@Mitch
Letztes Jahr auf der Hauptversammlung warst Du noch absolut kritiklos Feuer und Flamme für Berentzen unter dem CEO Frank S. und jetzt kommen seit Monaten nur negative Kommentare. Ja, Berentzen war 2017 nicht der absolute Bringer, aber der Ausblick 2018/19 ist doch freundlich, oder?
@Katjuscha
Man könnte nach Deinen letzten Postings fast den Eindruck haben, dass Du etwas gegen die Erfolgsgeschichte Mio Mio hast.
Sind Dir 50 % Steigerung p.A. auf einem mittlerweile anständigem Niveau von 20 Millionen Flaschen zu wenig?
Also von Mio Mio über die nächsten Jahre permanent zweistellig wächst bin ich sehr zufrieden!
Habe mir gerade noch mal den Geschäftsbericht 2017 in Ruhe angeschaut. Ich denke die Umsatzentwicklung im Konzern von 170,0 Mio € in 2016 auf 172,1 Mio € in 2017 ist o.K..
Der Vorstand hebt den Umsatzzuwachs 2017 der Marken Berentzen und Puschkin um 6% ausdrücklich hervor, wobei der Umsatz bei den Spirituosen insg. gegenüber dem Vorjahr um 0,7% auf 91,0 Mio € gefallen ist. Ganz offensichtlich hat man den Vertrieb der sehr margenschwachen Handelsmarken eingeschränkt.
Ein Umsatzrückgang um 0,7 % ist nicht schön, aber Umsatz muss halt auch Gewinne bringen.
Der Vorstand ist unzufrieden mit dem Bereich alkoholfreie Getränke, wobei die Zahlen eine andere Sprache sprechen. Gegenüber dem Vorjahr 2016 hat dieser Bereich den Umsatz in 2017 um beachtliche 5,8 % auf 49,4 Mio € gesteigert und Mio Mio ist ein starker Treiber.
Der Bereich Citrocasa „Saft“ hat 20,7 Mio € umgesetzt und gegenüber 2016 bittere 4,2 % verloren. Der alte CEO Schübel hat diesen Bereich in 2016 und in Q1 2017 noch so abgefeiert.
Das Konzernergebnis „Reingewinn“ stürzt von 4,4 Mio € in 2016 um 40,9 % auf 2,6 Mio € ab!!!
Bitter ganz bitter und ich meine die Verantwortung für diesen Absturz trägt in erster Linie der gute Frank Schübel.
Berentzen zahlt für 2017 eine um 12% verminderte Dividende von 0,22 € je Aktie. Vom Konzernergebnis i.H.v. 2,6 Mio € werden somit rund 2,07 Mio € ausgeschüttet.
Ich denke die Dividendenhöhe ist unter den Rahmenbedingungen fair und immerhin bleiben noch gut 500.000 € im Unternehmen.
Was ist mir noch aufgefallen?
Die Vorstandsbezüge und deren Veränderung gegenüber dem Vorjahr. Für die beiden Vorstandsposten wurden 2017 insg. 1,167 Mio € ausgeschüttet. Ich denke diese Vergütungshöhe ist bei einer so kleinen Firma sehr ordentlich, wobei die Vergütung gegenüber dem Vorjahr 2016 bereits um 28,5 % oder 464.000 € vermindert wurde.
Auch hier kann man nur feststellen, dass der gute Frank Schübel die letzten Jahre bei Berentzen richtig abgesahnt haben muss.
Und zum Schluss der Ausblick auf 2018, ich denke die Prognose ist seriös und realistisch.
2017 liegt Gott sei Dank nun hinter uns und 2018 sollte mit Sicherheit wesentlich besser werden.