machte Krawcheck, die im vergangenen Jahr nach Citigroup-Angaben 11 Mio. Dollar verdiente, zu einer der mächtigsten Frauen im amerikanischen Finanzzentrum. Zugleich genoss sie einen Ruf als Sauberfrau.


Krawchecks Abgang kommt neun Monate, nachdem der neue Citigroup-Chef Vikram Pandit sein Amt angetreten hat. Die Managerin gilt als enge Vertraute von Pandits Vorgänger Charles Prince, der nach einem Rekordverlust von fast 10 Mrd. Dollar im vierten Quartal 2007 infolge der Subprime-Krise zurücktreten musste. Vor Krawcheck hatten bereits mehrere Prince-Vertraute die Bank verlassen.

"An der Wall Street gibt es nur wenige Frauen in Toppositionen", sagte Janet Hanson, Gründerin des Frauennetzwerks "85 Broads". "Ich bin mir sicher, dass Sallie Krawcheck jetzt viele Anrufe bekommt."

Krawcheck ist der jüngste Abgang in einer Reihe von Topbankerinnen, die seit Ausbruch der Finanzkrise ihren Job verloren haben. Im November stolperte Zoe Cruz, bis dahin Co-Präsidentin der Investmentbank Morgan Stanley, über die wachsenden Verluste durch die Subprime-Krise. Nach nur sechs Monaten im Amt musste im Juni Erin Callan als Finanzchefin der inzwischen insolventen Investmentbank Lehman Brothers zurücktreten. Callan arbeitet inzwischen bei der Schweizer Großbank Credit Suisse.

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kleinerschatz:

Citigroup -7,54%

 
23.09.08 20:16
18,50 $
-7,54%

Im Finanzsektor sacken Papiere von Washington Mutual um mehr als 5 Prozent ab, nachdem die Rating-Agentur Moody's das Rating für die Sparkasse gesenkt hat. Ferner steht hier ein Bericht der "Financial Times" im Blick, demzufolge die zuständigen Aufsichtsbehörden zunehmend Druck auf das angeschlagene Finanzinstitut ausüben. So werde eine möglichst schnelle Lösung gefordert, welche die Übernahme von Washington Mutual durch ein Bieterkonsortium vorsieht.

Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22 188220
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kleinerschatz:

Citigroup erwägt Washington-Mutual-Gebot

 
23.09.08 20:22

Die Finanzkrise verändert die weltweite Bankenlandschaft rasant. Pleiten, Fusionen, Ausverkäufe - die Finanzwelt wird von einem Beben erschüttert, bei dem kaum ein Stein auf dem anderen bleibt.

Citigroup erwägt Washington-Mutual-Gebot

Die angeschlagene US-Sparkasse Washington Mutual könnte bald einen Käufer finden: Medienberichten zufolge erwägt die US-Großbank Citigroup, ein Gebot abzugeben. Auch ein europäisches Institut ist angeblich interessiert.

Das berichtete das "Wall Street Journal" am Freitag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. JP Morgan warte seinerseits auf den richtigen Zeitpunkt für ein mögliches Gebot für die größte Bausparkasse der USA, hieß es in der Zeitung weiter.

Bisher war die Suche der US-Sparkasse nach einem Käufer Kreisen zufolge ergebnislos geblieben. Die als Interessenten gehandelten Banken - neben JP Morgan auch Wells Fargo - hätten bisher kein Angebot abgegeben, sagten mit der Situation vertraute Personen. Die Verhandlungen gingen jedoch weiter. Als weitere Käufer war den Angaben zufolge neben der Citigroup auch Europas größtes Institut HSBC im Gespräch. Das "Wall Street Journal" hatte zuletzt noch berichtet, Citigroup habe jedoch nur geringes Interesse an der US-Sparkasse. Den Angaben zufolge prüfe Washington Mutual auch andere Optionen, um sich Kapital zu beschaffen.

Spekuliert wird auch über ein mögliches Eingreifen des Staates, das nach dem Muster der Rettung des Versicherers AIG ablaufen könnte.

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kleinerschatz:

Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. ...:

 
23.09.08 20:32
Die größte US-Bankgesellschaft Citigroup Inc. (ISIN US1729671016 / WKN 871904) gab am Montag bekannt, dass Sallie Krawcheck, Leiterin der Vermögensverwaltungs-Sparte, aus dem Unternehmen ausscheiden wird.

Den Angaben zufolge wurde Mike Corbat zum CEO der Sparte Global Wealth Management (GWM) bestellt, während Edward "Ned" Kelly zum Head of Global Banking für die Institutional Clients Group (ICG) berufen wurde. Krawcheck wird indes noch bis Jahresende als Chairman von GWM fungieren.

Corbat und Kelly werden an John Havens, CEO von ICG, berichten.

Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22 188223
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meistersebi:

Citi

 
26.09.08 20:32
Warum steigt die Bank of America heute und Citi im Minus?? Kann ich mir nicht erklären.  
Antworten
meistersebi:

Geht doch

 
26.09.08 22:14
+4 % aktuell weiter so....brauche Kurziel von 22 €!!
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kleinerschatz:

CFO erwartet Ergebnisrückgang im dritten Quartal

 
29.09.08 22:51
CFO erwartet Ergebnisrückgang im dritten Quartal


Der CFO der US-Bankgesellschaft Citigroup Inc. (ISIN US1729671016 / WKN 871904) erwartet für das laufende dritte Quartal ein niedrigeres Ergebnis, als im zweiten Quartal. Dies erläuterte Gary Crittenden am Montag in einer Telefonkonferenz zu der zuvor angekündigten milliardenschweren Kapitalerhöhung.

Allerdings soll das Ergebnis noch immer über dem des ersten Quartals ausfallen. Die Analysten erwarten für das dritte Quartal einen Verlust von 2 Cents je Aktie. Im zweiten Quartal hatte sich der Verlust auf 54 Cents bzw. 1,02 Dollar im ersten Quartal belaufen.

Die größte US-Bank hatte am Morgen eine Kapitalerhöhung in Höhe von 10 Mrd. Dollar angekündigt. Außerdem solle die Quartalsdividende auf 16 Cents je Aktie reduziert werden. Dadurch erhofft sich die Citigroup eine Stärkung der eigenen Kapitalbasis. Zuvor hatte die Bankgesellschaft die Übernahme des Bankgeschäfts vom US-Konkurrenten Wachovia Corp. (ISIN US9299031024 / WKN 868326) für 2,16 Mrd. Dollar in eigenen Aktien angekündigt. Im Rahmen der Transaktion übernimmt die Citigroup die meisten Vermögenswerte und Verpflichtungen von Wachovia sowie Verluste im Volumen von bis zu 42 Mrd. Dollar. Wachovia-Verluste, die nicht von der Citigroup gedeckt sind, werden vom US-Einlagensicherungsfonds Federal Deposit Insurance Corp. (FDIC) übernommen.


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kleinerschatz:

Citigroup kündigt Kapitalerhöhung ,kürzt Dividende

 
29.09.08 22:54
Citigroup kündigt Kapitalerhöhung an, kürzt Dividende


Die US-Bankgesellschaft Citigroup Inc. (ISIN US1729671016 / WKN 871904) hat am Montag eine milliardenschwere Kapitalerhöhung angekündigt.

Demnach werde der Finanzkonzern eine Kapitalerhöhung in Höhe von 10 Mrd. Dollar durchführen. Außerdem solle die Quartalsdividende auf 16 Cents je Aktie reduziert werden. Dadurch erhofft sich die Citigroup eine Stärkung der eigenen Kapitalbasis. Zuvor hatte die Bankgesellschaft die Übernahme des Bankgeschäfts vom US-Konkurrenten Wachovia Corp. (ISIN US9299031024 / WKN 868326) für 2,16 Mrd. Dollar in eigenen Aktien angekündigt. Im Rahmen der Transaktion übernimmt die Citigroup die meisten Vermögenswerte und Verpflichtungen von Wachovia sowie Verluste im Volumen von bis zu 42 Mrd. Dollar. Wachovia-Verluste, die nicht von der Citigroup gedeckt sind, werden vom US-Einlagensicherungsfonds Federal Deposit Insurance Corp. (FDIC) übernommen.


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kleinerschatz:

Citigroup wirft Wachovia Vertragsbruch vor

 
03.10.08 22:55
Citigroup wirft Wachovia Vertragsbruch vor und beharrt auf Übernahme
16:57 03.10.08

NEW YORK (dpa-AFX) - Um die angeschlagene viertgrößte US-Bank Wachovia (Profil) ist ein dramatischer Übernahmekampf entbrannt. Der Finanzkonzern Citigroup (Profil) beharrte am Freitag auf dem zu Wochenbeginn vereinbarten Kauf von Wachovia. Dagegen verkündete die Wachovia-Spitze eine Übernahme durch den Konkurrenten Wells Fargo (Profil) zu einem weit höheren Preis. Citigroup sprach von Vertragsbruch und forderte die beiden Banken auf, das geplante Geschäft sofort zu beenden.

Wells Fargo bietet die Übernahme von Wachovia per Aktientausch im Wert von mehr als 15 Milliarden Dollar (10,8 Mrd Euro) an. Wachovia empfahl seinen Aktionären bereits die Annahme der Offerte. Die Citigroup wollte dagegen unterstützt vom staatlichen Einlagensicherungsfonds lediglich einen Großteil der Bank übernehmen und dafür nur 2,2 Milliarden Dollar zahlen./fd/DP/tw
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kleinerschatz:

Citigroup 13,23 Euro -18,60%

 
03.10.08 22:59
13,23 €
-18,60%

In den USA droht zwischen der drittgrößten und der

viertgrößten Bank ein Streit über den Kauf des strauchelnden Wettbewerbers
Wachovia. Die Bank Wells Fargo kündigte am Freitag überraschend an, die
angeschlagene Regionalbank übernehmen zu wollen. Dabei hatte erst vor vier Tagen
die Citigroup grundsätzlich eine Übernahme des operativen Geschäfts von Wachovia
vereinbart.

Die Offerte von Wells Fargo bewertet Wachovia mit insgesamt 15,4 Mrd USD. Die
Fusion soll ohne staatliche Hilfe auskommen. Die Citigroup hatte sich im
Gegensatz dazu am Montag für die von ihr angestrebte Übernahme die Hilfe des
US-Einlagensicherungsfonds (FDIC) gesichert. Der FDIC hatte der Citigroup
zugesagt, Wachovia-Verbindlichkeiten im Volumen von 53 Mrd USD zu übernehmen.
Die Transaktion sollte die Citigroup zudem nur rund 2,16 Mrd USD kosten.

Wells Fargo will Wachovia komplett übernehmen. Die Citigroup hingegen hatte die
Bereiche "Asset-Management" und "Brokerage" von der Transaktion ausgenommen.

Wells-Fargo-Chairman Dick Kovacevich sagte vor diesem Hintergrund, die
Transaktion schaffe einen größeren Wert als ein möglicher Deal mit Citigroup.
Der nun beschlossene Zusammenschluss werde den Wachovia-Anteilseignern
"bedeutende" Möglichkeiten einräumen, am Wachstum des neu entstehenden Konzerns
teilzuhaben. Zunächst rechnet die Bank als Folge der angestrebten Übernahme
allerdings mit Verlusten und Abschreibungen von insgesamt 74 Mrd USD.

Die Citigroup reagierte rasch auf den Querschuss ihres Wettbewerbers. Die New
Yorker Großbank forderte die beiden Konkurrenten auf, ihre angestrebte Fusion
unverzüglich aufzugeben. Citigroup sehe einen rechtlichen Anspruch, selbst - wie

angekündigt - Teile von Wachovia zu übernehmen. Die Bank habe alle verbindlichen
Vereinbarungen für den Wachovia-Kauf fast abgeschlossen.

Das "Wall Street Journal" berichtet in diesem Zusammenhang von einer
Vereinbarung zwischen Citigroup und Wachovia, die es der Regionalbank untersagt
hat, mit einer dritten Partei Übernahmegespräche zu führen. Wachovia gibt die
Existenz dieses Papiers sogar zu. Die Zeitung zitiert jedoch einen Insider bei
der Bank mit den Worten, das Wachovia-Management sei seinen Aktionären gegenüber
verpflichtet gewesen, das höhere Angebot von Wells Fargo zu akzeptieren. Dafür
habe die Bank das Risiko einer angreifbaren Rechtsposition auf sich nehmen
müssen. Wachovia-CEO Robert Steel sagte allerdings auch auf die direkte Frage,
ob es eine verbindliche Vereinbarung mit Citigroup über einen Verkauf gebe:
"Nein".

Der FDIC teilte nach Bekanntwerden der angestrebten Übernahme mit, hinter der
mit Citigroup getroffenen ursprünglichen Vereinbarung zu stehen. Man werde aber
alle Vorschläge prüfen und mit allen Parteien eine Lösung suchen, die dem
öffentlichen Interesse dient.

  Webseiten: www.wellsfargo.com  
Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22 190288
Antworten
kleinerschatz:

Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. ...:

 
03.10.08 23:04
WKN:CB21TQ  
Commerzbank AG Put 17.12.08 Citigr. 22 190289
Antworten
SvenOliver:

Wann kommen Zahlen der Citigroup

 
09.10.08 20:17
Der Kurs ist gut zurückgekommen. Meint Ihr es ist Lohnenswert ? Bin seit längerem bei Citi investiert und kaufe immer nach. Was haltet Ihr von einem grossen Investment bei der Citigroup ? Wann kommen Zahlen ?
Antworten
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