Berentzen-Gruppe AG

Aktie
WKN:  520160 ISIN:  DE0005201602 Branche:  Wein und Schnaps Land:  Deutschland
3,16 €
+0,03 €
+0,96%
10:19:15 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
30,53 Mio. €
Streubesitz
97,15%
KGV
12,52
Dividende
0,11 EUR
Index-Zuordnung
Berentzen-Gruppe Aktie Chart

Berentzen-Gruppe Unternehmensbeschreibung

Die Berentzen-Gruppe AG ist ein traditionsreicher deutscher Spirituosen- und Getränkehersteller mit Sitz in Haselünne im Emsland. Das börsennotierte Unternehmen agiert als Markenartikler im Segment alkoholischer und alkoholfreier Getränke und adressiert den europäischen Lebensmitteleinzelhandel, den Fachgroßhandel, die Systemgastronomie sowie Convenience-Formate. Im Fokus stehen Markensteuerung, effiziente Produktion und eine stringent kostenbewusste, cashflow-orientierte Unternehmensführung. Für konservative Investoren ist die Gesellschaft vor allem als kleiner, regional verwurzelter Nischenplayer im europäischen Getränkesektor mit begrenzter internationaler Reichweite einzuordnen.

Geschäftsmodell und Erlösquellen

Die Berentzen-Gruppe operiert vertikal integriert als Marken- und Private-Label-Anbieter in der Getränkeindustrie. Das Geschäftsmodell basiert im Kern auf folgenden Säulen:
  • Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Spirituosenmarken im In- und Ausland
  • Abfüllung und Vertrieb alkoholfreier Getränke über Lizenzvereinbarungen und Eigenmarken
  • Produktion von Frischsaftsystemen inklusive Maschinen, Konzentrat und Serviceleistungen
Die Gesellschaft erzielt ihre Umsätze überwiegend über den Handel, ergänzt um Gastronomie- und Exportkanäle. Wertschöpfung entsteht durch Markenführung, Sortimentsbreite, Skaleneffekte in der Produktion sowie durch eine ausdifferenzierte Vertriebsmatrix mit nationaler Flächenabdeckung. Die Preissetzungsmacht ist je nach Kategorie unterschiedlich ausgeprägt und im Segment Mainstream-Spirituosen begrenzt, während Nischenprodukte und innovative Line Extensions höhere Margenpotenziale bieten.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission des Unternehmens zielt auf eine nachhaltige und profitable Entwicklung im europäischen Getränkemarkt ab, basierend auf Traditionsmarken und ausgewählten Innovationen. Im Zentrum steht das Selbstverständnis als mittelständisch geprägter Markenanbieter, der Konsumenten verlässliche Produktqualität und Handelspartnern planbare Konditionen bietet. Strategisch setzt die Berentzen-Gruppe auf:
  • Stärkung und behutsame Modernisierung etablierter Kernmarken
  • Ausbau der Präsenz im Bereich alkoholfreier Getränke und Frischsaftsysteme
  • Effizienzsteigerungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette
  • Risikobewusste, inkrementelle Internationalisierung mit Fokus auf ausgewählte Auslandsmärkte
Die Mission verbindet regionale Verankerung, Markentradition und ein kontrolliertes Wachstumstempo, das die Bilanzstabilität nicht überstrapaziert.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio ist breit diversifiziert und umfasst mehrere Getränkekategorien. Im Segment Spirituosen zählen zu den bekanntesten Marken:
  • Berentzen Obst- und Fruchtliköre in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen
  • Doornkaat als Kornmarke mit langer Historie
  • Puschkin als Wodka- und Likörmarke im vorwiegend jüngeren Zielgruppensegment
Im Bereich alkoholfreier Getränke agiert die Gruppe mit:
  • Mineralwässern und Erfrischungsgetränken regionaler Marken
  • Lizenzabfüllungen für internationale Softdrink-Konzerne, abhängig von langfristigen Kooperationsverträgen
  • Eigenmarken und Handelsmarken für den Lebensmitteleinzelhandel
Die dritte Säule bilden Frischsaftsysteme, bei denen Berentzen Maschinen, Orangenkonzentrat beziehungsweise Früchte, technische Betreuung und logistische Dienstleistungen aus einer Hand anbietet. Diese Systeme richten sich an Lebensmitteleinzelhandel, Bäckereiketten, Convenience-Stores, Hotels und Gastronomie und schaffen wiederkehrende Erlöse über Verbrauchsmaterial und Serviceleistungen.

Business Units und Segmentstruktur

Die Berentzen-Gruppe gliedert ihre operative Tätigkeit in klar abgegrenzte Geschäftsbereiche. Marktüblich und in Unternehmensberichten ausgewiesen sind drei wesentliche Segmente:
  • Spirituosen: Kernsegment mit nationalen und internationalen Marken sowie Handelsmarken, fokussiert auf Liköre, Korn, Wodka und weitere Spirituosenkategorien
  • Alkoholfreie Getränke: umfasst Mineralwasser, Erfrischungsgetränke, Energydrinks und Lizenzprodukte, inklusive regionaler Wasserquellen
  • Frischsaftsysteme: eigenständige Plattform mit Maschinen, Zubehör und Saftprodukten für gewerbliche Kunden
Diese Segmentierung erlaubt eine differenzierte Steuerung der Profitabilität, eine gezielte Allokation von Marketingbudgets und Investitionsmitteln sowie eine flexible Anpassung des Produktportfolios an Nachfrage- und Regulierungstrends in den jeweiligen Untersegmenten des Getränkemarkts.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsposition

Die Alleinstellungsmerkmale der Berentzen-Gruppe sind im Wesentlichen in der Kombination aus historisch gewachsenen Marken, mittelständischer Agilität und Kategorienbreite zu verorten. Charakteristisch sind:
  • Hoher Bekanntheitsgrad einzelner Marken im deutschen Markt, insbesondere im Bereich süßaromatisierter Liköre
  • Langjährige Handelspartnerschaften mit breiter Distribution im Lebensmitteleinzelhandel und Discount-Segment
  • Verknüpfung von Spirituosen, alkoholfreien Getränken und Frischsaftsystemen innerhalb eines Konzerns
  • Starke regionale Verwurzelung und Markenimage als traditioneller deutscher Hersteller
Die Wettbewerbsposition bleibt dennoch ambivalent: In einigen Nischen verfügt Berentzen über signifikante Marktanteile, im internationalen Premium- und Trendsegment ist die Gruppe hingegen nur begrenzt präsent. Die Skalenvorteile großer multinationale Konzerne können nicht erreicht werden, was sich in Verhandlungsmacht gegenüber dem Handel und im Marketingdruck widerspiegelt.

Burggräben und strukturelle Moats

Die strukturellen Burggräben der Berentzen-Gruppe sind im Vergleich zu globalen Branchenführern moderat ausgeprägt, umfassen aber mehrere schützende Faktoren:
  • Markenloyalität: Bestandskunden zeigen in bestimmten Segmenten eine hohe Wiederkaufsrate, insbesondere bei traditionsreichen Likören
  • Regulatorische Hürden: Lebensmittelsicherheit, Alkoholrecht, Steuern und Kennzeichnungspflichten erschweren Markteintritte und schützen etablierte Anbieter partiell
  • Distributionszugang: Langfristig aufgebaute Listungen im Lebensmitteleinzelhandel sind für neue Wettbewerber schwer replizierbar
  • Produktions-Know-how: Erfahrung in Rezepturentwicklung, Abfülltechnologie und Qualitätskontrolle sichert Qualitätskonstanz
Dem stehen begrenzte Markenrecht-Portfolios im internationalen Premiumbereich, eine hohe Austauschbarkeit von Standardspirituosen und ein intensiver Preiswettbewerb gegenüber, die den Moat insgesamt eher schmal halten.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsunternehmen

Die Berentzen-Gruppe steht im Spannungsfeld zwischen internationalen Großkonzernen und regionalen Spezialanbietern. Zu den relevanten Wettbewerbern im weiteren Sinn zählen:
  • Globale Spirituosenkonzerne wie Diageo, Pernod Ricard und Campari im Premium- und Markenmix-Segment
  • Deutsche und europäische Spirituosenanbieter mit Fokus auf Korn, Kräuterlikören und Fruchtlikören, etwa Rotkäppchen-Mumm (mit entsprechenden Marken) oder Mast-Jägermeister
  • Regionale Mineralbrunnen und Getränkefirmen, die im Bereich alkoholfreier Getränke ähnliche Vertriebskanäle nutzen
  • Hersteller von Frischsaftkonzepten und SB-Saftpressen im LEH- und Gastronomiesegment
Der Preisdruck im deutschen Handel, die starke Stellung des Discountformats sowie hohe Listungsgebühren intensivieren den Wettbewerb. Differenzierung erfolgt weniger über Basisspirituosen, sondern über Markenstory, Geschmack, Innovationstempo und Promotionsgestaltung am Point of Sale.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management der Berentzen-Gruppe ist klassisch mittelständisch geprägt und unterliegt den Vorgaben der deutschen Corporate-Governance-Struktur mit Vorstand und Aufsichtsrat. Die unternehmerische Steuerung fokussiert sich auf Ergebnisqualität, Working-Capital-Management und selektive Investitionen in Marken und Anlagen. Strategisch lassen sich mehrere Stoßrichtungen erkennen:
  • Portfoliooptimierung mit Bereinigung margenschwacher Sortimente
  • Stärkung margenstärkerer Marken und Produkte mit höherer Wertschöpfungstiefe
  • Weiterentwicklung alkoholfreier Kategorien und Frischsaftsysteme zur Diversifikation vom klassischen Spirituosengeschäft
  • Disziplinierte Investitionspolitik, um die Bilanzstruktur konservativ zu halten
Für konservative Investoren ist insbesondere die Ausrichtung auf Profitabilität statt aggressivem Volumenwachstum relevant, auch wenn dies das absolute Wachstumspotenzial begrenzt.

Branchen- und Regionenanalyse

Die Berentzen-Gruppe agiert primär im europäischen Getränkemarkt mit Schwerpunkt Deutschland. Die Branchencharakteristika lassen sich wie folgt umreißen:
  • Im Spirituosensektor ist die Nachfrage relativ konjunkturresistent, unterliegt jedoch langfristigen Konsum- und Regulierungstrends (Gesundheitsbewusstsein, Anti-Alkohol-Kampagnen, Steuerpolitik)
  • Der alkoholfreie Getränkemarkt ist von intensiver Konkurrenz, Preistransparenz und wachsender Nachfrage nach zuckerreduzierten, funktionalen und nachhaltigen Produkten geprägt
  • Frischsaftsysteme profitieren von Convenience- und Frischetrends im LEH und in der Gastronomie, sind aber investitionsabhängig und zyklischer
Regional ist Deutschland der wichtigste Markt mit hoher Marktdurchdringung und starker Rolle des Discountformats. Auslandsaktivitäten fokussieren auf ausgewählte europäische Länder sowie Exportmärkte mit Affinität zu deutschen Marken. Währungsrisiken sind im Vergleich zu global aufgestellten Konzernen geringer, dafür ist die Abhängigkeit von der heimischen Regulierung und Handelssituation höher.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Wurzeln der Berentzen-Gruppe reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück, als im niedersächsischen Haselünne eine Kornbrennerei entstand, aus der sich später die Marke Berentzen entwickelte. Über Generationen hinweg baute das Unternehmen seine Position als Hersteller von Korn und Likören in Norddeutschland aus und wandelte sich schrittweise zu einem überregional bekannten Markenanbieter. Im 20. Jahrhundert folgte eine Phase der Expansion, Markenbildung und Diversifikation. Mit der Einführung aromatisierter Liköre und der Vermarktung unter der Dachmarke Berentzen gelang der Durchbruch in breitere Konsumentenschichten. In den folgenden Jahrzehnten kamen weitere Marken und Beteiligungen hinzu, das Portfolio wurde erweitert und zugleich immer wieder bereinigt. Der Börsengang verankerte das Unternehmen im Kapitalmarkt und erhöhte Transparenz und Governance-Anforderungen. In jüngerer Zeit lag der Fokus auf struktureller Modernisierung, der Stärkung der Kernmarken, dem Aufbau des Segments Frischsaftsysteme und einer ausgewogeneren Struktur zwischen alkoholischen und alkoholfreien Getränken.

Besonderheiten und strukturelle Eigenheiten

Zu den Besonderheiten der Berentzen-Gruppe zählen die starke historische Verankerung in einer vergleichsweise kleinen Stadt, die gleichwohl ein Zentrum der deutschen Korn- und Spirituosenproduktion bildet, sowie die Kombination aus Traditionsmarke und moderner Markenführung. Zudem weist die Segmentstruktur mit Frischsaftsystemen ein von klassischen Spirituosenherstellern abweichendes Profil auf. Die starke Präsenz in deutschen Supermärkten und Discountern macht die Gesellschaft besonders sensitiv für Veränderungen in der Handelsszene, Preisrunden und Eigenmarkenstrategien der Händler. Gleichzeitig eröffnet die Mittelstandsstruktur kurze Entscheidungswege und die Möglichkeit, schneller auf Konsumtrends zu reagieren als manche Großkonzerne, sofern ausreichend Marketingmittel verfügbar sind.

Chancen für konservative Anleger

Für risikoaverse Investoren liegen die potenziellen Chancen eines Engagements bei der Berentzen-Gruppe in mehreren Aspekten:
  • Relativ stabile Basiskonsumgüternachfrage im Getränke- und Spirituosensektor
  • Historisch gewachsene Markenbekanntheit und etablierte Distributionskanäle im Kernmarkt Deutschland
  • Moderate Unternehmensgröße mit Potenzial für Effizienzgewinne und Margenverbesserungen durch interne Optimierungen
  • Strategische Diversifikation in alkoholfreie Getränke und Frischsaftsysteme als Ergänzung zu klassischen Spirituosen
  • Mögliche Wertsteigerung durch Fokussierung auf margenstarke Nischen und selektive internationale Expansion
Für konservative Anleger kann die Kombination aus soliden Konsumgütermärkten, Traditionsmarken und einer tendenziell vorsichtigen Finanzpolitik interessant sein, sofern die Risikotragfähigkeit klar definiert ist.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Dem stehen jedoch substanzielle Risiken gegenüber, die insbesondere ein konservatives Anlageprofil berücksichtigen sollte:
  • Hohe Abhängigkeit vom deutschen Lebensmitteleinzelhandel mit erheblicher Verhandlungsmacht und starkem Preisdruck
  • Intensiver Wettbewerb durch internationale Konzerne und Handelsmarken, der Margen und Markenstärke untergraben kann
  • Regulatorische Risiken wie Alkoholsteuern, Werbebeschränkungen und gesundheitspolitische Maßnahmen, die Konsum und Profitabilität beeinflussen
  • Begrenzte Unternehmensgröße mit eingeschränkten Skaleneffekten und geringerer Resilienz gegenüber externen Schocks
  • Konsumtrends hin zu Gesundheitsorientierung, alkoholfreien Alternativen und Premiumprodukten, die kontinuierliche Investitionen in Innovation und Marketing erfordern
Für konservative Investoren sind insbesondere die Kombination aus strukturellem Preisdruck, moderater Marktstellung im internationalen Vergleich und die Notwendigkeit ständiger Anpassung an Konsum- und Regulierungstrends kritische Faktoren. Eine Investmententscheidung sollte deshalb die individuelle Risikotoleranz, den langfristigen Anlagehorizont und die Rolle des Titels innerhalb einer insgesamt breit diversifizierten Portfoliostrategie reflektieren, ohne sich auf spekulative Wachstumserwartungen zu stützen.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 3,16 € / 3,19 €
Spread +0,95%
Schluss Vortag 3,13 €
Gehandelte Stücke 10.520
Tagesvolumen Vortag 24.538,11 €
Tagestief 3,16 €
Tageshoch 3,19 €
52W-Tief 3,06 €
52W-Hoch 4,29 €
Jahrestief 3,06 €
Jahreshoch 3,81 €

Berentzen-Gruppe Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die Berentzen-Gruppe Aktie heute gestiegen?

  • Die Berentzen-Gruppe AG plant, ihre Produktionskapazitäten im Bereich Getränke zu erweitern, um den steigenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden.
  • Das Unternehmen hat kürzlich eine positive Geschäftsentwicklung innerhalb des ersten Halbjahres 2023 vermeldet, was auf ein wachsendes Interesse an ihren Produkten hinweist.
  • Berentzen setzt verstärkt auf nachhaltige Produktionsmethoden und hat ein neues Konzept zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks eingeführt.
  • Die strategische Ausrichtung der Berentzen-Gruppe zielt darauf ab, neue Marktsegmente zu erschließen, insbesondere im Bereich der alkoholfreien Getränke.
Hinweis

Community: Diskussion zur Berentzen-Gruppe Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge beschreiben eine schwache operative Entwicklung bei der Berentzen‑Gruppe mit Umsatz‑ und Ergebnisrückgängen 2025, einem enttäuschenden Q1/2026 und wiederholten Prognosesenkungen, sehen jedoch in der Strategie BERENTZEN EVOLVE 2030 (inkl. JUMA, Mio Mio, Frischsaftsysteme) einen möglichen, aber bislang nicht nachgewiesenen Turnaround‑Hebel.
  • Die Stimmung der Aktionäre ist kritisch: wiederholt abgelehnter Vergütungsbericht, Vorwürfe zu hoher Vorstandsvergütungen und passivem Aufsichtsrat sowie Forderungen nach Aktienrückkäufen oder Managementkäufen prägen die Debatte und führen dazu, dass viele die Aktie als spekulative Turnaround‑Wette einstufen.
  • Zusätzlich werden strukturelle Risiken wie ein schrumpfender Spirituosenmarkt und mögliche Regulierungen (z. B. Ethanol‑Einstufungen) diskutiert; das Forum zeigt dabei eine Mischung aus sachlichen Analysen, pessimistischen Erfahrungsberichten und emotionalen politischen Kommentaren.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Berentzen-Gruppe Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 162,95 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 6,28 €
Jahresüberschuss in Mio. 2,37 €
Umsatz je Aktie 17,35 €
Gewinn je Aktie 0,25 €
Gewinnrendite +1,45%
Umsatzrendite +1,45%
Return on Investment +1,82%
Marktkapitalisierung in Mio. 30,53 €
KGV (Kurs/Gewinn) 14,52
KBV (Kurs/Buchwert) 0,72
KUV (Kurs/Umsatz) 0,21
Eigenkapitalrendite +5,00%
Eigenkapitalquote +36,47%

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Datum Dividende
08.05.2026 0,11 €
26.05.2025 0,11 €
21.05.2024 0,090 €
11.05.2023 0,22 €
19.05.2022 0,22 €
12.05.2021 0,13 €
03.07.2020 0,28 €
23.05.2019 0,28 €
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Berentzen-Gruppe Termine

07.05.2026 Hauptversammlung
30.04.2026 Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q1)

Berentzen-Gruppe Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 3,15 +1,61%
3,10 € 09:30
Frankfurt 3,14 -0,63%
3,16 € 08:06
Gettex 3,17 +1,28%
3,13 € 09:44
Hamburg 3,16 -0,32%
3,17 € 09:09
Hannover 3,16 -0,32%
3,17 € 09:09
L&S RT 3,20 +1,75%
3,145 € 10:34
München 3,20 0 %
3,20 € 08:00
Quotrix 3,15 -0,32%
3,16 € 07:27
Stuttgart 3,17 +0,63%
3,15 € 10:16
Tradegate 3,16 +0,96%
3,13 € 10:19
Xetra 3,17 -1,25%
3,21 € 10:19
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
27.07.26 3,13 24.538
24.07.26 3,18 16.915
23.07.26 3,21 15.779
22.07.26 3,24 73 T
21.07.26 3,21 13.924
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 3,21 € -2,18%
1 Monat 3,31 € -5,14%
6 Monate 3,65 € -13,97%
1 Jahr 4,14 € -24,15%
5 Jahre 6,24 € -49,68%

Unternehmensprofil Berentzen-Gruppe

Unternehmensprofil Berentzen-Gruppe
Die Berentzen-Gruppe AG ist ein traditionsreicher deutscher Spirituosen- und Getränkehersteller mit Sitz in Haselünne im Emsland. Das börsennotierte Unternehmen agiert als Markenartikler im Segment alkoholischer und alkoholfreier Getränke und adressiert den europäischen Lebensmitteleinzelhandel, den Fachgroßhandel, die Systemgastronomie sowie Convenience-Formate. Im Fokus stehen Markensteuerung, effiziente Produktion und eine stringent kostenbewusste, cashflow-orientierte Unternehmensführung. Für konservative Investoren ist die Gesellschaft vor allem als kleiner, regional verwurzelter Nischenplayer im europäischen Getränkesektor mit begrenzter internationaler Reichweite einzuordnen.

Geschäftsmodell und Erlösquellen

Die Berentzen-Gruppe operiert vertikal integriert als Marken- und Private-Label-Anbieter in der Getränkeindustrie. Das Geschäftsmodell basiert im Kern auf folgenden Säulen:
  • Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Spirituosenmarken im In- und Ausland
  • Abfüllung und Vertrieb alkoholfreier Getränke über Lizenzvereinbarungen und Eigenmarken
  • Produktion von Frischsaftsystemen inklusive Maschinen, Konzentrat und Serviceleistungen
Die Gesellschaft erzielt ihre Umsätze überwiegend über den Handel, ergänzt um Gastronomie- und Exportkanäle. Wertschöpfung entsteht durch Markenführung, Sortimentsbreite, Skaleneffekte in der Produktion sowie durch eine ausdifferenzierte Vertriebsmatrix mit nationaler Flächenabdeckung. Die Preissetzungsmacht ist je nach Kategorie unterschiedlich ausgeprägt und im Segment Mainstream-Spirituosen begrenzt, während Nischenprodukte und innovative Line Extensions höhere Margenpotenziale bieten.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission des Unternehmens zielt auf eine nachhaltige und profitable Entwicklung im europäischen Getränkemarkt ab, basierend auf Traditionsmarken und ausgewählten Innovationen. Im Zentrum steht das Selbstverständnis als mittelständisch geprägter Markenanbieter, der Konsumenten verlässliche Produktqualität und Handelspartnern planbare Konditionen bietet. Strategisch setzt die Berentzen-Gruppe auf:
  • Stärkung und behutsame Modernisierung etablierter Kernmarken
  • Ausbau der Präsenz im Bereich alkoholfreier Getränke und Frischsaftsysteme
  • Effizienzsteigerungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette
  • Risikobewusste, inkrementelle Internationalisierung mit Fokus auf ausgewählte Auslandsmärkte
Die Mission verbindet regionale Verankerung, Markentradition und ein kontrolliertes Wachstumstempo, das die Bilanzstabilität nicht überstrapaziert.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio ist breit diversifiziert und umfasst mehrere Getränkekategorien. Im Segment Spirituosen zählen zu den bekanntesten Marken:
  • Berentzen Obst- und Fruchtliköre in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen
  • Doornkaat als Kornmarke mit langer Historie
  • Puschkin als Wodka- und Likörmarke im vorwiegend jüngeren Zielgruppensegment
Im Bereich alkoholfreier Getränke agiert die Gruppe mit:
  • Mineralwässern und Erfrischungsgetränken regionaler Marken
  • Lizenzabfüllungen für internationale Softdrink-Konzerne, abhängig von langfristigen Kooperationsverträgen
  • Eigenmarken und Handelsmarken für den Lebensmitteleinzelhandel
Die dritte Säule bilden Frischsaftsysteme, bei denen Berentzen Maschinen, Orangenkonzentrat beziehungsweise Früchte, technische Betreuung und logistische Dienstleistungen aus einer Hand anbietet. Diese Systeme richten sich an Lebensmitteleinzelhandel, Bäckereiketten, Convenience-Stores, Hotels und Gastronomie und schaffen wiederkehrende Erlöse über Verbrauchsmaterial und Serviceleistungen.

Business Units und Segmentstruktur

Die Berentzen-Gruppe gliedert ihre operative Tätigkeit in klar abgegrenzte Geschäftsbereiche. Marktüblich und in Unternehmensberichten ausgewiesen sind drei wesentliche Segmente:
  • Spirituosen: Kernsegment mit nationalen und internationalen Marken sowie Handelsmarken, fokussiert auf Liköre, Korn, Wodka und weitere Spirituosenkategorien
  • Alkoholfreie Getränke: umfasst Mineralwasser, Erfrischungsgetränke, Energydrinks und Lizenzprodukte, inklusive regionaler Wasserquellen
  • Frischsaftsysteme: eigenständige Plattform mit Maschinen, Zubehör und Saftprodukten für gewerbliche Kunden
Diese Segmentierung erlaubt eine differenzierte Steuerung der Profitabilität, eine gezielte Allokation von Marketingbudgets und Investitionsmitteln sowie eine flexible Anpassung des Produktportfolios an Nachfrage- und Regulierungstrends in den jeweiligen Untersegmenten des Getränkemarkts.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsposition

Die Alleinstellungsmerkmale der Berentzen-Gruppe sind im Wesentlichen in der Kombination aus historisch gewachsenen Marken, mittelständischer Agilität und Kategorienbreite zu verorten. Charakteristisch sind:
  • Hoher Bekanntheitsgrad einzelner Marken im deutschen Markt, insbesondere im Bereich süßaromatisierter Liköre
  • Langjährige Handelspartnerschaften mit breiter Distribution im Lebensmitteleinzelhandel und Discount-Segment
  • Verknüpfung von Spirituosen, alkoholfreien Getränken und Frischsaftsystemen innerhalb eines Konzerns
  • Starke regionale Verwurzelung und Markenimage als traditioneller deutscher Hersteller
Die Wettbewerbsposition bleibt dennoch ambivalent: In einigen Nischen verfügt Berentzen über signifikante Marktanteile, im internationalen Premium- und Trendsegment ist die Gruppe hingegen nur begrenzt präsent. Die Skalenvorteile großer multinationale Konzerne können nicht erreicht werden, was sich in Verhandlungsmacht gegenüber dem Handel und im Marketingdruck widerspiegelt.

Burggräben und strukturelle Moats

Die strukturellen Burggräben der Berentzen-Gruppe sind im Vergleich zu globalen Branchenführern moderat ausgeprägt, umfassen aber mehrere schützende Faktoren:
  • Markenloyalität: Bestandskunden zeigen in bestimmten Segmenten eine hohe Wiederkaufsrate, insbesondere bei traditionsreichen Likören
  • Regulatorische Hürden: Lebensmittelsicherheit, Alkoholrecht, Steuern und Kennzeichnungspflichten erschweren Markteintritte und schützen etablierte Anbieter partiell
  • Distributionszugang: Langfristig aufgebaute Listungen im Lebensmitteleinzelhandel sind für neue Wettbewerber schwer replizierbar
  • Produktions-Know-how: Erfahrung in Rezepturentwicklung, Abfülltechnologie und Qualitätskontrolle sichert Qualitätskonstanz
Dem stehen begrenzte Markenrecht-Portfolios im internationalen Premiumbereich, eine hohe Austauschbarkeit von Standardspirituosen und ein intensiver Preiswettbewerb gegenüber, die den Moat insgesamt eher schmal halten.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsunternehmen

Die Berentzen-Gruppe steht im Spannungsfeld zwischen internationalen Großkonzernen und regionalen Spezialanbietern. Zu den relevanten Wettbewerbern im weiteren Sinn zählen:
  • Globale Spirituosenkonzerne wie Diageo, Pernod Ricard und Campari im Premium- und Markenmix-Segment
  • Deutsche und europäische Spirituosenanbieter mit Fokus auf Korn, Kräuterlikören und Fruchtlikören, etwa Rotkäppchen-Mumm (mit entsprechenden Marken) oder Mast-Jägermeister
  • Regionale Mineralbrunnen und Getränkefirmen, die im Bereich alkoholfreier Getränke ähnliche Vertriebskanäle nutzen
  • Hersteller von Frischsaftkonzepten und SB-Saftpressen im LEH- und Gastronomiesegment
Der Preisdruck im deutschen Handel, die starke Stellung des Discountformats sowie hohe Listungsgebühren intensivieren den Wettbewerb. Differenzierung erfolgt weniger über Basisspirituosen, sondern über Markenstory, Geschmack, Innovationstempo und Promotionsgestaltung am Point of Sale.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management der Berentzen-Gruppe ist klassisch mittelständisch geprägt und unterliegt den Vorgaben der deutschen Corporate-Governance-Struktur mit Vorstand und Aufsichtsrat. Die unternehmerische Steuerung fokussiert sich auf Ergebnisqualität, Working-Capital-Management und selektive Investitionen in Marken und Anlagen. Strategisch lassen sich mehrere Stoßrichtungen erkennen:
  • Portfoliooptimierung mit Bereinigung margenschwacher Sortimente
  • Stärkung margenstärkerer Marken und Produkte mit höherer Wertschöpfungstiefe
  • Weiterentwicklung alkoholfreier Kategorien und Frischsaftsysteme zur Diversifikation vom klassischen Spirituosengeschäft
  • Disziplinierte Investitionspolitik, um die Bilanzstruktur konservativ zu halten
Für konservative Investoren ist insbesondere die Ausrichtung auf Profitabilität statt aggressivem Volumenwachstum relevant, auch wenn dies das absolute Wachstumspotenzial begrenzt.

Branchen- und Regionenanalyse

Die Berentzen-Gruppe agiert primär im europäischen Getränkemarkt mit Schwerpunkt Deutschland. Die Branchencharakteristika lassen sich wie folgt umreißen:
  • Im Spirituosensektor ist die Nachfrage relativ konjunkturresistent, unterliegt jedoch langfristigen Konsum- und Regulierungstrends (Gesundheitsbewusstsein, Anti-Alkohol-Kampagnen, Steuerpolitik)
  • Der alkoholfreie Getränkemarkt ist von intensiver Konkurrenz, Preistransparenz und wachsender Nachfrage nach zuckerreduzierten, funktionalen und nachhaltigen Produkten geprägt
  • Frischsaftsysteme profitieren von Convenience- und Frischetrends im LEH und in der Gastronomie, sind aber investitionsabhängig und zyklischer
Regional ist Deutschland der wichtigste Markt mit hoher Marktdurchdringung und starker Rolle des Discountformats. Auslandsaktivitäten fokussieren auf ausgewählte europäische Länder sowie Exportmärkte mit Affinität zu deutschen Marken. Währungsrisiken sind im Vergleich zu global aufgestellten Konzernen geringer, dafür ist die Abhängigkeit von der heimischen Regulierung und Handelssituation höher.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Wurzeln der Berentzen-Gruppe reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück, als im niedersächsischen Haselünne eine Kornbrennerei entstand, aus der sich später die Marke Berentzen entwickelte. Über Generationen hinweg baute das Unternehmen seine Position als Hersteller von Korn und Likören in Norddeutschland aus und wandelte sich schrittweise zu einem überregional bekannten Markenanbieter. Im 20. Jahrhundert folgte eine Phase der Expansion, Markenbildung und Diversifikation. Mit der Einführung aromatisierter Liköre und der Vermarktung unter der Dachmarke Berentzen gelang der Durchbruch in breitere Konsumentenschichten. In den folgenden Jahrzehnten kamen weitere Marken und Beteiligungen hinzu, das Portfolio wurde erweitert und zugleich immer wieder bereinigt. Der Börsengang verankerte das Unternehmen im Kapitalmarkt und erhöhte Transparenz und Governance-Anforderungen. In jüngerer Zeit lag der Fokus auf struktureller Modernisierung, der Stärkung der Kernmarken, dem Aufbau des Segments Frischsaftsysteme und einer ausgewogeneren Struktur zwischen alkoholischen und alkoholfreien Getränken.

Besonderheiten und strukturelle Eigenheiten

Zu den Besonderheiten der Berentzen-Gruppe zählen die starke historische Verankerung in einer vergleichsweise kleinen Stadt, die gleichwohl ein Zentrum der deutschen Korn- und Spirituosenproduktion bildet, sowie die Kombination aus Traditionsmarke und moderner Markenführung. Zudem weist die Segmentstruktur mit Frischsaftsystemen ein von klassischen Spirituosenherstellern abweichendes Profil auf. Die starke Präsenz in deutschen Supermärkten und Discountern macht die Gesellschaft besonders sensitiv für Veränderungen in der Handelsszene, Preisrunden und Eigenmarkenstrategien der Händler. Gleichzeitig eröffnet die Mittelstandsstruktur kurze Entscheidungswege und die Möglichkeit, schneller auf Konsumtrends zu reagieren als manche Großkonzerne, sofern ausreichend Marketingmittel verfügbar sind.

Chancen für konservative Anleger

Für risikoaverse Investoren liegen die potenziellen Chancen eines Engagements bei der Berentzen-Gruppe in mehreren Aspekten:
  • Relativ stabile Basiskonsumgüternachfrage im Getränke- und Spirituosensektor
  • Historisch gewachsene Markenbekanntheit und etablierte Distributionskanäle im Kernmarkt Deutschland
  • Moderate Unternehmensgröße mit Potenzial für Effizienzgewinne und Margenverbesserungen durch interne Optimierungen
  • Strategische Diversifikation in alkoholfreie Getränke und Frischsaftsysteme als Ergänzung zu klassischen Spirituosen
  • Mögliche Wertsteigerung durch Fokussierung auf margenstarke Nischen und selektive internationale Expansion
Für konservative Anleger kann die Kombination aus soliden Konsumgütermärkten, Traditionsmarken und einer tendenziell vorsichtigen Finanzpolitik interessant sein, sofern die Risikotragfähigkeit klar definiert ist.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Dem stehen jedoch substanzielle Risiken gegenüber, die insbesondere ein konservatives Anlageprofil berücksichtigen sollte:
  • Hohe Abhängigkeit vom deutschen Lebensmitteleinzelhandel mit erheblicher Verhandlungsmacht und starkem Preisdruck
  • Intensiver Wettbewerb durch internationale Konzerne und Handelsmarken, der Margen und Markenstärke untergraben kann
  • Regulatorische Risiken wie Alkoholsteuern, Werbebeschränkungen und gesundheitspolitische Maßnahmen, die Konsum und Profitabilität beeinflussen
  • Begrenzte Unternehmensgröße mit eingeschränkten Skaleneffekten und geringerer Resilienz gegenüber externen Schocks
  • Konsumtrends hin zu Gesundheitsorientierung, alkoholfreien Alternativen und Premiumprodukten, die kontinuierliche Investitionen in Innovation und Marketing erfordern
Für konservative Investoren sind insbesondere die Kombination aus strukturellem Preisdruck, moderater Marktstellung im internationalen Vergleich und die Notwendigkeit ständiger Anpassung an Konsum- und Regulierungstrends kritische Faktoren. Eine Investmententscheidung sollte deshalb die individuelle Risikotoleranz, den langfristigen Anlagehorizont und die Rolle des Titels innerhalb einer insgesamt breit diversifizierten Portfoliostrategie reflektieren, ohne sich auf spekulative Wachstumserwartungen zu stützen.
Stand: Juli 2026
Hinweis

Berentzen-Gruppe Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Berentzen-Gruppe Kursziel 2026

  • Die Berentzen-Gruppe Kurs Performance für 2026 liegt bei -13,50%. Die Performance der Benchmark CDAX (Performance) liegt bei +3,46%. Underperformance: Die Berentzen-Gruppe Kurs Performance ist um -16,96 Prozentpunkte niedriger als die Performance des CDAX (Performance).

Stammdaten

Marktkapitalisierung 30,53 Mio. €
Streubesitz 97,15%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Defensive Konsumgüter
Branche Wein und Schnaps
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+10,06% Institutionelle Aktionäre
+97,15% Streubesitz
+87,09% Individuelle Aktionäre

Community-Beiträge zu Berentzen-Gruppe

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Michel11
Berentzen-Gruppe AG
Die einzigen, die in den letzten Jahren Millionen gescheffelt haben, sind die Vorstände. Und der Aufsichtsrat schaut tatenlos zu. Aber bei Berentzen sind immer andere Schuld an der Miserie. Der Untergang ist vorprogrammiert.
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MrTrillion3
DE0005201602 - Berentzen-Gruppe AG

Eine erneute Prognosesenkung zeigt, dass der Vorstand die Entwicklung zuvor zu optimistisch eingeschätzt hat; die abermalige Ablehnung des Vergütungsberichts ist zugleich ein deutliches Signal, dass viele Aktionäre Leistung und Bezahlung nicht mehr für angemessen halten. Solange Berentzen weder die Ergebnisse stabilisiert noch bei Vergütung und Unternehmensführung glaubwürdig reagiert, bleibt die Aktie eine Turnaround-Spekulation. 

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MrTrillion3
DE0005201602 - Berentzen-Gruppe AG

Die Wurzeln der Berentzen-Gruppe AG reichen bis 1758 zurück. Als Ursprung gilt eine historische Dokumentation aus Haselünne, in der die Brennerei erwähnt wird, die später von Johann Bernhard Berentzen übernommen wurde. 1899 wurde „Berentzen vom alten Faß“ als Marke eingetragen. Der große Durchbruch kam 1976 mit Berentzen Apfelkorn, der das Unternehmen vom regionalen Anbieter zum national bekannten Spirituosenhersteller machte. 1988 fusionierte I.B. Berentzen mit Pabst & Richarz zur heutigen Berentzen-Gruppe. Danach folgten wichtige Erweiterungen: 1990 kam Puschkin hinzu, 1992 Doornkaat, 1993 wurde die AG gegründet, 1994 folgte der Börsengang, 1998 wurde Dethleffsen mit Marken wie Bommerlunder übernommen. 2008 stieg Aurelius als Hauptaktionär ein, 2016 verkaufte Aurelius vollständig; seitdem befindet sich der überwiegende Teil der Aktien im Streubesitz. 2014 wurde Citrocasa übernommen und damit das Geschäft mit Frischsaftsystemen aufgebaut, 2015 kam die Sinalco-Konzession hinzu, 2025 wurde die Strategie BERENTZEN EVOLVE 2030 vorgestellt und 2026 mit JUMA der Einstieg in funktionale Getränke verstärkt. (Berentzen-Gruppe:)

Operativ steht Berentzen heute auf mehreren Beinen: Spirituosen, Spirituosen Türkei, alkoholfreie Getränke, Frischsaftsysteme und kleinere übrige Aktivitäten. Zum Portfolio gehören Berentzen, Puschkin, Tres Países, Strothmann, Doornkaat, Bommerlunder, Dirty Harry, Handelsmarkenspirituosen über Pabst & Richarz, Mio Mio, JUMA, Kräuterbraut, Emsland Quelle, Emsland Sonne, Vivaris Sport, Sinalco in Lizenz sowie Citrocasa und Frutas Naturales im Frischsaftbereich. Das ist breiter, als viele Anleger bei Berentzen vermuten. Trotzdem ist das Spirituosengeschäft weiterhin der wichtigste Ergebnisträger, und genau dort liegt das strukturelle Problem.

Die Zahlen für 2025 waren gemischt. Der Konzernumsatz ohne Alkoholsteuer fiel von 182,5 Mio. Euro auf 162,9 Mio. Euro, also um 10,7 %. Das bereinigte EBITDA sank von 19,3 Mio. Euro auf 17,1 Mio. Euro, das bereinigte EBIT von 10,6 Mio. Euro auf 8,5 Mio. Euro. Positiv war, dass das Konzernergebnis nach dem Verlustjahr 2024 wieder bei 2,4 Mio. Euro lag und der Free Cashflow von 2,7 Mio. Euro auf 5,1 Mio. Euro stieg. Die Nettofinanzverschuldung lag zum Jahresende 2025 offiziell nur bei 3,7 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote bei 36,5 %, die Mitarbeiterzahl bei 428. Das ist solide, aber nicht dynamisch.

Der Jahresauftakt 2026 war schwach. Im ersten Quartal sank der Umsatz um 9,7 % auf 35,2 Mio. Euro. Das bereinigte EBIT brach von 1,2 Mio. Euro auf nur noch 0,2 Mio. Euro ein, das bereinigte EBITDA ging von 3,3 Mio. Euro auf 2,4 Mio. Euro zurück. Besonders belastend war das Segment Spirituosen: dort lagen die Umsätze im ersten Quartal bei 22,5 Mio. Euro nach 25,5 Mio. Euro im Vorjahr. Berentzen selbst verweist auf schwache Konsumnachfrage, hohe Lagerbestände im Handel und eine fortgesetzte Schwäche bei alkoholischen Getränken in Deutschland. Die Jahresprognose wurde trotzdem bestätigt: Für 2026 erwartet der Konzern weiterhin 163 bis 173 Mio. Euro Umsatz, 7 bis 9 Mio. Euro EBIT und 16,1 bis 18,1 Mio. Euro EBITDA.

Die Aktionärsstruktur ist breit gestreut. Nach aktuellen Daten von finanzen.net und MarketScreener liegt der Freefloat bei rund 90 %. Größere gemeldete Anteilseigner sind Lazard Frères Gestion mit rund 5,07 %, Aevum Pension Fund mit rund 5,01 %, MainFirst Affiliated Fund Managers mit rund 2,96 %, Marchmain Invest mit rund 2,79 % sowie die Berentzen-Gruppe selbst mit eigenen Aktien von rund 2,15 %. Zwar zählen einige Datenanbieter kleinere institutionelle Positionen zugleich zum Freefloat, daher addieren sich die ausgewiesenen Prozentwerte methodisch nicht immer sauber auf 100 %. Doch Berentzen hat keinen dominierenden strategischen Großaktionär mehr; es ist eine klassische Small-Cap-Streubesitzaktie. (finanzen.net)

Am 7. Juli 2026 notierte die Aktie auf Xetra bei 3,32 Euro. Bei 9,3937 Mio. ausstehenden Aktien ergibt sich rechnerisch eine Marktkapitalisierung von rund 31 Mio. Euro. Auf Basis des 2025er EPS von 0,252 Euro liegt das KGV bei rund 13,2. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt nur bei etwa 0,19, das Kurs-Buchwert-Verhältnis bei etwa 0,66. Die Dividende für 2025 betrug beziehungsweise sollte 0,11 Euro je Aktie betragen; beim Kurs um 3,32 Euro entspricht das rund 3,3 % Rendite. Diese Kennzahlen wirken günstig, aber der Bewertungsabschlag ist erklärbar: Berentzen ist klein, wenig liquide, operativ schwankungsanfällig und im Kerngeschäft strukturellem Druck ausgesetzt. (FinanzNachrichten.de)

Der wichtigste Gegenwind ist das Schrumpfen des deutschen Spirituosenmarkts. Der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure meldete für 2025 im Lebensmitteleinzelhandel einen Absatzrückgang von rund 3 % und einen Umsatzrückgang von rund 4 %. Der Pro-Kopf-Konsum von Spirituosen sank 2025 erneut um rund 3 % auf etwa 4,85 Liter Fertigware. Auch das Statistische Bundesamt verweist darauf, dass der Alkoholkonsum in Deutschland im Zehnjahresvergleich rückläufig ist. Für Berentzen heißt das: Die alte Equity Story „starke Spirituosenmarken plus günstige Bewertung“ reicht nicht mehr. Das Unternehmen muss tatsächlich beweisen, dass Mio Mio, JUMA, RTD-Produkte, Export, Frischsaftsysteme und neue Vertriebskanäle die rückläufige oder stagnierende Spirituosenseite ausgleichen können. (spirituosen-verband.de)

Die Strategie BERENTZEN EVOLVE 2030 zielt genau darauf: neue Marken und Produkte, neue Märkte und neue Vertriebskanäle. In den offiziellen Unterlagen nennt Berentzen für 2026 unter anderem den JUMA-Launch ab Mai, einen Relaunch von Puschkin und neue Puschkin-Ready-to-Drink-Produkte in Dosen. Mio Mio soll durch Dosen, Neuprodukte und breitere Distribution wachsen. Frischsaftsysteme sollen international, insbesondere über Fruchtpressen, zulegen. Das ist strategisch richtig. Aber es ist noch kein Beweis. 2026 ist ausdrücklich ein Übergangsjahr; signifikante operative Effekte erwartet das Unternehmen selbst eher ab 2027.

Bei den Kurszielen ist der Unterschied zwischen Analystenoptimismus und vorsichtiger Eigenbewertung wichtig. Montega stuft Berentzen weiterhin mit „Kaufen“ ein und nennt ein Kursziel von 8,00 Euro; finanzen.net weist ebenfalls ein mittleres Analystenkursziel von 8,00 Euro aus, allerdings nur auf Basis eines Analysten. Die Schätzungen liegen für 2026 bei 165 Mio. Euro Umsatz, 8,3 Mio. Euro EBIT, 15,9 Mio. Euro EBITDA und 0,25 Euro Gewinn je Aktie; für 2028 werden 177 Mio. Euro Umsatz, 12,8 Mio. Euro EBIT, 20,4 Mio. Euro EBITDA und 0,59 Euro EPS erwartet. (Berentzen-Gruppe:)

Auf Sicht von fünf Jahren hängt fast alles an drei Punkten: Erstens muss das alkoholfreie Geschäft profitabel wachsen, nicht nur Umsatz bringen. Zweitens darf das Spirituosengeschäft nicht weiter so stark erodieren, dass jeder neue Wachstumsschritt sofort wieder aufgezehrt wird. Drittens muss das Management Kapital diszipliniert einsetzen; bei einer Marktkapitalisierung von nur rund 31 Mio. Euro kann schon eine kleine Fehlakquisition oder eine dauerhafte Margenschwäche den Investment Case beschädigen. Gelingt die Strategie, ist eine Aktie zwischen 6 und 9 Euro in einigen Jahren erreichbar. Scheitert sie, bleibt Berentzen ein günstiger, aber träger Microcap zwischen etwa 2,50 und 4 Euro.

Auf Sicht von zehn bis fünfzehn Jahren sehe ich Berentzen nicht als klassischen Buy-and-Hold-Qualitätswert, sondern als Nischenwert mit optionalem Transformationshebel. Die Unternehmensgeschichte zeigt Anpassungsfähigkeit: Berentzen hat Apfelkorn erfunden, fusioniert, Marken übernommen, sich von Aurelius restrukturiert, ins alkoholfreie Geschäft und in Frischsaftsysteme diversifiziert. Aber die Zukunft wird härter als die Vergangenheit. Alkohol verliert bei jüngeren Konsumenten an Selbstverständlichkeit, Regulierung und Gesundheitsdebatten nehmen eher zu als ab, und kleine Getränkemarken müssen im Handel ständig um Regalplatz und Marketingdruck kämpfen. Langfristig attraktiv wird Berentzen nur dann, wenn aus Mio Mio, JUMA, Citrocasa und neuen Formaten ein zweites starkes Standbein entsteht, das nicht bloß die sinkende Spirituosenbasis kaschiert, sondern den Konzern strukturell verändert.

Für risikobereite Anleger mag Berentzen ein spekulativer Value- und Turnaround-Titel und insofern zumindest zum weiteren Beobachten als Sondersituationswert interesssant sein, bei dem die Halbjahreszahlen 2026 und die ersten sichtbaren Effekte von JUMA, Mio Mio-Dose, Puschkin-Relaunch und Frischsaftsystemen entscheidend werden.

Ich selbst bin hier nicht drin und habe auch keinen Einstieg vor. Mich interessieren vor allem deutsche Unternehmen nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern auch mit Blick auf ihre Historie. Dabei war die Berentzen-Gruppe im Zuge meiner Recherchen mit auf den Schirm geraten. 

Allen, die hier investiert sind, wünsche ich viel Erfolg. 

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Lillelou
Klassischer Missmanagement
In der letzten Zeit ist es ruhig geworden um die Berentzengruppe. Vor einigen Monaten noch konnte man im Wochentakt neuen Podcasts oder Youtubeeinlassungen vor n O.S. folgen, in denen er sein Platituden verbreitete. Klar ist, dass Berentzen in einer schwierigen Phase steckt und nicht gerade durch schnelle und proaktive Entscheidungen glänzt. Klar ist auch dass der CEO gemessen am Unternehmenserfolg ein viel zu hohes Gehalt bezieht, dito der CFO. Klar ist aber auch das der AR in seiner Aktuellen Aufsichtsrolle lange zu passiv war und damit quasi ebenso versagte. Nun hängst es die gelbe Karte auf der HV und man darf gespannt sein ob das Konsequenzen hat. Die Bewertung des Unternehmens ist fundamental betrachtet recht günstig, es fehlt aber das Wachstum und vor allem die notwendige Profitabilität. Was ich allerdings am meisten vermisse und hier liegt mein größter Kritikpunkt. 2 Dinge würden dem Aktienkurs und damit der geschundenen Anlegerseele sofort Linderung verschaffen. 1. Beschluss eines Aktienrückaufs anstelle der Ausschüttung einer Dividende. Jede Dividende führt doch nur zu einem weiteren Dividendenabschlag während ein Rückkauf erst einmal nur stützend wirkt und Anteile von Markt nimmt. 2. der Aktienkauf des Managements als Bekenntnis zum Unternehmen. Es muss kein umfangreiches Programm sein, aber bereit ein kleiner Kauf könnte eine positives Signal geben. Umgekehrt muss man sagen, dass es doch etwas befremdlich anmutet wie O.S. begründet, warum er keine Aktie kauft. Das ist schwach, genauso schwach wie der Aktienkurs mit dem wir mittlerweile im gleichen Preissegment angekommen sind, in dem sich auch die Getränke von Berentzen bewegen….. leider
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aguti
JUMA Recharge+
Berentzen-Gruppe bringt Functional Lifestyle Drink auf den Markt https://www.ariva.de/aktien/berentzen-gruppe-ag-aktie/news/eqs-news-berentzen-gruppe-aktiengesellschaft-juma-11944600 MACH PLUS+, NICHT SCHLAPP. Perfekt für: - Die Gym Session - Vor & Nach der Party - Einen langen Tag https://www.drinkjuma.com/ JUMA Recharge+ ist ein funktionaler Hydration Drink, der Elektrolyte, Vitamine und Koffein kombiniert und vollständig ohne Zucker auskommt. Er ist in den Sorten Lemon & Lime sowie Peach & Hibiscus erhältlich und richtet sich an eine aktive, urbane Zielgruppe, die Sport, Alltag und Lifestyle verbinden möchte. JUMA Recharge+ wird in einer wiederverschließbaren Aluminiumflasche mit Schraubverschluss abgefüllt, die recycelbar und bepfandet ist. Der Preis beträgt 1,79 Euro pro 380 ml und das Produkt wird ab Mai 2026 erhältlich sein. https://www.berentzen-gruppe.de/medien/pressemitteilungen?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=424&cHash=d31d51426647b93602a8f1cecd7d5a39
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Highländer49
Berentzen
Der Schnaps- und Getränkehersteller Berentzen leidet unter der sinkenden Nachfrage nach alkoholischen Getränken. Im vergangenen Jahr gingen Umsatz und Gewinn spürbar zurück, wie das Unternehmen mitteilte. Im Vergleich zu 2024 schrumpfte der Umsatz um gut zehn Prozent auf 162,9 Millionen Euro. Der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern lag mit 8,5 Millionen Euro rund 20 Prozent unter Vorjahresniveau. Vorstandschef Oliver Schwegmann sprach laut Mitteilung von "anhaltend herausfordernden Marktbedingungen, die sich entsprechend auch in unseren Umsatzerlösen niedergeschlagen haben". Zum Teil sei der Rückgang auf den Verkauf einer Betriebsstätte in Grüneburg zurückzuführen, von der sich Berentzen Ende 2024 getrennt hatte. Darüber hinaus mache sich aber auch ein verändertes Konsumverhalten bemerkbar, sagte Schwegmann. Dies zeige sich vor allem im Markt für Spirituosen in Deutschland, der von deutlichen Absatzrückgängen geprägt gewesen sei. Von dieser Entwicklung des Gesamtmarkts sei auch die Berentzen-Gruppe betroffen. Eigenes Umsatzziel verfehlt Beim Umsatz verfehlte Berentzen am Ende auch die zuvor mehrfach gesenkte eigene Prognose. Bereits nach dem schwachen ersten Halbjahr 2025 hatte das Unternehmen die Umsatzerwartungen von bis zu 190 Millionen auf maximal 178 Millionen Euro zurückgeschraubt. Im Oktober wurden sie dann auf maximal 169 Millionen Euro gestutzt. Am Ende betrug der Umsatz noch einmal gut 6 Millionen Euro weniger. Beim Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern lag Berentzen dagegen mit 8,5 Millionen Euro innerhalb der zuletzt vorhergesagten Spanne: 8,0 bis 9,5 Millionen Euro hatte das Unternehmen hier angepeilt. Das Ziel war ebenfalls im Sommer 2025 gesenkt worden. Zuvor hatte Berentzen noch 10 bis 12 Millionen Euro angepeilt. Zur Berentzen-Gruppe gehören neben der Stammmarke Berentzen weitere Spirituosen wie Doornkaat und Bommerlunder. Daneben werden alkoholfreie Getränke hergestellt, darunter Mio Mio und in Lizenz Sinalco. Quell: dpa-AFX
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mexel
Vielleicht noch
Ist und bleibt eine Aktie für Risikobewusste , die weder Tod noch Teufel fürchten. Darauf einen Brennivin , der besonders lecker zu Hakarl schmeckt. Abgerundet wird das Ganze abschließend mit einer filterlosen Gauloises.
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FrankNStein
Die Gen Z und Alpha
prägen mit ihren eigenen Präferenzen, Sehnsüchten und Erwartungen Produktangebote und das Einkaufsverhalten. Man orientiert sich also an der Generation, die auf leistungsloses Einkommen und Sozialismus setzt (Gen Z) und an der, die es von ihren Eltern nicht anders gelernt haben/ lernen wird (Alpha) Was soll da schon schief gehen? :)
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Versucher1
... ich als Kunde/Interessent erlaube mir da
einen Anspruch, nämlich den auf transparente und verständliche und erschöpfende Information zum Sachverhalt. Der wird nicht so gegeben und das ist schlecht. Also ... ich deutele da nicht 'rum.
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Katjuscha
sagen wir mal so
Wenn bora85 Recht hat, ist die Stimrechtsmitteilung eindeutig falsch. Dann muss da zwingend eine Korrekturmitteilung kommen. Aus der Mitteilung als solche lässt sich jedenfalls nicht auf bora85 Aussage schließen. Dann müsste man auf alte Mitteilungen zurückschauen und sie in den richtigen Zusammenhang bringen. Trotzdem wäre die gestrige Mitteilung nicht korrekt bzw. unvollständig.
the harder we fight the higher the wall
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Versucher1
diese Stimmrechts-Mitteilungen
sind derart schwer lesbar und unverständlich für den 'vernünftigen' Verstand ... es streikt einem regerecht das Hirn beim Versuch diesen (juristischen Formulierungs-) Mist zu erfassen/verstehen. Wie die neue Lage jetzt ist erschliesst sich mir nicht.
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bora85
würde eher sagen
Abgebaut. Von 3.54% auf 3.13% und diese verbleibenden stimmrechte haben sie der deutsche asset management übertragen.
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Häufig gestellte Fragen zur Berentzen-Gruppe Aktie und zum Berentzen-Gruppe Kurs

Der aktuelle Kurs der Berentzen-Gruppe Aktie liegt bei 3,16 €.

Für 1.000€ kann man sich 316,46 Berentzen-Gruppe Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der Berentzen-Gruppe Aktie beträgt aktuell -5,14%.

Die 1 Jahres-Performance der Berentzen-Gruppe Aktie beträgt aktuell -24,15%.

Der Aktienkurs der Berentzen-Gruppe Aktie liegt aktuell bei 3,16 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -5,14% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Berentzen-Gruppe eine Wertentwicklung von -8,99% aus und über 6 Monate sind es -13,97%.

Das 52-Wochen-Hoch der Berentzen-Gruppe Aktie liegt bei 4,29 €.

Das 52-Wochen-Tief der Berentzen-Gruppe Aktie liegt bei 3,06 €.

Das Allzeithoch von Berentzen-Gruppe liegt bei 12,99 €.

Das Allzeittief von Berentzen-Gruppe liegt bei 3,06 €.

Die Volatilität der Berentzen-Gruppe Aktie liegt derzeit bei 28,61%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Berentzen-Gruppe in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 30,53 Mio. €

Insgesamt sind 9,4 Mio Berentzen-Gruppe Aktien im Umlauf.

Institutionelle Aktionäre hält +10,06% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Berentzen-Gruppe hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Berentzen-Gruppe gehört zum Sektor Wein und Schnaps.

Das KGV der Berentzen-Gruppe Aktie beträgt 12,52.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Berentzen-Gruppe betrug 162.949.000 €.

Die nächsten Termine von Berentzen-Gruppe sind:
  • 07.05.2026 - Hauptversammlung
  • 30.04.2026 - Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q1)

Ja, Berentzen-Gruppe zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 08.05.2026 eine Dividende in Höhe von 0,11 € gezahlt.

Zuletzt hat Berentzen-Gruppe am 08.05.2026 eine Dividende in Höhe von 0,11 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 3,55%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Berentzen-Gruppe wurde am 08.05.2026 in Höhe von 0,11 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 3,55%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 08.05.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,11 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.