Die Warnung kam rechtzeitig. Bereits vor knapp einem Jahr ließ sich mithilfe der Chartanalyse erkennen, dass die meisten Aktien im Index Dow Jones ein deutlich angeschlagenes Bild aufwiesen (WirtschaftsWoche 15/2001).
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Anleger, die entsprechend handelten und Titel wie DuPont, United Technologies oder Walt Disney verkauften, ersparten sich zwischenzeitliche Kursverluste von 30, 40 und 50 Prozent.
Für die charttechnische Analyse zur Abschätzung künftiger Kursentwicklungen ziehen Profis eine Vielzahl häufig kompliziert gestalteter Indikatoren heran. Die einfachste und dennoch sehr verlässliche Methode kann jeder Privatanleger nachvollziehen: die Analyse der mittel- und langfristigen Trends. Beim Blick auf die Chartverläufe der großen Indizes erkennen Investoren: Der Deutsche Aktienindex (Dax) weist langfristig ein beinahe identisches Verlaufsmuster wie der amerikanische Dow Jones auf. Dieser gleichförmige Verlauf belegt die viel zitierte Börsenweisheit, dass der deutsche Markt am Tropf der New Yorker Wall Street hängt.
Auch in nächster Zeit dürfte sich der Dax nicht deutlich von der US-Börse abkoppeln. Beiden Indizes gemein ist, dass sie nun schon seit 23 Monaten dagegen kämpfen, ihren mittelfristigen Abwärtstrend zu durchbrechen. Aktuell liegt dieser im Dax bei etwa 5400 Zählern, im Dow Jones bei knapp 11000 Punkten. Sollten die Indizes die Trends überwinden, wäre dies ein starkes Signal, Aktien zu kaufen. Insbesondere der Dow Jones erlahmt aber zusehends beim Versuch, an den Abwärtstrend überhaupt heranzulaufen. Gleichzeitig ist er auch zwischenzeitlich unter die Unterstützungsmarke von 10000 Zählern gerutscht, die nun einen weiteren Widerstand bildet. Etwas besser sieht es beim Dax aus, dessen Unterstützungslinie von rund 4500 Punkten zuletzt gut hielt.
Das mittelfristige Szenario signalisiert dem Anleger, derzeit abzuwarten. Denn vermutlich werden Dow Jones und Dax bald ihre langfristigen Aufwärtstrends testen, die aktuell bei rund 9000 und gut 3900 Punkten liegen. Sollten die Indizes unter diese Marken rutschen, droht ein gehöriger Kurssturz, denn dann würden auch die Daueroptimisten ihre Aktien auf den Markt werfen. Langfristig orientierte Anleger setzen an den langfristigen Aufwärtstrends ihrer Aktien konsequent einen Stop-Loss. Sollte sich herausstellen, dass dieser schon gebrochen ist, sind Verkäufe ratsam. Zu beachten ist dabei, dass sich die Trendlinien im Zeitverlauf verschieben. So wird der langfristige Aufwärtstrend im Dow Jones etwa zum Jahresende an die 10000-Punkte-Marke heranlaufen. Der Aufwärtstrend im Dax liegt dann bei etwa 4500 Zählern.
Vieles deutet darauf hin, dass es gegen Jahresende aus technischer Sicht zum großen Showdown an den Märkten kommen wird. Halten bis dahin die mittelfristigen Abwärtstrends und die langfristigen Aufwärtstrends, laufen beide zusammen. Fallen die Aufwärtstrends, wird sich vermutlich die Baisse noch lange fortsetzen – wie von Anfang der Siebziger- bis Anfang der Achtzigerjahre käme es dann im besten Fall zu einer ausgeprägten Seitwärtsbewegung. Im schlimmsten Fall ginge es Dax und Dow wie dem japanischen Nikkei, der seit 13 Jahren imTrend fällt
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Quelle: wiwo.de / Christof Schürmann
Kann mir jemand sagen wie ich das Bild direkt einfügen kann ??
Gruß Brummer
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Anleger, die entsprechend handelten und Titel wie DuPont, United Technologies oder Walt Disney verkauften, ersparten sich zwischenzeitliche Kursverluste von 30, 40 und 50 Prozent.
Für die charttechnische Analyse zur Abschätzung künftiger Kursentwicklungen ziehen Profis eine Vielzahl häufig kompliziert gestalteter Indikatoren heran. Die einfachste und dennoch sehr verlässliche Methode kann jeder Privatanleger nachvollziehen: die Analyse der mittel- und langfristigen Trends. Beim Blick auf die Chartverläufe der großen Indizes erkennen Investoren: Der Deutsche Aktienindex (Dax) weist langfristig ein beinahe identisches Verlaufsmuster wie der amerikanische Dow Jones auf. Dieser gleichförmige Verlauf belegt die viel zitierte Börsenweisheit, dass der deutsche Markt am Tropf der New Yorker Wall Street hängt.
Auch in nächster Zeit dürfte sich der Dax nicht deutlich von der US-Börse abkoppeln. Beiden Indizes gemein ist, dass sie nun schon seit 23 Monaten dagegen kämpfen, ihren mittelfristigen Abwärtstrend zu durchbrechen. Aktuell liegt dieser im Dax bei etwa 5400 Zählern, im Dow Jones bei knapp 11000 Punkten. Sollten die Indizes die Trends überwinden, wäre dies ein starkes Signal, Aktien zu kaufen. Insbesondere der Dow Jones erlahmt aber zusehends beim Versuch, an den Abwärtstrend überhaupt heranzulaufen. Gleichzeitig ist er auch zwischenzeitlich unter die Unterstützungsmarke von 10000 Zählern gerutscht, die nun einen weiteren Widerstand bildet. Etwas besser sieht es beim Dax aus, dessen Unterstützungslinie von rund 4500 Punkten zuletzt gut hielt.
Das mittelfristige Szenario signalisiert dem Anleger, derzeit abzuwarten. Denn vermutlich werden Dow Jones und Dax bald ihre langfristigen Aufwärtstrends testen, die aktuell bei rund 9000 und gut 3900 Punkten liegen. Sollten die Indizes unter diese Marken rutschen, droht ein gehöriger Kurssturz, denn dann würden auch die Daueroptimisten ihre Aktien auf den Markt werfen. Langfristig orientierte Anleger setzen an den langfristigen Aufwärtstrends ihrer Aktien konsequent einen Stop-Loss. Sollte sich herausstellen, dass dieser schon gebrochen ist, sind Verkäufe ratsam. Zu beachten ist dabei, dass sich die Trendlinien im Zeitverlauf verschieben. So wird der langfristige Aufwärtstrend im Dow Jones etwa zum Jahresende an die 10000-Punkte-Marke heranlaufen. Der Aufwärtstrend im Dax liegt dann bei etwa 4500 Zählern.
Vieles deutet darauf hin, dass es gegen Jahresende aus technischer Sicht zum großen Showdown an den Märkten kommen wird. Halten bis dahin die mittelfristigen Abwärtstrends und die langfristigen Aufwärtstrends, laufen beide zusammen. Fallen die Aufwärtstrends, wird sich vermutlich die Baisse noch lange fortsetzen – wie von Anfang der Siebziger- bis Anfang der Achtzigerjahre käme es dann im besten Fall zu einer ausgeprägten Seitwärtsbewegung. Im schlimmsten Fall ginge es Dax und Dow wie dem japanischen Nikkei, der seit 13 Jahren imTrend fällt
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Quelle: wiwo.de / Christof Schürmann
Kann mir jemand sagen wie ich das Bild direkt einfügen kann ??
Gruß Brummer