Beim Online-Weihnachtseinkauf nicht in die Falle tappen
Online die Weihnachtseinkäufe zu erledigen, ohne Gedrängel und Stress in Kaufhäusern und Einkaufspassagen ist für viele Menschen eine logische Alternative. So sollte man Shops meiden, die keine Angaben zu Firmensitz und telefonischer Erreichbarkeit machen, berichtet das Telekommunikationsmagazin 'connect'. Auch nennen seriöse Online-Anbieter ihre Geschäftsbedingungen, geben eine Datenschutzerklärung ab und weisen Preise inklusive Mehrwertsteuer und mit gesondert aufgeführten Verpackungs- und Portokosten aus. Die Auftragsbestätigung, die viele Shops per E-Mail zusenden, ist ebenfalls obligatorisch für seriöse Anbieter.
Die meisten Bestellungen können innerhalb von zwei Wochen widerrufen werden - dies ab Lieferung der Ware oder bei einer Dienstleistung ab Vertragsabschluss. Fehlt vom Shop der Hinweis auf das Widerrufsrecht, verlängert sich die Frist sogar um vier Monate. Das Widerrufsrecht gilt nicht für entsiegelte CDs, Videofilme, Software, individuell angefertigte Waren und verderbliche Produkte.
Auch wer Händlern beim Online-Kauf eine Einzugsermächtigung erteilt, ist weitgehend abgesichert. Unberechtigt eingezogene Beträge können innerhalb von sechs Wochen storniert und eine Rücküberweisung veranlasst werden. Dafür darf die Bank keine Kosten berechnen. Bei der Kreditkarte liegt das Risiko des Missbrauchs nach Angaben von 'connect' etwas höher. Kreditkartenbesitzer sollten sich bei ihrer Bank oder ihrem Kreditkartenanbieter erkundigen, wie unberechtigte Abbuchungen rückgängig gemacht werden können. Generell sollte beim Online-Kauf darauf geachtet werden, dass eine verschlüsselte Internet-Verbindung besteht. Dabei schützen eine Verschlüsselungsstärke von 128 Bit und eine Firewall vor Hacker-Angriffen. Wichtig auch: niemals Kontodaten und Geheimzahlen auf dem PC speichern. Eines der derzeit sichersten Verfahren beim Bezahlen ist die Paybox per Handy. Jede Aktion wird per PIN-Eingabe am Mobiltelefon bestätigt. Paybox überweist dann den Betrag an den Händler. Für 9,78 DM Jahresgebühr kann man sich registrieren lassen. (as)
[Tue, 13.11.2001] - © 2001 de.internet.com
Online die Weihnachtseinkäufe zu erledigen, ohne Gedrängel und Stress in Kaufhäusern und Einkaufspassagen ist für viele Menschen eine logische Alternative. So sollte man Shops meiden, die keine Angaben zu Firmensitz und telefonischer Erreichbarkeit machen, berichtet das Telekommunikationsmagazin 'connect'. Auch nennen seriöse Online-Anbieter ihre Geschäftsbedingungen, geben eine Datenschutzerklärung ab und weisen Preise inklusive Mehrwertsteuer und mit gesondert aufgeführten Verpackungs- und Portokosten aus. Die Auftragsbestätigung, die viele Shops per E-Mail zusenden, ist ebenfalls obligatorisch für seriöse Anbieter.
Die meisten Bestellungen können innerhalb von zwei Wochen widerrufen werden - dies ab Lieferung der Ware oder bei einer Dienstleistung ab Vertragsabschluss. Fehlt vom Shop der Hinweis auf das Widerrufsrecht, verlängert sich die Frist sogar um vier Monate. Das Widerrufsrecht gilt nicht für entsiegelte CDs, Videofilme, Software, individuell angefertigte Waren und verderbliche Produkte.
Auch wer Händlern beim Online-Kauf eine Einzugsermächtigung erteilt, ist weitgehend abgesichert. Unberechtigt eingezogene Beträge können innerhalb von sechs Wochen storniert und eine Rücküberweisung veranlasst werden. Dafür darf die Bank keine Kosten berechnen. Bei der Kreditkarte liegt das Risiko des Missbrauchs nach Angaben von 'connect' etwas höher. Kreditkartenbesitzer sollten sich bei ihrer Bank oder ihrem Kreditkartenanbieter erkundigen, wie unberechtigte Abbuchungen rückgängig gemacht werden können. Generell sollte beim Online-Kauf darauf geachtet werden, dass eine verschlüsselte Internet-Verbindung besteht. Dabei schützen eine Verschlüsselungsstärke von 128 Bit und eine Firewall vor Hacker-Angriffen. Wichtig auch: niemals Kontodaten und Geheimzahlen auf dem PC speichern. Eines der derzeit sichersten Verfahren beim Bezahlen ist die Paybox per Handy. Jede Aktion wird per PIN-Eingabe am Mobiltelefon bestätigt. Paybox überweist dann den Betrag an den Händler. Für 9,78 DM Jahresgebühr kann man sich registrieren lassen. (as)
[Tue, 13.11.2001] - © 2001 de.internet.com