Anzeige
Meldung des Tages: Das „Next Butte?“-Setup in Montana — und es ist noch immer eine $15M-Story

Ciao Bullen

Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 9,99 15,02
Fallender DAX-Kurs 4,99 10,00 13,34
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VM48S45 , DE000VK31684 , DE000VJ701T8 , DE000VJ5NZH7 , DE000VJ67Y30 , DE000VJ8CJW7 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Thema
abonnieren
Beiträge: 53
Zugriffe: 4.628 / Heute: 1
DAX 22.224,98 -3,38% Perf. seit Threadbeginn:   +408,42%
 
big lebowsky:

Ciao Bullen

 
08.02.05 08:47
US-Aktienstratege sagt Mega-Crash des Dow Jones voraus
Joseph Granville: "Der Markt schreit nach einem Ausstieg" - Leitindex bricht nach der Prognose auf 7400 Punkte ein - Schon die Talfahrten 1976 und 2000 prophezeit
New York - Dem Dow Jones Industrial Average droht dieses Jahr der größte Verlust seit der "Großen Depression", sagt Joseph Granville voraus. Sein Gespür für Börsentendenzen hat der technische Analyst und Herausgeber des Granville Market Letter mehrfach unter Beweis gestellt, darunter die Talfahrten von 1976 und 2000.


"Wir sind in der kritischen Phase eines bevorstehenden Zusammenbruchs, und der Markt schreit nach einem Ausstieg", warnt der 81jährige: "Alle sind optimistisch. Aber es wird ein böses Erwachen geben". Den Dow sieht er bis Jahresende auf 7400 Punkte einbrechen. Nach dem Stand vom letzten Freitag, als die US-Benchmark bei 10 716,13 Punkten schloß, wäre das ein Minus von 31 Prozent. Einen solchen Rutsch verzeichnete der Dow zuletzt 1937, damals ging es 33 Prozent abwärts. Schon bis zum Quartalsende dürfte der Index auf 9500 Zähler sinken, müßte bis dahin also zwölf Prozent verlieren, so Granville.


Seinen Börsenbrief gibt Granville seit 1963 heraus. Technische Analysen erstellt er seit fast 50 Jahren, wobei er sich eher auf Handels- und Kursmuster stützt, statt Gewinn und Wirtschaftswachstum zu analysieren. Seine Börsentheorie stellte er in den 50er Jahren auf.


Für das sogenannte "on-balance-volume", kurz OBV, hat Granville im wahrsten Sinne des Wortes "die Hosen runter gelassen", ist seinem 1984 veröffentlichten "The Book of Granville" zu entnehmen. "Es war im August 1961", erinnert sich der Aktienstratege: "Ich saß auf der Herrentoilette, fernab vom hektischen Treiben der Research-Abteilung, und dachte über die Börse nach."


OBV erfaßt die Aktien-Dynamik. Steigt der Kurs, wird das Handelsvolumen zu einer kumulierten OBV-Zahl addiert. Fällt der Kurs, wird es subtrahiert. Auf diese Weise analysiert Granville täglich alle 30 im Dow aufgeführten Werte. "Volumina deuten auf Verluste hin", weiß er aus Erfahrung.


Im Auge behält der technische Analyst außerdem die Zahl der täglich steigenden und fallenden Aktien sowie die Anzahl der Werte, die auf einem 52-Wochen-Hoch oder 52-Wochen-Tief angelangt sind. Diese Charts fließen in den "Net Field Trend Indicator" ein, an dem Granville die Börsentendenz abliest.


In seinem am 20. Januar veröffentlichten Börsenbrief schrieb er, sein Indikator sei auf das Niveau vom 21. Oktober 1929 gefallen. Damals hat der Dow acht Tage später innerhalb von zwei Tagen 24 Prozent verloren. "Technisch gesehen liegt der Dow in den letzten Zügen", beschrieb Granville jetzt den Leitindex.


Richtig lag er auch am 11. März 2000, als der Nasdaq Composite Index auf den Rekordstand von 5048,62 Punkten kletterte. Granville schrieb, daß sich Technologie-Investoren "bald die Finger verbrennen werden." Bis zum 9. Oktober 2002 sackte der technologielastige Leitindex 78 Prozent ab. Falsch lag der Stratege hingegen mit seiner pessimistischen Einstellung von 1982 bis Anfang 1986, zeigt der Hulbert Financial Digest von Marketwatch. Damals kam der Dow auf eine Jahresrendite von 17 Prozent.


Allerdings hat Granville, der 250 Dollar für das Jahresabonnement seines wöchentlich erscheinenden Börsenbriefs berechnet, auch kein Problem damit, den Kurs zu wechseln. "Wenn ich falsch liege, dann gebe ich das auch offen zu, im Gegensatz zu den meisten anderen Herausgebern von Börsenbriefen", sagt Granville. Am 14. März 2002 brachte er einen Brief mit dem Titel "I Was Wrong" heraus, in dem er einräumte, im Februar 2002 zu lange "vorsichtig" geblieben zu sein. Zwischen dem 31. Januar und dem 13. März des Jahres hatte der Dow 5,9 Prozent gewonnen.


"Er ist ein sehr angesehener technischer Analyst, aber am Ende zählt eben das Ergebnis", sagt Mark Hulbert, Herausgeber des Hulbert Digest. "Wären Investoren mit seinen Tips in den letzten 20 Jahren besser gefahren, als mit einem Indexfonds? Wohl kaum", meint Hulbert. Bloomberg




Artikel erschienen am Di, 8. Februar 2005
 
   
   
  Alle Artikel vom 8. Februar 2005

 

Antworten
Acampora:

Ziemlich übertrieben: Bush fängt ja jetzt endlich

 
08.02.05 08:51
an, den Staatshaushalt zu konsolidieren. Und für Europa ist es nur von Vorteil...
Antworten
Depothalbierer:

ok ,danke für die ansage, nun weiß ich, daß es

 
08.02.05 08:54
noch mindestens 6 Monate dauert, bis es losgeht.
Antworten
big lebowsky:

Wann kommt der Downmove

 
08.02.05 15:16
Ich habe mir Puts zugelegt. Zeit wirds.
Antworten
fooley:

was Bush sagt

 
08.02.05 15:32
ist meines Erachtens der größte Dünnsinn der vergangenen Jahre. Die nackten Zahlen widerlegen JEDE Silbe seiner Absichtserklärungen.

Kaum zu glauben, aber es reichen tatsächlich ein paar aufmunternde Sätze von Bush und Grünspan ohne Substanz, um z.B. den Dollar (jedenfalls kurzfristig) zu pushen. Mittelfristig wird der Schwindel auffliegen - ich bin drauf vorbereitet *gg*
Antworten
big lebowsky:

Keine Sorge,

 
09.02.05 09:38
nicht nur Bush, sondern auch das Repräsentantenhaus werden dafür sorgen, dass der Dollaraufschwung zunächst begrenzt ist. Die USA müssen die Kosten für ihre Feldzüge einspielen. Wie soll das anders gehen als über die Inflationierung der Währung.

Wait and see

Ciao B.L.
Antworten
all time high:

Schätze mal der ANALyst hat alzheimer

 
09.02.05 09:46


PS. aber irgendwann aht jeder recht

mfg
ath
Antworten
gamblelv:

Ich bin auch nicht gerade optimistisch für den

 
09.02.05 09:57
Markt aber einen solchen Fall kann ich mir nicht vorstellen.

MFG
Antworten
bammie:

das spielt sich auf deren Seite

 
09.02.05 09:58
des Teiches ab, auf der anderen Seite kräht der Hahn ins neue Jahr.



Antworten
EinsamerSam.:

hohoho....bammie

 
09.02.05 10:16
"auf der anderen Seite kräht der Hahn ins neue Jahr." ... wie poetisch ;-)

Wie mag es sich wohl anhören, wenn der Hahn morgen früh meinen Schuh quer im Schnabel hat? *rofl*

...be invested
Der Einsame Samariter

Ciao Bullen 1806690
Antworten
bammie:

hey hey, starke Worte :)

 
09.02.05 10:35
Denk dran, haust du ihm eine, kommt Iwan der "große"  Bruder zu Hilfe !  *g*

Außerdem sagt der Feng Shui Index ein starkes Jahr vorraus :) Nix mit harter oder weicher Landung ;)

greetz
Antworten
brokeboy:

***hahaha****

 
09.02.05 11:30
immer diese auguren. wenn ein wirkliches schwergewicht, wie soros oder buffet einen crash vorhersieht,
wird er alles tun - ausser es dem rudel zu verkünden. ich ertrage diese selbsternannten "whistleblower" nicht mehr.
und: deren post füllt seit jahren meinen briefkasten - sogar 2003!
tatsache ist, dass der markt etwas gegangen ist und es einige pfeifen wurmt, dass sie noch nicht investiert sind - deshalb warten sie auf einen chancenreichen dip - hoffentlich ewig.

empfehle exakt entgegengesetzt zu handeln.
checkt also mal rein bei:

Pulsion
Sinopec
Johnson & Johnson
Balda
Indus holding
United Utilities
pc ware
arrowhead research


setzt ende märz ein paar stopps...und lacht über diesen quatsch
Antworten
bammie:

@brokeboy

 
09.02.05 14:17
Ich habe meine eigenen Vorstellungen.

Der sogenannte "Crash" muss nicht unbedingt im Sinne von starken abruptem Abfall bedeuten, gell ;) Wir werden ja sehen, wie sich das entwickelt. Parallel und unabhängig dazu, kann trotzdem investiert werden, siehe obige Empfehlungen.

Außerdem brechen neue Zeiten an, vom alten Trott, kann man sich mehr oder weniger verabschieden.




Antworten
big lebowsky:

Bislang lässt der Crash

 
09.02.05 16:13
noch auf sich warten.Aber ich denke, im Februar werden wir noch Abgaben sehen.Irgendwie passt das alles nicht zusammen. Minirenditen bei den Festverzinslichen (niedrige Zinsen)und noch "moderate" Aktienbewertung.

Also--entweder Aktien runter oder Rentencrash.Vielleicht sicherheitshalber auch einen BuFu Put...

Ciao B.L.
Antworten
Midnightlady:

Ja der Rentenmarkt ist ein Rätsel

 
09.02.05 16:16
Eigentlich auf Rezessionskurs.

Antworten
big lebowsky:

Hoppla, da hat der DAX

 
09.02.05 16:51
aber auf einmal einen tiefen Absacker genommen.Tja, wenn es runtergeht, dann wohl  schnell.
Antworten
Corypheana:

crashpropheten liegen voll im trend

 
09.02.05 17:07
wo waren diese crashpropheten 2000, 2001 und 2002? da las man nur von kaufempfehlungen, neuen höhen und aufschwüngen. seit 2003 gibt es crashpropheten wie sand am meer - seit dem steigen die märkte unaufhörlich.
aktienkurse weisen inflationäre tendenzen auf - die kurse steigen selbst in der momentanen wirtschaftskrise. theoretisch ist es somit sogar möglich, daß die wirschaftskrise neue dimensionen erreicht, während aktienkurse in neue schwindelerregende höhen streben. der dax stand so gesehen schon mal bei ein paar billionen punkten.
es wäre naiv zu glauben, so einfach per short kontrakt von einer krise profitieren zu können. das kann nur funktionieren, wenn von 1000 händlern höchsten einer daran glaubt. momentan scheint das verhältnis eher reziprok.  
Antworten
big lebowsky:

Bemerkenswerter Ansatz

 
09.02.05 17:20
das nennt man wohl antizyklisch. Ich weiss zwar nicht, wie das geht. Aber: In den mir zugänglichen Medien wird allseits zum Run auf Aktien geraten, inbesondere Europa oder Deutschland.
Antworten
Corypheana:

moin big lebowsky

 
10.02.05 10:54
zugegeben, eine gewisse medienmache und -euphorie ist unverkennbar. in den usa noch mehr als hierzulande. an echten langfristigen käufen auf breiter ebene mangelt es jedoch. relativ erscheinen die märkte dennoch stark auf hohem niveau, aus o.g. gründen. zudem haben sich seit den tiefstständen besitzverhältnisse und interessen geändert - die märkte werden zunehmend von immer weniger big playern (monopolisten) bestimmt.
deflationäre tendenzen auf der breiten seite, inflationäre tendenzen in einzelnen segmenten (aktien-, rohstoff-, anleihen- u.a. märkten) sind unverkennbar und hinweis für besitzverhältnisse und interessen. vorwiegend daraus resultiert die richtung.
zieht sich die deflation hin, werden märkte und unternehmen weiter kapitulieren (am wenigsten davon betroffen sind monopolisten). wird sie abgelöst von inflation, steigen zwar preise und märkte, unternehmen kapitulieren aber dennoch. in beiden fällen werden sehr wenige gewinner vielen verlierern gegenüber stehen (schon seit jahren unverkennbar). die krise, inmitten der wir uns befinden, wird also langfristg sein, so oder so. für den kleinen mann kann das nur heißen, retten was zu retten ist, statt von zukünftiger vermehrung, turnarounds und illusionen zu träumen.
was im großen (z.b. an den kapitalmärkten) für uns kaum überschaubar ist, läßt sich gut im kleinen beobachten.

fallbeispiel: müllers mittelständiges familienunternehmen, erfolgreich aufgebaut über jahrzehnte hinweg, ist seit der krise plötzlich nicht mehr profitabel. müller sucht nach neuen wegen zum turnaround, entsprechend den neuen zeiten. er kann auch gar nicht anders, schließlich ist es doch sein und vieler anderer lebenswerk. er trägt verantwortung für sich, seine familie, arbeitnehmer u.a. zudem ist das geschäft sein größter lebensinhalt, sein ein und alles. also nimmt er kredite, tätigt neue investitioen, modernisiert, rationalisiert, kauft neue maschinen, stellt starverkäufer ein... dennoch ändert sich nichts an der lage, ganz im gegenteil, umsätze und gewinne bleiben rückläufig, verluste mehren sich. müller gerät immer tiefer ins unheil (credit crunch + konsumflaute), bis ihm banken den hahn abdrehen oder sein unternehmen im aussichtlosen ungleichen kampf gegen global player kapituliert.  
müller hat den kern der krise nicht erkannt, seine lage verschlimmert. er ist ins offene, fast unsichtbare (oft gut getarnte) messer gerannt. hätte er seine verluste rechtzeitig begrenzt (höchste priorität bei allen geschäften!), also rechtzeitig kapituliert, hätte er noch etwas retten können. so steht er plötzlich verschuldet da, ohne altersvorsorge, ohne perspektive. seine ehemaligen mitarbeiter erhalten nicht mal abfindung.
diese tragödie spielt sich so o.ä. auf vielen ebenen ab. das ist sehr traurig, doch es ist die harte realität, die es zu erkennen gilt.  
Antworten
bammie:

run auf Aktien in DE und EU ?

 
10.02.05 12:12
was sagt uns das? ein weiteres Signal, m.E. speziell auf Langfristbasis

Insgesamt sind allerdings nicht mehr die alten Raster erkennbar, somit sind sie zum heranziehen zum historischen Vergleich, nicht mehr anwendbar.

aktuell, sind Greenspans Reden eine Farce und nur eine optische Täuschung. Zum Verständnis, das ist wie beim Obst, wird mit zig Konservierungsmitteln gewachst, optisch schön gemacht, und der Inhalt ist mehr als enttäuschend :)  

Wer glaubt, auf Knopfdruck, shorts kaufen zu können, irrt sich gewaltig.



Antworten
big lebowsky:

Warnende Stimmen--und steigende Kurse

 
12.02.05 17:22

Beim Dax versagt die Logik

Trotz Euro-Stärke, niedrigen Wachstums und hoher Arbeitslosigkeit klettert der Index auf neue Höhen. Das kann nicht mehr lange gut gehen, meint Erwin Grandinger

Die Bundesregierung schafft es doch immer wieder, einen GAU wie einen Betriebsunfall aussehen zu lassen. Und nebenbei erfährt der Börsenneuling, daß Aktienmärkte wenig mit Logik zu tun haben. Nimmt man einmal fünf Millionen Arbeitslose und addiert die sagenumwobene "stille Reserve" von über zwei Millionen, so kommt man auf mindestens sieben Millionen Menschen, die, aus welchen Gründen auch immer, kein selbst erworbenes Einkommen aufweisen können. Das entspricht nahezu neun Prozent der Gesamtbevölkerung. Aber auf den Straßen herrscht Karneval, eine Revolte bricht nicht aus, und der Dax sprintet zu neuen Höhen (hier versagt die Logik). Gleichzeitig macht Ministerpräsident Edmund Stoiber die Arbeitsmarktpolitik von Kanzler Gerhard Schröder für das Erstarken rechter Parteien verantwortlich. Wenn dem wirklich so wäre, hätten NPD und Co, bei sieben Millionen Un- oder Unterbeschäftigten, wohl bereits 20 Prozent der Stimmen in den Umfragen. Dies ist offensichtlich nicht der Fall, denn im Gegensatz zur radikalisierten Weimarer Nachkriegszeit, herrscht weder Massenarmut noch gibt es die Mediendominanz eines Verlegers.

Allerdings ist der Zustand der Massenarbeitslosigkeit auf Dauer nicht tragbar. Der Nährboden für extreme Parteien ist oft nur die Heuchelei der etablierten Parteien. Und wenn die Union nur eine ernsthafte, alternative Wirtschaftspolitik präsentieren könnte, wäre schon viel gewonnen.

Vor dem Hintergrund dieser makropolitischen und makroökonomischen Misere in Deutschland fällst es sehr schwer davon auszugehen, daß die Europäische Zentralbank in diesem Halbjahr die Zinsen erhöhen wird. Natürlich ist Deutschland nicht die Eurozone. Insbesondere der Immobilienboom in Frankreich sowie die erhöhte Liquidität M3 sorgt für Inflationsrisiko-Angstschweiß auf der Stirn mancher EZB-Volkswirte. Doch wenn uns unser Eindruck nicht täuscht, wendet sich die EZB allmählich vom Heiligen Gral der Bundesbank - nämlich der Geldmengensteuerung - ab (ein weiterer Meilenstein beim Abstieg der Bundesbank). Im Vordergrund stehen aus unserer Sicht für die EZB die ökonomischen, nicht die monetären Bedürfnisse. Und ein Blick auf Deutschland zeigt schnell, daß eine Zinsanhebung nicht angebracht ist, obwohl in anderen Ländern der Eurozone höhere Zinsen nicht schaden könnten. Das ist die Kehrseite einer Währungsunion. Eine erste Zinsanhebung brächte eine erhebliche Signalwirkung mit sich. Einer Erhöhung müßten weitere Schritte folgen, um Konsistenz zu wahren. Dies würde bedeuten, daß der Zinsabstand zum US-Dollar relativ konstant bliebe. Mit der Wirkung, daß der Euro nicht weiter abwertet. Insofern denken wir, daß eine EZB-Zinserhöhung im ersten Halbjahr unwahrscheinlich ist, also uns ein Dax-freundliches Zinsumfeld erhalten bleibt.

Aber Analysen zeigen, ein Aktienmarkt kann auf Dauer nur im Gleichklang mit dem Wirtschaftswachstum steigen. Insofern ist beim Dax weiterhin Skepsis angesagt, obwohl Sentiment und Charttechnik eine andere Sprache sprechen, und die Fondsindustrie wieder steigende Zuflüsse verzeichnet. Makropolitisch und -ökonomisch ist der Dax für uns aber zu weit gelaufen. Wolfgang Clement, der "Superwirtschaftsminister" der Bundesregierung, ist für uns ein "Ankündigungsminister" und damit ein Totalausfall. Rot-Grün ist und bleibt für uns ein linkes, politisches Bündnis mit fehlendem ökonomischem Sachverstand, doch hoher PR-Energie. Euro-Erholung und die möglicherweise vor ihrem Ende stehende Bärenmarktrallye an Wall Street sind die exogen Faktoren, die dem Dax momentan helfen. Mehr Realitätsbezogenheit sehen wir in der Euribor-Kurve. Aber nur wer an eine aggressive EZB glaubt, sollte dort eine Short-Position aufbauen, wobei eine Short-Euro-Dollar- (Zins)-Position dann aber logischer wäre, da die Wahrscheinlichkeit, daß die Fed die Zinsen um weniger als 50 Basispunkte bis Ende Juni anhebt, nahezu ausgeschlossen ist.

Artikel erschienen am Sa, 12. Februar 2005

Antworten
bammie:

Der böse Zauberer des Ostens

 
12.02.05 17:33
"Der böse Zauberer des Ostens" signalisiert Achterbahnfahrt an den Weltbörsen
Analyst Chris Zee stellt zum vierzehnten Mal den Feng-Shui-Index vor: Goldpreis steigt auf 600 Dollar, der Euro legt auf 1,50 Dollar zu und Bush tauscht hochrangigen Mitarbeiter aus

Hongkong - Im chinesischen Jahr des Hahns brauchen Anleger starke Nerven. Bei den Aktienkursen sollten sie sich auf eine Achterbahnfahrt einstellen, warnt CLSA. Der Broker aus Hongkong hat zum vierzehnten Mal den jährlichen Feng-Shui-Index aufgestellt. Demnach werden die Aktienkurse im Juli auf einen Tiefpunkt fallen, bevor sie im Oktober ihren Gipfelpunkt erreichen.

Dabei ziehe das Glück vom Westen in den Osten, schreibt CLSA-Analyst Chris Zee, genannt "der böse Zauberer des Ostens", in einer Studie. Die Börse Hongkong beende das Jahr mit höheren Kursen, während der US-Dollar seine Talfahrt fortsetze, signalisiert der Feng-Shui-Index. Die US-Währung dürfte gegenüber dem Yen bis auf 90 Yen je Dollar und gegenüber dem Euro auf 1,50 Dollar nachgeben. US-Präsident George W. Bush tausche mindestens einen "hochrangigen" Mitarbeiter aus und müsse weitere Rückschläge im Irak hinnehmen, heißt es weiter. Und der Goldpreis klettere auf 600 Dollar je Unze.

Nach dem chinesischen Kalender beginnt das Jahr des Hahns am 9. Februar. "Der Hahnenschrei kündigt das dritte Jahr mit Kursgewinnen an der Börse an", schreibt Zee. "Den Westen hat die Glücksphase verlassen, ihm stehen nun zwei Jahrzehnte nachlassenden Glücks bevor." In China und Japan werde die wirtschaftliche Expansion weiter gehen, während Länder, die von US-Exporten abhängig sind wie Singapur, Südkorea und Taiwan sich auf ein langsameres Wachstum einstellen müssen, prognostizieren Zee und sein Team von fünf "Zauberstab-Experten" oder Analysten.


CLSA wurde 2004 in einer Umfrage des Magazins Asiamoney zum besten regionalen Brokerhaus gekürt. Für den Hang-Seng-Index in Hongkong hat CLSA in diesem Jahr keine genaue Prognose abgegeben. "Die Geister verbieten uns, so respektlos zu sein und exakte Indexziele zu nennen", begründetet CLSA. 2004, im Jahr des Affen, hatte der Broker für den Hang-Seng einen Indexwert von 14 600 Punkte vorhergesagt. Tatsächlich legte Hongkongs Börsenbarometer 13 Prozent zu auf 14.230,14 Punkte, nur 2,5 Prozent von der Feng-Shui-Prognose entfernt.

Der Feng-Shui-Index wurde auf der Basis der traditionellen Lehre der Geomantie entwickelt, die in Asien, insbesondere in Hongkong sehr ernst genommen wird. Häufig lassen sich Asiaten bei der Konzeption von Büros oder Appartementhäusern von Feng-Shui-Meistern beraten, um das Maximum an guten Einflüssen herauszuholen. So wird von Wohnungen abgeraten, die auf einen Friedhof blicken oder mit anderen Symbolen von Unglück oder Tod assoziiert werden.

Im Feng Shui spielen fünf Elemente eine entscheidende Rolle, nämlich Metalle wie Gold, sowie Wasser, Holz, Feuer und Erde. Beispielsweise repräsentiert das Element Feuer die Branchen Technologie und Telekom. Die Elemente Gold und Erde stehen für Banken und Immobilien, erläutert CLSA.

Im ersten Halbjahr des kommenden Jahres wird das Element Feuer dominieren, Technologie- und Telekomwerte werden sich daher überdurchschnittlich entwickeln. Im zweiten Jahr übernehmen dann die Elemente Gold und Erde die Führung, so daß Finanzwerte die Nase vorn haben werden, signalisiert der Feng-Shui-Index. Eine Abschwächung erwarten die CLSA-Analysten im Transport-Sektor. Das Element Gold schafft Wasser, was ein Nachlassen der Reisetätigkeit bedeutet.

Zee und seine Kollegen sehen in diesem Jahr eine Dominanz des Elementes Gold, was den Preis des Edelmetalls über 600 Dollar heben wird. Den Ölpreis sieht CSLA über dem Jahresdurchschnitt von 2004 von 41 Dollar je Barrel, weil das Element Feuer positiv für den Energiesektor sei. Allerdings dürfte der Ölpreis nicht über das Rekordhoch von 55,65 Dollar klettern, weil es keine größeren Anschläge geben werde, die den Preis treiben. Bloomberg  
Antworten
54reab:

was bitte hat

 
12.02.05 17:36
"Trotz Euro-Stärke, niedrigen Wachstums und hoher Arbeitslosigkeit klettert der Index auf neue Höhen" mit der entwicklung der kurse zu tun? soviel wie "wenn es morgen regnet oder schneit"! maßgeblich sind doch eingefahrene gewinne und zu erwartende gewinne. viele dax-unternehmen haben rekordgewinne eingefahren und erwarten keinen kurzfristigen abschwung. der dax ist so billig wie seit jahren nicht mehr: DAX-Bewerung von Ende 2004


 Ciao Bullen 1812945

Antworten
big lebowsky:

Gute Frage reab

 
12.02.05 18:17
ich hatte wohl am Donnnerstag in der Welt(finde ihn leider nicht) einen Bericht gelesen, wonach Wirtschaftswachstum und Aktien bzw. Börsenperformance in gar keinem Verhältnis stehen.

Übrigens: Nach dem Bericht wäre Australien das land gewesen, in dem man in den letzten 100 Jahren am besten performt hätte...

Vielleicht finde ich den Artikel noch.

Ciao b.L.
Antworten
lehna:

All die Crash-Gurus und Insider...

 
12.02.05 19:04
kannst du in die Tonne treten.
Wer auf diese Spezies hört wird meist zum Geldgeber für Andere.
Wer seit Herbst voll im Markt ist kann natürlich die nächsten 8 Wochen über Gewinnmitnahmen mal nachdenken.
Aber nicht für Geld und gute Worte würde ich momentan aussteigen...

Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht Alle 1 2 3 WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 9,99 15,02
Fallender DAX-Kurs 4,99 10,00 13,34
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VM48S45 , DE000VK31684 , DE000VJ701T8 , DE000VJ5NZH7 , DE000VJ67Y30 , DE000VJ8CJW7 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Neueste Beiträge aus dem DAX Index Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
57 2.423 2026-QV-GDAXi-DJ-GOLD-EURUSD-JPY lo-sh Mister86 21:26
  1.056 Daxi immer im up und down bullbaer1 gibbywestgermany 20.03.26 22:39
29 3.818 Banken & Finanzen in unserer Weltzone lars_3 Lavati 20.03.26 11:49
101 38.958 QuoVadisDax - das Original - Nachfolgethread MHurding MHurding 20.03.26 09:01
52 1.306 Die Links zu den Sternenkinder (DAX Spiel) Teil2 BackhandSmash BackhandSmash 20.03.26 08:45

--button_text--