"Anleger reißen sich um KKR--Tochter"
Unter dieser Überschrift konnte man diese Woche in der FTD lesen:
"Kohlberg Kravis Roberts (KKR) schlaft mit dem Börsengang seines Investmentvehickels Private Equity Investors (KKR PEI) sämtliche Erwartungen. Für den Fonds hat der Finanzinvestor nach FT-Informationen rund 5 Milliarden Dollar eingesammelt - mehr als dreimal so viel wie angepeilt. Heute soll die Preisspanne der Aktie bekanntgegeben werden, morgen beginnt der Handel an der Mehrländerbörse Euronext in Amsterdam. Die US-Banken Citygroup, Morgan Stanley und Goldman Sachs begleiten den Börsengang.
Der Erfolg von KKR PEI, der in KKR-Fonds investieren und bei Unternehmenskäufen durch die Fonds co-investieren wird, könnte einen Trend setzen: Buyout-Firmen wie Apollo-Management und Carlyle denken über ähnliche Schritte nach. Börsennotierte Fonds sind für Buyout-Firmen interessant, weil sie eine permanente Kapitalquelle darstellen. Bislang mussten die Finanzinvestoren alle paar Jahre Kapital durch neue Fonds aufnehmen."
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Was mich etwas wundert ist, dass die Privatanleger um diese Aktien reißen, die sicher nicht schlecht sind, aber die Vermögenswerte gibt es zum Inventarwerte und kräftige Managementgebühren fallen auch an. Bei Internet Capital, einem börsennotierten Wagnisfinanzierer, der diesem Vehikel von KKR nicht unähnlich ist, bekommt man dagegen die Unternehmenswerte meines Erachtens momentan noch immer mit weit mehr als 50% Discount. Gut - man muss sich schon ein wenig mit dem Unternehmen beschäftigen, um durchzublicken, aber das schaffen sicher nicht nur Institutionals, die inzwischen den Löwenanteil an Internet Capital halten.
KKR und ähnliche Vehikel sehe ich allerdings auch als Gefahr für Internet Capital an, da sie durchaus mit einem Übernahmeangebot kommen könnten. Das müsste zwar mindestens 50% über dem momentanen Kurs liegen und würde sicher reizvolle kurzfristige Kursgewinne bringen, würde aber gleichzeitig ein enorme Langfristchance verbauen. Denn mittelfristig ist eine Verdoppelung bis Verdreiffachung möglich und langfristig gilt: The Limit is the Sky.
Unter dieser Überschrift konnte man diese Woche in der FTD lesen:
"Kohlberg Kravis Roberts (KKR) schlaft mit dem Börsengang seines Investmentvehickels Private Equity Investors (KKR PEI) sämtliche Erwartungen. Für den Fonds hat der Finanzinvestor nach FT-Informationen rund 5 Milliarden Dollar eingesammelt - mehr als dreimal so viel wie angepeilt. Heute soll die Preisspanne der Aktie bekanntgegeben werden, morgen beginnt der Handel an der Mehrländerbörse Euronext in Amsterdam. Die US-Banken Citygroup, Morgan Stanley und Goldman Sachs begleiten den Börsengang.
Der Erfolg von KKR PEI, der in KKR-Fonds investieren und bei Unternehmenskäufen durch die Fonds co-investieren wird, könnte einen Trend setzen: Buyout-Firmen wie Apollo-Management und Carlyle denken über ähnliche Schritte nach. Börsennotierte Fonds sind für Buyout-Firmen interessant, weil sie eine permanente Kapitalquelle darstellen. Bislang mussten die Finanzinvestoren alle paar Jahre Kapital durch neue Fonds aufnehmen."
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Was mich etwas wundert ist, dass die Privatanleger um diese Aktien reißen, die sicher nicht schlecht sind, aber die Vermögenswerte gibt es zum Inventarwerte und kräftige Managementgebühren fallen auch an. Bei Internet Capital, einem börsennotierten Wagnisfinanzierer, der diesem Vehikel von KKR nicht unähnlich ist, bekommt man dagegen die Unternehmenswerte meines Erachtens momentan noch immer mit weit mehr als 50% Discount. Gut - man muss sich schon ein wenig mit dem Unternehmen beschäftigen, um durchzublicken, aber das schaffen sicher nicht nur Institutionals, die inzwischen den Löwenanteil an Internet Capital halten.
KKR und ähnliche Vehikel sehe ich allerdings auch als Gefahr für Internet Capital an, da sie durchaus mit einem Übernahmeangebot kommen könnten. Das müsste zwar mindestens 50% über dem momentanen Kurs liegen und würde sicher reizvolle kurzfristige Kursgewinne bringen, würde aber gleichzeitig ein enorme Langfristchance verbauen. Denn mittelfristig ist eine Verdoppelung bis Verdreiffachung möglich und langfristig gilt: The Limit is the Sky.