Boden noch nicht erreicht


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calexa:

Boden noch nicht erreicht

 
25.03.03 20:09
Die Kanonen hatten noch nicht angefangen zu donnern, da setzten Anleger bereits auf einen Sieg der US-geführten Truppen und entfachten eine spektakuläre Kriegsrallye. Innerhalb von nur sieben Handelstagen gewann der Dax  in den vergangenen zwei Wochen mehr als 20 Prozent. Ob der Höhenflug anhält, ist fraglich. Der unerwartet heftige Widerstand der irakischen Armee hat die Stimmung an der Börse jedenfalls schon deutlich eingetrübt.

John Hatherly, Leiter der Abteilung Global Analysis bei der Prudential-Tochter M&G Investments, geht davon aus, dass der Dax noch einmal unter die Tiefststände von Anfang März zurückfallen könnte.

Die derzeitige Marktsituation erinnert den Anlageprofi an die vorangegangenen Bärenmarkt-Rallyes. Seit Beginn des Kursverfalls im März 2000 hätten die Aktienmärkte dreimal einen Ausbruchversuch gestartet. Jedes Mal hätten die Börsen aber nur kurzfristig deutliche Gewinne verzeichnet, um danach auf ein noch tieferes Niveau zu fallen.

Der Rallye geht die Puste aus

"Der Markt reagiert auf Schlagzeilen. Und die vorigen Rallyes wurden ausgebremst, weil die Nachrichtenlage so schlecht war", sagte Hatherly. Aber selbst wenn die aktuelle Irak-Krise gut ausgehen sollte, blieben immer noch die Probleme Nordkorea oder andere Länder, die US-Präsident George W. Bush als "Achse des Bösen" bezeichnet hat.

Der Markt werde also weiterhin von Unsicherheit und extremen Schwankungen geprägt sein. Ein Umfeld, das den reaktionsschnellen Hedgefonds zugute kommen kann.

Nach Ansicht von Hatherly ist es wahrscheinlich, dass vor allem angelsächsische Hedgefonds den deutschen Aktienmarkt in den vergangenen Monaten in die Knie gezwungen haben. Etliche Faktoren hätten dafür die nötigen Voraussetzungen geschaffen: die Zusammensetzung des Dax mit vielen Tech- und Finanzwerten, die lahmende deutsche Konjunktur, der steigende Euro-Kurs und die schleppenden Arbeitsmarktreformen der Regierung.

In dieser Kombination "sahen die Hedgefonds im Dax wohl ein One-Way-Ticket. Und in vielen Fällen lagen sie auch richtig."

Kritisch an der aktuellen Situation bewertet Hatherly jedoch, dass der Handel immer noch von den Hedgefonds dominiert sei, die in den vergangenen Tagen einen Richtungswechsel eingeschlagen hätten und nun auf steigende Kurse spekulierten. Dabei würden - trotz der angespannten weltpolitischen Lage - aber hauptsächlich gute Nachrichten eingepreist.

So long,
Calexa
www.investorweb.de
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calexa:

Teil 2

 
25.03.03 20:12
Die meisten Marktteilnehmer warten vorerst ab

Sollten die Amerikaner im Irak jedoch auf größere Probleme stoßen, in den muslimischen Nachbarländern Unruhen ausbrechen oder Sabotageanschläge auf Ölfelder erfolgen, sei mit einer schnellen Reaktion der Hedgefonds und damit auch heftigen Reaktionen des Marktes zu rechnen.

Deshalb würden die meisten anderen Marktteilnehmer vorerst eine abwartende Haltung einnehmen. "Noch scheuen wir das Risiko, beobachten, wohin sich der Markt bewegt", sagte Hatherly.

"Den Boden noch nicht gesehen"

Sollte die Börse noch etwas steigen, rät der Experte jedoch zum Verkaufen und Gewinne mitnehmen: "Ich bin nicht davon überzeugt, dass wir schon den Boden erreicht haben." Erste Anzeichen für eine wirklich nachhaltige Erholung könnten Anleger erst Mitte April erwarten, wenn die US-Unternehmen ihre Ergebnisse für das erste Quartal des laufenden Jahres veröffentlichen.

Nicht die Ergebnisse seien dabei wichtig, sondern der Geschäftsausblick. In den im Januar veröffentlichten Quartalsberichten hätten sich die Unternehmen noch sehr verhalten geäußert. Würde der Ton jetzt optimistischer, sollten die Wall Street und die anderen Börsen positiv reagieren.

Rutschen Deutschland und Frankreich ins Abseits?

Problematisch für die exportorientierte deutsche Wirtschaft, die sich in den vergangenen Jahren stark in den USA engagiert hat, kann sich nach Ansicht von Hatherly der politische Zwist zwischen Washington und Berlin auswirken.

Präsident Bush sei bekannt für seinen Groll und habe mit Schutzzöllen auf Stahl oder landwirtschaftliche Produkte bereits bewiesen, vor Sanktionen nicht zurückzuschrecken. Ein privater Käuferstreik wie auch ausbleibende Regierungsaufträge seien zumindest in einem eingeschränkten Rahmen durchaus möglich.
(Quelle: manager-magazin.de)

So long,
Calexa
www.investorweb.de
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Star Ikone 200.:

@calexa

 
25.03.03 20:50
Kannst Du Deinen Werbequatsch mal unterlassen?!

Es ist echt zu lächerlich, wenn Du meinst mit so etwas für Deine oberpeinliche website Leser zu finden.

Ich will Dir mal was flüstern:
Du wirst nie an der Börse Geld verdienen, weil Du immer mit der Masse schwimmst, kein bißchen unkonventionell, sondern einfach nur

GEWÖHNLICH

bist.

Was ich mit den von mir real gehandelten Zockerwerten verdient habe, wirst Du im Leben nicht verdienen.
Es ist auch nicht so wichtig, aber wenn sich jemand wie Du immer als Neunmalkluger aufspielen muß, dann gehört ihm auch mal gesagt, wie lächerlich er eigentlich ist.

Nichts für ungut, Kleiner!
Star Ikone ;)
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calexa:

So unwichtig kann ich ja nicht sein

 
25.03.03 23:10
Wenn Du immer wieder gegen mich anrennst. Wahrheiten sind halt unbequem...

So long,
Calexa
www.investorweb.de
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