In der Statistik sticht der Dezember eigentlich als einer der
besten Monate des Jahres heraus. Die Kurse an den deutschen und
amerikanischen Handelsplaetzen legten in der Vergangenheit
jeweils deutlich zu, was zur Bildung des Fachterminus "Jahresend-
rallye" fuehrte. In diesem Jahr, wie auch im letzten, bleibt die
erhoffte Rallye jedoch bislang aus. Bei nur noch drei verbleiben-
den Handelstagen in diesem Jahr sind die Aussichten, dass das
bisherige Monatshoch von 3380 Punkten im DAX noch einmal erreicht
oder gar uebertroffen werden koennte, nur noch gering. Dass die
Jahresperformance des DAX in diesem Jahr negativ werden wird,
duerfte damit ebenfalls feststehen. Die erste Notierung fuer den
Index hatte im Januar noch bei 5160 Zaehlern gelegen.
Ein Blick in die Geschichte vermag zumindest etwas Hoffnung zu
schenken. In einer Rundschrift der Investmentbank Merrill Lynch
wurde nach drei aufeinander folgenden, schwaecheren Jahren fuer
den Dow Jones Industrials eine Parallele zur Boersenkrise in den
Zwanziger Jahren gezogen. Damals (1929-32) waren vier schwaechere
Jahre in Folge verzeichnet worden. Ein Ereignis, welches sich
bislang nicht wiederholt hat. Wenn es denn in 2003 in den USA
nicht zur Einstellung dieses historischen Rekordes kommen sollte,
so ist zu hoffen, dass sich die deutschen Boersen von einer
positiven Entwicklung nicht abkoppeln werden.
besten Monate des Jahres heraus. Die Kurse an den deutschen und
amerikanischen Handelsplaetzen legten in der Vergangenheit
jeweils deutlich zu, was zur Bildung des Fachterminus "Jahresend-
rallye" fuehrte. In diesem Jahr, wie auch im letzten, bleibt die
erhoffte Rallye jedoch bislang aus. Bei nur noch drei verbleiben-
den Handelstagen in diesem Jahr sind die Aussichten, dass das
bisherige Monatshoch von 3380 Punkten im DAX noch einmal erreicht
oder gar uebertroffen werden koennte, nur noch gering. Dass die
Jahresperformance des DAX in diesem Jahr negativ werden wird,
duerfte damit ebenfalls feststehen. Die erste Notierung fuer den
Index hatte im Januar noch bei 5160 Zaehlern gelegen.
Ein Blick in die Geschichte vermag zumindest etwas Hoffnung zu
schenken. In einer Rundschrift der Investmentbank Merrill Lynch
wurde nach drei aufeinander folgenden, schwaecheren Jahren fuer
den Dow Jones Industrials eine Parallele zur Boersenkrise in den
Zwanziger Jahren gezogen. Damals (1929-32) waren vier schwaechere
Jahre in Folge verzeichnet worden. Ein Ereignis, welches sich
bislang nicht wiederholt hat. Wenn es denn in 2003 in den USA
nicht zur Einstellung dieses historischen Rekordes kommen sollte,
so ist zu hoffen, dass sich die deutschen Boersen von einer
positiven Entwicklung nicht abkoppeln werden.