Betrüger durch Börsenkrise im Aufwind


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sir charles:

Betrüger durch Börsenkrise im Aufwind

 
17.10.02 09:14


Deutschland. Zahl der Anzeigen wegen Geldanlage-Betrug steigen.


FRANKFURT/WIEN (red.). Die Börsenkrise öffnet Geldanlage-Betrügern Tür und Tor. Abseits der schwachen Aktienmärkte locken unseriöse Anbieter locken mit attraktiven Renditen. "Die Zahl der Anzeigen und die Schadenssumme ist weiter gestiegen", zitiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) den Präsidenten des Deutscher-Anlegerschutzbundes (DASB), Klaus Nieding.

30 bis 40 Mrd. Euro Schaden pro Jahr

Die Betrüger seien sogar so clever nicht mit überzogenen Renditen, sondern mit scheinbar realistischen Gewinnversprechen, schreibt das Blatt weiter. 30 bis 40 Milliarden Euro pro Jahr verschwinden im "Grauen Kapitalmarkt" verloren, so Niedings Schätzung. Durch die hohe Dunkelziffer, gebe es aber keine genauen Zahlen. "Viele Opfer scheuen den Gang zur Polizei, weil sie sich schämen, daß sie betrogen worden sind", so Nieding zur FAZ. Am häufigsten sollen die Betrüger per Telefon den Kontakt zu potentiellen Opfern suchen.

"Am besten schützen Sie sich, indem Sie den Hörer sofort auflegen", so Nieding.
Auch eine bessere Strafverfolgung durch eine Schwerpunkt- Staatsanwaltschaft in Frankfurt, fordert Nieding, der Spezialisten in der Justiz für unumgänglich hält.

Auf jeden Fall mißtrauisch sollte man werden,  wenn sich Unternehmen mit exotischen Standorten wie Bahamas, Cayman- Islands oder Südamerika melden. Weiters warnt Niedig vor Immobiliengeschäften an der Haustür oder so genannten atypischen stillen Beteiligungen. Bei diesen atypischen Beteiligungen investiert der Geldgeber in eine Firma, ohne die sonst üblichen Einflußrechte wahrnehmen zu dürfen.



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