Dieser "Player" erhält direkt oder indirekt Unterstützung durch Donner & Reuschel, wo ein Großteil der 15,5 Millionen Aktien hinterlegt ist. Da es diese Anzahl an Aktien ja nachweislich gibt, auch wenn sie nicht über die Börse "abverkauft" werden, lassen sich theoretisch auch hohe Stückzahlen leerverkaufen. Das können aber nur Banken, Broker, Makler und sehr gut betuchte Personen, wir können das nicht. Donner & Reuschel könnte hier eine maßgebliche Rolle spielen.
Viel geshortet wird hier aber denke ich nicht, eher "manipuliert". Das Shortselling unterstützt eher die Manipulation als umgekehrt.
Das ganze Spiel fing so richtig an im April, da standen wir noch über dem Euro. Wir hatten und haben hier trotz Sharedeals nur sehr wenig Nachfrage von Kleinanlegern, das Orderbuch nach unten war und ist ziemlich leer. Für den "Player" war es ein Leichtes (vielleicht mit Unterstützung), den Kurs ins Bodenlose stürzen zu lassen, gerade in der Quiet Period. Auf einmal gab es Gerüchte um Abzocke, Pleite und überhaupt war alles schlecht. Viele Kleinanleger haben sich im Laufe des Abwärtstrends raushauen lassen. Und für den "Player" noch viel wichtiger: Kaum einer hat sich mehr getraut das Ding anzufassen, denn das hätte ihm einen Strich durch die Rechnung machen können. Und damit das auch so blieb, wurden weiter schöne große Pakete verschoben. Freitag hatte der Spuk mal kurz ein Ende, und selbst in Frankfurt wäre es mit 10.000 Euro Einsatz wieder über den Euro gegangen. Immerhin ging es 100% hoch vom Tief, bevor das Spiel fortgesetzt wurde. Wie gesagt merkt man aber, dass es immer schwieriger für den Player wird, da nun wirklich so gut wie niemand mehr bereit ist abzugeben und er bei Kursen unter 0,25 verstärkt auf "echte" Nachfrage gestoßen ist.
Es wird die Zeit kommen, wo das passiert, was einige längst wissen. Und nur wenige Kleinanleger mit starken Nerven und vor allem mit guter Sachkenntnis in Bezug auf das Unternehmen werden belohnt.