... interessant, dass ständig so getan wird, als wäre jeder Zyklus automatisch „tot“, nur weil Bitcoin nicht permanent senkrecht nach oben läuft. Für mich wird dabei komplett ignoriert, dass Bitcoin trotz mehrerer heftiger Korrekturen weiterhin deutlich höher steht als noch vor wenigen Jahren. Ein „toter Zyklus“ sieht für mich definitiv anders aus.
Auch die Behauptung, ETFs oder institutionelle Nachfrage hätten keinen echten Einfluss, passt für mich nicht zu den Daten. Selbst Studien zeigen inzwischen eine langfristige Verbindung zwischen ETF-Zuflüssen und dem Bitcoin-Preis: ledgerjournal.org
Dort wird beschrieben, dass steigende ETF-Zuflüsse langfristig klar mit steigenden Bitcoin-Preisen zusammenhängen. Genau das sieht man auch praktisch immer wieder bei größeren Zuflüssen institutioneller Anleger.
Zusätzlich wurden seit Einführung der Spot-ETFs Milliarden an Kapital in den Markt gezogen: earnpark.com
Für mich klingt das deshalb eher nach einer normalen volatilen Marktphase als nach dem endgültigen Scheitern irgendeiner „Superzyklus“ Idee. Bitcoin hatte historisch mehrfach 30–50 % Korrekturen innerhalb von Bullruns und wurde trotzdem jedes Mal schon voreilig für „tot“ erklärt. Genau diese Emotionalität gehört für mich mittlerweile fast schon traditionell zu jedem Zyklus dazu.