scheint echt aktuell das neue große Ding in der Onkolgie zu werden. Alle großen Konzerne sind aufmerksam, entweder aus Sorge vor Konkurrenz oder als Hoffnung für mögliche Symbiosen. Da sind wir wieder beim Pipeline-Hebel, BNT327 wird auf so viele Indikationen untersucht, wenn einmal der Durchbruch gelingt haben wir hier womöglich einen Keytruda-Moment.
Aber was bedeutet die Zusammenarbeit mit Boehringer konkret für BNTX?
Im Kern geht es um eine neue Phase-Ib/II-Studie für kleinzelligen Lungenkrebs (ES-SCLC). Boehringer kombiniert hier seinen eigenen T-Zell-Engager mit BNT327. Der finanzielle Clou dabei: Boehringer agiert als offizieller Sponsor und schultert die operativen Millionen-Kosten der Studie. BioNTech liefert lediglich das Medikament zu, ein absolutes Low-Risk-Szenario für die Mainzer.
Man könnte sich jetzt fragen, warum BNTX das überhaupt mitmacht, wo sie doch BNT327 in einer eigenen Phase-3-Studie bereits für genau dieselbe Krebsart testen (dort zusammen mit einer Standard-Chemotherapie).
Die Antwort liegt in der strategischen Weitsicht: Dieser Deal zielt auf das Zeitalter nach der Chemo ab.
Sollte diese rein immunologische, chemo-freie Antikörper-Kombination funktionieren, ergeben sich für BioNTech enorme Vorteile. Zum einen dürfte die Behandlungsdauer deutlich steigen. Eine Chemo wirkt bei SCLC oft nur kurzfristig, danach muss sie abgesetzt werden – und damit fiele bisher auch BNT327 weg. Wirkt die neue Kombi nachhaltiger, bleiben die Patienten länger in Therapie, was den potenziellen Umsatz pro Kopf vervielfacht. Zum anderen erschließt man sich die Patientengruppe der Älteren oder Schwächeren, für die eine toxische Chemo von vornherein ausscheidet.
Der wichtigste Punkt ist aber wohl der defensive Burggraben. Hätte BioNTech hier abgewinkt, wäre Boehringer mit seiner Idee einfach zur Konkurrenz (Keytruda, Imfinzi etc.) gegangen. So sichert das Management ab, dass BNT327 in jedem denkbaren Zukunfts-Szenario der Lungenkrebs-Therapie – ob mit oder ohne Chemo – als unverzichtbares Basis-Medikament gesetzt ist.
Hat einer eine Idee wann wir weitere Daten zu BNT327 erhalten werden? Wohl der Kurstreiber schlechthin
Aber was bedeutet die Zusammenarbeit mit Boehringer konkret für BNTX?
Im Kern geht es um eine neue Phase-Ib/II-Studie für kleinzelligen Lungenkrebs (ES-SCLC). Boehringer kombiniert hier seinen eigenen T-Zell-Engager mit BNT327. Der finanzielle Clou dabei: Boehringer agiert als offizieller Sponsor und schultert die operativen Millionen-Kosten der Studie. BioNTech liefert lediglich das Medikament zu, ein absolutes Low-Risk-Szenario für die Mainzer.
Man könnte sich jetzt fragen, warum BNTX das überhaupt mitmacht, wo sie doch BNT327 in einer eigenen Phase-3-Studie bereits für genau dieselbe Krebsart testen (dort zusammen mit einer Standard-Chemotherapie).
Die Antwort liegt in der strategischen Weitsicht: Dieser Deal zielt auf das Zeitalter nach der Chemo ab.
Sollte diese rein immunologische, chemo-freie Antikörper-Kombination funktionieren, ergeben sich für BioNTech enorme Vorteile. Zum einen dürfte die Behandlungsdauer deutlich steigen. Eine Chemo wirkt bei SCLC oft nur kurzfristig, danach muss sie abgesetzt werden – und damit fiele bisher auch BNT327 weg. Wirkt die neue Kombi nachhaltiger, bleiben die Patienten länger in Therapie, was den potenziellen Umsatz pro Kopf vervielfacht. Zum anderen erschließt man sich die Patientengruppe der Älteren oder Schwächeren, für die eine toxische Chemo von vornherein ausscheidet.
Der wichtigste Punkt ist aber wohl der defensive Burggraben. Hätte BioNTech hier abgewinkt, wäre Boehringer mit seiner Idee einfach zur Konkurrenz (Keytruda, Imfinzi etc.) gegangen. So sichert das Management ab, dass BNT327 in jedem denkbaren Zukunfts-Szenario der Lungenkrebs-Therapie – ob mit oder ohne Chemo – als unverzichtbares Basis-Medikament gesetzt ist.
Hat einer eine Idee wann wir weitere Daten zu BNT327 erhalten werden? Wohl der Kurstreiber schlechthin