Zwei Äußerungen des Chefs der Deutschen Telekom sorgen am Freitag für Unsicherheit und Verwirrung an den Börsen. Zum einen erklärt Ron Sommer, er sehe nur noch minimale Chancen für ein Zustandekommen des Liberty-Geschäfts. Zum anderen stellt der Telekom-Chef den geplanten Börsengang seiner Mobilfunktochter T-Mobile in diesem Jahr in Frage. Aussagen aus dem Hause Telekom gingen bislang immer in die entgegengesetzte Richtung.
Die Chancen für einen Verkauf der Kabelnetze an das US-Unternehmen Liberty bezeichnet Sommer am Rande eines Wirtschaftskongresses in Berlin als „sehr gering“. Damit stellt sich Sommer gegen die bisherigen Aussagen aus seinem Unternehmen, die, ungeachtet aller Hindernisse, weiterhin Optimismus gepredigt haben. Dabei ist Liberty bereits zweimal vom Bundeskartellamt abgemahnt worden. Einzige Möglichkeit, eine Absage der Behörde zu kippen, wäre ein Ministerentscheid. Sommer rechnet jedoch nicht damit, dass ein solcher von Liberty beantragt wird.
Trotz der geringen Chance für das Geschäft, gibt Sommer seine Hoffnung schon allein aus Prestigegründen nicht auf. Einen Investor wie Liberty zu verlieren, sei eine Schande. Zudem würden der Telekom ohne das Geschäft Erlöse in Höhe von 5,5 Mrd. Euro fehlen, die für den Abbau des Schuldenberges eingeplant waren. Eigentlich sollten die insgesamt 65 Mrd. Euro an Verbindlichkeiten des Telekommunikationskonzerns in diesem Jahr um 15 Mrd. Euro verringert werden.
Weitere 10 Mrd. Euro zum Schuldenabbau der Deutschen Telekom sollten aus dem Börsengang von T-Mobile fließen. Doch seit heute steht auch dieser in Frage. Auf Grund des schlechten Marktumfelds sieht der Telekom-Chef derzeit nur eine geringe Nachfrage nach Aktien der Mobilfunktochter. Bislang war vorgesehen, T-Mobile entweder im Juni oder im November an den Markt zu bringen. Nun schließt Sommer nicht mehr aus, dass das IPO erst im kommenden Jahr stattfindet. Die Vorbereitungen für einen Börsengang in diesem Jahr liefen aber weiter.
(Quelle: informer2.comdirect.de)
So long,
Calexa
Die Chancen für einen Verkauf der Kabelnetze an das US-Unternehmen Liberty bezeichnet Sommer am Rande eines Wirtschaftskongresses in Berlin als „sehr gering“. Damit stellt sich Sommer gegen die bisherigen Aussagen aus seinem Unternehmen, die, ungeachtet aller Hindernisse, weiterhin Optimismus gepredigt haben. Dabei ist Liberty bereits zweimal vom Bundeskartellamt abgemahnt worden. Einzige Möglichkeit, eine Absage der Behörde zu kippen, wäre ein Ministerentscheid. Sommer rechnet jedoch nicht damit, dass ein solcher von Liberty beantragt wird.
Trotz der geringen Chance für das Geschäft, gibt Sommer seine Hoffnung schon allein aus Prestigegründen nicht auf. Einen Investor wie Liberty zu verlieren, sei eine Schande. Zudem würden der Telekom ohne das Geschäft Erlöse in Höhe von 5,5 Mrd. Euro fehlen, die für den Abbau des Schuldenberges eingeplant waren. Eigentlich sollten die insgesamt 65 Mrd. Euro an Verbindlichkeiten des Telekommunikationskonzerns in diesem Jahr um 15 Mrd. Euro verringert werden.
Weitere 10 Mrd. Euro zum Schuldenabbau der Deutschen Telekom sollten aus dem Börsengang von T-Mobile fließen. Doch seit heute steht auch dieser in Frage. Auf Grund des schlechten Marktumfelds sieht der Telekom-Chef derzeit nur eine geringe Nachfrage nach Aktien der Mobilfunktochter. Bislang war vorgesehen, T-Mobile entweder im Juni oder im November an den Markt zu bringen. Nun schließt Sommer nicht mehr aus, dass das IPO erst im kommenden Jahr stattfindet. Die Vorbereitungen für einen Börsengang in diesem Jahr liefen aber weiter.
(Quelle: informer2.comdirect.de)
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