Dr. Georg Thilenius
Gute und Schlechte Nachrichten.
In USA haben in der letzten Zeit große Unternehmen, die Ihre Branchen jeweils dominieren, recht ansehnliche Ergebnisse geliefert. Dazu gehören Cisco System, Applied Materials und Dell. Dies sind die Flakschiffe der Technologie Branche, die in den letzten 1 ½ Jahren sehr stark unter den Abschwung gelitten hat.
Andererseits gibt es Untersuchungen der Staatsanwaltschaft und der Börsenaufsicht gegen führende Aktienhandelsunternehmen wie Merrill Lynch und einige andere. Es geht dabei um die Interessekonflikte der Analysten. Es ist klar, dass in diesem Umfeld keine große Kaufbereitschaft aufkommen mag. Denn einerseits sind die Unternehmensergebnisse der großen Unternehmen recht ansehnlich, andererseits fehlt das Vertrauen, bei einem Unternehmen Aktien zu Kaufen, bei dem gerade die Staatsanwaltschaft und die Börsenaufsicht im Hause sind. Denn es wird immer wieder die Frage gestellt, ob man den vorgelegten Analysen denn trauen kann. Es wird auch die Frage gestellt, ob man nach dem Enronskandal den Bilanzen und den vorgelegten Ertragszahlen überhaupt trauen kann.
Was macht der vorsichtige Investor in dieser Lage? Einerseits möchte er gerne führende Werte auf einem niedrigen Kursniveau kaufen, andererseits gibt es doch noch eine Menge Vertrauensschaden wieder gutzumachen. Der vorsichtige Investor wird deshalb abwarten, wie sich die Marktlage in den nächsten Wochen entwickelt. Sollten die Unternehmen, die gute Zahlen präsentieren, auch einen kräftigen Aufschwung ihrer Börsenkurse erleben, kann er mit Investitionen beginnen. Sollten den guten Zahlen aber keine guten Kurse folgen, dann muss er daraus schließen, dass die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft und anderer Staatsorgane wohl noch manchen Missbrauch zu Tage fördern werden.
Wer ganz sicher gehen will, ob nun auch alle schlechten Nachrichten verarbeitet sind, wird warten bis sich der Standard and Poor´s 500 Index deutlich über der Marke von 1100 etabliert. Das bedeutet er müsste etwa 2 Wochen oberhalb dieser Marke stehen dann wäre ein Rückfall auf die Tiefstände der vergangenen Wochen seit Anfang April relativ unwahrscheinlich.
Dr. Georg Thilenius
Gute und Schlechte Nachrichten.
In USA haben in der letzten Zeit große Unternehmen, die Ihre Branchen jeweils dominieren, recht ansehnliche Ergebnisse geliefert. Dazu gehören Cisco System, Applied Materials und Dell. Dies sind die Flakschiffe der Technologie Branche, die in den letzten 1 ½ Jahren sehr stark unter den Abschwung gelitten hat.
Andererseits gibt es Untersuchungen der Staatsanwaltschaft und der Börsenaufsicht gegen führende Aktienhandelsunternehmen wie Merrill Lynch und einige andere. Es geht dabei um die Interessekonflikte der Analysten. Es ist klar, dass in diesem Umfeld keine große Kaufbereitschaft aufkommen mag. Denn einerseits sind die Unternehmensergebnisse der großen Unternehmen recht ansehnlich, andererseits fehlt das Vertrauen, bei einem Unternehmen Aktien zu Kaufen, bei dem gerade die Staatsanwaltschaft und die Börsenaufsicht im Hause sind. Denn es wird immer wieder die Frage gestellt, ob man den vorgelegten Analysen denn trauen kann. Es wird auch die Frage gestellt, ob man nach dem Enronskandal den Bilanzen und den vorgelegten Ertragszahlen überhaupt trauen kann.
Was macht der vorsichtige Investor in dieser Lage? Einerseits möchte er gerne führende Werte auf einem niedrigen Kursniveau kaufen, andererseits gibt es doch noch eine Menge Vertrauensschaden wieder gutzumachen. Der vorsichtige Investor wird deshalb abwarten, wie sich die Marktlage in den nächsten Wochen entwickelt. Sollten die Unternehmen, die gute Zahlen präsentieren, auch einen kräftigen Aufschwung ihrer Börsenkurse erleben, kann er mit Investitionen beginnen. Sollten den guten Zahlen aber keine guten Kurse folgen, dann muss er daraus schließen, dass die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft und anderer Staatsorgane wohl noch manchen Missbrauch zu Tage fördern werden.
Wer ganz sicher gehen will, ob nun auch alle schlechten Nachrichten verarbeitet sind, wird warten bis sich der Standard and Poor´s 500 Index deutlich über der Marke von 1100 etabliert. Das bedeutet er müsste etwa 2 Wochen oberhalb dieser Marke stehen dann wäre ein Rückfall auf die Tiefstände der vergangenen Wochen seit Anfang April relativ unwahrscheinlich.
Dr. Georg Thilenius